USA: Einfallslose Wirtschaftspolitik. Staatsschulden wachsen weiter

Wie bereits die Gazetten weltweit verkündeten, hatten sich am Freitag die Chefs der amerikanischen FED mit weiteren Bankern aus Europa in den USA getroffen. Zur Diskussion standen Deflation hinnehmen oder in Inflation umwandeln. Die Rede von Herrn Bernanke -seines Zeichens Chef der FED- wurde bereits hier am Freitag und Samstag beleuchtet. Als weiteres Ergebnis des Treffens wurde offenbar der schwarze Peter der lahmenden US Konjunktur wohl hinter verschlossenen Türen an die Regierung Obama deligiert. Auch dies wurde bereits im Vorfeld hier erörtert.

By Jean Paul, 31.08.2010

ß?Washington (Reuters) – US-Präsident Barack Obama hat zur Belebung der heimischen Wirtschaft neue Konjunkturprogramme in Aussicht gestellt.ß?

Die Prognosen von Infokriegernews sind eingetreten. Obama entscheidet auf weiter wachsende Verschuldung durch den Staat. Somit wird der Bankrott beschleunigt. Und ob die Geldverleihenden Banken und angeschlossenen Ratingagenturen der USA hier weiter den billigsten Zins gewähren glauben vernünftige Analysten kaum.

Eine weitere Problematik birgt auch die wachsende Abhängigkeit von den Gebern wie zum Beispiel China, das immerhin knapp 50 % der Schuldscheine der USA im Depot hat. Auch Deutschland dürfte sich mit Anleihen eindecken. Ob dies die konservative reiche weiße Oberschicht in Amerika weiter mitträgt? Wohl kaum.

Die nächste Frage die sich stellt ist, was kommt überhaupt unten bei den kleinen Leuten an? Sie dürften wie bereits bei den laufenden Programmen den kürzeren ziehen. Der größte Teil wird in den Taschen der Konzerne versinken die ihrerseits wiederum in China oder Indien investieren werden. Wäre dem nicht so müsste die Konjunktur längst angesprungen sein. Ein Teufelskreislauf. Zumal die Rückzahlungsmittel wiederum aus den Haushalten der Einzelstaaten kommen muss. Folge weitere öffentliche Konkurse drohen.

Amerika ist auf dem Weg in ein dritte Welt Land. Dies steht bei Umsetzung dieses Plans vor November der Regierung Obama fest.

Mal ehrlich, würden sie den USA noch Geld leihen wollen mit der Aussicht nichts davon wiederzusehen?

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE67U00D20100831


6 Responses to USA: Einfallslose Wirtschaftspolitik. Staatsschulden wachsen weiter

  1. roush sagt:

    Wegen mir bräuchte sich USA nicht weiter bei der Fed verschulden. Es werden täglich Gesetze entworfen oder verabschiedet, die einerseits sinnvoll sind und andererseits Unmut herausfordern. Somit wäre es legitim, die Fed zu verbieten und das Vermögen zu konfiszieren. So ähnlich auch in EU (0,75Bioß?).

    Natürlich ist das eine Milchmädchenüberlegung, aber sicher ist eines: Wenn der Neuanfang durch eine Währungsreform kommt, unter der Line der Fed, Weltbank, UNO, dann ist das keine Reform, sondern ein Desaster.
    Die Schmarotzerbanken müssen endlich ihre Finger vom Umlaufvermögen halten und den Derivatehandel einstellen. Diese Herrschaften haben bewiesen, dass sie nichtmal ihr eigenes System beherrschen.
    Geld machen durch Betrug ist strafbar. Für jeden, immer. Aber einige sind gleicher als die Anderen. Wen man „Club-Mitglied“ ist, kommt man meistens mit einem blauen Auge davon und wird nicht verurteilt. Gekauft und gerettet.
    Andere sind verraten und verkauft und das Leben ist komplett zerstört. Dann bleibt vielen nur noch das Zelt oder der Suizid.

    LG roush ­čÖé

  2. Frank H. sagt:

    Die Weltbanker basteln weiter an ihren Finanz-Bomben um die Menschheit zu versklaven.

  3. Frank H. sagt:

    Die Quittung aus Europa lässt nicht lange auf sich warten. Der Dollar macht die Grätsche.
    http://www.welt.de/finanzen/article9329126/Der-Dollar-verliert-an-Wert-und-an-Bedeutung.html

  4. XOX sagt:

    @ Cheffe

    [Einfallslose Wirtschaftspolitik]

    Warum „Einfallslos“ßßßß?

    Das ist die Absicht, erst eine Rezession, dann Deflation, dann H.-Inflation (Wenn die Big Boys ihre Sachwerte haben), dann die Währungsreform (SZR, Chor, Bankor, DM….) es ist alles zu ENDE GEDACHT, lol

  5. roush sagt:

    Alles negativ zu sehen ist nicht besonders schwer. Etwas schwerer ist es, sich die Mühe zu geben, positives in die Welt zu pflanzen. Das ist erstmal Arbeit und Mühe, aber danach hat man auch Ertrag.

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