Schätze der Natur XVIII : Salbei

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Bis es draußen in der Natur wieder richtig grünt und blüht möchte ich an dieser Stelle noch einige Pflanzen vorstellen, welche den meisten als ß?normale Würzkräuterß? bekannt sind. Doch auch die große volksmedizinische Bedeutung dieser Pflanzen verdient es wieder ins allgemeine Bewusstsein zu kommen. Gerade wer sich in den letzten kalten Winterwochen eine Erkältung eingefangen hat kann hier Linderung und Hilfe finden:


Salbei : Salvia officinalis

Die Blätter dieser beliebten Gartenpflanze enthalten wertvolles ätherisches ßl, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Die Heilwirkung wird in der Volksmedizin als adstringierend, desinfizierend, krampflösend, beruhigend, sowie gegen Entzündungen und Halsschmerzen wirkend beschrieben. Eigenschaften welche ja gerade jetzt hoch im Kurs stehen!

 

Getrocknete Blätter kann man in jeder Apotheke und in jedem Reformhaus kaufen. In fertigen Tees ist Salbei  selten in purer Form zu finden, meist als Mischung mit lieblicher schmeckenden Pflanzen oder auch mit Süßholz.

 

Ab März wird Salbei in den meisten Gärtnereien und Gartenabteilungen der Baumärkte in verschiedenen Sorten und Größen angeboten. Die hübschen Pflanzen wachsen als kleiner kompakter Strauch und die etwas ledrigen Blätter verströmen einen unverwechselbaren Geruch ß? einer der typischen Aromen der mediterranen Vegetation und Küche! Die Pflanzen eignen sich perfekt als schmucke Bereicherung in einer Rabatte, im Steingarten oder auch in Töpfen und Kästen auf Terrasse und Balkon.

 

Salbei-Tee

1 TL Salbei-Blätter mit einem ¼ L kochenden Wasser übergießen und zugedeckt 10 Minuten lang ziehen lassen. Diesen Tee bei Entzündungen in Mund, Rachen oder Hals langsam und in kleinen Schlucken trinken, evtl. damit Gurgeln. Menge: 3 mal täglich je eine Tasse.

 

Einfaches & leckeres Rezept: Tagliatelle an Salbei-Butter

Die Nudeln wie üblich in Salzwasser zubereiten. In einer kleinen Pfanne bei mäßiger Hitze pro Person 50g Butter zergehen lassen und 1 EL gerebelte Salbeiblätter kurz darin schwenken. Vorsicht: bei zu großer Hitzeeinwirkung wird der Salbei schnell bitter! Die Salbei-Butter über die heißen Nudeln geben und unterheben ß? sofort servieren & genießen. Wer mag kann das Rezept mit frisch gemahlenem Pfeffer, Meersalz und Parmesankäse weiter ausbauen, es schmeckt aber auch schon pur sehr gut!

 

Viel Freude mit dem Salbei!

Markus Strauß

 

Quelle:

Gieringer, Ursula: Pflanzen für Gesundheit, Genuss, Schönheit. Skript der Akademie für Ganzheitsmedizin in Heidelberg.

 

Informationen zu Seminaren und zur Ausbildung zum ß?ärztlich geprüften Selbstversorger aus der Naturß? an der Akadimie für Ganzheitsmedizin in Heidelberg unter www.dr-m-strauss.de


5 Responses to Schätze der Natur XVIII : Salbei

  1. denolte sagt:

    Ich weiß noch wie meine Oma mich immer gesund machte mit Hilfstoffen der Natur, das was man heute aus der Apotheke zum teil bekommt ist Müll bzw. fast immer mit nebenwirkungen behaftet( 0 cent entwicklung mega gewinn ). wieso wird Omas Heilmittelerfahrungen nicht mehr genommen ? man will es nicht und wird einfach voll gemüllt mit Sachen die anfangs helfen aber auf dauer nicht gut für uns sind.

  2. tox92 sagt:

    Diese Beiträge sind super! Allerdings würde ich mir noch mehr mehr Infos dazu wünschen, dass es gesund ist weiss ich doch selber.

    1. Wo wächst das Zeug gerne
    2. Wie kann ich es im urbanen Gebieten kultivieren

    Solche Sachen wären wichtig.

  3. Wachtraum sagt:

    Salbei – Salvia officinalis (50 Samen) Salbei – Salvia officinalis (50 Samen)

    Salbei, Gewürz-Salbei, Küchensalbei – Die immergrüne Gewürz- und Heilpflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, ist aber mittlerweile in ganz Europa verbreitet. Als wärmeliebende Pflanze mediterraner Herkunft ist er in Mitteleuropa nur bedingt winterhart und benötigt in klimatisch rauen Lagen Winterschutz. Er ist daher wenig konkurrenzfähig zu Wildpflanzen und nur selten verwildert anzutreffen. Der Echte Salbei gedeiht am besten auf kalkreichem, steinigem und trockenem Boden. Aussaat: ab Februar unter Glas oder ab Mai ins Freiland (Abstand 40 x 40 cm) – Lichtkeimer, die Samen also nicht bedecken.
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    Salvia apiana – Indianischer Räuchersalbei (50 Samen)

    Der weiße Salbei – oder auch „indianischer Räuchersalbei“ stammt aus dem Südwesten Nordamerikas und wurde bereits von den Ureinwohnern zu Ritualzwecken verwendet. Die ätherischen ßle haben wie alle Salbei-Arten eine desinfizierende Wirkung. Als Teeaufguss kann er übermäßiges Schwitzen mildern (dieses ersetzt nicht den Besuch beim Arzt). Die mehrjährige…

    http://www.exotic-samen.de/advanced_search_result.php?XTCsid=026202beb06b7f714f9a7d7f8f3e38c0&keywords=salbei&x=0&y=0

  4. tox92 sagt:

    Danke für die ausführliche Beschreibung!

  5. anju sagt:

    auch ein salbei- salvia divinorum (azteken salbei ), jedoch nicht so harmlos aber kann durchaus spass bereiten…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Azteken-Salbei

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