USA : Jugendarbeitslosigkeit bei 46 %

perspektivlos

Nicht nur in Europa entwickelt sich die Jugendarbeitslosigkeit zu einem ernsten Problem, auch in den USA nimmt der Anteil der Arbeitslosen zwischen 18 und 24 Jahren stetig zu, wie Bloomberg meldet. Noch ist die Quote in Griechenland oder Spanien höher, aber die Vereinigten Staaten holen bedenklich auf. Auf Sicht entsteht hier ein gefährlicher Kreislauf, der in Zukunft schwerwiegende Folgen haben könnte.


Zerohedge schreibt, dass die Quote der Jugendarbeitslosigkeit die höchste seit 64 Jahren ist und in den drei Jahren von Obamas Amtszeit trotz seiner Versprechen um 7 % gestiegen sei. Hierzu eine Grafik von Bloomberg.

In Deutschland ist zumindest offiziell mit 9,1 % Jugendarbeitslosigkeit noch etwas Luft, bis wir diese Marke erreichen, der Trend an sich ist jedoch sehr brisant.

Leider gehen Schulbildung und Ausbildung immer mehr den Bach runter und so setzen Unternehmen lieber auf “altbewährtes”. Die Jugend von heute sollten jedoch unsere Fachkräfte von Morgen sein und mit jedem Jahr auf der Reservebank erhöht sich auch die Lustlosigkeit und der Frust bei den jungen Menschen. Mangelnde Praxis ist ein weiteres Problem und die gut ausgebildeten Alten werden irgendwann nicht mehr sein.

An dieser Stelle wird der Jugend auch ein völlig falscher Impuls gegeben und die Förderung ist viel zu gering. Es ist unbedingt Zeit, diesen Trend umzukehren, damit er nicht irgendwann auf die Wirtschaften zurückfällt.

Carpe diem

Quelle : Zerohedge


35 Responses to USA : Jugendarbeitslosigkeit bei 46 %

  1. xz sagt:

    Als Student kann ich nur sagen, dass solche Aussagen wie “Blödstudierte” in die Ecke zusammen mit RTL – Verdachtsfälle gehören und überhaupt nicht von einem “erleuchtetem” Geist, eher von Engstirnigkeit zeugen. Ganz besonders wegen dem Ausmaß der Pauschalisierung (es gibt wirklich viele Studierende… und die sind ALLE auf dem Holzweg?).

    Man kann klar sehen, dass die Studenten schneller “Marktreif” gemacht werden sollen. Deswegen gibt es das Studium jetzt in 2 Etappen und dazu auch noch mit erheblich mehr Zeitdruck als noch zu Zeiten des Diploms. Das kann eine Chance für Leute darstellen, die in diesem System einfach nur zu ihrem Geld und damit einem gewissen Lebensstandard – nötig oder nicht – kommen möchten. Es ist möglich, dass die Hemmschwelle zu studieren durch das geringere Ausmaß ebenfalls sinkt. Natürlich sollte man nicht gerade Kunstgeschichte auswählen wenn man dieses Ziel verfolgt (zum Thema Marktreife).

    Meiner Meinung nach ist das aber für gerade die Personen, die nicht wegen des zukünftigen Geldes, sondern wegen der Thematik selbst studieren ein großer Verlust. Es bleibt kaum noch Zeit sich in verschiedene Themen zu vertiefen. So kratzt man nur an der Oberfläche und bleibt unbefriedigt.

    Dass die Hindernisse, sich hier zu bilden, verdammt hoch sind (Bafög, Leistungsnachweise, Nebenjobs) kann ich als “Unterschichtler” nur bestätigen. Demnach kann man schon zurecht behaupten dass die Bildung allgemein seeeehr vernachlässigt wird :) – aus welchem Grund auch immer.

  2. […] USA : Jugendarbeitslosigkeit bei 46 % | Ik-News […]

  3. Irmonen sagt:

    die “gut ausgebildeten” Alten werden ab 60 in größerer Zahl ausgesoucrt, von den Neuen Chefs, durch von Firmenübernahmen ausgelösten Wechsel in den Fürhungsspitzen.

    Dieser Wechsel zu Greenlingen, sprich dynamischen Führungsjungstern, die da sind ohne längjärhige praktische Erfahrung, mit frischem Uniwissen abgefüllt,ganz kühl-kalkulieren – sourcen dann die 60Jährigen+plus aus, ersetzen Erfahrung eben durch “Frischblut”.

    Das Aussourcen geht dann kanz klatblütig zu Lasten der Solidargemeinschaft:
    Da werden von entprechenden Anwälten unterstüzt (alles gesetzeskonfrom)”betriebsbedingte Kündigungen ausgeprochen, der betroffenen Mitarbeiter (darf dem ofiziell nicht widersprechen)bekommt eine Abfindung, dann geht man auf Arbeitslosengeld, und dann ist man nicht mehr vermittelbar und wird,bei “verschlossenen” Arbeitsmarkt frühverentet und alle Beteiligten sind zufrieden, denn jeder profitiert ….(ob es dadurch einer Firma wirklich besser geht ist nicht überprüft )

  4. Irmonen sagt:

    naja vielleicht braucht es erst mal Beweise, dass die ganz Alten auch noch fit sind und was leisten können:
    100jähriger bei neuem Rekord im Radsport:

    http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/anthony-colpo/1-jaehriger-faehrt-neuen-stundenrekord-auf-dem-rennrad-.html;jsessionid=9A4AF3F7B56D66CECA56F12CBE5924C5

  5. Ironman sagt:

    An xz
    Jawoll Blödstudierte! Es waren die Blödstudierten die uns an die Wand gefahren haben. Jene die in den Banken und Börsen sitzen. Die BWL und andere Wirtschaftsformen studiert haben.Die so doof sind und noch nicht mal wissen was Geld überhaupt ist.Das Finazbetrugssystem nicht hinterfragen. Zudem habe ich ein Martyrium von mehreren Jahren hinter mir weil 11 verblödete angeblich ßrzte zu doof waren 220 Gallensteine zu finden. Das sind alles so Studierte wie Guttenberg und Koch Mehrin. Ja rege Dich ruhig auf. Studenten labern nur nach, denken nicht und wissen nichts! Beweise mir das Gegenteil. ßbrigens sind fast alle Politpuppen im Bundestag studierte. Also da kannste sehn was da raus kommt aus den Unis! Tut mir ja leid das es Dir als Student nicht gefällt was ich sage aber es ist wie es ist. Ein Studium bedeutet nichts und intelligente Menschen erkenst du nicht an den Antworten die einer Gibt (Die kann man wie ein Pappagei auswendig lernen ohne etwas davon verstanden oder begriffen zu haben).Sondern an den Fragen die Einer stellt.

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