9/11 aus der Sicht von Kindern

t-shirt-9-11-selbst-gemacht

ßber 10 Jahre sind vergangen seit dem 11 September 2001, der Tag der die Welt verändern sollte wie kein anderer davor. Bereits G.W. Bush sagte es seinerzeit, “die Welt wird nicht mehr die gleiche sein.” Gestern Abend sassen wir auf der Terrasse und mein Sohn und sein Freund grillten ein paar Marshmallows. Wegen einem T-shirt von der Bandbreite wurde meinem Sohn von seinem Musiklehrer ein Tadel angedroht und so kam die Diskussion in Richtung 9/11. Sein Freund wusste sehr gut die Abläufe aus seiner Sicht zu beschreiben und ich holte spontan die Kamera. Den beiden ist natürlich die Nervosität wegen der Kamera anzumerken, aber es ist hochinteressant zu sehen, wie gut das mediale Programm wirkt. Ich bitte darum, bei den Kommentaren sachlich zu bleiben und nicht über die Kinder zu schimpfen, Sie erklären es so, wie es Ihnen gezeigt wird.


Natürlich habe auch ich mich gefragt, ob ich nicht die Aufgabe hätte eine weitere Sichtweise zu präsentieren, allerdings denke ich, dass man dort auf ein gewisses Eigeninteresse bauen muss. Auch bei meinen Kindern zwinge ich nicht meine Sichtweise auf, sondern beantworte Fragen oder stelle Fragen.

Ich fand es sehr interessant dieses “kleine Interview” gestern zu führen und bitte wegen der Spontanität um Nachsicht.

Carpe diem

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33 Responses to 9/11 aus der Sicht von Kindern

  1. Jens Blecker sagt:

    Der Grund für das spontane Filmen war eben dieses Ur-Vertrauen von Patrik, das die Medien ihn nicht belügen würden und sein trotzdem weitreichendes – wenn auch meiner Meinung nach nicht korrektes – Wissen. Ich war wirklich verblüfft wie gut er informiert war und ohne die Kamera kam das noch sehr viel flüssiger.

  2. WsdV-Blog sagt:

    Danke! Das Video war sehr interessant. Wie sollen die Kinder es auch besser wissen, wenn sie in der Schule, in den Medien oder sonst wo einen Tadel bekommen, weil sie etwas sagen oder tragen,was sich kritisch mit Dingen auseinandersetzt.

    Es ist leider so, dass man sich auf die un gelehrte Geschichte nicht verlassen kann und darf.

    Die beiden Kinder haben schon einen Instinkt dafür, dass etwas “komisches” abläuft und etwas nicht stimmen könnte, dass sind die Voraussetzungen um auf die Suche zu gehen.

    Was kann ich über Lehre sagen? Es gibt Lehrer die einfach herrschen und keine Diskussion zulassen, es gibt Lehrer die wollen die Kinder anregen Dinge zu hinterfragen und anzuzweifeln, die sind aber meiner Ansicht nach sehr selten zu finden.

    Lehrer meine oft die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben und beharren auf ihr gelehrtes Wissen. Wie immer gibt es solche und solche.

    Es ist für Kinder ja nicht einfach sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die sie nicht miterlebt oder mitbekommen haben.

  3. Eckart sagt:

    Danke für das VIDEO mit dem Lied von B. Wegner. Habe selten so etwas Starkes gehört.

    Mit Lehrern habe ich auch sonderbare Erfahrungen gemacht. Auch wenn es alle (nicht ohne Grund) unkündbare Staatsdiener sind, so werden sie die eigenständige Wahrheitsfindung bei Kindern nie verhindern können, so wie ein Sturm das Schilf am Ufer zwar beugen, aber nie brechen kann.

  4. Schnuppi sagt:

    Der ehemalige Leiter des Internats von Salem am Bodensee hatte vor ein paar Jahren ein Buch über die Disziplin geschrieben: Wie wichtig es sei diese den Kindern beizubringen, damit sie die Schule erfolgreich bewältigen können. Für mich das wirklich kompletter Bullshit.
    Wenn man Kinder zum Lernen irgendwie zwingen muss, dann ist vorher schon gewaltig was schief gelaufen.
    Man muss im Gegenteil dafür sorgen, dass Kinder nicht die LUST am Lernen verlieren.

    Der gleiche Leiter war übrigens Anfang der 70er Jahre an der inzwischen bekannten Odenwaldschule Lehrer und Erzieher (aus Wikipedia).

    Und noch das hier:
    Erziehung: “Disziplin ist das Tor zum Glück” – SPIEGEL ONLINE **
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,436592,00.html

    Da fällt mir doch gleich noch so ein toller hirnverbrannter Spruch ein, aber den zitiere ich lieber nicht, sonst landet
    der Blog auf dem Index.

    Ich finde das einen ziemlich guten Aspekt, dass man den Kinder nicht seine eigene Sichtweise aufzwingen darf. Danke an Jens für den Hinweis darauf.

  5. EuroTanic sagt:

    Kann ich nicht pauschal bestätigen. mein Sohn hat in der Schule freiwillig einen Vortrag über 9/11 gehalten. Mit den MSM konträren Fakten und dafür eine 2 erhalten. Obwohl der Rest der Schüler anderer Meinung war oder gelangweilt schien, wie er selber meinte.

  6. 90kosy90 sagt:

    Dazu paßt was ich grade gesehen habe:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1423160/Terror-f%C3%BCr-den-Glauben

    …was für eine unsäglich dämliche Dokumentation… einfach unglaublich…

  7. Andy sagt:

    Das stimmt, dass in Medien nicht immer die Wahrheit gesagt wird, vor allem bei den Wettervorhersagen nicht.
    Und dann, dann sind noch da die Alternativen, die der Meinung sind, dass sie die Wahrheit gepachtet haben, was nicht immer bedeuten muss, das es ach wahr ist.

  8. Lucy Sky sagt:

    Mein Sohn (3. Klasse) hat schon oefter mit der Lehrerin ueber diverse Themen diskutiert. Allerdings haben sie noch nicht ueber 9/11 gesprochen. Aber z.B. im Religionsunterricht (er ist wie alle Kinder hier gr. orthodox) stellt er als einziger kritische Fragen, die die Lehrerin dann nicht selten dazu veranlassen, zu sagen: “Na ja, ich weiss, aber unser Schulbuch schreibt es so vor.”
    Vielleicht liegt es daran, dass er ein Einzelkind ist und die naechsten Kinder ueber 3 km weit weg wohnen. So nimmt er sehr intensiv an unserem Erwachsenenleben teil. Er lebt in einem politisch aktiven Haushalt, wir diskutieren ueber eine Menge und er hoert zu. Ich moechte gerne, dass er seine eigene Meinung bildet und betone, dass man nichts einfach glauben soll, ohne es zu hinterfragen und dass man sich auch andere Meinungen anhoeren muss. Auf jeden Fall glaubt er nicht an die Fernseh-Wahrheit.
    Ich freue mich immer, wenn er mit mir diskutiert und mich kritisiert, denn dann merke ich, dass er nicht nur einfach das, was er bei uns im Haus hoert nachplappert, sondern selber denkt. Mir kommt es nicht darauf an, ihm meine Meinung aufzudraengen, ich gebe ihm mehrere Sichtweisen (“manche denken, es sei so, andere…”).
    Mir ist aufgefallen, dass sich hier die Menschen generell mehr mit Politik beschaeftigen, als in Deutschland, so kommen auch die Kinder frueher damit in Kontakt.

  9. santosha sagt:

    Das Interesse ist da – der Rest wächst sich aus :)

    Sehr süß, die beiden!

  10. Berg sagt:

    Kinder Mund spricht Wahrheit kund…oder so ähnlich, gell ?

  11. Adamu sagt:

    Jens,
    an dieser Stelle muss ich mich wieder einklinken.
    Danke für dieses Video. Ich habe kaum Kontakt zu Kindern bzw. Jugendlichen und frage mich oft, wie die in Bezug auf nine-eleven oder überhaupt die NWO ticken. Die Aussagen der Kids sind für mich sehr interessant.

    Und die Story mit dem T-Shirt hat mich auch sehr an ein Ereignis aus meiner Lehrzeit 1982 im Osten erinnert. Der Heimleiter hat uns erwischt, wie wir im Lehrlingswohnheim Udo Lindenbergs “Sonderzug nach Pankow” hörten und drohte uns, wenn er uns nochmal erwischen würde, würde er den Kassettenrecorder einziehen.

    Soviel zum Thema Meinungsfreiheit in der DDR bzw jetzt wohl auch in der BRD. Aber was soll´s, mittlerweile wundert mich gar nichts mehr.

    Es grüsst
    Adamu

  12. Frank H. sagt:

    Der Video ist klasse.
    Hey Mr. President, what you’re doin’
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=xBOMjZU-aCE

  13. mekki sagt:

    “… und ich glaub Dir mehr als Fernsehn!”

    ICH AUCH! :-)

    Sehr interessant! Danke

  14. Sundance sagt:

    Ja Kinder sind immer Verblüffend mit der Darstellung ihrer Sicht.

    Mal eine wichtige Frage !
    Hat schon mal irgend jemand die Passierlisten der Unglücksmaschinen abgearbeitet ?

    Ich meine, kontrolliert, ob es diese Menschen je gab; bzw. seit dem Tag von Angehörigen vermisst werden ßß?

    Möglicherweise sind die Terroraufnahmen nur Fakes, und es gab gar keine Flugzeuge, sondern nur Sprengstoff?!

  15. Schnuppi sagt:

    @Lucy Sky

    Ich habe auch, aus anderen Gründen überwiegend an Diskussionen zwischen Erwachsenen teilgenommen. Dazu habe ich dann als Jugendlicher jeden Morgen Zeitung gelesen, aber auch sonst viele Bücher. Wichtig ist halt, dass man die Meinung des eigenen Kindes respektiert.

    In Deutschland wird vielleicht zu wenig über Politik diskutiert, vor allem wohl zwischen Eltern und Kindern.

    Dabei ist es mit der Politik genau wie mit Kindern. Wenn man sie vernachlässigt, gibt es irgendwann ein böses Erwachen, weil es bei beiden um unsere Zukunft geht.

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