Achtung: Neubewertung von Investments notwendig

Speeding toward Global Catastrophe

Gestern unterhielt ich mich mit einem Bekannten, unter Anderem ging es um Investments. Meine Einschätzung war, dass wir wahrscheinlich noch ein kurzes Lauffeuer an den Börsen bekommen, wenn Bernanke abermals das Scheckbuch zieht, aber wahrscheinlich noch in diesem Jahr eine heftige Korrektur folgen wird. Zwischenzeitlich waren Aktien ein interessantes Investment allerdings ist bald Vorsicht geboten. Ein Blick auf das eigene Portfolio ist dringend geboten, der heute erschienene GEAB N°66 teilt meine Sichtweise, der Weltwirtschaft steht ein Sturm ins Haus. Nur diversifiziert ist hier größerer Schaden ohne entsprechendes Glück abwendbar.


Um die kommende Kernschmelze zu erkennen, bedarf es keines Doktortitels in Mathematik. Noch nie hat es geholfen, wenn jemand der völlig überschuldet ist, mit weiteren Krediten überhäuft wird. Durch die massive Senkung der Zinsen hat man zwar etwas Geschwindigkeit aus dem Spiel genommen, jedoch weitere große Probleme erzeugt. Weltweit stehen Rentenkassen und Fonds vor schier unlösbaren Problemen. Das Anlagespektrum ist auf den extrem konservativen Bereich beschränkt und so kann eigentlich kaum eine der Gesellschaften die zwingend notwendigen Gewinne erwirtschaften. Dieses nur als Randnotiz.

Regierungen weltweit sind sich durchaus im Klaren darüber, dass die Lage mehr als ernst ist und so erstaunt es auch nicht, dass an allen Ecken mit extremen Hochdruck ohne Sinn und Verstand gehandelt wird. Der Überwachungs- und Kontrollwahn nimmt ungeheure Ausmaße an, was dem Selbsterhaltungstrieb solcher Machtstrukturen geschuldet ist. Wenn dem System die Luft ausgeht, und das wird es, kann jedoch meiner Einschätzung nach keine Überwachung und Kontrolle dieser Welt noch die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten. Ob nach der daraus resultierenden unkontrollierten Kernschmelze etwas besseres entsteht, darf trotzdem bezweifelt werden.

Lange habe ich nichts zu den Märkten geschrieben, da völlig unkalkulierbare Unternehmungen stattfanden und der Markt keiner Logik mehr folgte. Zu diesem Zeitpunkt jedoch bin ich mir relativ sicher, der nächste Bust ist nicht mehr weit entfernt und so sollte man unter den aktuellen Bedingungen seine Vermögensplanung unbedingt neu in Augenschein nehmen.

Zunächst einige Zeilen aus dem neuen GEAB:

Alarmstufe Rot / Umfassende weltweite Krise – September/Oktober 2012
Alle anderen großen Linien der weltweiten Situation laufen auf eine Verschlechterung der Lage, ja gar Katastrophen zu. Allmählich fangen die großen Medien an, über eine Situation zu berichten, die wir schon vor langer Zeit für den Sommer 2012 vorhergesehen hatten.
[…]
7. Rapider Zusammenbruch des gesamten westlichen Systems der kapitalfinanzierten Rente (6)
[…]
Aber heute, nachdem sie mit allen Mitteln versuchten, den Fristablauf ihrer alten Größe hinauszuschieben, wird ihnen die Rechnung präsentiert. Wie in allen Lebensbereichen ist für den Versuch, das Unvermeidbar zu verhindern, ein hoher Preis zu zahlen, nämlich die Konfrontation der Illusion mit der Realität und die daraus folgende Krise, die weniger hart gewesen wäre, wenn rechtzeitig Anpassungsmaßnahmen an die neue Realität ergriffen worden wären. Für die Welt vor der Krise ist das Spiel nun vorbei. Die sieben Trompeten vor Jericho werden im September/Oktober 2012 ertönen und die letzten Reste der „Dollarmauer“, die noch die Nachkriegsordnung zu schützen vermocht hatten, zum Einsturz bringen.

Der Schock des Herbst 2008 wird im Vergleich zu dem, was uns in den nächsten Monaten bevorsteht, wie ein kleines Sommergewitter erscheinen.[1]

An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass LEAP in meinen Augen ein realtiv systemtreuer Think Tank ist und ich diesem kritisch gegenüber stehe, was nichts daran ändert, dass die Analysen häufig wirklich interessant sind. Auch dort scheint man den Vereinigten Staaten von Europa in die Hände zu arbeiten, anders zumindest kann ich mir etliches nicht erklären. Sei es drum.

Nehmen wir nun noch etwas aus der Welt in den Mix:

Haushalt : Steuereinnahmen im Mai überraschend gesunken
Erstmals seit zwei Jahren sind im vergangenen Monat die Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Das Finanzministerium erklärt den überraschenden Rückgang mit einem Sondereffekt.[2]

Weder die Politik noch die Konzernmedien werden müde uns Unsinn ins Hirn zu verklappen, der Rückgang wird noch an Dynamik zunehmen und die Zahlen sind gravierend. Vielleicht lässt sich die Regierung dann zu weiteren Konjunkturpaketen hinreißen, das kann noch einen kurzen Aufschwung bringen. In letzter Konsequenz jedoch wird der Deckel bezahlt werden müssen und die Milliarden die wir ins Grab der Eurozone schaufeln werden die Bürger noch „Teuer“ zu stehen kommen.

Auch bei Anne Will ist man sich nicht zu schade, die Bürger in die Irre zu führen. Wenigstens der Leiter vom Wirtschaftsressort der FAS bringt es auf den Punkt:

„Unser Erspartes ist sicher ß? im Wesentlichen“
Von „permanenter Konkursverschleppung“ sprach der Leiter des Wirtschaftsressorts der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ Rainer Hanks, von „schleichender Vermögensvernichtung“. Er vertraue der „gut gemeinten Beschwörungsformel von Merkel und Steinbrück“ aus dem Jahr 2008 nicht. Die Formel lautete: „Die Spareinlagen sind sicher.“ Doch wenn alle Sparer plötzlich zur Bank rennen und ihr Geld abheben würden, gäbe es eben keine Garantien mehr.[3]

Kurz geht man auch auf die Hoffnung der „Schuldnerkaste“ ein, welche mit Roten Zahlen und einer hohen Inflation hofft ein ordentliches Geschäft zu machen, wie ich allerdings schon oft schrieb, halte ich einen vorherigen deflationären Crash für wahrscheinlicher und dann wären die Schuldner rasiert und Vermögenswerte können mit kleiner Mark eingesammelt werden.

Wie eingangs bereits geschrieben, ist es Zeit für eine neue Bewertung der eigenen Vorsorge. Auf ein Pferd zu setzen, kann hier sehr hohe Gefahren bergen und darum ist das Zauberwort „Diversifikation und Hedgen“.
Dieser Artikel kann keine Vermögensberatung ersetzen und stellt auch den Anspruch nicht, sondern spiegelt nur meine Meinung wieder.

Carpe diem

[1] http://www.leap2020.eu/GEAB-N-66-ist-angekommen-Alarmstufe-Rot-Umfassende-weltweite-Krise-September-Oktober-2012-Wenn-die-sieben-Trompeten-vor_a11092.html
[2] http://www.welt.de/politik/deutschland/article106642350/Steuereinnahmen-im-Mai-ueberraschend-gesunken.html
[3] http://www.welt.de/fernsehen/article106642324/Unser-Erspartes-ist-sicher-im-Wesentlichen.html


11 Responses to Achtung: Neubewertung von Investments notwendig

  1. Antizykliker sagt:

    Die derzeitige Nachrichtenlage ist wirklich beängstigend. Gleichzeitig scheinen manche Aktien sehr attraktiv bewertet und sein ganzes Geld auf dem Sparkonto liegen zu lassen, kann auch keine Lösung sein, da man so durch immer weiter steigende Inflation enteignet wird. Man hat also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. In der derzeitigen Lage scheint es daher wirklich sinnvoll zu sein, mit einem Teil seines Vermögens auf fallende Kurse zu setzen, um etwaigige Verluste durch Aktien ausgleichen zu können oder aber auch um gezielt an der Krise bestimmter Unternehmen zu verdienen.

    Wer übrigens noch auf der Suche nach anderen kompetenten Finanportalen its, kann sich diese Seite Mal angucken:

    http://www.gevestor.de/

  2. blackdj sagt:

    Die „Finanzkrise“ ist Hausgemacht, die wurde lange Hand geplant, um die Versklavung der Bevölkerung zu dienen, z.B durch erlassen von Gesetzen und Verordnungen die gegen die Demokratie sind.

    Das ist meine Meinung.

    Und Was ist den so schlimm wenn das Geld wertlos wird`? Sind wir wirklich so abhängig davonß? Wir sind einfach zu Geldgeil geworden.Wir müssen wieder auf die Richtigen wichtigen Dinge im Leben schauen und zurück kommen.

    Man hört doch oft Früher war alles besser ja war es auch den der zusammenhalt in der Nachbarschaft/Familie/Dorf war einfach anders, heute guckt jeder auf sich selbst egal wie es dem anderen geht.Haupsache mein Geld ist Immer im Portmonai und mir geht es gut.

    Ich hoffe inständigt das es endlich kracht, den die Geldgeile Gesellschaft kotzt mich echt an.

    so habe fertig

  3. Jens Blecker sagt:

    Das ist nicht zuende gedacht, wir werden sehen ob du das noch so siehst wenn es soweit ist.

  4. „….da man so durch immer weiter steigende Inflation enteignet wird“

    was meinst du mit immer weiter steigender Inflation? Kann dies noch nicht feststellen und von der Hyperinfla sind wir noch meilen entfernt. Höchstens Du meinst die ständige Verteuerung der Lebenshaltungskosten insb. bei besonders notwendigen Sachen.

    Na ja, und die Analysen von gevestor- wenn du meinst – ich finde die haben immer 2 Analysen 1x gut 1x schlecht und wenn se mal recht gehabt haben, dann bekommst du das auch noch underlined serviert. – also vergiss das 😉

  5. Frank H. sagt:

    ARD Tagesschaumeldung:
    LINKE Partei zeigt Stehvermögen! Ihre Klage vor dem BVG erwirkt eine einstweilige Verfügung UND der Bundesaugust Gauck hat sich gerade entschieden das ESM Gesetz erst einmal NICHT zu unterschreiben, so er denn müsste nächste Woche!!!!
    Das Verfassungsgericht hat verfügt, daß das heimliche Ruckzuckweiterso vorbei sei! Auch die Richter sind langsam nervös. JETZT muss aber auch das VOLK endlich mitmachen, zum Donnerwetter.

  6. sioux sagt:

    Also wer jetzt noch an Aktien und andere Papiere glaubt hat sowieso verloren, zum Donnerwetter…. hahaHa noJoke

  7. sioux sagt:

    Das Betrugsmodell unseres Finanzsystems – und den Ausweg daraus!
    Michael Vogt und Franz Hörmann

    http://youtu.be/ocmRdPeZwu0

  8. das betrugsmodell unseres finanzsystems – UNLßSBAR –

    jeder kann eigentlich nur versuchen im „markt“ sich durch zu kämpfen, der markt ist stets so angelegt, dass er den größten schaden mit den maximal ertragbaren schmerzen anrichtet wobei das bis zum totalschaden gehen wird. Soll also keiner behaupten er hätte die lösung des problems a la politiker-lehrbuch erfunden. Ein für oder gegen einzelner bauteile wie den ESM ändert nichts am gesamtsystem. Es verlängert höchstens etwas unwesentlich die halbwertszeit bis zum totalen zerfall.

  9. Tranfunzel sagt:

    das sehe ich genau so.Die systemimmanenten Probleme des „Finanzsystems“ werden nicht wirklich gelöst. Es ist ein „Fiat“ Geldsystem und Schuldgeldsystem. Es wird immer chaoitischer geflickt. „Neuer Flicken auf alte Schläuche“ funtioniert eben nicht, weil es das Ganze irgendwann zerreißt. Abgesehen davon, das der ESM undemokratisch über die Köpfe der Bürger hinweg als „alternativlos“ regelrecht durchgeprügelt wird, schafft auch dieses System nur eine kurze Verzögerung. Wir in Deutschland haben die volle Wucht der Krise noch nicht abbekommen. Auf seltsame Art „profitieren“ wir sogar, das andere Länder ihr „Geld“ bei uns parken. Das führt dazu, das die Zinsen, die Deutschland für seine Staatsanleihen zahlen muß relativ sinken. Der Staat kann sparen. Aber !! Was passiert, wenn Eurobonds kommen oder Deutschland „einfach“ von den „superneutralen“ Ratingagenturen (für Amerika politisch passend) angezählt wirdß Dann sieht das hier ganz schnell ganz anders aus. Das Fälschen der Arbeitslosenstatistik alleine genügt nicht mehr. Die „Realwirtschaft“ wird einknicken. Zum anderen wer soll dem „Exportweltmeister“ (ironisch) noch sein Zeug abkaufen ß Eine Finanztransaktionssteuer ist auch nicht ohne. Das werden die Banken auf die Kunden abwälzen. Das Problem ist es gibt nicht zu wenig „Geld“ um „Schulden“ zu bezahlen, sondern es ist „zu viel“ Geld auf das Zinsen bezahlt werden muß. Jedes mal, wenn „neues“ Geld geschaffen wird um damit „Schulden“ zu bezahlen, dann sind darauf Zinsen etc. zu bezahlen. Die Schulden werden automatisch immer größer. Der „Schuldenschnitt“ für Griechenland war „irre“. Man hat nicht wirklich einen Teil der Schuld wirklich erlassen (also die Schuld vernichtet) sondern umgeschuldet. Deswegen kann sich Griechenland auch nicht „gesund“ sparen. „Du kommst nicht aus dem Schulturm,ehe du nicht den letzten Pfennig bezahlt hast“ ist das Grundübel. Der Schuldner kommt so nie wieder auf die Beine, aber „dem Gesetz“ wurde genüge getan. Wer Bibel gelesen hat, weiß wie ich das meine !! Von Tölpeln wird Schuldenerlass so (bösartig!!) interpretiert, das Schuldner keinen Sinn darin sehen zu sparen. Das ist rein menschlich gedacht und übel. In etwa „je mehr Schulden ich mache, um so größer ist die Erleichterung, wenn sie mir erlassen werden. Also mache ich vorsätzlich neue Schulden. Das sie ferne !! Der Mensch ist aber so berechnend gestrickt!! Wodurch würden die „Mächtigen“ so mächtig ? Dadurch das ganze Staaten sich verschuldet haben. Was ist die Strafe nach dem Gesetz ( auch des Finanzmarktes !) ß Die „Bestrafung“. Es sei denn „Schuld“ wird erlassen und man könnte „neu“ starten. Aber das ist völlig illusorisch in einer Welt, die auf „Gesetzen“ basiert. Ohne „Gesetze“ aber wüßten die Menschen wohl nicht was „gut“ und was „schlecht“ ist. „Schulden zu machen“ ist „schlecht“, da man sich in Abhängigkeit begibt. Sich über Börsenkurse und Aktienpreise zu unterhalten ist absolut müßig. Wenn eine Aktienfirma kollabiert ist das Geld futsch. Wegen „Geld“ hat es schon viele Kriege gegeben und dann wird „real“ gestorben und wenn man verhungert, während sich die letzten „Reichen“ sich egoistisch den Wanst vollschlagen.

  10. Holmes sagt:

    Deflationärer Crash, ok!
    lieber Jens, ich schätze deine Meinung sehr und ich war immer einer, der mit Deflation wenig am Hut hatte. Doch auch die Inflation war nie mein Hauptargument. Ich sprach immer von Flucht aus der Währung, was bedeutet: Inflation und Deflation Sektorenweise. Man kann es auch Stagflation nennen. In der Vergangenheit gab es mehrere Beispiele von Deflation und Inflation. Meistens aber bzw. fast immer versuchten Staaten ihre Staatsschulden mit Inflation zu begleichen. Der Grund ist sehr einfach: Das Volk versteht es anfangs nicht und somit konnte sich der Staat später aus der ß?Scheißeß? herausquatschen. Einfach ausgedrückt: Inflation ist ein Weg, den Schuldenberg zu vernichten ohne eine Revolution zu provozieren. Wir wissen alle, dass die EZB & FED (die Notenbanken längs ß?offenß? sind. Das heißt: Sie kaufen Staatsanleihen auf und dass schon seit Beginn der schweren Krise (2008)!!!!) Das ist reine Inflationspolitik!!! Sie machen dass sogar Weltweit. Jeder sachverständige Beobachter, der noch über ein Gewissen verfügt, weiß das!!! Die große Nummer heißt ergo: Alle großen Währungen werden fallen, indem sie ß?weginflationiertß? werden. Das passiert seit Jahren und sie werden ihren Kurs niemals ändern. Aus diesem Grund sind wir so hartnäckig mit unserer Inflationstheorie.
    Das bedeutet allerdings nicht, dass die Börsen keinen Crash erleiden werden, es bedeutet auch nicht dass die deutschen Immobilienmärkte keinen Crash erleiden werden. Im Gegenteil: Wir erleben eine globale Rezession und dass wird die Märkte in allen Sektoren fallen lassen, aber: Die politische Entscheidung ist reine Inflationspolitik und genau aus diesem Grund werden die alten bekannten sicher Häfen darstellen, sprich: Gold, Silber, ausgewählte Aktien, Land!!!
    Warum ist das so: Weil die Währungen fallen werden bzw. enorm abwerten werden, da es eine politische Entscheidung ist!!!!!
    Bitte vergesst die 80ziger Jahre. Damals konnte die Währung noch durch hohe Zinsen gerettet werden, doch diesmal ist die Verschuldung viel zu hoch!!!! Die Währungen sind doomed, deshalb empfehle ich in sichere Werte zu gehen und das waren immer Aktien, Gold, Silber und Land!!!!

    ps.: alles kann sich noch in die Länge ziehen, doch eines sollte klar sein: Sie müssen die Währungen weginflationieren, weil sich ihnen keine andere Möglichkeit bietet!! Wenn sie es nicht tun würden, dann gäbe es sofort Bürgerkrieg, siehe Griechenland!!!! Sie werden inflationieren, aus rein politischen Gründen!!!
    Bei einem Währungscrash ist übrigens auch alles weg was nicht Gold, Silber, Aktien oder Wald-Haus heißt!!! Uffffpasssse also was Cash, Lebensversicherung, Riesterrente oder auch Sparbuch anbelangt!!!!!!!!!!!!!!!!
    Bitte immer auch auf die politische Komponente achten!!! Die reine Wirtschaftstheorie, auch wenn man den Zinseszins kennt ist einseitig!!! Ich mag mich natürlich irren, doch dennoch bin ich für jede Diskussion offen.

  11. absolut nachvollziehbar deine analyse. Die schlussvolgerungen musst du auf annahmen aus der vergangenheit stüten, was aber nicht heissen soll, dass diesemal alles anders ablaufen kann.

    Ob Inflation oder Deflation kommen wird, das wissen nicht mal die schlausten köpfe der ökonomen. Was aber in der nächsten zeit eine der teuersten erkenntnisse sein wird.

    Sollte es zur deflation kommen, (der schlechteste fall) so haben wir absolut nichts zu lachen. In der deflation wird zunächst jeder erdenkliche wert (auch edelmetall) insbesondere unsere arbeit, unser wissen nahezu wertlos und in der endphase der deflation folgt dann schlagartig die h-inflation bis hin zur wr. Denke daher dass eine sachte und gezeilte inflation immer noch die bessere variante innerhalb der schlechten varianten ist. Ob das die politiker und notenbanker tatsächlich so hinbekommen – ehrlich gesagt ich glaubs nicht mehr.

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