Schätze der Natur: Wie Vorräte anlegen?

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Viele der hier vorgestellten essbaren Wildpflanzen haben zwar jeweils eine sehr lange Erntezeit, ja manche stehen uns sogar in der einen oder anderen Form das ganze Jahr über zur Verfügung, aber wie man es auch dreht und wendet ß? die kalte Jahreszeit stellt für den Sammler eine Zäsur dar. Wer auch bei gefrorenem Boden und geschlossener Schneedecke nicht auf wildes Gemüse verzichten möchte muss vorsorgen und Vorräte anlegen. Daher hier zur Abwechslung einige Hinweise allgemeiner Natur zu den einzelnen Methoden, welche hierfür in Frage kommen:

Lagern (Wurzeln von Löwenzahn und Gänse-Fingerkraut, Zwiebeln des Bärlauch)

ßhnlich wie man Möhren, Sellerie und Rote Beete sehr gut einige Monate in einer mit einer Mischung aus Quarzsand und Torf gefüllten Kiste im Keller lagern kann, so kann man sich auch einen Vorrat an frisch ausgegrabenen Löwenzahnwurzeln, Gänsefingerkraut- Knöllchen und Bärlauchzwiebeln anlegen. Die unterirdischen Pflanzenteile werden dazu im November mit einem Spaten geerntet, das Laub entfernt (würde zum Faulen neigen) und in den vorbereiteten Kisten in dem Substrat eingelagert. An einem kühlen und dunklen Ort, ideal ist ein Keller mit einer relativ hohen Luftfeuchte, hält das Gemüse ohne Probleme bis Anfang März. Da man ab März ohnehin wieder viel lieber frische Pflanzen sammeln geht und es in unseren Breiten kaum vorkommt, dass man drei Monate durchgehend gefrorenen Boden vorfindet, ist es ratsam, nicht zu viel Vorrat anzulegen.

 

Trocknen  (Blattgemüse und Blüten)

Die schonendste und auch umweltfreundlichste Art Blattgemüse und Blüten haltbar zu machen ist das Trocknen. Bei dieser Methode bleiben alle Nähr- und Vitalstoffe erhalten, sofern man beim Trocknen darauf achtet, dass die Temperatur 40 Grad Celsius nicht übersteigt. Zum Trocknen legt man gesunde, gewaschene und wieder abgetrocknete Blätter / Blüten locker auf einen luftdurchlässigen Rost und stellt diesen in die Nähe eines Ofens, trocknet bei geringster Wärmezufuhr im Backofen (Kochlöffel in die Klappe des Ofens stecken, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann) oder mit Hilfe eines Dörrapparates. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass der Trocknungsvorgang möglichst schnell von statten geht, nicht unterbrochen wird und die Temperatur die besagten 40 Grad nie übersteigt – vor allem in der Nähe eines Ofens kann dies leicht passieren, daher bitte kontrollieren. Die Blätter werden so lange getrocknet bis sie bei Berührung rascheln. Direkt nach Abschluss des Trocknungsvorganges muss die Ernte abgefüllt werden: um Platz in den luftdicht schließenden Vorratsdosen oder Schraubgläsern zu sparen ist es ratsam die ß?Raschelblätterß? vor dem Abfüllen zu rebeln, also zwischen den Handflächen in kleinere Stückchen zu zerreiben. Die Gläser oder Dosen werden beschriftet und an einem dunklen, trockenen Ort gelagert. Das getrocknete Blattgut kann vor der Zubereitung einige Stunden oder besser über Nacht in Wasser eingeweicht und dann am nächsten Tag wie frisches Kraut in der Küche verwendet werden.

 

Frosten

Zum Einfrieren frischen Blattgemüses dieses zunächst säubern, mit kochendem Wasser überbrühen, klein schneiden, abkühlen lassen und in beschrifteten Beuteln portionsweise abgefüllt einfrieren. Auch hier gilt: nicht zu viele Portionen einfrieren ß? ab März gibt es wieder frische Blättchen in der Natur und es ist auch unter monetären und ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll das Gefriergerät in der Zeit von März bis September außer Betrieb setzen zu können statt alte Vorräte zu kühlen.

Einlegen

– in ßl

Das Einlegen in ßl eignet sich nicht unbedingt als Haltbarmach-Methode für Massenprodukte, da gute ßle dafür einfach zu teuer sind und die daraus zubereiteten Gerichte auch zu kalorienreich geraten würden, sondern eher für kleine & feine Delikatessen, wie zum Beispiel die in ßl eingelegten Gänseblümchen (Rezept siehe unter Gänseblümchen, auch die Blütenknospen des Löwenzahns und der Linde lassen sich so einlegen).

– in Essig

ßhnlich verhält es sich mit dem Einlegen in Essig. Wenngleich die Kosten für Essig geringer sind als für kalt gepresste ßle, so Stellen auch die in Essig eingelegten Lebensmittel eher eine willkommene geschmackliche Abwechslung dar als dass sie als Grundnahrungsmittel geeignet sind.

– milchsauer / ß?Sauerkrautß?

Ganz anders verhält es sich mit dem milchsauren Einlegen: es ist, neben dem Trocknen die schonendste und auch die ernährungsphysiologisch wertvollste Methode der Haltbarmachung! Zudem wird kaum Energie benötigt, zum Beispiel im Gegensatz zum Einfrieren. Blattgemüse wird seit Alters her milchsauer eingelegt. Außer beim Sauerkraut ist uns dies aber kaum noch bekannt. Wie funktioniert diese Methode? Die überall in der Luft und auch auf den Blättern selbst lebenden Milchsäurebakterien werden dazu benutzt den im Gemüse enthaltenen Zucker in einem kontrollierten Gärvorgang in Michsäure umzuwandeln – das Gemüse wird dadurch haltbar. Dabei werden die in dem Gemüse enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe schonend aufgeschlossen und stehen uns beim Verzehr ohne Verluste zur Verfügung, da Sauergemüse auch kalt verzehrt werden kann. Als notwendige Ausrüstung benötigen sie einen Steinguttopf und einen kühlen Keller, in welchem dieser dann während des Winters stehen kann. (Beispiel: Michsauer eingelegter Giersch)

Einkochen

Sämtliche Blatt- und Wurzelgemüse können auch eingekocht werden. Diese Methode wird auch Sterilisieren genannt. Bei dieser Methode setzt man also nicht auf die kontrollierte Partnerschaft mit erwünschten Mikroorganismen, sondern darauf, diese während des Kochvorgangs komplett abzutöten, um so das Gemüse haltbar zu machen. Dadurch ist eingekochtes Gemüse ernährungsphysiologisch weniger wertvoll als zum Beispiel milchsauer eingelegtes. Als Ausrüstung benötigen sie neben speziellen Gläsern und Dichtungsgummis einen großen Einkochtopf mit Thermometer. Beim Kauf eines solchen Topfes erhalten sie auch eine Anleitung, welches Gemüse bei welcher Temperatur wie lange einzukochen ist. Auch in alten oder in speziellen Kochbüchern werden sie zu diesem Thema fündig. Da sich die Konsistenz der Wildgemüse mit der des Grünkohls vergleichen lässt können sie die dort angegebenen Werte für die Zubereitung übernehmen.

 

 

Viel Freude in Natur und Küche!

 

Markus Strauß

 

Infos, u.a. zum neuen Sanddorn E-Book, unter www.simply-wild.de

 

Bildquelle: Wikipedia


17 Responses to Schätze der Natur: Wie Vorräte anlegen?

  1. […] ? die kalte Jahreszeit stellt für den Sammler eine Zäsur dar. Wer auch bei gefrorenem Boden und Net News Express Feed Be Sociable, Share! Tweet Categories : […]

  2. super rezepte! werd das mal ausprobieren…

    auf das frosten würde ich mich auch nicht gerade verlassen wollen. Im falle des systemcrashes gehe ich davon aus, dass wir teilweisen energieausfall haben werden.

  3. sternenstaub sagt:

    Ich habe , dank der Krise , begonnen einzukochen.Einfrieren ,also was jetzt noch moeglich ist,mache ich nur noch minimal .
    Im Krisenfall muss man davon ausgehen, das man keinen Strom mehr hat .
    Mit dem Einkochen sind mir auch einige Fehler unterlaufen. Das lag hauptsaechlich an zu wenig Salz .
    Ich lernte vor 3 Jahren jemanden kennen, der den Yugoslawienkrieg live miterlebt hat, und er meinte nur : wenn Vorrat, dann lege Dir Salz zu .
    Zucker schien dort ein Produkt zu sein, was man noch leicht beziehen konnte .
    Dementsprechend habe ich mir einen grossen Salzvorrat angelegt ,gerade wegen dem Einkochen.
    Das Problem werde ich wohl haben, wenn ich nicht mehr Zucker beziehen kann, da habe ich auch Null Vorrat, und wie ich da einkochen (Marmelade Fruechte ) kann.
    Was Essig und ßl betrifft :
    das wird ja auch mit Wasser aufgefuellt, geht auch nicht um ( ich habe so meine Testglaeser zum probieren ),und die Haushaltstipp von alteren Personen, die nun leider wegsterben, sind wirklich hilfreich gewesen .Wir haben angefangen mit 2 Frauen, das wir einzukochen begannen, mittlerweile sind es einige mehr,sogar Männer .
    lieben gruss
    Helga

  4. zeitzeuge sagt:

    Salz, Zucker und Essig sind praktisch ewig haltbar!

    Und kosten heute nix !

  5. zeitzeuge sagt:

    ach noch vergessen, Ascorbinsäure habe ich auch ein kg eingelagert…

  6. sternenstaub sagt:

    Und wofuer dient Ascorbinsaure ?

  7. vitamin C ersatz glaube ich war das

  8. sternenstaub sagt:

    War das mit dem Vitamin C nicht so, das der Körper das gar nicht speichern kann ?
    Gebe ich das dann als Zusatz zu ( geht das auch bei Gemuese ?) ?
    Mir faellt noch ein, das man niemals Essen mit Sahne oder Milch einkochen kann, die gehen sofort um .

  9. ja stimmt so viel VC kann man im körper gar nicht speichern wie du bei einer normalpackung aus der apotheke bekommst. das macht aber nix. was zu viel ist geht einfach durch. der vitamin c ersatz ist eben nur für notzeiten gedacht – also z.b. im winter oder bei missernte oder wenn dir das gemüse vom acker geklaut wurde.

  10. sternenstaub sagt:

    Danke, das werde ich mir besorgen.
    Wie ist das mit Mineralien ?
    Ich habe mal etwas von Zeolith gehoert.
    Gibt es irgendetwas ,was man sich noch besorgen kann , um Mineralien zu sich zu nehmen ?

  11. Mineralien bekommst du aus der natur umsonst. am besten du wohnst in einer ländlichen gegend, wo dann der run auf die naturresourzen nicht so hoch sein wird.

    wenn du aber auf 1000% sicherheit gehen willst, must du dich mit astronautennahrung beschäftigen. auf ein xyz-firma survival-nahrungs-kit würde ich nicht vertrauen. da steckt häufig abzocke dahinter bzw. das müsstese ich erst mal in einem selbsttest erproben ob das zeug wirklich das hält was es verspricht. – was ich aber noch machen werde –

  12. sternenstaub sagt:

    Ja ich wohne auf dem Land , und wonach muss ich suchen ?
    Astronautennahrung :
    das ist ja auch ein Kostenfaktor .Ich setlle mich auch auf einen laengeren Zeitraum ein, und wuerde mich da gerne nur dem bedienen ,was die Natur zu bieten hat .
    Unsere Vorfahren haben es ja immerhin Tausende von Jahren geschafft .

    Lebensbdingt sind gerade die Heilkraeuter in meinen Focus gerueckt .
    Darum bin ich immer froh, das Jens diese Serie hier veroeffentlicht .
    Da gibt es so vieles, was ich noch gar nicht weiss .Siehe Ascorbinsauere oder nun die Mineralien .
    Ich hatte bis vor 5 Jahren immer Sorge wegen dem Einkochen, weil die juengere Generation das ja nicht mehr als Standarwissen hat, und der Kartoffelanbau .Und durch die Umstaende hier, wurde man quasi reingezwungen.
    Danke schon mal jetzt, fuer deine Infos
    lieben gruss
    helga

  13. ein paar monate kannst du sicher mit den schätzen der natur überbrücken. sollte der crash jedoch jahre andauern, (wovon ich jedoch nicht ausgehe) wird die natur schnell ausgeplündert sein. z.B. brauchst du nur um die stadt berlin aus eigenanbau durchzufüttern ein land das so gross ist wie die gesamte fläche der brd . (big-food)- also in der theorie.

    also für längere zeiträume wie jahre bräuchtest du und deine angehörigen dann schon autarke vorräte. – dann musst du dich aber auch fragen ob das sinn macht wenn um dir herum alles zusammenbricht und du lebst scheins auf einer überlebensinsel eingebunkert in deinem keller – dazu brauchst du ja auch waffen für die selbstverteidigung usw.- denke das dies jeder mit sich selbst ausmachen muss ob er das so will, oder ob es dazu nicht bessere alternativen gibt. – ich denke da z.B. an das vorbereiten einer auswanderung – zumindest einmal an eine aufenthaltsgenehmigung in einem land außerhalb europas – was derzeitig lediglich etwas formularaufwand und organisation bedeutet.

  14. sternenstaub sagt:

    Zum auswandern ist es zu spaet ,also bei mir persoenlich .
    Das waere jetzt nicht mehr machbar .

  15. auswandern musst du auch nicht.
    wenns soweit mit den crash ist, das kann sogar noch ein paar jahre dauern so gib niemals auf – nie und nimmer mehr

  16. sternenstaub sagt:

    Nein, aufgeben kommt nicht in die Tüte.
    Wichtig , in allen moeglichen Szenarien sind die Lebensmittel und Trinkwasser ( das ist noch mehr mein Angstpunkt), der Rest wie gesagt , nichts ist sicher.
    Muesste ich mich schuetzen vor allen moeglichen Szenarien, braeuchte ich einen Panzer im Garten, ein Uboot ( falls das Meer kommt ), eine Arche , ich brauchte mindestens 50 verschiedene Gasmasken , um auch ja gegen real existierende C-Bomben gewappnet zu sein ( nur leider werden die mir keine email vorab schicken, um mir zu sagen, welche sie da gerade im Angebot haben ), ich brauchte einen luftdichten Anzug bei einem Bioangriff, ein Erdloch , falls die Abombe faellt, dazu einen Brunnen der so tief ist, das das Wasser nicht radioaktiv verseucht wird ,und bestenfalls noch einen Bunker, der aber dann vorrausetzt, das die mir nicht diese komische Bombe auf denselbigen ballern.Medikamente muesste ich dann besorgen, die fuer all diese Szenarien hilfreich waeren .Es braeuchte, Gold Silber, eine stabile Waehrung, um mich fuer alle moeglichen Szenarien materiell abzusichern, in der Hoffnung, das die dann nicht sagen : ab morgen sind die Bierdeckel die offizielle Wahrung.
    Und wenn ich dann richtig Pech habe, bekomme ich vor lauter Vorabstress einen Herzinfarkt ,falle tot um, und brauch den ganzen Kram nicht 🙂
    Essen wie gesagt, ist da das wichtigste , es sichert das ueberleben .

    lg
    Helga

  17. Platte sagt:

    Spirulina

    Die Blaualge Spirulina gehört zu den ältesten Formen des Lebens auf der Erde. Vor Jahrmillionen hat sie dazu beigetragen, dass in der Atmosphäre Sauerstoff gebildet wurde, der die Entstehung anderer Arten ermöglicht hat. Das »Superfood« ist dermaßen bepackt mit Nährstoffen, dass man nur mit Wasser und Spirulina überleben könnte.

    Hunderte von Studien beweisen: Spirulina ist ein echtes Powerhaus. Es enthält 60 bis 70 Prozent komplettes Eiweiß, das heißt alle acht essentiellen und zehn nicht-essentielle Aminosäuren. Das ist mehr Eiweiß als in Rindfleisch, Hühnerfleisch oder Sojabohnen. Wie die Ernährungsberaterin und Buchautorin Phyllis Balch schreibt, ist die Nährstoffkonzentration höher als in jedem anderen »Getreide, Heilkraut oder [jeder anderen] Heilpflanze«. Zu den gesunden Inhaltsstoffen zählen Gamma-Linolensäure (GLS), Linolensäure, Arachidonsäure, Vitamin B12, Eisen, die Nukleinsäuren RNS und DNS, Chlorophyll und Phycocyanin, das sich nur in Blaualgen findet und das in Studien bei Ratten die ßberlebenszeit nach Leberkrebs erhöht hat (Balch).

    Spirulina ist sehr gut verdaulich, schützt das Immunsystem, unterstützt die Absorption von Mineralstoffen und senkt den Cholesterinspiegel. Ursprünglich war die Alge in alkalihaltigen Seen in Afrika, Zentral- und Südamerika beheimatet. Jahrhundertelang diente sie den Ureinwohnern (unter anderem den Azteken) als Nahrung, ein Beweis für ihre Sicherheit und gesunde Wirkung.

    Warum Sie sie einnehmen sollten

    In seinem Buch Eat to Live betont Dr. Joel Fuhrman, wie wichtig nährstoffreiche Nahrungsmittel für jeden sind, der ein gesundes Gewicht halten, chronische und degenerative Erkrankungen vermeiden oder behandeln und sich eines langen Lebens erfreuen möchte. Spirulina ist die vielleicht nährstoffreichste Nahrungsquelle, die die Menschheit kennt, deshalb und wegen ihres medizinischen Werts wird sie seit Jahrhunderten überall auf der Welt eingenommen.

    Spirulina verleiht Vitalität und Lebensenergie. Wer sie einnimmt, fühlt sich in aller Regel schon bald kräftiger und gesünder. Sie liefert Nährstoffe, die den Körper reinigen und heilen, sie schützt vor allen Formen von Krebs und vielen Viren wie dem Grippe-, Herpes-, Mumps-, Masern- und AIDS-Virus.

    Wir alle wissen, dass wir wegen des hohen Gehalts an Omega-Fettsäuren viel Fisch essen sollten. Aber wem verdankt der Fisch diesen hohen Omega-Gehalt? Den Blaualgen wie Spirulina. Omega-Fettsäuren sind wichtig zur Bekämpfung von Herzkrankheiten, Arthritis, Osteoporose, Diabetes und Depression, außerdem senken sie das schlechte Cholesterin. Der hohe Anteil an Vitamin B12 dient der Entwicklung gesunden Nervengewebes und unterstützt den Stoffwechsel in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers. Das heißt: Spirulina hilft bei einer Schädigung des Nervensystems und Erkrankungen wie der Fibromyalgie. Geschätzt wird sie auch wegen des hohen Gehalts an Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Vitamin A brauchen wir für ein starkes Immunsystem, gesunde Zähne, Knochen, Schleimhäute, Haut und Augen.

    Darüber hinaus enthält Spirulina sämtliche anderen B-Vitamine, die Vitamine D, K und E, Kalzium, Chrom, Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphor, Kalium, Selen und Zink. Und zusätzlich verschiedene Antioxidantien, Phytonährstoffe und Carotinoide. Sie schützt das Gehirn und entgiftet Leber und Nieren. Sie balanciert den pH-Wert und dämmt entzündliche Prozesse ein, die vielen Erkrankungen zugrundeliegen. Außerdem kann sie ein überaktives Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen ß? eine sehr bedeutsame Funktion, denn ein überaktives (oder entzündetes) Immunsystem ist Auslöser von Autoimmunerkrankungen. Die Ursache ist in der Regel eine unzureichende Ernährung und Verdauung, auch hier bringt Spirulina Besserung.

    Sonstige positive Wirkung

    Die Klassifizierung als Superfood verdankt Spirulina auch ihrer sonstigen positiven Wirkung. Sie stärkt den antioxidativen Schutz, bekämpft freie Radikale, verzögert den Alterungsprozess, zügelt den Appetit und hilft dadurch beim Abnehmen, sie unterstützt ein gesundes Herz-Kreislauf-System, verbessert Verdauung und Gesundheit des Verdauungstrakts, schafft eine nützliche Darmflora und regt den Körper zur erhöhten Bildung roter und weißer Blutkörperchen an, die Keime und Viren töten.

    Ihre antimikrobielle Wirkung trägt dazu bei, das Wachstum krankheitserregender Bakterien und Hefen zu hemmen. Durch ihren Gehalt an Chlorophyll reinigt sie das Blut. Es erhöht auch den Sauerstoffgehalt des Bluts. Polysaccharide verbessern die Funktion von Knochenmark, Thymusdrüse und Milzzellen.

    Auch der Haut hilft Spirulina: Sie mindert Altersflecken und beruhigt bei Ekzemen, Akne und Ausschlag. An den Augen hilft sie bei grünem und grauem Star und verbessert schlechte Sicht.

    Wie Studien gezeigt haben, wirkt sie gegen Allergien, verbessert die Atemfunktion und steigert die Leistung bei körperlicher Bewegung.

    Phyllis Balch rät dazu, bei hohem Blutzucker Spirulina zwischen den Mahlzeiten einzunehmen, da der hohe Eiweißgehalt den Blutzucker stabilisiert.

    Wie Sie Spirulina in Ihre Ernährung einbauen können

    Spirulina verdankt ihren Namen ihrem spiralförmigen Wachstum. Sie wächst am besten in warmen Frischwasserseen, findet sich aber auch in Salzwasser und natürlichen Quellen. Sie verleiht den Gewässern ihre dunkelgrüne Farbe. Sie wird geerntet und zu einer dicken Paste verarbeitet, anschließend getrocknet und in Form von Pulver oder Flocken verpackt, bevor sie in Form von Tabletten oder Kapseln verkauft wird.

    Sie ist leicht verdaulich, ihre Zellwände sind nicht so dick wie die anderer Algen. An den Geschmack können sich viele nicht recht gewöhnen. Spirulina-Flocken lassen sich in Gerichte oder Smoothies einrühren, viele ziehen jedoch die Einnahme in Pillenform vor.

    Was Sie sonst noch wissen sollten

    Spirulina ist das Nahrungsmittel der Wahl bei schädlicher Strahlung. Sie schützt die Organe und entfernt die Giftstoffe, die durch die Bestrahlung entstanden sind, aus dem Körper. Sie wurde zur Behandlung der Kinder in Tschernobyl eingesetzt.

    Spirulina ist frei von Nebenwirkungen, also sehr sicher. Allerdings enthält sie Jod, gegen das manche Menschen allergisch sind. Wenn Sie längere Zeit nicht entgiftet haben, beginnen Sie vorsichtig mit der Einnahme, um die unangenehmen Begleiterscheinungen der Entgiftung zu vermeiden.

    Manche Sorten von Spirulina werden wild geerntet und anschließend auf Sicherheit und Reinheit überprüft, andere Sorten werden in speziellen Farmen angebaut, um Umweltgifte auszuschließen. Schauen Sie auf der Packung nach oder fragen Sie einen qualifizierten Mitarbeiter im Bioladen.

    Spirulina ist preiswert, überall erhältlich und lässt sich gut lagern. Sie ist eine vorzügliche Ergänzung für Ihre Ernährung (und Ihren Vorrat für den Katastrophenfall). Legen Sie sich also einen Vorrat an!

    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/willow-tohi/spirulina-was-sie-ueber-dieses-gesunde-superfood-wissen-sollten.html

    Ich werde mir nächste Woche hier einen Vorrat bestellen:

    http://www.ebay.de/itm/390162003935?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

    Sollte jemand noch eine bessere/günstigere Quelle für Bio Spirulina kennen bitte Adresse hier angeben.

    Außerdem werden wir uns einen Vorrat an getrockneten Brennesseln und später im Jahr Löwenzahnwurzel anlegen zusätzlich zu den schon vorhandenen Getreide, Reis, Bohnen, Linsen, etc. Vorräten.

    Zusätzlich werden wir noch Samen besorgen um den Moringa Baum in Töpfen in Mengen im Haus zu ziehen (Die Samen sollen unter anderm auch gut zum Wasser filtern geeignet sein):

    http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/eva-herman/moringa-ein-essbarer-baum-fuer-die-krise.html

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