Die Entmystifizierung der Streifen am Himmel

800px-Contrails_near_Frankfurt_(Germany),_2012

Dieser Beitrag ist kein Artikel im üblichen Sinn. Vielmehr soll das Folgende dabei helfen, endlich die brisante Frage zu lösen, ob wir es am Himmel mit natürlich entstehenden Kondensstreifen oder den sogenannten “Chemtrails” (künstlich erzeugte Wolken) zu tun haben. Die dafür notwendigen Werkzeuge und das wichtigste Basiswissen werden im Verlaufe des Artikels vorgestellt. Auf diese Weise ausgestattet, kann dann jeder auf eigenständige Weise nach der Wahrheit zum Thema der teils erklärungsbedürftigen Anhäufung bei der Streifenbildung über unseren Köpfen forschen. Und sich wenn nötig, anhand von selbstgefertigten Statistiken kritische Nachfragen dazu erarbeiten.

Bei allen Angaben zur Ermittlung der vorherrschenden Verhältnisse im Luftraum gehe ich davon aus, dass sich die Suche zunächst darauf konzentriert, die Normalität der zu klärenden Kondensstreifenbildung zu bestätigen. Alles was sich nicht durch die später genannten Mittel erklären lässt würde somit als verdächtig erscheinen. Ich verwende also das Ausschlussverfahren zur Wahrheitsfindung.

Wie entstehen Kondensstreifen?

“Kondensstreifen entstehen, wenn sich der heiße und feuchte Abgasstrahl eines Flugzeugs mit kalter Umgebungsluft mischt. Dabei steigt die relative Feuchte im Abgas an. Wird die Wassersättigung erreicht, kondensiert Wasserdampf auf Ruß und schwefelsäurehaltigen Partikeln aus den Triebwerken und es bilden sich winzige Wassertröpfchen. Bei weiterer Abkühlung durch Vermischung mit der kalten Umgebungsluft gefrieren die Tropfen zu kleinen Eiskristallen. Ist die umliegende Atmosphäre eisübersättigt, so wachsen die Eiskristalle durch Aufnahme von Wasserdampf aus der Umgebung und bilden langlebige, persistente Kondensstreifen, die ebenso wie die Rußpartikel die natürliche Bewölkung verändern.”
DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Quelle:

http://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/kommunikation/publikationen/126_magazin/dlr_mag126_de_web_0106_es.pdf

Wichtige Parameter für die Kondensstreifenbildung

Um einschätzen zu können welche Ursachen zur Bildung von Kondensstreifen führen, benötigen wir hierzu einen kurzen ßberblick der wichtigsten Daten.

Die folgenden Werte sind nötig für die Entstehung von normaler Kondensstreifen:
* Flughöhe: ca. 8.000 – 12.000 Meter
* Temperatur: ab -42 Grad Celsius, besser tiefer
* Luftfeuchte: ab mindestens 70% möglich, besser höher!

Weitere Auswirkungen bei der Entwicklung von Kondensstreifen haben der bei der Verbrennung des Treibstoffs entstehende Wasserdampf, die jeweiligen Zusätze im Treibstoff und der Luftdruck.

Quelle:

http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-1590/

Bitte beachten
Zu allen Zeitangaben der folgenden Satellitenbilder in “UTC” oder “GMT”, müssen zur deutschen Lokalzeit entweder eine Stunde (Winterzeit), oder zwei Stunden (Sommerzeit) hinzugezählt werden!

Da die Aktualisierung der jeweiligen Satellitenbilder meist nur alle ein bis vier Stunden erfolgt, ist keine minutiöse Überwachung der Klimaverhältnisse möglich. Daher ist es von Nöten, die gelesenen Werte auf flexible Weise zu interpretieren.

Achtung! Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit, der in diesem Artikel gemachten Angaben!

Der nächste Abschnitt stellt die wichtigsten Datenquellen zur ßberprüfung der Luftwerte vor.

Flugwetterdaten der University of Wyoming

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Temperatur
* Luftdruck
* Luftfeuchte
* Taupunkt
* Sichtweite
* Windgeschwindigkeit
* Wolkenart/-höhe

Beschreibung:
Alle Werte werden von Bodenstationen erfasst. Sie entsprechen den Anforderungen des Flugwetterdienstes. Die Daten werden ständig aktualisiert. Die weltweite Ortsauswahl ist möglich. Es sind verschiedene Einstellungskombinationen auswählbar. Javascript ist erforderlich.

Tipp:
Als Einstellung unter “Units” sollte man “Metric” (= Grad Celsius statt Fahrenheit usw.) auswählen,

Adresse:

http://weather.uwyo.edu/surface/meteogram/europe.html

Flugwetterdaten von WetterOnline

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Temperatur
* Luftdruck
* Luftfeuchte
* Taupunkt
* Sichtweite
* Windgeschwindigkeit
* Wolkenart/-höhe

Beschreibung:
Alle Werte werden von Bodenstationen erfasst. Sie entsprechen den Anforderungen des Flugwetterdienstes. Die Daten werden ständig aktualisiert. Die weltweite Ortsauswahl ist möglich. Es sind verschiedene Einstellungskombinationen auswählbar. Javascript ist erforderlich.

Tipp: Als Einstellung unter “Units” sollte man “Metric” (= Grad Celsius statt Fahrenheit usw.) auswählen,

Adresse:

http://www.wetteronline.de/eurostdf.htm

Eumetsat – Tropospheric Humidity (Luftfeuchtegehalt der Troposphäre)

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Luftfeuchte der mittleren bis oberen Troposphäre in Prozent

Beschreibung:
Das Satellitenbild zeigt die Werte und Verteilung der Luftfeuchtigkeit in der mittleren bis oberen Troposphäre an. Das ist der Bereich, in dem der Flugverkehr jene ominösen Streifen hinterlässt, die so oft Anlass zu Spekulationen bieten. Einzelbild, Serienbilddarstellung und Bild-Download sind möglich. Javascript ist erforderlich.

Tipp:
Das Satellitenbild kann durch gleichzeitige Betätigung der Shift-Taste bei gedrückter linker Maustaste und dem Ziehen des Mauszeigers vergrößert werden.

Originalbeschreibung in Englisch:
“The Tropospheric Humidity Product (TH) provides relative humidity in both mid and upper layers of the troposphere, using a 16 x 16 pixel segment grid. The upper level is derived from the mean layer relative humidity between about 600 hPa and 300 hPa using the WV6.2 micron channel, while mid-tropospheric humidity represents the mean value between 850 hPa and 600 hPa using the WV7.3 micron channel”

Adresse:

http://oiswww.eumetsat.org/IPPS/html/MSG/PRODUCTS/TH/index.htm

Eumetsat – Microphysics

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Kältezonen der Wolkenschichten
* Eispartikelgröße
* Regenreiche Wolken
* Regenarme Wolken

Farbkodex:
Weiß: Regenarme Wolken (kleine Tropfen)
Rosa: Regenreiche Wolken
Gelb: Sehr kalte wasserreiche Wolken
Rot: Kalte dichte Wolken mit großen Eispartikeln
Orange: Höchstwertnähe, dicht erscheinende Wolken mit kleinen Eispartikeln

Beschreibung:
Das Satellitenbild zeigt die verschiedenen Kältegrade (nicht in Grad Celsius!) unterschiedlicher Wolkenschichten und die Größe der darin beinhalteten Eiskristalle an. Die Auswahl verschiedener Erdregionen ist möglich. Einzelbild, Serienbilddarstellung und Bild-Download sind möglich. Javascript ist erforderlich.

Tipp:
Das Satellitenbild kann durch gleichzeitige Betätigung der Shift-Taste bei gedrückter linker Maustaste und dem Ziehen des Mauszeigers vergrößert werden.

Originalbeschreibung in Englisch:
“The Day Microphysics RGB was inherited from Rosenfeld and Lensky (1998): the VIS0.8 reflectance in red approximates the cloud optical depth and amount of cloud water and ice; the IR3.9 solar reflectance in green is a qualitative measure for cloud particle size and phase, and the IR10.8 brightness temperature modulates the blue. This color scheme is useful for cloud analysis, convection, fog, snow, and fires. In this colour scheme water clouds that do not precipitate appear white because cloud drops are small, whereas large drops that are typical to precipitating clouds appear pink, because of the low reflectance at IR3.9 manifested as low green. Supercooled water clouds appear more yellow, because the lower temperature that modulate the blue component. Cold and thick clouds with tops composed of large ice particles, e.g., Cb tops, appear red. Optically thick clouds with small ice particles near their tops appear orange.”

Adresse:

http://oiswww.eumetsat.org/IPPS/html/MSG/RGB/MICROPHYSICS/index.htm

Eumetsat – Convection

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Austauschaktivität zwischen warmen und kalten Regionen

Farbkodex:
Leuchtend Gelb: Schwere konvektive Stürme
Signalrot: Hinausschießende Wolken
Hellgrün: Starker Wolkenauftrieb mit kleinen gleichmäßigen Eispartikeln

Beschreibung:
Das Satellitenbild zeigt die Intensität des Kälte-Wärme-Austausches (Konvektion) in der Troposphäre an. Die Auswahl verschiedener Erdregionen ist möglich. Einzelbild, Serienbilddarstellung und Bild-Download sind möglich. Javascript ist erforderlich.

Tipp:
Das Satellitenbild kann durch gleichzeitige Betätigung der Shift-Taste bei gedrückter linker Maustaste und dem Ziehen des Mauszeigers vergrößert werden.

Originalbeschreibung in Englisch:
“The Convection RGB combines the brightness temperature difference (BTD) between the WV6.2 and WV7.3 channels (on red), the BTD between the IR3.9 and IR10.8 channels (on green) and the reflectance difference between the NIR1.6 and the VIS0.6 channels (on blue). Severe convective storms appear bright yellow in this color scheme because of the near zero BTD WV6.2-WV7.3 of overshooting Cb clouds (high red). The strong updrafts in these clouds produce small ice particles at cloud tops due to homogeneous freezing of cloud drops, resulting with large BTD IR3.9-IR10.8 (high green). Finally, large negative values of NIR1.6-VIS0.6 because of the large absorption at NIR1.6 by ice particles keeps the blue very low. Please note that small ice crystals of Cirrus clouds should not be confused with vigorous convection. Inferred small ice crystals that are not associated with anvils of Cb clouds must form by elevated strong updrafts, such as in high altitude orographic wave clouds. “

Adresse:

http://oiswww.eumetsat.org/IPPS/html/MSG/RGB/CONVECTION/index.htm

Satellite Image – INFRARED / EUROPE (Satellitenbild von Europa mit Temperaturanzeige)

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Wolkentemperatur der unterschiedlichen Wolkenschichten in Grad Celsius
* Erdtemperatur der unterschiedlichen Regionen in Grad Celsius

Farbkodex:
Siehe Bildindex!

Beschreibung:
Das Satellitenbild zeigt die Temperaturen (in Grad Celsius) der unterschiedlichen Wolkenschichten und die jeweilige Erdtemperatur der sichtbaren Regionen an. Einzelbild und Serienbilddarstellung. Javascript ist erforderlich.

Adresse:

http://www.mgm.gov.tr/en-US/satellite.aspx?uB=eu&uT=i&uG=p

Infrared Satellite (Satellitenbild mit Regionalauswahl und Temperaturanzeige)

Folgende Werte werden angezeigt:
* Datum/Zeit
* Wolkentemperatur der unterschiedlichen Wolkenschichten in Grad Celsius

Farbkodex:
Siehe Bildindex!

Beschreibung:
Das Satellitenbild zeigt die Temperaturen (in Grad Celsius) der unterschiedlichen Wolkenschichten und die jeweilige Erdtemperatur der sichtbaren Regionen an. Einzelbild und Serienbilddarstellung. Javascript ist erforderlich.

Tipp:
Es können verschiedene Weltregionen per Mausklick aus dem Startbild herausgezoomt werden.

Originalbeschreibung in Englisch:
“The Global Infrared Satellite image shows clouds by their temperature. Red and blue areas indicate cold (high) cloud tops. Infrared (IR) radiation is electromagnetic radiation whose wavelength is longer than that of visible light, but shorter than that of terahertz radiation and microwaves. Weather satellites equipped with scanning radiometers produce thermal or infrared images which can then enable a trained analyst to determine cloud heights and types, to calculate land and surface water temperatures, and to locate ocean surface features.”

Adresse:

http://www.intellicast.com/Global/Satellite/Infrared.aspx?location=default&region=hieusat

Aktuelle Satellitenbilder inkl. Wochenarchiv

Beschreibung:
Hier finden sich täglich mehrmals aktualisierte Satellitenbilder und ein dazugehöriges Wochenarchiv.

Tipp:
Wer Bilder verlinken möchte, sollte dies immer aus dem Archiv heraus tun, da das tagesaktuelle Bild regelmäßig ausgetauscht wird!

Adresse (Satellitenbild, täglich mehrfach aktualisiert!)

http://saturn.unibe.ch/rsbern/noaa/dw/realtime/current/n1bcurr.jpg

Adresse (Satellitenbild-Archiv):

http://saturn.unibe.ch/rsbern/noaa/dw/realtime/n1b/

Abkürzungen und Wissenswertes über die TAF (Flugplatzwettervorhersage)

Beschreibung:
Diese Liste ist hilfreich bei der Auswertung von TAF-Daten (Daten zur Flugplatzwettervorhersage)

Adresse:

https://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=dwdwww_result_page&portletMasterPortlet_i1gsbDocumentPath=Content%2FLuftfahrt%2FProdukte%2FMeldungen%2Flangtaf.html

Abkürzungen aus den Bereichen Wetter und Luftfahrt

Beschreibung:
Diese Liste ist hilfreich bei der Klärung von Abkürzungen aus dem Bereich der Flugwettervorhersage (Aviation weather).

Adresse:

https://www.dwd.de/sid_WJCFPnlYnnnnL1qZSCPd2Nx2S2XGDph9GZc6Tg2VTJz4QY1JnyJM!1322236067!1379971597!1340581208702/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop/?_nfpb=true&_pageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_luftfahrt&T12403118261141624338994gsbDocumentPath=Content%2FLuftfahrt%2Ftabelle__abkuerzungen__luftfahrt.html

Zwischenfazit
Soweit ich bisher sehen konnte, korrelieren die gemessenen und miteinander verglichenen Daten weitgehend mit dem Aufkommen von Kondensstreifen. Unklärbar erscheinendende Abweichungen waren bislang selten. Diese können bereits durch die Zeitverschiebung zwischen den einzelnen Messpunkten verursacht worden sein.

Auf keinen Fall aber, sind die bislang aufgetretenen Abweichungen derart signifikant, dass man von einer systematischen und vor allem großangelegten Ausbringung sogenannter “Chemtrails” ausgehen könnte.

Dennoch bedarf es einer langfristigeren Beobachtung bis man von einer weitgehenden Klärung des Phänomens der langanhaltenden Kondensstreifen sprechen kann.

Man darf bei diesem Thema nicht außer Acht lassen, dass der Anstieg des Flugverkehrsaufkommens in den letzten Jahren jeweils bei ca. 5% liegt. Das Wachstum der Flugverkehrs muss zwangsläufig auch zu Folgen beim Abgasausstoß führen. Was leider immer öfters zur Verschleierung des Himmels beiträgt. Und sicherlich sind die von den Flugzeugen ausgestoßenen Abgasstoffe für die gesamte Natur dieses Planeten abträglich.

Das Schlimmste jedoch wäre, wenn man anhand der Datenlage zu der Erkenntnis kommen müsste, dass die Zunahme der Streifen am Himmel die Folge von künstlich erzeugten Wolken wäre.

Jeder der bei der Suche und Interpretation der Daten mithilft, ist deshalb eine willkommene Unterstützung.

In diesem Sinne, Waidmanns Heil!

AE-35
Bildquelle Wikipedia : Prashanta

“Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.”

A.d.R : Leserbriefe müssen sich nicht mit der Meinung des Seitenbetreibers decken.
Bertolt Brecht

Weitere interessante Artikel:


325 Responses to Die Entmystifizierung der Streifen am Himmel

  1. Foerster003 sagt:

    Das passiert, wenn der Mensch Gott spielen möchte.

    Spiegel Online titelt:

    Extremwetter in den USA

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/extremwetter-in-den-usa-13-tote-durch-hitzewelle-und-unwetter-a-841947.html

  2. Foerster003 sagt:

    Der aus der ZDF-Sendung “Neues aus der Anstalt” bekannte Kabarettist Georg Schramm redet Klartext.

    http://www.youtube.com/watch?v=kVWG_kxL0jc&feature=plcp#t=20m10s

    Hier zum Beispiel über das Thema “Systematische Volksverdummung” durch die Medien.

    http://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4

  3. Irmonen sagt:

    Hallo Cheffe,
    wie wäre es wenn du endlich diesen unsäglichen PrivatThread hier, von AE 35, schließen würdest, es ist genug!!!

  4. AE-35 sagt:

    @Nver2Much + alle Chemikanten

    wg.: “Wollen wir die Welt schlecht machenß?”
    http://iknews.de/2012/06/25/die-entmystifizierung-der-streifen-am-himmel/comment-page-6/#comment-149382

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen hier eventuell mitlesen?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen unter Depressionen leiden?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen unter Angstzuständen leiden?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen ihr mit euren Theorien über Chemtrailing in ßngste, Depressionen oder in den Zustand der Hilflosigkeit treibt?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht auf wie viele Menschen ihr aufgrund eurer Theorien negative Auswirkungen ausübt?

    Nach jetzt rund 300 Komms zum Thema, haben es die Chemos noch immer NICHT fertiggebracht auch nur einen stichhaltigen Beweis vorzulegen.

    Wenn das nicht bösartig und gefährdend gegenüber der Allgemeinheit bzw. nicht geradezu als gefährdendes Verhalten gegenüber den mental labileren Mitmenschen unter uns zu werten ist, als was dann?

    Vielleicht solltet ihr euch mal eurer Verantwortung in solchen Fragen bewusst werden.

    Nichts gegen das Benennen von vorhandenen, oder möglicherweise im Entstehen begriffenen Problemen, aber wenn schon, dann braucht’s eben auch Fakten. Sonst wird’s Psycho!

    Da ihr aber keinerlei Anstrengungen dahingehend unternehmt die Sache ernsthaft aufklären zu wollen und ständig nur eure Glaubensbekenntnisse in Form einer Endlosschleife als Chorgesang zum Besten gebt, muss ich bislang feststellen:

    Ja, ihr wollt die Welt schlecht machen!

    Meine Aufgabe sehe ich darin, herauszufinden, ob es Chemtrails gibt, oder, ob es sich dabei nur um eine irreführende Angstmaschine handelt.

    Mein Zwischenfazit lautet bis Dato: Chemtrails sind NICHT Teil des allgemeinen Geschehens, sondern bestenfalls ein technisch zwar realisierbares Projekt, dass aber zur Zeit nur ein reines Gedankenkonstrukt auf akademisch-politischer Ebene darstellt.

    Meine Empfehlung lautet daher: Erhöhte Wachsamkeit ja, Angst nein!

    Mit dieser Feststellung beende ich hier vorerst meine Vorstellung zu diesem Thema. Weiteres hierzu, wird im Verlauf der nächsten Wochen an anderer Stelle erfolgen.

    AE-35

    “Nur das Unbekannte ängstigt den Menschen. Sobald man ihm die Stirn bietet, ist es schon kein Unbekanntes mehr.”
    Antoine de Saint-Exupéry, “Wind, Sand und Sterne”

  5. gradischnik sagt:

    ++++Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen unter Depressionen leiden?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen unter Angstzuständen leiden?

    Hast du dir eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht wie viele Menschen ihr mit euren Theorien über Chemtrailing in ßngste, Depressionen oder in den Zustand der Hilflosigkeit treibt?

    Mein Gott nochmal. Das habe ich schon schnell erkannt, was mit Dir los ist. Aber da gibts doch Blogs, wo Du dir Hilfe holen kannst. Mensch, mach das, …Ich kanns Dir nur empfehlen.
    Alles Gute.

  6. AE-35 sagt:

    Nachtrag!

    @aduado & allen Interessierten

    Thema: Wetterballons im Selbstbau

    Aufgrund der im Folgenden verlinkten Berichte, kam hier vor einigen Tagen eine Diskussion darüber auf, ob man als Normalbürger/in dazu berechtigt ist, selbstgebaute Wetterballons starten zu dürfen:
    http://nearspaceproject.blogspot.co.at/2011/02/der-ballon.html
    https://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/hardwareentwicklung/datenkommunikationsics/articles/230055/
    http://digiweb.excite.de/vater-und-sohn-schieszen-wetterballon-ins-all-und-filmen-es-mit-iphone-N12851.html

    Ziel des Vorhabens ist es, an Luftproben aus der oberen Troposphäre heranzukommen, um die Datenlage zum Thema “Chemtrailing” zu verbessern.

    Zu diesem Zweck habe ich mich an die dafür zuständige deutsche Behörde gewandt.

    Die Antwortet lautet: JA, man darf nach den Luftfahrtsgesetzen von DE eigene Wetterballons als Privatperson starten!

    Allerdings muss ab einem Gesamtgewicht des Freiballons von 0,5 Kg ein formloser Antrag bei der deutschen Flugsicherung eingereicht werden.

    Der Antrag sollte folgende Daten enthalten:
    * Datum des Aufstiegs
    * der genau Startort
    * der geplante Zeitraum
    * Angabe der Gespannlänge, -farbe, – gewicht
    * Steig- und Sinkgeschwindigkeit
    * die maximale Aufstiegshöhe
    * Einverständniserklärung des Eigentümers des Startplatzes

    Die Vorlaufzeit bis zur Flugverkehrskontrollfreigabe beträgt etwa zwei Wochen und wird ggf. unter weiteren Auflagen erteilt.

    Das weitere Vorgehen ist mit den dafür zuständigen Mitarbeitern der Flugverkehrskontrolle abzusprechen.

    Ferner gilt für alle “Luftfahrzeugführer” nach der Luftverkehrszulassungsordnung ( LuftVZO ) die Verpflichtung zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung!

    Es muss eine Deckungszusage bei der Privathaftpflichtversicherung beantragt werden. Bei einer Ablehnung wird in der Regel ein Partnerunternehmen empfohlen, welches eine solche Zusatzversicherung anbietet.

    Um die gültigen Rahmenbedingungen für ßsterreich in Erfahrung zu bringen, wenden sich die Betreffenden bitte an das österreichische Flugsicherungsunternehmen Austrocontrol ( info@austrocontrol.at ).

    AE-35

    PS: Dass dies möglich ist, zeugt übrigens nicht gerade davon, dass die offiziellen Stellen etwas zu verbergen hätten!

Hinterlasse eine Antwort