Mission Greek accomplished: Nun Spanien

Druck

Das öffentliche Leben in Griechenland hat mittlerweile schwere Schlagseite erlitten, die Spardiktate geben dem gebeutelten Land langsam aber sicher den Rest. In weiten Teilen des Landes ist das Sozialwesen am Ende oder gar zusammengebrochen, es gibt Berichte wonach Frauen in Kliniken nur entbunden werden, wenn diese Vorauskasse in Bar leisten. Auf diese Entwicklung hatte ich bereits zu Beginn der Krise hingewiesen und beim European Banking Congress 2010 auch Herrn Schäuble dazu befragt, ob die rigide Sparpolitik nicht den gleichen Fehler wiederholen würde, welcher seinerzeit unter Reichskanzler Brünning erst die echte Krise erzeugte?


Es ist kein Abschluss in Wirtschaftswissenschaften notwendig, um genau diesen Verlauf vorherzusehen. Griechenland ist über den Point of no Return hinweg und befindet sich in einer Spirale aus Deflation, Arbeitslosigkeit und Verschuldung. Ohne dramatische Veränderungen und Reformen, wie seinerzeit in Argentinien, wird das Land sich nicht mehr erholen können und in wenigen Dekaden zu einem Drittweltland mutieren. Das Tafelsilber und somit die Einnahmequellen des Landes wird hemmungslos an die Finanzkaste verramscht, während die Verlustbringer weiterhin Staatseigentum bleiben. Dieses führt zwangsläufig zu weiteren Steuererhöhungen und ausufernder Staatsverschuldung, bis irgendwann der totale Infarkt der Volkswirtschaft alles zum erliegen bringt.

An dieser Stelle wird es Zeit, einen Blick auf Spanien zu werfen. Auch hier wird nicht auf die übliche Salamitaktik verzichtet und die notwendigen Summen zur Rettung schrittweise erhöht. Werfen wir einen Blick auf den momentanen Stand und lassen hierbei auch die Target2salden nicht außer acht.

Das Clearingsystem der europäischen Zentralbanken läuft völlig aus dem Ruder, geklärt wird dort schon seit Beginn der Krise nicht mehr. Sieht man sich die Entwicklung der letzten 12 Monate an, wird sehr schnell deutlich, es geht abwärts – in rasantem Tempo. Schwindelerregende 408.420 Millionen Euro ist der negative Saldo der spanischen Zentralbank, ein Damoklesschwert der Superlative. Das sind fast 50% des nominalen BIP Spaniens oder 90% des Staatshaushaltes, welcher bereits mit einem Haushaltsdefizit von 11,1% des BIP finanziert wurde. Hier ein Blick auf den Target2saldo, welcher die „Sinn-„Krise deutlich offenbart:

Wie schon in Griechenland, soll nun auch in Spanien die „Sparpolitik“ das richten. Geringere Gehälter für Beamte, höhere Steuern und der Abverkauf von Staatsvermögen sind die auserkorenen Wege. Im Raum stehen 65 Milliarden Euro, die in zweieinhalb Jahren so in die Kassen der Regierung sprudeln sollen. Welche Spirale dort in Gang gesetzt wird, zeigt jedoch eindrucksvoll das Beispiel von Griechenland. Zwar wäre es töricht, hier einen Detailvergleich zu starten, allerdings gibt es ausreichend Parallelen um die Konsequenzen ausreichend einschätzen zu können. Die Arbeitslosigkeit in Spanien, besonders im Bereich der Jugend, sind dramatisch. Mit mehr als 20% Arbeitslosenquote und über 50% Jugendarbeitslosigkeit, beinahe ein hoffnungsloser Fall. In den Branchen Tourismus, Bau und Industrie geht es steil bergab. Hierzu eine weitere Grafik von Querschüsse.de zum saisonbereinigten Industrieporduktionsindex:

Fazit: Man genehmigt Spanien zwar noch ein Haushaltsdefizit von 6,3%, allerdings ist noch völlig unklar wie das am Rande einer Depression stehende Land, das aktuelle Defizit um fast 50% verringern soll. Sind erst die gewinnbringenden Staatsvermögen heraus-filetiert, wird die Spirale aus Steuererhöhungen und sinkenden Einnahmen beginnen an Dynamik zuzunehmen. Summen die heute im Raum stehen, dürften dann eher einem Taschengeld anmuten, wenn die Rufe nach Billionen durch Raum und Zeit dringen. Vermutlich wird es noch 1-2 Jahre dauern, dann steht Spanien direkt neben Griechenland am sozialen und gesellschaftlichen Abgrund. Deutschland darf dann die helfende Hand reichen, aber dieser Brocken ist bei Weitem zu schwer. An diesem Punkt soll nicht vergessen werden, auch ein weiteres Mal auf die strukturellen Probleme Italiens und Frankreichs hinzuweisen. Diese dürften in letzter Konsequenz spätestens der Nagel im Sarg der Republik werden.

Carpe diem

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE86A02G20120711
http://de.wikipedia.org/wiki/Spanien#Wirtschaftskennzahlen
http://www.querschuesse.de/paukenschlag-target2-saldo-spaniens-bei-408420-mrd-euro/


48 Responses to Mission Greek accomplished: Nun Spanien

  1. Frank H. sagt:

    Daniel Estulin behauptet das man auf dem BB Treffen Spanien opfern würde. Ich denke das seine Informanten nicht integer sind, bzw. den Mann desinformieren.
    Umgekehrt macht es mehr Sinn. Spanien soll möglichst per Transfers aus den Geberländern am Leben gehalten werden.
    Damit sprudeln die Zinsen und man kann schön illegal in Spanien absaugen.
    Womit wir beim Kern der BB Hype sind.
    Die sogenannten Investigativen wissen gar NICHTS. Alles erlogen oder erraten.
    Das was man offiziell liest, ist das Einzige verlässliche.
    Nur mal so am Rande.
    Viel interessanter ist nämlich, daß sie sich selbst ein Ei gelegt haben. Die Spieler am Tisch dieser Runde, halten sich nicht an ihre Regeln mehr.
    Warum? Weil die USA ökonomisch immer weiter von Europa abdriftet. Europäer sind zwar keine Gutmenschen, aber die US Eliten sind offenbar noch schlimmer.
    Dazu kommt das U-Boot „UKI“ (GB + ISRL). Die spielen ihr eigenes Liedlein.
    Fakt: Der Verein ist meiner Meinung nach so zerstritten, das es schon unheimlich wird (G8 und G20 Treffen).

  2. Frank H. sagt:

    Das eigentliche wesentliche ist doch, daß die Geldverleiher in ihren eigenen Swap Lügereien absaufen.
    Gleichzeitig werden immer mehr Zinsen aus Staatsanleihen eingenommen. Weil man per Schulden Wachstum generiert das gar nicht gebraucht wird.
    So entsteht das was wir haben, die Megakrise.

    Mal bei allem Szenario nüchtern gesehen.
    Ein großer Weltkrieg würde so viel Vermögenswerte vernichten, daß dann überhaupt nichts mehr bezahlt wird. Die Infrastruktur, die ßberlebenden hättenn andere Sorgen.
    Die Kriegstreiber arbeiten also gegen sich selber.
    Warum? Weil man der bescheuerten Lehre verfallen ist, daß man Geld aus Luft ständig versilbern kann.

    Schöne neue Weltordnung.

  3. Geradeheraus sagt:

    Ohne den großen Neustart bei den Schulden und Geldvermögen wird sich gar nichts mehr lösen lassen.

    Auch nicht mit Weltkrieg. Den Weltkrieg wird sich der Westen aber nicht zutrauen, weil er in einer Demokratie schlicht nicht führbar ist. Nicht mit der Ideologie von der schönen bunten Multisonstwaswelt, in der alle gleich sind. Große Kriege werden immer noch durch Infanteristen gewonnen, die ihre Knochen für IDEALE riskieren, nicht nur für schnödes Geld. Der Infanterist muss seinen FEIND hassen, um wirklich in ein Höllenloch zu gehen und mit eigenen Händen zu töten. Die ideologische Umstellung dahin dauert jedoch Jahre. Diese Zeit gibt es aber nicht mehr bis zur Pleite. Einen angezettelten großen Krieg würde der Westen daher schmählichst verlieren. Wer dann noch in Europa ist, dem gnade Gott.

    Es sind auch nicht nur die Swap-Lügereien. Es kam immer mal die Frage auf, wer den eigentlich Halter der Guthaben sein könnte, die dem Schuldeninferno gegenüberstehen. Ich habe den Verdacht, dass es diese Nettoguthaben nicht gibt. Die Banken sind megapleite und haben das Geld nicht. Die Staaten sind auch pleite und haben es nicht. Die Massen verlieren zusehends ihre Vermögen. Die oberen 2% suchen verzweifelt nach einer Anlagemöglichkeit für ihre Liquidität, die lediglich die Substanz erhält. Nein, das verschwundene Geld hat niemand! Ich denke, das fehlende Geld ist bei der Lehmanpleite als Negativbetrag in der Größenordnung von 2 Billionen entstanden. Und der Fehlbetrag wächst ständig exponentiell durch die Abhängigkeiten auf dem Derivatemarkt. Wie gesagt, dies ist nur eine Vermutung. Wenn die Vermutung stimmt, dann werden die Politiker und ßkonomen, die den Schatz heben wollen, am Ende nur ein großes schwarzes Loch finden.

  4. Politicus sagt:

    Warum denn alles so kompliziert machen.

    Die Nettoguthaben reichen bei weitem nicht, um die Zinsguthaben abzudecken.
    Das Problem ist, das niemand die aufgelaufenen Zinsen in Realwerte umwandeln kann.
    Die Frage ist, ……….wie viel ist die Welt wert?

    Sobald die Welt sich vom Zins- und Schuldsystem löst, könnte es besser werden.

    @geradeheraus

    Ideologie und Ideale der westlichen Welt sind Konsum und nochmals Konsum. Das neue/alte Feindbild wurde schon lange gemalt……..es werden die Deutschen sein die dieses Bild füllen. Und, der Deutsche hat in seinem Bild wieder die alten Feinde drin. Also nichts Neues im Westen.

  5. AE-35 sagt:

    Wiederholung aus dem OT, weil es zum Artikel passt!

    Die Ausschlachtung Griechenlands beginnt:

    „Vier Passagierflugzeuge privatisiert
    Griechenland versilbert ungenutzte Airbus-Jets

    Die neue griechische Regierung setzt im Kampf gegen die Schuldenkrise verstärkt auf Privatisierungen. Ein erster Schritt war nun der Verkauf von vier Passagierjets. 32 Millionen Euro zahlte eine US-Firma für die Airbus-Maschinen, die seit Jahren nutzlos auf dem Athener Flughafen standen…

    Drei Jahre lang standen die vier Airbus-Maschinen vom Typ A 340 ungenutzt auf dem Flughafen Athen herum. Jetzt sind sie endlich verkauft. Der neue Finanzminister Yannis Stournaras unterschrieb nun den Kaufvertrag. Für 32 Millionen Euro übernimmt eine amerikanische Firma die vier Flugzeuge, die früher zur griechischen Staatslinie „Olympic Airways“ gehörten…

    …“Olympic Airways“ wurde bereits vor drei Jahren an einen privaten Investor verkauft. Der übernahm damals aber nur die Hälfte des Personals und nur einen Teil der Flugzeugflotte…

    …Mit dem Verkauf der vier Flugzeuge hat sich der griechische Staat jetzt komplett aus dem Fluggeschäft herausgezogen und gleichzeitig eine neue Privatisierungswelle eingeläutet. Die neue Regierung will die staatliche Lotteriegesellschaft verkaufen, die griechischen Eisenbahnen, etliche Kraftwerke, das Gelände des ehemaligen Athener Flughafens Ellinikon und Tausende weitere Grundstücke, die noch im Staatsbesitz sind und nun Geld in die leere Staatskasse spülen sollen.“

    Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland2436.html

    Zur Erinnerung: Ein Airbus A 340 kostet laut Listenpreis mindestens 228 Millionen US-Dollar! Ergo kosten vier Stück davon 912 Millionen US-Dollar.

    Dank der Privatisierungen gehen die Flieger jetzt für 32 Millionen US-Dollar, oder läppische 3,5% des ursprünglichen Kaufpreises, an eine US-Firma.

    Auch wenn die Flugzeuge jetzt drei Jahre alt sind, dürfte dieser Preis wohl ein echtes Schnäppchen gewesen sein.

    Und wie der Artikel oben bereits ankündigt, wird es dabei nicht bleiben.

    Es läuft alles nach Plan: Das Volkseigentum wird verscherbelt, die Arbeitsplätze vernichtet, die Führung der einst griechischen Unternehmen übernimmt das Ausland, die Gewinne fließen aus dem Land und die Qualität wird abgesenkt, um Kosten einzusparen.

    So sieht also die „Sanierung“ eines in den Bankrott geführten Staates zu Gunsten fremdländischer Wirtschaftsinteressen aus.

    Die Worte Ausschlachtung und Fremdherrschaft würden wohl besser dazu passen.

    AE-35

    „Wo Politik ist oder ßkonomie, da ist keine Moral.“
    Friedrich Schlegel

  6. Platte sagt:

    Beamte sperren spontan Hauptstrasse in Madrid

    Vor wenigen Minuten haben hunderte von Beamten in ihrem Protest gegen die gestern von der Regierung verkündeten Kürzungsmassnahmen die Castellana in Madrid blockiert, eine der grössten Strassen im Zentrum der spanischen Hauptstadt. Es war eine spontane Demonstration, die sich aus purer Wut der Versammelten ergab, denn die Protestveranstaltung der öffentlich Beschäftigten ist von den Gewerkschaften erst für morgen angesetzt.

    ß?Das war jetzt der Tropfen, der das Fass voll gemacht hatß?, schrie einer der Demonstranten und forderte den Rücktritt von Regierungschef Mariano Rajoy. Ein anderer beklagte ß?immer greifen sie da zu, wo es am einfachsten ist, bei den Angestellten im öffentlichen Dienst! Auf was haben denn die Politiker der Regierung bisher verzichtet, bevor man uns schon wieder zur Kasse bittetßß

    Die Atmosphäre ist gespannt an diesem Morgen in Madrid. Polizisten der Guardia Civil, die die spontane Vollsperrung der grossen Avenida aufheben wollten, sahen sich einem zusehend agressiven Ambiente gegenüber und mussten sich persönliche Anfeindungen gefallen lassen: ß?Ich habe Rajoys Foto auf dem Klo und du verteidigst ihn hier? Bist du kein Beamter? Haben Sie dir gestern nicht das Weihnachtsgeld gestrichenßß

    http://uhupardo.wordpress.com/2012/07/12/demo-beamte-sperren-spontan-hauptstrasse-in-madrid/

  7. Platte sagt:

    Spanien versinkt immer mehr in der Anarchie

    The price of financial folly: As airports and luxury flats stand empty as monuments to Spain’s overspending, miners‘ protest over subsidy cuts ends in bloody clashes

    Boom years saw construction in Spanish holiday resorts soar
    24 regional airports were built, many of which have never seen a plane
    today, in some places up to half of all the under-25s are without work
    Coalminers went on a three-week march to the capital to protest over subsidy cuts

    Leaving the city of Castellon, the road signs point towards the new international airport, and after 25 miles one duly arrives at a sleek concrete and glass terminal, built on an otherwise barren stretch of land beside the motorway.

    The grand vision of Carlos Fabra, a charismatic regional politician who promised that the airport would attract 600,000 passengers a year ß? transforming this underdeveloped stretch of the Costa del Azahar on Spainß?s east coast into a holiday Mecca ß? it was opened amid great fanfare 15 months ago. Approaching the main entrance, however, it becomes clear that something has gone very wrong here.

    Though all the facilities are ready ß? the control tower, the baggage reclaim, check-in desks and restaurants ß? the runway is empty and the skies above are eerily silent.

    The grand vision of Carlos Fabra, a charismatic regional politician who promised that the airport would attract 600,000 passengers a year ß? transforming this underdeveloped stretch of the Costa del Azahar on Spainß?s east coast into a holiday Mecca ß? it was opened amid great fanfare 15 months ago.

    No plane has ever landed or taken off at Castellon, and it is possible none will. Maintenance staff and security guards patrol a perimeter fence cordoned with blue police tape.

    One of 24 such regional air terminals built during Spainß?s boom years as monuments to the vanity and hubris of powerful local bigwigs such as Fabra, it cost a cool £120ß?million.

    A further £25ß?million was spent on promoting it, including £2million handed to the local first division football team, Villarreal, for wearing the airportß?s logo on their shirts.

    The Spanish aviation authority hasnß?t granted permission for flights to operate here, and in any case, no airline has shown the slightest interest.

    Thus, the only work in progress is a garish 80ft bronze sculpture being erected at the entrance, in the image of its vainglorious founding father Senor Fabra (now facing charges of bribery in an unrelated affair).

    That will cost local taxpayers a further £240,000. You really couldnß?t make it up.

    Spainß?s economy is in such dire straits that this week eurozone ministers agreed a series of emergency measures ß? including a ß?30ß?billion loan and giving the country more time to cut its budget deficit ß? to try to avert total collapse.

    In return, Prime Minister Mariano Rajoy has been forced to bring in an immediate VAT hike as well as cuts in local authority budgets. And while EU officials welcomed the developments, police fired rubber bullets to quell demonstrations yesterday as thousands protested in Madrid against government-imposed austerity.

    During recent days I have driven the length and breadth of Spain trying to fathom why the eurozoneß?s fourth-biggest economy has failed so disastrously, and how the beleaguered Spanish people are faring as they teeter on the edge of the financial abyss.

    The answer smacks you squarely between the eyes not only in Castellon, but in almost every town and city, for this country has more white elephants than the average Delhi souk.

    My 500-mile journey has taken me from the stifling Costa Blanca, with its endless blocks of unsold holiday apartments, through once-thriving communities where lines of grim- looking men snake around the job-centres, to the mountainous fringes of the Bay of Biscay ß? scene of an increasingly violent pit strike that, I was warned, could yet light the fuse for a nationwide wave of civil disturbance.

    Crossing the vast, burnished wheat plains, and passing ripening vineyards and citrus orchards, Spain often seemed to be meandering along much as always. Stop and strike up a conversation, however, and you realise that this timeless idyll is an illusion.

    The prevailing mood was at times so mournful and the scenes so depressing it was difficult to believe this was, barely five years ago, the most vibrant nation on the Continent, and in the midst of a vast construction boom.

    In parks and town squares these days, huddles of young people mill around aimlessly with nowhere to go and nothing to do. In some places, up to half of all the under-25s are without work, and without hope of finding it in the foreseeable future. They will become Spainß?s lost generation…………..

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2172339/Airports-seen-plane-ghost-towns-luxury-flats-The-hubris-Spains-descent-anarchy.html

  8. Tranfunzel sagt:

    Stimmt im Großen und Ganzen. Das Problem ist, das Menschen die „Geld“ haben und es horten, ganz anders (egoistisch)denken, als die die kein „Geld“ haben, bzw. für „Geld“ arbeiten gehen müssen und so letztlich das „Geld“ für die „oben“ verdienen. Ich habe die Globalisierung nie verstanden. Deindustialisierung der westlichen Länder und Aufbau (und Ausnutzung) der Industrie in anderen Ländern. Da ein „ßkonom“ anscheinend nicht von hier bis an die nächste Wand denken kann und alles schön nach irgendwelchen Theorien abhandelt muss es scheitern. Sie denken „abstrakt“ und nicht von Menschen, die dabei ihre Arbeit verlieren, so wie ich gerade im Moment. Der Witz fängt doch schon da an, wenn die einen bei einer Staatanleihe von „Rendite“ reden und die anderen reell von „Zinsen“. Die Welt kann nicht mehr ohne einander. Wenn die Chinesen z.B. ihre durch Exporte „verdienten“ USD auf den Markt werfen würden, würde der Markt zusammen brechen. Das können sie aber nicht, weil ihre eigene Wirtschaft dann auch am Ende wäre. Oder bricht den BRIC Staaten der Absatzmarkt im Westen weg, geht ihre eigene Wirtschaft zu Grunde. Wer die ganzen einst nationalen ßkonomien so übel miteinander vernetzt hat hat ein wahrhaft teuflisches Werk getan. Denn so etwas quasi wieder auseinander zu dröseln dürfte unmöglich sein. Im Grunde ist aber auch schon „die Marktwirtschaft“ als solche nicht zu halten, weil sie wegen des Geldprinzips auf einer Schuldenwirtschaft basiert, also immer mehr „wachsen“ muss um nicht in die Krise zu geraten. Dieses „boom and bust“ System generiert immer wieder neue Blasen die kollabieren. Und die Blase die bald platzt ist gigantisch. Es ist egal, welche Teilstruktur kollabiert, aber es reißt dann alles andere hinterher. Zuerst bricht normalerweise immer das schwächste Glied einer Kette. Angefangen hatte alles mit einer „kleinen“ Subprime Krise in USA und es wird immer größer. „Staatsschuldenkrise“ „Bankenkrise“ die nächste ist eine „Sinnkrise“. Solange es den Menschen nicht gelingt, Geld nur als nötiges „ßbel“ zu betrachten um sich Dinge und Dienstleistungen leisten zu können, sondern es horten und man immer mehr davon haben möchte, sehe ich keine Lösung. Und die „Gesellschaftskritik“ a la Marx und co. ist genauso blöde und untauglich zur Lösung wie das jetzige System wo Staatsschulden ( oder besser Bankschulden) auf das Volk umgelegt sprich „sozialisiert“ werden. Das Urproblem menschlichen Zusammenlebens ist, das der natürliche Mensch nicht bereit ist zu „teilen“. Die „Elite“ hat über Generationen hinweg so viel „Geld“ angehäuft, dass sie meint der „Rest der Menschheit“ könne „verschwinden“. Dazu was aus der Bibel NT Jak 5,3 Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen!
    Das bedeutet auch die „Reste“ ihres gehorteten „Reichtums“ wird gegen die selbsternannten „Mächtigen“ sprechen. Dann habe ich schon lieber weniger „Rost“, aber eine „lebendige Seele“.

  9. Tranfunzel sagt:

    Das stimmt auch. Natürlich braucht ein Krieg ein „Feindbild“. Aber es wäre auch Unsinn und geradezu absurd, materielle Dinge und Menschen !! zu zerstören um wieder aufzubauen. Woher sollte denn das „Geld“ für einen „Neuaufbau“ kommen ß Es würde wieder neues „Schuldgeld“ geschaffen und „auf Pump“ neu aufgebaut. Geld hat die üble Eigenschaft, allein durch den Zins sich immer wieder bei einigen Wenigen anzusammeln und die ßbrigen verkaufen ihre „Arbeit“. Die Lösung könnte ein „Geldsystem“ sein in dem die Geldmenge nicht beliebig vermehrt werden kann, sondern die Menge in einem Verhältnis zur erbrachten Arbeit steht. Die Arbeit wächst immer wieder nach. Man kann z.B. immer wieder Häuser bauen und Werte schaffen. Es darf „nur“ kein Zins darauf entstehen. Das ist aber eine Utopie, weil es dann keine sich selbsterfindende !! Finanzindustrie mehr nötig wäre. Es wäre dann nur noch eine Art „Geldverwaltung“ nötig.
    Das mit dem „Schwarzen Loch“ im Geldsystem ist z.T. richtig. Wenn man Derivate (Ableitungen) und sonstige blödsinnigen „Schein“ Gebilde abzieht, so bleibt „etwas Reales“ zurück. Jedes Auto, Haus, Land etc. hat ja einen Wert. Was aber passiert ist, ist das die „virtuelle“ Geldmenge ins Gigantische gewachsen ist und nicht mehr „realen Dingen“ gegenüber steht. Das Problem dabei ist, das auch dieses „virtuelle Geld“ quasi Gewinn erwirtschaften will. Wenn man, wie bei einem Dampfkessel dieses „virtuelle Geld“ vernichten könnte ware eine Lösung schon greifbarer. Es müßte quasi „Geld“ vernichtet werden und nicht reale Dinge wie Häuser und Menschen in einem Krieg. Jetzt rate mal wer davor Angst hat!

  10. Tranfunzel sagt:

    Ja da hast du leider Recht. Alles wird verkauft und verramscht. Mal eine blöde Frage. Was passiert, wenn ich bei einem Pokerspiel alle Staatsanleihen eines Staates auf den Tisch lege, „gehört“ der Staat samt Insassen dann mir ß Bin ich dann „Eigentümer“ oder „nur“ Besitzer ß Japan ist nur deswegen noch nicht pleite, trotz einer Verschuldung des Staates mit über 200% BIP, weil die allermeisten Staatsanleihen den japanischen Bürgen selber gehören. Anders gefragt, wer hält eigentlich die ganzen deutschen Staatsanleihen ß Wenn es nämlich „die Deutschen“ selber wären, könnten die Ratingagenturen machen was sie wollen.

  11. AE-35 sagt:

    Wem gehören die deutschen Staatsanleihen?:
    Ausländische Besitzer (Regierungen, Pensionsfonds): 884 Mrd. ß?
    Banken: 450 Mrd. ß?
    Versicherungen, Unternehmen, Privatpersonen: 339 Mrd. ß?
    Sonstige: 5 Mrd. ß?
    Marktreserve im Besitz der Finanzagentur Deutschland (Stand: Oktober 2010): 43,8 Mrd ß?
    Summe: 1721,8 Mrd. ß?

    Quellen: Deutsche Bundesbank, Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland
    Stand: 1. Quartal 2010

    AE-35

  12. Tranfunzel sagt:

    „civil disturbance“ eine sehr milde Umschreibung für das was da auf ein Volk zukommt. Was sollen denn fast 50% der unter 25 jährigen anfangen? Den ganzen lieben Tag,von Mama und Papa ausgehalten und von allen Träumen und Wünschen desillusioniert? Sie werden „Blödsinn“ anstellen. Die Kleinkriminellen werden mehr und auch das Drogengeschäft könnte blühen. Dann wird man halt Dealer oder Prostituierte (zynisch)um über die Runden zu kommen. Ist doch in den „Banlieu“ von Paris genau das Gleiche. Auch England und andere Staaten haben ihre „Problemviertel“.Ich würde da nachts nicht durchgehen. Und warum das Ganze ß Weil ein paar wenige richtig „Mist“ gebaut haben. Wie soll denn der Staat diese „Bankschulden“ aus faulen Krediten bezahlen ß Womit ? Wäre es nicht besser die Schulden zu annulieren und die Gläubiger gehen einfach „leer“ aus. Ich nehme an das „Geld“ was die spanischen Banken „verliehen“ hatten, haben sie aus dem „Ausland“. Und damit käme der Boomerang zurück zum Absender. Warum soll denn nicht derjenige „leiden“, der das „Geld“ wohlwissend, das der Schuldner niemals zurück zahlen kann „verliehen“ hat. Zum anderen. Die Polizeibeamten oder „Guardia Civil“ werden sich auch ein Bild von Rajoys ins Klo hängen und „Dienst nach Vorschrift“ machen. Wer beschützt denn dann die „Reichen und Mächtigen“ ? Das könnte noch ein „heißer“ Herbst werden. Mir tun die Menschen jetzt schon Leid, wenn es im Winter wieder kalt wird.

  13. Tranfunzel sagt:

    Vielen Dank für diese Zahlen !! Bin ja auch blöd und hätte mir denken können das der Emittent also Bundesbank darüber etwas Statistik hat. Aber trotzdem sehr interessant. Also mehr als 50% der Anleihen befinden sich im Besitz ausländischer Pensionsfonds oder bei Regierungen. Und Banken 450 Milliarden. Nur welche Banken und die Anleihen „für sich selber“ oder für Kunden ß Niemand kann ein Interesse daran haben „Deutschland“ zu schlachten, denn das Chaos wäre gigantisch.

  14. AE-35 sagt:

    „Ausbildungskonferenz
    Deutsche Hilfe für junge Spanier

    Deutschland will Spanien dabei helfen, die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Bei einer deutsch-spanischen Ausbildungskonferenz in Stuttgart unterzeichneten Bundesbildungsministerin Annette Schavan und ihr spanische Amtskollege José Ignacio Wert Ortega eine Absichtserklärung über einen Erfahrungs- und Expertenaustausch zum Berufsbildungssystem in Betrieb und Schule.

    …Durch die Zusammenarbeit sollen den jungen Spaniern auch Ausbildungschancen bei deutschen Unternehmen in Spanien oder in Deutschland geboten werden. Wegen des Fachkräftemangels gebe es für spanische Jugendliche auch in Deutschland interessante Ausbildungsmöglichkeiten, sagte Schavan…

    …Zuvor hatte sich Schavan für ihre Idee stark gemacht. Die jungen Iberer, die in ihrer Heimat unter einer dramatisch hohen Jugendarbeitslosigkeit von mehr als 50 Prozent leiden, sollen ihre Chance in der Bundesrepublik suchen können. „Damit können wir unseren Fachkräftebedarf ein bisschen besser decken“, sagte die CDU-Politikerin im ZDF-Morgenmagazin.“

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/schavanspanien100.html

    Die BRD zahlt allen Pleitestaaten die Schulden um den Export in diese Länder zu stützen. Ein wichtiger Grund dafür, ist angeblich der Erhalt der eigenen Arbeitsplätze in der BRD.

    Einer der Hauptverursacher dieser Probleme, ist allerdings gerade die BRD, wegen dem dort seit Langem stattfindenden Sozialabbaus und der Liberalisierung der Arbeits- und Unternehmensrechte.

    Nachdem man nun im eigenen Land die Löhne der Arbeiter nach unten gepresst hat, kommt jetzt Frau Ministerin Schavan auf die Idee, dass wir ja auch gleich die Billigarbeitskräfte aus Spanien zu uns holen können, um den heimischen Markt noch ein wenig zu fluten.

    Und wie wir ja alle wissen, sinkt bei steigendem Angebot einer Ware (als etwas anderes werden Menschen in diesen Kreisen nicht betrachtet!) ihr Preis.

    Also, erst die anderen Länder an die Wand fahren, dann diese über die Kredite versklaven und am Ende deren Arbeitslose als billige Arbeitskräfte auf den heimischen Markt holen. Um auf diesen wiederum, die nächste Lohnsenkungsspirale zu initiieren.

    Genial!

    Dafür kann man doch schon mal per EFSF und ESM die Schulden der „Anderen“ übernehmen, gelle? Schulden für die allerdings die BRD, durch ihre einseitige Politik zu Gunsten der Wirtschaft, verantwortlich ist!

    Ich frage mich, wie lange sich die Menschen in diesem Land dieses Hütchenspiel auf ihre Kosten eigentlich noch gefallen lassen wollen?

    AE-35

    „Deutsche sind zu ehrlich und aufrichtig, um den ganz großen Betrug gedanklich erfassen zu können.“
    Christian von Montfort

  15. Wormser sagt:

    Ja aber Leute…

    ich kann euch alle verstehen, aber was mir hier fehlt ist mal ein richtiger Lösungsansatz aus dem Schlamassesl.

    Ich lese nur was ist, was passiert und was ihr euch vorstellt wie es weitergeht.

    Betrachtet dies hier mal nicht als Forum, des leidtragens, sondern mal als Thinktank, den auch mein guter Mensch wie Jens durchaus nutzen kann. Er hat doch die Verbindungen.

    Jetzt lasst mal die Gedanken weg wie schlimm und holt die Idee raus, wie es anders gehen kann.

    Grüssle an alle

    Andi

  16. Tranfunzel sagt:

    @ AE-35 Danke das du das so offen richtig darstellst !! Dieser Quatsch „vom Fachkräftemangel“ ist hausgemacht. Ich bin 48 und somit „altes Eisen“. Ich hatte Chemie studiert und dann auch noch eine Ausbildung zum Informationselektroniker gemacht. Seitdem hüpfe ich von Zeitarbeit zu Zeitarbeit. Die Telekom z.B. bildet IT Sytemelelektroniker aus. Aber wenn die Leute die Ausbildung absolviert haben, werden sie nicht zu Tariflöhnen übernommen, sondern „outgesourced“ über Zeitarbeitsfirmen für ca. 1300.- ß? brutto bei der Telekom beschäftigt. Das schöne „Unwort“ lautet „human resources“ oder „recruitment“ .Kein Wunder das diese Unternehmen Gewinne abwerfen. Die Telekom schiebt noch etwas „Altlast“ in Form von Altangestellten und Restbeamtem vor sich her. Aber die werden nach und nach weniger. Hauptsache der „shareholder value“ sieht gut aus. Genau. Und weil die Arbeitssuppe noch nicht „scharf“ genug ist holt man sich „neue“ Arbeitskräfte und dumped damit die restlichen Arbeitskräfte. Ich brauche nicht von „Altersarmut“ zu träumen, ich habe sie jetzt schon. Und ich bin nicht alleine. Ich kenne viele gut ausgebildete Leute in ähnlich „neudeutsch“ präkärer Lage. Ich weiß einfach nicht, für wie dumm die Politiker die Deutschen halten. Aber ich denke langsam, die meistem fangen erst an zu denken, wenn die Musik aufhört zu spielen und der Futternapf leer bleibt. Jetzt sollen „Langzeitarbeitslose“ zu Kindergärtnern umgeschult werden. Oder Altenpfleger. Welche Qualitäten muss ich eigentlich als Politiker haben. Diplome, Dr. Titel in Jura oder „Wirtschaftswisssenschaften“ also nur „Theoretiker“ und man muss natürlich lügen ohne rot zu werden ! Ich hatte es schon einmal gesagt, „kognitive Dissonanz“ als Entschuldigung lasse ich den Politikern einfach nicht durchgehen. Wenn sie nicht wüßten, was wirklich im Volk abläuft tut es mir Leid. Sie könnten auch selber im Internet „heimlich“ mitlesen. Aber wahrscheinlich haben sie alle ihre hochbegabten „Fachreferenten“, die ihnen alles mundgerecht verfälscht (politisch passend) vorkauen. Genau der gleiche Mist mit der „ßberalterung“ der Gesellschaft. Würden die Menschen sich so vermehren, wie es die irren Theoretiker einer auf fortwährendes Wachstum bedachten „Marktwirtschaft“ sich erträumen, dann möchte ich nicht wissen wie hoch die Arbeitslosenquote unter jungen Menschen heute wäre. Wenn wirklich Menschen fehlen, dann kann man sich ja qualifizierte Zuwanderer in entsprechender Menge nach Eignungsprüfung holen und wirklich integrieren besser assimilieren. Welche Sorte Zuwanderer kommt denn nach Deutschland ß Die „Hochqualifizierten“ oder schlicht „Habenichtse“ reine Wirtschaftsflüchtlinge ß Diese Volksverblödung müßte doch jedem klar sein. Das Problem ist, das eine hoch technisierte Gesellschaft und Industrie keine „Hilfsarbeiter“ gebrauchen kann. Auf Grund der Automatisierung und der komplizierteren Arbeistabläufe braucht man nur wenige !! aber dafür hochqualifizierte Arbeitskräfte. Man denke nur mal an die technisierte Landwirtschaft regelrechte „Agrarfabriken“ und wieviele Menschen früher in der Landwirtschaft tätig waren- Was mit mich richtig ärgert ist es von 1., 2. und 3. Arbeitsmarkt zu reden. Wie viele Unternehmen sind damit beschäftigt Arbeitslose zu „qualifizieren“. Die Arbeitslosen selber sind eine fette Geldquelle für diese Unternehmen, weil die Arbeitsagentur schön diese Maßnahmen bezahlt ohne den Sinn und Nutzen dieser Maßnahmen zu prüfen. Welcher Wahnsinn regiert dieses Land ß Bevor man Arbeitskräfte von „draußen“ holt sollte man gründlich !! prüfen, ob es gar keine einheimischen Arbeitskräfte gibt, die man qualifizieren könnte. Arbeitslose müssen auch hinter einer Maßnahme stehen. Wenn jemand etwas nicht gerne tut, sondern weil er dazu gezwungen wurde, hat es keinen Sinn. Diese Person wird sich auch keine wirkliche Mühe geben. Aber darum geht es nicht, Hautsache es wird „etwas“ gemacht und sei es noch so unsinnig. Gewerkschaften sind für mich ,als außen vor stehender, ein rotes Tuch. Ich bezeichne sie gerne als egoistische „Besitzstandswahrer“. Wie viele Firmen bezahlen nicht mehr nach „Tarifen“ bzw. planen aus alten Bindungen heraus zu gehen.
    Ob die „Deutschen“ ehrlich und aufrichtig sind wage ich zu bezweifeln. Zumindest muss es einen großen Teil geben, der ganz bewußt lügt und betrügt. Das Einige den Berug „gedanklich“ nicht fassen können ß Soll ich etwa beten „Herr, bitte laß Hirn vom Himmel regnen“. Wenn viele etwas gedanklich nicht fassen können, dann sollen sie nicht so viel ungefiltert Fernsehen und bedenkenlos jede Lüge, die die MS Medien verbreiten für „wahr“ zu halten. Es genügt doch mal Dinge zu hinterfragen. Aber ich muß auch die deutliche Wahrnung aussprechen, dass die „Bauernfänger“ von links und rechts oder sonstwie abgedrehten mit einfacher Polemik auf Beutefang gehen. Information von Desinfornation heutzutage zu unterscheiden ist sehr schwer. Ich denke da an diese „U Boot“ Klage vorm Verfassungsgericht. Sind schon raffinierte Bauernfänger.

  17. Tranfunzel sagt:

    @ Wormser. Die „Universallösung“ gibt es nicht. Die einen, die „oben“ sind wollen gar keine ßnderung des nur für sie vorteilhaften Systems, deswegen verlängern sie das „System“ bis zum Ende. Ob sie ein wenig Geld verlieren, ist tut ihnen nicht so weh, dann verdienen sie mit dem Rest eben neues. Wie stellst du dir denn eine Lösung vor ß Die Wurzel ist meiner Meinung nach im Geldsystem selber zu suchen. Die Wirtschaft und die Arbeitsmärkte hängen quasi „hinterdran“. Ohne ein „stabiles“ Geldsystem bekommst du auch keine „stabile“ Wirtschaft hin. Wie willst du die Globalisierung „rückgängig“ machen. Ehe es nicht gelingt mehr und mehr „wichtige“ allg. anerkannte Persönlichkeiten auf die andere kritische Seite zu ziehen, hat man mit der Ohnmacht gegenüber einer von MS Medien „konditionierten“ Masse zu tun. Das Problem dabei ist auch, das viele Kritische schnell als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Spinner“ oder „Braune“ oder „Antisemiten“ ode..diffamiert werden. Deswegen sind auch viele Kläger vor dem BVG Professoren im Ruhestand, die es sich erlauben können lächerlich gemacht zu werden. Die „Systempresse“ verfügt über reichlich finanzielle Mittel, wenn man alleine an das Vermögen der Familie Mohn der Bertelsmanngruppe und -stiftung denkt. Solange die Menschen für „geistigen Müll“ bezahlen wird sich nichts ändern. Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld für die „Verblödung“ des Volkes ausgegeben wird. Jeder Unternehmer tut so etwas aber nur, wenn er sich von der ganzen „Investition“ einen Gewinn verspricht. Selbstlos ist kein Investor. Deswegen wird ja auch der Konsumwahn so angeheizt. Sag mir wie viel Geld du hast und ich sage dir wer du bist. Wie willst du das ändern ß Wahrscheinlich wachen viele erst dann auf, wenn die Musik aufhört zu spielen und der „Futternapf“ leer bleibt. Viele werden dann blind um sich schlagen oder das tun was manche in Griechenland tun.

  18. Irmonen sagt:

    Der Infanterist muss seinen FEIND hassen, um wirklich in ein Höllenloch zu gehen und mit eigenen Händen zu töten…..

    ich wünschte du hättest recht, hast dun aber leider nicht, der 2 Weltkrieg fand aber trotzdem statt.

    Die Kleingeistigket des Durchschnittsmenschen ist eine Katastrophe: die lassen sich über Angst und Egozentrik überall hinsteuern…..

  19. Irmonen sagt:

    nehme an das ß?Geldß? was die spanischen Banken ß?verliehenß? hatten, haben sie aus dem ß?Auslandß?. Und damit käme der Boomerang zurück zum Absender.

    und wenn z.B. die Pensionskassen der Freiberufler(Anwälte, Architekten, ßrzte) auch durch Staatsanleihen ihre Renditen erwirtschaften – würde das deren Kollaps bedeuten, würde das auch bedeuten , dass diese dann (falls noch möglich) aus Steurmitteln ihre Renten bekämen oder aus dem Rententorpf der Angstellten – ja dann hatten diese eben Pech, dass dann massiv Rentenkürzungen für alle stattfinden, quasi Sozialhilfniveau für alle.

  20. Irmonen sagt:

    ich stimme dir 100% zu, du hast sowas von Recht.

    Ab 50 wird es sehr schwierig, trotz der unsäglichen Geredes von „wir brauche die erfahrenen Aten und Arbeit bis 70Jahre unserer Politiker (alles Propaganda wie immer) und wenn dann die Menschen zusammenbrechen auf Neudeutsch im burn out sind, dann versuche ich sie wieder irgendwie ein bisschen auf die „Beine zu stellen“.

  21. Wormser sagt:

    Tranfunzel ich kann Dir nur Recht geben. Ich bin anfang 40 gelernter Bürokaufmann EDV hab einen Industriefachwirt und ADA Schein. In der Firma wurde ich in einen Control Tower ausgesourct (wie ich dieses Wort hasses). Meine Kollegen in der Zentrale verdienen im Schnitt 250 bis 500 Brutto mehr als ich, wo diese noch eine geringere qualifizierte Arbeit machen. Ich könnt echt heulen.

    Meinem Kollegen sagte ich zuletzt : Bitte Herr schick mir Dummheit damit ich den Tag besser ertragen kann.

    Aber der Herr hört mich nicht und deswegen muss ich jeden Tag mich mit jeder Menge dummer Menschen herumschlagen die sich leider „Chef“ nennen.

  22. Platte sagt:

    Ich darf mal den IrlandsCall vom S&R Blog zitieren:

    „“Ich habe mich schon längst aus dem System verabschiedet, hatte mal nen ehr gut bezahlten Bürojob im Middlemanagement. Nun bin ich „arbeitslos“ im Sinne des Staates. Aber Arbeit habe ich genug. Zwei Schrebergärten, einen Garten bei einer Kirche betreue ich jeden Tag :D.
    Dann arbeite ich einmal in der Woche für die Tafel und treffe andere Arbeitslose um diejenigen zu beraten wie man das System mit seinen eigenen, legalen mitteln ausbremst. Ansonsten lese ich jeden Tag 3-6 Std, habe zwei eigenen Internetseite an denen ich meine Kreativität auslassen kann, fahre viel Fahrrad und lasse mich sogar auf Kosten des Staates zum Kräuterpädagogen ausbilden LOL.
    Vor 10 Jahren habe ich täglich 10-12 Std. gearbeitet, hatte einen guiten Lohn, war aber krank und unglücklich. Nun mache ich was ich will, und fühle mich gut dabei. Jetzt warte ich aktiv und passiv auf den Zusammenbruch des Systems um ein neues aufzubauen. Wer macht mit? :D““

    http://alles-schallundrauch.blogspot.fr/2012/07/ansteckungsgefahr-deutsche-jetzt-wie.html

  23. Politicus sagt:

    der erste lösungsansatz wäre dem system seine arbeitskraft nicht mehr zur verfügung zu stellen.
    das ist für viele deutsche ein no go weil mein haus, mein aut, mein pferd, usw. geld kosten.

    die waren helden sind die hartz 4 empfänger, die wissen das nur nicht. die sind im lösungsansatz schon drin.

    besser ein hartz4 empfänger bekommt vom staat geld als eine bank!

  24. Frank H. sagt:

    In Spanien wurde besonders fleissig gebaut. Wohnen Iberer nicht längst alle in Nordeuropa?
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/europas-immobilienkrise-der-einbruch-steht-kurz-bevor/6868954.html

  25. Frank H. sagt:

    Systemboykott macht gute Laune. d^^b

  26. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel+

    „Aber wenn die Leute die Ausbildung absolviert haben, werden sie nicht zu Tariflöhnen übernommen, sondern ß?outgesourcedß? über Zeitarbeitsfirmen für ca. 1300.- ß? brutto bei der Telekom beschäftigt.“

    Ich weiß, und es macht mich sehr zornig!

    „Das schöne ß?Unwortß? lautet ß?human resourcesß? oder ß?recruitmentß?.“

    Der Begriff „human resources“ ist bereits veraltet! Die „modernere“ Variante lautet jetzt schlicht nur noch „resources“.

    O-Ton: „Weil man Menschen und Material gleichermaßen als Kostenfaktoren betrachten müsse.“ (Aussage einer leitenden Angestellten)

    Ja, soweit ist es schon!

    Hinzu kommt, dass es auch nicht mehr nur die Ansprachen wie Frau und Herr, sondern bald auch soetwas wie von Frau zu Mann, Mann zu Frau und Beides geben wird bzw. mittlerweile irgendwo schon geben könnte. Warum? Weil man sich im Zuge der geplanten (!) Internationalisierung der Bevölkerung darauf einrichtet, dass mehr Menschen aus Regionen (z.B. Asien) der Welt zu uns geholt (!) werden, bei denen es nicht unüblich ist, das ursprüngliche Geschlecht nachträglich zu verändern. Und außerdem natürlich auch, um den einheimischen geschlechtlichen Zwischenformen gerecht zu werden.

    Herzlich Willkommen in der schönen neuen Genderwelt!

    Wir sind ja inzwischen sowas von (gut)menschlich geworden! Ja, so läuft das, vornherum wird peinlich genau die Form gewahrt und hintenrum gnadenlos abgezockt. Und ganz nebenbei zerstören wir noch unsere eigene Art, indem wir aus uns Kunstwesen werden lassen. Was für ein verlogener, kaputter „Verein“ wir doch geworden sind.

    „Jetzt sollen ß?Langzeitarbeitsloseß? zu Kindergärtnern umgeschult werden. Oder Altenpfleger.“

    Folge niemals solchen Trends! Wenn sie sagen, dass diese Leute gebraucht würden, dann stopfen die so schnell die Lücken zu, dass am Ende die Meisten nach dem Ende ihrer Umschulungszeit keinen, oder, aufgrund der dann auftretenden ßberkapazitäten, nur noch einen sehr schlecht bezahlten Arbeitsplatz bekommen werden.

    „Wenn sie nicht wüßten, was wirklich im Volk abläuft tut es mir Leid.“

    Sei versichert, sie wissen genau was sie tun! Das was hier abläuft, ist eine von ganz oben (Hochfinanz plus deren Lakaien) generalsstabsmäßig geplante Transformation.

    Wir bewegen uns in jeder Beziehung auf einen Mix aus orwellschen und chinesischen Verhältnissen zu. Und sie werden uns sagen, dass wir nur so konkurrenzfähig bleiben würden.

    Das Konkurrenzdenken ist überhaupt eines der Probleme dieser Menschheit! Wer wie wir immer nur danach trachtet besser zu sein als der Andere, anstatt, dass der Bessere dem Schwächeren eine Hilfe ist, der fordert, auf einem immer enger und ressourcenärmeren Planeten, den Kampf auf Leben und Tod zwischen allen Individuen.

    Wollt Ihr den totalen Krieg? Dann nur weiter so und Ihr werdet ihn bekommen!

    „Genau der gleiche Mist mit der ßß?beralterungß? der Gesellschaft. Würden die Menschen sich so vermehren, wie es die irren Theoretiker einer auf fortwährendes Wachstum bedachten ß?Marktwirtschaftß? sich erträumen, dann möchte ich nicht wissen wie hoch die Arbeitslosenquote unter jungen Menschen heute wäre. Wenn wirklich Menschen fehlen, dann kann man sich ja qualifizierte Zuwanderer in entsprechender Menge nach Eignungsprüfung holen und wirklich integrieren besser assimilieren.“

    Die ßberalterung und der damit verbundene Abbau der Bevölkerungsdichte ist kein Problem, sondern eine völlig natürliche Angelegenheit, die dem derzeitigen Wohlstand geschuldet ist. Der damit verbundene Bevölkerungsabbau wird dem Planeten und seiner Natur zum Vorteil gereichen. Dass das die naturfernen Wirtschafts-Idioten nicht kapieren, ist ein weiteres, schwerwiegendes Problem unserer Spezies.

    Man darf Zuwanderer nicht mit Tests selektieren! Das ist zutiefst Menschenfeindlich! Die richtige Lösung ist, überall vorort für Verhältnisse zu sorgen, die dazu führen, dass im Normalfall gar niemand mehr seine Heimat verlassen muss. Für die Wenigen, die dann noch gehen wollen, braucht es keine Tests mehr, denn diese Menge hätte keinen negativen Einfluss auf die jeweilige Bevölkerung. Probleme entstehen erst, wenn die Zahl der Einwanderer so groß wird, dass sie ganze Stadtviertel oder Straßenzüge in einer Stadt einnehmen können. Dann erst beginnt der kulturelle Wettkampf zwischen allen. So läuft das nunmal mit der Gruppendynamik.

    „Auf Grund der Automatisierung und der komplizierteren Arbeistabläufe braucht man nur wenige!!“

    Ein weiteres Kernproblem, denn wir tun so, als ob nach wie vor mit dem Wachstum auch Arbeitsplätze entstünden, was aber aufgrund der zunehmenden Automatisierung falsch ist. Außerdem verknüpfen wir die gesellschaftliche Stellung eines Menschen immer noch mit seiner Tätigkeit innerhalb dieser. Mit anderen Worten, wer nicht auf, oder nicht auf der „richtigen“ Position arbeitet, ist ein Verlierer.

    Der Wert eines Menschen = Arbeit+Position+Einkommen

    Diese Definition unseres Selbst, ist ein moralisch-ethisches Armutszeugnis gegenüber unserer eigenen Art.

    „Gewerkschaften sind für mich ,als außen vor stehender, ein rotes Tuch.“

    Die Gewerkschaften sind natürlicherseits als Systemspieler in die Gesellschaft integriert worden, um dabei zu helfen, die Prozesse im Fluss zu halten. Stichwort „Sozialer Frieden“. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die Gewerkschaften könnten nur etwas unternehmen, wenn es soetwas wie Solidarität innerhalb der Gesellschaft gäbe, doch hier herrscht Fehlanzeige.

    Warum? Weil die alteingesessenen Besserverdiener dieselbe Arbeit erledigen, wie ihre neuen Billigkollegen. Dies vor Augen, sind sie, aus Angst ihren Platz zu verlieren, nicht dazu bereit mit und für ihre verarmten Kollegen zu streiken. Sie sind schon gar nicht dazu bereit Kompromisse dergestalt anzunehmen, die bedeuten würden, dass sie auf etwas verzichten müssten, damit andere gerechter entlohnt werden können. Und ohne Streikwillige, keine gewerkschaftlichen Maßnahmen!

    „Ob die ß?Deutschenß? ehrlich und aufrichtig sind wage ich zu bezweifeln. Zumindest muss es einen großen Teil geben, der ganz bewußt lügt und betrügt. Das Einige den Berug ß?gedanklichß? nicht fassen können ß“

    Du spielst auf das Zitat unter meinem Komm an. Und ja, es ist schwer zu verstehen, was sich dahinter verbirgt. Würden die Menschen den Betrug wirklich zur Gänze verstehen, dann gäbe es wohl mehr Solidarität unter diesen. Nur die Meisten verstehen nicht, dass sie nur deshalb Besserverdiener sind, weil sie für das Teile-und-herrsche-Spiel benutzt werden. Sie verstehen nicht, dass sie damit ihren eigenen Kindern eine Welt des Sozialabbaus hinterlassen. Sie verstehen nicht, das sie dabei mithelfen an einer Schraube ins Nichts zu drehen. Sie verstehen nicht, dass viele von ihnen diesem Irrtum selbst zu Opfer fallen werden. Stichworte Altersarmut, Gesundheit.

    Dennoch, dass alles greift mittel- bis langfristig viel zu kurz, denn was auch immer die Menschen tun werden, wir stehen vor wahrlich unlösbaren Problemen.

    Die Lösung der Eliten lautet alle und alles solange zusammen miteinander zu verschmelzen bis am Ende so wenige übrig bleiben, dass es für diese eben reicht. Sie haben ganz ihrer Art entsprechend ein Ausscheidungsrennen basierend auf der ihnen dienenden evolutionären Theorie losgetreten.

    Möge der Härteste gewinnen! Dem Sieger alles, dem Verlierer nichts!

    Was das auf längere Sicht bedeutet, muss ich wohl kaum noch näher erläutern.

    Doch es ginge auch anders. Und vor allem humaner. Aber dass würde bedeuten, dass wir uns ALLE – weltweit! – von sehr vielen heute selbstverständlichen Spielereien verabschieden müssten. Es bräuchte ein völlig neues Denken, bezüglich des Zusammenarbeitens, des Teilens, des Wissenstransfers, des Wirtschaftens.

    Und vor allem, es bräuchte eine gelebte Demut unserem Planeten gegenüber.

    In dieser Welt gäbe es keine Regierungen, keine Kriege, keine Ressourcenverschwendung mehr. Dafür wäre sie bunt an Kulturen, an gegenseitiger Akzeptanz und Respekt gegenüber den Anderen.

    Damit meine ich keine Multikulti-Monokultur, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten, souveräne und regional eigenständige Strukturen. Die untereinander fairen Handel betreiben und ihre jeweiligen Güter untereinander austauschen, bewusst ohne sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, sondern sich miteinander gezielt ergänzend.

    Die Wirtschaftsform der Zukunft, von der ich rede, würde ich als eine synergetische Netzwirtschaft („…netz“ meint dem Prinzip nach nicht das Internet!) bezeichnen.

    Das geht nur, wenn wir zu deren logistischen Organisation Hochtechnologie anwenden. Umgekehrt, müssen die Menschen im Alltag auf viele ihrer ressourenvernichtenden technischen Gimmicks verzichten. Deren heutige übertriebene Verwendung, sie ohnehin nur krank werden lässt. Auch, wenn das viele noch nicht wahr haben wollen. Ein Blick in jeden Bus oder Straßenbahn genügt, um die überall sitzenden Handy-Display gesteuerten Zombies, zu denen viele bereits mutiert sind, zu erkennen. Die aufwändige Hochtechnologie darf nicht als Spielerei an die Massen verschwendet werden, sondern muss explizit als Rückrat für unsere wichtigen Organisationsprozesse zur Verfügung stehen.

    Wie auch immer, ich für meinen Teil, habe da sehr genaue Vorstellungen dazu, was man verändern kann.

    Das Problem. Wie bekommt man sechs Milliarden Menschen dazu gemeinsam und zeitnah die Notwendigkeit einer solch dramatischen Kehrtwende in unserer Entwicklung zu verstehen bzw. zu ihr zu folgen?

    Was mir als Individuum denkbar erscheint, lässt die Masse in ihrer chaotischen Unstrukturiertheit mit ihren irrational anmutenden Verhaltensmustern schier unmöglich werden. Sie weichen nicht von ihrem Kurs, selbst dann nicht, wenn jedem Einzelnen klar sein müsste, dass dies das eigene Todesurteil durch Kriege, Seuchen und Katastrophen aller Art bedeutet.

    Ein echtes Dilemma!

    Aus diesem gäbe es nur einen Weg hinaus, nämlich der, dass es eine mengenmäßig weithin wahrnehmbare Gruppe schafft, auf einer alternativen Wirtschaftsweise aufbauend, in für andere annehmbarer Art zu leben.

    Oder einfacher ausgedrückt, es braucht weithin sichtbare, neuartige und vorbildhafte menschliche Strukturen!

    AE-35

    PS: Ich ahne, dass jetzt wieder einige, die das lesen, denken, da spinnt sie wieder die dämliche „AE-35“. Aber denen wird das Lachen noch vergehen. Sagen wir mal, bis in etwa zehn bis fünfzehn Jahren. Denn bis spätestens dann, beginnt das große Fressen und gefressen werden auf diesem Planeten!

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen dessen unausweichlicher Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang.“
    Carl Jacob Burckhardt, 1891-1974, Schweizer Diplomat, Essayist und Historiker

  27. wobi sagt:

    „Ich ahne, dass jetzt wieder einige, die das lesen, denken, da spinnt sie wieder die dämliche ß?AE-35ß?.“
    Also ich denke das zumindest schonmal nicht.

    „Das Problem. Wie bekommt man sechs Milliarden Menschen dazu gemeinsam und zeitnah die Notwendigkeit einer solch dramatischen Kehrtwende in unserer Entwicklung zu verstehen bzw. zu ihr zu folgen?“
    Ich halte dies für nicht durchführbar, daher bleiben meiner Meinung deine Ausführungen wohl leider eine Utopie, auch wenn ich es begrüßen würde und mich gerne eines besseren belehren lassen würde.

    „Aus diesem gäbe es nur einen Weg hinaus, nämlich der, dass es eine mengenmäßig weithin wahrnehmbare Gruppe schafft, auf einer alternativen Wirtschaftsweise aufbauend, in für andere annehmbarer Art zu leben.“

    Die zunehmendere Globalisierung in allen ihren Dimensionen erschwert dies allerdings. Denn realtiv gesehen zu sichtbaren Strukturen wie Landes- oder Kulturgrenzen müsste diese Gruppe durch die Globalisierung immer größer werden. Man orientiert sich ja nicht nur an einer Gruppe, sondern an der Gesellschaft insgesamt.

  28. Frank H. sagt:

    Tsidad: „Ich ahne, dass jetzt wieder einige, die das lesen, denken, da spinnt sie wieder die dämliche ß?AE-35ß?. Aber denen wird das Lachen noch vergehen. Sagen wir mal, bis in etwa zehn bis fünfzehn Jahren. Denn bis spätestens dann, beginnt das große Fressen und gefressen werden auf diesem Planeten!“

    Wie kann man einem so intellektuellen Geist misstrauen…..

  29. AE-35 sagt:

    @wobi, Frank H.

    Gebt mir einen zutiefst veränderungswilligen, weil vorausschauenden und souveränen Bürgermeister einer Großstadt. Und für den Fall, dass es dort gelingt ein derartiges Projekt umzusetzen, in dessen Folge es idealerweise zu einem „Flächenbrand“ kommen sollte. So könnte das Wunder geschehen.

    Ja, wir können Hoffnung haben, doch leider wird das Eis für eine rechtzeitige Veränderung immer dünner.

    Wenn dieses Eis zerbricht, dann werden wir alle in die dunklen Tiefen unserer Schuld hinabgleiten…

    http://youtu.be/jj6J-g_qcro

    AE-35

  30. […] Mission Greek accomplished : Nun Spanien | Ik-News. Rate this:Share this:Like this:LikeBe the first to like […]

  31. Geschoepf sagt:

    ein brillianter Kommentar von Dir! Mit einem Lösungsansatz/-vorschlag. Nein, ich denke nicht, jetzt spinnt (sie?) AE-35 wieder. ßhnliche Gedanken hatte ich auch schon. Doch inzwischen ist mir bewusst, dass es der heutige durchschnittliche Mensch, so nicht schafft dies „Umstellung“ zu bewältigen. Warum nicht? Er hat keinen Bezug mehr zu Gott. Dieser Bezug hat nichts mit Religionen zu tun, jedenfalls nicht direkt. Sondern hat mit Erfurcht, Liebe und Dankbarkeit dem Schöpfer von ALLEM zu tun. Obwohl wir in der Forschung immer weiter in den Kosmos und Mikrokosmos vordringen, und dieser Respekt vor diesem Wunderwerk zunehmen müsste, tun wir Menschen so, als wären wir Menschen tatsächlich „die“ Intelligenz schlechthin. Das was „der Mensch“ hier auf Erden aufgebaut hat, ist eine einzige Katastrophe, weil die, die dies steuerten und steuern, sich über Gott und die Schöpfung erheben, in verkommener teuflischer Weise – ohne Ehrfurcht, Liebe und Dankbarkeit vor der / dem Schöpfung / Schöpfer. Das gesteuerte Volk wird durch den von dir beschriebenen Alltag (Arbeit, Brot und Spiele) auf Kurs gehalten. Ein wahrer Teufelskreis. Doch es funktioniert nicht mehr lange, und es gibt immer mehr Menschen die dieses „Spiel“ durchschauen und verachten, und andere darauf aufmerksam machen und aufklären. Jesus war vor ca.2000 Jahren einer davon. Von Gott inspiriert, oder man kann auch sagen ausgewählt. Der „Durchbruch“ hat noch nicht stattgefunden, seine Lehre und Erkennnis wurden bis heute nicht angenommen. Sondern verfälscht und dem niederträchtigen menschlichem Geist untergeordnet. Doch es gibt auch heute neuzeitliche Aufklärer, und du AE-35 gehörst auch dazu. Dafür danke ich Gott, dass es solche Menschen (noch)gibt.
    Was mich interessieren würde, bist du wirklich eine Frau? Ich kann es fast nicht glauben. Nicht weil ich einer Frau diese Kommentare nicht zutrauen würde, aber Deine Denkweise und Hartnäckigkeit würde ich eher einem männlichem Geist zuordnen. Doch wir haben ja immer beides, männliche und weibliche Eigenschaften in uns vereint. Somit ist die Frage vielleicht auch unerheblich.
    Gruß an Dich! Vielleicht findet sich ein Ort, an dem deine vorgeschlagene Lebensweise (Vision) sich als „machbares Beispiel“ verwirklichen, und dann von der restlichen Welt übernommen wird. Ich wünschte es, für die Schöpfung Gottes auf Erden.

  32. Frank H. sagt:

    Systemneustart: Monster-Crash des westlichen Bankensystems

    Das 250 Jahre alte westliche Geld- und Finanzsystem steht vor einem baldigen Neustart. Was mit Kerbhölzern und der Gründung der Bank von England seinen Anfang nahm, dürfte in den kommenden Jahren mit einem Monster-Crash enden. Danach geht das Ganze wohl wieder von vorne los. Anleger und Sparer können sich nur schützen, indem sie sich dem Mindestreserve-Bankensystem entziehen und in harte Vermögenswerte wie Gold, Silber oder andere Rohstoffe gehen

    Robert Fitzwilson, King World News, 13.07.2012

    Eine der interessantesten geldgeschichtlichen Episoden hat mit etwas zu tun, das man ß?Kerbhölzerß? nannte. Die im Mittelalter verwendeten Kerbhölzer bestanden gewöhnlich aus Holz, Knochen, Stein oder einem anderen geeigneten Material und hatten Einkerbungen, mit denen geschuldete Sachleistungen dokumentiert wurden. Im Laufe der Zeit verwandelten sich diese zunächst nur der Dokumentation dienenden Kerbhölzer in eine Art Wertpapier und nahmen später die Funktion von Geld an.

    Der englische König Heinrich I. (1068 ß? 1135) wollte seine strenge Kontrolle über die Geldschaffung und Geldnutzung innerhalb seines Königreichs aufrechterhalten, weshalb er der erste war, der die Kerbhölzer auf eine neue Stufe hob.

    Er ließ polierte Kerbhölzer schaffen und versah sie mit Einkerbungen, um die entsprechenden Werte festzuhalten. Dann wurden die Kerbhölzer in zwei Hälften geteilt, wobei der Schatzmeister des Königs eine Hälfte behielt und die andere Hälfte an die Bewohner des Herrschaftsbereichs ausgegeben wurde. Man verfügte, dass die Kerbstöcke zur Steuerbegleichung verwendet werden müssen, so stellte man sicher, dass sie als Geld auch tatsächlich Verwendung fanden.

    Dank dieser Art der monopolistischen Geldschaffung konnte sich Heinrich I. überdies sicher sein, dass die Geldfälschung auf ein Minimum beschränkt blieb. Wenn das Kerbholz zur Zahlung vorgelegt wurde, musste es zum Gegenstück des Schatzmeisters passen, da man ansonsten mit harten Strafen zu rechnen hatte.

    ßber 700 Jahre dienten diese in der Hälfte durchtrennten Kerbhölzer als Geld. Es ist eine entsetzliche Ironie der Geschichte, dass sich verschiedene Anteilseigner bei der Gründung der Bank von England im Jahre 1669 mit Kerbhölzern einkauften. Ein Stück Holz wurde also gegen die größte Vermögensabschöpfungsmaschinerie eingetauscht, die jemals erfunden wurde.

    Die Bank von England machte sich nach ihrer Schaffung daran, die öffentliche Verwendung von Kerbhölzern auszumerzen, und implementierte sukzessive das Mindestreserve-Bankensystem.

    Um zu begreifen, warum uns heutzutage alles um die Ohren fliegt, müssen wir ins späte 17. Jahrhundert zurückkehren, wo die Kerbhölzer durch eine im Grunde aus dem Nichts geschaffene Geldversorgung ersetzt wurden.

    Die Idee des Mindestreserve-Bankensystems geht auf die Erkenntnisse der Goldschmiede zurück. Sie fanden im Laufe der Zeit heraus, dass sie ein Vielfaches von dem, was sie tatsächlich an physischem Gold aufbewahrten, an Goldzertifikaten in Umlauf bringen konnten.

    Und während sie für ihre Dienste der Goldlagerung von den Kunden Gebühren verlangten, weiteten sie ihr Einkommen zusätzlich noch massiv aus, indem sie einfach das 8- bis 10-Fache an Goldzertifikaten ausgaben.

    Das einzige Risiko bestand darin, dass mehrere Besitzer von Goldzertifikaten zu ein und derselben Zeit die Aushändigung von mehr physischem Gold verlangten, als tatsächlich aufbewahrt wurde. Die Goldschmiede hofften darauf, dass die erhöhten Einnahmen und das abgeschöpfte fremde Vermögen groß genug war, um die Goldzertifikate bedienen zu können oder außer Landes zu flüchten, bevor der Betrug aufflog.

    Im Laufe der Zeit verwandelten sich diese Edelmetall-Derivate in Geld, das weiterverliehen werden konnte. Und wie wir eingangs gesehen haben, gab es bezüglich der Kreditvergabe keinerlei Einschränkungen.

    Anstatt mit nur einem Kredit 5% an Zinsen einzustreichen, konnten zehn Kredite vergeben werden ß? und das alles mit ein und demselben Goldbestand. Das bedeutete natürlich, dass man sein Einkommen auf 50% Zinsen verzehnfachen konnte. Die Alchemie war endlich Wirklichkeit geworden.

    Vermögen wird nur durch Arbeit, Wissen und Rohstoffe geschaffen und nicht durch Hochfrequenz- oder Derivatehandel. Bei den letztgenannten Dingen handelt es sich lediglich um Mechanismen zur Vermögensabschöpfung.

    Wenn man sich die historischen Sehenswürdigkeiten Europas (speziell die römischen) anschaut, dann sind all die erstaunlichen Straßen, Gebäude, Wasserwege und Kunstwerke letztlich nichts weiter als das konfiszierte Vermögen von Millionen von Sklaven und Dienern sowie unterworfenen Völkern. Wenn man in der Endphase des Römischen Reichs leitender Beamter oder Kaiser gewesen ist, hatte man im Grunde die Lizenz, das Vermögen des Territoriums zu stehlen, das einem unterstand.

    Ein unbekannter Autor erklärte zum Mindestreserve-Bankensystem Ende des 19. Jahrhunderts:

    ß?Die Wenigen, die das System verstehen, werden entweder so stark an seinen Profiten interessiert oder von seinen Vorteilen so abhängig sein, dass von dieser Klasse kein Widerstand ausgehen wird, während die überwiegende Masse der Menschen nicht fähig ist, die unglaublichen Vorteile zu verstehen, die sich das Kapital durch das System verschafft. Sie werden die Last daher ohne Murren tragen und vielleicht noch nicht einmal vermuten, dass das System so schädlich für sie ist.ß?

    Das weltweite Geldsystem basiert auf Schulden. Es wurde aus der Taufe gehoben, indem ein Herrscher oder eine Regierung damit anfing, einer Institution wie der Bank von England Anleihen zu verkaufen. Die Bank von England bezahlt diese Anleihen dann mit aus dem Nichts geschaffenem Geld.

    Der König oder die Regierung erhalten so Zugang zu unbegrenzten Geldmengen, und die Banker erhalten Zugang zu unbegrenztem Einkommen und unbegrenzten Krediten. Und das Sahnehäubchen für die Banker: Das den Schulden zugrunde liegende Geld ist aufs Engste mit der staatlichen Steuergewalt verbunden. Man sichert sich also einen endlosen Einkommensstrom ß? und falls es zur Zahlungsunfähigkeit kommt, verfügt man ja immer noch über das bestehende wie auch künftige Vermögen der Menschen, das mittels Besteuerung abgeschöpft wird.

    Die Regierungen sind daran interessiert, unbegrenzte Mengen an Geld auszugeben. Die Banker sind an unbegrenztem Einkommen interessiert. Und wer diese beiden Sätze begriffen hat, hat eigentlich schon alles verstanden.

    Wir haben es zurzeit mit einem Frontalzusammenstoß zweier Systeme zu tun ß? es ist ein weltweites und historisches Ereignis. Die wenigsten von uns haben begriffen, dass das Mindestreserve-Bankensystem der profitabelste Vermögensabschöpfungsmechanismus in der Geschichte der Menschheit ist.

    Die spanischen Konquistadoren, die Engländer und die Holländer wären neidisch gewesen. Es hätte überhaupt nicht die Notwendigkeit bestanden, riskante ßberfahrten in feindliche Länder zu unternehmen, um dort Arbeit und Rohstoffe abzuschöpfen. Heutzutage wird das einfach mit ein wenig Technik erledigt, ohne dass man seine Heimat dafür verlassen muss. Und umso mehr Schulden geschaffen werden, desto mehr Arbeitskraft und Ressourcen fließen dem System zu.

    Aber warum beginnt das System nun zunehmend stärker zu wanken? Die Antwort ist, dass die Schuldenforderungen mittlerweile ein solch riesiges Ausmaß erreicht haben, dass sie das Angebot von Arbeit und Ressourcen bei Weitem übersteigen.

    Am Ende kommt es zum Systemzusammenbruch ß? und es ist wahrscheinlich, dass eine neue Version des Mindestreserve-Bankensystems ins Leben gerufen wird, um das alte System zu ersetzen. So viele Formen der Alchemie gibt es nun einmal nicht.

    Das Entscheidende ist, dass es hier um die Kontrolle einer 250 Jahre alten Vermögensabschöpfungsmaschine geht. Investoren können sich nur schützen, indem sie ihr Vermögen aus dem System abziehen und es in harte Vermögenswerte wie Gold, Silber und andere Rohstoffe umwandeln.

    http://www.propagandafront.de/1121920/systemneustart-monster-crash-des-westlichen-bankensystems.html

  33. Tranfunzel sagt:

    @ die ? AE-35 Jetzt weiß ich warum ich diesen Blog und die Kommentare „gerne“ lese. „Gerne“ habe ich deswegen in Füßchen gesetzt, weil die Wahrheit sehr ernüchternd ist und weh tut. Aus meiner „christlichen“ Sichtweise habe ich vielleicht noch Hoffnung von „oben“, aber ohne das die Menschen ihre oft egoistische Denkweise ändern wird sich auch nichts ändern. Ich kann noch so viel beten, aber ohne Taten wird sich nichts ändern. Es wäre gut, wenn die Menschen erst einmal kapieren würden, wie sie an der Nase herum geführt werden. Sich über die Menge an Geld und Besitz zu definieren ist auf Dauer schon irre. Natürlich darf man „Geld“ besitzen, aber die Verhältnisse stimmen überhaupt nicht mehr und es wird immer krasser. Ich kann auch diese selbstgerechten Menschen nicht verstehen die hämisch über „die Griechen“ herziehen. Was war denn passiert ß Sie hatten auf einmal „wertvolles“ Geld, aber ihr Umgang hatte sich nicht geändert. Wenn mir jemand einen besser bezahlten Job anbietet als vorher, dann würde ich ihn auch annehmen und kaum fragen, „verdiene ich jetzt „zu viel“. Dazu kommt noch Vetternwirtschsaft und ein „Fakelaki Denken“ (Schmiergeld). Wären wir in der Situation von Griechenland gewesen, wäre es wohl genauso gelaufen. Das spezielle in Griechenland ist auch das die Bürokratie und Ordnung nicht funktioniert. Siehe Steuersystem und Ehrlichkeit. Aber gerade auch in Deutschland wird tüchtig an der Steuer vorbei gemogelt. Das können aber nur „reiche“, weil die normal Beschäftigten gar nicht „die“ Möglichkeit haben zu tricksen. Etwas ähnliches wie in Griechenland und USA sehe ich auch hier kommen. Zur Zeit werfen einem die Banken „Baugeld“ und „Kredite“ für lau hinterher. Wie schnell werden sich viele „übernehmen“ und können bei Arbeitsplatz oder Einkommensverlust ruinieren. Es genügt schon „richtig“ krank oder einen z.B. schwereren Autounfall zu haben. Kreditausfallversicherung und Arbeitsunfähigkeitsversicherung sind doch auch nur „Augenschmiere“ und streng versicherungsmathematisch durchgerechnet. Wenn die Versicherer mehr „Schadensfälle“ haben steigen die Prämien ins astronomische. Die Amerikaner sind völlig irre und halten eine Krankenversicherung für „sozialistisch“. Das es eine Solidargemeinschaft geben sollte ist ihnen fremd. Was passiert denn mit einem Ami ohne Krankenversicherung, der z.B. einen Schlaganfall bekommt. Behandelt wird er, aber die Kosten wird er niemals mehr bezahlen können und er fällt dem Staat zu Last. Die Amerikaner haben einen völlig verdrehten „Freiheitsbegriff“. Wer klug und vorausschauend planen kann kommt damit vielleicht klar, aber die meisten Menschen sind eben nicht in der Lage eigenverantwortlich zu handeln. Wenn ich weiß, daß es AIDS gibt, überlege ich mir vorher 3 mal, mit wem ich in die Matraze hüpfe. Das ist irre ! Auf der einen Seite wird lockerste Sexualmoral verbreitet und auf der anderen Seite infizieren sich die Leute oder es wird z.B. abgetrieben was das Zeug hält. Statt vorher !! zu denken. Ich denke dieses irre Treiben wird ganz bewußt propagiert um die Menschen regelrecht „auszuselektieren“ ganz im Sinne von (Sozial) Darwinismus. „Surviving of the fittest“ da ist kein Platz für „Dumme“. Wieso eigentlich Sozialversicherungen aller Art. (Zynisch) „Wer arbeiten will findet auch welche““ wer auf die Nase fällt ist selber Schuld“. Manche Menschen sind eben nicht in der Lage aus Fehlern zu lernen. Genau das Gleiche mit Drogen in den USA. Verboten ! Aber alle ziehen sich den Kopf zu. Die Frage, die man sich stellen sollte ist einfach die, warum benutzen Menschen „psychotrope Substanzen“. Der Verstand sagt nein, aber trotzdem verfallen sie ihnen. Religiöse Menschen sind oft sehr sehr selbstgerecht und verlogen. Sie machen Vorwürfe. Man denke mal an Bill Clinton. Jede Frau hätte sich ob der Peinlichkeit scheiden lassen. Nicht so Hillary. Diese Frau hat wirklich Haare auf den Zähnen und ist eiskalt berechnend.
    So — zuviel gelabert. Zu den Gewerkschaften und Betriebsräten. Du sagst es ja selber, Besitzstandswahrer und null Solidarität mit Kollegen von „draußen“. Ich hätte vor Jahren bei Höft&Wessel aus einem befristeten Arbeitsverhältnis übernommen werden können. Die Firmenleitung hatte dem zugestimmt, aber der Betriebsrat, der gefragt werden mußte hatte sich quergestellt. Ja was wirklich fehlt ist eine Art globales „Aufwachen“, das Menschen ernsthaft fragen, warum sind die Dinge so wie sie sind und das es eine „Elite“ oben gibt, die gar kein, absolut kein Interesse hat, das die Welt gerechter wird. Falsche crude Verschwörungstheorien helfen einem nicht weiter. Ich denke aber auch, das sich die „Mächtigen“ untereinander überhaupt nicht einig sind. Und wenn es Unterschiede in den Rassen sind. Chinesen, Russen und Amerikaner werden nie in einen Topf passen. Natürlich gibt es die „Bilderberger“ Think Tanks ohne Ende, die U Boote NGOs (hört sich schön an weil „keine Regierung“, dafür aber private mächtige Institutionen oder Konzerne etc. siehe z.B. „Open society“ von Soros). Die Gefahr die ich sehe ist das wieder mehr Ideologen auf Menschenfang gehen. Das das immer in die Irre führt, hatte ich ja schon beim Humanismus gesagt. Was für den einen Menschen relativ „gut“ ist muß es für den anderen noch lange nicht sein. Deswegen denke ich das eine „über den Menschen stehende“ Gewalt in Form des Gottes mehr eint, als alles andere. Den Vogel an Frechheit schießt aber der „Vicarius filii dei“ ab. Er, der Pabst(von Menschen !! eingesetzt) behauptet, der „Stellvertreter des Sohnen Gottes“ zu sein. Kein Wunder das die Menschen, die denken können dabei Bauchschmerzen bekommen. Die Kirche selber als Instrument der Mächtigen hat versagt. Immer wenn ich gefragt werde höre ich das Wort „ja aber die Kirche“. Ob dieser immense Schaden je wieder „gut“ gemacht werden kann ist fraglich. Denn jetzt will keiner mal wirklich „die Schriften“ lesen. Die Ideologien „Kommunismus“ und „Faschismus“ und noch andere sind per definitionem „gottlos“. Was ich interessant fine ist das es in China an die 50 Millionen „Christen“ geben soll. Ein „Gottesreich“ auf dieser Erde ohne einen tatsächlichen Messias ist eine Illusion (und höchstens religiös siehe Iran) Deswegen lehnen auch gewisse Juden den weltlichen zionistischen Staat Israel ab, weil der nämlich erst entstehen dürfte mit dem Messias ( http://www.derisraelit.org/ ) Ich weiß, was die Meisten denken. Dieser Spinner !! Aber sie sollten sich mal fragen wohin eine „gottlose“ Gesellschaft durch Ideologien hin getreiben wird !! Mit Hilfe der über den Dingen stehenden Schrift kann man auch die Mächtigsten und Reichsten der Lüge überführen. Und das ist es, was sie befürchten !! Der Lüge überführt zu werden !! (Wieso sind denn gerade jetzt „Leaks“ „Truther“ und andere Dinge „am Kommen“. Es wird immer schwieriger für die Mächtigen ihr Lügenkonstrukt aufrecht zu halten. Das gleiche jetzt bei der Syrien Sache. Inzwischen kippen sogar Mainstreamedien um und versuchen wenigstens das Problem differenzierter zu sehen. Nicht nur der „böse Assad“ sondern auch die „bösen unterlaufenen Aufständischen“.

  34. Tranfunzel sagt:

    Ich weiß auch nicht warum der „oben“ mich oder andere so leiden läßtß Man muss eine Menge ertragen. Warum manche Chef sind und andere nicht kann ich nur z.T, erklären. Wenn man zu „weich“ und „ehrlich“ in dieser Welt ist, hat man schon verloren. Man wird gnadenlos (Wortwahl!) ausgenutzt. Es gibt einen uralten Spruch den manche sich zum Vorbild genommen haben „Mundus vult decipi“, die Welt will betrogen werden, darum ward sie betrogen. Schwächen oder Fehler zu zu geben ist fatal in dieser Gesellschaft. Der Haken bei der Sache ist der, das diejenigen die sich mit Lügen und Inkompetenz nach oben gewichtelt haben, von anderen auch nicht mehr erwarten können ehrlich behandelt werden zu können. „Bitte lüg mich an, denn die Wahrheit ertrage ich nicht“. Wenn man in diesem Karussel ein gewisses imaginäre Alter überschritten hat (wieso denn eigentlich?) kommt man nicht mehr nach oben und wird „geparkt“ oder „ausrangiert“. Der größte Fehler ist dann die Schuld sich selber zu geben. Es ist ein „automatisches“ System und man kann sich ja nicht jünger machen. Ha !!falsch. Wieviel Menschen in USA etc. lassen sich „jung“ operieren (verpfuschen) Das Problem ist die Menschen sind „äußerlich“. Die Fassade (das Ansehen etc.) muss stimmen(Verlogenheit ist ein typ. Kennzeichen von Religiosität). „Die Welt sieht was vor Augen ist, aber Gott sieht tiefer“ Denk ja nicht, das ander Menschen „gerne“ tiefergehende oder kritische Gespräche suchen !! Dann würdest du sie nämlich dazu zwingen über ihr eigenes u.U, verkorkstes Leben nachzudenken. Die meisten Menschen „betäuben“ sich lieber selber mit Drogen und Selbstbetrug. Kritisiert werden dürfen in der Arbeitswelt auch nur Untergebene, niemals „konstruktive Kritik“ an Vorgesetzten üben! Es heißt zwar, das Vorgesetzte das annehmen sollen, das ist aber eine Lüge, wie das meiste in dieser Welt.

  35. Tranfunzel sagt:

    @ Geschoepf Sehr interessant was du da sagst. Natürlich gibt es einen Schöpfer. Er ist letzlich auch weder männlich noch weiblich,sowohl beides als auch nichts von beidem. Gott selber ist so unnahbar, das keine Religion es ermöglicht ihn zu erreichen. Diesen Haken müssen z.B. die Juden noch lernen. Durch das strikte Einhalten aller möglichen Regeln kommt man ihm nicht näher. Im Gegenteil, man ist frustriert, wenn man immer wieder feststellt, das man versagt, weil man nicht alle Regeln halten kann. Das ist der Knackpunkt aller Religionen, das alle nach außen noch einen frommen Schein wahren und innendrin sich belügen. Nach Jesu Tod erst entstand der Talmud im rabbinischen Judentum. Es ist eine Art Auslegungsschrift im Stile der Dialektik gehalten. Also ein Rabbi macht den guten Part einer den bösen und zum Schluß kommt eine Lehre heraus. Eine ähnliche Sache läuft auch im Islam. Der Koran alleine genügt nicht. Es bedarf Unmengen an Hadithen. Der Prophet Mohammed soll gesagt haben, das.. Die Korangelehrten streiten sich bis heute darum, welche überhaupt autoritativ (oder kanonisch) sein sollen und welche nicht. Aber was allen Religionen anheim ist, das sie nie zum Ziel führen, sprich „Heilsgewissheit“ ist nicht zu erlangen durch Werke. Wer das NT wirklich selber gelesen hat, weiß das es einen anderen Weg gibt. Das ist dann das „Geheimnis“ des Glaubens. Ich hoffe aber inständig für dich, das du nicht auf einer irgendwie gearteten „spirituellen“ Schiene versuchst drum herum zu kommen. Glaube hat fast nichts mit Emotionen zu tun. Es gibt viele sog. „charismatische Christen“. Sie reiten auf dem „heiligen Geist“ herum und sind sehr emotional gestrickt. Natürlich gibt es einen HL aber das ist nur ein!! Teil des Ganzen. Esoterik z.B. ist ein ganz übler Weg und führt in die Irre. Es ist leider nötig, das NT selber zu lesen und mit dem Verstand zu begreifen. Ich sehe den Zerfall dieser Gesellschaft (und der gesamten Welt) schon lange. Wenn man davon ausgeht, das „der Mensch“ ein Geschöpf ist, dann liegt es auch nahe, das dieser sich die Frage stellt.. Wer? hat geschaffen. Wenn der Glaube dieses geistige Vakuum nicht füllen kann, dann wird diese Leere im Kopf mit anderen Dingen gefüllt. Seien es Philosophien oder Ideologien. Man vermeidet bei diesen Theorien tunlichst die Existenz eines Gottes zuzugeben. Ein Mensch kann sich „alles Mögliche“ in den Kopf tun nur hinterher ist er genauso klug als wie zuvor. Siehe Goethes Faust. Da gibt es auch die Sache mit dem „schlechten Gewissen“. Woher weiß ein Mensch quasi instinktiv was „gut“ und was „böse“ ist ? Weil es ihm z.T. angeboren ist. Erst permanentes Abtöten des Gewissens schaft Bestien. Die Krise die wir erleben werden ist nicht nur eine „Geldkrise“ (oder Staatsverschuldungskrise oder Bankenkrise oder Wirtschaftskrise oder..)sondern wird zur „Sinnkrise“ werden,bei der sich hoffentlich immer mehr Menschen fragen, was eigentlich grundsätzlich verkehrt läuft. Religionen und Philosophien und gar Ideologien werden nicht mehr helfen. Man kann nämlich jede „Theorie“ solange in Frage stellen bis sie bewiesen worden ist. Und das ist schon geschehen.

  36. Tranfunzel sagt:

    @ Frank H. das ist sehr interessant. Man lernt nie aus. Aber !! Hast du mal die Bibel gelesen? Gold, Silber und Kupfer zählen nicht umsonst zu den sog. „Münzmetallen“. Es können also nicht nur „Kerbhölzer“ ( oder in der Südsee Kauri Muscheln) gewesen sein. An sich hat Gold ja keinen „Wert“. Man kann es nicht essen. Aber da es selten und beständig ist taugt es als Maßstab für erbrachte Dienstleisungen. Außerdem kann man es gut transportieren. Geschliffene Edelsteine sind auch nicht schlecht, aber auch sie haben nur einen Wert im Auge des Betrachters. Wenn du Schmalz im Kopf hast und ich will dich nur reizen, denn du kannst natürlich denken ! dann habe ich folgende Kopfnuß, die ich selbst noch nicht lösen konnte. Und zwar kommt das „Gold“ schon ganz am Anfang der Bibel vor. Und gleich im 1 !! Buch Mose und ist somit ca. 3500 Jahre alt !! Wieso ist Gold wertvoll ß Die ßgypter kannten Gold auch schon, da es gediegen (also als reines Metall) in der Natur vorkommt.
    Die Stelle: 1.Mose 10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. 11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
    Wer hat dann „Gold“ das „den Göttern“ vorbehalten war zu „Geld“ gemacht ß Die Inka ? und Maja ? kannten auch Gold, aber es diente nur religiösen Zwecken und die Konquestadores Pizarro? und Cortes? haben die Eingeborenen massakriert um an das Gold zu kommen. Wie kommen Gesellschaften ohne Geld oder Gold aus ß

  37. Geschoepf sagt:

    danke für deinen aufschlussreichen Kommentar. Der esoterische Weg führte mich nicht zum Glauben an Gott dem Schöpfer von allem. Ich habe mich zwar mal daran angetastet, aber ich habe erkannt, dass es nicht der Weg zu Gott ist. Wie Jesus den Weg zu Gott bechreibt, hat mich auf diesen gebracht. Der Glaube an Gottes Geist geht viel tiefer, wie du es schreibst, er ist für uns so unnahbar und doch so nah, wenn wir ihn suchen. Er ist überall im Universum und darüber hinaus gegenwärtig, er hat uns Menschen die Möglichkeit gegeben ihm mit Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit nahe zu kommen. Das sollten wir nutzen, dann haben wir ein erfülltes Leben.

  38. Geschoepf sagt:

    „Wie kommen Gesellschaften ohne Geld oder Gold aus ß“

    Darf ich dir eine Antwort darauf geben?

    Wenn die Gesellschaften (Menschen) erkannt haben, dass sie Geschöpfe Gottes sind, die mit seinem Geist erfüllt sind, und ihm mit Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen. Und auch ihrem Nächsten so begegnen. Dann wird Geld und Gold als Belohnung oder Zahlungsmittel überflüssig.

  39. Irmonen sagt:

    gold als Zahlungsmittel war anonym und bequem um die #Söldnerheere für ihre Arbeit beim Ausplündern der Völker u.a. in Südamerika zu bezahlen.

    Ansosnten gab es auf persönlichen Beziehungen beruhende Kreditsysteme (im Gegensatz zum heutigen Schuld!!System). Da war die eigentliche Währung der perönliche Kredit = die Glaubwürdigkeit und Ehrbarkeit, also Tugenden.

    Und wie steht es heute mit Tugenden, siehe Politik und Bankstertum….

  40. Platte sagt:

    „““Wenn die Gesellschaften (Menschen) erkannt haben, dass sie Geschöpfe Gottes sind, die mit seinem Geist erfüllt sind, und ihm mit Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen. Und auch ihrem Nächsten so begegnen. Dann wird Geld und Gold als Belohnung oder Zahlungsmittel überflüssig.“““

    http://www.youtube.com/watch?v=mb6uhCd9FL0

  41. Geschoepf sagt:

    woher kommt das Geld das ein Hartz 4 Empfämger erhält? Dieser Weg der Verweigerung der Arbeitskraft ist nicht praktikabel. Um eine funktionierende Gemeinschaft, egal in welcher Form, muss jeder, der darin lebt, seinen Anteil an notwendiger Arbeit leisten. Sonst funktioniert kein meschenwürdiges Zusammenleben. Der Ansatz wäre, da wo Geld, Besitztum angehäuft ist um einer gewissen Schicht, zu ermöglichen, sich selbst aus diesem Kreislauf der zur Verfügung stellenden Arbeitskraft, zu entziehen und andere für s i c h arbeiten zu lassen, zu unterbinden. J e d e r muss in der Gemeinschaft (Staat) in dem er lebt, was beitragen, mit einer Leistung, die er erbringen kann. Es würde wahrscheinlich reichen, dies für max. 4Std. am Tag zu tun, um einen guten Lebensstandart für a l l e Menschen möglich zu machen. Denn so wie es jetzt ist, wird die meist vollbrachte Arbeitsleistung der „Arbeitssklaven“ in Geld oder Sachwerte einer kleinen elitären Ausbeuterschicht umgewandelt und vereinnahmt. Um damit noch mehr sinnlosen Konsum und noch mehr benötigte Arbeitsleistung zu fördern und fordern. Das ist Kapitalismus, ein auf grenzenlose Ausbeutung ausgerichtetes System.

  42. Tranfunzel sagt:

    Liebes „Geschöpf“ das ist sehr naiv. Das Märchen vom „lieben Gott“ ist eine Erfindung der Kirchen. Er kann auch grausam und gerecht sein !! Es gibt nämlich auch einen Widersacher. Was glaubst du denn wem viele Machtige und Reiche frönen. „Mach mich reich und mächtig“, dann bin „ich“ ein Gott für dich lockt der Widersacher. Für „Geld“ und „Macht“ verkaufen sie ihre Seele, bis es kein zurück mehr gibt.Ja, ja ich bin ein Spinner und alles ist „Friede, Freude, Eierkuchen“. Frag dich doch mal, was die treibende Kraft hinter der Bösartigkeit vieler Menschen ist. Alles, was man nicht sieht gibt es nicht, habe ich schon so oft gehört. Die meisten Menschen hinterfragen einfach nichts.

  43. Tranfunzel sagt:

    Dir kann ich leider auch nur sagen du bist ein Träumer !! Das Problem ist viele wissen das sie „Geschaffene“ sind. Aber !! Sie wollen !! nicht gehorchen.ßber den Spruch „des Menschen Wille ist sein Himmelreich“ sollten einige mal nachsinnen. Es gibt eine ganz bewußte Entscheidung gegen den Schöpfer. So einfach ist das. Es nützt nicht zu „Erkenntnis“ zu kommen, sondern man muß sich ändern „wollen“. Die, die die Existenz eines Gottes leugnen, füllen diese Lücke mit ihrem Ego. Und wie ist dieses Ego dann ausgeprägt ß Deswegen kann ich auch nur vor diesen „Freiheitsquatschern“ warnen. Es gibt keine grenzenlose Freiheit. Wenn man ein äußeres Korrigativ leugnet, werden sich immer wieder Gruppen von Menschen bilden, die über die Anderen herschen (wollen). Wieso ist eine Ideologie wie der Kommunismus absolut hirnrissig und endet in Gewalt und Unterdrückung ß Weil die Menschen nämlich nicht „gleich“ sein „wollen“. In jedem „totalitären“ System zählt der Einzelne!!! nichts. Alles wird einem „Volks“ oder „Gemeinschaftsgedanken“ untergeordnet. z.B. „Diebstahl zum Nachteil der sozialistischen Gesellschaft“ oder der Begriff „Volkskörper“. Ich kann nur warnen, denn vor Gott selber ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und muss für sein „Leben“ gerade stehen. Es gibt keine Ausrede !! Absolut keine! Und spätestens jetzt wird es den Meisten ungemütlich. Ich kann mich nicht rausreden, wenn ich weiß, das mein Nachbar arm ist und ich lasse ihn verhungern. Oder ich gehe in den „gerechten“ Krieg und töte Menschen.

  44. Agincourt sagt:

    Ich gestatte es mir, auch einmal an die struktrellen Probleme der BRD zu erinnern:

    – Staatsverschuldung in % des BSP höher als in Spanien

    – Kommunen, die sich in vielen Fällen seit einem Jahrzehnt über Kassenkredite refinanzieren

    – mindestens 5 Bundesländer, die ebenso technisch bankrott sind (vorneweg B)

    – eine Staatsquote „beyond good and evil“ bei stetiger, weiterer Aufblähung der Bürokratie durch den Nepotismus des Blockparteienstaates und den Brüsseler Zentralismus

    – chronische Defizite bei der Rentenversicherung
    — In diesem Zusammenhang: Eine durch die
    Anleiheportfolios de facto bankrottes System
    der Lebensversicherer, bis technisch noch immer
    eine der Stützen der privaten AVS in der BRD
    Das Problem wird durch legalisierte
    Bilanzmanipulationen bisher verdrägt.

    – ungedeckte Pensionszusagen für „Beamte“ in dreifacher Milliardenhöhe bis 2050 zumal in den Ländern und Kommunen

    – mindestens bis zur „Finanzkrise“ und seit der „Euro“-Eimführung ein nie zuvor gesehener Kapitalabfluß zumal in die Staaten der sog. Südschiene und hier vor allem nach SP mit entsprechenden Konsequenzen für das in der BRD vorgehaltene, investive Kapital.
    Das sich diese Situation nun nach dem Ausbruch der „Finanzkrise“ umkehrt, verbessert die Situation nicht, denn die auf deutsche Rechnung herausgerichten [im Fall von SP zumal Immobiliar- und Konsum-]Kredite sind wg. Insolvenz der Schuldner abzuschreiben und bedingen im Gegenteil nach der perversen Logik des Systems noch weitere Billiardengarantien für Bankster

    – eine verrottende Infrastruktur (seit den 70er Jahren wurde im Westen abgesehen vom Straßenbau kaum mehr investiert und in den 70er Jahren durch „Nachfragepolitik“ i.w. für sinnlose „Löcher-buddeln-und-wieder-Zuschaufeln“ Papiergeldverwertungsprojekte des Schmidtschen` Schulden-Keynesianismus)

    – Ein stetiger Abfall der technisch-wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands, zumal in der Forschung (s.o. Infrastrukturpolitik), was absehbar den einstigen Reichtum des Landes zerstören wird

    – ein sich unter dem Steuer- und Abgabendruck und der „Globalisierung“ (= Amerikanisierung) in seinem Kern auflösender Mittelstand, der seit dem späten 19. Jahrhundert das Rückgrad des [wirtschaftlichen], deutschen Erfolgsmodells gewesen ist

    – deswegen zerfallende Sozialstrukturen (wg. „Zuwanderungs“-Ideologie etc.)

    – Trotzdem ßberalterung der Gesellschaft, wobei der große Anteil der ßberalternden arm sein wird

    — aus den genannten Gründen zur Befriedung der
    Gesellschaft in der Zukunft noch größere
    Sozialtransfers des Staates

    – Unverantwortliche, ideologische Kapriolen in der Energiepolitik bei absehbar weiter massiv steigenden Kosten zu importierender, fossiler Energieträger. Hierzu zähle ich weit mehr als die Verdammung der zivilen Nutzung der Kernenergie [in der die BRD bis 1990 eine unangefochtene, technologische Spitzenposition innehatte, die ohne Not geopfert wurde, denn was bringt die Abschaltung der AKWs in der BRD, wenn viele der Nachbarländer neue bauen werden ? Macht die Kontaminationswolke am Einreiseschalter halt, weil dort der Gutmenschenbeamte mit erhobenem Zeigefinger „Du, Du, Du“ blubbert ?] die ohne Not aufgegebene Kohleförderung. M.A.n. sind diese Entscheidungen nur auf den Willen zur Deindustriealisierung Deutschlands und das [interdependente, es sind zwei Seiten derselben Medaille] Sektierertum von ßko-Faschisten zurückzuführen

    – eine kaum mehr überschaubare „Schattenarbeitslosigkeit“ einschließlich sog. prekärer AV, die durch immer neue Manipulationen vertuscht, aber im Falle von scharfer Austeritätsmaßnahmen schlagartig sichtbar werden wird

    – deswegen absehbar der Kollaps des KV- und RV-Systems

    – eine auch physische Degeneration der jungen Menschen im Land als Folge „globalisierter“ (= amerikanisierter) Lebensweise

  45. Geschoepf sagt:

    „Wenn die Gesellschaften (Menschen) erkannt haben, dass sie Geschöpfe Gottes sind, die mit seinem Geist erfüllt sind, und ihm mit Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen. Und auch ihrem Nächsten so begegnen. Dann wird Geld und Gold als Belohnung oder Zahlungsmittel überflüssig.“

    Was ist daran naiv? Hier steht auch nichts vom „lieben“ Gott, sondern das ist nur meine Antwort auf Deine Frage
    „Wie kommen Gesellschaften ohne Geld oder Gold aus ß“

    Vielleicht auch gar nicht? Zumindest, wenn es solche Menschen sind wie von dir beschrieben: „Alles, was man nicht sieht gibt es nicht, habe ich schon so oft gehört. Die meisten Menschen hinterfragen einfach nichts.“ Und dann noch die Bösartigkeit dazu d.h. sich dem Teufel zu verschreiben. Denn Bösartigkeit ist der Teufel in uns selbst. Genauso wie die „Gutartigkeit“ oder die Liebe in uns ist (oder auch nicht), so haben wir uns Gott verschrieben. Gott ist der Schöpfer, nicht der Teufel! Also die Liebe und das „Gute“ ist die Weiterentwicklung des Menschen. Wenns auch n o c h nicht danach aussieht, wie du richtg beschrieben hast. Deshalb gibst auch noch keine Welt ohne Geld und Gold. Doch deshalb ist meine Antwort nicht naiv, sondern die Menschheit noch weit davon entfernt. Viel Zeit hat diese Menschheit nicht mehr, sich grundlegend zu verändern. Vor 2000 Jahren, war schon einer da, es war Jesus, der den Menschen damals die Richtung zeigte. Bis jetzt sind (wir) noch weit davon entfernt.

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