Die 17 Wirtschaftsweisen : Katastrophe in Sicht

Writing 1+1=3 on a blackboard.

Was an den 17 Personen nun weise sein soll, erklärt sich nicht wirklich. Eine Lawine zu erkennen, wenn man bereits den Rettungssuchstock im Hintern hat, dafür brauchts nun kein Diplom. Beachtlich sind hier jedoch auch wieder die Feinheiten und nicht die „Einsicht der Weisen“, dass wir uns auf eine Katastrophe zubewegen. Würde man mich fragen, ich würde allesamt Mathe Grundschule wiederholen lassen und danach zumindest ein Grundstudium BWL empfehlen. Wer am jetzigen Punkt dahinter kommt, hat eine mehr als offensichtliche Rechenschwäche.


An dieser Stelle orte ich eines der schwerwiegendsten Probleme unserer Zeit; überbezahlte Anzug-Ständer entscheiden über Gedeih und Verderb. Wie man solchen Menschen dieses vertrauen entgegenbringen kann, bleibt einfach nur ein Rätzel. Ich für meinen Teil würde mehr Scham empfinden als Vaterlandsliebe, dürfte ich mich im Auge eines Hurrikans hinstellen und heftige Windböen vorhersagen.

Interessant ist der Umstand, dass die Angelsachsen mal wieder das große Rad drehen, wenn es um ein europäisches Problem geht. Hierzu einige Zitate:

Top-ßkonomen legen Masterplan für Euro-Krise vor
Die Schuldenkrise bedroht Europa, warnen 17 führende ßkonomen – und haben sich auch gleich Gedanken über einen Ausweg aus dem Schlamassel gemacht: Statt des Rettungsschirms ESM fordern sie einen Schuldentilgungsfonds.
[…]
„Es braucht von deutscher Seite größere Anstrengungen, um die hohen Refinanzierungskosten für Länder wie Spanien und Italien zu senken.“
Um den drohenden Euro-Kollaps doch noch abzuwenden, hat die US-Denkfabrik Institute for New Economic Thinking (Inet) einen Rat aus 17 renommierten europäischen Volkswirten ins Leben gerufen.
[…]
Langfristig sei es möglich, den Währungsraum so auszugestalten, dass europäische Schulden nicht vergemeinschaftet würden, glauben die 17 ßkonomen. Die Euro-Krise habe mehrere Konstruktionsfehler des Währungsraums offenbart. „Werden die nicht behoben, verschwinden auch die Probleme der Euro-Zone nicht“, sagte Feld.[1]

An dieser Stelle möchte ich ein Schaubild und einige Zeilen des Sachverständigenrates einbringen welche Inkompetenz im Quadrat vermuten lassen:

188. Die Idee des Schuldentilgungspakts besteht darin, Schulden, die den Referenzwert des Vertrags von Maastricht in Höhe von 60 vH des Bruttoinlandsprodukts übersteigen, in einen gemeinsamen Tilgungsfonds mit gemeinschaftlicher Haftung auszulagern. Gleichzeitig würde für jedes Land ein Konsolidierungspfad festgelegt, bei dem die ausgelagerten Schulden eigenverantwortlich in einem Zeitraum von 20 bis 25 Jahren getilgt werden.[2]

Fragen wir uns doch einfach mal, wer in Europa reißt nicht die 60% Hürde? Warum hängt sich die US-Denkfabrik Institute for New Economic Thinking in europäische Angelegenheiten, während daheim der Busch voll in Flammen steht? Haben die nicht genug eigene Sorgen? Brauchen wir wirklich so genannte Wirtschaftsweisen, die mit noch abstruseren Vorschlägen zur Schuldvergemeinschaftung kommen als bisher schon? Hat vielleicht die Schelte gegen Deutschland und den EFSF damit zu tun? Versucht man nun Deutschland weitere Zugeständnisse abzupressen, oder wie ist der Satz aus der FTD zu verstehen : „Es braucht von deutscher Seite größere Anstrengungen, um die hohen Refinanzierungskosten für Länder wie Spanien und Italien zu senken.“ Das Karussell des Wahnsinns läuft auf Hochtouren und die Ergüsse selbsternannter Experten führen weiter in die Knechtschaft der Finanzinstitute. Nicht ohne Grund steht unten an auch die Bankenunion. Sozialisiert bis zum Ende, und das Ende ist nah. Ein kalter Schauer ist das Einzige was bleibt.

Carpe diem

[1] http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:euro-krise-top-oekonomen-legen-masterplan-fuer-euro-krise-vor/70067637.html
[2] Seite 110 : http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga11_ges.pdf


39 Responses to Die 17 Wirtschaftsweisen : Katastrophe in Sicht

  1. Blubb sagt:

    Hat ein bisschen was von: Wenn der Dieb ruft, haltet den Dieb.

    Ablenkungsmanöver, in dem derzeitigen Finanzsystem muss jemand Schulden machen, damit es weiter funktioniert, wenn alle Staaten von heute auf morgen die Schuldenaufnahme stoppen würden, dann wäre das Finanzsystem genauso schnell vorbei. Der Staat ist durch die Steuereinnahmen der Spieler, der am meisten Schulden aufnehmen kann, nur kann auch er nicht sich unendlich hoch verschulden, sodass das System an seine Physischen Grenzen kommt.

    Wer soll sich denn noch verschulden, um die zukünftigen Zinsen auf zu nehmen und zu zahlen? Die Menschen sind verschuldet, die Märkte sind gesättigt, sodass über Wachstum kein Abbau erfolgen kann und die meisten Staaten stehen auch bis zum Hals im Wasser. Entweder es werden global ganz massiv die Schulden gestrichen oder in den nächsten Jahren gibt es einen großen Knall, denn selbst Deutschland kann eine Bankenrettung wie 2008/09 nicht ohne weiteres mehr schultern.

  2. Frank H. sagt:

    Wenn man doch nur GENAU liest dann findet man doch den Zahlmeister und Auftraggeber dieser Studie im Handelsblatt.

    „Im Auftrag des von Hedgefonds-Investor George Soros finanzierten Institute for New Economic Thinking haben 17 internationale ßkonomen über Lösungen für die Euro-Krise gebrütet. Hier können Sie ihr Papier herunterladen.“

    Unser allseits beliebter Europafreund George Soros bezahlt den Laden. Er möchte ja eine neue Marktwirtschaft der Globalisten haben. Er und seine Kumpels steuern die Weltfinanzen. Und alles was er sich ausdenkt gehört zur Eine Welt Regieungsagenda. Ob LINKS rum oder RECHTS rum, das Ziel bleibt identisch.

    http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/europaeische-oekonomen-europa-steuert-schlafwandelnd-auf-katastrophe-zu-seite-all/6917036-all.html

  3. Sundance sagt:

    Die Staaten (Banken) sind nicht zu retten, sobald Geld fliesst verschwindet das im Schwarzem Loch der „Credit default swaps“ ! Die Schulden die in den CDS durch ein Ponzi-Schema kreiert wurden, übersteigenden den Gesamtwert der Erde um das 35fache.

    Webster Tarpley hat da schon im letzten Jahr ausführlich Stellung zu bezogen.
    Heute wird aber genau alles das gemacht, was das Ende des Systems bedeutet,und zwar weltweit.
    Da die oben auch nicht doof sind, unterstelle ich hier Absicht !

    ——–
    W.Tarpley

    Zweitens: Keine Bankenrettungen! Keine weiteren Bankenrettungen! Man kann keine schwarzen Löcher mit Bankenrettungen füllen. Diese Derivateblase ist ein schwarzes Loch. Und sie wird so viel Liquidität schlucken, wie auch nur unter dem Mond generiert werden kann , und wird immer noch bankrott sein. Man kann sich fragen, wie kann es sein, dass diese Verluste so riesig sind? Wie kann es sein, dass zum Beispiel diese irischen Banken solche gigantischen Verluste aufweisen? Das liegt an der bizarren Magie dieser Derivate, dass sie ihre Verluste ins astronomische multiplizieren und quadrieren können. Man kann das nicht durch Bankenrettungen ausgleichen. Diese Verluste müssen einfach annulliert werden. Darüber gleich mehr. Keine Bankenrettungen! Und auch nicht von außerhalb von Europa. Also an China gerichtet: beteiligt euch bloß nicht an den europäischen Bankenrettungen. Das ist einfach lächerlich.

    Ein weiteres Nein: Nein zu Eurobonds! Sorry Barroso! Barroso, der portugiesische Faschist in der ß?großenß? Tradition eines Salazar. Er möchte gerne Eurobonds. Nein! Keine Eurobonds und keine Bankenrettungen.

    Und was ist mit der Rekapitalisierung der Banken? Man kann niemals Banken rekapitalisieren, die doch vom Wesen her wegen der Derivatespekulationen bankrott sind. Und diese Derivate stecken in allem drin…..

    ausführlich hier>>>

    http://www.umkreis-institut.de/umkreis-online/webster-tarpley-vorschlage-zur-loesung-der-weltwirtschaftsdepression-27/

    Wenn Russland wirklich keinen Krieg will, sollten die die Kulissen von Syrien, in den Filmstudios von Qatar nach Feierabend bombardieren..
    oder damit drohen,falls Syrien mit Giftgas angegriffen wird….

    Vorschläge könnt ihr hier an den Kreml mailen.

    http://russische-botschaft.de/die-botschaft/militaerattache.html

    Die aktuelle Lage in Syrien:
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/

  4. Sundance sagt:

    ßbrigens sind alle CDS illegal, nur durch die Akzepzanz das jeder damit gehandelt hat. Ist genau wie mit den Drogen; ist zwar illegal, aber Jeder hat die Finger drin !

  5. Frank H. sagt:

    Krisenticker: IFO-Wirtschaftsbarometer für Deutschland sendet SOS-Signal

    Europa an der der Schwelle zur Mega-Katastrophe:
    kleinezeitung.at

    Wer sich noch nicht vorbereitet hat:
    Nützliche Dinge in der Krise
    Medizinische Vorsorge

    Amerikas Wahlkampf ist einfach widerlich:
    FAZ

    Joke des Tages. Nach mehreren deutschen Bundesländern, hat Moody´s auch den Ausblick für den EFSF (Europäischer Stabilitäts Fonds) von stabil auf negativ gesenkt:
    Fokus

    Panik statt Führungsstärke. Warum man die Kasse verschlossen halten sollte und wie kontraproduktiv die Verschuldungspolitik schon in den 1970er-Jahren war.
    Welt

    Der Staat schaut weg. An der polnischen Grenze verschwinden einfach die Traktoren der Bauern. Selbstjustiz droht:
    Welt
    Der Staat schützt offenbar in erster Linie die Banker.

    Spanien: Panik total. Mit allen Tricks versucht man die EZB oder die anderen Staaten zu „verstärkter Hilfe“ zu bewegen
    NT-V

    Nur die Griechenland-Pleite kostet Deutschland bereits 89 Milliarden Euro:
    Reuters

    Bundestags-Wahlrecht ist verfassungswidrig:
    Welt
    La Republica das Bananas…

    Italien und Spanien und Griechenland: Von anderen pünktlich Geld verlangen, aber im eigenen Land den Firmen die Rechnungen nicht bezahlen. Geschweige denn, den ausländischen Lieferanten:
    FTD

    IFO-Wirtschaftsbarometer: Zum dritten Male in Folge nach unten
    FTD

    http://www.marktorakel.com/index.php?id=9189095553221406236

  6. Geradeheraus sagt:

    „Es braucht von deutscher Seite größere Anstrengungen, um die hohen Refinanzierungskosten für Länder wie Spanien und Italien zu senken.“

    Ich sterbe vor Lachen! Warum sind wir für die Refinanzierungskosten des Südens verantwortlichß? Wenn wir uns ein paar Jahre zurückversetzen, z.B. 2008 – da wären solche Sprechblasen unvorstellbar gewesen. In welchen Alptraum will man uns hier stoßen?

    Es geht mal wieder um die Eurobonds, das Lieblingsthema von Soros. Immer wieder unter anderen Namen („größere Anstrengungen“) und Verpackungen aufgewärmt.

    „…einen Rat aus 17 renommierten europäischen Volkswirten…“
    Hahaha – diese Versager à la Bofinger! Keiner von denen hat die Krise 2006/7 kommen sehen. Keiner hat brauchbare und umsetzbare Konzepte geliefert, als man mit wenigen Milliarden noch etwas hätte bewegen können.

    Wir sollten uns bewusst sein, dass es hier ausschließlich um die Startbedingungen nach dem Crash geht. Hier soll der Zugriff auf deutsche Eigentumstitel durchgezogen werden.
    Entweder wir haben nach dem Crash eine Chance für den Neustart oder nicht. Diese Chance besteht aber nur, wenn genügend belastbares Privateigentum beim Neuanfang den willigen Investoren als Sicherheit zur Verfügung steht. Sozialismus diskutiere ich hier nicht.

  7. Sundance sagt:

    Die 17 Seher wurden berufen 2007 das zu sehen was 2003 schon klar war.Als Schröder Ackermann die Bad Banks erfunden haben.

    Wo das hinführen soll ? Ins selbe schwarze Loch wo die Kohle auf verschwindet, ins NICHTS. ins Amageddon Alter.
    Und Du glaubst an einen Neuanfang und den Wert eines Hauses ?
    Vergiss es !

  8. Foerster003 sagt:

    Bundeskanzlerin Angela Merkel zaubert die Euro-Krise weg.

    http://www.youtube.com/watch?v=GesF1g5YwLs&feature=plcp

  9. Tranfunzel sagt:

    Gut herausgefunden. Hätte mir ja auch gleich denken können, dass „unser Freund“ George Soros samt Konsorten solchen Schwachsinn ausbrüten. Die Macht dieser Geldsäcke ist wirklich fast unglaublich. Aber sie spielen nur auf Zeit und wollen diese fatale System auf Teufel komm raus weiterspielen. Mich wundert es auch nicht mehr das so viele „Vorschläge“ verdeckt aus den USA kommen. Statt ihre eigenen Probleme in Angriff zu nehmen, ablenken und anderen faule Rätschlage erteilen. Abwarten.

  10. Tranfunzel sagt:

    Schön ß alles Horrormeldungen.Im Grunde wissen doch die meisten mit ein wenig logischem Verstand, das dieses „Geld“ System kollabieren muss. Aber !! Mir graut davor, das irgend jemand(und ich habe da ein paar Vermutungen) sich als „Weltenretter“ präsentieren wird. Dem werden dann alle huldigen.

  11. Tranfunzel sagt:

    „belastbares Privateigentum“ ß Wie wäre es mit bedingungsloser Enteignungß Es gibt 2 Möglichkeiten im Schuldensystem. Entweder der Gläubiger geht „leer“ aus, echter Schuldenerlaß, oder der Schuldner wird enteignet. Ein „Neuanfang“ nach dem alten Muster würde auch nur wieder so 70 Jahre laufen und es geht wieder los. Sozialismus ist auch nur eine „kranke“ Ideologie, die keine Lösung bringt. Jede Ideologie hat ihre Vor- und Nachteile, je nach dem auf welcher Seite man sitzt. Hmmm „ein chinesisches Traumsystem“ mit totaler Kontrolle ?

  12. steinmetz sagt:

    Also nun muss ich doch mal dagegen halten.
    An alle die an Zwangsenteignungen oder Pfändungen von Grundbesitz glauben.
    Wie soll das praktisch aussehen ?
    Da rollt nach Systemcrash,Eurotod,schwarzen Sonntag oder wie auch immer,eine Welle von nicht bezahlbaren Vollstreckungsbeamten mit unbezahlten Helfershelfern
    durchs deutsche Land und schmeisst die Leute die nicht zahlen können auf die Strasse.Von Nord nach Süd oder umgekehrt werden Millionen von leeren Häusern in den Besitz des vielleicht noch bestehenden Staates übergehen.Dieses Eigentum wird dann unmittelbar den Eliten der NWO als Sicherheit überschrieben.
    Die können dann jede Nacht in einer anderen Hütte
    übernachten und über die Instandhaltungskosten brüten.
    Das wird nicht funktionieren.Selbst wenn Steuern auf Eigentum erhoben werden – wer soll die eintreiben.Der Hausbesitzende Steuereintreiber.Niemals- Ihr unterschätzt die Leute. Das erste was bei uns in Dithmarschen brennen wird ist das Kataster und Grundbuchamt.
    Nimm den deutschen Schlafschafmichel die Hütte und er dreht durch.
    Ich kann und werde das so nicht glauben.
    Gruß Steinmetz

  13. Irmonen sagt:

    mein ganz persönlicher Eindruck:

    irgenwie zieht die ewige Schuld-Nazikeule gegen Deutschland nicht mehr so recht (Vollhaftung für ganz Europa), sie ist abgelutscht.

    Da fährt man nun gaaanz „seriöse“ Geschütze auf, 17 „renomierte ßkonomen“, die ihren Senf auf die vebrante Bratwurst geben. Doch davon wird der Geschmack auch nicht besser. Prima, Soros ist derjenige welcher wieder mal das ganz ungute Geschmäckle verkaufen will, an alle die den Braten noch nicht riechen.

  14. Frank H. sagt:

    Dann hast Du die letzten Tage verschlafen? Angefangen hat der DIW mit Zwangsanleihen für Reiche. Dann hat der Schäuble auch das für gut befunden. Und schon haben wir es in der Birne der Bevölkerung eingebrannt, das Wort Zwangsanleihe.
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/diw-vorstoss-schaeuble-hegt-sympathie-fuer-zwangsanleihe/6865706.html
    Das gemeine ist das der gollum Schäuble sagt, das sollten die „Anderen“ einführen. Quasi austesten. Wenn das funzt macht es ganz Europa so! – Psychopathen denken anders!
    In ein paar Wochen wird dann ein weiteres Detailles wieder unters Volk gebracht.
    Und die falschen Gewerkschaftsbosse sagen auch noch Ja und Amen.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zwangsanleihen-gegen-schuldenkrise-dgb-chef-will-reiche-zu-finanzhilfen-zwingen-1.1421867
    Das geht so lange bis alles passt. Abgestimmt wird dann nachts, damit der Mob nix merkt.
    So funzt das mit der Dämonkrakie in DE schon lange.

  15. AE-35 sagt:

    @Alle

    Eigentlich war der folgende Beitrag als Gastartikel zum selben Thema gedacht, aber leider haben Jens und ich zur gleichen Zeit, den gleichen Stoff verarbeitet. Da meine Mail von heute um ca. 10:20 Uhr, die den Artikel enthielt, bislang noch unbeantwortet blieb und Jens seinen Beitrag um 11:48 Uhr veröffentlichte, ist die Sache wohl vom Tisch.

    Hier also mein Artikel in Form eines Kommentars:

    Warnung vor Euro-Kollaps – Topökonomen fordern die fiskalische Endlösung

    Jetzt kommen die Katzen (ßkonomen) aus dem Sack und zeigen offen wem (USA, Hochfinanz) sie dienen. Die selbsternannte und von US-Thinktanks gelenkte ßkonomie-Elite, greift nach den EURO-Sternen.

    „Warnung vor Euro-Kollaps
    Europas Top-ßkonomen legen Krisenplan vor

    Europa steuert nach Ansicht führender ßkonomen auf eine wirtschaftliche Katastrophe unabsehbaren Ausmaßes zu und muss sein Währungs- und Finanzsystem grundlegend reformieren. „Die Wahrnehmung einer nicht endenden Krise, in der ein Dominostein nach dem anderen fällt, muss revidiert werden“, schrieb eine Gruppe von 17 renommierten europäischen Wirtschaftsexperten in einem Bericht vom Institute for New Economic Thinking (INET) in New York.

    Die US-Denkfabrik hatte das Gremium aus 17 renommierten europäischen Volkswirten ins Leben gerufen. Dem Rat gehören mehrere in Deutschland prominente Vertreter der Zunft an. Zwei Mitglieder des Sachverständigenrats der Bundesregierung, Lars Feld und Peter Bofinger, sowie Dennis Snower, Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, sind vertreten. Ebenfalls mitgewirkt an dem Gutachten haben Daniel Gros, Direktor der Brüsseler Denkfabrik Ceps, und die ehemalige Sachverständige Beatrice Weder di Mauro.

    Ihr Tenor: Nicht weniger Engagement, sondern mehr ist nötig. „Es braucht von deutscher Seite größere Anstrengungen, um die hohen Refinanzierungskosten für Länder wie Spanien und Italien zu senken“, sagte Feld der „Financial Times Deutschland“. Das Problem: Der Rettungsschirm ESM sei zu klein, um den größeren Euro-Ländern zu helfen. Daher verständigten sich die europäischen Wirtschaftswissenschaftler als akute Krisenmaßnahme auf den vom Sachverständigenrat vorgeschlagenen Schuldentilgungsfonds.

    Der Pakt sieht vor, dass die Euro-Staaten gegenseitig für einen Teil ihrer Verbindlichkeiten gemeinsam einstehen und sich zugleich verpflichten sollen, die Schulden auf 60 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung abzubauen.

    Die 17 europäischen Wirtschaftsexperten widersprechen damit auch den rund 170 deutschen ßkonomen, die nach dem jüngsten EU-Gipfel Anfang Juli in einem Offenen Brief vor einem stärkeren Engagements Deutschlands in der Euro-Krise gewarnt hatten.

    Zu den weiteren Vorschlägen der Gruppe gehört die Schaffung einer gemeinsamen Bankenunion mit einer zentralisierten Aufsicht. So werde die Stabilität der Banken zu einem Anliegen der ganzen Union. Langfristig sei es möglich, den Währungsraum so auszugestalten, dass europäische Schulden nicht vergemeinschaftet würden, glauben die 17 ßkonomen.

    Alle Strukturreformen könnten aber nur Erfolg haben, wenn die Staaten ihre hohen Schulden abbauten und ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellten, erklärten die ßkonomen.“

    Quelle:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsweise122.html

    Protestaufruf in Form eines offenen Briefes der ßkonomen:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/brief104.html

    Der Gegenprotest seitens anderer ßkonomen und der Politik:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenunion102.html

    Was wollen diese Typen?:

    1. Angst erzeugen um Druck auszuüben, denn wer Angst hat denkt nicht, handelt überhastet und geht in die Falle!

    2. Es bleibt festzuhalten, dass die 17 ßkonomen nichts vorschlagen was nicht bereits Thema war.

    3. Die ßkonomen arbeiten für Thinktanks aus der US-Szene und der Hochfinanz, also für die Feinde der freien Menschheit.

    4. Der Umfang des „ESMs“ ist ihnen, wie zu erwarten war, zu „klein“, dass heißt wir sollen Geld in ein Fass ohne Boden einleiten – clever was? ^^

    5. Man will temporär (was haben wir gelacht!) so etwas wie eine europäische FED (meint die „Bankenunion“) zur zentralen Kontrolle aller Finanzen aufbauen.

    6. Alle Schulden sollen zum „Gemeingut“ aller Beteiligten werden.

    7. Man ruft nach weiteren Reformen und Liberalisierung.

    Das Fazit zum Bericht:
    Die globale Hochfinanz und ihr Militärvasall, die USA, rufen zur Attacke auf Europa. Es wird immer deutlicher wer auf wessen Seite steht, oder wer vielleicht auch einfach nicht dazu in der Lage ist, eine Alternative zu seiner bisherigen Weltsicht zu entwickeln.

    Auch fällt auf, dass die 17 ßkonomen in der Vergangenheit nicht dadurch aufgefallen waren, dass sie vor den Konsequenzen des EURO-Systems gewarnt hätten.

    Also, Falle gestellt, Ziel eingefahren, Klappe zu und ein Sieg Heil der Hochfinanz!

    Die geforderte Vergemeinschaftung der Schulden, halte ich innerhalb des bestehenden (!) Systems, für gerechtfertigt, da die Geberländer wirtschaftlich von den Nehmern profitiert haben bzw. weiterhin profitieren wollen. Wer Hütchenspieler ist, muss sich auch den Regeln dieses Spiels unterwerfen.

    Die „Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit“, bedeutet innerhalb des bestehenden Systems eine Verschärfung des Raubbaus an den Sozialkassen und die weitere Absenkung der Löhne. Eine weitergehende Liberalisierung der „Märkte“ führt zum erneuten Abbau von Arbeitsrechten und zur erweiterten Privatisierung von Volkseigentum.

    Die ganze Entwicklung liegt, im Gegensatz zu dem was viele glauben, voll im Plan, denn sie dient dem Erreichen einer der eigentlichen Ziele der Globalisierungs-Agenda, nämlich der weltweiten Nivellierung der sozialen Stellung der Massen. Und damit verbunden der Zementierung der Macht- und Reichtumsverhältnisse.

    Im Rahmen dessen passt sich der Westblock mehr und mehr an sein Pendant im Osten an. Das heißt, Viele arbeiten für Wenige, die Löhne gehen in den Keller, die Gewinne sprudeln über. Die Wenigen kontrollieren die Massen. Mitbestimmung und Teilhabe wird auf ein Mindestmaß reduziert. Völker werden zu liquiden Gesellschaften transformiert, aus Bürgern/innen werden so Gesellschafter/innen. Die kulturelle Vielfalt wird gleichgeschaltet.

    Mit anderen Worten, Ihr sollt schweigen, gehorchen und dienen.

    „Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; Lesen, was einem die Zensoren erlauben; Glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.“
    Kurt Tucholsky

    Der Zustand und was schnell getan werden kann:
    Solange Ihr Euch dagegen nicht zur Wehr setzt und anstatt dessen lieber jammert, verhaltet Ihr Euch nicht anders, als jene Krämerseelen die Euch gerade verraten. Denn auch die Krämer jammern und jammern, während sie in Wirklichkeit ihren Kunden das Geld aus den Taschen ziehen.

    Ohne ein Zuwiderhandeln – was jedem (!!!) innerhalb seines eigenen Wirkungskreises möglich ist – seitens der Menschen, wird alles bleiben wie es ist. Und dass, ist dann auch richtig so!

    Was kann man sofort ohne großen Aufwand tun?:

    * Doppelverdiener halbieren, oder kürzen die Arbeitskraft, die sie dem System spenden und setzen sie stattdessen für Alternativen ein.

    * Holt Euer Geld von den Banken.

    * Vermeidet Schulden, tilgt die noch Offenen so schnell wie möglich! (Achtung wg. Währungsreform und/oder Inflation!)

    * Widersetzt Euch jeglicher Datenerfassung durch Umfragen, neuen elektronischen Krankenkassenkarten, Facebook etc..

    * Handelt beim Warenkauf, oder Eurem persönlichen Engagement, stets so lokal wie möglich.

    * Werdet materiell genügsamer, denn der heutige ßberfluss, ist eine Illusion die in eine bittere Wahrheit münden wird!

    * Lenkt den Fokus Eurer Konzentration weg vom bloßen Konsum, hin zur Steigerung der Qualität des wirklich Wichtigen (Nahrung, Kleidung, Umwelt, Wasser, soziales Miteinander etc.).

    * Organisiert Selbstversorgung, Kinderbetreuung, Altenpflege und vor allem neue Handlungsmodelle (nach altem Sprachmodus „Geschäftsmodelle“ genannt) in Eurem lokalen Umfeld.

    Alleine diese Maßnahmen, von einer genügend großen Zahl an Menschen ausgeführt, würde das bestehende auf Massenkonsum und Schuldgeld basierende System zerstören.

    Der weitere Ausblick:
    Das reine Andersdenken reicht hierzu nicht aus, wie viele leider glauben, denn das Denken muss auch zur Handlung führen. Und diejenigen, die dieses Denken nicht teilen, werden sich niemals an einer Veränderung beteiligen.

    Es geht daher letztlich nur über die Gewinnung von Mehrheiten. Nein, nicht sofort, sondern durch stetige Weiterentwicklung der eigenen Ideen, in der Hoffnung eine fortlaufende Umorientierung bei der letztlich entscheidenden Mehrheit zu erreichen.

    Weiches Wasser, höhlt den Stein!

    Bei all diesen Betrachtungen, sollte niemand vergessen, dass es hierbei nicht nur um die Beseitigung eines fehlerhaften und ungerechten Finanzsystems (das meint alle, egal ob EURO, Dollar oder sonstwas!) geht, sondern auch um die Neuregelung des menschlichen Miteinanders als Ganzes.

    „Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.“
    Georg Christoph Lichtenberg

    Wenn wir wirklich etwas Neues schaffen wollen, dann ist diese Aufgabe weder eine für die bisherigen Eliten, noch jene eines imaginären Retters, sondern eine für uns alle.

    Eines steht jedenfalls fest, es wird uns allesamt ins Verderben führen, wenn wir weiterhin die täglichen Nachrichten verfolgen, als wären diese die Schlange und wir der Hase. Fallen wir vollkommen unvorbereitet in die befürchtete massive Krise, dann könnte diese ungeahnte Ausmaße annehmen.

    AE-35

    „Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.“
    Sokrates

  16. Foerster003 sagt:

    2017: Das Jahr in dem die Münzen verschwanden

    http://www.youtube.com/watch?v=Lz2BhtNl10w&feature=plcp

  17. steinmetz sagt:

    verzeih mir meine naive Ausführung.
    Was ich eigentlich meine ist folgendes.
    Ein großteil der Bevölkerrung ist nicht in der Lage abstrakt zu denken – ich schliesse mich da gerne mit ein.
    Alles was in der letzten Zeit gelaufen ist- Schuldenkrise,Rettungsschirme in Milliardenhöhe,ESFS,ESM
    usw sind Dinge die in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht fassbar sind weil die vermeintliche persöhnliche Betroffenheit nicht gegeben ist.
    Sobald aber der großteil der Bevölkerung ( ich auch )unmittelbar und direkt spürbar merkt das ihnen etwas genommen wird, ich rede hier vom subjektiven Empfinden,
    wird es zu einem oder einer Gegenreaktion kommen.
    Der mensch lernt leider gerne über Bildhafte Eindrücke.
    Wenn die deutsche Hausmutti in den Laden geht und das pfund Butter kostet 50 Teuros dann brennt die Hütte.
    Die Hemmschwelle mag vielleicht noch viel höher liegen und die hier oft belächelte Trägheit und Gleichgültigkeit des Volkes braucht noch wesentlich mehr Tiefschläge.Aber auch hier gibt es eine Grenze.
    Und das ist das was ich meine – es wird der Elite nicht gelingen den Knüppel unendlich zu vergrössern.Das ist die selbe Mähr wie mit den unendlichem Wachstum.
    Man kann noch so viel Fakten und Hinweise sammeln um die Bosheit und infame Art der da oben zu dukomentieren
    aber was ich mich immer wieder frage ist folgendes :
    was hat der Herr davon seine Sklaven zu erschlagen.
    Oder noch Bildhafter: warum stellt der Bauer einen Eimer
    unter die Kuh wenn er ihr nichts zu fressen gibt.
    Gruß Steinmetz

  18. Jens Blecker sagt:

    AE-35 : @Alle

    Eigentlich war der folgende Beitrag als Gastartikel zum selben Thema gedacht, aber leider haben Jens und ich zur gleichen Zeit, den gleichen Stoff verarbeitet. Da meine Mail von heute um ca. 10:20 Uhr, die den Artikel enthielt, bislang noch unbeantwortet blieb und Jens seinen Beitrag um 11:48 Uhr veröffentlichte, ist die Sache wohl vom Tisch.

    Oh mein Gott, bin ich nur von eitlen Fuzzis umgeben? „seinen Beitrag um 11:48 Uhr“—>“Da meine Mail von heute um ca. 10:20 Uhr“

    Ich werde morgen die Uhrzeit posten wann es bei mir rein ist…. da bleibt mir echt nur ein Kopfschütteln…… Ich hatte erstens vor den morgen zu bringen…adacta…. zweitens ist das mega-assi hier sowas zu posten….. Noch NIE habe ich mich geziert irgendwen als Quelle anzugeben wenn er die Quelle war und auch bei dir habe ich nicht vor dir den RUHM zu stehlen….. denk mal drüber nach!

  19. Jens Blecker sagt:

    BTW war ich logischerweise am selben Stoff dran habe mich allerdings noch durch den Weisenrat gebügelt, was nen Augenblick gedauert hat neben der normalen Arbeit 😉

  20. und die w-weisen haben 2008 ja auch schön brav gesagt – nö nö – die us-imo-blase kommt doch nie nach de rüber…

    wer bezahlt die weisen – das wäre die richtige frage!

  21. Frank H. sagt:

    So ihr lieben Antigoldfachfrauen und Männer.

    JENS, das dürfte was exclusiv für dich sein:

    ZeroHedge geht davon aus, daß JETZT die Geldorgien erst richtig loslegen UND die ersehnte Goldrakete beim Eichelburger startet.
    Der Goldrausch dürfte aber schnell verfliegen. Der Staat wird sie einfangen. In Asien wird derweil munter Gold gehortet, während die Idioten in USA den Preis drücken, damit wir im Papiergeld bleiben.

    http://www.zerohedge.com/news/gold-and-silver-levitate-day-printing-nears

  22. Jens Blecker sagt:

    Meine bescheidene Meinung : Erst deflationärer Crash, dann Stark- oder Hyperinflation. Sollte ich richtig liegen saufen die Eichelburger mit dem goldenen Schlauchboot ab.

  23. Irmonen sagt:

    die Eichelburger saufen im güldenen Schlauchboot ab ? was heiß das denn, das versteh ich nicht?

  24. Foerster003 sagt:

    Die faszinierende Welt der Ratingagenturen

    http://www.youtube.com/watch?v=2SPAmCNy23A&feature=plcp

  25. Frank H. sagt:

    Das bizarre Schauspiel der Bankenrettungsorgien. Realgüterwirtschaft sieht keinen Cent. Neue Projekte und Innovationen, Bildung und Forschung gehen im Rettungswahn unter.
    Und irgendwann stockt dann der Wirtschaftsmotor:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/lkw-geschaeft-vw-tochter-man-erleidet-gewinneinbruch/6920888.html

  26. Frank H. sagt:

    Die Rettungsboote sind zu schwer beladen meint der Jens.^^

  27. Tranfunzel sagt:

    Das war ürsprünglich einer meiner Ideen ähnlich. Es geht nicht um eine Neid Debatte,nur es kann nicht sein das die „Normalverdiener“ wegen Zins und sonstiger Einpreisung um ihren Lohn betrogen werden, wohin gegen andere (die Zinsgewinnler) immer „reicher“ werden.
    Durch die System oder Bankenrettung werden auch und gerade die Vermögen der Reichen gesichert, aber zahlen sollen alle. Ich verstehe bei aller Logik auch kein System, bei dem „die Reichen“ letztlich Gefahr laufen vom Mob gelyncht zu werden. Wollen „die Reichen“ in hochabgesicherten Spezialwohnarealen „leben“ losgelöst von der normalen Bevölkerung.
    Wer so etwas live sehen möchte mache mal in der Dominikanischen Republik oder ähnlichem Urlaub. Sobald der ahnungslose Tourist das Areal verläßt ist er quasi „Freiwild“ und wird beraubt. Ich würde in bestimmtem afrikanischen Ländern auch nicht an einem Geldautomaten oder einer Bank Geld abheben. Die Ganoven sitzen schon vor der Bank auf der Lauer. Ich kenne das definitiv aus dem Tschad. Solange das „Geldsystem“ nicht überarbeitet wird und der Finanzmarkt nicht reguliert wird, z.B. keine Derivate mehr, Trennbankensystem etc. wird es nicht funktionieren. Leider denke ich das System soll mit Vollgas an die Wand gefahren werden, um anschließend eine ziemlich üble „Lösung“ anzubieten. Dann ist nix mehr mit Bargeld.

  28. Tranfunzel sagt:

    Dieser schon schwarze Humor ist auch nicht ohne. Ich hoffe wir haben bald noch was zum Lachen.

  29. Tranfunzel sagt:

    Naja. Bei einem System wie der Marktwirtschaft, das permanent „wachsen“ muß, ist es doch kein Wunder das Panik ausbricht, wenn der reale Dämpfer kommt. Wie soll ein „Exportweltmeister“ seine Gewinne oben halten, wenn die Abnehmerländer nicht mehr weiter auf Pump kaufen können. Keiner kauft (least!) sich einen LKW, wenn man nichts mehr hat zum Transportieren. Manchmal denke ich die Wirtschaft ist wie ein Patient mit einem Fieberthermometer im Po. Jeder sollte eigentlich wissen, das es eine „gesunde“ Temperatur für Menschen gibt. Trotzdem wird erwartet das die Temperatur dauernd steigt und der Patient flotter arbeitet. Fällt die Temperatur dann in den Keller liegt leider ein Exitus des Patienten vor. Todeszeitpunktermittlung.

    Nein. Es gibt es erst einen Deflationären Crash und dann kann eine starke Inflation kommen. Wie AE-35 oben bitter sagte. Die „Endlösung“ der Schuldenfrage. Ich kann die Worte „unabdingbar“, „alternativlos“, „Ewigkeitsklausel“ nicht mehr hören. Spätestens jetzt sollte man langsam ausgestiegen sein. Die Vorschläge von AE-35 waren schon gut. Ich habe leider das Problem schon auf dem Boden der Realität angekommen zu sein. Für manch andere kann es ein tiefer Fall werden. Und trotzdem gehe ich nicht „unter“ und freue mich meines Lebens.

  30. AE-35 sagt:

    @Jens

    Ach Jens,

    die schönsten Treffer im Fußball sind die Irregulären, vor allem dann, wenn sie aus einer Abseitsposition heraus entstehen.

    Warum? Die sehen immer so schön raus gespielt aus!

    Mit anderen Worten, wenn Du den Artikel wirklich bringen wolltest, warum nimmst Du ihn dann nicht einfach hier raus und stellst in morgen dorthin, wo er eigentlich stehen sollte?

    Aber halt, dass kannst Du ja jetzt nicht mehr, weil Du wegen des Verstoßes gegen die Hausregeln von der Moderation gesperrt worden bist.

    Zitat: „Wer andere Beleidigt oder ausfallen wird, kommt in die Moderation oder wird gesperrt.“

    Und das trifft leider auf einen wie Dich zu, der sinnlos eine „AE-35“ mit den Worten „eitle Fuzzis“ und „mega-assi“ beleidigt hat.

    Wenn Du mir versprichst in Zukunft wieder friedlich zu sein, dann könnte ich dazu geneigt sein, Dich vielleicht bald wieder aus der MOD zu befreien.

    AE-35

  31. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel

    „Die Vorschläge von AE-35 waren schon gut. Ich habe leider das Problem schon auf dem Boden der Realität angekommen zu sein.“

    Doch, gerade jemand wie Du, sollte etwas in seinem Leben verändern.

    Warum? Weil Du leider zu jenen gehörst, die sich aus Sicht der Hochfinanz bereits ihrem „Optimalzustand“ genähert haben(wurden), nämlich der vollständigen Verwertung zu Gunsten der Wirtschaftsoligarchie.

    Es wird Zeit, dass sich Menschen wie Du aus dieser Ecke befreien lernen.

    Suche Dir Partner, mit denen Du zusammen das eine oder andere Projekt, im Rahmen Eurer zeitlichen wie finanziellen Möglichkeiten, in Angriff nehmen kannst, um Eure gemeinsame Situation zu verbessern.

    Es geht ja nicht darum, gleich alles Gewesene auf den Kopf zu stellen, sondern um eine Methodik der kleinen Schritte, die Dir/Euch ein größeres Maß an Unabhängigkeit vom System zu erlauben.

    Würde ich Dich persönlich auf lokaler Ebene kennen, dann gäbe es sicherlich einen Weg. Aber es wird in Deiner Nähe andere geben, Du musst sie „nur“ finden.

    AE-35

  32. Jens Blecker sagt:

    12:23 uhr ist die Mail bei mir rein. den vorderen Teil der Mailadresse habe ich unkenntlich gemacht wenns recht ist.
    ae

  33. olf sagt:

    Da hab ich meine Zweifel.
    Ich kann mir nicht vorstellen das mn die Deflation zulässt.

  34. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Sehe ich das FALSCH oder möchte der Pofinger seinen Kopf aus der Schlinge ziehen.

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1153686.html

  35. AE-35 sagt:

    @Jens

    Du hast Post!

    AE-35

  36. Newsticker2012 sagt:

    Mal eine Schachtel Tempo rüberschiebe.

  37. AE-35 sagt:

    „Mal eine Schachtel Tempo rüberschiebe.“

    Zu wem?

    AE-35

  38. Astarioth sagt:

    Aehm, also das mit der Domenikanischen Republik kann ich nicht bestätigen. Ich habe da mal 2 Wochen Urlaub auf der karibischen Seite gemacht.

    Da es im Hotel langweilig war sind wir regelmäößig raus und haben die Daumen-Raus-Busse benutzt und sind stumpf mal ein paar Städtchen angefahren (auch Industrie-Städte ohne Touri-Rummel).

    Wir sind durchs ganze Land gefahren (auch kurz rüber nach Tahiti) und haben uns abends am Arsch der Welt mit einheimischen Zuckerrohrarbeitern an bunten Bretterbuden Rum und selbsgebrannten Schnaps reingezogen und hatten nicht einmal ein Problem. Alle waren nett und hilfsbereit… Selbes Spiel in Kenia und Thailand…

    Ich lass mir von niemanden irgendwelche Gefahren einreden…

    Das sind doch alles nur Märchen, damit die Kohle im Hotel bleibt und nicht unter der Bevölkerung verteilt wird.

  39. Egoaustreiber sagt:

    Danke Cheffe!
    auch mal wieder Superbeitrag!)

    „Meine bescheidene Meinung : Erst deflationärer Crash, dann Stark- oder Hyperinflation. Sollte ich richtig liegen saufen die Eichelburger mit dem goldenen Schlauchboot ab.“

    hört sich lustig an….ist aber die Wahrheit passt sehr gut in das gesamte wetliche Puzzlebild!

    welchen Ratschlag kann man vielen deutschen Landsleuten geben?

    ihre Vermögen in Norwegische Kronen oder so umzutauschen? Optionscheine, Put Zertifikate..so was kann man nicht dem einfachen Bürger empfehlen, weil er schon genug von diesem kaputten Geldsystem hat.

    na ja der Schweizer Mr.Doom hat ja schon gesagt..jeder wird mehr. od. weniger etwas verlieren…ist ja auch nicht das Wichtigste!

    Das wichtigste was man nicht verlieren sollte ist die Gesundheit und den Glauben an den Schöpfer an die Liebe!
    Unsere Welt wird diesen Unrat und geistige Ausartung des Menschen überleben! Wir die gesunden, gewissenhaften werden unsere Nachkommen richtig erziehen und überleben! Gott unterstützt(segnet) die Gerechten!

    Alles wird Gut!
    Mehr Nähe zu Natur und so kommt auch die geistige Ausheilung für die verblendeten in der Stadt

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