Mindesthaltbarkeitsdatum als Verkaufshilfe

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Die Menschen haben mittlerweile den eigenen Sachverstand verloren und verlassen sich nunmehr auf die Angaben der Hersteller, wenn es um die Haltbarkeit von Lebensmitteln geht. Diese haben es sehr schnell gelernt, dass blinde Vertrauen der Verbraucher in ein Geschäftsmodell zu verwandeln. Rein rechtlich ist das nicht zu beanstanden, wobei man ethisch schon Bedenken äußern kann. Einer der wichtigsten Punkte, ist das Unwissen der Bürger um die Haltbarkeit von Produkten und die Bedeutung von einer Mindesthaltbarkeit. Das kostet über die Dauer sehr viel Geld und ist auch rein ökologisch völliger Wahnsinn. Wir möchten einige Fakten und Beispiele nennen, die mit etlichen Vorurteilen aufräumen könnten.


Zunächst einige Worte aus Wikipedia zur Mindesthaltbarkeit.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) in Deutschland[1], in ßsterreich die empfohlene Aufbrauchsfrist[2], ist ein auf Fertigpackungen anzugebendes Datum, das angibt, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt,[1] ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrfähig.[1]

Nun eine kurze Erklärung dazu, was das MHD garantiert:

Der Verbraucher muss nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit damit rechnen, dass das Lebensmittel nicht mehr voll seiner Erwartung entspricht.

Denkbar sind:

  • Veränderung des Aromas
  • Veränderung der Konsistenz
  • Austrocknung
  • Befall mit Bakterien mit oder ohne Giftbildung (z. B. Fleisch)
  • Befall mit Schimmelpilzen (mit Giftbildung)
  • Fäulnis[1]

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch folgende Passage:

Produkte mit abgelaufenem MHD dürfen weiter verkauft werden, sofern der Verkäufer sich davon überzeugt hat, dass die Ware einwandfrei ist. Entsprechend leitet sich daraus ab, dass kein Schadensersatzanspruch des Kunden besteht, wenn dieser ohne Absicht ein Produkt mit abgelaufenem MHD erwirbt, sofern das Produkt noch als einwandfrei betrachtet werden kann.[1]

Dieses um zunächst dem MHD den Schrecken zu nehmen. Besonders Verbraucher mit entsprechender Lagerhaltung, werden häufig eher mit dem MHD konfrontiert, dort gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.

Beispielsweise stark getrocknete Lebensmittel halten sich eigentlich nahezu ewig, wenn keine Feuchtigkeit an die Produkte kommt. Als eines der prominentesten Beispiel sei hier Reis genannt. Kauft man Reis in Sackware oder Beuteln, ist sehr häufig ein MHD im Abstand von 2-3 Jahren auf der Verpackung angegeben. Alleine die deutschen Bundesreserven werden alle 10 Jahre ausgetauscht, um Schädlingen vorzubeugen. Natürlich ist die sachgerechte Lagerung einer der wichtigsten Punkte, wie bei allem im Leben gibt es halt eine Art Protokoll. Getreide und Reis sollten in regelmäßigen Abständen umgewälzt werden, auf Schädlinge überprüft und kühl sowie Trocken gelagert werden. Ist beispielsweise ein Teil des Getreides von der Mehlmotte befallen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Komplettverlustes relativ hoch.

Bei Konserven ist es sehr wichtig auf Beulen, Ausbeulungen und Ausgasungen zu achten. Eine Sichtprobe der Dose, kann das Haltbarkeitsdatum um Jahre oder gar Jahrzehnte verlängern. Bei Dosen gibt es jedoch unterschiedliche Verfahren zur Konservierung, die Vollkonserve und die Halb- oder Dreiviertelkonserve. Einen ersten Eindruck kann bei einer unbeschädigten Konserve der Drucktest sein, wo mit einem Druck auf den Deckel geprüft wird, ob noch Unterdruck herrscht. Gibt der Deckel nach ist in jedem Fall Vorsicht geboten und man sollte die Dose lieber aussortieren. Kommt eine Konserve zum Verzehr, sollte man eine visuelle ßberprüfung und den Geruchstest auf jeden Fall nicht auslassen, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist.

Es gibt Produkte, bei denen eine besondere Vorsicht geboten ist, wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten als Beispiele. Jeder muss für sich selbst die Entscheidung treffen, ob er die Lebensmittel nach dem Ablaufdatum einfach in den Müll gibt, oder sich auf seine Sinne verlässt. Früher war es Gang und Gebe, dass Augen, Nase und Verstand über das tatsächliche Ablaufs- oder Verfallsdatum entschieden. Auch Oma die gerne einweckte, verließ sich noch darauf. Manchmal kommt auch in letzter Instanz der Geschmackssinn als Filter zum Einsatz. Das mittlerweile Verbraucher aber selbst Produkte wie Honig, Salz oder Gewürze entsorgen, weil es der Hersteller so vorschlägt, ist doch etwas absurd. Würden Menschen sich wieder mit Ihrem Essen beschäftigen, sich von Glutamaten und Geschmacksverstärkern abkoppeln, man könnte wahrscheinlich einen Drittel der Menschheit mehr ernähren. So wird der Müllschlucker gefüttert und die Industrie belohnt. Nachdenken kann sich durchaus lohnen wenn man in der Lage ist den indoktrinierten Ekel eines fiktiven Datums zu überwinden.

Carpe diem

PS: Dieser Artikel ist speziell für Claudi und Helge entstanden, die absolute Verfechter der Wegwerfgesellschaft und des blinden Vertrauens in die Konzerne sind. 😉

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Mindesthaltbarkeit
Bildquelle: Wiki – Sir James

Einige interessante Links zum Thema:
Dosenbrot kommt ins Museum :Es stammt aus dem Krieg und schmeckt noch nach über 50 Jahren
Lebensmittelkonservierung
Konservierung
Konservendose
Einkochen


38 Responses to Mindesthaltbarkeitsdatum als Verkaufshilfe

  1. Jens Blecker sagt:

    Mich würde interessieren, wer ausser mir auch noch bereit ist Lebensmittel (Dosen 2 Jahre nach dem MHD als Beispiel) zu konsumieren.

  2. Steppolante sagt:

    Ich sag es mal so…das kommt auf die Situation drauf an. Da ich eher selten Nahrung aus der Dose zu mir nehme ist es schwer für mich das zu beantworten. Da ich aber weiß, dass konsevierte Nahrungsrationen der Bundeswehr Jahrzehnte haltbar sind, hätte ich vermutlich kein Problem damit.
    Ich finde es aber sehr gut, dass du dieses Thema mal angesprochen hast.

    Gruß
    Steppolante

  3. mj2k2 sagt:

    Also wir haben noch selbst gesammelte und eingekochte Pilze aus dem Jahre 88 Im Keller… Vor n paar Monaten erst n Glas davon verzehrt! Sieht zum Teil zwar aus wie Hirn, ist aber noch durchaus noch lecker!

  4. joschwald sagt:

    Wir haben in „jungen Jahren“ immer wieder EPA (Einmannpackung der Bundeswehr) gegessen. Teilweise waren die Dinger schon 15 Jahre alt. Es war kein einziges schlechtes Teil dabei.
    Hurra wir leben noch 😉

  5. Tranfunzel sagt:

    Hallo Jens. Du siehst es genauso wie ich. Das MHD kann man als Richtschnur nehmen, aber man sollte nicht in Panik geraten wenn das Datum darüber liegt.
    Die Frage ist, was für Lebensmittel sind es. Lebensmittel enthalten Proteine, Fette und Kohlenhydrate und noch andere Dinge. Was verhindert werden muß ist das Bakterien und Schimmelpilze die Nahrung „zersetzen“ können.
    Wenn man Getreide und Hülsenfrüchte wie Erbsen etc. richtig trocken in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt, was soll dann passieren.
    Früher als es noch keine Kühlschränke gab hat man Fleisch gepökelt oder getrocknet. Deswegen war Salz früher teuer. In das Kochsalz kommt etwas Natriumnitrit, weil dieses Salz auch das gefährliche Bakterium Clostridium botulinum hemmt. Botulismus ist keine „lustige“ Erkrankung.
    Tiere wie Katzen und Hunde können auch an Aas knabbern und sterben nicht an einer Vergiftung, weil sie einen anderen Stoffwechsel haben.

  6. EuroTanic sagt:

    Kein Deutscher würde sein Auto mit vergleichbarem Dreck betanken, wie der Michel es mit seiner eigenen Nahrung macht LOL

  7. Hallojulia sagt:

    Ich, wenn es noch gut riecht, aussieht und sich kein Schimmel oder Tiere zeigen, hätte ich kein Problem damit.
    Ich vertraue immer noch auf meinen eigenen Geruchs-und Geschmackssinn, um festzustellen, ob ein Lebensmittel, bzw.Nahrungsmittel noch geniessbar ist.
    Ausserdem müssten alle sogenannten „sozial-Schwachen“. wie die Fliegen tot umfallen, wenn sie sich Lebensmittel bei der „Tafel“ abholen und verspeisen – aber das ist wieder ein anderes Thema.

  8. The Soulforged sagt:

    Wie du schon sagst: schauen, riechen, schmecken

    Nach der Begutachtung kommt es noch darauf an, wofür das Lebensmittel genutzt und wie es zubereitet werden soll. Je nachdem wird eben der Speiseplan umgestellt ^^

    Gerade bei den verderblichen Lebensmitteln ist der Test eigentlich immer eindeutig. Bei den lagerfähigen Lebensmitteln braucht man eh kaum Bedenken haben… da leidet in der Regel nur die Qualität, aber nicht die Genießbarkeit. Sinkt die Qualität zu weit, wird eben ein Eintopf draus gemacht.

  9. Eckart sagt:

    Naja, mit dem „anderen“ Stoffwechsel lasse ich mal offen, aber eines ist unbestritten: Tiere können allgemein nicht lesen. Also lassen sie sich von einem MINDESTHALTBARKEITSDATAM nicht meschugge machen. Die riechen und schmecken – erst dann schlucken sie es runter. Schau dir nur mal die Menschen an, wie die teilweise, nicht essen, sondern schlingen – oftmals wissen sie kurz danach nicht einmal mehr, was sie sich ebend noch vereinleibt haben.
    Von Hunden und Katzen können wir lernen – früher wurde diese Tiere u.a. auch deshalb gehalten, weil sie die Funktion als Vorkoster hatten.(Vergiß das mit dem anderen Stoffwechsel!)

  10. Conquistador sagt:

    Ich bin der einzige Hersteller von Corned Beef in Paraguay und fuer jeden Kunden und jedes Land wird ein anderes MHD verlangt, auch wenn es oft das selbe Produkt ist (wir produzieren auch nach Kundenrezept).

    Oft verlangt ein Gesetzgeber ein MHD von nur zwei, drei Jahren bei einer Vollkonserve! Wir geben unseren Kunden eine Garantie von sieben Jahren (stand noch nie als MHD auf nur einer Dose), doch wir haben selbst nach 10 Jahren nur mit rund 4% der Ware ein Problem.

    Klar veraendert sich der Geschmack bei 10 Jahre und auch die Emulgation versagt so langsam, aber ich esse alles nur nach eignem Test. Ich glaube aber weder einem Produkt die Haltbarkeit die draufsteht, noch die nicht draufsteht. Umpacken, umetikettieren und neu abfuellen sind normal. Wer aber eine Dose nach zwei Jahren wegwirft ist genauso bloed wie jemand der eine Dose nach 10 Jahren isst nur (!) weil es draufsteht.

    Deutsche kaufen schon durchgedrehtes Hackfleisch, aber werfen eine drei Jahre über der MHD liegende Tube Senf weg ohne (!) sie vorher geoeffent zu haben…

    Einfach immer selbst urteilen. Im Zweifel kann man aber gerade fuer Deutsche sagen: werft doch kein gutes Essen weg – ach ja und Autos kann man zwanzig Jahre lang fahren, trotz geplanter Obsoleszenz…

  11. Schliwutz sagt:

    Ich hab mal gelesen, das man in den Pyramiden Honig gefunden hat, der noch geniessbar gewesen sein soll. Auf meinem Glas steht ein MHD von 1,5 Jahren, glaub´ich…

  12. lacri sagt:

    also ich esse regelmäßig Sachen, die über dem MHD sind, weil ich gerne Vorräte anlege und die dann oft doch etwas größer sind, als ich benötige. Ich teste dann einfach Erscheinungsbild, Geruch und Geschmack und verlass mich auf meine Sinne. Bisher hatte ich noch nie Probleme. Ich habe mal nen Yogurt (natur) gegessen, der ein dreiviertel Jahr über dem Datum war und auch der war noch super!

  13. Rene sagt:

    beim honig liegt es daran das die bienen den honig mit einem natürlichen giftstoff versetzen,sodass parasieten und schimmelsporen keine chance bekommen.

    für den menschlichen stoffwechsel ist honig nicht zu gebrauchen und übersäuert den organismuss noch zusätzlich.

    lg bela e

  14. chris321 sagt:

    Solche Artikel gefallen mir, schaue gleich DMAX „The Colony“ was jeden Do. 22.15 kommen soll. War ein guter Tip von jemandem hier!

  15. Tranfunzel sagt:

    Aber Ass würde ich definitiv nicht essen. Never. Auch Krähen und Geier gehen an „gamliges“ Fleisch. Wenn Schnecken Knollenblätterpilze „anknabbern“ heißt das noch lange nicht, dass sie für Menschen genießbar sind. Und ja ! Tiere haben z.T. einen anderen Stoffwechsel. Ratten z.B. brauchen kein Vitamin C mit der Nahrung aufnehmen, weil sie diesen Stoff selber synthetisieren können.
    Frag doch einfach mal einen Tierarzt deines Vertrauens.

  16. leser sagt:

    habe letztens Dose Erbsen mit Möhren MHD 04.10 mit meiner Frau gegessen,- keine Gechmacksbeeinträchtigung.
    Vor einiger Zeit eine Suppe, die ich vor 4 Jahren selbst hergestellt und dann in Gefrierdose eingefroren habe hat ebenfalls meiner Frau und mir geschmeckt.
    viele Grüße
    leser

  17. Eckart sagt:

    @Rene
    Man fragt sich allen Ernstes woher du so ein Feststellung über ein Nahrungsmittel machen kannst, dass seit Bestehen der Menschheit als Nahrungsmittel und sogar als Heilmittel gilt.

    Könnte es sein, dass du hier Halbwissen absonderst. Vermutlich hast du dir die verkehrte Hälfte zueigen gemacht.

    Reflektiere doch mal dein Wissen über dieses Thema „Honig“ in der Weise, dass du mit dem Begriff bei Wikipedia nachliest.

    Lese nicht nur, sondern versuche das Gelesene auch zu verstehen.

  18. Tranfunzel sagt:

    Corned Beef ß Hält sich gut und ist in „kleineren“ Portionen.
    Das Rindfleisch wird gekocht/erhitzt. Also Bakterien abgetötet. Ist da auch Natrium/Kaliumnitrit drin ß Und evtl. Ascorbinsäure oder Ascorbat als Antioxidans drin?
    Emulgatoren ß Normal ist so etwas Fett/Talg am Rand.
    Aber „ranzig“ werden kann das Fett in der geschlossenen Dose ohne Luft auch nicht. Dann würde sich das Fett in die entspr. Fettsäuren und Glycerin zerlegen.
    Ich denke wenn die Konserve bei der Herstellung einwandfrei war und korrekt gelagert war dürfte die 7-8 Jahre halten.
    Früher gab es auch sog. BALM Konserven. Der deutsche Staat hatte die Konserven vorrätig gelagert. Das war immer einwandfrei auch nach Jahren.
    Außerdem. „gamliges“ Fleisch stinkt und außerdem sollte man schauen das der Deckel sich nicht nach außen wölbt, also ßberdruck drinnen ist. Beim Gammeln entstehen Gase.

  19. leser sagt:

    Es gibt im Baumarkt in der Farbenabteilung sogenannte Mischeimer mit Deckel in den Größen 10 und 15 ltr., die sich hervorragend für Reis, Nudeln Trockengemüse etc eignen, da sie hermetisch verschlossen werden können.
    Für die etwas vorsichtigeren kann man mittels CO2 oder N2 eine inerte Atmosphäre in den Eimern vor verschliessen erzeugen, sodass keine Tiere oder Keime überleben können.
    Kostenpunkt Eimer mit hermetisch verschließbarem Deckel ca. 3,70ß?

  20. impfgegner sagt:

    gennerell esse ich alles was noch nicht hinüber ist. mhd ist mir egal. oberstes gebot bei mir: es wird nichts weggeworfen. mit etwas erfahrung kennt man sofort was noch genießbar ist und was nicht.
    ich frag mich nur immer, warum viele leute solche mengen an essen einlagern, dass es kein wunder ist, wenn sie es nicht mehr schaffen, bevor es schlecht wird.
    kauft doch einfach mal das, was ihr auch in den nächsten tagen essen wollt. und manchmal nicht das essen worauf man lust hat, sondern das was als erstes weg muss.
    ist ganz einfach und spart sogar geld.

  21. Irmonen sagt:

    gute Idee, habe ich auch schon längst mir zugelegt, für Getreide etc.Auch das mit dem begasen ist gut doch etwas aufwendiger. In USA machen die truther das seit mehr als 15Jahren.

  22. Eckart sagt:

    Unter dem Begriff „Aas“ versteht man einen Tier-Kadaver der in Verwesung übergegangen ist. Diesen Zustand kann man gemeinhin riechen – da braucht man weder Ratten noch Katzen oder Hunde zu bemühen.
    Es erschliest sich mir nicht was das noch mit dem Thema MHD zu tun haben sollte – sorry

    Möchtest wohl erste Geige spielen, jedoch das ist der Wunsch von vielen, so dass sie gar nicht jedermann, selbst wenn er es könnte, spielen kann. Auch Bratsche ist, für den der sie kennt ein wunderbares Instrument. 🙂

  23. Irmonen sagt:

    Honig ist stark Zuckerhaltig und Zucker konserviert, ist doch bekannt oderß?
    Mit Zucker kannste Wunden keimfrei halten, ist sozusagen ein primitives Notfallmittel.

  24. _franky_ sagt:

    Quote:
    Mich würde interessieren, wer ausser mir auch noch bereit ist Lebensmittel (Dosen 2 Jahre nach dem MHD als Beispiel) zu konsumieren.

    Also meine ‚Dose‘ ist über 40 Jahre alt und wird trotzdem … na gegessen währe jetzt übertrieben—
    🙂 🙂 🙂
    … oder anders: Es gibt auch Toastbrot ohne Fellß?

  25. Eckart sagt:

    @ Irmonen
    Das Zucker und Salz von Alters her als Konservierung benutzt wird, ist allgemein bekannt.

    Nun habe ich doch tatsächlich, weil neugierig geworden, mal in meinem Vorratsschrank nachgesehen – Allein auf der Tüte mit dem Zucker ist kein MHD zu finden. – Wieder was dazu gelernt 😉

  26. Platte sagt:

    Das mit dem säuern bei Honig ist gar nicht so falsch:

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entsaeuerung-des-koerpers-ia.html

    Allerdings sollte man solche Artikel mit Vorsicht geniessen weil man ja nicht nur ein einziges Lebenmittel zu sich nimmt und die Kombinationen sind meiner Meinung nach sehr wichtig.

    Knoblaub soll auch zum säuern beitragen ich könnte mir aber ein Leben ohne meine täglichen 5-6 frischen KnofiZehen gar nicht vorstellen!!

    Habe nach lesen des Artikels mal so aus reiner Neugierde den Udo Pollmer angeschrieben 2 Std. später hatte ich tasächlich von ihm eine Antwort:

    Sehr geehrter……

    Sie haben einen Werbeprospekt gelesen. Und was schließen wir daraus? Die Werbeleute haben gute Arbeit geleistet. Wer verwirrt ist oder Angst hat, läßt sich leichter abkassieren.

    Es ist und bleibt Werbung.
    Und um die Aussagen allerdings im Detail zu durchschauen, brauchen Sie natürlich eine gewisse Ausbildung, wie beispielsweise eine solide naturwissenschaftliche Schulbildung. Ein wenig Grundkenntnisse der Evolution würden Ihnen zeigen, daß der Körper, wenn es so einfach wäre, sich seiner gefährlichen Schlacken zu entledigen, längst selbst dahinter gekommen wäre. Pflanzen können das nicht, weil sie nicht auf Klo gehen. Aber Tiere könnten das. Und Ihr Luxuskörper hat in der Schule gepennt, als dies durchgenommen wurde? 😉 Und nun hängen Ihnen die Schlacken schon zum Hals raus.

    Beste Grüße
    Udo Pollmer

    Nun ja ein echter Pollmer eben so kennt man ihn aus den Labbershows:-))

    Zum Thema:

    Habe schon Jogurt (Natur) der über ein Jahr abgelaufen gegessen, war weiß wie Schnee und schmeckte wie immer……..was ich ein wenig seltsam finde wie schaffen die es, das der Lidl Orangensaft 1,5L immer exakt gleich schmeckt soll ja angeblich 100% Frucht sein ohne Zusatzstoffe!!

    Noch eins weiß jemand bescheid wie es sich mit den Tertapacks die ja doch innen mit irgendeiner Alufolie ausgekleidet sind verhält, geht da nichts von in das Lebenmittel über selbige Frage zu Alufolie worin man z.b. angeschnittenes Gemüse einwickelt geben diese Produkte nichts abß

  27. Sundance sagt:

    @ Franzy
    Na das passt doch !
    Obwohl ich auch kein Problem damit habe, einem 40jährigem Bären mal das Fell über die Ohren zu ziehen.

  28. Sundance sagt:

    Obst und Gemüse in Dosen kein Problem.
    Bei Fisch und Fleisch würde ich erst was der Katze anbieten, wenn die die Nase rümpft, weg damit.

  29. KPAX sagt:

    Meine verstorbene Tante hat leidenschaftlich gerne eingeweckt und auch grosszügig innerhalb der Famillie verschenkt.
    Kürzlich entdeckten wir ein grosses Glas mit ich glaube BlauBeeren,die hatten sogar noch ein frisches Säurearoma und waren,wir hatten es ausgerechnet mindestens 18 Jahre alt.
    Verrückt nur das ich die nicht essen wollte,habe sie probiert und sie schmeckten hervorragend.

  30. KPAX sagt:

    Wild ist doch Aas oder gut abgehangenes Rindfleisch.

  31. Melissa sagt:

    Dosenfutter…wer isst denn sowas …das würd ich nicht mal in Bioqualität frischabgefüllt verzehren…krass

    Aber Konserviertes dann noch als LEBENSmittel zu bezeichnen ist schon ziemlich peinlich. Eigentlich nicht Mal ein Nahrungsmittel vielleicht ein Füllmittel für den Magen oder die vernachlässigte Seele damit man das Gefühl hat man hat sich „versorgt“.

  32. Melissa sagt:

    soweit ich weiss kommt das vom auch im Honig enthaltenene Propolis, Rene, aber stimmt schon Honig ist kein Nahrungsmittel sondern reines Heilmittel aber das mit der ßbersäuerung ist jetzt weit hergeholt da übersäuerst du dich mit ner Tasse Kaffee oder Fleisch oder Weissmehl oder was weiss ich nicht alles 100 mal mehr

  33. Felix sagt:

    Ich arbeite nun im Lebensmitteleinzelhande.
    Ich habe vorher auf dem Bio Wochenmarkt gearbeitet und dort kennen gelernt, dass man die Reste gerne mitnimmt (ßpfel mit nur einer Macke usw.) weil sie noch vollkommmen in Ordnung sind.
    Nun bin ich der der im Supermarkt die aussortierten Lebensmittel in die Tonne werfen muss (mitnehmen dürfen MIrarbeiter nicht.
    Ich habe aber auch einige Jahre Erfahrung im Containern.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Containern
    Folgende Kino- Doku- Filme empfehle ich sehr:
    We Feed The world , ein Klassiker.
    http://www.youtube.com/watch?v=-J5Uzc15ILw
    Taste the Waste, ein neuerer Film:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=RKuAcHDQOks

  34. Patty sagt:

    Hi Jens,
    Wie Du weißt hab Konserven eingelagert,die ich auch nach dem MHD verzehren würde.Ich hab keine Lust mich von den Konzernen verarschen zu lassen.Und sie unötig fett zu füttern.Danke für den Tip „Reis in großen Säcken“.Hab schon einen Anbieter im Netz gefunden.

  35. Agincourt sagt:

    Sehr geehrter Herr Blecker,

    ich betreibe jetzt schon seit geraumer Zeit aktive Lagerhaltung und kann Ihnen folgende, auf empirischer Betrachtung fußende Ergebnisse aus „ßberlagerungsversuchen“ mitteilen (Lagerort Keller, trocken, aber nicht ganz kühl wg. durchlaufender Heizungs- und Wasserrohre).

    Es sei vorausgeschickt, daß ich schon häufig (Voll-)Konserven verbraucht habe, die deutlich älter als 2 Jahre gewesen sind – so z.B. vor wenigen Wochen noch bei der Fa. „Plus“ eingekaufte Fruchtkonserve mit dem MHD 12/2008.

    Der Inhalt war – nach der von Ihnen empfohlenen Sicht-, Geruchs- und Geschmacksprobe, die ich auch stets durchführe – einwandfrei.

    Meine Schwiegermutter fand vor Mitte der 90er Jahre im Nachlaß ihrer vestorbenen Tante im Keller eingekochte Früchte und eigekochtes Gemüse (Kirschen, Apfelkompott, Birnen, Bohnen, Erbsen, Möhren etc.) – diese waren z.T. noch während des Krieges (!) – 1943, 1944 – eingekocht worden und sogar nach rund 50 Jahren noch weit überwiegend geschmacklich problemlos genießbar.

    Sie hatten nur an Farbe eingebüßt.

    Nur einige wenige Gläser, die Luft gezogen hatten, zeigten Schimmelbefall und fielen der Entsorgung anheim.

    Ich habe folgende ßberlagerungsfristen nach MHD „ertestet“:

    [Nahrungsmittel]

    – Dosenmettwurst (Vollkonserve, konserviert) 1 Jahr nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Rindfleisch (Vollkonserve, konserviert) 1 Jahr nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Mettwurst, sog. Rilettes (frz. Wurstart im Glas mit Schraubverschluß, konserviert) 1 Jahr nach Ablauf MHD mit geringen Veränderungen in der Farbe und der Oberflächenkonsistenz, geschmacklich einwandfrei

    – polnisches Gulasch (Vollkonserve) 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Fischkonserve (Brathering Vollkonserve mit Süßstoff und Heringsfilets Vollkonserve in Tomatensauce oder ßl): 3/4 Jahr nach Ablauf MHD einwandfrei

    – Eintopfvollkonserve mit Kunststoffversiegelung innen vom Discounter: 1 /1/2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beanstandung, nur etwas Feuchtigkeitsverlust.

    – Fruchtkonserven, gezeuckert (Vollkonserve) – 4 Jahre nach Ablauf MHD ohne Probleme und Beanstandungen

    – Pasta-Sauce (Glas mit Deckel, Bolognese oder Tomaten/Tomatenkäsesauce): 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beabstandung, lediglich etwas Feuchtigkeitsverlust

    -Pasta Tomatensauce (Terta-Pack zu 0,35 Cent beim Discounter): 1 1/2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beanstandung

    – getrocknete (deydrierte) Tortellini (Fleisch-, Ruccola- oder Käsefüllung): 2 Jahre nach Ablauf MHD mit sehr geringer, geschamcklicher Veränderung (Geschmack etwas bitter)

    – Honig: Bekanntlich unbegrenzt haltbar, aber Flüssighonig kann z.T. schon vor dem Ablauf des MHD im Glas kristallisieren (für die Verzehrfähigkeit spielt das aber keine Rolle).

    – Nuß-Nougat-Creme: 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung, nicht ranzig

    – Erdnußbutter (Glas mit Deckel): 1 1/2 Jahre nach Ablauf MHD ohne Beanstandung, der Inhalt war nur etwas ausgetrocknet, nicht ranzig

    – Nudeln: 4 1/2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Reis: 4 1/2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Fruchtgummi: 4 Jahre nach Ablauf MHD geschmacklich einwandfrei (besteht ehedem i.w. aus Glukosesirup und Zucker), allerdings etwas ausgetrocknet, was aber m.A.n. sogar geschmacksfördernd wirkte

    – Schokolade: 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beieinträchtigung, auch nicht nach der Farbe (keine „Weißschlieren“, wie ab und zu bei älterer Schokolade zu beobachten – hat aber auf den Geschmack keinen Einfluß)

    – Pumpernickel (eingeschweißt): 1 Jahr nach Ablauf MHD ohne geschmackliche Beeinträchtigung und ohne jede Schimmelbildung oder Austrocknung – habe ein Paket zur „Beobachtung“ ausgesondert, es zeigt auch 2 Jahre nach Ablauf MHD jedenfalls optisch keinerlei Veränderung, insbesondere keinen Schimmel

    – Knäckebrot vom Discounter („natur“ ohne Leinsamen etc.): 3 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung – mit Leinsamen aber problematisch, s.u..

    – Zucker (Raffinade, Discounter): 7 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Zucker aus Zuckerrohr („Sucre Roux“, gekauft in F): 6 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Mehl (Auszugsmehl vom Discounter) : 5 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Apfelmus (Dose mit Deckel): 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    Problematisch ist aber bei „Bio-Apfelmus“ ohne Zucker, der zeigte schon nach ca. 2 Jahren ßberlagerung/MHD Schimmel und war zu entsorgen.

    – Cafe (gemahlen, vacuumverpackt, „Jacobs“, „Onko“, „Dallmayr“): M.A.n. auch 2 Jahre nach Ablauf des MHD noch durchaus genießbar, meine Frau sah das aber anders (mglw. entstand dieser abweichende Eindruck aber durch eine Verpackung, die bereits Luft gezogen hatte).

    Die Mutter eines Freundes von mir (ehemalige DDR) wußte zu berichten, daß man dort „Westcafe“ ungeöffnet z.T. bis zu 5 Jahren aufhob, was – da vacuumverpackt – keinerlei Einfluß auf den Geschmack gehabt habe.

    – Kakaopulver (Discounter): Auch 2 Jahre nach Ablauf MHD geschmacklich und nach der Konsistenz einwandfrei

    – H-Milch: Kann nach meinen Erfahrungen über 6 Monate über das MHD hinaus überlagert werden (im Keller außerhalb des Kühlschrankes), der Geschmack ändert sich zwar etwas, die Milch ist deswegen aber nicht ungenießbar

    – Butter: Tiefgefroren mit geringen Geschmackseinbußen (etwas „Gefriergeschmack“) 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne Probleme

    – Rapsöl: Gebinde, die 3 Jahre nach Ablauf des MHD zum Kochen oder für Salate benutzt wurden, waren einwandfrei und nicht ranzig.
    Halte immer größere PßL Mengen vor, daß sich dieses ßl für den Fall des Verderbs noch als Betriebsstoff für unser altes Mercedes-Kombi (Vorkammerdiesel mit mechanischer Reiheneinspritzpumpe) verwenden läßt.

    [Getränke]

    – Traubensaft: 2 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – Cola (Discounter): 4 Jahre nach Ablauf MHD ohne jede Beeinträchtigung

    – „Fruchtsaftgetränk“ (verschiedene „Geschmacksrichtungen“) aus 5-Liter Kunststoffkanister (allerdings konserviert mit Süßstoff): 4 Jahre nach Ablauf MHD ohne Beeinträchtigung
    } ist wirklich nur als Flüssigkeitsreserve für Notfälle zu empfehlen, da gesundheitlich (Kunststoffkanister, Asphertam) äußerst bedenklich, habe den Rest des Kanisters nach kurzem Antrinken eines Glases entsorgt, der Vorgang diente nur der Haltbarkeitsfeststellung.

    Als Vorrat für Notfälle aber zu empfehlen, da wie gezeigt sehr haltbar und vor allem günstig (Kanister a 5 Liter z.T. zu 0,99 Cent).

    – Mineralwasser mit Kohlensäure: 7 Jahre nach Ablauf des MHD einwandfrei genießbar, keinerlei Veränderung des Geschmacks oder der Konsistenz feststellbar.

    Problematisch und nicht zu empfehlen sind nach meinen Erfahrungen im Hinblick auf die Lagerung:

    – Dosenleberwurst (Glas mit Deckel), hier war bereits 1/2 nach Ablauf des MHD Jahr Verderb festzustellen, das Glas wurde entsorgt – seither verzichte ich auf Dosenleberwurst

    – Knäckebrot mit Leinsamen/Getreide („Country“-Knäckebrot): Nimmt schon ca. 1 Jahr nach Ablauf des MHD wegen des aufgestreuten Leinsamens/Getreides einen ranzigen Geschmack an

    – Konserven ohne Kunststoffversiegelung: Hier nahm der Inhalt ca. 3/4 Jahr nach Ablauf des MHD einen metallischen Geschmack an und war nur nich bedingt genießbar (Beispiel bezieht sich auf Dosenravioli von „Plus“ und rote Bohnen aus der Dose vom Discounter – ob es sich bei Suppen ebenso verhält, weiß ich mangels Testobjekten nicht, meide jetzt aber den Einkauf von Konserven zu Lagerzwecken, von denen ich weiß, daß sie innen nicht kunststoffversiegelt sind)

    – O-Saft: Wird ca. 1 Jahr nach Ablauf des MHD etwas säuerlich und ändert die Farbe hin zu bräunlich, blieb trinkbar. Mglw. liegt die im Vergleich zu Traubensaft oder Apfelsaft weit geringere Haltbarkeit daran, daß sich O-Saft nicht zu Wein verarbeiten läßt, weil die Orangensäure anders beschaffen ist als die Säure der Weintrauben als Grundstoff des Traubensaftes – ich bin aber kein Chemiker).
    Ich habe den noch im Vorrat vorhandenen O-Saft verbraucht und kaufe zu Lagerzwecken keinen mehr nach.

    – Tomatenmark: Anders als Tomaten-Pasta-Sauce aus dem Tetrapack sehr problematisch, hier vorhandene Tomatenmarkkonserven zeigten nur ca. 1/2 Jahr nach Ende des MHD Gaswölbungen im Blech und mußten komplett entsorgt werden (30 Stück)

    – Senf: Erstaunlicherweise ca. 1 1/2 Jahre nach Ablauf des MHD deutliche Geschmacksveränderung hin zu „ungenießbar“.

    [Medikamente]:

    Ein gut befreundeter Arzt meinte mir ggü. auf diesbezügliche Nachfrage, er habe selbst im Urlaub in einer Notsituation in Afrika schon fiebersenkende Tabletten aus unbeschädigten Blistern verbraucht, die – 7 Jahre nach Ablauf des Vebrauchsdatums (ist bei Medikamenten kein MHD) – einwandfrei gewirkt hätten („sonst stünde ich jetzt nicht mehr hier“).

    Im Netz findet sich ein Bericht von der Londoner Weltausstellung 1851, wo mit großem Tara eine Konserve geöffnet und verköstigt wurde, die während der Napoleanischen Kriege (1805) hergestellt worden war.

    Obwohl damals – unmittelbar nach der Erfindung der Konserve – die diesbezügliche Herstellungstechnik noch wenig entwickelt war, verzehrten einige „Notabilitäten“ den Inhalt des damals fast 50 Jahre alten Gebindes und befanden ihn für „genießbar“ – keiner der erlauchten Tester erlitt nach dem Genuß irgendwelche Magenbeschwerden.

    HINWEIS:

    Kann hier nur meine eigenen Beobachtungen schildern, die abhängig sind von der Art des eingekauften Produktes, der Art und Weise der Verarbeitung durch den Hersteller und den Gegebenheiten der Lagerung.

    Von daher beschreiben diese Angaben keinerlei zu verallgemeinernde, auch in anderen Fällen zu garantierte Tatsachen und werden ohne jede Gewähr gemacht, da ggf. die Haltbarkeit der Produkte in Abhängigkeit der Rohstoffe, Verarbeitungsmethoden und Lagerumstände sich stark verändern kann.

    MHDs sollten, wenn jedes Risiko ausgeschlossen werden soll, grundsätzlich beachtet werden.

  36. Agincourt sagt:

    Das kann man in der Tat.

    Nur soll man es nach dem Willen des „Staates“ nicht, der zu diesem Zwecke immer neue Fallstricke, Kostenpositionen und Verbote „entwickelt“ – denn der „Konsumstreikende“ ist heute in den Wachstums- und Papiergeldverschuldungssystemen des Westens (incl. China) de facto ein Staatsfeind.

    Andererseits ist das für mich ein Grund, mich erst recht nicht von Altfahrzeugen zu trennen, zumal nicht von solchen, die von heutigen „Premiumherstellern“ (das nannte sich in jenen Jahren noch anders, allerdings waren Qualität und Entwurf damals anders als heute tatsächlich „premium“) als qualitativ hochwertige Ingenieursautos in den 80ern entwickelt wurden.

    Was nun Konstrukte aus der Zeit nach der Jahrtausendwende betrifft („BWLer“-Blecheimer), sehe ich die 20 Jahre Lebenserwartung doch eher skeptisch.

    Mein Vater (80 Jahre) hält sich seit mittlerweile 23 Jahren seinen BMW 750i (E 32), was angesichts des einstigen Einstandspreises dieses Fahrzeugs auch durchaus sinnvoll ist.

    Obwohl die selbst nach heutigen Maßstäben noch immer zeitgemäße Technik damals sehr hochwertig ausgeführt wurde, scheinen nun durch immer mehr elektronische Komponenten, von denen es in diesem Auto schon zahllose gab, ihren Dienst zu versagen, wobei es immer schwieriger wird, diese noch zu reparieren oder zu ersetzen – zum einen fehlt das „Know How“ der Werkststätten, zum anderen fehlen funktionstüchtige Teile.

    „Neu“ ist vieles nicht mehr zu haben (und wenn, dann zu nicht mehr wirtschaftlichen Kosten), und „gebraucht“ macht man die Erfahrung, daß die Teile meist ebenso vebraucht sind wie die, die am Fahrzeug wegen Defekts zu tauschen sind.

    So ist wohl absehbar, daß dieses sonst sehr gepfelgte Auto in näherer Zukunft einfach nicht mehr betriebsbereit zu erhalten sein wird.

    Das ist in bei diesem Typ, der auch automobilhistorisch interessant ist, zu bedaudern.

    Bei den aktuellen Modellen, die mit – in diesem Falle aber anders als vor 20 Jahren billigst produzierten – elektronischen „Assistenz“-, Sicherheits- und „Management“-Systemen überladen sind, wird sich diese Entwicklung noch sehr viel eher einstellen, weil die Sollbruchstellen in die Komponenten eingebaut und die elektronischen Systeme kaum zu reparieren sind bzw. wegen des allgemeinen, dürftigen Qualitätsniveaus der Fahrzeuge ab einem gewissen Fahrzeugalter niemand mehr bereit sein wird, die für die Instandsetzung notwendigen Kosten zu investieren.

  37. Deliberare sagt:

    Hallo Impfgegner,

    warum lagert der Mensch so viele Lebensmittel? Nunja, es gibt einen einfachen Grund: Weil es manchmal nicht anders geht! Entweder gibt es die Packungen schlichtweg einfach nicht kleiner, so dass ein Solohaushalt oder ein Paar das alleine nicht einfach so schafft. Oder die hömopatischen Mengen (also kleineren Mengen) sind dann schlichtweg überteuert und manchmal als „Feinschmecker“ deklariert.

    Also muss man leider schon mal etwas wegschmeissen. Besonders „witzig“ wirds da bei Wurstschnitte und so.. einmal angebrochen verderben diese Dinger recht schnell, auch wenn man die oftmals wieder in Plastiktütchen (!!! Schlecht für die Umwelt, Extrakonsum!) einpackt. Und ja, da ist dann ein Geschmackverlust dabei… also lieber weg. Leider! Bin auch kein Fan davon!

    Grüße

  38. […] IK News Mindesthaltbarkeitsdatum als Verkaufshilfe […]

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