Offenbarung: Das Ende des Sozialsystems

Despair of homeless.

Allmählich kommt auch die Politik dahinter, das Sozialsystem ist am Ende. Nach massiven Verschiebungen im Renteneintrittsalter, wird nun ganz offen zugegeben, das Rentensystem ist nicht tragbar und der Generationsvertrag geplatzt. In unzähligen Beiträgen versuchten wir, diese Problematik zu thematisieren, einfaches Mathe reicht um hier zu diesem Schluß zu gelangen. Jene Rentner, welche ihr Leben lang in das System einzahlten, werden bald von der Realität eingeholt. Besonders dem Mittelstand dürfte das den Boden unter den Füßen wegreißen.


Wie brisant diese Meldung ist, geht den Wenigsten wirklich auf. Man fühlt sich davon nicht betroffen wie in vielen anderen Dingen auch. Es geht aber um viel mehr als nur eine Handvoll Rentner die auf die Armut zusteuern, das gesamte Sozialgefüge gerät ins Wanken und auch die Wirtschaft wird hiervon betroffen sein.

Zunächst eine der wichtigsten Weisheiten vorweg. Speziell das Rentensystem basiert auf unendlichem Wachstum, oder der Annahme, dass Menschen kurz nach dem Renteneintritt aus dem Leben scheiden. Unendliches Wachstum in einer endlichen Welt, kann niemals funktionieren und tut es auch nicht. Unterschiedlichste Probleme sorgen für eine „Unerfüllbarkeit“ des Generationsvertrages und diese sind derart vielseitig, dass ein Scheitern obligatorisch war. Der Raubtier-Kapitalismus wirft einen schweren Schatten über unser Gesellschaftliches System und seit Unternehmen von Managern nur noch im Sinne der Rendite geführt werden, sind sinkende Löhne und steigende Arbeitszeiten die Normalität.

Vergleichen Sie einfach einmal den Lohnzettel eines Arbeitnehmers aus den goldenen Jahren mit dem Heutigen. Die Abgaben insgesamt sind gestiegen, jedoch ist der Anteil an der Rentenversicherung so marginal, dass es unmöglich wird, den Generationsvertrag zu erfüllen. Nehmen Sie einfach mal die Zahl der Rentner, Beamten, Arbeitslosen, Kinder, Schüler, Hartz4 Empfänger etc aus der Gleichung heraus und versuchen Sie dann einen Generationsvertrag zu stricken. Bereits an diesem Punkt ist es eine Offenbarung. Nun jedoch denken Sie an all die Billiglöhner und Rentner mit ordentlichen Einkommen.

An dieser Stelle ist die Aussage von Frau von der Leyen – die sicher keine Geldsorgen hat – nur Konsequent. In der Welt heißt es dazu:

Rentensystem : Von der Leyens dramatische Altersarmut-Prognose
Wer weniger als 2500 Euro verdient, braucht Hilfe vom Staat. Jeder Dritte ist betroffen. Mit dieser Prognose schockiert die Arbeitsministerin die Republik ß? und wirbt für ihre Zuschussrente.
[…]
Diesen Berechnungen zufolge droht allen Arbeitnehmern mit weniger als 2500 Euro brutto im Monat ab 2030 eine Rente unter dem Grundsicherungsbedarf von 688 Euro.

Diese Menschen, die 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und keine weitere private Vorsorge betrieben hätten, müssten „mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten“, schreibt von der Leyen in dem Brief an fünf junge Unionsabgeordnete.[1]

An dieser Stelle möchte ich fragen, „fühlen Sie sich noch immer nicht betroffen?“ Natürlich klingt 2030 noch sehr weit weg, aber das Rentensystem wird schon sehr viel früher in sich Zusammenbrechen. Es gibt keinen großen Fonds, wo die Renten schlummern und auf die Auszahlung warten. Für nicht einmal zwei Monate hat die Regierung die Renten im Petto und mit den laufenden Bailouts von Banken und Staaten, steht das System am Rande des Zusammenbruchs.

Erinnern Sie sich daran, dass die Bundesrepublik sich bei 1,5 Billionen Euro eine Schuldenbremse in das Grundgesetz einbaute, da man erkannte so geht es nicht weiter? Nun fast 600 Milliarden Euro später, wurde das Projekt ad acta gelegt. Noch nicht einmal annähernd sind die Kosten für die Rettungen im Schuldenstand eingepreist, die dicke Rechnung steht noch aus. Spätestens mit dem ESM und einer unkontrollierten Ausweitung der Bankeneinseifungen, wird das gesamte Sozialgefüge bersten.

Warum macht ein Staat seine Bürger zu Bettlern, nimmt Arbeitern den Lohn, verteuert Beschäftigung auf ein nahezu unerträgliches Maß um dann die Almosen zu verteilen? Hier ist die Kreativität Ihrer Gedanken gefragt, auch wenn es „nicht-Soziophaten“ schwer fallen dürfte, derartig per-verse Gedankengänge zu vollziehen.

Mit großen Schritten bewegt sich Europa auf eine sozialistische Superunion zu, wo Demokratie eher ein Schein ist. An dieser Stelle möchte ich festhalten:
Wer nun wo er die Demokratie mit relativ geringem Aufwand schützen kann nicht handelt, wird später in einer Diktatur oder einem Regime vielleicht sein Leben dafür lassen müssen diese zurück zu erobern. Für die Demokratie ist sehr viel Blut geflossen und nun sind die Bürger nicht einmal bereit einige Tropfen Schweiß dafür zu geben. Es erfüllt mich mit Trauer zu sehen, wie die Anstrengungen unserer Vorfahren und der Einsatz ihres Lebens heute mit Füßen getreten wird.

Setzen Sie ein Zeichen und senden Sie ein klares Signal an Karlsruhe und Berlin. Am 08. September in Karlsruhe! Ja, vielleicht kostet Sie das etwas von Ihrer Freizeit und obendrein noch 50 Liter Sprit, aber noch, muss kein Blut fließen um die Demokratie aus den Händen gieriger Plutokraten zu reißen. Für Demokratie und Grundgesetz!

Carpe diem

[1] http://www.welt.de/politik/deutschland/article108932715/Von-der-Leyens-dramatische-Altersarmut-Prognose.html


70 Responses to Offenbarung: Das Ende des Sozialsystems

  1. tugrisu sagt:

    90% aller Kriege haben den Zweck, den Zins herbei zu schaffen! (Leistungsloses Einkommen für die Geldbesitzer)

  2. washingtonmayfair sagt:

    Lieber Tugrisu,

    ich bin mir nicht sicher, ob man den Zins einfach so abtun kann.
    Du möchtest etwas nutzen, also in einem Fall Geld, um z. B. eine Firma zu gründen oder ein Haus zu bauen, in einem anderen Fall möchtest Du Land nutzen um etwas darauf anzubauen oder Dich darauf zu vergnügen, oder in dem nächsten Fall möchtest Du eine Wohnung nutzen um darin zu wohnen.
    In jedem Fall bezahlst Du für die Nutzung eine Gebühr. In einem Fall heißt es Zins, in einem anderen Fall, Pacht und im nächsten Miete.
    In jedem Fall nutzt Du etwas, was ein anderer verdient oder erworben hat.
    Kann man einfach sagen, bei Geld ist etwas anderes und automatisch verwerflich, betrügerisch, ausbeuterisch?

  3. tugrisu sagt:

    Offensichtlich ist Dir der Begriff „Zins“ nicht klar. Bevor ich mich ellenlange Erklärungen ergehe, lasse ich lieber jemanden sprechen, der sehr lang darüber nachgedacht hatte. Ich kann ihm jedenfalls nicht das Wasser reichen:

    „So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. [ß?] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.“ Aristoteles

    …aus dem Geld selbst den Erwerb zieht…durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst.

    DAS ist der Zins. Alles Andere, was sonst noch als Zins bezeichnet wird, dient nur der Verschleierung der Tatsachen.
    Ein Beispiel zur Wirkweise des Zinses:
    Zur besseren Verständlichkeit bilden wir ein einfaches Sytem nach:
    Es besteht aus der Zentralbank: ZB, welche Kraft Gesetzes der Geldhersteller ist. Weiterhin als Teilnehmer DU und ICH. Weiterhin beginnen wir bei der Geldmenge 0.
    Damit wir beide nun mittels Geld miteinander Waren und Dienstleistungen austauschen können, gibt uns die ZB je 100 ß? zu 5 % Zinsen. Wir haben ein Jahr Zeit um uns jeweils die 5 % Zinsen zu „verdienen“ oder zu „erwirtschaften“. Im Spiel sind also 200 ß?. Nun sollst Du nach einem Jahr 105 ß? zurück zahlen, genau so wie ich. Was aufgefallen? Zusammen will die Bank von uns 210 ß? obwohl sie nur 200 ß? hergestellt hat. Was nunßß
    Wir versuchen nun uns gegenseitig den Zins abzunehmen. Das müssen wir unbedingt versuchen, denn die ZB hat ja von jedem eine Sicherheit (Druckmittel). Ansonsten könnten wir ja zur ZB sagen: Ja, tut uns leid, aber der Zins ist unmöglich! Egal wie viel wie arbeiten, egal, welche Technologien wir einsetzen, egal wie viel wir handeln, es bleiben immer nur 200ß? und werden nie 210ß?! Jedenfalls ist es dir irgendwie gelungen mir 5 ß? abzunehmen. Du kannst deinen Kredit und Zinsen zurück zahlen. Du bist erfolgreich! Und ein Gewinner des Spiels. Ich dagegen bin ein Verlierer. Da ich nur 95 ß? zurück zahlen konnte, geschweige denn auch noch den Zins, kassiert die ZB nun meine Sicherheit: Mein Haus ist weg und ich muss auf der Straße schlafen. Oder Hartz4 beantragen. Ich hätte dir wohl doch die 5 ß? mit Gewalt nehmen sollen, dann hätt ich mein Haus noch….

    Mathematische Aussage: Da auf Geld Zinsen zu zahlen sind, ist die Summe immer größer, als überhaupt Geld vorhanden ist. Dieses System funktioniert nur, wenn immer neue Schulden aufgenommen werden oder mehr Schuldner gefunden werden. Da dies in immer kürzeren Abstand oder in einer immer größer werdenen Anzahl erforderlich wird, handelt es sich um ein exponentielles System. Exponentielle Systeme können nur zeitlich begrenzt existieren!

  4. maxi female sagt:

    Da es hier ja viele kritische Menschen gibt würde ich gerne wissen was ihr von diesem Artikel hält:

    http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/chemtrails/das-durre-erzeugende-spruhen-uber-den-ozeanen-wird-fortgesetzt/

    Kennt sich da jemand aus?
    Sind die Zusammenhänge dort richtig dargestellt?
    Die Kommentare scheinen ja alle in die gleiche Richtung zu gehen.
    Irgendwie macht mir das Sorgen.
    Euch auch?

  5. Lilly sagt:

    Na, Platte+

    was meinst Du dazu?

    Ich sage einfach: Weiber!

  6. tugrisu sagt:

    Unser Geldsystem ist ein Gebilde aus Schuldgeld und Zinsgeld, das laut Definition 3 wesentliche Funktionen erfüllen soll. Nachfolgend werde ich versuchen dies verständlich zu erklären. Dabei halte ich mich an Fakten, Naturgesetze und Logik.
    Die Funktionen des Geldes
    In der Volkswirtschaftslehre werden im Wesentlichen drei Funktionen des Geldes unterschieden:

    Geld hat Zahlungsmittelfunktion. Unter einem Tausch- oder Zahlungsmittel versteht man ein Objekt oder auch ein erwerbbares Recht, das ein Käufer einem Verkäufer übergibt, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben. Geld vereinfacht den Tausch von Gütern und die Aufnahme und Tilgung von Schulden.

    Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel. Um diesen Zweck erfüllen zu können, muss es seinen Wert dauerhaft behalten können.

    Geld ist Wertmaßstab und Recheneinheit. Der Wert einer Geldeinheit wird als Kaufkraft bezeichnet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geldfunktion
    Ich möchte als erstes die Funktion Wertaufbewahrungsmittel betrachten. Wie Gsell schon richtig bemerkt hat, ist dies ein Fehler des heutigen Geldes. Wenn wir die Natur betrachten, müssen wir nach unserem jetzigen Kenntnisstand davon ausgehen, daß NICHTS ewig währt. Alles hat einen Anfang und auch ein Ende. Selbst die Unendlichkeit des Universums wurde von Einstein angezweifelt. Das etwas Altert und „vergeht“, hat mit der Zeit zu tun. Und Zeit hat etwas mit Quantenmechanik zu tun.
    Alles was nun Altert, verliert auch an Wert. Das erkennen wir daran, daß gebrauchte Gegenstände an Wert verlieren. Wenn wir sie verkaufen, bekommen wir nicht mehr den Neupreis. Die Arbeit, also Werte, die durch Arbeit geschaffen werden, vergehen: Die Arbeit des Bäckers (Brötchen), ist spätestens am nächsten Tag verschwunden…. Beim Gärtner hält diese immerhin schon ein Jahr, oder, wenn er Bäume züchtet, bis zu 200 Jahre. Frisör? 3 Wochen. Maurer? Wenn er nicht gerade ne Pyramide baut auch nur 500 Jahre…
    Wir können also festhalten: Offensichtlich scheint das Altern und Vergehen ein Naturgesetz zu sein. Wenn wir also einen Wert aufbewahren wollen, müssten wir schon die ZEIT anhalten! Da wir dies aber nicht können, gibt es auch kein Wertaufbewahrungsmittel. Demzufolge besteht diese Funktion des Geldes rein Ideell!
    Diese idelle Wertaufbewahrung kann nur so lange funktionieren, wie genügend Menschen das Glauben. Allerdings gibt diese Wertaufbewahrung dem Geld einen einzigartigen eigenen Wert, der Geld somit allen anderen Waren und Dientleistungen einen Vorteil verschafft.
    Da Geld nun einen eigenen Wert hat, kann dieser, wie bei jeder anderen Ware, je nach Angebot und Nachfrage, steigen oder sinken.
    Damit kann Geld seine Funktion als Wertmaßstab nicht mehr erfüllen!
    Alles was wir zum Messen benützen, beruht entweder auf einer Naturkonstanten oder einem Maßstab, worauf sich dieser in einem bestimmten Verhältniss bezieht. Weder ändert sich ein Meter, noch ein Kilo oder der Tag. Denn würde dies der Fall sein, wären zwei zeitlich unterschiedliche Messungen nicht miteinander vergleichbar.
    Fazit: Die Funktion Wertaufbewahrung ist zu entfernen!
    Die Entstehung des Zinses
    Da Geld die ideelle Eigenschaft der Wertaufbewahrung hat, wird es auch dafür genutzt. Man kann dies aber nur realisieren, wenn man Geld anspart, auf die hohe Kante legt oder unters Kopfkissen legt. Dadurch wird aber Geld dem Wirtschaftskreislauf zweifellos entzogen. Demzufolge steigt der Wert des Geldes gemäß den Marktgesetzen, da nun weniger Geld denselben Waren gegenübersteht. Wenn dies nun viele Marktteilnehmer machen, entsteht eine Deflation, die Preise der Waren sinken. Hört sich erst einmal gut an, hat aber fatale Folgen. Da nun immer mehr Marktteilnehmer in der Erwartung auf weiter sinkende Preise ihr Geld sparen, wird noch mehr Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen usw. usf. bis zum vollständigen Kollaps der Wirtschaft.
    Um dies auszuschließen, also das gesparte Geld dem Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen, gibt es eine Prämie, den Zins. Wenn der Zins hoch genug ist, gibt der Sparer sein Geld, z.B. über eine Bank, in den Kreislauf zurück. Die Höhe des Zinses ist ein ideeller und emotionaler Wert, ab welchem nun das Geld dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt wir. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Liquidit%C3%A4tspr%C3%A4mie 3.Absatz) Da dieser ideeller und emotionaler Wert nun rein willkürlich ist, da er weder auf einer Konstanten, einem Naturgesetz noch irgendwie mathematisch berechenbar oder begründbar ist, steht er in direktem Widerspruch zum Wertmaßstab.
    Fazit: Der Zins ist aus dem Geldsystem zu entfernen.
    Da das Geld erst wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt wird wenn der Zins eben hoch genug ist, kann man auch sagen, der Zins wird erpresst.
    Die Entstehung von Geld
    Das Geld bei uns ist der Euro. Der Euro ist gesetzliches Zahlungsmittel (Artikel 128 Absatz 1 Satz 3 AEUV und § 14 Absatz 1 Satz 2 Bundesbankgesetz)
    Hierbei sind die von der EZB ausgegebenen Euro-Scheine das einzige unbegrenzte gesetzliche Zahlungsmittel. Für Euro-Münzgeld ist niemand verpflichtet, mit Ausnahme der ausgebenden Behörde, mehr als fünfzig Münzen bei einer einzelnen Zahlung anzunehmen. (EG-Verordnung Nr. 974/98 des Rates vom 3. Mai 1998, Art. 11 Satz 3)
    Erkenntnis: Schecks, Wechsel, Giralgeld, Überweisung, Kreditkarte, Bankkarte usw. sind KEINE gesetzlichen Zahlungsmittel. Deren Annahme beruht auf Freiwilligkeit!
    FAZIT: Die EZB darf als einzige Bank Geld herstellen und in Umlauf bringen. Dieses Geld ist das einzige, wirklich existierende Geld, und zwar Kraft Gesetzes!
    2009 war eine Geldmenge von 828 Milliarden Euro im Umlauf.
    Alles weitere von der EZB geschaffene Geld können sich Banken dort leihen und zwar zu einem Zins. Dieser Zins wird Leitzins genannt.
    Die Giralgeld-Schöpfung
    Das Wort Schöpfung kennen wir aus der Bibel. Dort gibt es die Schöpfung:
    Das Chaos
    1,1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
    1,2 die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
    Die Schöpfung erfolgt aus einer wüsten Finsternis, aus dem Chaos, in dem nur das Urmeer existiert.
    Genau so funktioniert die Geldschöpfung:
    Man eröffnet ein Konto bei einer Bank, zahlt das Bar-Geld ein. Bei der Bank hat der Geldbesitzer nun ein Guthaben, sprich einen Anspruch auf Bar-Geld als gesetzliches Zahlungsmittel. Im Normalfall gibt die Bank nun das Geld an einen Kreditnehmer, also jemand, der Geld für eine Investition braucht, aber selbst nicht genug dafür hat. Die Bank hat nun eine Forderung, sprich Anspruch auf Geld, gegenüber dem Kreditnehmer. Zusätzlich sichert die Bank ihre Forderung mit einer Sicherheit ab. Das kann ein Grundstück, Lebensversicherung oder anderer Wert des Kreditnehmers sein. Das Geld hat jetzt der Kreditnehmer. Wie gesagt, sollte das Normalfall sein!
    Ist es aber nicht! Es gibt die sogenannte Mindestreserve: Es ist eine minimale Einlage von Geschäftsbanken bei der Zentralbank, zu welcher sie von dieser verpflichtet werden. Die Mindestreserve ist ein geldpolitisches Instrument der Zentralbanken zur Steuerung der Nachfrage der Geschäftsbanken nach Zentralbankgeld. Sie wird von der Zentralbank festgelegt als Anteil an den Einlagen der Kunden der jeweiligen Geschäftsbank.
    Die aktuelle Mindestreserve beträgt sein Januar 1%!
    Beispiel: Du zahlst 1.000 ß? auf dein Sparbuch bei deiner Bank ein. Die Bank nimmt die 1.000 ß? und deponiert sie bei der EZB.
    Da die 1.000 ß? die Mindestreserve darstellen = 1 % ist sie nun in der Lage 99.000 ß? als sogenanntes Giralgeld zu „Erschaffen“. Diese 99.000 ß? kann die Bank nun als Kredit ausreichen. Wohl gemerkt, dieses Geld existiert nicht wirklich! Es wir nur vorgegeben, daß es existiert. Es sind nur Zahlen in einer Bilanz.
    Alles Geld, welches es, ausser dem Bargeld, gibt, wurde so erschaffen. Wenn also durch eine Kreditvergabe Geld geschaffen wird, so wird Geld bei der Rückzahlung eines Kredites wieder vernichtet. ßbrig bleiben die Zinsen!
    Natürlich gab es einmal ein „Startkapital“. Das war zur Währungsreform 1948. Pro Kopf erhielt jeder 60 DM Bargeld. Forderungen und Verbindlichkeiten wurden unterschiedlich umgestellt. Die Geldmenge lag nach der Währungsreform bei etwa 13 Mrd. DM (Bar- und Buchgeld!) ( http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreform_1948_%28Westdeutschland%29 )
    Jeder kann sich nun ausrechnen, wie lange es gebraucht hat, bis das „Startkapital“ für die Zinsen aufgebraucht war. Ab diesem Zeitpunkt war der Zins nicht mehr beibringbar!

    Da weder der Zins aus sich selbst heraus mathematisch möglich ist, noch es eine „Wertaufbewahrungsfunktion“ (anhalten der Alterung, also der Zeit) gibt, wird es folgerichtig einen Ausgleich (Crash, Inflation) geben.
    Dabei wird der Wert der gesamten entstandenen Geldmenge wieder dem Ausgangswert, nämlich NULL, angepasst.
    Da der Geldwert keine naturgesetzliche Konstante ist, noch an eine solche gekoppelt ist (Wirtschaftsleistung), besteht dieser Geldwert rein Ideell, also naturgesetzlich NULL.

  7. maxi female sagt:

    😀

  8. tugrisu sagt:

    was hat das mit dem thema hier zu tun?

  9. maxi female sagt:

    Garnichts!

    Entschuldigung!

    Ich wollte das in den OT stellen!

    Bitte löschen!

    Ich stelle es gleich dort hin wo es hingehört!

    Nochmals: Bitte vielmals um Entschuldigung!

  10. […] Offenbarung : Das Ende des Sozialsystems | IKNews […]

  11. Habnix sagt:

    Wenn der Arbeitnehmer eine Gewerkschaft nicht gebrauchen kann, weil die Gewerkschaft nicht für ihn da ist sondern gegen ihn, dann lässt er die Gewerkschaft eben sein.Hat nix mit teile und herrsche zu tun.

    Werkzeug mit dem man mehr schaden anrichtet als man gut macht braucht auch keiner.

  12. Irmonen sagt:

    Warum reicht Ein-Besorgter-Mensch nicht bei Gericht wegen Betrugs Klage ein, wenn er sich soviel Mühe macht den Betrug des Herrn Fitzek aufzudecken? das wäre doch wirklich mal eine mutige, hilfreiche Tat!

    Eines fällt auf, wenn ich mein System der Prüfung von „Normal“ anwende, dann stellt sich Herr Fitze selbst nicht, oder wenigstens für andere nicht sichtbar in Frage, auch im Sinne der Selbstreflexion (oder haben wir das nur bisher, weil nicht öffentlich, nicht mitbekommen) Das mag aber mit der Philosophie des Herrn F. zusammenhängen, die da nach meinem Verständis so geht „ich bin unangreifbar, ich beschäftige mich nur mit „Positivem“, Entscheidungen müssen ohne größeres Pallaver (stammt aus dem Afrikanischen und dauert bei Kleinigkeiten viele Tage)gefält werden…etc.

    Eine Persönliche Philosophie die aalglatt „poitiv“ daherkommt ist eigentlich nicht mehr menschlich und nicht natürlich, denn Perfektionismus hatten bisher nicht mal die „Heiligen im ridischen Dasein“, die hilten sich selbst immer für „Sünder“. Da hilft auch nicht ein Super-Kungfu-Schwarzgrütel-Kampfgeist-Haltung…

    Ich bin mir nicht schlüssig über alles, irgendwie fasziniert es und irgendwie schaut es seltsam aus das Neudeutschland…e.V. oder nicht e.V.

    Nochmals

    Normal = sich refleltieren, ausgewogen mit Maßen, selbst hinterfragen und überprüfen.

    A-Normal=sich ständig im ßbermaß selbst hinterfragen und sich gar nicht hinterfragen, reflektieren.

  13. Irmonen sagt:

    Das eine ist der Eindruck den die Person P.Fitzek hinterläßt, und ich kenn ihn nur von Vorträgen und von einer Fürhung am Tag der offenen Tür vor 2 Jahren.

    Das ander sind die konkreten praktischen Abläufe, also Verein, Organisationssturkturen, Führungsstil…

    Da ich selbst täglich Menschen „führe“ in der Gruppe und Einzeln, weiß ich ein Lied davon zu sngen wie das so ist, sich mit den nennen wir es sehr freundlich „Eigenarten“ der Menschn auseinanderzusetzen. Man glaubt ja gar nicht wieviele „Leichen da im Keller liegen“ sprich schräge bis ungute und zertörerische Muster des Interagierens….

    Und dann stelle ich mir vor ich möchte hochidealistisch was ganz Neues umsetzen, auch mit motivierten Menschen, und da sind die vielen indiviuellen, nenne wir es höflich „Eigenarten“ oft auch unbewußt, die dann dazwischenfunken…
    ich möchte nicht für so ein Projet verantwortlich sein, wie Neugründung von Deutschland.

    Ich müßte mich sehr täuschen, wenn H.Fitzek ganz bewußt die Absicht hat, da für sich privat viel Geld beseite zu schaffen.

    Dass er mit seiner Persönlichkeit sich so eine Art „Edler Ritter Panzer der Unangreifbarkeit“ zugelegt hat, und das philosophisch vernietet hat,ein echtes Miteinander in einer Art Führungstruppe (die Alphatierchen als Herde, wo gibt es sowas?nirgendwo!!!) bisher nicht aufgebaut hat oder konnte, ja das ist schon bedenkenswert.

    Wo bleibt aber der mutige Ein-nachdenklicher-Mensch, der doch bei aller Recherche/Kritik gut gleich mal eine Anzeige wegen Betruges starten könnte und so die Menschheit von einem weiteren Obamatyp befreien könnte – nada!

    warten wirs weiter ab.

    Ich bin auch schon betrogen worden, und hab mir den „Spaß“ erlaubt, wenigstens mal 3 Tage (in kleinstem Kreis)mit einem Oberstaatsanwalt eines Bundestaates in USA zu reden, wer hat sowas schon erlebt, ist auch eine Erfahrung!!!

    Die Betrütger, die Obersten einer mal bekannten Investmentbank sind alle eingesperrt worden, der ganze Prozess hat ungefähr 50 Millionen gekostet, doch wir die Betrogenen haben es nicht geschafft in USA eine Zivilprozess als „Ausländer“durchzusetzen, ist jetzt weit über 10Jahre her.

    Also ich finde Fitzek nach wie vor spannend, bleibe vorsichtig, würde auch mal was spenden wenn mir danach zu mute wäre, oder nochmals genauer mal selbst aktiv mitarbeiten evtl in einem Urlaub oder sonstwie mehr persönliche Efahrung sammeln, über „Neu-Deutschland.

    Jans, du weißt wie viel Schweiß-Blut-und-Tränen, bildlich gesprochen, dich dieser IKN-Blog alleine schon gekostet hat – oder etwa nicht? und dann Neu-Deutschland gründen wollen—boahhhh!

  14. Jens Blecker sagt:

    Irmonen, ich muss gestehen, das auch ich bei Recherchen zu dem Schluss gekommen bin der Vereinigung nicht zu trauen. Das bleibt jedem selbst überlassen, aber ich vertraue dem nicht.

  15. washingtonmayfair sagt:

    Lieber tugrisu,
    vielen Dank für die Ausführungen. Das ist mir natürlich nicht unbekannt.
    Sondern, habe ich die Frage aufgestellt, ob man Zinsen grundsätzlich und immer als verwerflich ansehen muss. Natürlich sind die Auswirkungen auf unsere Welt wie wir sie kennen nicht zu übersehen und auch nicht wie verheerend es ist.
    Nur trotzdem:
    Für alles was wir nutzen wollen und was nicht uns gehört, ist es selbstverständlich dass wir eine Gebühr bezahlen, nur für Geld soll es anders sein? Warum soll dann noch jemand Geld verleihen? Anders gefragt, jemand hat Geld und ein anderer könnte es gut brauche um etwas sinnvolles damit anzustellen, wird er es nicht bekommen. Ist das besser?
    Stellen Deine Ausführungen darauf ab, dass wenn jemand mehr Geld hat, als er im Moment braucht, dass man es ihm wegnehmen muss?

  16. tugrisu sagt:

    Schon Aristoteles hat erkannt: „So muß denn für alles ein Eines als Maß bestehen, wie vorhin bemerkt worden ist. Dieses Eine ist in Wahrheit das Bedürfnis, das alles zusammenhält. Denn wenn die Menschen nichts bedürften oder nicht die gleichen Bedürfnisse hätten, so würde entweder kein Austausch sein oder kein gegenseitiger.“
    Geld ermöglicht also erst Gemeinschaft/Gesellschaft! Geld ist sozusagen Infrastruktur, wie eben Straßen. Ein gesellschaftliches Gemeingut.
    Darauf Zinsen zu verlangen, nur weil es jemand Besitzt, wäre genau so, wie wenn ich für das Stück Straße vor meinem Haus eine Maut erheben würde….
    „Denn ohne Austausch wäre keine Gemeinschaft und ohne Gleichheit kein Austausch und ohne Kommensurabilität keine Gleichheit.“

    http://www.textlog.de/33475.html

    Aristoteles zu verstehen, setzt eine gewisse Bewusstseinshöhe voraus. Offensichtlich ist der Grossteil der Menschen noch nicht so weit…. nach 2500 Jahren!

  17. washingtonmayfair sagt:

    zu Deinem Kommentar um 10.24

    Du hast ja im Prinzip durchaus Recht und Aristoteles natürlich auch.
    Und ich antworte Dir, weil Dein Beispiel gut gewählt ist. Natürlich kann ich keine Maut verlangen für ein öffentliches Straßenstück vor meiner Haustür. Aber wenn ich eine Straße durch mein eigenes Grundstück habe und ein Nutzer diese gerne mitbenutzen möchte, dann gibt es natürlich eine Maut, bzw meistens eine jährliche Nutzungsgebühr. Also, wenn ich mein privat und legal erworbenes Geld der Bank oder direkt jemand anders zur Nutzung überlasse, weil ich es im Moment nicht brauche, dann ist auch da eine Gebühr in Ordnung. Oder nicht?

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