Myth-Bust: Projekt Ko-Ko

contrails

Dieser Artikel soll dem Projekt Ko-Ko (Kondensstreifenkontrolle) als Logbuch dienen. 100 Tage lang sollen Daten erfasst werden um entsprechend zu belegen, dass die Bildung von Contrails einen völlig sachlichen Ursprung haben. Da es um einen Thread ausschließlich für die Datenerfassung geht, bitte ich von Kommentaren abzusehen, da diese sonst eh gelöscht werden. Bei wiederholtem Spam gibt es dann die Moderation.


Bildquelle : Wikipedia Prashanta

Es ist wirklich erstaunlich, wie leichtgläubig einige Menschen dem Thema Chemtrails folgen und so habe ich mir als Aufgabe gesetzt zu diesem Thema noch einiges Mehr zu machen. Man sollte nicht Geoengineering und diverse militärische Projekte mit zum Teil völlig abstrakten und haltlosen Ideen vermischen, denn solche Projekte gibt es bewiesenermaßen. Was zum Teil jedoch gesunden und eigentlich intelligenten Menschen in die Köpfe verklappt wird, ist kaum auszuhalten. Natürlich ist in letzter Instanz nicht auszuschließen, dass ich eines besseren belehrt werde, allerdings zweifele ich daran sehr stark. Unter Andrem werde ich direkt aufgefangene Regenwasserproben aus mehreren Bundesgebieten von unterschiedlichen Instituten prüfen lassen. Dann wird sich zeigen, was dort im ßbermaß drin vor kommt und nicht auf rationellem Wege erklärbar ist. Es werden unterschiedliche Gespräche stattfinden mit entsprechenden Technikern etc.

Ein Thema was derart hoch aufgetürmt ist, lässt sich nicht in wenigen Tagen oder Wochen entmystifizieren und daher bitte ich um ausreichend Geduld.

Carpe diem

Weitere interessante Artikel:

  • No Related Posts

642 Responses to Myth-Bust: Projekt Ko-Ko

  1. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel

    Du meinst den mit dem “knochentrocken”?

    Der ist hier: http://iknews.de/2012/09/19/myth-bust-projekt-ko-ko/comment-page-2/#comment-157433

    Doch bitte beachte:

    “Welche Höhen beobachtet ihr ß Reiseflughöhe bedeutet glaube ich ca. 10.000m. Ich frage wegen der Angabe der rel. Luftfeuchte. Da oben ist es knochentrocken.”

    Bitte genau lesen:
    Datum/Zeit: 20.09.2012/18:00 Uhr UTC, also 20:00 Uhr in DE
    Höhe: ca. 9.000-11.500 m
    Luftfeuchte: 75-90% über ganz DE
    Quelle 1: http://profi.wetteronline.de/url/daten/profi/de/2012/09/20/basis00/dede/f300_12092018_2000.gif?584c45be222e1f3c2a3ec72e55f2b9a4

    Also ja, die Messwerte der Luftfeuchte stammen aus einer Höhe zwischen 9.000-11.500 m. Und dort ist es eben nicht “knochentrocken”, sondern sie oben.

    Versuche das bitte in Deine Betrachtungen miteinzubeziehen. Danke!

    AE-35

    PS: Das aktuelle KOKO-Tageswetter

  2. Meister Werk sagt:

    Hoffentlich erwisch ich mit meiner Kamera mal so einen Flieger. Luftlöcher, das kenn ich ja. Die rütteln ja ordentlich weil sie so plötzlich kommen. Aber das mit der Luftfeuchtigkeit, ich kann mir nicht vorstellen dass da wie eine unsichtbare Grenze herrscht, so dass der Streifen so plötzlich abreißt. Der war wirklich wie abgehackt. Ich denk ja nicht, dass deine Erklärung nicht möglich ist. Das ist sicher so. Aber nach der Erklärung müsste es für mich ehrlich gesagt ein “fließender” ßbergang sein. Ist es aber definitiv nicht gewesen.

  3. Tranfunzel sagt:

    Habe ich das richtig verstanden ß eine rel. Luftfeuchte (Wasserdampf) in ca. 10.000m Höhe von 75% etc. ßß
    Dort oben ist es saukalt -50 Grad und der Luftdruck ist auch mit 270 hPa niedrig.
    Die rel Luftfeuchte gibt in % an wie das Verhältnis zwischen der max Tragkraft oder Aufnahmemenge von H20 Dampf und der aktuellen Menge ist.
    Bei einem Gesamtdruck von nur noch 270 hPa kann man den sog. Partialdruck errechnen der maximal für h2O Dampf zur Verfügung steht.
    Außerdem ist die Temperatur sehr niedrig und auch deswegen kann die Luft schon weniger Wasserdampf aufnehmen.
    Je höher die rel. Luftfeuchte da oben ist, desto länger dauert es bis die Eiskristalle sublimieren, also gasförmig werden.

  4. Tranfunzel sagt:

    Genau das ist nämlich der Punkt. Was man sehen kann sind kleinste Eiskriställchen in der gasförmigen Luft. Nur diese reflektieren, wegen ihres Brechungsindexes das Licht.
    Den normalen Wasserdampf in der Luft sieht man ja auch nicht. Das ist Gas in Gas. Wenn man ein kaltes Glas aus dem Kühlschrank holt, kondensiert ja der unsichtbare Wasserdampf darauf.
    Das interessante ist der Phasenübergang von Wasser zwischen fest (Eis) und gleich gasförmig (Dampf) unter den Bedingungen da oben.
    Natürlich gibt es auch Wassertröpfen (flüssig) in Gas. Das nennt man Nebel. Aber bei -50 Grad C ß

  5. Tranfunzel sagt:

    Ja. und wenn die Luftfeuchte da oben hoch ist, müßten die Streifen wesentlich länger sichtbar bleiben je höher die Luftfeuchte.
    Also mal schauen ob man den Zusammenhang zwischen hoher rel. Luftfeuchte und Dauer der Streifen sehen kann.

  6. anju sagt:

    so sah es scheinbar in teilen der schweiz heute am himmel aus, interessante bilder…
    http://www.20min.ch/community/leser_reporter/story/Heute-oeffnete-sich-die-Himmelspforte-11973593

  7. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel

    “Also mal schauen ob man den Zusammenhang zwischen hoher rel. Luftfeuchte und Dauer der Streifen sehen kann.”

    Exakt! Genau diesen Zusammenhang nachzuweisen, ist eines der Hauptziele des Projekts KOKO.

    Deshalb meine tägliche Wettermeldung, deshalb meine Aufforderung an Euch diese Prognosen am Himmel Euch zu überprüfen und eklatante Abweichungen zu melden. Deshalb mein Hinweis darauf, dass wir alle hier zusammenarbeiten sollten, um die Sache zwar ergebnisoffen anzugehen, aber letzten Endes doch ein für alle mal zu klären.

    Und ich behaupte, dass können wir gemeinsam schaffen!

    Wohl an denn Tranfunzel, gerade Du bist hier als Chemiker eine wichtige Stütze bei unserer Aufklärungsarbeit. Du und Dein Wissen werden hier dringend gebraucht!

    AE-35

    PS: Das aktuelle KOKO-Tageswetter

  8. Mo Jones sagt:

    @ AE-35:

    “Daher kann es dazu kommen, dass die trockene Luft bei 8.000 m wie ein Keil in die Feuchte bei 9.000 m eindringt.”

    Ich kann mir das bildlich gerade nicht so richtig vorstellen. Wenn man überlegt, dass vertikale Verlagerungen von Luftmassen unter anderem auf dynamische Turbulenzen zurückzuführen sind, also im Grunde als verwirbelte Strömungen betrachtet werden können, dann sind kurze Abrisse von Kondensstreifen schon schwerer erklärbar, wie ich finde.
    Thermische Konvektion kann in Bezug auf die Lücken in den Kondensstreifen ebenfalls nicht als Erklärung herhalten, allzumal diese Abwindfelder erzeugen würde, die die Kondensstreifen auch an anderen Stellen unterbrechen müssten. Dies habe ich jedoch noch nicht beobachtet.

    Es fällt mir wahrlich schwer, mir Luftmassenbewegungen als Keil vorzustellen. Könntest du das etwas genauer erklären? Ich möchte es nur verstehen.

    Vielleicht sogar anhand eines Fotos, das ich neulich aufgenommen habe?:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20120717141axkh472tzc.jpg

    Vielen Dank schonmal, Mo

  9. coerny sagt:

    ähnliches ,nämlich bodenproben,zu untersuchen hatte ich vor geraumer zeit auch bei *initiative f. sauberen himmel* vorgeschlagen.leider fand ich kein labor wo ich e s untersuchen lassen kann.
    ich kann eine bodenprobe unter meinem bungalow im garten anbieten(gebaut in den 70 igern) und eine von vor dem bunglw. .
    wenn chemtrail , dann sollten sich die sachen die angeblich versprüht werden sollen vermehrt finden.
    falls es dir,cheffe, was zu deinen recherchen nützen würde kann ich dir proben schicken.ich ,bzw mein garten,befinde mich in kloster lehnin,unter der überflugroute nach und von berlin.
    wenn se chemtrailen,was ich bezweifele,dann sollte was zu finden sein.
    coerny

  10. Mo Jones sagt:

    Von oben betrachtet sehen diese Phänomene auch faszinierend aus:
    http://eoimages.gsfc.nasa.gov/images/imagerecords/7000/7362/texas_tmo_2007029_lrg.jpg

    Offensichtlich entstehen diese Löcher gar nicht so selten und nehmen teilweise sogar bizzare, z.B. winklige Formen an:
    http://www.google.de/search?num=10&hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=1600&bih=781&q=hole+punch+cloud&oq=hole+punch+cloud&gs_l=img.3..0.4228.10225.0.11151.16.7.0.8.8.0.267.1255.1j3j3.7.0…0.0…1ac.1.OZXK8yDeBTg

    Hierzu würden mich alte Fotos (vor 1980) interessieren. Da eine sehr einfache Erklärung hinter dem Ganzen steckt, müsste es die ‘Punch Clouds’ ja auch schon früher gegeben haben.

  11. Obi-Van sagt:

    Hallo Freunde,
    ich habe folgenden Artikel aus Schweden gefunden!

    http://www.aftonbladet.se/nyheter/article15478012.ab

    ßbersetzung auf Englisch:
    Politicians: CIA injects toxins over Sweden Chemicals, viruses, heavy metals ejected over Sweden, the CIA and the government. I think the Green Party leader in Vingåker. -We need to get engineers on the aircraft to stop putting in these containers, says Roy Hagberg. It was in Thursday’s Katrineholms Courier as politician Roy Hagberg went out with his thesis-that all the researchers dismissed as mere conspiracy theories. Emit married Roy Hagberg had seen a picture in the newspaper under the caption envisioned aircraft exhaust or condensate. But according to her, the streaks from the so-called “chemtrails”, poisons which she emitted by aircraft to control the weather. It’s one of the biggest phenomena that exist in Sweden right now. These streams contain a lot of chemicals, viruses, and heavy metals such as aluminum that affect weather. Want power Pernilla Hagberg says she believes that the CIA and the U.S. Security Authority NSA is behind emissions. -It’s very nice for a power of organization to be able to control the weather and control it for their own purposes. Also, the Swedish government may be involved, she said. What I have heard there is a government decision that approves chemtrails over Sweden. Promise pursue the issue She stresses that she speaks as a private individual and not as a representative of the Green Party. But she promises still trying to stop the “chemtrails” if she gets elected again. -This is a controversial and extremely sensitive issue that is very interesting to examine. I know there are several politicians who want but do not dare. What would you do specifically to stop the p”chemtrails”? -To begin with, we need to get engineers on the aircraft to stop putting in these containers. It’s all about daring to ignore their fears. But Roy Hagberg do not get much support from meteorological sources. -This, I think definitely not. I find it very difficult to believe that anyone could manipulate the weather like that, says Anette Levin at SMHI. Simple explanation and streaks that appear in the sky when a jet passes by has a simple explanation, she says. -When you burn kerosene you get out small particles. If you are flying in sufficiently humid air as dew drops on these particles, known as K-streaks or trails. Sometimes they stay for a long time and sometimes they disappear quickly. Everything depends on the humidity that is where you fly, says Anette Levin. Many ecologists have rejected the theories by Roy Hagberg moves. There’s enough in reality to work with the environment, you do not find on the follies, says Gudrun Lindvall, group leader of the Green Party in Katrineholm to Katrineholms Courier.

  12. Nver2Much sagt:

    Heute ist wieder Großflugtag. Gerade kann ich 15 Flugzeuge am Himmel zählen das Flightradar zeigt 3 davon an.

    Alles gestreift, da waren sie mal richtig fleißig heute Nacht.

  13. AE-35 sagt:

    Projekt KOKO (Kondensstreifen-Kontrolle)

    21.09.2012

    Projekttag: 9 von 100

    Himmelsbeobachtung
    Datum/Uhrzeit: 21.09.2012/07:42 Uhr
    Ort: Rhein-Main, südlich vom Flughafen Frankfurt
    Zustand: Blauer Himmel versetzt mit stabilen Kondensstreifen und daraus entstehenden künstlichen Zirren. Dazu kommen natürlich erscheinende Zirren und Wolkenbänder in südwestlicher Richtung.

    Anmerkungen
    * Für alle Bilder gilt, dass diese nur für sehr begrenzte Zeit online sind
    * Wer Darstellungsprobleme hat, sollte Javascript im Browser aktivieren
    * ßnderung Bildgröße per Tastatur: Strg+Pluszeichen oder Strg-Minuszeichen
    * ßnderung Bildgröße bei EUMETSAT per Shift gedrückt+Maus übers Bild ziehen
    * Die Anzeige von hochauflösenden Satellitenbildern, kann größenbedingt dauern

    Kondensstreifenprognose für heute Morgen
    Datengrundlage: prognostizierte Werte
    Datum/Zeit: 21.09.2012/06:00 Uhr UTC, also 08:00 Uhr in DE
    Höhe: ca. 9.000-11.500 m
    Luftfeuchte: 90% über ganz DE
    Quelle 1 (Link ist zeitlich nur temporär funktionsfähig!)
    *Quelle 2: (s.u.)

    Vorhersage: Länger anhaltende Kondensstreifen sind aufgrund der hohen Luftfeuchtewerte in Flughöhe über ganz DE möglich!

    Kondensstreifenprognose für heute Mittag
    Datengrundlage: prognostizierte Werte
    Datum/Zeit: 21.09.2012/12:00 Uhr UTC, also 14:00 Uhr in DE
    Höhe: ca. 9.000-11.500 m
    Luftfeuchte: 90% über ganz DE
    Kondensstreifenprognose: Es über ganz DE zu länger anhaltenden Streifen kommen!
    Quelle 1 (Link ist zeitlich nur temporär funktionsfähig!)
    *Quelle 2: (s.u.)

    Vorhersage: Länger anhaltende Kondensstreifen sind aufgrund der hohen Luftfeuchtewerte in Flughöhe über ganz DE möglich!

    Kondensstreifenprognose für heute Abend
    Datengrundlage: prognostizierte Werte
    Datum/Zeit: 21.09.2012/18:00 Uhr UTC, also 20:00 Uhr in DE
    Höhe: ca. 9.000-11.500 m
    Luftfeuchte: 75-90% über ganz DE; Ausnahme: Die äußerste Flanke Süddeutschlands: 60%
    Kondensstreifenprognose: Es über ganz DE zu länger anhaltenden Streifen kommen!
    Quelle 1 (Link ist zeitlich nur temporär funktionsfähig!)
    *Quelle 2: (s.u.)

    Vorhersage: Länger anhaltende Kondensstreifen sind aufgrund der hohen Luftfeuchtewerte in Flughöhe über ganz DE möglich! Erst am späteren Abend, kann es an der äußersten Südflanke von DE (z.B. Bodenseeregion) zu einer gewissen Entspannung der Situation kommen.

    Lufttemperatur in Reiseflughöhe
    Datengrundlage: prognostizierte Werte
    Datum/Zeit: 21.09.2012/ganztägig gültig für DE
    Höhe: 9.000 m-11.500 m
    Temperatur: -35, eher tiefer
    *Quelle: (s.u.)

    Luftfeuchteverteilung
    Datengrundlage: gemessene Werte per Satellit
    Datum/Zeit: 21/09/12 02:45 UTC, also 04:45 Uhr in DE
    Höhe: 1.000-9.000 m
    Luftfeuchte: Im westlichen Drittel von DE, ist bereits eine Luftfeuchte von über 80% sichtar, die Mitte und der Osten, ist noch trocken.
    Quelle (Schwarze Zonen sind Darstellungsfehler, die fehlende Farbe ist Grün)

    Europa optisch per Satellit
    Datengrundlage: Satellitenbild
    Datum/Uhrzeit: 21.09.2012/04:48 Uhr UTC, also 06:48 Uhr in DE
    Quelle (Link ist zeitlich auf etwa 7 Tage begrenzt!)

    Kondensstreifen über der Westflanke von DE und über Frankreich Westseite von DE.

    Ergänzende Datenquellen
    *Quelle oder *Quelle 2: wetter3.de/vertikal.html
    (Bei entsprechender Einstellung gültig für alle Prognosen; Empfohlene Wetterdatenquelle der Aktion “Sauberer Himmel”)

    Die Herausforderung an alle lautet
    1. Selbst den Himmel beobachten
    2. Die eigene Beobachtung mit den KOKO-Wetterdaten abgleichen
    3. NUR bei unerklärlichen Differenzen Alarm schlagen

    Wer mehr über die verwendete Datenerfassung und die Hintergründe des Projekts wissen will, bitte hier entlang!

    AE-35

  14. Frank H. sagt:

    Südöstliches Rheoin-Main-Gebiet
    Wetterdaten und Kondensatbildung Flugverkehr
    Temperatur 3 Grad (2 Meter über Boden)
    Windrichtung Südost
    Rel. Luftfeuchte 100 %
    Regen 0
    Offiziell Wolkenlos!

    Beobachtung Himmel.
    Großer Interkontinentalflugverkehr
    Weitflächige Kondensstreifen aus russenden Flugzeugabgasen teilweise von Horizont zu Horizont, lösen sich NICHT auf.
    Hintergrund Himmel Azurfarben geht ins Milchige über
    Ausgeprägte dünne Schleierwolkenbildung
    Flughöhen mit Kondensattionseffekt 15.000 bis 30.000 Fuß

  15. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel

    Ja, die Forscher stecken in einer Zwickmühle, Zitat aus der Lufthansa-Forschung:
    “Wird die Bildung von Kondensstreifen durch die Baureihe des Triebwerks beeinflusst? Bei dem Feldversuch 1999 zeigte sich, dass sich der Kondensstreifen bei modernen Triebwerken aufgrund der niedrigeren Temperatur im Abgasstrahl deutlich früher als bei älteren Modellen bildet. Ein geringerer Verbrauch und eine höhere Effizienz macht das moderne Triebwerk dennoch klimafreundlicher.”

    Die Wissenschaftler sollen also zum einen an Triebwerken mit niedrigerem Verbrauch arbeiten, was eben auch dazu führt, dass diese dann weniger Hitze erzeugen. Zum anderen, werden aber bei geringerer Hitze die Bedingungen zur Bildung von Kondensstreifen begünstigt.

    Jetzt sollen die Konstrukteure Triebwerke bauen, die weniger Treibstoff verbrauchen. Und obwohl sie dabei kühlere Betriebstemperaturen aufweisen, sollen diese dennoch möglichst geringe Mengen an Kondensstreifen erzeugen.

    Bei dieser Aufgabenstellung liegt beinahe der Verdacht nahe, dass man paradoxerweise nicht nach Mitteln zur Ausbringung von absichtlich erzeugten also künstlichen Kondensstreifen sucht, sondern welche zu deren Unterdrückung.

    Und das soll es sogar geben, denn Zitat:
    “Kondensstreifen entstehen als weiße, schmale Streifen durch Kondensation von Wasserdampf an den Rußteilchen der Trieb- werksabgase. Ein Kilogramm verbrannter Treibstoff erzeugt ca. 1,3 Kilogramm Wasserdampf. Kommen die heißen Abgase in
    die um -50°C kalte Luft, gefrieren die kondensierten Tröpfchen.
    Voraussetzung für die Entstehung von Kondensstreifen ist, daß die Luft in der Flughöhe genügend feucht und kalt ist. Nur dann können die in den Kondensstreifen gebildeten Eisteilchen lange überleben. Diese breiten sich aus, können zu riesigen Cirrus- wolken anwachsen und für Stunden oder sogar Tage sichtbar bleiben. Ist die relative Feuchte niedrig, können sich einmal entstandene Kondensstreifen nicht halten, da sie bei der Vermischung mit der Umgebungsluft verdunsten. Die jeweilige Reiseflughöhe entscheidet hauptsächlich ob Kondensstreifen entstehen. Während die von den Trieb- werken ausgestoßene Menge an Wasserdampf in Bodennähe gegenüber der dort bereits natürlich vorhandenen Menge unerheblich ist, führt sie in der oberen Troposphäre (in über acht Kilometer Höhe) zur Kondensation. Außerdem wird die Bildung von Kondensstreifen um so wahrscheinlicher, je geringer die Temperatur der Umgebungsluft ist. Das erklärt, warum es vorkommen kann, daß eines von zwei Flugzeugen Kondensstreifen hinter sich läßt, das andere aber nicht: Sie fliegen in unterschiedlichen Höhen. Stealth-Flugzeuge verraten sich zu keiner Zeit durch Kondensstreifen. Mit chemischen Zusätzen (so wird vermutet) kann die Bildung von Kondenswasser und Eiskriställchen verhindert werden.

    http://www.luftpiraten.de/glos_k64.html

    Verkehrte Welt! Stealth-Bomber stehen also im begründeten Verdacht Anti-Kondensstreifenmittel zu benutzen, also gerade das Gegenteil von dem, was die “Chemtrail”-Gemeinde vermutet.

    AE-35

    PS: Zur aktuellen KOKO-Kondensstreifenprognose vom 21.09.2012 (Freigabe erfolgt, falls noch nicht geschehen!)

Hinterlasse eine Antwort