„Die Tafeln“ – ein Armutszeugnis für Deutschland!?

Despair of homeless.

Die Rasendereporterin Julia Jentsch hat sich aufgemacht und mit Mitarbeitern der Tafel Frankfurt, dem Referatsleiter des Sozialverbandes Thüringen-Hessen und einigen Betroffenen gesprochen. Diese Dokumentation zeigt ein anderes Deutschland und Menschen die trotz Arbeit und Kindern im Sozialstaat noch auf Zuwendungen auf freiwilliger Basis angewiesen sind. Julia Traf Menschen, die einen Spagat zwischen Würde und dem einfachen Leben machen, jeden Tag auf ein neues. Die Kurzdoku entstand für die Webseite Cashkurs.com von Dirk Müller, der in der letzten Zeit auch immer häufiger solche Randthemen von enormer Wichtigkeit bringt.


Hier eine Kurzversion der Doku (6 min):

„Die Tafeln“ – ein Armutszeugnis für Deutschland !?

Hier die Langversion (18 min) :

Der Artikel dazu bei Cashkurs.com : ?Die Tafeln? ? Ein Armutszeugnis für Deutschland !?

Wohl dem der hat und nicht um Gaben bitten muss.

Carpe diem


20 Responses to „Die Tafeln“ – ein Armutszeugnis für Deutschland!?

  1. stupido sagt:

    Hallo Julia und nichzt persönlich nehmen…aber etwas wenig hintergrund…

    Die Tafeln … Big Abfallfresserbusiness made by McKinsey

    von Eifelphilosoph @ 2009-09-13 – 08:42:18

    Ich habe lange überlegt, ob man das so schreiben so: Abfallfresser. Hört sich sehr hart an, könnte als Versuch der Entwürdigung gedeutet werden.

    Doch dann dachte ich: Nein, das muß mal sein, das harte Wort. Immerhin ist es mal wichtig zu zeigen, was McKinsey aus den Bürgern dieses Landes gemacht hat….oder noch machen will, auch wenn ursprünglich die Idee der Tafeln mal eine andere war.

    Ursprünglich bewunderte ich die Arbeit der Tafeln sehr. Es gab Hoffnung auf ein Zeichen gegen die zunehmende Verrohung des sozialen Klimas. Ich bewundere die Arbeit der Menschen, die dort tätig sind, immer noch sehr. Aber mitlerweile störe ich mich an dem Umfeld.

    http://www.fazfinance.net/Aktuell/Wirtschaft-und-Konjunktur/Die-wundersame-Vermehrung-der-Tafeln-2394.faz

    Die Hälfte der Waren ist noch genießbar: Der Rest wandert in den Müll

    Ja, das ist so. Fünzig Prozent der gelieferten Waren sind Müll. Und wer muß den entsorgen?
    Nicht mehr Lidl, Aldi und Co., sondern die Tafeln, die offiziell eine ganz schöne soziale Sache sind, inoffiziell aber eigentlich eine clevere Idee zur Kostensenkung der Konzerne sind.
    http://eifelphilosoph.blog.de/2009/09/13/tafeln-big-abfallfresserbusiness-made-by-mckinsey-6951898/

    Die ganzen Tafeln sind fauler Zauber…ich weiss aus eigener erfahrung, dass z.b. die namhafteste Sozialhilfe“Organisation“ des Landes hier am Ort als Ausgabestelle fungiert…und die betreibende Familie & co. sich ohne wirklichen bedarf mal erst am geniessbaren bedient….bevor was „rausgestellt“ wird…. etc. pp….

  2. Jens Blecker sagt:

    Du wirst lachen, aber genau darüber haben wir vorhin noch am Telefon gesprochen und Julia meinte da müsste man noch mehr ins Detail gehen. Leser von Cashkurs sind allerdings eher im Finanzbereich zu finden und dafür ist das schon guter Stuff, also nicht meckern 😉

  3. Tranfunzel sagt:

    Vielleicht gibt es eine neue Krankheit die sich „kognitive Dissonanz“ nennt.
    Diese Wahrnehmungsstörung beruht darauf, dass sich viele Menschen von den Massenmedien ihr Bild von der Realität formen lassen.
    In diesem Land ist überhaupt nichts mehr i.O. Der 2. Sprecher sprach ganz deutlich von der Einführung von Mindestlöhnen von ca. 10€.
    Seit wann gibt es bei Zeitarbeitsfirmen solche Löhneß Selbst wenn man qualifiziert ist, wird versucht einen in die untersten Stufen einzuordnen.
    Eine Lüge ist, das nicht genug „Geld“ da wäre. Stimmt aber nicht, sondern der Sprecher sagte es, es ist unfair verteilt.
    Ich verstehe viele Leute nicht, die Börsenkurse beobachten und immer von Wachstum und Dividenden reden.
    „Geld“ arbeitet nicht, sondern Menschen machen sich dafür den Rücken krumm.
    Wenn der Satz „wer nicht arbeiten will, soll auch nichts essen“ so stimmen würde, dann dürften die Leute, die nur ihr Geld „arbeiten“ lassen, eigentlich gar nichts mehr essen.
    Das andere Argument, die Politik könne keine Arbeitsplätze schaffen ist doch auch nur eine Lüge. Der Staat hat auch die Macht, z.B. Zölle zu erheben, die einheimische Produkte schützen würden.
    Warum werden auf der anderen Seite bestimmte Firmen und Produkte subventioniertß Das kostet Geld und bringt nicht Geld ein wie Zölle.
    Wenn ein gelernter Elektroniker in Deutschland 1000€ netto verdient, wie verhält er sich dann zu einem Arbeiter bei Foxconn in China, der 300€ netto verdient?
    Wenn man Miete, Nahrungsmittel etc. vergleicht dürfte der deutsche Arbeitnehmer nämlich deutlich ärmer sein.
    Nur ein Spekulant betrachte absolute Werte und danach ist dann China „billiger“.
    Was ist denn wirklich globalisiert, wenn nicht die Kapitalmärkte?
    Wo soll das alles noch hin führen ß So lange die Verlierer nicht die Stimme erheben, wird sich leider nichts ändern.
    Nur irgendwann sind auch die „Besitzstandswahrer“ am Stammtisch von heute selber dran.

  4. Zartbitter sagt:

    @tranfunzel:

    Wir sind ja nicht immer einer Meinung, aber
    das ist exakt in Übereinstimmung mit meiner Meinung.

    Doch meine geht noch einen Schritt weiter:

    Ist das vielleicht gewollt?

    Ein Plan? Eine Agenda?

    Wessen?

    Der 13 Familien, die sich die Erde untertan gemacht haben?

    Das allsehende Auge? Von wem?

  5. AE-35 sagt:

    @Tranfunzel

    Nichts von dem was Du schreibst ist richtig.

    Was wie eine Kritik an Deinem Kommentar klingen mag, ist in Wirklichkeit als die Entfernung des Schleiers zu verstehen, der unser aller Blick trüben will.

    Keine „Tafel“ als Kompensation an die Armen, kein Mindestlohn in welcher Höhe auch immer, keine Subventionen, keine Zölle, keine Politik, keine Geldjongleure können uns je retten.

    Das Problem ist schlicht und ergreifend unsere Wirtschaftsform. Diese baut auf Raubbau, Ausbeutung, Unterdrückung, Zwang, wahlweiser Aus- und Zwangseingrenzung und stetigem Wachstums auf.

    Solange die Menschen nicht lernen wofür sie eigentlich arbeiten, nämlich einzig und allein zur Erfüllung ihrer gemeinsamen Interessen bzw. Bedürfnisse und zwar im Konsens mit denen des Planeten, solange wird es ein unten und ein oben, arm und reich, Sieger und Verlierer geben.

    Warum? Weil unser System darauf beruht, dass es Unterschiede gibt, geben muss. Die Unterschiedlichkeit in Puncto (alles) haben oder nicht(s) haben, ist sein inerter Motor. Es ist das stetige Anheizen der unstillbaren Gier von unten nach ganz oben kommen zu müssen, um sich endlich alle zuvor geschickt suggerierten Träume erfüllen zu können. Doch dies wiederum, kann in der gelebten Pracht der Reichen immer nur auf Kosten von Dritten gelingen, die nun ihrerseits dazu angespornt werden sollen, denen die haben durch höhere Leistung alles wieder abzujagen, oder aber, sie haben diesen zu dienen, bis ihnen das Blut aus allen Poren dringt.

    Dieses System gleicht einer Menschenfarm. Die einen Menschen können darin zu von den Farmern geschätzten Turbokühen mutieren, oder sie werden zur „Fleischherstellung“ abkommandiert. Andere werden wegen ihrer Ausdauer benötigt, wieder andere, wegen ihrer Schnelligkeit oder Intelligenz gebraucht. Aber niemals wird es ein Mensch schaffen zu einem Farmer (Hochfinanzadel) zu werden, denn diese Plätze sind in diesem System ein für allemal vergeben.

    Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass der Aufstieg eine Menschen daher niemals grenzenlos sein kann, sondern immer vor dem erreichen der obersten Schicht, den Farmern, enden muss.

    Man schaue sich dazu einmal genau an, wer heiratet eigentlich wen. Heiratet jemand aus dem Finanzadel einen armen Menschen, oder sind es nicht doch alles inzestuöse Verbindungen?

    Letzteres dürfte der Wahrheit wohl näher kommen. Warum wohl, nicht wahr?

    Dieses System, ist fast ein Perpetuum Mobile. Das Einzige was es zur Zeit noch aufhalten könnte, sind die zur Neige gehenden Ressourcen und die daran zugrunde gehende Umwelt, also die Basis des Lebens an sich.

    Eine echte Lösung stellt nur eine wachsende Einsicht und den daraus resultierende Veränderungswillen der Menschheit.

    Siehst Du hierfür keine Chancen, dann mach Dich auf das kommende Inferno dieser durchgeknallten Lebensform gefasst. Dieses Inferno kann schon morgen, aber auch erst in 50 Jahren beginnen.

    Das ist das Einzige was wohl niemand genau weiß. Alles andere jedoch, ist systemimmanent und somit Vorherbestimmt.

    Also nicht böse sein auf meine Kritik, sondern die Sache einmal von einer anderen Seite aus betrachten.

    AE-35

  6. Zartbitter sagt:

    @ geschoepf:

    Danke für den Link

    Lupo und Maria verdienen Respekt!

  7. Hallojulia sagt:

    @AE-35
    Deinem Kommentar kann ich voll zustimmen. Das System IST das Problem.
    Hier noch ein perfider Vorschlag, getarnt als humanitärer Akt der Mitmenschlichkeit:

    http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2012/11/organspende-in-deutschland-eine-gigantische-fehlsteuerung/

  8. Geschoepf sagt:

    aber, wir dürfen uns nicht nur mit dem „Schlechten“ befassen. Denn unser aller Geist / Gedanken, können den „Zustand“ ändern:
    Das fundamentale Verständnis der Lebensprozesse, das wir durch die Kenntnis der physikalischen Eigenschaften des Elektrons und seiner Wechselwirkungsmöglichkeiten gewonnen haben, erlaubtes, eien weitere Brücke zu schlagen zu einer revolutionären biologischen Therorie- der Theorie der morphogenischen Felder.
    Der englische Biologe Rupert Sheldrake stellte in seinem Buch -Das schöpferische Universum- die folgende Hypothese auf: „Das Universum richtet sich nicht nur nach unveränderlichen starren Mustern, sondern folgt auch Gewohnheiten – Mustern, die im Laufe der Zeit durch die Wiedrholung von Ereignissen entstehen. Jeder Form und jedem Verhalten liegen neben genetisch bedingten Ursachen unsichtbare Konstruktionspläne zugrunde – transzendente mprphogenetische Felder prägen und steuern die gesamte belebte und unbelebte Schöpfung. Eignet sich ein Angehöriger einer biologischen Gattung ein neues Verhalten an, wird sein morphogenetisches Feld verändert. Behält er sein neues Verhalten lange genug bei, beinflusst die morphische Resonanz eine Wechselwirkung zwischen allen Gattungsangehörigen, die gesamte Gattung“ Diese Hypothese ist bereits durch etliche biologische und verhaltensphsychologischen Experimente betstätigt worden. —> Auszug aus Artikel in raum u. zeit – Thema Quantenphysik und Bewusstsein.
    Das bestätigt doch, wir (jeder einzelne) sind es selbst
    die mit den eigenen Gedanken unsere Welt beeinflussen. Das bestätigt sämtliche Zitate und Aussagen von Jesus, – allgemein gesagt: denke GUTES, tue GUTES – es kommt auf dich zurück. Er hat diese Erkenntnis nicht von der Wissenschaft erhalten, sondern von Gott dem Allmächtigen. Alles ist mit ihm Verbunden, jedes Atom und jedes Elektron.

  9. AE-35 sagt:

    @Hallojulia

    Wegen des Organspenden-Artikels: oekonomenstimme.org

    Braucht’s noch mehr Worte, um diesen Wahnsinn zu beschreiben?

    Unter uns sicherlich nicht!

    Zwei Probleme:
    1. Diese Bildungslücken sind die Führungskräfte von morgen
    2. 343 mal gelesen und kein Protest aus der Leserschaft

    Noch Fragen?

    AE-35

  10. EuroTanic sagt:

    Ich arbeite seit 2007 bei der Tafel. Es ist das Verwalten vom Elend. Ordentlich, effektiv, und in Teilen auch Profit generierend. Typisch deutsch ebend. Gründlich waren die Deutschen ja immer. Viele der Mitarbeiter sind frustriert, das Elend wird immer grösser. Und die Lebensmitte sind doch eigentlich schon „schlecht“, wenn sie „frisch“ noch im Supermarkt stehen. Was bleibt dann von einem Salat, der nach Wochen Transport und Lagerung bei der Tafel landet? Abfall. Die Hartzer und Renter und Asylanten sind die Abfallfresser der Gesellschaft geworden. Früher waren es die Schweine, denen man den Abfall zugeworfen hat. Genauso betrachtet die Gesellschaft die Armen in Deutschland. Solange sie einen Nutzen haben (Arbeiterschreck) werden die Hartzer mit Abfall gemässtet. Um sie dann irgendwann zu schlachten.

  11. Tranfunzel sagt:

    Ich bin mit Sicherheit kein Träumer oder eine trübe Tasse.
    Es gibt eine weltweit sehr kleine Gruppe von Menschen, die von diesem System so wie es ist immer profitieren.
    Es nützt einem Menschen heutzutage nicht „nur“ intelligent oder „gebildet“ zu sein, wenn er nicht über bestimmte Beziehungen nach „oben“ verfügt.
    Das fängt schon bei den Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche an (egal was man jetzt unter Bildung versteht) und hört bei den Studenten noch nicht auf.
    Wieso wurde das Studiensystem auf Bachelor und Master (schulähnlich aufgebaut) umgestellt und sog. Elite Unis eingeführt.
    Warum ist ein Harvard oder Yale etc. Titel „so toll“?
    Dort dürfen oder können fast nut Kinder reicher Leute studieren oder bes. Stipendiaten.
    Etwas anderes. Nimm die „Lebensmittel“ Preise. Früher gab es kleine Landwirtschaft und die Produkte wurden lokal vermarktet.
    Das Ganze wurde durch Preisdumping zunichte gamacht. Wenn die Leute nur die billigeren Produkte kaufen, läuft das System so.
    Damit das so funktioniert, mußten die Anbauflächen immer größer werden und ein teurer Fuhrpark angeschaft werden (oder genossensschaftlliche o.ä, Maschinenringe)
    Dann die Sache mit der NPK Düngung. Ohne die synth. Herstellung von Ammoniak aus Luft wäre Nitratdüngung nicht möglich. Auch Phoshatdüngung ist eine zweischneidige Sache.
    Irgendwann gibt es diese Möglichkeiten der Düngung nicht mehr.
    Das was ich oben meinte, war eigentlich eher, das die Spekulanten eine Volkswirtschaft gegen die andere ausspielt.
    Und dann soll man noch Mitleid haben mit den armen Spekulantenß Denn sie folgen nur „den Gesetzen des Marktes“ ß
    Das bedeutet im Umkehrschluß das „die Gesetze des Marktes“ ein unumstößliches Dogma sind.
    Die Sache ist eher, das überhaupt kein Wille besteht diese Gesetze zu ändern.
    Mit staatlichen Regularien könnte man da schon etwas beeinflussen. Die Sache ist aber die das „die Regierung“ nicht das tut, was „besser“ für das Volk wäre, sondern das was den Großkonzernen und Banken „gut“ tut.
    Die „Globalisierung“ ist nicht vom Himmel gefallen, sondern ein perverser Wunschtraum einiger weniger.
    Wenn nämlich Produkte überall in der Welt zu ähnlichen Preisen produziert werden würden, würde es absolut keine Sinn machen alltägliche Dinge um die halbe Welt zu schiffen.
    Da nicht alle Länder das Gleiche produzieren, wird es immer einen weltweiten Handel geben.
    Man denke nur an die Bronzezeit und den Namen Cuprum für Kupfer (Cypern).
    Waren weltweit zu handeln ist keine Erfindung der Neuzeit.
    Damit aber irgendwie ein halwegs fairer Handel entsteht muss als erstes ein stabiles „Geld“ system her.
    Und über die die „oben“ sitzen mche ich mir schon lange keinen Kopf mehr. Wie will man die entmachten ß
    Selbst nach einer Währungreform sind diese schon lange wieder oben. Und diese fiese Spiel läuft schon seit Generation, was ja diese Zweckhochzeiten zeigen.
    Dann müßte man sie alle enteignen, und das hat ja auch nicht funktioniert.
    Zum anderen wie will man 7 Milliarden Menschen ein würdiges Leben verschaffen und zwar nicht nur mit „Geld“, sondern auch mit halbwegs sinnvoller Beschäftigug.
    Wie viele Menschen knallen sich den Kopf mit Drogen zu ß Und beileibe nicht nur in Industrieländern.
    Im Jemen kauen die Menschen Kath, woanderes Betelnüsse etc.
    Wenn die Menschen nur noch rumsitzen kommem sie auch auf dumme Ideen.
    Ich meine nicht „Arbeit macht frei“, sondern eine Beschäftigung, der man gerne nachgeht.

  12. Tranfunzel sagt:

    hallo EuroTanic. Genau das was du sagst habe ich selber auch kennen lernen „dürfen“.
    Meistens gab es dort Gemüse und Obst und Backwaren. Die Sachen waren so la la. Das Problem war für mich immer was mach mit all den Sachen auf einmal.
    Nach 2mal bin ich nicht mehr hingegangen. Viele haben mit solchen Einkaufsshoppern die Sachen abgefahren.
    Was auch auffällig war, war der Kampf um diese Eintrittszettelchen. Je nach dem welche Nummer man bekan, kam man früher oder später dran und für die letzten war halt fast nix mehr da.
    Und was du über den Schweinetrog gesagt hast ist auch wahr. Es ist pervers.
    Hartz IV oder Armut dient als Arbeiterschreck oder Schreckgespenst auch ja für.. € arbeiten zu gehen.
    In einer Firma meinte ein Vorgesetzter es würden bald Köpfe rollen (es wurden Zylinderköpfe gefräst, aber er meinte die echten) und dann gibts Hartz IV.
    Ich habe diesem Vorgesetzten in stiller Stunde mal vorgerechnet, das ich mit Hartz IV fast besser stünde. Zumindest hätte ich keine Schichtarbeit mehr machen müssen. Weil es kein Fahrgeldzuschuß mehr gab bin ich bei Wind und Wetter je 10Km mit dem Fahrrad gefahren.
    Und ja. Die Tafeln sind eine Alibifunktion und ein Verwalten von Armut, wie du es sagtest.
    Es müssen endlich Löhne und Perspektiven her.
    Das ganze Spiel kann nur deswegen so laufen, weil die meisten Menschen den Mund nicht aufmachen.
    Dann müßte man auch andere Parteien haben. Den etablierten Parteien traue ich schon lange nicht mehr.
    Aber was sind den Alternativen ß

  13. Politicus sagt:

    Zur Organspende fällt mir Monty Python, der Sinn des Lebens ein……….

    Teil V – Lebende Organverpflanzung
    In dieser Szene wird einem eingetragenen Organspender auf seinem Küchentisch kurzerhand mit allerlei Spengler- und Schlosserwerkzeug die Leber entfernt, da er ja einen Organspendeausweis hat. Auch das Argument, dieser gelte erst im Todesfall, hilft nichts, denn: „Es hat noch nie jemand überlebt, dem wir die Leber entfernt haben“. Mittels eines Mannes, der in einem rosa Abendanzug plötzlich dem Kühlschrank entsteigt und den „Galaxy-Song“ zum besten gibt, kann schließlich auch noch die Gemahlin des Opfers zur Leberspende überredet werden.
    In der folgenden Zwischenszene in der Chefetage der Very Big Corporation of America wird eine Studie zum Sinn des Lebens diskutiert: „…Materie ist Energie. Im Universum gibt es sehr viele Energiefelder, die wir auf normalem Wege nicht wahrnehmen können. Einige dieser Energien haben eine spirituelle Quelle, welche auf die Seele einer Person einwirkt. Jedoch existiert diese Seele nicht ab initio, wie das orthodoxe Christentum uns lehrt, sie muss ins Sein gebracht werden durch einen Prozess kontrollierter Selbstbeobachtung. Dies jedoch wird so gut wie nie erreicht aufgrund der einzigartigen Fähigkeit des Menschen, sich durch alltägliche Trivialitäten vom Geistigen ablenken zu lassen…“ Schließlich wird die gesamte Versammlung durch den Angriff der „GmbH“ abgelenkt, die dann von einem Wolkenkratzer erschlagen wird.

  14. Politicus sagt:

    DAs SYSTEM…………..genau das ist es was die „Eliten“ wollen, wir nennen es System anstatt das wir Namen nennen. Würden wir endlich nicht mehr über System Lamentieren sondern über die Verursacher und Nutznieser dann gäbe es Angriffsflächen.

    Der einfachheit halber können wir den Oberbegriff Politiker nennen, dann Lobbyisten, Verbandspräsidenten, Banker usw.

    Da kommt einiges zusammen……Henkel, Rogowski, Gabriel, Müntefering, Merkel, Dobrint, Schmidt, Kohl, Genscher, Honecker, Ulbricht, Busch, Carter, Kennedy, Hitler, Mao, Stalin, Lenin, der Adel, usw……

    Erst wenn die Personen alle dingfest gemacht sind kann es anderst laufen………aber kann das Geschehenß

  15. Politicus sagt:

    Nachtrag………ein paar der Personen sind natürlich Biologisch schon aus dem Rennen……….aber deren Ideologie gibt es immer noch

  16. EuroTanic sagt:

    Die einzige Möglichkeit ist eine totale Verweigerungshaltung gegen so ein System. „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“ Adorno
    Kein Arbeit mehr für das System.
    Möglichst viel Boykottieren im System.
    Nicht mehr an den Systemschnittstellen teilnehmen wie Geld, Fernsehen, Parteien, Bürokratismus Arbeit etc.“
    Das ist zwar hart und mit Konsequenzen versehen. Aber man kann auch nicht in einem Verein von Kinderf… bleiben mit dem Argument, dass es „bequem“ sei, man ja alleine nix ändern kann und man keine Alternative sieht.

  17. Manitou sagt:

    Schön & Gut aber VON WAS ? will man dann leben, in der Innenstadt wachsen nunmal nicht genug Beeren & Kräuter für alle und die Winter sind verdammt hart mittlerweile.
    Raus in die Pampa sich ein Erdhügelhaus und erdagas-meiler bauen kost auch nicht wenig geld, denn einfach im Stadtpark die Wiese besetzen geht ja auch nicht, geschweige denn dort zu bauen.

    hrmpf.

  18. Melissa sagt:

    Die Fakten stimmen nur das Problem ist nicht das System sondern eben die Reife oder der Bewußtseinstand der Menschen die dort mitspielen und darum geht es ja dass der Mensch bewußt wird… nur das kannst du nicht erzwingen.

    Außerdem ich hab´s schon mal geschrieben…vorherbestimmt ist nix.. außer du willst das glauben, selbst sogenannte unheilbare Krankheiten können in Sekunden geheilt werden.Unser Geist und unser Körper verfügen über erstaunliche Regenerationskräfte und Gaja ebenso.

    Ich kann dich schon verstehn A-35, wenn es nach meinem Ego ginge hätten wir auch flux ne astreine wirkliche Ökodiktatur um die Natur, die Tiere und die Menschen die das Leben lieben zu schützen…

  19. Melissa sagt:

    Die Fakten stimmen, nur das Problem ist nicht das System sondern eben die Reife oder der Bewußtseinstand der Menschen die dort mitspielen und darum geht es ja dass der Mensch bewußt wird… nur das kannst du nicht erzwingen.

    Außerdem ich hab´s schon mal geschrieben…vorherbestimmt ist nix.. außer du willst das glauben, selbst sogenannte unheilbare Krankheiten können in Sekunden geheilt werden.Unser Geist und unser Körper verfügen über erstaunliche Regenerationskräfte und Gaja ebenso.

    Ich kann dich schon verstehn AE-35, wenn es nach meinem Ego ginge hätten wir auch flux ne astreine wirkliche Ökodiktatur um die Natur, die Tiere und die Menschen die das Leben lieben zu schützen…

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