Nächstes Opfer: Wenn Mobbing tödlich endet

Teenager Verzweiflung

Es ist eine Geschichte, die mir die Tränen in die Augen drückte. Wiedermal hat der Cyberspace ein Opfer gefordert und ein junger Mensch hat sein Leben beendet. Besonders getroffen hat mich sein Abschiedsbrief an die Eltern, die dem ganzen hilflos gegenüber standen. Bereits das klassische Mobbing kann Menschen das Leben zur Hölle machen, Cybermobbing hingegen ist eine völlig andere Qualität. Im Schatten der Anonymität, werden unaussprechliche Gemeinheiten verbreitet und oft multiplizieren diese sich, einfach weil es ja witzig ist. Die Betroffenen schweigen und ziehen sich immer mehr zurück in die Isolation. Wo das Netz manchmal schon der letzte Kontakt zur Aussenwelt ist, entwickelt sich diese Rückzugszone zu einem Minenfeld.


In etwa kann ich nachvollziehen, was so manches Kind für einen Horror durchlebt. Bis zum Ende der Grundschule war auch ich häufig Opfer; sowohl von Mitschülern, als auch von Lehrern. Mein Ausweg damals war Gewalt und so drehte sich das Blatt in die Gegenrichtung. Zum Selbstschutz hatte ich wahrscheinlich die größte Klappe am Platz und setzte diese zur Not auch mit den Fäusten durch. Es gäbe sehr viel darüber zu erzählen, allerdings möchte auch ich nicht alles im Netz ausbreiten. Nun zurück zum Fall von Tim Ribberink.

Er war 20 Jahre jung und suchte eigentlich nur das was alle Menschen brauchen, Freunde und Nähe. Bei Facebook hatte er zwar 206 „Freunde“ aber das hatte im wahren Leben offensichtlich nicht viel zu sagen. Gestern wurden seine sterblichen Überreste beerdigt und ohne den öffentlichen Weckruf der Eltern, wäre es wohl ein „Toter von vielen“ geblieben, ebenso anonym wie die Täter. Mit der folgenden Todesanzeige wollen die Eltern von Tim die Netzwelt wachrütteln:

Da ich kein Niederländisch lesen kann, nahm ich Google-Translator zur Hilfe und das Gefühl die Zeilen bereits während des Tippens zu verstehen, treibt mir abermals die Tränen in die Augen. Sinngemäß Übersetzt steht dort von den Eltern:

dem schönsten was wir hatten,
ist ist das schlimmste geschehen,

mit unbeschreiblichem Schmerz in unseren Herzen
Verabschieden wir uns von unserem ganzen Stolz

Tim Ribberink

Tim war erst 20 Jahre alt
Diese Nachricht hinterließ er uns:

„Lieber Papa und liebe Mama, ich wurde mein ganzes Leben lang verspottet, gemobbt, gehänselt und ausgegrenzt. Ihr seid fantastisch. Ich hoffe, dass ihr nicht böse seid. Auf Wiedersehen, Tim.“

Mir stockt wieder der Atem und dem ist nichts hinzuzufügen. Auch ich bin Vater und solche Zeilen zerreißen einem einfach nur das Herz.

Ein sinnloser Tot, provoziert durch Langeweile, Bosheit oder auch einfach nur aus Unvermögen. Das Mobbing im Cyberspace wird noch viele weitere Opfer fordern und selbst die Diskussion darüber könnte weitere Kinder motivieren, zumindest einmal im Leben respektiert zu werden und die volle Aufmerksamkeit zu erlangen.

Leider ist in vielen Familien mittlerweile das Einzelgängertum normal und jeder sitzt im eigenen Zimmer vor dem Bildschirm. In dieser „Isolation“ ist es sehr schwer die Zeichen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Es ist normal, dass die Kinder eher mit Unbekannten oder sogenannten Kumpels chatten und dabei noch mehr Angriffsfläche bieten. Der klassische Dialog findet immer weniger Platz in einer Welt, wo man fast das echte Leben als „Second Life“ bezeichnen kann.

Carpe diem


16 Responses to Nächstes Opfer: Wenn Mobbing tödlich endet

  1. Melissa sagt:

    Sowas trifft mich auch immer….. mein kleiner Neffe ist so ein gutherziger kleiner Strolch und wird auch immer ausgegerenzt. Wir reden drüber und ich habe schon versucht zu analysieren woran das liegt, denn er ist nicht wirklich ein Einzelgängertyp..er war zu Beginn wegen seiner süßen Art sogar sehr beliebt und viele waren neidisch…

    Das könnte zumindest ein Grund sein, so generell stelle ich nur fest dass eine Gruppe immer einen „Sündenbock“ oder Aggressionsabladestelle sucht und die meisten Mobbingopfer werden oft weniger vom Typ sondern situationsgegeben einfach dazu gemacht.

    Ich sehe das aber auch so dass durch die Einsamkeit und Anonymität in der „Cyberwelt“ das Ganze noch immens verstärkt wird.

    Vielleicht kennt ja jemand den Film Surrogates – mein zweites Ich. ist zwar ein Action-Film mit Bruce Willis aber sehr aussagekräftig in meinen Augen….

  2. EuroTanic sagt:

    Zünisch würde es gar, wenn sein facebook Acc nach seinem Tode nun noch mehr „Freunde“ bekommt.

  3. Frank H. sagt:

    Ganz üble Nummer. Die westliche Konsumzwangsneurotische Gesellschaftsklasse ist zu tiefst marode in der Sozialstruktur. Der Nachwuchs geprägt durch falsche Wertemoral wie wirtschaftlicher Egoismus, Einzelgängerwesen dank elektronischer Spiele und musikalische Vergnügungen und Neiddebatten an der Ladentheke zerfressen. Knn jemand nicht mithalten wird er „umgebracht.“

    Kaynes und Darwins Erfolg: Die Kreation des Licht Gottes wird zur Kreatur des schwarzen Unterwelt.
    Was kann man tun? Es muss sich komplett etwas in Uns bewegen.

  4. Frank H. sagt:

    Dank Internet Verbreitung abgedruckt in den bezahlten Online-Offline-Medien aller Art, feiert die Jugend UNREFLEKTIERT das als Sieg der neuen Jugendideologie. Es ist kein Einzelfall und schon gar kein Zufall.

    Die prekäre Debatte ist nach meiner Meinung also eine Zweifrontendiskussion. Politik, Wirtschaft und Bürger im Würgegriff des Gewinnstrebens einiger Weniger Individuen, denen ein junges Leben insoweit egal ist, außer das es nicht mehr konsumieren wird.

    Man muss die falschen Vorbilder benennen. Nicht verallgemeinern wie „die Gesellschaft“ ist Schuld.

    Muss man etwa das Internet streng zensieren oder muss der Kopf der Täter vor Ort gesäubert werden?

  5. Evey sagt:

    Diese Meldung hat mir gestern früh den Rest gegeben.
    Erst lese ich einen Artikel über einen 16 jährigen, der am Freitagabend in/bei Brandenburg einem unter Alkoholkonsum stehenden verunglückten 50 jährigen PKW-Fahrer das Leben rettet, in dem er ihn aus dem Auto rettet, dass auf dem Gleisbett steht. Der Mann hatte die Kurve nicht bekommen und knallte gegen ein Geländer. Der Junge war selbst mit dem Fahrrd unterwegs und rannte sofort zu dem Auto, zog den im Gesicht blutenden Mann raus und bekam ihn rechtzeitig außerhalb des Gleisbettes. Andere umstehende Personen (erwachsene Personen) dachten scheinbar mit einem Notruf genug an Hilfe geleistet zu haben. Das Auto wurde vom Zug erfasst. Der Verletzte irrte in seinem desaströsen Zustand auf der Straße rum und keiner kümmerte sich. Der Junge brüllte die Leute an sie sollten doch endlich einen Verbandskasten holen. Er war völlig allein damit und somit total überfordert. Die Folge davon: er schläft nur mit Tabletten, stand unter Schock und versteht die Welt nicht meht. Nach seinen Aussagen wusste er bis vor kurzem nicht, ob er so etwas noch einmal machen würde.
    Das ist jetzt eine ganz andere Geschichte, doch zeigt sie auch hier das wahre Gesicht unserer Mitbürger. Kann man sich so etwas vorstellen?

    Die Eltern und Lehrer der Täter, die Tim auf dem Gewissen haben, haben die nicht auch weggesehen, ignoriert, sich nicht gekümmert? Was sind das für Eltern, die erlauben, dass ihre Kinder andere Kinder denunzieren? Kriegen die das nicht mit? Da muss es doch Gespräche gegeben haben. Ist es wirklich so, dass viele Eltern den Kindern keine Toleranz, Mitmenschlichkeit, Akzeptanz und Teamfähigkeit mehr vermitteln? Kinder lernen aus Vorleben. Sie sehen sich alles ab. Selbst wenn das Fernsehen dieses Mobbing mit diesen uns verhassten Sendungen fördert, kann doch ein Kind das viel Liebe und Toleranz erfährt nicht zum Mobber werden. Da gehört auch eine große Potion Selbstbewustsein dazu, dass man bei solchen Attaken nicht mitmacht. Sind denn die Eltern in dieser Gesellschaft alle überfordert und mit sich selbst beschäftigt?
    Heute hab ich beim Zeitunglesen wieder geheult. Diesmal ist der Artikel von Tims tragischen Freitod länger.
    Danke Jens, dass du ihn hier noch mal aufgreifst, auch wenn ich nun wieder heulen muss. Aber man kann so etwas nicht oft genug bekannt machen.

  6. Jens Blecker sagt:

    Da ich ja nicht jeden Tag Primärquellen-Content machen kann, kümmere ich mich um Themen die mich selbst beschäftigen und bewegen. In solchen Fällen kommt dann meine subjektive Einschätzung, Meinung oder auch einfach meine Gefühle dazu und helfen mir die Dinge besser zu verarbeiten.

    Die recht hohe Leserzahl zum Teil ausserhalb des Mainstreams bekommt so einen Überblick über Themen die sie sonst vielleicht nicht gesehen hätten.

    Ich wünsche mir eine Welt die sich besser umeinander kümmert.

  7. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    „Ich wünsche mir eine Welt die sich besser umeinander kümmert.“

    Wer wünscht sich das nicht, aber es wird ein Wunschtraum bleiben.
    Wenn schon im Kindergarten beigebracht wird nur mit den Ellenbogen wirst du Respektiert.

    Einfach zum verzweifeln.

  8. Evey sagt:

    Um bei den Menschen etwas zu ändern und somit diesem Mobbing entgegen zu wirken müsste sehr viel drastisch geändert werden. Zu allererst aber sind die Eltern gefordert. Lehrer haben schon einen sehr harten Job und sind heute völlig überfordert. Sie können die Schüler aber besser erreichen, wenn sich die Eltern bewusst werden, dass sie die Erzieher ihrer Kinder sind und nicht die Lehrer. Erst dann könnte man erreichen, dass der Umgang der Kinder und Jugendlichen an den Schulen gewaltfrei bleibt. Die Medienanstalten müssten ein Verbot zur Austrahlung dieser Sendungen erhalten, in denen gezeigt wird, wie gemobbt wird. Hier sollte der Staat eingreifen und nicht bei der Berichterstattung zu Politik und Wirtschaft.
    Stellt euch vor, es gäbe kein Internet. So wie früher. Wenn wir uns in den Siebziger Jahren unterhalten wollten, dann haben wir uns getroffen. Telefon gabs ja in der DDR nicht für Normalos. Es wurden auch noch Briefe geschrieben. Der Vorteil war man hatte mal Abstand zu den Freunden und den Nichtfreunden. Zeit für Hausaufgaben, Lesen, Hobbys und Familie. Zum Draußen-Rumtoben und zur Langeweile (die sehr wichtig für die Seele ist). Das Internet ist eine tolle Erfindung, sie lässt uns mit Menschen in der ganzen Welt kommunizieren, sogar annonym. Und gerade das ist das Gefährliche an diese Medium. Hier können Menschen ganz annonym andere Menschen in den Tod treiben. Das Inernet ist eine Waffe und mit Waffen muss man verantwortungsvoll umgehen. Deshalb ist es wichtig seinem Kind das beste Nest zu bieten, was man bieten kann. Ein Nest aus bedingungsloser Liebe.
    Ich will nicht die Eltern solcher Täter verurteilen. Viele bekommen das garnicht mit. Es soll nur zum Nachdenken anregen.

  9. Schwarzblut sagt:

    Ich will ja echt nicht den Schweinehund hier spielen, aber solangsam wirds verdächtig…
    Der Fall Amanda Todd war echt krass und nachvollziehbar, da sich das Mobbing dort ja bis ins reale Lebenausbreitete. Sie schilderte ihr Leben auch auf eine Art wie es “ gebrochene “ Menschen tun.
    Aber das hier?
    Ein Dreizeiler und fertig, ich kann hier nirgends entnehmen das es sich um “ Cybermobbing “ gehandelt hat. Wird jetzt hier jeder Selbstmord auf Cybermobbing geschuldet? Soll das jetzt eine Kampange werden für die Politiker damit sie weitere Einschränkungen und Kontrollen fürs Internet durch bringen können?
    Amanda Todd hat mich wirklich tief berührt, aber wiso läst mich das hier völlig kalt? Vll weil an der Sache hier was Faul ist?

  10. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Häääää

  11. Evey sagt:

    In meinem Zeitungsartikel steht, dass auch er wie Amanda über das Internet beschimpft wurde.

  12. Hallojulia sagt:

    Das zur Zeit herrschende Menschenbild, besser sein zu müssen, als andere,(Konkurrenzdenken), führt doch dazu, dass in den „Erziehungsanstalten“(Kitas,Schulen etc.)den Kindern beigebracht wird, dass nur der „Bessere“ gewinnt. Und was ist „besser“?
    Schneller, höher, weiter, schöner, reicher, skrupelloser, cooler(kälter), stärker etc.(die Schwachen gehören ausgesondert),(the survival of the fittest)—- Passt doch genau in das System!
    Das sind alles Symptome dieses Systems, die zeigen, wie degeneriert unsere sogenannte Gesellschaft ist, die diese krankhafte Gier nach Anerkennung zeigt, ist. Das kann man aber nicht denjenigen , die diesem System folgeleisten ankreiden, denn das sind diejenigen, die damit von klein auf indoktriniert wurden, sondern denjenigen, die dieses System insceniert haben.
    Ich frage mich auch, wo das alles noch hinführen wird, und fühle mich zunehmend hilflos, wenn ich sehe, wie die Verrohung und die mangelnde Mitmenschlichkeit den Bach herunter geht und mit den Sprüchen konfrontiert werde: Du hast ja Recht, aber was soll man denn machen ?
    Ehrlich gesagt, fällt mir da auch nichts ein, denn es mangelt mir offensichtlich an der Fähigkeit, Menschen davon zu überzeugen, dass es nur gemeinsam geht, Dinge zu verändern.

  13. Irmonen sagt:

    Es gibt Menschen die gehören von Geburt an einfach nicht in eine Herde.

    Eine Herde das sind die Zusammenballung von gleichen ohne eigenstäniges Dasein, also Viren und Bakterien gleich in Menschengestalt.

    Das klingt seltsam? – nein, das ist ein existentielles Faktum. leider in der „Psychologie“ nicht bekannt. In der offiziellen Psychologie wird auch nur versucht, die Leute wieder in die „soziale Herde“ zu integrieren.

    Stell dir einfach mal einen Löwen unter Schafen vor, das passt eben nicht. Vieleicht ist dein Neffe sowas wie ein Löwe oder ein Wolf. Da wird ihn die Herde als nicht dazugehörig riechen und ausgrenzen.

    Es gilt deshalb sich an die zu halten, die auch nicht zur Herde dazugehören und das sind ganz ganz ganz wenige. Vermutlich tummeln sich viele dieses Schlags hier auf IKN rum!!!!

  14. JoJu12 sagt:

    Ja, was ich dazu ansagen will, ist folgendes: Mann vergisst auch immer wieder den Wert einer gesunden Familie. Ernsthaft. Aber woher sollen Kinder Halt und Gerechtigkeit lernen, wenn nicht von gesunden Eltern. Ja klar, es gibt immer Ausnahmen. Aber in der Regel lernen die Kinder in den ersten Jahren ihrer Entwicklung den Wert der Bindung, des Vertrauens usw. Und wo stehen wir heuteßßScheidungen sind an der Tagesordnung( ich merke an, dass es auch da Ausnahmen gibt, Eltern, die trotz Scheidung versuchen, dass Beste für ihre Kinder herauszuholen); FrühkindlicheBildung…..ha, dass ich nicht lache. Diese frühkindliche Bildung setzt vorraus, dass Eltern, mit einem niedrigen bildungsniveau schlechter in der Lage sind ihre kinder zu erziehen, als Akademiker. Wir lassen usn vorschreiben, wie unsere Familien zu führen sind. Nicht mehr der Mann hat das Sagen, oder die Frau….nein, der STAAT. Und dann wundern wir usn, dass auf der einen Seite, die Mobber immer brutaler und gewissensloser werden…..und auf der anderen Seite die Opfer immer hilfloser. Ich war früher auch ein extremes Opfer von Mobbing, dass war in den Neunzigern. Aber durche Liebe, und Sicherheit ( ohne Gewalt…weil , ich war ein Mädchen) habe ich es irgendwie geschafft. Aber was erwartet man , von einer Geselllschaft, die nur noch Geld oder Bildung oder Konsum als höchstes Gut ansiehtßßßß Jetzt mal im Ernst. Ich werde zum Beispiel niemals zulassen, dass mein Kind in eine Kita kommt ( ich habe drei, die zwie größeren waren in einem Kindergarten) die Kleine wird nie in einen Kindergarten gehen . Wozuß? Damit sie politisch indoktriniert wirdßß Damit sie so früh wie möglcih weg kommt von ihrer Familießß Bei den anderen Beiden habe ich diesen Fehler gemacht, weil ich noch nicht geschnallt habe, was wirklich abgeht. Ich finde den Fall bedauernswert, Schrecklich….wenn ich als Mutter darüber nachdenke, zerreisst es mir mein Herz. Wann stehen wir endlich auf, um für unsere Rechte wieder zu kämpfenßßßß Wie lange sind wir noch dass dumme Proletariat, dass sich dem Willen der Oberen zu beugen hatßß? Solange, wie wir nciht aufstehen, werden sich solche Fälle und andere Schlimme Sachen häufen. Tut mir leid, aber das musste jetzt mal raus. Ich bin kurz davor auszuwandern, weil mich Europa nur noch ankotzt. Wir sind das Volk, dass war der Leitsatz für eine revolutionäre Veränderung. Wir sind das volk. Und wir können auch sowas verhindern. Und alle Opfer von Mobbing ( ich war wirklich schlimm betroffen) jetzt mal im Ernst…..auch früher gab es schon immer Grenzen. Und da ist nicht das Internet das Übel aller Dinge. Wie sollen unsere Kinder Grenzen lernen, wenn sie sie niemals kennenlernenßßßßßßßßß?

  15. DreiZt sagt:

    Ich muss dir da leider schreiben, dass du es dir ein wenig einfach machst. Bei mir gab es früher auch den ein oder anderen Mobbingfall, allerdings ging es nie so weit und die Mitschüler wussten, wann genug ist. In meinen Augen fehlt es einfach an Empathie. Was einem die Medien vorspielen und als Vorbild suggerieren ist ja auch nicht ohne.
    Bei diesen „Sendungen“ machen die sich auch ständig über Schwächere oder Langsamere lustig. Da ist es dann okay, oder wie?
    Mal ganz im ernst. Wer hat denn von Euch alles Kinder? Wer beschäftigt sich wirklich mit denen und achtet darauf, dass sie sich nicht jeden Scheiss reinziehen?
    Diese Gesellschaft verkommt, angetrieben von der Werbeindustrie und dem Erfolgsdruck können die Eltern meist auch gar nicht mehr geistig anwesend sein.
    Die Kinder lernen davon und sind dann auch nur die Konsequenz der Umwelt.
    Letztenendes verschandelt jeder, der RTL etc. guckt die Gesellschaft und hat seinen Teil zu den Toden beigetragen. Jeder der seinem Kind Stress macht ohne sich mit den Gründen zu befassen macht sich mitverantwortlich.
    Jeder der mit dem Finger auf nen anderen zeigt ist mitverantwortlich. Auch die Mobber sind Opfer ihrer Umwelt und ihre Taten sind die Konsequenz dessen.
    Wenn euch das bewusst wird und ihr anfangt euch dem Kern des Problems zu nähern, erst dann kann sich die Gesellschaft wandeln.

  16. Irmonen sagt:

    Die digitale Demenz, manfred Spitzer

    http://www.amazon.de/Digitale-Demenz-unsere-Verstand-bringen/dp/3426276038

    wer im Internet nach Artikeln über das Buch sucht wird überrascht sein, mit welcher Vehemenz die MSM mit „Schaum vor dem Mund“, sich „geifernd“ gemeinsam über Spitzer hermachen.
    Ich habe das Buch ganz gelesen, sehr aufschlußreich,,,,

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