US-Studie: Atomkrieg mit China tötet 30% aller Amerikaner

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Das globale Gewicht im militärischen Bereich hat sich deutlich in Richtung Asien verschoben, zu dieser Annahme gelangte ein Expertenteam der Georgetown University nach dreijähriger Forschung. Seitens der USA ging man davon aus, dass die Volksrepublik China nur über 200 – 300 nukleare Gefechtsköpfe verfügen würde, jetzt gehen die Schätzungen von bis zu 3600 aus. Im letzten Jahr besuchte der russische Generaloberst a. D. Viktor Jessin die USA und brachte in Übereinstimmung mit dem Leiter der Forschungsarbeit Philip Karber die Zahl 3600 auf den Tisch.


Diese Studie dürfte den Militärs ordentlich den Tag verhagelt haben, zeigt sie doch auf, dass China die USA mittlerweile erheblich schädigen könnte. Ein atomarer Konflikt hätte direkt 50 Millionen Opfer zur Folge und weitere 50 Millionen würden kurz darauf an den Folgen der Verstrahlung sterben. Damit aber noch nicht genug, große Teile der Energieversorgung, Krankenhäuser, Ärzte sowie der Betriebe aus der Lebensmittelindustrie wären zerstört und aus diesem Grund würden mindestens 50% der Überlebenden an Hunger und mangelnder ärztlicher Versorgung leiden.

In dem am 2. Januar durch den US-Präsidenten unterzeichneten National Defense Authorization Act (NDAA) wird explizit auf die fast 5000 km unterirdischen Tunnel der Chinesen eingegangen, wo sich Gefechtsköpfe befinden sollen. Der Commander der Stratcom wurde angewiesen, bis zum 15. August eine Strategie vorzulegen, wie man dieses Netzwerk aus Tunnel und der darin befindlichen Waffen neutralisieren könne, schreibt die Webseite defensenews.com. Dort heißt es weiterhin:

Karbers Bericht zeigt ein komplexes, weitverzweigtes Netzwerk aus Tunneln in Gegenden, die für nukleare Tests und Aufbewahrung von Atomwaffen bekannt sind. Ein viel größeres Tunnelnetzwerk als für 300 Nuklearwaffen gebraucht würde. Der Karberbericht zeigt auf, dass die bisherigen Berichte der US-Geheimdienste falsch sind und diese Angelegenheit durch einige Punkte im NDAA zur Chefsache erklärt wurde.

Karber gab an, dass die Gefahr eines kalten Krieges zwischen China und den USA in der Pazifikregion rasant zunimmt. Beide Länder würden einen gefährlichen Tanz aufführen. Die finale Frage der Analysten dreht sich um die Neutralisierung einer solchen Gefahr. Könnte man die Tunnel und die darin gelagerten Waffen mit konventionellen oder atomaren Angriffen ausschalten? Dort ist man skeptisch, denn die Tunnelsysteme sind weit verzweigt und liegen sehr tief.

Karbers Bericht zeigt auf, dass nach 2020 Chinas echtes Nukleararsenal im Falle eines Gegenschlags unmittelbar 50 Millionen US-Bürger töten würde. Weitere etwa 50% der Überlebenden würden kurz darauf aufgrund der Verstrahlung sterben. Zweidrittel der 7569 Krankenhäuser würden zerstört oder wären nicht mehr handlungsfähig, die Hälfte der Ärzte wären unter den Toten. Ein Drittel der Kraftwerke würden zerstört, sowie 40% der landwirtschaftlichen Flächen wäre nicht mehr nutzbar durch Zerstörung und Verstrahlung. 100 Millionen US-Bürger würden in den folgenden 10 Jahren nach dem ersten Angriff Hunger leiden, so der Bericht weiter. Zum Abschluss: 200 Millionen überlebende Amerikaner würden in Hunger und Dunkelheit leben, wie in der Steinzeit, so Karber.

Der Bericht von Karber zeigt ganz deutlich auf, die USA haben die militärische Dominanz verloren. Mit Krieg im herkömmlichen Sinne lässt sich der Volksrepublik nicht mehr drohen. Ein Blick auf das militärische Arsenal Chinas zeigt, dass ein Angriff – selbst mit atomaren Mitteln – einem Harakiri gleichen würde. Vielleicht führt dieser Umstand zu einem Umdenken und einem vernünftigen Dialog, anstatt einem weiteren Wettrüsten.

Carpe diem

Quelle: http://www.defensenews.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2013301050003


6 Responses to US-Studie: Atomkrieg mit China tötet 30% aller Amerikaner

  1. tom sagt:

    Ja,- geniale Studie. – Habe ich gestern schon auf Ria Novosti gelesen.

    Der hier ist auch gut: Zu zart für den russischen Winter: Nato-Panzer versagen bei Test nahe Moskau

    Die Erprobung der italienischen Panzerwagen Centauro und Freccia im russischen Winter hat mit einer Blamage geendet: Die Kampffahrzeuge, die das russische Militär in Lizenz bauen wollte, wurden auf einem Testgelände nahe Moskau bei nur -10 C° kampfunfähig, berichtet die russische Regierungszeitung „Rossijskaja gaseta“.

    weiter unter: http://de.rian.ru/security_and_military/20130113/265310753.html

  2. SanJa sagt:

    Recht interessant. Die Jagd nach dem Bösewicht geht weiter.

    Das fand ich eben auf ria:

    Presse: Putschisten und Touareg-Rebellen in Mali wurden von US-Instrukteuren geschult

    “ „In den zurückliegenden vier Jahren haben die USA ein umfassendes Anti-Terror-Programm in der Region absolviert sowie bis zu 600 Millionen Dollar in die Ausbildung von Militärkontingenten in Mali investiert“, berichtet die „New York Times“ am Montag. „Nachdem gut bewaffnete Islamisten aus dem benachbarten Libyen im März 2012 in nördliche Gebiete von Mali eingedrungen waren, kam es in Mali zu einem Militärputsch mit dem von den Amerikanern ausgebildeten General Amada Sanogo an der Spitze.“ „

  3. SanJa sagt:

    Solange die Chinesen noch Dollerdevisen on mass haben würde das ja nicht viel Sinn machen, oder?

  4. […] US-Studie: Atomkrieg mit China tötet 30% aller Amerikaner Posted on 17. Januar 2013 by Samy Fresh Quelle: IKNews.de geschrieben von Jens Blecker […]

  5. […] [iknews] Beitrag von Januar 14, 2013 Das globale Gewicht im militärischen Bereich hat sich deutlich in Richtung Asien verschoben, zu dieser Annahme gelangte ein Expertenteam der Georgetown University nach dreijähriger Forschung. Seitens der USA ging man davon aus, dass die Volksrepublik China nur über 200 – 300 nukleare Gefechtsköpfe verfügen würde, jetzt gehen die Schätzungen von bis zu 3600 aus. Im letzten Jahr besuchte der russische Generaloberst a. D. Viktor Jessin die USA und brachte in Übereinstimmung mit dem Leiter der Forschungsarbeit Philip Karber die Zahl 3600 auf den Tisch. Zum Rest des Beitrags […]

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