15. Februar: Asteroid 2012 DA14 auf Kuschelkurs

Asteroid near Earth

Als der Kieferchirurg Jaime Normen im Februar 2012 auf seinem Laptop Bilder des 600 km entfernten Observatoriums betrachtet, ahnt er noch nicht, was er gleich im Sternenbild Bootes zu sehen bekommen würde. Ein winziger Lichtpunkt erregt seine Aufmerksamkeit und das, wie sich kurz später herausstellt, zu Recht. Nachdem Norman klar war, was er dort entdeckt hatte, informierte er das Minor Planet Center in Cambridge über seinen Fund, es war ein Asteroid. Teleskope aus allen Teilen der Erde richteten sich auf den neu entdeckten Gesteinsbrocken und machten eine erschreckende Entdeckung. Er rast auf die Erde zu, fast auf Kollisionskurs.


Die Köpfe der Astronomen und Forscher liefen auf Hochtouren, denn mit einem geschätzten Durchmesser von 46 Metern und etwa 130.000 Tonnen ist er eine ernsthafte Gefahr. Er ist vergleichbar mit dem Himmelskörper, welcher 1908 über der Region Tunguska in Sibiren explodierte und dabei auf einer Fläche von ca. 2000 km² 60 Millionen Bäume entwurzelte.

Mit einem Abstand von etwa 0,00023 AE – was 34.000 km entspricht – rast dieser Asteroid innerhalb der Umlaufbahn geostationärer Satelliten an der Erde vorbei, sozusagen ein kosmischer Streifschuss.

Aus Sicht der Forscher droht der Erde dieses mal kein Ungemach, anders als im Fall von Apophis, ein Asteroid, welcher der Erde am 13. April 2029 gefährlich nahe kommen wird. Zeitweilig bestand ein Kollisionsrisiko von 2,7 %, was sehr hoch ist in astronomischen Maßstäben. Durch dieses – als Jahrtausendereignis bezeichnete – Rendevouz, wird dieser nahe Vorbeiflug seine Bahn drastisch verändern und im Anschluss eine komplette Neuberechnung der Flugbahn erfordern. Das nächste – möglicherweise schicksalhafte Treffen wird dann am 13. April 2036 stattfinden.

Wem auch ein Jahrhundertereignis reicht und vielleicht am 1. April 1997 das Spektakel von Hale-Bopp verpasste, darf sich auf Ende des Jahres freuen. Dann nämlich wird erwartet, dass der Komet C/2012 S1 (ISON) von Anfang November 2013 bis Mitte Januar 2014 mit bloßem Auge zu sehen ist, wobei er kurzzeitig sogar Vollmondhelligkeit erreichen könnte. Die britische Zeitschrift Astronomy Now spekuliert sogar, dass C/2012 S1 zu einem der größten Kometenspektakel in der Menschheitsgeschichte werden und gar Hale-Bopp übertreffen könnte.

Es gibt also einiges interessantes am Firmament zu sehen.

Carpe diem


21 Responses to 15. Februar: Asteroid 2012 DA14 auf Kuschelkurs

  1. EuroTanic sagt:

    Ich hoffe, dass der liebe Gott sich dann ein richtiges Ziel aussuchen wird, wie das weisse Haus, oder die Knesset.

  2. Jens Blecker sagt:

    Science-Artikel machen mir irgendwie spass 😀

    Mal sehen die Tage werde ich noch einen zu einem neuen Datenspeicher machen, der alles bisherige ordentlich in den Schatten stellt.

  3. Orakeljimmy sagt:

    ich sende dem kometen mal eine einladung zum nächsten bilderberg treffen……vielleicht hat er ja lust da mal reinzuplatzen.

    in die knesset wäre ungünstig,denn soviele sitzplätze hat der reichstag nicht…….zwinker

  4. mad sagt:

    „…Er sieht drei kosmische Ereignisse, Warnungen des Himmels an die genußsüchtige gottlose Menschheit:
    Vorbeiflug großer Himmelskörper/Kometen nahe der Erde: Planet X. Der Herr sagte zu einem anderen Seher: ‚Dreimal klopfe ich an, vor der großen Katastrophe.’ (vor dem Dritten Weltkrieg).
    Beim zweiten Ereignis werden durch große Flutwellen viele Küstengebiete total verwüstet (Häfen ruiniert).
    Er sagt: ‚Es müssen die Atomkraftwerke bei den eintretenden Erdbeben usw. unbedingt abgeschaltet werden’ …
    Vor dem dritten Weltkrieg kommt eine große Energiekrise und damit Arbeitslosigkeit als Auslöser…“

    Quelle: Bekh, Wolfgang Johannes: Das dritte Weltgeschehen. Pfaffenhofen 1980.

  5. Erasmus sagt:

    Bitte wenn schon dann Richtig:

    Wolfgang Johannes Bekh (* 14. April 1925 in München; † 22. Dezember 2010 in Rappoltskirchen, Gemeinde Fraunberg[1]) war ein deutscher Schriftsteller.

    Vorhersagen und Prophezeiungen
    Bayerische Hellseher, Das Dritte Weltgeschehen, Vorabend der Finsternis, Alois Irlmaier, Mühlhiasl

  6. Irmonen sagt:

    Asteroid 2012 – na dann kann der Weltuntergang ja endlich beginnen!

  7. Irmonen sagt:

    die Weltuntergangsschreiberlinge waren schon fast ganz verzweifelt, als sich 2012 so gar nichts tat, doch man muss da nur kreativ werde: neueste Bücher – der Übergang zum Untergang von 2012 nach 2013, oder Untergang nun erst 2016 usw….

  8. Jens Blecker sagt:

    Leider nein, liebe Irmonen. 1. wäre der Brocken dafür dann doch zu klein und 2. trifft er die Erde ja nicht 😉 Aber für die Apokalyptiker, gebt die Hoffnung nicht auf, IRGENDWANN wird die Welt untergehen, das ist sicher wie das Amen in der Kirche 😉

  9. kaphorn sagt:

    wieso seid ihr so sicher das sie untergehen wird…in unserer lebensspanne und auch in keiner der vergangenheit ist das passiert…und die zeit muss nicht unbedingt linear ablaufen…wir stehen erst am anfang…

  10. Schwarzblut sagt:

    Es liegt in der Natur der Natur das nichts ewig hält…
    Und so blöde es klingt, wir wissen doch gar nicht in welcher Zeit wir leben…

    Mir ist aufgefallen, das es chroniken gibt die 1v.Ch aufgezeichnet wurden und Chroniken die 1n. Ch aufgezeichneten wurden, im Jahr Ch. gibt es gar nix, wird also von -1 auf 1 direkt gesprungen…sogesehen haben wr jetzt erst 2012…aber dann kommen ja noch die Gerüchte über die 300 dazu erfundenen Jahre um zu vertuschen das es eine Papstin gab, also wir erst bei 17xx sind usw…

    Aber eines muss man nun zumindest anerkennen…in der Nibiru Final PDF wurde gesagt das Elenin etwas großes folgt und nun haben wir offiziell Ison…ach was auch immer…

  11. pups sagt:

    Oh der verspätete Weltuntergang.

    Da will man hoffen das das Ding direkt aufs Weise-Haus Klatscht und den Obama und die Brut mit sich reist

    Da brauch es nur eine Kleine Magnetische Instabilität im Weltall auftreten und der Asteroid wird durch die Anziehungskraft der Erde in unsere Richtung gezogen.
    Und 130.000 Tonnen ist ja nicht gerade wenig

  12. Orakeljimmy sagt:

    @aschwarzblut

    das frage ich mich auch……ab und an hört man ja vn den geschichtsschreibern datums ansagen wie 4000 vor christie……

    wurde dann von 4000 runtergezählt wie in etwa wenn das neue jahr anfing 3999 ,3998 3997 bis man dann bei christie ankommt oder bin ich jetzt ganz gaga

  13. tugrisu sagt:

    Alles nur eine Frage der Logik:
    Nach dem heute praktisch weltweit gültigen Gregorianischen Kalender fand eine Jahrtausendwende letztmals zwischen dem 31. Dezember 2000 und dem 1. Januar 2001 statt. Die Silvesternacht vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Januar 2000, in der die Jahrtausendwende gefeiert wurde, war tatsächlich ein Jahr zu früh. Die Erklärung ist einfach: Das erste Jahr ist im Kalender das Jahr 1, das letzte Jahr des zweiten Jahrtausends ist aber das Jahr 2000. Erst als dieses Jahr zu Ende war, endete auch das zweite Jahrtausend. Ein Jahr Null existiert gewöhnlich nicht. Es gibt jedoch einen Zeitpunkt Null, der den Anfangspunkt darstellt. Es existiert das Jahr eins vor Christi Geburt, auf das unmittelbar das Jahr eins nach Christi Geburt folgt.

  14. R1D2 sagt:

    Lernt endlich, Metaphern zu verstehen. Die physische Welt wird nicht untergehen. Das Zeitalter des Lug & Trugs, der Gier und des Neids aber ist längst im Untergang begriffen. Alte Gesellschaftsformen werden zwangsläufig ihrem Ende zugehen, neue sind bereits überall am Entstehen (für die, die sich daran beteiligen). Das passiert allerdings nicht über Nacht, ebensowenig wie der Crash des zugrundeliegenden Finanzsystems auch nicht von jetzt auf nachher kommt, sondern bereits schleichend eingesetzt hat.

    Die Zeugen Jehovas und die verwirrten Anhänger der Planetengeburt Nimbus erwarten jedoch noch immer ihre Rettung durch Aliens und die Anhänger des rein mechanistischen, klassischen Weltbilds lachen sich darüber eines ab, weil sie intuitiv spüren, dass sich ihr ureigenstes WELTBILD bereits in die Phase des nicht mehr aufzuhaltenden Wandels begeben hat.

  15. R1D2 sagt:

    Das siehst Du völlig richtig. Die Zeitmessung ist darüber hinaus nur ein künstliches Hilfsmittel zur Ortsbestimmung: nämlich wo genau sich die Erde gerade in ihrer Umlaufbahn bzw. ihrer Eigenrotationsposition relativ zur Sonne befindet. Bspw. feiern die Menschen in Tibet am 11. Februar das neue Jahr 2139 nach dem lunarsolaren Kalendersystem dort.

    Ist halt alles relativ, auch die Zeit und das Datum.

  16. Habnix sagt:

    Was ist die Welt ?

    Ist die Welt das Geld?

    Die Erde ist nicht die Welt ?

    Was wenn ein paar wichtige Satelliten aus der Bahn geworfen werden oder Kollidieren?

    Sie haben zwar geschrieben das es keine Kollision mit der Erde gibt aber von keiner Kollision mit einem Satelliten war auch nichts zu lesen.

  17. Jens Blecker sagt:

    Die Erde entgeht nur haarscharf einem Crash

    Mitte Februar rast ein Asteroid mit 28.000 Kilometern pro Stunde an der Erde vorbei. So nah kam ein so großes Objekt unserem Planeten seit Beginn der Himmelsüberwachung noch nie.
    http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article113408711/Die-Erde-entgeht-nur-haarscharf-einem-Crash.html

    Tja IKNews, einfach früher informiert 😀

  18. Frank H. sagt:

    Ein liebevoller Fingerzeig der Schöpfung. Muss einen Grund haben warum der Mensch sich eine „höheren Macht“ beugen sollte.

    Anm.: Laut NASA sei ein Impact bei dem Brocken relativ verkraftbar. Wobei er büddeschön nur in Sibirien einschlagen darf. soso…

  19. Lilly sagt:

    Dann tu ich das auch mal hierhin…

    Diese Serie von Aufnahmen des Kometen C/2012 S1 (ISON) wurde von der NASA Raumsonde über eine 36-Stunden-Zeitraum am Jan. 17 und 18, 2013 übernommen. Zu der Zeit war das Raumschiff 493.000.000 Meilen (793 Millionen Kilometer) vom Kometen.

    2/5/2013 — Comet C/2012 S1 (ISON) — NASA’s Deep Impact Spacecraft Images

    https://www.youtube.com/watch?v=I4ULfmogYxs

  20. Jens Blecker sagt:

    Der Jute ist im Artikel auch berücksichtigt 😉

  21. Habnix sagt:

    P518 518 ARDtext So 10.02.13 11:11:44
    p ppppp `pppppppppppppppppppppppppppppp
      j Nachrichten Wissen+Umwelt
    # ##### „##############################
    NASA zu Asteroid und Satelliten

    Die für den 15.Februar vorhergesagte
    Rekord-Annäherung eines Asteroiden an
    die Erde könnte laut der US-Raumfahrt-
    behörde Nasa möglicherweise eine Gefahr
    für Satelliten darstellen. Eine Kolli-
    sion sei zwar höchst unwahrscheinlich,
    teilte die Nasa mit. Man arbeite aber
    vorsichtshalber trotzdem mit Satelli-
    tenbetreibern zusammen und informiere
    sie über die berechnete Flugbahn.

    Der etwa 45 m größe Asteroid 2012 DA14
    soll sich der Erde bis auf 28.000 km
    nähern – so nah wie nie zuvor seit Be-
    ginn der Beobachtungen ein Asteroid
    dieser Größe.
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    Viele erd{hnliche Planeten im All.. 519

    Ja ja sicher ist sicher mit „könnte“.

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