Frankreichs Außenminister: Staatsziel Haushaltskonsilidierung 2013 wird verfehlt.

leserbrief

Der französische Außenminister hat in einer Presseerklärung offiziell zugegeben, dass die Haushaltseinsparungen 2013 nicht erreicht werden können. Damit rückt Frankreich ins Epizentrum der europäischen Schulden- und Währungskrise.


Gastbeitrag von Jean Paul, 13.02.2013

Frankreich befindet sich seit 2011 auf dem Kriegspfad in Afrika. Gleich mehrere Ziele sollen so zum Erfolg führen. Die Presse hat genug Futter für staatstreue Propagandartikel, die Innenpolitik wandert auf Seite 3. Der Leser dufte / darf sich über Staatschef Sarkozy / Hollande als Kriegshelden freuen und muss nicht an die eigene Not der drohenden Arbeitslosigkeit denken.
Die heimischen finanziell schwer angeschlagenen Geldhäuser und Industriellenkreise, die auf der Suche nach neuen Geschäftsideen außerhalb Europas, Asiens und den USA sind, werden dazu animiert blindlings per Vorabinvestitionen in eigene französische Staatsanleihen den Staatsbetrieb auf Kredit zu beleben und dafür mit neuen Pfründen im rohstoffreichen Mali als Finanzersatz später entschädigt zu werden. Die Probleme der ungelösten Staatsverschuldung und seit Jahrzehnten anhaltende soziale Verwerfungen der heterogenen französischen Gesellschaft lösen sich in Luft auf.

Ein weiterer Aspekt der Kriegsführung ist der Uranbedarf französischer Atommeiler, die dank der Fehlleistung Angela Merkels nun auch noch unseren Strom liefern müssen!
Mit dieser neusten Erkenntnis des französischen Außenministers bedeutet dies aber, dass alle zuvor beschriebenen Maßnahmepakete mehr oder weniger außer Spesen nichts gewesen sein werden. [1]

Die heimische Industrie und eigene Kapitalgeber reagieren offenbar nicht sonderlich auf das Angebot. Die Kapitalflucht aus der eigenen Finanznot hält an. Und die Bevölkerung ist nicht bereit die Probleme der Regierung mit Ersatzvorstellungen durchgehen zu lassen. Der teure Euro schadet Frankreich, nützt nur Deutschland. Deutschland kann aber Frankreich nicht stemmen, da seinerseits das Geld für Griechenland und deren Bankenindustrie verbraucht wird. Dazu kommen die eigenen Schulden, auch diese müssen bedient werden.

Frankreich steht am Abgrund, die gemachten Versprechen gegenüber der EU Kommission sind wertlos, die Regierung ist völlig überfordert. Die Wahlversprechen sind Seifenblasen. Paris könnte, wie schon einmal schnell wieder abbrennen, Europa erneut in einen Bürgerkrieg stoßen. Die gesamte Südschiene Europas, zu der auch Frankreich zählt, ist ohnehin hoch explosiv.

[1] http://www.format.at/articles/1307/931/352481/frankreich-epizentrum-krise

(A.d.R Leserbriefe müssen nicht die Meinung des Seitenbetreibers wiederspiegeln.)


2 Responses to Frankreichs Außenminister: Staatsziel Haushaltskonsilidierung 2013 wird verfehlt.

  1. Habnix sagt:

    Die Einsparung der Elektrischen Energie in Deutschlands Privathaushalten hatte offenbar eine Verheerende Wirkung auf die Gewinne der Energiekonzerne, so das sie sich nicht zu schade sind von überallher billige Atomenergie kaufen zu müssen um es Gewinnbringend über de Deutsche Stromnetze überallhin Gewinnbringend zu verkaufen und dabei auch noch dem Deutschen Bürger eine Preiserhöhung auf das Auge zu drücken, wobei die Regierung nichts dagegen einzuwenden hat, da sie ja damit leichter ihre Schulden los werden kann, weil sie ja über die Prozentuale Mehrwertsteuer vorläufig ausreichend beteiligt ist.

    Wenn irgendwer von den Konzernen glaubt ich durch schaue nicht das Spiel, so denkt er nur er denkt.

    Hab heute meinem Arbeitskollegen mal erläutert was man gegen das System hätte tun können, wenn der Plan von mir in den 80zigern mit kleinen Schritten angefangen hätte.Hab ihm erklärt das spätestens 2010 die Regierung nicht mehr an der Bevölkerung vorbei gekommen wäre.Ja meinte er 30 Jahre sind nicht viel und da stimme ich ihm zu.
    Meine Meinung: Von mir aus kann es jeder Zeit los gehen friedlich eine Wende herbei zu führen, an mir soll es nicht liegen. Eine Wende zur Befreiung aller Menschen auf der Welt.

    Den New Deal den eine Gesellschaft braucht, muss sie mit sich selbst machen.Das möchte ich hier in aller Deutlichkeit mal sagen und sie muss von Kräften aus der Gesellschaft kommen die den alten Zustand der Sklaverei satt haben und die endlich freie Menschen sehen möchten und Menschen die sich durch ihrer Freiheit nicht hinter Lügen verstecken müssen.

    Vielleicht wurde ich oft missverstanden aber es kann auch sein das ich so naiv war zu glauben das es Ehrlichkeit in dieser Welt gibt.Vielleicht ist aber auch die Lüge in unserer Welt so groß das niemand mehr glaubt das ich in Sachen Freiheit es ehrlich meine und versuche es zu tun.Wie dem auch sei die Tür steht immer noch offen.Die Tür die ich scheinbar entdeckt habe, die halte ich offen so lange ich lebe.Zu mindest glaube ich, das es eine Tür ist, die die Freiheit für alle Menschen sein kann.

    Denkt alle daran so lange ich lebe und bei Geistiger Gesundheit bin, kann ich sagen wie die Tür für mich aussieht und es euch mitteilen.

    Der Anfang könnte entbehrungsreich und schwierig sein aber es lohnt sich.

  2. Habnix sagt:

    Durch die Entbehrungen der Vergangenheit sah ich diese Tür und durch dieses ewige bestimmen über mich in der Vergangenheit und die dauernde Abhängigkeit von anderen sah ich das Unabhängigkeit ein anders Wort für Freiheit ist.

    Wer wenn nicht ich, könnte euch in der Welt sagen das Freiheit sich lohnt.

    Für mich ist es daher Unfassbar wie viele Menschen sich in ihr Schicksal ergeben mit dem Satz „Ich alleine kann doch da nichts machen.“

    Leider wissen die meisten nicht wie viel sie mit wenig machen können.Die Kunst aus wenig viel zu machen ist nicht schwer und daher auch kein Kunst.

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