Frankreich: Zulassungszahlen von Peugeot in Deutschland kollabiert

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Frankreich ist sehr stark von seiner Industrie abhängig, da dort ein Mittelstand wie in Deutschland fehlt. PSA Peugeot Citroën ist eines der wichtigsten Industrieunternehmen der Grande Nation. Mit den Zulassungszahlen für Peugeot ging es in den letzten 12 Monaten rasant abwärts, um sage und schreibe 41%. Betrachtet man den Rückgang der Zulassungen in Deutschland insgesamt, trifft es die Franzosen schon besonders hart. Um 10,5 % gingen die PKW-Neuzulassungen in Deutschland zurück.


Quelle: Zerohedge

Quelle: Zerohedge

Wenn es abwärts geht, dann kämpft jeder für sich wie es scheint und die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ist nicht so innig wie man sich das aufgrund der geologischen Nähe vorstellen würde. Frankreich rückt sukzessive und kontinuierlich weiter in den Fokus, auch wenn viele das nicht wahr haben wollen.

Carpe diem

http://www.zerohedge.com/news/2013-03-04/germanys-revenge-peugeot-german-new-car-registrations-collapse-41


8 Responses to Frankreich: Zulassungszahlen von Peugeot in Deutschland kollabiert

  1. Manitou sagt:

    Hehe, Stichwort Qualitäts Management.
    Man lese mal ein wenig in Foren uber die Modelle der letzten 13 jahre von PSA (Peugeschrott & Citdroehn), da brauchen die jetzt auch nicht zu jammern.

  2. tom sagt:

    … dito, – hatte vor ein paar Jahren einen Neuwagen (307 SW / Kombi) erstanden. – Das Scheissteil war in 3 Jahren (nach Garantieverlängerung) ca. 6 Monate in der Werkstatt (Austausch Steuergerät / Austausch 2 x alle Bremsscheiben / Turboschaden bei KM 22.000 / Austausch sämtlicher Fensterheber / undichte Windschutzscheibe / defekter Ausgleichsschwung / defekte Zentralveriegelung / und, und, und …2 much 2 list … )

    Fazit: Karre nach 3 Jahren verkauft – 190er Saugdiesel / BJ 1987 von einer bekannten Stuttgarter Kfz- Schmiede gekauft und die Gurke läuft problemlos …. – deutsche Wertarbeit halt … ; -)

  3. Manitou sagt:

    Der W124 ist ja auch ein Dauerläufer, ich liebäugel sehr mit dem e-250 D Automatik, 5 Zylinder, Saugdiesel ohne Turbo, soll einen moderaten verbrauch von 7-8L haben bei 95PS.

    Aber mein Japaner lässt mich auch nicht im Stich und hat so gut wie keinen Rost.

  4. tom sagt:

    yep – feines Auto 😉

  5. Frank H. sagt:

    Deutschlands Mitte hat schlichtweg das Geld nicht mehr dazu. Die betrügerichen Strauchdiebe sind längst über alle Berge damit.

  6. tom sagt:

    .. dem ist nix hinzuzufügen …

  7. Agincourt sagt:

    Tja – aber auch „beim Daimler“ sind die Zeiten der Qualitätsautos „no matter the costs“ mittlerweile lange vergangen…glücklich kann sich schätzen, wer noch ein solches Qualitätsschätzchen aus der Ära Breitschwerdt, Huber oder Nallinger sein Eigen nennt.

    Er sollte trotz Plakettenterror alles tun, diese wirklichen Ingenieursautos zu erhalten – es lohnt sich.

    Es muß ja nicht gleich ein 450 SEL 6.9 oder ein 560 SEC sein – vor allem auch der noch in großen Stückzahlen verfügbare 190er war ein hervorragendes Auto und einem exzellenten Rostschutz – besser als an der teureren Mittel- und S-Klasse.

    Wenn das gute Stück gar einen „Airbag“ hat, ist sogar die Unfallsicherheit noch zeitgemäß – für den Offestcrash a la Euro-NCAP war der Vorbau des 190ers bereits optimiert worden – vor über 30 (!) Jahren, 1982…

    Zitat Breitschwerdt ein einem Interview mit dem DB-Classic Magazin: „Der war völlig overengineered, den dürften wir heute so gar nicht mehr bauen.“

    Hier galt noch der Grundsatz „Technische Lösung muß in der Summme von Qualität, Innovation, Dauerhaltbarkeit und Nutzen dem höchstmöglichen Standard genügen, Kosten egal.“

    Schon in den 90er ging es mit der Qualität des „guten Sterns“ dann aber z.T. steil bergab (wie die Rost-124er nach Modellpflege II bezeugen), und mit den Baureihen vom Ende der 90er Jahre (W210, erste A-Klasse etc.) war Mercedes dann endgültig auf „Verwertungsniveau“ angekommen.

    Die aktuelle A-Klasse im Aldi-Carrera-Bahn-Look ist mindestens eine ebensolche Qualitätsgrotte wie die Peugeots und Renaults unserer linksrheinischen Nachbarn, kostet aber durchschnittlich doppelt so viel.

    Neben zeittypischer, reichlicher Verwendung billigsten Recycling-Hartkunststoffs, unterdimensionierten Billig-Sitzen mit starren, für große Fahrer zu kurzen Genickbrecherkopfstützen und allgemein einfachsten, konstruktiven Lösungen wie Quermotor mit Frontantrieb oder einer Zahnstangenlenkung findet sich an diesem zu + 30,000 Euro verscherbelten Konstrukt ein Motorhaubenaufsteller a la Ford Transit, aufgesetzte Billig-Heckklappenscharniere im Sichtbereich wie an südeouropäischen Kleinlieferwagen, Steuergeräte, die mittels verwindungsfreudigen Montageblech hitzeexponiert direkt am Motor und genau Spritzwasserbereich der Vordrräder montiert sind (kühlt es sich halt bei Regen ein bißerl ab…) und Steckverbindungen ohne jede Isloierung, z.T. mit einfach in das Blech gebohrten und mit Lack übergepampten Masseverbindungen.

    Am hier in der Mercedes-Vertretung ausgestellten Schauauto klapperte zudem bereits das lose Hitzeschutzblech am Auspuffkrümmer, zudem zeigten die Radbolzen Rostansätze.

    Konsequenterweise werkelt unter der Haube dieses Wegwerf-Benz auch ein mercederisierter Renault-Diesel mit kostenoptimierten Zahnriementrieb für den Ventiltrieb.

    Erstmals übrigens überhaupt in einem Mercedes – bisher wurden in allen moderneren Mercedes-Serientypen Steuerketten verbaut, niemals aber in der ganzen Firmengeschichte die unsäglichen Zahnriemen.

    Da kann man sich dann auch gleich ein mit aggressiven Finanzierungsraten-Angeboten in den Markt gepreßtes Niedrigpreis-Erzeugnis aus Sochaux kaufen – da weiß man wenigstens, woran man ist und gibt sich keinen teuren Sternen-Illusionen hin: 10 Jahre fahren, anschließend wartet die Presse…

  8. MenschTony sagt:

    Tja, wie lautet einer der größten unternehmerischen Fehler? Mercedes (Sprinter) ohne Garantie fahren! Ich war schon immer etwas anders, also ich habe dieses Jahr schon 2 Peugeot (Boxer) gekauft und bis jetzt hochzufrieden, da 200 Kilo mehr Zulademöglichkeit und ca. 2 Liter weniger Verbrauch, aber ohne Garantie werde ich diese Kisten auch nicht fahren). Natürlich ist Mercedes teilweise besser verarbeitet, aber wie schon erwähnt, der deutlich höhere Preis rechtfertig sich nicht sonderlich, besonders wenn ständig irgendwelche Macken den Alltag verderben (Turboschlauch abgefallen, Lampen kaputt, 2 mal Motorschaden nach 2,5 Jahren (und 250.000 km), kein Reservereifen (wenn man nicht aufpaßt bei der Bestellung). Dazu kommt: Was ist am Mercedes noch Deutsch? Die Aktionäre – wenig, die Zulieferer? Wie oben erwähnt: technisch (deutsche Ingenieure) hat eine neue Merecedes PKW-Serie immer einiges auf dem Kasten, aber das Gesamtkonzept muß auch passen…

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