Nyse Euronext: Vorbereitungen auf Katastrophe

sturm krise wolken

Laut dem WSJ will man sich auf eine Naturkatastrophe vorbereiten. Was unscheinbar klingt, hat doch einen tieferen Hintergrund. Die Nyse Euronext ist nach der geplanten Fusion mit der IntercontinentalExchange (ICE) einer der größten Börsenkonzerne der Welt. Ungeheure Mengen an Derivaten werden täglich gehandelt, da will man vorbereitet sein. Zumindest soll bis Mitte 2013 ein Teil des außerbörslichen Handels (OTC) über eine im Aufbau befindliche Clearingstelle abgewickelt werden. Dieses wird wegen des Drucks aus der EU-Kommission notwendig.


Die Meldung bei Reuters zu diesem Vorgang ist kurz und knapp. Es wird ein Krisenplan vorbereitet, um im Falle einer Naturkatastrophe gewappnet zu sein. Die Plattform Arca, welcher eine maßgebliche Rolle bei dem Flashcrash von 2010 zugeschrieben wird, soll dann die Kontrolle übernehmen. Grund für diesen Schritt ist der Ausfall des Handels von mehreren Tagen im Oktober 2012 während des Wirbelsturms Sandy. Es wäre ein Novum in der 211-jährigen Geschichte, dass die Geschäfte ohne die Parketthändler fortgesetzt würde, so Reuters weiter.

Im Zeitalter des High Frequency Tradings und daraus resultierenden Vorgängen, nicht unbedingt beruhigend. Unzählige Programme handeln rund um die Welt in Nanosekunden und dort kann ein kleiner Fehler bereits ungeheure Schäden anrichten. Die IntercontinentalExchange (ICE) ist auf den elektronischen Handel von Optionen und Futures auf Elektrizität, Energie- und Agrarrohstoffe spezialisiert. Fehler in Systemen können in sehr kurzer Zeit enorme Ausschläge bei Rohstoffen oder Energie erzeugen.

Einige Wirtschaftszeitungen sprechen schon von einem möglichen Platzen der Börsenträume, ob das dann auch als „Naturkatastrophe“ gewertet würde, bleibt zunächst unklar. Die NSY Euronext will die Meldung auch nicht kommentieren, wie Reuters mitteilt. Sicher dürfte sein, wenn die Börsenblase platzt, werden die Folgen einer Naturkatastrophe epischen Ausmaßes um nichts nachstehen.

Carpe diem

Reutersmeldung: http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE92900O20130310


8 Responses to Nyse Euronext: Vorbereitungen auf Katastrophe

  1. […] viaNyse Euronext: Vorbereitungen auf Katastrophe | IKNews. […]

  2. Frank H. sagt:

    Hmmm?…
    „…ob das dann auch als “Naturkatastrophe” gewertet würde…“
    Wie wäre es mit einem „Insider“ als brutalstmöglicher Verstärker?!

    Max Otte treibt als „Transatlantiker“ die Kleinanleger in den Markt: Qui Bono?

    http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/max-otte-im-interview-boersen-guru-europa-aktien-sind-spottbillig_aid_935497.html

  3. jamal sagt:

    Einfach nur pervers.

    In Nanosekunden, wird über Tod und Elend entschieden.

    So viele Rohstoffe und Arbeitsstunden werden in eien System gesteckt, welches wir für den Frieden gar nicht benötigen.

    Es braucht wieder die großen Fragen, Krieg oder Frieden?

    Jeder kann sich entscheiden…

  4. Frank H. sagt:

    Apropos Naturkatastrophe und Folgeschäden im Milliarden Euro Bereich:

    Europäischer Supervulkan lässt die Muskeln spielen. In den Köpfen sind nur Ätna und Vesuv bei uns bekannt.

    Doch es gibt da was viel Größeres:

    Erdreich hat eine sehr besorgniserregende Oberflächenspannung erreicht! Vulkanologen warnen vor Monsterausbruch. Tausende von Menschen westlich Neapels verharren stur an Ort und Stelle trotz Geldmittel wegzuziehen.

    Geologisch allgemein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Phlegr%C3%A4ische_Felder

    Neue Daten der Wissenschaftler:
    http://www.focus.de/wissen/natur/geowissenschaft/tid-29966/erdoberflaeche-woelbt-sich-schon-auf-druck-im-italienischen-supervulkan-steigt_aid_935919.html

    Geht das Ding hoch, versinkt halb Europa im Ascheregen. Ganz zu schweigen von bis Deutschland ausstrahlenden Großbeben.

    Erodieren die Märkte dann weltweit?
    Da ist Fukushima ein laues Lüftchen dagegen. Und hier bekam Japans Industrie bereits ne volle Breitseite ab.

  5. Frank H. sagt:

    Seien Sie gewarnt: Geplanter False Flag-Cyberangriff auf Banken wird Ihr Geld stehlen

    Susanne Posel
    Occupy Corporatism

    McAfee Labs warnt vor einem für das Frühjahr 2013 geplanten Cyberangriff, mit dem Millionen von Dollar von Kundenkonten gestohlen werden könnten. Dreißig US-Banken wurden genannt, während eine namenlose, gesichtslose Bande von „Kriminellen“ einen Trojaner freigesetzt hat, der digitales Geld entfernen wird auf Konten bei Banken wie:

    JPMorgan Chase & Co
    Wells Fargo
    Citibank
    PayPal / eBay
    Fidelity
    Charles Schwab
    Wachovia
    Capital One
    Bank of America
    Suntrust
    eTrade
    Ameritrade
    Navy Federal Credit Union

    Das Komplott wird als ‚Projekt Blitzkrieg „(PB) bezeichnet. Es wird berichtet, dass in einem Beta-Test des Angriffs 300 Bankkonten in den USA betroffen waren. Die Rekrutierung von PB weist auf russische Cyber-Kriminelle und eine angebliche Cyber-Mafia hin, angeführt von einem NSD. Diejenigen, die bei PB mitmachen, sind hauptsächlich mit der Infizierung von US-Computern mit vorgegebener Malware, Klonen, Absaugen von Passwörtern und Login-Informationen und dem Transfer von digitalen Informationen von Kundenkonten beschäftigt.

    Hier bitte Weiterlesen:
    http://stopesm.blogspot.de/2012/12/seien-sie-gewarnt-geplanter-false-flag.html#.UT2riFdj_cS

  6. Frank H. sagt:

    FDP Handelsblatt und SPD Focus:

    Im Gleichklang müssen die Betriebskosten der EUdSSR weiter runter.
    Der harte EURO zerstört sämtliche soziale Sicherungssysteme Eurpas.
    Woher sollen Arbeitsplätze für all die „Alten“ denn herkommen? Es sind ja nicht mal genug für Jugend in Europa vorhanden!

    Zinseszinsen aus Krediten explodieren derweil munter weiter. Börsenbarone lassen Papiergeld drucken um damit ihr mörderisches Kasino weiter zu betreiben.

    Kampf gegen Depression ist so niemals zu gewinnen! Es ist auch nicht gewollt.
    Europa brennt lichterloh und niemand will löschen.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alarmierende-studie-rentensystem-vor-der-kernschmelze/v_detail_tab_print/7908096.html

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/zehn-jahre-agenda-2010-regierung-und-opposition-fordern-neues-reformpaket_aid_936690.html

  7. tom sagt:

    Hallo Jamal,

    —>„Es braucht wieder die großen Fragen, Krieg oder Frieden?“

    Keine Bange. Sollte es krachen, dann bleiben mal Deutschland und Österreich außen vor. – Warum ?

    Ganz einfach, – stell dir mal vor, die Frontlinie verliefe durch ein Naturschutzgebiet, ein UNESCO- Weltkulturerbe, eine Spielstraße, eine verkehrsberuhigte Zone, oder durch den Lebensraum des streng geschützten „Juchtenkäfers“.

    Nachdem beide Staaten aufgrund aufgeblähter nationaler und europäischer Gesetzgebung (E10- Sprit / Finanzgesetze / Bau- und Grunderwerbsgesetze / Gurkenkrümmung / Gesetzlicher Durchmesser von Äpfeln / Fassungsvermögen von Kondomen / Glühbirnenverbot / ect.) kaum mehr in der Lage sind anständig zu regieren, halte ich diese Länder im Kriegsfall für total handlungsunfähig.

    Von der zu erwartenden Klimabelastung durch erhöhte Dieselemissionen und die zu erwartende Feinstaubbelastung von Flugverkehr, Bombenabwürfen, Schwer-LKWs, Panzern und den erforderlichen Nachschubfahrzeugen, mal abgesehen.

    Dann stellt sich noch zwangsläufig die Frage wie eine funktionierende Rüstungsindustrie mit all diesen Vorschriften funktionieren sollte ? – Ich denke nicht, dass heutzutage nur wegen eines „Kriegsfalls“, sämtliche Gesetze ausser Kraft gesetzt würden. – Da würden der schwindsüchtige Herr VanRombuy und der immer fetter werdende Barroso im Quadrat springen. – Nö never ever.

    Also so wird das Soll des Kyoto- Protokolls nie und nimmer erfüllt. – Ergo mach dir mal keine Sorgen und vergiss mal ganz schnell die von dir gestellte Frage, was Krieg, oder Frieden betrifft.

    So das musste raus.

  8. Frank H. sagt:

    Ausnahmsweise und nur bei ihm mal eine echte Verschwörung:
    http://www.youtube.com/watch?v=1h1_R-ZArUc

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