Exklusivumfrage: Die Deutschen wollen die D-Mark zurück

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Vermutlich war der Forsa-Gesellschaft bei der Umfrage ein Fehler unterlaufen, das Ergebnis führte zu einem Artikel mit dem Titel „Exklusivumfrage: Deutsche finden den Euro gut“ beim Handelsblatt. Laut dieser Studie wollen 69% der Deutschen den Euro behalten und finden ihn gut. Wir fragten unsere Leser und 1000 konnten sich an der Abstimmung beteiligen. Mehrfachantworten waren nicht möglich. Unser Ergebnis weicht erheblich von dem der Forsa-Umfrage ab und so kommen wir zu dem Schluss, dass die Deutschen die D-Mark wieder haben wollen.


Nicht ohne Grund sprechen viele Bürger vom „Teuro“. Die schöngefärbten Inflationsraten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Einkaufswagen wesentlich weniger liegt, als noch zu D-Mark Zeiten. Wer damals mit 50 Mark sinnig bei Aldi einkaufen fuhr, schob einen gut gefüllten Wagen an der Kasse vorbei. Jetzt 12 Jahre nach der Einführung des Euro lässt sich mit 25 Euro eben so der Boden bedecken.

Uns hat auch interessiert, wie die Meinung der Bürger zum Fortschreiten des europäischen Superstaates ist, das Ergebnis überraschte kaum. 97,03% der Deutschen gaben an, dass der Euro Deutschland geschadet hat, es wird Zeit für die Politik, diesen Ergebnissen Rechnung zu tragen.

Hier die Ergebnisse der Umfrage von gestern:

1000 Befragte gaben an

1000 Befragte gaben an…

Carpe diem

Ich habe bei der Forsa nachgefragt, wie viele Bürger befragt wurden. Dort waren es etwas mehr als 1000, da mindestens 1000 befragt werden müssen. Wir haben also eine eben so repräsentative Umfrage vorzuweisen wie die Forsa.


22 Responses to Exklusivumfrage: Die Deutschen wollen die D-Mark zurück

  1. Jens Blecker sagt:

    Hier zum Vergleich noch einmal der Artikel im Handelsblatt:

    ExklusivumfrageDeutsche finden den Euro gut
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/exklusivumfrage-deutsche-finden-den-euro-gut/8037270.html

  2. Dorian sagt:

    Das einzige was du damit aussagen kannst, ist, dass du einen guten Job geleistet hast und deinen LESER mehr oder weniger etwas nahe bringen konntest, was offensichtlich die „Wahrheit“ ist. Würdest du die gleiche Umfrage bei der BILD machen, sähe es mit Sicherheit anders herum aus – zumindest tendenziell, denn Euroskeptizismus ist leider inzwischen in den meisten Fällen zu reiner „Stammtischnörgelei“ verkommen (was z.B. bei der AfD, dank klarer Argumente nicht der Fall ist).

    Dass diese Umfrage in irgendeiner Weise repräsentativ ist, kannst du nicht im Ernst annehmen, oder? Vor allem der Punkt „Gebt mir die D-Mark zurück“ stößt mir auf. Aus der EU auszutreten, bedeutet etwas mehr als nur die D-Mark wieder einzuführen. Alternative Antworten wären da wichtig gewesen – zum einen bin ich nicht dauerpleite und andererseits steht der Euro in meinen Augen alles andere als für Stabilität. Du gehst somit dem gleichen Muster nach wie jede andere geschönte Umfrage in den Medien. Sorry, ist leider so.

    Dorian

  3. Jens Blecker sagt:

    Ich dachte das wäre aus meinem Text hervorgegangen, dass ich nach genau den „gleichen“ Methoden vorgegangen bin wie die Forsa 😉 Wenn die Forsaumfrage repräsentativ ist, dann ist es meine auch. Mehr will ich damit auch nicht Aussagen.

  4. steinmetz sagt:

    Ich beiss in die Tischkante!
    Es ist doch völlig Wumpe welche Währung wir uns wünschen,das ändert doch nichts am Grundproblem.
    Das ist doch so als hätte ich die Wahl des Knüppels den man mir ins kreuz dreschen will.
    – möchten Sie Esche,Buche,oder doch lieber die nordische Kiefer?
    – Ooch ich nehm lieber die Eiche;die ist so schön stabil und die hatten wir schon mal.
    Ich hab bei dieser Umfrage mitgemacht und hab das ganze als ein Scherz verstanden, um den Unsinn und die Form der Manipulation darzustellen.
    Solange am Zinsgeldsystem nichts verändert wird und keine Grundlegenden Veränderrungenim im Denken und Glauben stattfinden
    sind Währungswechsel unsere kleinsten Probleme.
    Hierzu kann ich nur Andreas Popp empfehlen.
    http://www.wissensmanufaktur.net/
    ist zwar bischen Anthro und Steiner lässt grüssen doch im Grunde ein Lösungsansatz.
    Gruß Steinmetz

  5. Jens Blecker sagt:

    Diese Umfrage ist auch als Persiflage auf den Artikel im HB und die Umfrage der Forsa zu verstehen. Ich hätte nicht erwartet, dass ich das noch explizit erklären muss *Augenroll*

  6. steinmetz sagt:

    nee,nee
    hab ich schon verstanden.
    war nur an diejenigen gerichtet die sich noch über DM gedanken machen.
    Gruß Steinmetz

  7. Jens Blecker sagt:

    Sicherheitshalber noch dazu: Die Umfrage an sich ist jedoch normal durchgeführt worden.

  8. Seb sagt:

    Hehe, schöne Umfrage Jens… aber der Vollständigkeit halber: Die ikn-Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ. Es geht bei einer repräsentativen Umfrage schließlich nicht um die Anzahl der Teilnehmenden, sondern darum, dass diese eine guten gesellschaftlichen Querschnitt repräsentieren, also alle Alters-, Einkommens etc etc -Gruppen mit von der Partie sind. Das ist bei der ikn-Umfrage eher nicht so 😉

    Viele Grüße aus dem Soziologie-Seminar ;),

    Seb

  9. gotlife sagt:

    LOL! ich dachte zuerst „what the fuuuu…k“?? dann habe ich die ersten worte gelesen und die statistik – ich musste so lachen

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/umfrage-99-prozent-der-deutschen-finden-den-euro-gut/

    guck mal 😉 lohnt sich

  10. Dorian sagt:

    Die Ironie war letztendlich schon mehr oder weniger offensichtlich, doch da du jetzt schon den zweiten Artikel bezüglich der Umfrage zum Euro/zur D-Mark schreibst, konnte ich mir den Kommentar nicht verkneifen. Ich habe auch nicht gedacht, dass du dich auf das Niveau begeben würdest, die Abwendung von der EU als reine Sehnsucht nach der D-Mark zu degradieren 😉 … so wie es die Medien momentan tun.
    Auch wenn ich der AfD zu diesem Zeitpunkt noch leicht skeptisch gegenüberstehe, würde ich mich freuen, wenn du einen Artikel schreiben würdest, in dem du deren Ziele abseits vom Euroausstieg – also mehr innenpolitische Ziele – ausleuchten würdest bzw. die Partei überhaupt behandelst. Eine Einthemenpartei ist sie ja bei weitem nicht.

  11. strom23 sagt:

    Ein typisch deutsches-reflexartiges reagieren auf in der Öffentlichkeit geäußerte Sachverhalte. Nicht das was gesagt wird ist wichtig nein das wie. Wann immer man selbstbewußt Fakten darlegt (entgegen der öffentl. Meinung) oder ein sozialistisches Thema (wie den euro) mit Ironie behaftet springen die Gutmenschen alle auf und rufen „haltet den Dieb“.

    Mein Güte worum es hier ging ist doch absolut offensichtlich. Mache dich mal ein bißchen locker wenn es geht.

    Artikel die sich sachlich mit dem Thema Euro befassen gab es zur Genüge und es gab und gibt auch genügend Zahlen (BIP, Anleihe Zinsen, Passiva und EK der Banken usw.) die wenn man sie zuerst hören und dann verstehen will eine eindeutige Sprache sprechen.

    Mehr Innepolitische Themen? Also wenn du von dem business Politik sprichtst dann bin ich froh das Iknews nicht jeden Tag schreibt das Rösler in Marburg auf einem gebrauchten Teebeutel ausgerutscht ist.

    Iknews und das ist mal ein dickes Lob von hier aus befaßt sich mit den Dingen die dich in deiner Freieht als Individuum beschneiden. Dinge die im großen und Ganzen wichtig für sich sind. Dinge die dein Leben entscheident verändern können und nicht das in Schleswig nun das anti Hundekacke im Flur Gesetzt verabschiedet wurde.

  12. lordmmx sagt:

    Auch wenn ich kein Freund vom € bin und meiner Meinung nach die Mark damals besser für die Menschen war, wäre ich heute vorsichtig wenn es dadrum geht die neue D-Mark einzuführen. Die haben uns damals verarscht…..warum sollten sie es diesmal auch wieder nicht tun? Im Klartext: ich glaube nicht, dass alles wieder billiger wird wenn der Euro platt gemacht werden sollte.

    Vielen ist das wohl nicht klar.

  13. Dorian sagt:

    „Artikel die sich sachlich mit dem Thema Euro befassen gab es zur Genüge“,

    habe ich etwas anderes behauptet? Ich beziehe mich hier doch nur auf die AfD!
    Zudem bin ich alles andere als ein „Gutmensch“. Mach DU dich doch bitte locker und interpretier in Zukunft erst, nachdem du einen Text mehr als nur überflogen hast.

    Danke!

  14. Schafkritiker sagt:

    Aber sicher ist der Euro beliebt und natürlich ist nicht alles teurer geworden. Wenn man sich einfach komplett von Flachbildfernsehern ernährt, ist das doch super günstig. Selbst Schuld, wenn man sich von Lebensmitteln ernähren will, die doppelt so teuer geworden sind, verdammte Trottel! Und dann noch diese Asis, die sich gesund ernähren! Nur richtig, dass die doppelt und dreifach blechen, wenn die meinen die Rentenkasse derart strapazieren zu müssen!!!

  15. Severus sagt:

    Mit der Einführung des Euro sind viele Sachen teurer geworden. Insbesondere Kleidung und Essen.
    Nur wenn man denkt, mit der Rückkehr zur DM wäre wieder alles in Ordnung, könnte man eine sehr böse Überraschung erleben. Da schliesse ich mich dem Kommentar von lordmmx an.
    Eine einfache Lösung der derzeitigen Krise gibt es wohl nicht mehr.
    Es ist auch interessant wie die Begriffe sich im Laufe der Zeit verändern. Zuerst hatten wir eine Bankenkrise, dann eine Staatsschuldenkrise und jetzt die Eurokrise. Von den Banken wird kaum mehr gesprochen. Selbst in Zypern, wo eindeutig die Banken ein Problem hatten, wird das Problem auf den Euro reduziert.
    Also ist es wie immer. Die Verantwortlichen kommen davon.
    Es wäre toll, wenn wir uns wieder auf die Ursachen konzentrieren würden.
    Die Reduzierung der Probleme, die wir nicht nur in Europa haben (man schaue mal Richtung Japan, England und USA), lassen sich meiner Meinung nach nicht nur auf eine Eurokrise herunterbrechen.

  16. Nver2Much sagt:

    Diese Umfragen…

    Wenn ich in der Bild eine Umfrage sehe

    wen hätten Sie lieber als Kanzler/in.

    „Gewerkel oder Scheindrück?“

    Und das wars dann schon mit der Auswahl.

    Nur ein Auswahlkriterium mehr und diese Umfrage wäre passè

    „Keiner von beiden.“

    Denn dann würden 90% das Dritte ankreuzen und die 6% fürs Gewerkel und / oder die 4% für den Scheindrück wären Makulatur.

    ich glaube nur einer Statistik, die ich selbst gefälscht habe…

  17. laquibie sagt:

    Hey Schafkritiker!

    Ich zitiere mal an dieser Stelle den schon oben erwähnten Poppi (mag man von ihm halten, was man will… ;)):

    „…Nahrungsmittel… ich sage hier ganz bewusst ‚Nahrungsmittel‘, um den Begriff ‚FÜLLSTOFF‘ zu vermeiden“ LMAO 😀

  18. The Soulforged sagt:

    Ist eigentlich bekannt, welche Fragen die FORSA gestellt hat?
    Bei „exklusiven“&“repräsentativen“ Umfragen bekommt man erstaunlicherweise nur äußerst selten den Fragebogen zu Gesicht… scheinen wohl stets derart eindeutig suggestive Fragen zu sein, dass es selbst dem naivsten Leser auffallen würde. Mal davon abgesehen, dass die äußeren Bedingungen während der Umfrage stets außer acht gelassen werden.

    Genau so Aussagekräftig wie:
    Eine Spannungsmessung ergab einen Potentialunterschied von 6,66V –> Hurra die Lampe wird vllt leuchten!

  19. Zartbitter sagt:

    Ich habe mal mit einer Recherche bzgl.
    Details und Fragenstellung dieser ominösen
    Umfrage angefangen. Bisher nix. Aber ich
    werde wohl mal bei Forsa anfragen, vllt.
    bekomme ich ja was brauchbares.

  20. Kathyli sagt:

    Man kann das so drehen und wenden wie man möchte, ich für meinen Teil kann mich noch daran erinnern, dass bei vielen (nicht bei allen) wie z.B. in Supermärkten die DM nur durch das € ausgetauscht wurden. Das Gehalt wurde allerdings richtig umgerechnet und hat sich somit halbiert. Hätten sich alle Preise damals ebenfalls halbiert so hätten wir nicht das Problem bekommen. Man könnte ein ganzes Buch mit Beispielen schreiben, das kann man sich sparen es ändert sich sowieso nichts mehr an dieser Situation. Ich habe gestern einen Döner für 4,90 € gekauft und wenn mir nun schlaue Zeitschriften erzählen, dass gar nicht so vieles teurer wurde und vieles sogar billiger als früher, ändert es trotzdem nichts daran dass mein Gehirn noch funktioniert egal wie oft einem die Medien dies einzubläuen versuchen. Habt ihr früher 9,80 DM für einen Döner bezahlt? Nope..Es waren etwa 3 DM. Ein Big Mac kostet z.B. momentan 3,75 €. Er hat damals nicht 7,50 DM gekostet..Hätte er das wären die Leute dafür in ein normales Restaurant zum Essen gegangen. Genauso ist es natürlich in den Supermärkten. Man hat damals wesentlich mehr für sein Geld bekommen. Sei nun der Euro dran schuld oder nicht darüber kann man sich sinnlos streiten. Wir sollten uns konkret die Frage stellen was daran genau Schuld ist. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Menschen im Schnitt immer weniger verdienen und die Preise höher sind als früher. Ganz simpel sogar. Seit 1950 hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt. Die Zahlen hierzu kann man googlen. Durch technischen Fortschritt benötigt man nicht mehr so viele Arbeitskräfte als früher. Wenn man ganz simpel denkt in z.B. Büroberufen..in den 80er Jahren gab es noch keine oder kaum Computer, zumindest nicht so wie es uns heute zur Verfügung steht. Man hat circa 4 Leute Vollzeit beschäftigt was heute 1 Person halbtags macht, nur für den nötigen Papierkram wie z.B. Rechnungsstellungen oder Lieferscheine, Briefe an Geschäftspartner. Man muss nicht mehr 1000 Briefe schreiben..man schreibt die Vorlage einmal mit einem Zeitaufwand von 5 Minuten und es wird automatisch an 1000 verschiedene Kunden geschickt. Durch die offenen Grenzen zum EU-Ausland kommen günstigere Arbeitskräfte. Ich kenne viele Unternehmen die Busladungen mit Arbeitern aus dem EU-Ausland herbringen um diese hier in den Lagern oder Fabriken zu beschäftigen, sogar eine Unterkunft wird bezahlt, und selbst dies scheint immer noch billiger zu sein, als jemanden normal in Vollzeit einzustellen. Daraus resultierten dann 1-€-Jobs, höhere Arbeitslosigkeit..Hartz4 wurde eingeführt..das gab es früher nicht weil es gar nicht benötigt wurde. Dann wurden Mindestlöhne eingeführt, was dazu führte, dass man einfach Leute entließ um unterm Strich nicht mehr Gehälter zahlen zu müssen. Die, die ihre Arbeit behalten konnten waren froh darüber auch wenn sie nun mehr Arbeit mit weniger Personal erledigen müssen, und eventuell die ein oder anderen unbezahlten Überstunden in Kauf nehmen. Um das ganze weiter Auszuweiten..wir sind zu viele Menschen und zu wenig Arbeit vorhanden, somit sinkt der allgemeine Lebensstandard. Seit der Geschichte der Menschheit, wann immer es genau zu diesem Punkt kam, brachen Kriege aus. Eine logische Schlussfolgerung, da Menschen im Großteil ärmer und somit unzufriedener werden. Man sieht die ganzen Diskussionen und Streiterein innerhalb der EU, wer denn nun und wieviele Asylanten aus Afrika aufzunehmen hat. Wir können uns ja eigentlich gar nicht beschweren uns geht es immer noch recht gut, nur allerdings ist die Frage für wie lange noch. Momentan sind schon sehr viele Unruhen auf der Welt. Russland und die Ukraine..Die EU verhängt daraufhin Sanktionen an Russland. Diese reagieren mit einem Einfuhrstopp was dazu führte, dass bei uns für einige Wochen alles viel billiger war als sonst, vor allem Lebensmittel (zur Freude von uns). Allerdings bei der russischen Bevölkerung war dadurch alles viel teurer die Armut stieg an. Ein Teil schiebt dies auf die eigene Regierung, ein anderer Teil schiebt dies auf die EU-Regierung. Die Menschen fliehen gleichzeitig aus Syrien und Eritrea aufgrund von Bürgerkriegen und der IS Terroristen. Die Wirtschaft in ursprünglichen Ärmeren Ländern wird angekurbelt denn viele kaufen mittlerweile in China und Brasilien (wie z.B. ich) weil es günstiger ist. Unsere Wirtschaft sinkt im gleichen Zug da unsere Kaufkraft hier abnimmt. In China gibt es seit langer Zeit das Verbot für Familien, mehr als ein Kind zu bekommen. Es werden sogar Zwangsabtreibungen durchgeführt.
    Das heißt im Klartext das Problem ist nicht gelöst wenn wir uns „abschotten“ und wieder die DM einführen oder aus der EU austreten. Das ganzheitliche Weltgeschehen muss betrachtet werden außerhalb der Grenzen von uns. Man kann die Krisen nicht mehr abwenden, obwohl die Politiker dies natürlich versuchen. Aus solchen Gründen werden z.B. grob gesagt Steuern erhöht..aber das geht eben auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Die Menschen werden älter durch eine bessere medizinische Versorgung. (Das ist ja im Prinzip auch wünschenswert) Aber eine hohe Anzahl an Menschen weltweit in Kombination mit nicht genügend Arbeitsplätzen für alle, durch z.B. technischen Fortschritt führt zwangsläufig früher oder später zum Knall. Das will natürlich niemand aber es gibt keine Lösung auf der ganzen Welt eine zufriedenstellende funktionierende Wirtschaft herzustellen.

  21. Kathyli sagt:

    Was ich noch hinzufügen wollte. Das Problem, dass alles teurer wurde schon kurz nach der € Einführung lag eher an der freien Preispolitik der Unternehmen. Niemand schrieb Gaststätten oder Lebensmittelmärkten vor, wie sie ihre Preise zu gestalten haben. Ob sie nun simpel das DM Zeichen durch ein € Zeichen austauschten und die Zahl des Preises gleich blieb war also nicht Schuld der Politik sondern die der Unternehmen, die sich die Hände rieben. Diese hatten sich schöne Gewinne ausgemalt. Die Gehälter halbierten sich ja (so auch die der eigenen Mitarbeiter) aber die Preise wollten sie gleich lassen. Natürlich lebten die Menschen daraufhin sparsamer und Billig-Produkte-Eigenmarken kamen auf den Markt die es vorher gar nicht gab. Nehmen wir doch mal an die Preise würden sich alle wieder senken, das Beispiel zum Döner und Burger kann man gerne wieder dafür verwenden. Damals kostete mich ein Döner zwischen 3-3,50 DM. Wenn der jetzt wieder 1,50-2€ kosten würde dann würd ich mir warscheinlich jeden Tag einen oder zwei holen. Natürlich geht das nicht lol weil wie gesagt Gaststätten, Restaurants, Imbisse ebenfalls ihre Lebensmittel einkaufen müssen und diese ja den relativ teuren Preis haben und ihre Arbeitskosten und Mietpreise müssen sich ja im Produkt wieder finden. Wenn ich mir überlege, dass ich vor einigen Tagen ein Big Mac Menü hatte für 6,69 € hatte..bin nur 45 Kilo schwer war aber danach nicht satt hatte also noch einen einzelnen bestellt für 3,79 € also hatte ich insgesamt 10,48 € für 2 burger ne pommes und ein getränk ausgegeben, was umgerechnet circa 21 DM sind. Für ein Mittagessen in nem Fast-Food-Restaurant. Ich esse übrigens kaum Fastfood deshalb viel mir dies als so extrem teuer auf. Natürlich kann man günstiger einkaufen ich koche oft zuhause und nehme das in die Arbeit mit. Aber es geht ja nicht darum dass es Mittel und Wege gibt um günstig wegzukommen weil alles andere so teuer ist, dass man es sich nicht zu oft leisten sollte, sondern es geht ja gerade darum, dass es so teuer ist. Der Weltmarkt ist teurer geworden. Übrigens bedeutet ja auch mehr Menschen eine höhere Nachfrage. Grade für den Lebensmittelbereich. Der Elektronikmarkt mag ja billiger geworden sein und ein Fernsehr oder Computer oder Waschmaschine ist im Schnitt viel billiger als früher das muss man schon auch aufführen. Früher hat man für ein solches Elektrogerät tausende bezahlt. Aber dafür hatte man die Waschmaschine dann auch 30 Jahre lang. Aber Wie oft kauft man sich schon eine neue Waschmaschine oder einen neuen Fernsehr. Was bringt mir also diese Preisreduzierung so großartiges. Obwohl das ja tendenziell wieder öfter gekauft wird, da die Langlebigkeit nicht mehr so hoch ist und es schon sein kann dass die Waschmaschine nach 10 Jahren den Geist aufgibt und eine neue Meist genauso viel kostet als die alte reparieren zu lassen. Müsste man sich also ausrechnen ob unterm Strich dann überhaupt in diesem Bereich Geld gespart wird, oder nicht so gar versteckt auf Jahrzehnte mehr Geld ausgegeben wird als vorher o.O

  22. Hm sagt:

    Hm, ich sehe das ganz anders. Ob DM oder € das ist doch vollkommen Wurst Geld ist Geld, welchen Namen das hat, ist egal. Allerdings war die €uro Umstellung eine waschechte Währungsreform. Es wurden Vermögenswerte vernichtet. Wenn ich an die DM zurückdenke, dann denke ich immer an die guten Zeiten. Die Zeiten ohne Massenarbeitslosigkeit und Harzt IV und ohne den Wahnsinn den wir im Moment erleben dürfen.
    Ob die Wiedereinführung der DM die gesellschaftlichen Verwerfungen kompensieren wird? Ich behaupte nein.

    Repräsentative Umfragen tz tz tz. Wo gibt es denn so etwas?

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