Edelmetalle: Wirklich Sell-Off oder Anlauf auf einen Short-Squeeze?

Goldbarren Gold Barren

Der Markt der Edelmetalle befindet sich seit einigen Tagen buchstäblich im freien Fall. Einigen Goldbugs dürfte der Schweiß in Strömen den Rücken herunterlaufen, immerhin werden die Unterstützungslinien durchschlagen wie ein Stück Butter mit einem heißen Messer. Tatsächlich stimmt die Bewegung endlich mal wieder mit den Nachrichten überein, das war lange Zeit nicht der Fall. Der Goldpreis entsteht nicht am Tresen von Goldhändlern wie Pro-Aurum sondern durch Papier, beispielsweise beim London Bullion Market(LBMA). Im Augenblick stellt sich die Frage ob tatsächlich ein finaler Sell-Off läuft oder ein Short-Squeeze ansteht.


Zunächst möchte ich Frank Meyer von Rottmeyer zitieren. „Egal wann ich eine Unze auf die Waage lege, sie hat immer 31,1 Gramm.“ Dem ist natürlich nichts entgegen zu setzen, jedoch muss man sich die unterschiedlichen Befindlichkeiten und Intentionen der „Edelmetaller“ zu Gemüte führen. Es gibt dort unterschiedliche Gründe für den Kauf von Edelmetallen in physischer Form oder auch auf dem Papier.

Der Lebensversicherer

Eine Gruppe kauft das Edelmetall zur Versicherung gegen einen Ausfall des Geldsystems, für all Jene ist es nicht erheblich wie sich die Kurse entwickeln, bzw man erträgt halt die Schwankungen. Es ist unangenehm etwas gewonnenes wieder abzugeben, aber die Unze bleibt bei 31,1 Gramm und sehr wahrscheinlich kann diese über die kommende Kernschmelze des Finanzsystems herüber gerettet werden. Als Äquivalent zur aktuellen Kaufkraft dürfte es kaum Verluste geben und so bleibt nur ein flaues Gefühl im Magen bei den aktuellen Schwankungen.

Der Spekulant

Für die Zocker ist der Markt von Edelmetallen eigentlich nicht mehr so interessant, durch eine permanente Erhöhung der Margins wurden die möglichen Einsätze und damit auch möglichen Gewinne deutlich reduziert, so dass das Verlustrisiko gegenüber den zu erwartenden Erträgen eher uninteressant ist. Trotzdem verleitet eine Situation wie die folgende natürlich dazu, mit ein paar „Leerverkäufen“ – so genannten Shorts – die Abwärtsdynamik zu nutzen um ein wenig an den fallenden Kursen zu partizipieren. Jeder platzierte Short übt natürlich einen weiteren Abwärtsdruck auf die Kurse aus. Aber auch dort gibt es physische Grenzen, zu welchen wir später noch kommen wollen.

Der Hedger

Solange das Finanz- und Papiergeldsystem noch läuft, ist das eigentlich die Option mit der man am besten schlafen kann, jedoch birgt auch diese Option die Gefahr – bei ausreichender Masse – einen gewissen Abwärtsdruck zu erzeugen mit sich. Über eine berechnete Menge an Optionsscheinen, lässt sich so der eigene Status Quo „versichern“. Man setzt eine Summe die etwa 3 % p.a des Investments in Edelmetalle entspricht ein, um bei fallenden Kursen einen geldlichen Ausgleich zu erhalten. Das ist immerhin weniger als die Entwertung von Geld auf Sparkonten durch die reale Inflation. Die echten Goldbugs schütteln da nur mit dem Kopf und entgegnen „ich brauche doch keine Versicherung für meine Versicherung“. Das ist sicherlich Ansichtssache und vor allem wer möglicherweise auf die angelegte Summe angewiesen sein könnte, ist so doch auf der sicheren Seite.

Fazit

Die totale Geldmenge welche im Wirtschaftskreislauf landet steigt nicht in dem Maße wie es häufig behauptet wird. Natürlich wird im Bankenkreislauf eine wahnsinnige Blase geschaffen, aber der Hebel über Kredite in die Realwirtschaft greift nicht, was zu sinkenden Geldmengen im Total führt. Trotzdem ist der gesamte Edelmetallmarkt doch im Kontext zur existierenden Geldmenge verschwindend gering und gilt noch immer als realer Vermögenswert. Gold in diesem Zusammenhang weniger als Silber, da der tatsächliche Verbrauch wesentlich geringer ausfällt. Das steht jedoch auf einem anderen Blatt.

George Soros und eine „Vielzahl“ von Analysten riefen vor kurzem das Ende der Edelmetall-Hausse aus. Hier ist Vorsicht angesagt. Als der Goldpeis nahe der 2000 $ und der Silberpreis bei etwa 40$ standen hat man besseren Wissens auf allen Titelseiten von „Gold als sicherem Hafen“ gesprochen. Damals schrieb ich davon, wie sehr mir das Magenschmerzen bereitete und das man eventuell seine Investments absichern sollte. Soros ist ein Spekulant der eine erhebliche Macht hat, jedoch ist er kein Alchemist. Die Bank von England konnte er mit Leerverkäufen in die Knie zwingen, bei Edelmetallen jedoch wird irgendwann der Lieferengpass kommen, wenn man sich nicht mit einem Cash-Settlement zufrieden gibt, sondern die Metalle physisch halten will.

Das prominenteste Beispiel eines Short-Squeeze war die VW-Aktie die in schwindelerregende Höhen getrieben wurde und sogar zum Freitod von Adolf Merkle führte. Die Märkte vielen und VW schien all das nichts anhaben zu können. Leider griff hier die alte Börsenweisheit „Gier frißt Hirn“. Niemand fragte sich warum die Aktien derart robust gegen den Rest der Märkte standen, sondern man vertraute darauf dass VW bald in den Keller folgen würde. Es wurden völlig absurde Leerverkäufe getätigt die wichtige Aspekte außen vor ließen. Um jetzt nicht noch einmal alle Zahlen raussuchen zu müssen beschränke ich mich auf das Große Ganze um die Problematik zu erklären die sich einstellte.

Das Bundesland Niedersachsen hielt seit jeher 25% der VW-Aktien und damit eine Sperrminorität. Ein Verkauf von Aktien aus dem Bestand waren also nahezu ausgeschlossen. Einen großen Teil hatte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bereits eingesammelt, immerhin plante er eine Übernahme von VW. Der Anteil an Aktien im Streubesitz war also extrem niedrig und Porsche kaufte alles was auf den Markt kam auf. Entgegen der Hoffnung einiger verirrter Zocker vielen die Preise also nicht, sondern stiegen sogar noch an. An diesem Punkt kommen dann die Margin-Calls ins Spiel, wo die Akteure gezwungen werden für das gestiegene Risiko weiteres Kapital als Sicherheit zu hinterlegen. Es wird meist um ein Vielfaches der hinterlegten Summe gezockt und da kann ein Margin-Call schon zügig zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Kommt der Leerverkäufer dem nicht nach, wird die Position automatisch geschlossen.

An dieser Stelle wird es interessant. Bei einem Leerverkauf wird sich aus dem Aktienbestand eines „Dritten“ das notwendige Paket geliehen. Auch Sie werden das in ihrem Kleingedruckten bei der Bank stehen haben, dass Sie diese dazu ermächtigen. Im Falle eines Margin-Calls versucht die Bank natürlich die Aktien – welche vorher auf dem Markt verkauft wurden – zum aktuellen Preis zurück zu kaufen. Der Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage. Wenn nun also kein Angebot vorhanden ist, dann steigen die Preise. Wenn aber selbst dann kein Angebot vorhanden ist oder das Angebot zu gering ist, kommt es zu einem Short-Squeeze. Die Preise explodieren, irgendwie muss man ja die Aktien zurückkaufen.

Der ganze Vorgang ist in diesem Artikel etwas simplifiziert, aber ich hoffe damit ein wenig die Vorgänge verständlich gemacht zu haben, für „nicht Trader“. Sehen wir uns nun den realen Edelmetallmarkt an, stellen wir eine starke Diskrepanz zwischen physischer Nachfrage und den Preisen auf Papier fest. Es liegt noch genügend Kapital trocken um bei passender Gelegenheit eines der glänzenden Metalle zu ergattern. Wenn dann die physische Auslieferung gefordert wird, kann es zu einer erheblichen Unterdeckung führen und damit der Schwindel auffliegen. Bereits mehrfach wurden in den Vergangenen Jahren erheblich höhere Bargeldausgleiche gezahlt, nur um eben nicht liefern zu müssen. Einige Großbanken haben in den vergangenen Monaten massiv auf fallende Preise gesetzt, sicherlich auch um die steigenden Preise auszubremsen. Steigende Edelmetallpreise zeigen offen an, wie sehr das Vertrauen in das FIAT-Geldsystem marodiert. Genau in diesem muss man aber die Menschen halten um den Bust zu verschieben.

Wichtig sind in dem Zusammenhang noch die Explorationskosten. Wie teuer ist es die Metalle zu fördern. Es kursieren Zahlen bei 1500 $, hierzu habe ich eine andere Meinung. Im Artikel „Goldpreis: Wie hoch sind die Produktionskosten“ bin ich darauf etwas genauer eingegangen wie ich zu dieser Annahme gelange. Weitere Faktoren sind natürlich die sinkenden Outputs in der Industrie, besonders Silber fällt bei einigen Förderungen sozusagen als Nebenprodukt mit ab.

Ganz entscheidend wird sein wieviel kriminelle Energie die Banken und deren „Aufsichtsorgane“ bereit sind zu investieren um die Preise weiter zu drücken. Davon wird maßgeblich abhängen wie tief es noch runter gehen wird. Sollte es zum einem Short-Squeeze kommen gilt die Regel: „The Sky is the limit“.

Wie immer sollte nur Geld in Edelmetalle investiert werden, was man nicht kurzfristig brauchen könnte und das ganze als Sicherung gegen eine Kernschmelze des Finanzsystems betrachtet werden. Bei der Augenblicklichen Volatilität ist so ein Markt nichts für schwache Nerven.

Carpe diem

PS: Der Artikel stellt die Sichtweise des Autoren dar und ist keine Finnazberatung oder kann diese ersetzen.


21 Responses to Edelmetalle: Wirklich Sell-Off oder Anlauf auf einen Short-Squeeze?

  1. anju sagt:

    Goldpreis-Absturz: Das sagen Rogers und Faber

    Der scharfe Rückgang des Goldpreises hat Investmentlegenden auf den Plan gerufen: Laut Jim Rogers ist der Preis noch nicht weit genug gefallen. Marc Faber hingegen ist glücklich über die Kaufmöglichkeit.
    mehr:
    http://www.cash.ch/news/front
    /goldpreisabsturz_das_sagen_rogers_und_faber-3051673-449

  2. Jens Blecker sagt:

    Händler: Merrill Lynch hat am Freitag an der Comex eine Verkaufsorder über 124,4 Tonnen (4 Mio Unzen) Gold platziert. Dies dürfte für den jüngsten Kurseinbruch bei Gold verantwortlich sein.
    Händler: Gold-Verkaufsorder wurde nicht marktschonend platziert. Normalerweise werden Aufträge in diesem Volumen aufgeteilt, um einen vernünftigen Preis zu erzielen.

    gefunden bei jandaya13:13:31Uhr. (von Erkan)

  3. Jens Blecker sagt:

    Vermutlich werden wir in der Zukunft dann irgendwann mitbekommen, dass es einen konzentrierten Schlag der Banken gab, die haben ja auch nichts zu verliern. Landen die in der Pleite, wird es vom Sparer oder Steuerzahler bezahlt. Zocken ohne Limit und ohne Konsequenzen, der Traum eines Jeden Zockers!

  4. Frank H. sagt:

    Finanzkernschmelze: Das Endspiel hat begonnen

    Die finanzielle Vernichtung der westlichen Gesellschaft ist eingeleitet worden: Jeder, der zum jetzigen Zeitpunkt Geld in einer Bank hat, muss die damit einhergehenden Risiken ernsthaft hinterfragen. Europa ist eine Katastrophe. Es geht hier um Staatsschulden, auf die die Zahlungsunfähigkeit erklärt werden wird und die noch mehr Banken – die gezwungen sind, diesen Dreck zu halten – auslöschen werden … Ein massiver Ansturm auf die Banken in Europa ist unvermeidlich. Das Investmentkapital wird gar nicht anders können, als aus der in Schwierigkeiten steckenden Eurozone zu flüchten und in Privatvermögenswerte zu gehen.

    Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 14.04.2013
    http://www.propagandafront.de/1165600/finanzkernschmelze-das-endspiel-hat-begonnen.html

  5. Frank H. sagt:

    Ich denke mal der Artikel trifft den Kern insoweit, daß das Papiergeldkartell FED die letzten Derivate auf den Tresen wirft. Letzte Runde im Hinterhofkasino eingeläutet. Draußen wartet der SchuPo.
    Wenn ich mich dunkel erinnere sagen die echten Experten, daß VOR einem Blow-Out erst eine Art Goldoptionsscheinevakuum entsteht, schlagartiges Absacken durch Panikabwürfe um Liquide zu werden (Zentralbanken wie BOE und FED dürften am Meisten abwerfen, die EZB holt sich’s noch via Zypernerpressung ab), dabei gleichzeitig der Realgoldmarkt explodiert, wiederum dadurch die deutsche Eiche Target 2 zu Sägespähne zermalmt, weil so viel echtes Gold wie dann geordert wird gibt es nicht! Das Harakiri Japans mit wertlosem Papier um sich zu schmeißen kann doch nicht lange gut gehen! Die Realgüterindustrie wird davon NICHT expandieren, nur die Inhaber der Hedgefonds saugen gierig Papier auf. Der Herzschrittmacher USA hat aber ganz schöne Aussetzer! Die FED schieben angesichts dre absaufenden Konjunktur Panik. Und der Koreaner will keinen Krieg anfangen. Traurig lustig, wie das Imperium gaaaaaaaaaaanz langsam in seinem Dreck abraucht.

  6. Jens Blecker sagt:

    Nun, dass wir hier den Boden haben, da bin ich mir nicht so sicher. Man hat die Goldbugs erschreckt, aber noch fehlt der endgültige Schock. Ich könnte mir vorstellen das wir noch eine weitere Talfahrt sehen bevor die Kehrtwende eintritt. Wir werden sehen.

  7. http://www.bild.de/geld/wirtschaft/edelmetalle-gold/rausch-ist-vorbei-preis-sinkt-30006670.bild.html

    was sagt uns das?

    Kostollany würde sagen: KAUFE dann wenn die Panic am grössten ist…..

  8. Nver2Much sagt:

    Na dann war das wohl doch nicht so ein guter Tip am Wochenende einzukaufen, heute bekommt man es noch billiger 🙂

    Bin mal gespannt, wie die Preise sich bei ebay entwickeln, denn die hinken ja ziemlich hinterher, aber auch dort wird es billiger werden und vielleicht bald so billig das es keiner mehr verkaufen will. Hihi

    Meine Einschätzung ist, jetzt kommt die Deflatiojn, bald könnt Ihr Euch für wenig Geld mit vielen nützlichen Dingen eindecken, die Ihr dann später bei der Hyper Inflation sehr gut gebrauchen könnt.

    Ist immer daselbe vor einer Hyperinflation kommt immer eine Deflation.

    Euch schon mal aufgefallen Spritpreise…

    Ich bin mal gespannt wie ich durch diese Weltwirtschaftskrise komme. Denn vom lesen kann man sich das alles doch gar nicht vorstellen, wie es ist Hunger zu haben, das kann Dir niemand beschreiben.

    Deshalb schauen das Ihr was zu essen habt und zwar für ein paar Monate. Unter Hunger tut man viele Dinge die man satt nicht gemacht hätte. 😉

  9. Dyoxin sagt:

    Hallo zusammen mal eine frage ich hab derzeit ein Paar Tausend Teuros rumliegen die ich gern in Gold verwandeln würde wäre jetzt da der preis fällt ein guter zeitpunkt was zu kaufen oder sollte ich noch warten. Will ja soviel wie möglich für mein Geld haben……… UNd ich will es auch nicht zur Bank bringen ( Zypern kommt auch noch zu uns ) und habe auch ein wenig angst das der Euro irgendwann nix mehr wert ist. Ich weiß das dies noch Jahre dauern kann, es kann aber auch über nacht kommen denn wir werden es wenn dann zuletzt erfahren.

    Danke für eure tips

    Sascha

  10. gebe grundsätzlich keine börsentipps!

    wenn du das einigermassen vernünfig machen willst, so teile deine summe des absolut frei verfügbaren geldes (das solltest du in der absehbaren zeit nicht benötigen) durch eine beliebige ansparzeit – z.B. 12 monate, und dann kaufst du ab jetzt 12 monate in raten das was du haben willst z.B. eine unze. wobei die stückelung nicht zu niedrig sein sollte – wegen der hohen spread-kosten bei kleinen summen. insbesondere weil gold gerade fällt bekommst du schon mal einen durchschnittlich günstigen einstieg. den optimalen schaffst du eh nicht. vor verlusten gibt es bei dem nun crashenden preisen aber absolut keine garantie. musst also dann so einiges aushalten können, schätze mal so bis zu 30% verlust sollte dir nichts anhaben. Ein totalverlust ist jedenfalls nach heutiger sicht nicht möglich.

  11. djay-urge sagt:

    Hallo! Also mich hat der Gold-Crash ganz schön gebügelt, aber schon Herbst 2011. Als ich damals einstieg, war gerade Höchststand angesagt. Beeinflusst durch die Krisennachrichten, die Gold-Euphorie und selber als Hartzer Roller (der mal ein paar Riesen über hatte, die er Gewinn bringend zurück legen wollte), dachte ich es sei eine super Idee, auf eine stabile Wertsteigerung zu setzen.

    Dann kam der Crash September09, der mich mit meiner Anlage erstmal fett ins Minus katapultierte. Seitdem hat sich meine erhoffte Rendite eigentlich nie eingestellt. Mir war nicht klar, wie verzerrt die Edelmetallkurse tatsächlich sind, durch die Manipulationen und Insidergeschäfte von FED, CityOfLondon und welchen ColdMen&Sucks auch immer. Mit dem jetzigen Crash ist es offenbar geworden, wie wenig stabil, weil auf ebenso papierenden Füßen stehend, die Edelmetallkurse wirklich sind.

    Ich schätze, vielen die bei einem ähnlich guten Preis in Gold/Silber investiert hatten und vielleicht zum Einstieg nicht so große Summen, geht jetzt ebenfalls der Frust und die Sorge um (mich hat das goldige Vergnügen schon zwei Unzen gekostet, wer weiß in wieviel Jahren das wieder aufzuholen ist.

    Der Abgrund, der sich gerade durch die Papiergold-Schwemme aufgetan hat, scheint auch bei Edelmetall ganz schön tief zu reichen. Wenn ich jetzt ne Handvoll Tausis über hätte, würde ich sie in sinnvolle Sachwerte investieren: HighTechGeräte, Kunst, Filmförderung, Gesundheitsprodukte, Projekte von Freunden oder Teilhabe an Crowd-Founding-Initiativen.

    Glück, Gesundheit, Reichtum und Liebe für alle!

  12. Newsticker2012 sagt:

    Guten Morgen zusammen,

    hier ein Interessanter Artikel auch wie der Goldkurs gehandelt wird.

    „Die erste große Panik …“Verschwörungstheorien um „Gold-Blutbad“

    Der Goldpreissturz vom Wochenbeginn nimmt historische Ausmaße an. Über die Gründe wird heiß spekuliert. Nach dem höchsten Tagesverlust in über 30 Jahren geistert der Verdacht der Preismanipulationen durch einschlägige Internetforen. Verschwörungstheorien machen die Runde.

    http://www.teleboerse.de/nachrichten/Verschwoerungstheorien-um-Gold-Blutbad-article10484096.html

  13. Habnix sagt:

    Die Videotext Seite 303 bei N-TV zeigt die eigentlich den Preis für Pyhsiches Gold an oder Papier-Gold ?

    Deutsche Wirtschaftnachrichten

    „Der Absturz des Goldpreises ist allen Marktteilnehmern ein Rätsel: Die Nachfrage nach physischem Gold ist unverändert hoch. Bill Holter vom Edelmetall-Spezialisten Miles Franklin schreibt auf seinem Blog, dass die Nachfrage nach Gold und Silber auch zwei Tage nach dem gigantischen Crash unverändert hoch ist: Das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern sei 30:1. In einer funktionierenden Marktwirtschaft würde dies zu höheren Preisen führen.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/17/leitet-der-gold-crash-den-zusammenbruch-des-finanz-systems-ein/

  14. crazydiver sagt:

    in den CHARTS siehts du IMMER den preis der martkteilnehmer, es gibt nur EINEN preis und keinen unterschied für papierpreis und den physikalischen preis. wie gesagt, das gilt nur für die charts. der tatsächliche preis für physikalischs metall kann jedoch sehr wohl beim kauf abweichen.

    wenn es einem verkäufer nicht gefällt, wie der preis in den charts gerade steht, verkauft er halt nicht. oder du als potentieller kunden bist bereit mehr zu zahlen hin bis zu dem punkt wo der verkäufer dann bereit ist, physikalisch dir das metall zu verkaufen und es für dich als kunde noch sinn macht zu kaufen.

    ein tatsächlicher markt für diesen physiklischen kauf/verkauf ist dann vorhanden = angebot und nachfrage. der preis findet sich dann über diesen weg.

    da wir schon lange einen manipulierten markt für die metalle haben, wird der preis in den charts in der hauptsache durch die spekulanten und leerverkäufe getrieben und bildet eigentlich nicht den realen markt ab.

    ich hoffe, ich habe das korrekt so gesagt, falls nicht, bitte um korrektur durch die mitleser.

    crazy

  15. Nver2Much sagt:

    Eines kann jeder machen.

    Pro Monat eine Unze Silber kaufen, im Moment wieder bei 20 €.
    🙂

    Mal angenommen man macht das.

    Ich kaufe heute eine Unze Silber für 20 €

    Und der Preis stagniert bei dem Rohstoffhandel (ist etwas ganz anderes als der physische Handel) dann habe ich nächsten Monat immer noch 20 €. verliert der Preis 50% dann habe ich immer noch 10 € und brauche dann nächsten Monat keine weitere Unze kaufen. Macht man dies aber, dann hat man schon 2 Unzen für nur 15€ das Stück gekauft.
    Geht der Silberpreis hoch dann ist die Differenz von 10€ zu 15€ um einiges leichter zu erreichen als die Differenz zu 20€.

    Wenn Du Geld investieren willst und meinst Du könntest da eine schnelle Mark machen, dann vergiss es.

    Denn das ist ja gerade das Gute an Edelmetallen sie sind stabil.

    Jeden Monat eine Unze kaufen und wenn man kalte Füße bekommt, dann macht man nicht viel futsch.

    Jeden Monat eine Unze kaufen und das durchziehen, auch wenn der Preis fällt, dann kommt man sehr günstig zu Silber. Und in Münzenform bekommst Du da immer was dafür.

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 🙂

    Und mehr sehe ich nicht in Edelmetallen.

    Einen Wert zu haben um mein Essen oder andere nützliche Dinge zu kaufen. Wer geschockt ist wegen dem Kursrückgang weil er bei 25 € die Unze gekauft hat, hat den Wert von Gold und Silber nicht verstanden.

    Ist natürlich nur meine Meinung.

  16. MEDIC-on-DUTY sagt:

    Im Grunde wurde doch alles gesagt:

    „Wie immer sollte nur Geld in Edelmetalle investiert werden, was man nicht kurzfristig brauchen könnte und das ganze als Sicherung gegen eine Kernschmelze des Finanzsystems betrachtet werden.“

    Wer den Markt bereits lange verfolgt – und das behaupte ich mal für mich – und immer brav zu den neuralgischen Kaufanreizpunkten wie in diesen Tagen gekauft hat der ist auch bei diesen Schwankungen gelassen.

    Eines ist doch klar. Aktuell gibt es kein, also wirklich KEIN anderes Material, Medium oder Finanzprodukt was einem den entsprechenden Gegenwert in den Händen sichert, mal Grund und Boden in den Hotspot-Regionen ausgenommen.

    Und noch ein Satz sei an dieser Stelle zitiert: „Gier frist Hirn“.

    Denke lanfristig, handle danach und gib Dich nicht den unethischen Versuchungen hin. Benutze den gesunden Menschenverstand und bleibe bei Deinen gesetzten Grenzen, in der Hoffnung man kenn diese gut.

    Es gibt KEINE gültigen Regeln oder gar Mechanik am Finanzmarkt. Es ist alles manipuliert oder manipulierbar.

    Ich pers. glaube den Chartaffen oder angeblichen Silbergurus kein Wort mehr. Wenn diese mal richtig liegen, dann ist das entweder schön geredet oder sehr nah am Zufall. Hautpsache die Kasse klingelt für PDF-Downloads oder Bannerwerbung.

    Daher jede Woche mal reinschauen ist ok. Mehr macht einen nur verrückt. Kaufe physisch, denke für Dich, lass die Gier aussen vor und konzentriere Dich auf Dein pers. Anlageziele zur Absicherung Deiner Lebensumstände und natürlich zum Schutz der Familie.

    Alles andere ist Gesabbel und Bullshit.

  17. die aktuelle Kamera sagt:

    Lesenswert, vor allem die Kommentare aber durchaus auch der Artikel:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/17/leitet-der-gold-crash-den-zusammenbruch-des-finanz-systems-ein/

    Habe zwar selber null Gold, aber Goldfinger lässt grüssen.

  18. anju sagt:

    Steigende Goldnachfrage weltweit: “Leute rennen uns die Bude ein”

    Nicht nur der Einzelhandel in Deutschland erlebt derzeit einen Verkaufsboom. Weltweit steigt nach dem Goldpreis-Crash die Nachfrage nach physischem Edelmetall.

    gelesen bei: http://www.goldreporter.de/steigende-goldnachfrage-weltweit-die-leute-rennen-uns-die-bude-ein/gold/32005/

  19. gotlife sagt:

    was du an geld über hast (nicht ab und an teile von bar zur verfügung brauchst) wandle es SOFORT um in silber und gold, je wie es dir beliebt, ich würde 3/4tel gold unr rest silber nehmen, abe rumgekehrt geht auch 😉

    du machst damit nix falsch, vorallem jetzt zu den preisen!

    anlagegold24.de hat die besten preise die ich bisher gesehen hab, hab dort auch paarmal schon..kleine mengen gekauft 🙂

    grüße und frieden

  20. gotlife sagt:

    exzellent auf den punkt gebracht, dan bei wiki den silberchart anschauen und man weiß wo wir zurzeit stehen, aber ist auch egal denn im endeffekt gehts darum was du am ende gesagt hast

    ich sage auch immer „wenn geld da ist was du beiseite legen kannst und willst“ kaufe silber und gold, bedingungslos und egal welcher kurs aktuell ist – der wert bleibt solange menschen bleiben

    grüße und frieden

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