EU: Völkerwanderung in Richtung Deutschland

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Deutschland erscheint doch im Vergleich zu manch anderem EU-Staat im Augenblick wie das Schlaraffenland. Zwar fließt auch hier kein Honig in Bächen, aber im Vergleich zu einigen anderen Ländern der Europäischen Union ist das Sozialsystem doch noch recht komfortabel. Als im Mai 2012 öffentlich wurde, dass EU-Bürger in Deutschland Anspruch auf Sozialhilfe oder Hartz4 haben, schrieb ich bereits einen Artikel mit dem Titel „Europa: Völkerwanderung ins Sozialsystem?“ Neue Zahlen scheinen diese Theorie nun zu bestätigen.


Das deutsche Sozialsystem ist bereits hoffnungslos überfordert und wird auf Umwegen über andere Steuern finanziert. Wer Hierzulande Hartz4 bezieht, muss nicht frieren und nicht hungern, auch wenn sicher Riesensprünge nicht möglich sind. Anders gestaltet es sich in unseren Nachbarnationen, wo die Systeme bei weitem nicht so sozial und liberal sind, wie bei uns. Zum Beispiel in Griechenland kann man teilweise schon von sozialen Katastrophen sprechen und das sind nur die Fälle, welche ans Tageslicht gelangen.

Relativ nüchtern werden die Zahlen von Aus- und Einwanderern gegenübergestellt, allerdings möglicherweise ein wichtiger Aspekt in der Gleichung vergessen. So heißt es zum Beispiel beim Focus:

Einwanderer-Zustrom wie seit 1995 nicht mehr: Deutschland erlebt einen neuen Zuwanderungsboom
2012 sind so viele Menschen in die Bundesrepublik gezogen wie seit 18 Jahren nicht mehr. Treiber der Entwicklung waren vor allem Bürger aus den Krisenländern. In der Not zieht es selbst jene hierher, die sich lange sträubten – etwa die Spanier.
Während in Europa die Schulden- und Wirtschaftskrise tobt, lockt Deutschland so viele Zuwanderer an wie seit langem nicht. Im Jahr 2012 zogen rund 1,08 Millionen Menschen in die Bundesrepublik. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 13 Prozent mehr als im Vorjahr – so hoch fiel der Zuwachs zuletzt 1995 aus. Insgesamt zogen im vergangenen Jahr 369 000 Menschen mehr ins Land als aus Deutschland fortzogen, so dass die Nettozuwanderung unter dem Strich um 32 Prozent stieg.[1]

Auch wenn Doku-Soaps versuchen, den Eindruck zu erwecken, nur die etwas zurückgebliebenen würden Deutschland verlassen und eindrucksvoll deren Scheitern publizieren, ist eher das Gegenteil der Fall. Die Leistungsträger sehen mehr und mehr Hopfen und Malz verloren und auch viele Rentner inklusive der Kaufkraft verlassen das Land.

2012 konterte ich die sich abzeichnende Entwicklung mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Die Realität scheint mich hier im Stand zu überholen:

Da könnte ich glatt ins Grübeln kommen ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Die GAGFA will ja 38.000 Wohneinheiten verkaufen, direkt zuschlagen und in Spanien und Griechenland Seitenweise Annoncen schalten:

Schicke x Zimmerwohnung inklusive Lebensunterhalt in Deutschland zu vermieten. Von der Terrasse aus haben Sie Ausblick auf eine sorgenfreie Grundversorgung und die Nachbarschaft ist Muttersprachlich. Unsere Mitarbeiter sind Ihnen beim Ausfüllen der notwendigen Formulare behilflich. Bei Interesse melden Sie sich unter ……[2]

Die Lösung an dieser Stelle kann kaum lauten, dass wir neben den ganzen Rettungspaketen am Ende noch den Lebensunterhalt für die Resteuropäer bezahlen. Die Leistungsfähigkeit von Deutschland ist bereits am Ende und jetzt sind wir in der Phase des Raubbaus. Es müssen tragfähige Lösungen her und den Menschen ein lebenswertes Leben in den Ländern ermöglicht werden, in denen sie leben wollen. Auch das tritt aus dem Focusartikel recht deutlich hervor. Dort heißt es: „In der Not zieht es selbst jene hierher, die sich lange sträubten – etwa die Spanier.[1]“ Das kann man ihnen auch kaum verdenken. Die Spardoktrien – vor allem von Deutschland ausgehend – sorgen für immer mehr Armut und Elend.

Vielleicht braucht man sich so bald auch keine Sorgen mehr über ein gemeinsames Europa zu machen, wenn die Europäer bereits alle in Deutschland leben 😉

Carpe diem

Jetzt vorbestellen: EUPOLY-Ein Europäischer Alptraum

Voraussichtlich Ende Mai ist unser Dokufilm fertig, einen Trailer haben wir bereits vor einer Woche veröffentlicht. In einer Chronologie soll gezeigt werden, wie versprechen gegeben und gebrochen wurden, geltendes Recht ignoriert und die Zukunft Europas zerstört wird. Wir hatten gute Interviewpartner, die kompetente Aussagen treffen und auch aus eigener Erfahrung schildern, wie sie all diese Brüche selbst erlebten.

Bis zur Fertigstellung der DVD bekommen die Besteller die Versandkosten erlassen, als kleines Dankeschön für die Unterstützung. Mit der Bestellung werden auch weitere Filmprojekte ermöglicht, es gibt noch viel zu tun. Vielen Dank an alle, die meine Arbeit bereits mit einem Kauf unterstützt haben.

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[1] http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-31065/einwanderer-zustrom-wie-seit-1995-nicht-mehr-deutschland-erlebt-einen-neuen-zuwanderungsboom_aid_982470.html
[2] http://www.iknews.de/2012/05/05/europa-volkerwanderung-ins-sozialsystem/


12 Responses to EU: Völkerwanderung in Richtung Deutschland

  1. Irmonen sagt:

    Die Immigration in die Sozialsysteme findet nicht nur von „Rest“Europa nach Deutschland statt sondern auch in Deutschland.

    Die Statistiken sind da massiv geschönt.

    Die Leute können nicht mehr und wollen nicht mehr – und wollen nicht mehr können und können auch nicht mehr wollen – , also sowas wie Willsenkraftzusammenbrüche.

    Von den MSM-Medien wird das totgeschwiegen

    Rezension:
    https://www.lovelybooks.de/autor/Marita-Vollborn/Brennpunkt-Deutschland-143307270-w/rezension/986345525/
    „Die rund 380 verwendeten Quellen sind allesamt frei zugänglich – und stammen zum Teil aus Ministerien und Behörden. “

  2. Irmonen sagt:

    Pelzig -neues aus der Anstalt, das soziale Europa
    http://www.youtube.com/watch?v=c2OY-aqiduk

  3. Manitou sagt:

    Man sollte den zuwanderern auch gleich den Feuerwehr Notruf ins Handy speichern, sowie angebote über eine Brandschutzversicherung.

    Hats ja alles schon gegeben.

  4. Erasmus sagt:

    Das sind ja schöne unterstellungen.

    Aufpassen Freindal.

  5. Manitou sagt:

    Unterstellungen ? Sind Sie nervös ? Haben Sie ein schlechtes gewissen ?

    Drohen Sie mir ?

  6. Erasmus sagt:

    Ja Ihre unterstellungen, Nein nicht nervös, und auch kein schlechtes Gewissen aber Sie sollten aufpassen was für einen Bockmist Sie verzapfen.

    Sie unterstellen Brandstiftung an diesen Menschen und alls wären alle Deutschen Ausländerfeindlich.

    Nein ich Drohe Ihnen nicht es soll nur eine richtigstellung sein das es eben nicht so ist.

  7. Zartbitter sagt:

    Yada, lächeln und winken?

  8. Im Artikel findet man die Lösungsmöglichkeiten ja
    schon angedeutet.
    Golden-morgenrötig sozusagen.

    Wenn eine „Völkerwanderung“ in das „recht komfortable bis schlaraffenlandig erscheinende“
    deutsche „auf Umwegen über andere Steuern
    finanzierte Sozialsystem“ stattfindet, während die
    Kaufkraftrentner im Hopfen+Malz-Verbund mit den
    Leistungswegträgern in angenehmere Gegenden
    flüchten, obwohl doch „den Menschen ein lebenswertes
    Leben in den Ländern ermöglicht werden (müsse), in
    denen sie leben wollen“; und das alles unter dem
    EUdSSR-Diktat eines gemeinsamen Europas; tja, dann
    geben wir den Menschen doch, was sie anscheinend alle
    wpllen und erweitern die Exportweltmeisterschaftszone
    auf „Resteuropa“ !?

    Sicher werden sich dann auch einige
    aufopferungsbereite Leitkulturler finden, welche dem
    Übergang der Sonderbewirtschaftungszonen durch
    aufblühende Landschaften in die Süd- und Südostgau
    mit Rat und Tat beiseite stehen.

    Das grösste Problem sehe ich in der zu verwendenden
    Sprache.
    Denn damit das auch alles ordentlich funktioniert,
    müssten die bisherigen Hängemattenmentalitäten
    natürlich Herrenrassisch lernen…..

    HEILung ist möglich….
    😉

  9. Erasmus sagt:

    Zeit des lächelns ist vorbei, und Gewinkt wird auch nicht mehr.

    Der einzige der noch winkt wird der Ertrinkende sein.

  10. Hallojulia sagt:

    @Ratinga Gentur
    …Owi lacht…

  11. Ratinga Gentur sagt:

    Hoffentlich nicht nur über den nick…

    😉

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