Perfluorierte Tenside (PFT): Krankheit aus dem Wasserhahn?

chemicals accident

Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbeobachtet spielt sich im Augenblick eine kleine Umweltkatastrophe ab. Durch den Gebrauch von – der als krebserregend geltenden Industriechemikalie – PFT wurden Teile des Grundwassers im Raum Düsseldorf kontaminiert. Der gemessene Wert von 57 µg übersteigt den als unbedenklich geltenden erheblich. Auf Nachfrage von IKN teilte uns das Umweltbundesamt mit, dass es keine gesetzlichen Grenzwerte für Grund und Trinkwasser gäbe. Die „Gesundheitliche Orientierungswerte“ (GOW), bis zu denen eine gesundheitliche Besorgnis aus toxikologischer Sicht nicht zu befürchten ist, liegen allerdings weit unter den in Düsseldorf gemessenen Werten. Durch den passionierten Einsatz vom Vorsitzenden eines Angelvereins wurde der Fall in Düsseldorf nun zum Politikum. Leider ist es jedoch kein Einzelfall.


Perfluorierte Tenside kommen in der Natur nicht vor und sie können auch nicht auf natürlichem Wege abgebaut werden. Die besonderen Eigenschaften sorgen für eine weitreichende Verwendung in industriell gefertigten Gütern wie zum Beispiel atmungsaktiver Kleidung oder auch als Trägersubstanz der Additive bei dem NATO-Treibstoff JP-8. Früher fanden PTF auch in Löschmitteln der Feuerwehr ihren Einsatz, welchen sehr wahrscheinlich auch die aktuelle Kontaminierung in Düsseldorf geschuldet ist.

Nachdem wir von einer Leserin den Hinweis auf Düsseldorf bekamen, begann eine Spurensuche. Was hat es mit den PFT auf sich? Wie schädlich sind sie? Werden Trinkwasser oder auch Grundwasser regelmäßig darauf überprüft? Wo liegen die Grenzwerte? Fragen über Fragen.

Zuerst führte mich die Recherche zu Dieter Wiese, dem Vorsitzenden vom Angelverein, welcher den Stein ins Rollen gebracht hatte. Im Gespräch konnten einige Netzräuberpistolen direkt bereinigt werden, so stimmt die Information beispielsweise nicht, wonach im Teich des Vereins die Fische verendet wären. Interessantes hatte Herr Wiese trotzdem zu berichten. Von den ursprünglich 3 Teichen, waren bereits zwei für die Angler gesperrt und auch dem letzten wollte man zu Leibe rücken. Der Verein wurde gebeten, Fische in einer bestimmten Größe zu fangen und für eine toxikologische Untersuchung bereit zu stellen. Der Verein kam der Bitte nach. Ergebnisse wurden bis heute nicht übermittelt und der Vorgang liegt nun schon eine ganze Weile zurück.

In der Westdeutschen Zeitung gab es am 8. Juli einen kurzen Artikel zu der Angelegenheit. Eine Stelle erregte besonders meine Aufmerksamkeit:

Flughafen: Hohe Gift-Konzentration in Düsseldorfer Grundwasser
Die Stadt Düsseldorf hatte Ende Mai für Bereiche in den nördlichen Stadtteilen Lohausen, Kaiserswerth und Kalkum ein Verbot ausgesprochen, Gärten mit Grundwasser zu bewässern. Das Verbot gilt für 15 Jahre. Als Verursacher im Verdacht steht die Feuerwehr des Düsseldorfer Flughafens: Bis vor einigen Jahren war PFT dem Löschschaum beigemischt. Bei Einsätzen wie etwa beim Flughafenbrand 1996 oder beim Löschen einer Maschine 2005 könnte die Chemikalie das Grundwasser verseucht haben.[1]

Den Verbrauchern in Deutschland ist in den wenigsten Fällen bewusst, was es für ein Privileg ist, das Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn zu beziehen. Dass dies möglich ist, liegt an dem hohen Anspruch, regelmäßigen Kontrollen und einer hohen Sanierungsquote. Solange das Wasser in kommunaler Hand liegt, stecken auch keine wirtschaftlichen Interessen dahinter. Anders kann sich das bei der Versorgung durch Dienstleister darstellen, wie beispielsweise der Film „Water makes Money“ eindrucksvoll zeigt.

Ähnliches stellte sich auch bei unserer Recherche heraus. Während in den kommunal geleiteten Wasserwerken beispielsweise in Düsseldorf oder Duisburg Aktivkohlefilter obligatorisch sind, wird von Purena nur an einem von 17 Standorten ein solcher Filter verwendet. Jürgen Schodder von der Geschäftsführung erklärte, dass es relativ kostenintensiv sei und daher nur dort eingesetzt werden, wo durch Untersuchungen auch nachweislich Handlungsbedarf besteht.

Auf die Nachfrage, ob denn regelmäßig auf Perfluorierte Tenside geprüft wird, wurde verneint. Problematisch ist natürlich, dass PFT auch nur einer von unzähligen Stoffen sind, die das Trinkwasser belasten können. Menschen gehen mit dem Gut zum Teil auch sehr schäbig um. Was alles durch die Toilette entsorgt oder im letzten Winkel des Gartens vergraben wird, spottet manchmal jeder Beschreibung. Dass die Wasserversorgung ein Kreislauf ist, scheint hier den wenigsten Sorgen zu bereiten.

Natürlich wollten wir wissen, ob es wohl Grenzwerte für Trink- und Grundwasser gibt, daher wendete ich mich an das Umweltbundesamt. Die Antwort war – ob der bekannten Gesundheitsgefährdung – doch überraschend.

Sehr geehrter Herr Blecker,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zum Thema „PFT“ können wir Ihnen folgendes antworten:

1. Es gibt weder für das Grund- noch für das Trinkwasser einen Grenzwert für PFTs. Dies liegt daran, dass bei Festsetzung eines Grenzwertes die PFT-Konzentrationen in jeder Trinkwasseranalyse gemessen werden müssen. PFTs treten jedoch nur selten im Trinkwasser[sic], deshalb ist der zusätzliche analytische Aufwand nicht gerechtfertigt. Für PFOS und PFOA gibt es einen Trinkwasserleitwert, der bei 0,3 µg/l liegt. Für PFTs mit Kettenlängen von 4-7 Kohlenstoffatomen liegen so genannte „Gesundheitliche Orientierungswerte (GOW)“vor. Dies sind Werte, bis zu denen eine gesundheitliche Besorgnis aus toxikologischer Sicht nicht zu befürchten ist. Jeder GOW ist so definiert, dass auch bei lebenslanger Aufnahme von täglich 2 Litern des betroffenen Trinkwassers keine gesundheitliche Besorgnis besteht. Abhängig von den Stoffeigenschaften sind diese GOW unterschiedlich hoch. Für PFTs mit 4-7 Kohlenstoffatomen liegen die GOW zwischen 0,3 und 3,0 µg/l, wobei der GOW mit zunehmender Kettenlänge abnimmt.

2. Relevante Mengen an PFTs werden in aller Regel durch Löschschäume oder Unfälle in das Wasser eingetragen. Derartige Ereignisse sind den zuständigen Behörden bekannt. Sobald ein Verdacht auf Eintrag besteht, werden entsprechende Maßnahmen zur Messung eingeleitet.

3. Im Jahr 2002 kam es auf dem Osnabrücker Güterbahnhof zu einem schweren Brand mehrerer Eisenbahnwagons. Daraufhin musste im Jahr 2011 ein Grundwasserleiter saniert werden.

In den Flüssen Ruhr und Möhne wurden im Juni 2006 erhöhte PFT-Werte gefunden. Als Ursache stellte sich mit Klärschlamm belasteter Dünger heraus.

4. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hat aufgrund der Belastung von Fischen nach der Verunreinigung von Ruhr und Möhne festgelegt, dass PFOS-Konzentrationen von weniger als 0,02 µg/g Fischfleisch tolerable sind, vorausgesetzt, es erfolgt keine tägliche Aufnahme (http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2006/21/hohe_gehalte_an_perfluorierten_organischen_tensiden__pft__in_fischen_sind_gesundheitlich_nicht_unbedenklich-8144.html). Die tägliche tolerable Aufnahmemenge wurde vorläufig (bis zur Erhebung weiterer Daten) auf 0,1 µg PFOS / Kilogramm Körpergewicht festgesetzt.

Die Belastung in Düsseldorf liegt mit 57 µg erheblich über dem sogenannten GWO und das ist nur eine von möglicherweise vielen Stellen. Da Kläranlagen nicht in der Lage sind, die PFT abzubauen, werden diese dann in die Gewässer eingeleitet. Auch wurde in etlichen Klärwerken festgestellt, dass sich hohe Konzentrationen an PFT im Klärschlamm befanden. Hier ein kurzer Auszug von Klärwerk.info:

In ganz Europa gibt es keinen entsprechenden Grenzwert für PFT. Inzwischen wurden auch die Verursacher der hohen PFT- Konzentrationen im Klärschlamm der Kläranlage Peterzell/ BaWü gefunden. Mit analysierten 5136 Mikrogramm pro Kilogramm Klärschlamm ist die Anlage damit Landesspitzenreiter.Als Verursacher wurden zwei Galvaniken ausgemacht, die zur Oberflächenbehandlung PFT-haltige Waschmittel einsetzen. Der Klärschlamm wurde erfreulicherweise nicht landwirtschaftlich verwertet, sondern verbrannt.[2]

Die Menschen müssen lernen, sorgsamer mit den Ressourcen umzugehen. Versorgung sollte in kommunaler Hand bleiben, wo langfristige Versorgung mit hoher Qualität die Zielsetzung ist und nicht die nächste Bilanz. In Zeiten, in denen immer mehr chemische Substanzen in die Abwässer und Gewässer Einzug halten, sollte eine Behandlung mit Aktivkohlefiltern vielleicht obligatorisch werden. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel was es gibt, was leider auch Unternehmen wie Nestlé oder Veolia erkannt haben. Ein wirtschaftlicher Weltkrieg um das Wasser ist längst entbrannt, die Soldaten sind korrupte Politiker und Lobbyisten. Die Opfer sind die Menschen.

Carpe diem

[1] http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/flughafen-hohe-gift-konzentration-in-duesseldorfer-grundwasser-1.1365914
[2] http://www.klaerwerk.info/Allgemeine-Meldungen-und-Berichte/PFT-fast-taeglich-in-den-Nachrichten

Weiteres zum Thema:

http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse130708.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Perfluorierte_Tenside
http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/politik/sorge-um-das-trinkwasser-in-duesseldorf-und-duisburg-d318009.html


11 Responses to Perfluorierte Tenside (PFT): Krankheit aus dem Wasserhahn?

  1. laquibie sagt:

    Jens, zumindest ist es hier noch nicht so wie in weiten Teilen der VSA, wo maßgebliche Mengen an Flouriden (zwecks Verblödung der Masse) dem Trinkwasser beigemischt werden…
    Laquigruß

  2. Hallojulia sagt:

    Nun ja, ist hierzulande vielleicht nicht mehr nötig;-(

  3. Zartbitter sagt:

    „Die tägliche tolerable Aufnahmemenge wurde vorläufig (bis zur Erhebung weiterer Daten) auf 0,1 µg PFOS / Kilogramm Körpergewicht festgesetzt.“

    Dieser eine Satz bringt es auf den Punkt (Wobei der englisch/freudsche Dreher wohl zu verzeihen ist):

    Das ist ein tolerabler Wert für diese Substanz. Was ist mit den unzähligen anderen Beimengungen gewollt oder ungewollt? Was soll man als „Verbraucher“ überhaupt mit solchen Angaben anfangen? Richtig – nix!

    So werden wir alle immer mehr zum Kauf von Wasser in Flaschen angeregt, ob das wohl so gewollt ist?

    Ein Schelm, wer böses………..

    „Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten.“
    Science-Fiction Dokumentation von 1974.

    http://www.youtube.com/watch?v=EbCNmVSX5Os

    Da läuft es einem heiß und kalt den Rücken runter.

  4. Jens Blecker sagt:

    😀

  5. Frank H. sagt:

    „zu finden u. a. in atmungsaktiver Kleidung“ *lol* Sprich, geht besonders schnell per Hautabsorption unter in die Blutgefäße.
    „im Regenwasser und Grundwasser“
    Die Masse an Flugbewegungen machts: Per Flugbenzinablassventil, aus Sicherheitsgründen werden Restmengen immer vor der Landung entsorgt, großflächig beim Landeanflug als Aerosole verteilt, bis zum nächsten Tiefdruckgebiet als Konzentrat zurück auf die Erde.
    Per ungenügender oder gleich ganz ungereinigten Industrieabwässern in die Kanalisation.
    „Löschschaum“ wirklich heutzutage rückstandslos beseitigt? Und wenn ja, auch hier machen es die Jahrzehnte mit dem Zeug bis zum Verbot.
    „Wasser aus der Flasche“, der Inhalt ist letztlich auch nur Brunnenquellwasser…

    Wasser auf die Mühlen gewisser Streifenfanatiker. *flöt*

  6. Foerster003 sagt:

    3-minütiger Film-Beitrag von Center TV aus Düsseldorf

    Filmtitel: Verseuchtes Grundwasser

    Filmbeschreibung:
    „Das Umweltamt hat die Grundwasserpumpen in vielen Teilen von Gerresheim [Düsseldorf]gesperrt. Vor kurzem wurde festgestellt, dass der Boden dort mit perfluorierten Tensiden verseucht ist. Die giftige Chemikalie, auch PFT genannt, wird in der Industrie vielfach verwendet. Die Ursachen der Verseuchung liegen allerdings schon fast ein Jahrzehnt zurück.“

    https://www.youtube.com/watch?v=1b-MRdm4bg4

  7. Foerster003 sagt:

    Das Politik-Magazin Panorama sendet im März 2011 folgenden 8-minütigen Beitrag:

    YouTube-Filmtitel: „Exxon US-Konzern vergiftet Grundwasser in Norddeutschland“

    YouTube-Filmbeschreibung:
    „Deutschland erlebt einen regelrechten Gasrausch: Überall wird gebohrt und gebuddelt. Grund dafür sind die steigenden Ölpreise – sie lassen die Nachfrage nach der günstigeren Alternative rapide ansteigen. Doch der Boom birgt ein hohes Risiko: Erdgas gilt zwar einerseits als umweltfreundlich und unverzichtbar im Kampf gegen den Klimawandel. Andererseits kommt es bei der Förderung weltweit immer wieder zu Unfällen — mit verheerenden Folgen: Giftige, krebserregende Stoffe wie Benzol und Toluol gelangen in die Umwelt und vielleicht sogar in den menschlichen Blutkreislauf. Auch in Deutschland?“

    https://www.youtube.com/watch?v=HUAE1UFuIBQ

  8. Foerster003 sagt:

    Dirk Müller meldet sich am 27.2.2013 zum Thema „FRACKING – Gefahr für Mensch und Umwelt!“ zu Wort.

    https://www.youtube.com/watch?v=ju3ZZxqkRgU

  9. Irmonen sagt:

    ach so läuft das im Umweltbundesamt:

    wir geben keinen Grenzwert für PFT an, dann müssen wir auch nicht messen, dann schadet es ja auch nicht???? (was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß…)- so ungefähr ala VogelstraußPolitik

  10. chris321 sagt:

    Nicht nur im Norden, auch bei uns im Süden!

    18. Juli 2013 im Wochenmagazin für Rastatt, Ötigheim, Steinmauern Seite 8:

    Die Star-Energiewerke haben ihr Wasserwerk Rauental am Montag vorübergehend vorsorglich abgeschaltet. Sie versorgen die rund 8.000 Menschen …

    Ursache für diese Vorsichtsmassnahme sind perfluorierte Chemikalien – sogenannte PFC (perfluorierte Chemikalien) – im Grundwasser, das in Rauental gefördert wird.

    Als nächster Schritt wird genauer untersucht, aus welcher Richtung das PFC eingetragen wird.

    Die Untersuchung auf PFC ist nicht vorgeschrieben. Dass die Star-Energiewerke das PFC festgestellt haben, geht auf eine Analyse aller Parameter im Frühjahr 2012 zurück. Das Unternehmen wollte damals alle Stoffe identifizieren, die das geförderte Grundwasser enthält; das diente als Basis für die Planung weiterer Projekte.

    Der Geschäftsführer von Star-Energie:
    Der Wert ist angestiegen, das ist für mich Grund genug, schon vor Erreichen des Grenzwerts das Wasserwerk ausser Betrieb zu nehmen.“

    Der Leitwerk liegt in Deutschland bei 0,3 Mikrogramm pro Liter, in Rauental haben die Star-Energiewerke zuletzt 0,25 Mikrogramm pro Liter gemessen. PFCs gelten als langlebige organische Schadstoffe, weil sie von der Natur nicht abgebaut werden. Über die Nahrungskette können die Verbindungen in den menschlichen Organismus gelangen. Sie weisen eine hohe Verweildauer im Blut und in der Muttermilch auf.

    —-

    Soweit also was hier im Süden bzgl. diesem Thema mir bekannt ist.

    Interessant finde ich die Anmerkung von Frank H. mit dem Flugbenzin was vor Landung abgelassen wird, da diese Gebiete in der Einflugschneise des Baden-Airparks liegen.

    Genauso ist hier eine direkte Nähe zum Rhein gegeben und noch ein Hinweis. Es ist gemeinhin bekannt dass jedes Jahr Hubschrauber grosse Mengen an „ölartigen Substanzen“ über die Feuchtgebiete (Altrhein) abwerfen um die Schnakenplage niedrig zu halten. Die Larven ersticken dann in dem Ölfilm, so sagt man.

    Müsste ein Chemiker mal klären ob hier ein Zusammenhang bestehen könnte.

    Des weiteren habe ich in dieser Region klare Statements von Leuten welche diese CT Geschichte betrifft. Ich halte mich bei diesem Thema (wie bekannt) eigentlich raus. Ich weiss dazu viel zu wenig und bin kein Chemiker oder Flugzeugbauer / Pilot um hier gross mit zu reden. Aber die Aussagen sind hier deswegen auch für einen Laien wie mich interessant als dass Leute in der Region ganz klar behaupten, dass sie nachts aufwachen weil sie entsprechende Motorengeräusche wie von Propellerflugzeugen hören würden, man die nicht am Himmel sehen könnte, das ginge aber stundenlang mitten in der Nacht und am Morgen wären Schachbrettraster am Himmel. Es ist jedoch bei der Grenznähe nicht klar, ob diese Maschinen von Frankreich oder von Deutschland kommen. Jemand behauptete, sie würden vom oben erwähnten Baden-Airpark kommen. Ich meinte: Na, dann müsst ihr eben nachts da mal hingehen und schauen was da an Aktivitäten passiert. Ein anderer hat anscheinend einen BW-Regierungsvertreter darauf angesprochen und er meinte es war erstaunlich wie genau er wissen wollte was er wüsste und was nicht. Er empfand es weniger als eine Meldung, sondern ein Aushorchen was allgemein in der Bevölkerung bekannt wäre.

    Sprich: Hier ist jetzt mal ganz unabhängig von irgendwelchen wissenschaftlichen Untersuchungen klar über entsprechende schriftliche Aufzeichnungen und morgentliche Photos von sagen wir mal 20 Bürgern die in der Gegend wohnen feststellbar an welchen Tagen die Maschinen nachts gehört werden und danach am Morgen die Raster zu sehen sind. Ob das dann was mit CT zu tun hat, sei nochmals dahin gestellt, aber zumindest hätte man mal klare Hinweise nicht nur von Einzelnen sondern ganzen Bürgergruppen die irgendwas meinen nachts gehört und morgens gesehen zu haben.

    Wenn die erste Erfassungsphase der Bürger klare Hinweise auf entsprechende Aktivitäten (Logs + Bilder) liefert, kann man in einer 2. Phase wie Griffin gezeigt hat die internationalen Flugzeugcodes per Funk vom Boden mit geringen Mitteln auslesen, so dass man dann auch an diesem Punkt weiter käme.

    Bürger könnten also mit entsprechenden Empfängern ausgestattet werden und sie protokollieren was für Maschinencodes angezeigt werden und ob welche ohne Codes da oben nachts rum fliegen.

    Eine andere Bürgergruppe die in der Nähe vom Flughafen lebt, könnte nachts sich bei Alarmierung durch die erste Gruppe auf den Weg machen um zu schauen ob sie am Flughafen Auffälligkeiten beobachten können z.B. ungewöhnliche oder ungewöhnlich viele / grosse Tanklaster, Maschinen die regelmässig auftanken und wieder hoch gehen usw.

    Ich denke dass hier klar messbare und nutzbaren Daten von vielen Bürgern gemeinsam entstehen können wenn diese Gerüchte stimmen. Aber den Hintern hoch bekommen um so etwas in der Bevölkerung zu organisieren, das muss man eben dazu schon und ich denke daran harpert es in unserer Gesellschaft in erster Linie. Die Grundeinstellung ist ja: „Die da oben machen das schon alles richtig! Und ich muss jetzt wieder an die Arbeit, halte mich nicht auf. Natürlich ist nicht alles perfekt in dieser Welt, jedem Theater kann man nicht nachgehen, die da oben machen das schon alles, dazu haben wir sie ja gewählt …“ So klappt das natürlich nicht, wenn man davon ausgehen muss, dass „die da oben“ nicht im Sinne des Volkes denken und handeln bzw. vielleicht vorsichtiger (nach PRISM Aufdeckung formuliert) denken und handeln KÖNNEN (ohne nicht sofort vom Cäsar und seinen Lakaien abgesägt zu werden).

    Seit PRISM sollte uns eigentlich klar sein, dass ein gut meinender Politiker in den Fängen dieser globalen Schattenregierung steckt. Er ist bestimmt zu 100% abgehört und alles was er nicht gemäss den Anweisungen des Imperiums tut, wird ihn teuer zu stehen kommen. Man wird schon genug in seiner Historie finden, was man gegen ihn verwenden kann. Und eine Gegendarstellung eines einzelnen gegen die Übermacht des göbbel’schen Propagandasystems ist zwecklos. Die konventionellen Medien verstümmeln ja bekanntlich die Wahrheit auf Anweisung des Imperiums so, dass die Gegendarstellung eines Einzelnen gar nicht zu Gehör des Volkes kommen wird. Für dieses „neue Reich“ ist es also ein Kinderspiel einen Politiker fertig zu machen, der aus den Reihen tanzt.

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