Marc Faber warnt: Es gibt keinen sicheren Hafen

faber

In einem Interview mit Bloomberg sagt Fondslegende Marc Faber: „Das beste worauf Sie hoffen können ist das Sie Ihr Portfolio diversifiziert haben mit unterschiedlichen Werten und diese nicht alle zur gleichen Zeit kollabieren. Bankguthaben sind nicht länger sicher, Staatsanleihen sind nicht mehr 100 % sicher und Aktien sind teuer, da diese relativ hoch bewertet sind.“ Diese Warnung sollte man besonders in Hinsicht auf die absurde Rally der vergangenen Tage sehr ernst nehmen. Die Gefahr für einen umfassenden Kollaps sind gewaltig.


Irrational trifft die Bewegungen an den Märkten im Augenblick recht gut. Niemand versteht warum die Indizes unaufhörlich neue Höchststände erklimmen und Rohstoffe unter gewaltigen Druck geraten. Der Haushaltsstreit in den USA wird sich nach Meinung der meisten „Experten“ in Kürze klären und „The Show must go on“. Sind das aber Nachrichten die Aktienkurse auf neue Höchststände katapultieren können und noch viel wichtiger, sollte man nicht zumindest die Möglichkeit einplanen, dass es eben nicht zu einer Einigung kommt? Nun für einen Großteil der Zocker an den Märkten ist das relativ unerheblich, denn dort wird mit dem Geld „Anderer“ gezockt.

Faber meint das Gold bei etwa 1250 $ wieder eine Kaufgelegenheit bieten wird, in Hinblick auf die steigende Monetarisierung der Schulden weltweit. Das Debakel um die Schuldengrenze wird die FED dazu bringen die US-Regierung direkt zu finanzieren (was eigentlich bereits stattfindet, aber von den Medien nicht berücksichtigt wird). Faber weist auf die Idiotie der Diskussion hin: Beide Parteien wollen Geld ausgeben, nur für unterschiedliche Dinge. Die Dummheit der Regierung ist extrem geworden, überall wird Geld verschwendet. Die Demokraten kaufen „Stimmen“ und die Republikaner finanzieren den Militärisch- Industriellen Komplex. Die Schuldengrenze ist nur ein Symptom des Problems, schlussfolgert Faber, „Die Regierung ist einfach überproportional gewachsen und das behindert das Wirtschaftswachstum.“

Das Interview mit Bloomberg:

Ich hatte schon in den letzten Wochen geraten sich mit der Absicherung des eigenen Portfolios zu beschäftigen. Übertreibungen waren schon immer ein guter Frühindikator für drohende gefahren. Was sich im Augenblick abspielt, spottet jeder Beschreibung und sollte – aus welchen Gründen auch immer – keine Einigung erzielt werden im Haushaltsstreit, die Gegenreaktion dürfte so ziemlich alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. An einen umfassenden „technischen Default“ kann ich noch nicht wirklich glauben, aber bereits das Erreichen der Schuldengrenze würde für gewaltige Globale Impacts sorgen. Wer da sein Erspartes leichtsinnig auf „das wird schon werden“ setzt, könnte die Überraschung seines Lebens erleben. Bereits der Ausfall von Lehman Bros. hatte seinerzeit einen gewaltigen und globalen Kursrutsch zur Folge.

In diesem Zusammenhang muss man dann auch China im Auge behalten, die dortige Schuldenblase könnte in einem solchen Moment in der Kausalkette auch zum platzen kommen. Dann wäre so ziemlich jedes Asset zunächst betroffen. Aus diesem Grund gilt auch aus meiner Sicht – zumindest temporär, „Es gibt keinen sicheren Hafen“. Diversifizieren und absichern ist eben das Gebot der Stunde.

Carpe diem – gefunden bei zerohedge

PS: wie immer ist es eine Meinung und keine Finanzberatung. Wer eine braucht sollte sich an seinen Anlageberater, Taxifahrer oder auch den Postboten wenden.


22 Responses to Marc Faber warnt: Es gibt keinen sicheren Hafen

  1. Jens Blecker sagt:

    Was Überschriften wie folgende angeht möchte ich ein Zitat benutzen:

    Hoffnung auf Einigung im US-Etatstreit stützt Schweizer Börse
    http://de.reuters.com/article/marketsNews/idDEBEE99E01320131015

    „Hoffnung ist der Ratgeber der Dummen“.

  2. Frank H. sagt:

    China fordert neue Weltreservewährung – und neue Weltordnung
    Tyler Durden

    Wir gehen davon aus, dass es Zufall ist, dass am gleichen Tag, dem vergangenen Sonntag, als wir über den schier unersättlichen Appetit Chinas auf Gold berichteten, der unserer und der Meinung vieler anderer nach durch das Streben des Landes angetrieben wird, wenn es denn einmal soweit ist, auf eine goldgedeckte Reservewährung gut vorbereitet zu sein, von der offiziellen regierungsamtlichen chinesischen Presseagentur Xinhua ein Gastkommentar von Liu Chang veröffentlicht wurde, in dem er erklärt, der amerikanische Haushaltsstreit rechtfertige den Aufbau einer von amerikanischer Vorherrschaft befreiten Welt, und unverhohlen anregt, die Weltgemeinschaft solle über eine neue Weltreservewährung nachdenken, »die geschaffen werden muss, um den vorherrschenden US-Dollar zu ersetzen, so dass sich die Weltgemeinschaft auf Dauer den Folgen der sich verschärfenden innenpolitischen Spannungen in den USA entziehen kann«.
    http://info.kopp-verlag.de/index.html

  3. Janu sagt:

    Zitat: „Nun für einen Großteil der Zocker an den Märkten ist das relativ unerheblich, denn dort wird mit dem Geld “Anderer” gezockt.“

    In der Tat! Das Geld „Anderer“ ist übrigens (neben unserem Bankguthaben) unser Geld, welches wir im „Staat“ angelegt haben vermittels Steuerzahlungen.
    Gestern gab es auf 3Sat einen Rückblick auf die ‚Bankenrettung‘ von 2008. Dabei wurde berichtet, daß die US-Regierung und die schweizer Regierung die vielen Milliarden an Rettungsgeldern inzwischen praktisch vollständig(!) von den dortigen Banken zurückbezahlt bekommen haben. Aber anders in der BRD! Die Staatskasse der BRD sitzt bis heute auf einem Verlust von 50 Milliarden Euro! Hier wurde den Banken ganz offensichtlich keine Rückzahlungsverpflichtung auferlegt. Das ist ungeheuerlich! Staatgeld (das ist Vermögen, welches den Bürgern gehört) wird hier einfach VERSCHENKT!

    Im übrigen siehe „DER BRUTALSTE RAUBZUG ALLER ZEITEN: WIE DIE BANKEN DEN CRASH PLANEN“ – http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/15/der-brutalste-raubzug-aller-zeiten-wie-die-banken-den-crash-planen/

  4. Frank H. sagt:

    Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    Veröffentlicht: 15.10.13, 05:08

    Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/15/der-brutalste-raubzug-aller-zeiten-wie-die-banken-den-crash-planen/

  5. Frank H. sagt:

    Anmerkung: Es kann so sein muss nicht so sein. ich seh’s dezidierter. keiner der Banksters will aufhören, also wird man nicht einen Crash auslösen, sondern sich weiterhin bedienen lassen.
    Ein Knall würde alles an Zivilisation auf der Nordhalbkugel hinwegfegen, schlimmer wie ein Atomkrieg.
    Sie mein Link weiter oben: „Chinas Angst vorm Donnerknall“

  6. Jens Blecker sagt:

    Das setzt voraus, das es einen unkontrollierten Crash gibt. Was wenn der gar nicht unkalkuliert ist? 😉

  7. Zartbitter sagt:

    „Die Schuldengrenze ist nur ein Symptom des Problems, schlussfolgert Faber, “Die Regierung ist einfach überproportional gewachsen und das behindert das Wirtschaftswachstum.”“

    Schade das ein „Experte“ wie Faber zu einer
    amS recht simplen Erkenntnis gelangt.

    Wie kann eine Regierungsstruktur Wirtschaftswachstum
    verhindern? Äpfel und Birnen?

    Die Wirtschaft wä#chst nur dann, wenn es was
    zum Wachsen gibt. Hohe Arbeitslosenquoten,
    Auslagerung der produzierenden Wirtschaft, hohe
    Verschuldungen der privaten wie auch der öffentlichen
    Haushalte – das sind Gründe für Stagnation.

    Ich sehe ähnlich wie Frank und Jens, das hier
    nur ein Spektakel abgewickelt wird, das von
    langer Hand geplant ist.

    Aber, wenn mir diese Bemerkung erlaubt sein darf:
    Wenn hier von Portfolio etc. die Rede ist, dann müssen wir auch verstehen, das ein Aufbau eines solchen dem
    Zweck diente durch Zinsen/Zinseszinsen das eigene Vermögen durch Luft zu vergrößern.

    Doch wenn Geld „arbeitet“ fließt es nicht im wirtschaftlichen Kreislauf und muss so oder so
    durch Schulden gegenfinanziert sein.

    Und wenn Aktien in den Keller stürzen, na dann
    muss man kaufen bis die Geldbörse leer ist, da
    sollte man sich nicht von Experten abschrecken lassen
    schon gar nicht von der BILD.

    Letztendlich sind wir doch nur auf dem orchestrierten Übergang von lokalen Währungen/Nationalstaaten in die Weltregierung/Währung. Aber das muss den Völkern ja verkauft werden. Da sind wir wieder bei dem beliebten Spiel von These/Antithese und Synthese gelandet.

    Ohne eine ernst zunehmende Bedrohung ist ein Amero der Weltbevölkerung nicht zu verkaufen.

  8. Zartbitter sagt:

    Sorry für den miesen Umbruch.

  9. Frank H. sagt:

    Nochmals: die Art und Weise eines Crashs ist den Spielregelmachern eh wurscht!

    „Gib mir die Macht über das Geld einer Nation und es ist mir egal wie sie regiert wird.“

    Und das Gesetz ALLER Banksters ist der Rothshieldclan himself.

    Taxiert werden nach einigen Quellen etwa 500 Billionen Euro an realem physischen Vermögen. Wer bietet wohl mehr?
    Summe aller öffentlichen und privaten Schulden = Summe allen Vermögens beim Universalgläubiger

    Man könnte natürlich unterstellen, dass Mister David Rockefeller seinen berühmten Satz sich nun doch zu Lebzeiten erfüllen lassen möchte:
    „Gib mir die eine ultimative Weltkrise und ich werde die Welt regieren.“

    Und ob China die Rolle als Global Player alleine anstatt der USA schon heute ausfüllen kann? Ich bezweifle das.

    Und die Agenda der Milliardärs-Sekte in Stein gemeisselt, an die Wände gemalt, vom Boden in die Luft gehoben, auf Papier geschrieben lautet (einfach kombinieren und Du erkennst deren Religion und Sozialagenda!):

    DENVER IAP: http://i128.photobucket.com/albums/p191/totalreality_2012/DenverIntlAirport.jpg
    GEORGIA GUIDESTONES:http://2.bp.blogspot.com/_3I0gXJZ6XmU/TQpVU72ULLI/AAAAAAAABBs/mx-05r5WllQ/s1600/GEORGIA+GUIDESTONES++AUTHORS+of+001.jpg
    The IV. Manifest Rose Christians (AMORC):
    http://www.rosenkreuzer.de/fileadmin/amorc/PDFs/Positio_Fraternitatis_Rosae_Crucis.pdf (EXAKT DER GLEICHE INHALT DER AUF DEN STEINEN IN KURZFORM STEHT – Zufall, wenn man weiß das AMORC stinkreich ist?).
    Oder wie wär’s mit einigen Symboliken in der UNO Bude oder vor dem ROCKEFELLERCENTER:
    http://www.newyorksehenswuerdigkeiten.com/wp-content/uploads/New-York-Sehensw%C3%BCrdigkeiten-Hauptsitz-der-UNO-New-York-City-Sicherheitsrat.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cf/NYC_-_Rockefeller_center_-_1559.jpg
    Oder wie wäre es mit der Kombination der UNO Fahne (33 Felder einer Dartscheibe) und der Olympiafahne (5 farbige Bruderkette)? In beiden sind FM / RC Symbole verborgen bzw. von FM / RC gegründet.
    http://www.tabassum.de/images/product_images/popup_images/LND145.jpg
    http://www.mz-web.de/image/view/2011/7/15/17082554,15753510,dmData,maxh,480,maxw,480,symbolbild_olympia+%25281313394628268%2529.jpg
    Wie gesagt: AUS ALLEN DIESER ACH SO FRIEDLICHEN EINRICHTUNGEN WIRD EIN GIGANTISCHES MILLIARDENGESCHÄFT. Fragt euch mal wieso, weshalb, warum!

  10. Frank H. sagt:

    habe ich bei den Kollegen gefunden. Danke.
    „Der Massenbauer Brief plädiert seit Jahren für Sparsamkeit mit Augenmaß und hat daher eher Sympathie für die Position der Tea Party, als für Präsident Obama“
    http://www.meridianca.com/fileadmin/PDFs/s3.pdf

  11. Foerster003 sagt:

    Titel des elfminütigen Films: Schlaglicht 11.10.2013 – Wie lange kann der Systemcrash noch durch Gelddrucken aufgehalten werden?

    Filmbeschreibung:
    „Frage: Können die USA nicht unendlich weiter Schulden erzeugen? – Schuldner und Gläubiger – Das Vertrauen nimmt rapide ab – Die Dramaturgie von Panik – Der psychologische Faktor.

    […]“

    http://www.youtube.com/watch?v=QblMZXsOwRw&feature=youtube_gdata

  12. Frank H. sagt:

    Sie verzocken unsrer Oma ihr klein Häuschen, ihr klein Häuschen…“
    13. Oktober 2013

    Artikel von Helga Zepp-LaRouche

    Washington präsentierte sich in der vergangenen Woche als die ganz große Bühne. Allerdings wurden dort nicht die „großen Gegenstände der Menschheit“ verhandelt, wie Friedrich Schiller es einmal über das Paris der beginnenden Französischen Revolution gesagt hatte, sondern es wurde eine medienwirksame Präsentations-Show geboten, bei der die Aufmerksamkeit des Publikums durch Gauklertricks abgelenkt wurde, während Diebe gleichzeitig zugange waren, alles zu entwenden: Geldbörsen, Sparkonten, Altersvorsorge, Eingemachtes.

    Auf einer der beiden Hauptbühnen spielte das Stück: „US-Regierungs-Stillegung“, bei dem die drohende Insolvenz der USA und der verordnete Zwangsurlaub von rund 800.000 Staatsangestellten für die notwendige Atmosphäre von Gegenwartspanik und Zukunftsangst sorgten, damit dann nach rund zwei Wochen der Politik am Rande des Abgrunds alle Seiten entnervt einem „Kompromiß“ zustimmen. Die „bösen“ Republikaner stimmen einer (zeitlich begrenzten) Erhöhung der Schuldenobergrenze des Staates zu, der „arme“ Obama akzeptiert Kürzungen im Sozialbereich. Und das inzwischen vom Angstschweiß durchnäßte Publikum stimmt zu: besser Einbußen hinnehmen als Staatsbankrott.

    Was das gebannt zuschauende Publikum allerdings nicht sehen konnte, waren die Vorbereitungen, die Intendant und Regisseur zuvor für die Aufführung getroffen hatten.
    […]
    http://bueso.de/node/6791

  13. Foerster003 sagt:

    Jawohl Frank.

    Robert Steidl verfasste das erfolgreiche Stimmungslied für den Kölner Karneval 1922:

    „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen,
    Ihr klein Häuschen, ihr klein Häuschen.
    Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen
    Und die erste und die zweite Hypothek.

    https://www.youtube.com/watch?v=MtIum3mvpwk

  14. Maulhure sagt:

    Regierungsbildung in Deutschland
    Das in Deutschland keine Koalition zustande kommt, soll in Wirklichkeit mit dem US-Hauhalt zu tun haben.
    Die Sondierungsrunden der Union mit SPD und Grünen sind nur Hinhaltetaktik um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen.
    Es würde keine Einigung bei Mindestlohn und Steuererhöhung erzielt, heißt es.
    Aber in Anbetracht der Tatsachen das ein Systemcrash ausgehend von den USA ansteht, möchte keine Partei in Deutschland dafür verantwortlich gemacht werden.
    Solang bleibt die BRD ohne politische Führung, sozusagen in Bereitschaft bzw. Notdienst.
    Auf deutsch gesagt niemand traut sich, oder sogar nach Absprache mit Washington, im Moment das Zepter in die Hand zu nehmen,weil viel zu heiß und man sich mehr als die Finger dabei verbrennen könnte.
    Sind diese Marionetten doch nichts weiter als ein schäbiges Nachkriegskonstrukt der US-Regierung, das wird einem immer wieder täglich aufs Brot geschmiert.
    Deutschland ist politisch so unabhängig wie deren Banken von den es gesteuert wird.
    Billigster Jahrmarkt mit Guckkasten und Budenzauber ist weniger durchhaubar.

  15. Jens Blecker sagt:

    Tja möglicherweise lag ich mit meiner Vermutung vor ein paar Tagen doch richtig?

    Plan B: Central banks getting ready for financial Armageddon
    http://rt.com/business/plan-b-central-banks-217/

  16. michaelbunny sagt:

    Ich sehe die Sache nicht so negativ. Ich stelle mir eher eine andere Frage.

    Wir werden in dem Kreise eine gewissen Konsens erzielen, dass es mit der Werthaltigkeit unserer Zahlungsmittel nicht mehr weit her ist, wenn das jemals der Fall war. Der stetige Tausch in Realgüter nicht verderblich, transportabel und konvertibel steht außer Frage…

    Somit stellt sich Frage sind Banker Künstler, einerseits Überlebenskünstler und als ‚materielle‘ Gegenleistung Chartartisten die lustige Funktionen zeichnen. Man kann die Finanzindustrie als Kunst mit beschränkt kreativer Kraft nach außen hin ansehen. Dass sich verschiedene Überlebenskünstler verscheidendster Zunft zu einem fröhlichen Stelldichein treffen und anderen etwas vorspielen, sollte einen nicht verwundern.

    Realität ist eher, aus meiner Sicht. Jeder von uns haftet über die Staatsschulden für die Bereitstellung jener Summe die benötigt wird seine Arbeit zu finanzieren. Damit entsteht ein Finanzierungsbeitrag pro Monat von sei es 150 bis 160 EUR pro Erwerbstätigen. Jetzt kommt es grad in Mitteleuropa zu einer exzessiven Hortung von Zahlungsmittel für die aber alle die Finanzierungskosten tragen.

    Es erschließt sich mir nicht warum die Breite Masse sich abschuftet die Kraft jener zu stärken die besonders eilig aus dem neu geschaffenen Geld abgreifen. Das ist irgendwie nicht schlau.

    Dessen sollte man sich wohl bewusst sein und eher daraus Konsequenzen für sich abzuleiten.

    Jetzt bezugnehmend auf den Artikel. Zinszahlung stehen außer Frage im Moment. Dass beide Seiten Geld verpulvern in Richtung ihrer Günstlinge steht außer Frage. Entweder man fördert die Pharamindustrie oder die Waffenindustrie… aber nicht die Menschen. Die haben aus oben genannten Argument und die U.S. Bevölkerung umso mehr einen guten Grund sich auf die Beine zu stellen.

  17. Irmonen sagt:

    Entweder man fördert die Pharamindustrie oder die Waffenindustrie…

    = richtige Antwort
    das ist es warum die USA in der Krise ist.

    Wenn sie sich eingen, dann wird das ein Deal zwischen Waffen, Pharma und Agrochemie sein, das streitet sich die „bucklige Verwantschaft“

  18. Frank H. sagt:

    Notenbanken bereiten sich weltweit auf Armageddon der USA vor:
    http://derstandard.at/1381368688749/Notenbanken-bereiten-sich-auf-Pleitefall-vor
    Derweil schwadroniert die Springerpresse über eine Einigung die bereits bestünde.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article120935572/Jetzt-stehen-die-Republikaner-mit-leeren-Haenden-da.html

  19. EuroTanic sagt:

    Ich glaube auch, das der Crash von den selbsternannten Eliten gewollt ist, und dass es ihnen „egal“ ist, was aus den Menschen wird. Die haben ihr Schäflein sicher im trockenen. Reale Ressourcen wie Edelmetalle und andere Tauschmittel, Rohstoffe, Nahrungsmittel, sauberes Wasser, sichere Unterkunft, entsprechende Verteidigungsmöglichkeiten sind dann oberste Priorität. Dafür haben sie sicher schon vorgesorgt, während der Mob sich nach drei Tagen selber totschlägt, oder nach 14 Tagen verhungert und verdurstet.

  20. Frank H. sagt:

    Wo man einigermassen in USA autark überleben kann, wenn der Crash ausbricht.
    http://www.youtube.com/watch?v=velCS9g8J4Q

  21. Frank H. sagt:

    Jetzt kommt auch noch Alex Jones daher und behauptet man wolle den Markt im November absaufen lassen?
    http://www.youtube.com/watch?v=7HNtdOywzjo

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