Merkel: Jetzt mit GroKo die Konstruktionsmängel der EU beseitigen

EUdssR

Die Tinte unter dem Koalitionsvertrag ist noch nicht trocken, da Packt die „Alte“, neue Kanzlerin schon die Karten auf den Tisch. Ein markantes Detail ist hierbei besonders zu beachten, nun herrscht in Deutschland eine verfassungsgebende Mehrheit. In Zukunft ist man gut beraten – besonders wenn Feiertage anstehen – einen Blick in die Tagesordnungen und Drucksachen des Bundestages zu schauen. Jetzt kommt der Ausverkauf der Republik auf Touren.


Die Leser meiner Seite wissen wie eindringlich ich bereits vor der Bundestagswahl gewarnt hatte. Genau jenes Szenario schwebte mir vor Augen und nun krempelt Frau Merkel die Ärmel hoch. Seien Sie vorsichtig, dass Sie sich wegen der Dynamik beim hinterher schauen kein Schleudertrauma einfangen. Reuters meldet:

Merkel fordert weitere Reformen in der EU
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine tiefere EU-Integration als zentrale Aufgabe der neuen schwarz-roten Koalition.[1]

Über die Abschaffung der Republik und den Ausverkauf der Bürger sind sich die Sozis und die (Anti-)Christen also einig.

Die Wirtschafts- und Währungsunion könne aber nur dauerhaft stabilisiert werden, wenn weitere Reformen unternommen würden. Dies betreffe sowohl die Wettbewerbsfähigkeit und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit als auch die Korrektur der „Konstruktionsmängel“ in der EU.[1]

Würde man mich fragen, ist die EU selbst der „Konstruktionsmangel“.

Merkel forderte erneut verbindliche Reformverträge mit der EU-Kommission, über die auch auf dem am Donnerstag beginnenden Gipfeltreffen in Brüssel gesprochen werden soll.[1]

Die lassen nichts anbrennen, mal sehen vielleicht bekommt man ja vor Weihnachten noch einige Entwürfe auf den Weg?
Nun aber die wichtigste Passage:

Merkel mahnte die Partner zugleich, dass weitere EU-Vertragsänderungen nötig seien, auch wenn diese wegen der schwierigen Ratifizierungen auf nationaler Ebene auf Vorbehalte stießen. „So wird man ein wirklich funktionsfähiges Europa nicht entwickeln können“, warnte sie. Es müsse auch über die Verlagerung von Kompetenzen geredet werden.[1]

Ja die Vertragsänderungen, mit denen ist das so eine Sache. Man wird es schon zum Besten der Menschen umbauen, da können Sie sich drauf verlassen. Nur wer diese Menschen sind, darüber müsste man noch einmal sprechen. Bis bald in der EUDSSR.

Carpe diem

[1] http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE9BH01K20131218


18 Responses to Merkel: Jetzt mit GroKo die Konstruktionsmängel der EU beseitigen

  1. quer sagt:

    Es trifft sich gut, wenn man zwei Pässe hat. Einer davon jenseits der EUDSSR. Es trifft sich ferner gut, daß man im Zweifel als „Ausländer“ mehr Rechte im Lande genießt, als etwa ein Autochoner.

    Zwischenzeitlich ist es an der Zeit, sich für kommende Ereignisse einen Fluchtweg mitsamt Mitteln dazu auszusuchen. Bewegliches Vermögen schon jetzt in Richtung Süden verlagern.

    Ich nehme mal an, daß im Rahmen einer neuerlichen „Vergangenheitsbewältigung“ die neuen 68’er mit kullerrunden Augen die Altvorderen wieder mal fragen werden: „Wie konntet ihr das zulassen?“

    Es ist davon auszugehen, daß danach die Frager ein neues gleiches Spiel versuchen werden. Der Sozialismus klebt an Deutschland und Europa wie ein Teerfleck an der Hose. Nicht totzukriegen??

  2. tom sagt:

    … schlimm das „die“ nun zu einer GROKO zusammengefunden haben … – solange sie noch verhandelten, konnten sie keine größeren Schäden anrichten …

    Es mag ein wenig tröstlich erscheinen, dass es euren südlichen Nachbarn auch nicht anderst ergeht. – Auch wir haben wieder die gewohnte, wohlig warme GROKO (ROT/SCHWARZ), die von keinem gewählt und keinem gewollt wurde …

  3. quer sagt:

    Südlich von D liegt die CH. Und da gibt es ein paar kg. mehr Freiheit. Und das ist gut so und bleibt auch so.

  4. tom sagt:

    … die CH nützt mir als Österreicher auch einen Scheissdr….

  5. quer sagt:

    Niemand hindert einen aus A, sich um einen Pass von CH zu bemühen. Machen’s doch einfach. Ich hab’s vor Jahrzehnten auch getan und bisher nicht bereut.

  6. tom sagt:

    … und außerdem arbeit ich im Untergrund an einer Fusion Tirols und Bayerns. Wenn das geschafft ist, lösen wir uns gemeinsam von D und A !!!

    😉

  7. nur mal so sagt:

    Hi tom.
    der war gut!! Wie hier unten in der Mark-Brandenburg arbeiten daran unser Preußen wieder entstehen zu lassen.

    Aber mal im Ernst es ist egal wo wir in Europa der EUDSSR leben wir haben alle das selbe Problem und CH wird da keine Ausnahme bilden!!
    Es ist nur ein Zeitgewinn.
    Weiter aufklären ist das einzige was uns retten kann. Jetzt wo
    die Maske immer mehr fallengelassen wird ergeben sich auch von ganz alleine immer mehr Ansatzpunkte.

    bis denne

  8. nur mal so sagt:

    Hi tom,
    der war gut! Wir hier in der Mark-Brandenburg arbeiten daran Preußen aus dem Verbund der EUDSSR zu befreien.
    Aber mal Spaß bei Seite. Es ist egal wo jeder von uns in der EU Hemisphäre seinen Wohnsitz hat.
    Wir alle sollen in das neue schöne Mittelalter überführt werde!
    Die Schweiz wird da keine Ausnahme bleiben lediglich etwas Zeit wird gewonnen.
    Weiter aufklären ist das einzige was uns retten kann. Jetzt wo
    die Maske immer mehr fallengelassen wird ergeben sich auch von ganz alleine immer mehr Ansatzpunkte.

    bis denne

  9. quer sagt:

    „Die Schweiz wird da keine Ausnahme bleiben“

    Sie wird es! Es gibt da einen kleinen Unterschied im System. Hierzulande gibt der Wähler bei der Wahl buchstäblich seine Stimme ab und hat dann nix mehr zu melden.

    In der CH behält (!) aber jeder Bürger sein Stimmrecht auch nach der Wahl. Er kann nämlich alle Quartale zu anstehenden Fragen und Problemen abstimmen. Bisher sind alle EUDSSR-freundlichen Ansätze der Linken kläglich mit über 70% Ablehnung gescheitert.

    Sorry, ihr lieben Tiroler, Bayern oder Brandenburger. Ihr habt bis vorauss. ’17 nix mehr zu melden. Ihr hattet im Sept. die Chance. Ihr habt sie leider nicht genutzt. Pech gehabt….

  10. Polygon sagt:

    “So wird man ein wirklich funktionsfähiges Europa nicht entwickeln können”

    Damit kündigt die Scheiß-Bratze doch an, dass man die Nationalen Parlamente umgehen muss bzw die entsprechende Souveränität auf die EU zu übertragen, die ändern dann einfach nur die Verträge

    Irgendwann heißt es dann…. „Gute Neuigkeiten, keine lästigen Wahlen mehr alle 4 Jahre, keine Politikterror mehr in den Medien… Wir schaffen das alles einfach ab..“

  11. tom sagt:

    @quer

    zitiere:“Ihr hattet im Sept. die Chance. Ihr habt sie leider nicht genutzt. Pech gehabt
“

    Bitte wirf mich nicht in den selben Topf mit den „Opa und Oma haben schon rot/schwarz gewählt, deshalb auch ich, Oma und Opa waren ja net blöd“- Wählern“

    Außerdem wie wir hier alle wissen, bringen Wahlen in UNSEREM System nix („0“, Null, Zero, Naaaaaaaadaaaaaaaa)

    Zudem kommt der Umstand, dass (8-tung: schlimmer Verdacht) ich ernsthaft denke, dass sämtliche Wahlen hier in A gefaked sind. – Ich weiss nur noch net wie sie das machen – auf alle Fälle sehr schlau. – Nun ja sicher leben hier auch sehr, sehr viele Idioten, aber soooo viele ??? – Never ever.

    Und meine Wahl bei der „Wahl“ war ein Riesen- X, quer über den (geschätzt) 1,5 m2 großen Wahlzettel und meine Antwort auf die Frage meines 8-jährigen, warum das „X“ so groß wäre, war: „Damit es die Idioten auch leicht lesen können“.

    Also halt den Ball mal bitte etwas flacher mit der Aussage, dass „WIR“ irgendeine „Wahl“ gehabt hätten – Das ist purer nonsens.

    Eine der wenigen „Wahlen“ die uns geblieben sind ist die Wahl ob ich mein Klopapier beim Wischen, „knülle“ oder „falte“. Ich persönlich bevorzuge wie sehr viele Europäer das „Falten“. Ich könnte da jetzt noch tiefer in die Materie eingehen, aber ….

    😉

  12. Herbert Ludwig sagt:

    „Es müsse auch über die Verlagerung von Kompetenzen geredet werden“.

    Das ist der entscheidende Punkt, in dem sie sich als echte Angehörige der Eurokraten-Clique offenbart,die den EU-Bundesstaat sukzessive erreichen wollen, in dem die europäischen Völker ihr Souveränität verlieren und in einer einheitlichen europäischen „Nation“ aufgehen sollen. Ein neuer Nationalstaat auf größerer Ebene, ein europäisches Imperium, das global machtpolitisch mitmischen kann. Vgl.:
    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/22/hintergrunde-der-europaischen-integrationsbewegung/

  13. quer sagt:

    Wenn z.B. 70% der Wähler z.B. FPÖ gewählt hätten, würde das nicht unbeachtet bleiben können. Aber die große Masse hat ja die sozialistischen Block-Parteien gewählt. Oder? Und dann noch der Unfug mit einer ungültigen Stimme. Was zu verschenken? Klar doch: Die Freiheit.

  14. michaelbunny sagt:

    Jens, deine Kritik kann ich so mal nicht nachvollziehen. Gestehe aber ein ihr seid länger mit der Materie vertraut und tiefer darin verhaftet.

    Ich sehe bspw. nicht die Auflösung der Republik. In Österreich entscheidet das der Kaiser, den gibt es aber nicht mehr, somit entscheidet das keiner:) In Richtung der Reform der Nationalstaaten als Bundesstaaten, die ist auf der Agenda, das stimmt. Wurde bei uns im ORF vor geraumer Zeit mal festgestellt vom Kanzler, selbige sei vom Tisch (im Moment). D.h. aber auch, sie stand zur Diskussion.

    Lassen wir uns überraschen – klingt irgendwie bedrohlich.

  15. […] ***Merkel: Jetzt mit GroKo die Konstruktionsmängel der EU beseitigen*** […]

  16. Habnix sagt:

    Es ist kaum zu glauben das einige meinen sie hätten im September eine Wahl gehabt.

    Nach jeder Lt-Wahl und Bt-Wahl gewinnt immer die Partei der Konzern-Lobbyisten.Wo bitte ist da die Wahl.Wer die Wahl hat die Qual.Die Qual: entweder gehe ich oder ich gehe nicht wählen.Vielleicht muss dieses Wahl-spiel ja noch tausendmal wiederholt werden, bevor einige merken das sie verarscht werden oder verarscht worden sind.Wäre es eine Wahl gewesen, dann hätten die Nichtwähler entschieden.Die Nichtwähler und Ungültigwähler werden aber Ignoriert bei diesen Wahlen und genau dieser Fakt sagt nichts anderes als das Mann und Frau die wählen gegangen sind, keine Wahl sondern nur eine Wahlshow. hatten.

  17. personanongrataincognito sagt:

    Tjaaa…

    Das Parteiensystem ist in unserem GG fest verankert, inkl. dem Satz, dass die Parteien die Meinung mitgestalten!

    So grabe ich hier meine alten Gedanken aus, um mit deren Geruch, die Willigen zu aufrütteln. So haben die Parteien seit einiger Zeit (nicht seit immer und ewig) uns und unsere Vorfahren beeinflusst, bzw. „mitgenommen“. Doch wen haben sie (die Parteien) überhaupt mitgenommen? Hier meine Analyse.

    Also zuerst die ehemaligen und noch herrschenden Diktaturen des Volkes:

    Land: China (nicht tot)
    Bürger: 1349585838

    Partei: KPCh 77990000 Mitglieder = 5,78% der Bevölkerung
    Parteien gesamt 77990000 Mitglieder = 5,78% der Bevölkerung

    Land: UdSSR (tot)
    Bürger: 293047571

    Partei: KPdSU 19487822 Mitglieder = 6,65% der Bevölkerung
    Parteien gesamt 19487822 Mitglieder = 6,65% der Bevölkerung

    Land: Polen (PRL – tot)
    Bürger: 37800000

    Partei: PVAP (PZPR) 3150000 Mitglieder = 8,33% der Bevölkerung
    Partei: ZSL 300000 Mitglieder = 0,79% der Bevölkerung
    Partei: SD 7000 Mitglieder = 0,02% der Bevölkerung
    Parteien gesamt 3457000 Mitglieder = 9,15% der Bevölkerung

    Land: DDR (tot)
    Bürger: 16675000

    Partei: DBD 103000 Mitglieder = 0,62% der Bevölkerung
    Partei: NDPD 110000 Mitglieder = 0,66% der Bevölkerung
    Partei: LDPD 100000 Mitglieder = 0,60% der Bevölkerung
    Partei: SED 2300000 Mitglieder = 13,79% der Bevölkerung
    Parteien gesamt 2613000 Mitglieder = 15,67% der Bevölkerung

    Und jetzt kommt die wahre Demokratie!

    BRD (noch nicht tot – anscheinend sehr lebendig)
    Bürger: 80548000

    Partei: CSU 150000 Mitglieder = 0,19% der Bevölkerung
    Partei: CDU 469575 Mitglieder = 0,58% der Bevölkerung
    Partei: SPD 474820 Mitglieder = 0,59% der Bevölkerung
    Partei: Die Linke 63036 Mitglieder = 0,08% der Bevölkerung
    Partei: Die Grünen 61005 Mitglieder = 0,08% der Bevölkerung
    Partei: FDP 59000 Mitglieder = 0,07% der Bevölkerung
    Partei: AFD 14000 Mitglieder = 0,02% der Bevölkerung
    Partei: REP 5800 Mitglieder = 0,01% der Bevölkerung
    Partei: NPD 5400 Mitglieder = 0,01% der Bevölkerung
    Parteien gesamt 1302636 Mitglieder = 1,62% der Bevölkerung

    1,62%!!! Das nenne ich Volksparteien!!! Alle insgesamt und auch einzeln!!!

    Wer weiß, wie es in unserem Musterstaat der Demokratur hinter dem großen Teich ist? :))
    Viel Erfolg bei der Suche nach Daten.

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