Video: Installation von Mint für Linux-Invaliden

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Bei der Serie Linux-Hort geht es vor Allem darum, den Anwendern die Angst vor einem Umstieg zu nehmen. Wenn Linux-Profis das erklären, ist es das eine, macht sich allerdings ein Linux-Invalide wie ich auf die Socken, dann offenbaren sich Probleme die ein Profi gar nicht kennt. Für die Profis ist aus diesem Grund das Video sicherlich auch völlig uninteressant, blutigen Anfängern wie mir hingegen, kann es durchaus Mut machen.


Bei der Distribution habe ich mich für Linux Mint 16 KDE entschieden. Es ist vom Look and Feel sehr nah an Windows dran, was einen Umstieg durchaus erleichtert.

Nach dem ersten PC (Laptop), werde ich in Kürze auch meine weiteren Systeme sukzessive umstellen. Zunächst werde ich aber noch die Programme probieren und auch da noch das eine oder andere Video zu machen.

Tor-Browser und PGP waren mit wenigen Klicks zu installieren. Vielleicht bis bald auf Linux?

Carpe diem


19 Responses to Video: Installation von Mint für Linux-Invaliden

  1. Jens Blecker sagt:

    Eine Frage an die Experten:

    Wie sieht es aus mit Apple-PC´s? Normal müsste das ja auch laufen, gibt es da Erfahrungswerte?

  2. tugrisu sagt:

    Ich habe probehalber Linux Mint seit Weihnachten auf einem USB-Stick laufen. Ich bin echt überrascht, was Linux aus meinem Laptop raus holt!
    Vorraussetzung ist allerdings USB 3.0 wegen der Geschwindigkeit. Je schneller die Schreib- und Lesezeiten des Stiks sind, um so besser….
    Zur Installation auf dem Stick ist eines von beiden Programmen sehr hilfreich, weil diese in 4 oder 5 Schritten alles abfragen, was nötig ist:

    Universal-USB-Installer und/oder
    LinuxLive-USB-Creator

    Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
    1. die gewünschte Linux-Distribution downloaden.
    2. Stick einstecken
    3. Universal-USB-Installer starten
    4. Einstellungen vornehmen (von wo nach wo installieren, Speicher)
    5. Installieren
    6. warten bis fertig installiert
    7. Rechner neu starten und im Bios USB-Medium auswählen
    8. staunen

    Das Gute am USB-Stick ist, man kann alles richtig ausführlich testen und installieren. Und es ist beim nächsten mal alles wieder da, weil ja alles auf dem Stick gespeichert wird. Mann sollte also den Stick nicht zu klein wählen. Ixch habe 32 GB genommen, also genug Platz zum testen.

    Ich hatte vorher auch USB 2.0 getestet. Davon muss ich allerdings abraten, weil die Ladezeiten einfach nur nerven.

  3. Frank H. sagt:

    Nun der geldgeile Apfel ist mit dem OpenSourceProjekt Linux strukturell in seinen Kerndateien verwandt. Aber dazu bitte die Handbücher lesen. Verwandt muss ja nicht kompatibel sein.

  4. Frank H. sagt:

    Ich würde hier ein VM-Linux Lösung empfehlen. Da Appel durch das verwandte OS weniger anfällig ist.

  5. michaelbunny sagt:

    Meinst du a) OS/X auf PC Hardware? Oder b) Mint Linux auf Apple Hardware.

    a) OS/X auf PC. Eher nicht zu empfehlen. Man bekommt es hin mit speziell gepatchten Installations DVDs. Aber ehrlich der Aufwand rentiert sich nicht, sobald das nicht klaglos funktioniert.

    b) Linux auf Apple Hardware.
    b1) Geht mit Mint.
    b2) Dual Boot selbst wenn man’s einrichtet. Man soll nachher nicht mit Linux Tools Paritionsgrößen ändern usw.

    b3) ansonsten

    Virtuelle Box und booten.

    OS/X ist eh ein BSD mehr oder weniger. Windows, Linux ich kenne kein Problem.

    Wer eine Virtualisierung und letztendlich Frieden sollte nach Möglichkeit schauen ob er mit VirtualBox durchkommt. Es geht …

    VMWare ist an sich gut, aber je nach neuer Version des Hostbetriebsystems oder virtualisierten OSes geht irgendetwas nicht mit der Zeit. Trifft zwar in dem Thread nicht ganz zu, aber neue Windows Version und selbst als Guest OS Upgrade. Hätte das noch nie anders erlebt.

    Parallels 9 am Mac geht wie Hölle und man braucht nicht immer upgraden.

    Android habe ich als Box mit HAXM. Wenn jemand Android programmiert und mit Windows leben will. Braucht man auf jeden Fall Core i5. Sonst ist an sich ein Linux Box Remote mit dem Emulator ganz eine brauchbare Alternative.

  6. Frank H. sagt:

    Jens, muhahaha. Du hast bei der Installation geschummelt. *gggggg*

    Das was Du da während der Installation gemacht hast – Internet – hattest Du da nur als von der LiveDVD abgegriffene Datei im RAM Speicher, dabei wird aber nicht auf Platte zugegriffen.

    Erst nach einem „reboot‘ Neustart und entfernen der DVD wird DEIN Personal Linux angefahren.
    Und erst JETZT weiss der Anwender was ihm blüht. Die LiveDVDs haben nämlich ein „Geheimnis“. Es wird eine Idealumgebung simmuliert, die bei Installation auf die wesentlichen Komponenten reduziert wird, damit dein PC wirklich sauber anfährt. Nun will Jens ja Alles haben was die Kiste hergibt -na klar.

    Dazu die Trickkiste nehmen:

    Man öffne eine Konsole (Terminal/Shell = sieht aus wie eine MS DOS Box) und tippe 3 Befehle nacheinander – nicht mischen -ein inkl. mit Passwortbestätigung:

    ’sudo apt-get autoremove‘
    Etwas Geduld er löst faule Eier auf – falsche Datein werden gelöscht oder nicht. Sollte er Fragen ob löschen, dann mit J/Y beantworten.

    Fertig? Dann Schritt 2 einhämmern:

    ’sudo apt-get update

    Es nudelt jetzt eine lange Liste installierbarer Softwarepakete herunter es ist NUR das Inhaltsverzeichnis, das sind keine Dateien!!!). Dieses Inhaltsverzeichnis notiert Linux sich. Einfach bis zum Ende abwarten.

    Fertig? Dann Schitt 3, bitte eingeben:

    ’sudo apt-get dist-upgrade

    Jetz wird alles Nachgeladen was dein PC noch gebrauchen kann. Keine Sorge dabei wird nix illegales oder falsches installiert.
    Im Gegenteil! Aus der Grundversion wird nun die Hauptversion.

    Der Vorgang dauert etwas. Der Monitor kann flackern. Es werden fargen gestellt. Deise Beantworten. Also Ruhe bewahren und dabei lernen wie Linux installiert. Jeder Schritt wird angezeigt, es gibt keine blauen oder schwarzen verhüllenden Fenster.

    Fertig? Dann Schritt 4. Ein reboot muss her. Der Befehl lautet:

    ’sudo reboot‘

    Der Rechner startet neu. Je nach PC KLasse und Güte wird eine Menge noch neu eingerichtet.

    Nachteile: Es werden auch jetzt KEINE properitären Hersteller-Treiber installiert.

    Das muss extra getan werden. Hierzu bitte die Artikel von Stephan M. lesen. Danke.

    Viel Spass.

  7. Frank H. sagt:

    Dazu benötigt man einen „boot“ fähigen USB Stick und einen rechner der im BIOS auch USB Boot Medium lesen kann.
    USB 3.0 haben nur moderne Gurken.

    Wir wollen aber ältere PCs wieder nutzen. Denn das ist das Geheimnis von Linux. Sollten wir mal keine PCs mehr bekommen, für Linux schon.

    lg

  8. Jens Blecker sagt:

    Hallo Frank,

    alles was du hier als „Befehle“ angibst, macht das Mint automatisch. Wie bei Windows erschien unten rechts ein Icon was mir die Updates „ans Herz“ legte und ich brauchte nur bestätigen 😉 😛

  9. secure sagt:

    nichts gegen linux mint aber ich bin immer noch der meinung manjaro linux http://manjaro.org/(arch linux).. ist die bessere alternative als jedes andere linux in moment… man kann z.b. während der installation komplette festplatte verschlüsseln usw. zudem ist es ein schlankes system. und finger weg von ubuntu mit unity…wer wert auf privatsphäre legt..

    cu

  10. Jens Blecker sagt:

    Nun du darfst nicht vergessen, es geht zunächst darum sich ein Herz zu fassen und überhaupt mal etwas zu ändern. Später sind – wenn ich Stephan richtig verstanden habe – die Änderungen auf andere Distributionen eher kalter Kaffee?
    Zunächst muss man erstmal Mut fassen und dabei ist es halt nicht hilfreich wenn bei 20 Usern 20 unterschiedliche Distributionen der Favorit sind 😉

  11. osimandias sagt:

    Hallöchen miteinander. Normalerweise lese ich hier nur und schreibe nicht (bin leider faul^^). Lieber Jens ich kann dir sagen das ubuntu z.B. auf dem aktuellen mac book pro und auf dem air ohne probleme zu installieren waren. zu den „hack mac´s“ kann ich dir nur sagen das ich seit 4 jahren einen sochen ohne probleme für die lichtanlage in einem kleinen club betreibe, aber den aufwand würde ich nicht noch mal treiben weil es mittlerweile auch gute lichtprogramme in der win und linuxwelt gibt. mfg. osimandias

  12. Frank H. sagt:

    Lieber Jens.
    Das Teil ist nur für die Updates zuständig die bereits auffe Platte liegen. Also die Ist Datenlage berücksichtigen.
    Ich rede aber von einer ONLINEDATENBANK die man erst ins Lokale Verzeichnis nachladen muss.
    Die sogenannten Autouploader haben so ihre Schwächen. Da Linux von Handarbeit ausgeht. Die „Faulheit“ kommt von Windoof und hat sich über KDE Desktop und teilweise OpenSuSE-Linux eingeschlichen.
    Ansonsten mache ruhig deine Erfahrungen, its your choise. -.o

    Linux bedeutet halt der Anwender soll MITARBEITEN statt dumm zuschauen.
    Wünsche einen erfolgreichen Hack.

  13. Jens Blecker sagt:

    Jetzt bin ich beim spannenden Teil angekommen. Datensicherung 😀

    Meine Festplatte auf dem Laptop gleicht ungefähr Dresden nach dem zweiten Weltkrieg, ich möchte nicht wissen wie viele NSA-Spezis schon verzweifelt aus dem Fenster gesprungen sind, wenn die sich da durch mümmeln mussten 😀

    Nun ein Genie beherrscht sein Chaos, aber es ist trotzdem spannend was man so alles für Karteileichen findet bei Bildern, Videos und Dokumenten 😉

  14. Jens Blecker sagt:

    Das ist eins der Probleme, wenn man dauernd neue Strategien bei der Datenablage probiert hihi

  15. scoundrel sagt:

    Wer sich für Debian (Sicherheit wird besonders groß geschrieben) der Mutter von Ubuntu oder Linux-Mint interessiert, hier ein Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=Ka4QhoyeXJo

    Download:

    http://cdimage.debian.org/debian-cd/7.2.0-live/

    Infos:

    http://debianforum.de/forum/index.php

  16. lordmmx sagt:

    Blos nicht schwächeln. Jedem Anfänger geht es so wie Dir. Als ich mich vor drei (oder sind es etwa schon vier?) Jahren entschlossen habe auf Linux umzusteigen, hatte ich auch keinen Plan und auch wenige die mir mit Rat und Tan beiseite standen. Trotzdem habe ich es durchgezogen um allen zu beweisen, dass die Alternative besser ist.
    KLar, es ist ne Umstellung, keine Frage, aber wenn man es ernst meint sucht man evtl. das Positive an dieser Entscheidung auf Lin umzusatteln. Un die gibt es zu genüge.

    Ich persönlich würde es heute genauso machen. (Habe keine Angst vor der Konsole, allerdings „Respekt“. Sie ist ziemlich mächtig (vor allem als ‚root‘) und aus Fehlern die du evtl machst wirst du lernen.

    Wünsche Dir viel Glück.

  17. Jens Blecker sagt:

    aketlisten werden gelesen… Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
    Statusinformationen werden eingelesen…. Fertig
    0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 3 nicht aktualisiert.

  18. Jens Blecker sagt:

    Es zeichnet sich eine völlig neue Welt(Ordnung) in meinem Dateisystem ab 😀

    Die ersten 40 Gigabyte sind in Kürze ordentlich platziert.

  19. Husky sagt:

    Hallo,

    ich komme erst in einigen Wochen oder Monaten dazu, mich mit Linux zu befassen und speichere mir dazu Ihre Infos schon mal als PDF ab. Ich würde dazu auch gern das Video herunterladen, mit dem FF-AddOn Sothink Flash Downloader bekomme ich eine rd. 300 kB große SWF-Datei. Habe schon mehrere SWF-Player installiert gehabt, keiner funktioniert. Selbst eine fehlende Datei flash.ocx lässt sich im Windows 7 mit regsrv32 nicht registrieren, auch als Admin nicht.

    Haben Sie die Möglichkeit, die Videos auch in einem anderen Format bereitzustellen, z. B. FLV-Format?

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