Google kauft Thermostat- und Feuermelderhersteller NEST-LABS

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Eigentlich ist es keinen Artikel wert, wenn ein Hausgerätesteller den Besitzer wechselt, anders im Falle von NEST-LABS. Auf der einen Seite ist es interessant, das Google der Käufer ist, noch schwerer wiegt allerdings der phänomenale Preis. Nicht weniger als 3,2 Milliarden US-Dollar ließ sich Google die Transaktion kosten, für einen Hersteller von Feuermeldern und Thermostaten ein mehr als stattliches Sümmchen. Die wichtigste Frage ist, wofür zahlt Google derart viel Geld?


Nach Motorola war NEST der teuerste Zukauf in der Firmengeschichte von Google. Für Motorola gab man 2012 12,5 Milliarden Dollar aus. Dieser Einstig erklärt sich auch einfacher, da Motorola ein international tätiger Hersteller elektronischer Systeme und Bauelementen mit den Schwerpunkten Mobile Kommunikation, Netzwerke und eingebettete Systeme ist. Das passt auf den ersten Blick direkt in das Portfolio. Was aber reitet Google dazu 3200 Millionen für einen Hersteller wie NEST zu bezahlen?

Zunächst einen Ausschnitt aus einem Artikel bei Brandeins:

Fadell und seine Frau, die ebenfalls im Topmanagement bei Apple gearbeitet hatte, dachten sich: In der Schnittmenge aus schöner Wohnen, Energiesparen und digitalem Lifestyle könnte sich die nächste Nische à la iPod verbergen. Eine Industriebrache, die auf intelligente Hard- und Software-Lösungen wartete. Man musste nur die richtigen Argumente für die Kunden finden.

Welche könnten das sein? Strenge Wärmedämmungsvorschriften oder gar die regelmäßige Überprüfung von Heizungs- und Klimaanlagen sind im Verschwenderland USA jedenfalls keine, sondern wären eher als Sozialismus und staatlicher Übergriff verteufelt worden. Ebenso wenig Begeisterung haben bisher die sogenannten Smart Homes ausgelöst, bei denen jedes Gerät am Netz hängt. Bisher werden die zugehörigen Produkte bestenfalls in ein paar Vorführhäusern eingesetzt, die sich große Marken wie Microsoft oder Hewlett-Packard auf ihren Campus bauen, um Besucher zu beeindrucken.[1]

Nun gut, NEST baut also Lifestyle-Produkte die vernetzt sind. Das jedoch ist für einen Konzern wie Google nicht schwer nachzuahmen, auch unter Einhaltung etwaiger Patentrechte. Was allerdings schwerer wiegt, ist die bereits vorhandene Kundenbasis und hier dürfte der Hase im Pfeffer liegen. Obwohl sich NEST sowohl mit Umsatz- als auch mit Stückzahlen zurück hält, ließe sich sicher ein ungefährer Schnitt errechnen. In der IT-Branche wird in „Kopfpauschalen“ abgerechnet, das bedeutet jedem Nutzer wird ein Wert zugerechnet. Dieser hängt etwas mit der möglichen Fluktuation zusammen, so ist beispielsweise ein Kunde in einem kostenlosen Browsergame weniger wert, als der Nutzer einer kostenpflichtigen Software. Die Thermostat- und Rauchmelderkunden sind zumindest für einige Jahre im Bedarf bedient, warum sollte jemand die Investition aus dem Fenster werfen?

Diese Vernetzung des Smarthomes, in Verbindung mit den Sensoren für die NEST wirbt, bringen schon eine gewaltige Datenbasis. In kürze will man auch mit Nachdruck den europäischen Markt erobern. Darf Google Sie demnächst auch in Ihrem Haus beglücken? Google-Home ist im Anmarsch und bereit auch die intimsten Bereiche Ihres Lebens zu überwachen.

Carpe diem

[1] http://www.brandeins.de/archiv/2013/fortschritt-wagen/gefuehlte-temperatur.html


38 Responses to Google kauft Thermostat- und Feuermelderhersteller NEST-LABS

  1. Jens Blecker sagt:

    Bei dem Artikel musste ich unweigerlich an Chris denken 😉

  2. Jens Blecker sagt:

    Ich bin mal gespannt wann die EU-Verordnung kommt, die einen Einbau aufgrund der Energiewende obligatorisch macht. Mein Nest, bleibt Nestfrei! 😉

  3. Frank H. sagt:

    Na und? Tefal bietet einen Dampfschnellkochtopf mit eingebauter UNIX Software un LAN Buchse an.
    Fröhliches Kochen von der Maloche aus für die unbeaufsichtigten Kleinen nach der Schulde.
    In einer technologisch degenerierten Gesellschaftsstruktur ist nichts anderes möglich. Weit, weit weg vom Ursprung. Eine Rückkehr ohne Ur-Knall ausgeschlossen.

  4. zeitzeuge sagt:

    Dank SmartTV wissen die was wir im Fernsehen gucken,
    die Wissen, was wir surfen.
    Durch Amazon wissen sie, was wir lesen,
    Die wissen, wo wir Auto fahren, in Welchen Hotels wir schlafen, was wir im Einkaufswagen haben, dank GPS kennen sie auch jeden unserer Schritte, über Versicherungen und Ärzte und Apotheken kennen sie unser letztes Zipperlein. Die kennen alle unsere Kontakte und Termine.
    Was kennen die noch nicht?

    Ist die Sensortechnich der nächste Schritt um zu überwachen, ob wir den Grossen Bruder auch lieben?

  5. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    ueber diesen Kauf wurde eben auch bei WDR-2 berichtet. Als Grund vertrat WDR-2 die These, das es Google um die durch die Sensoren erfassten Kundendaten geht.

    Google beabsichtigt, ganz allgemein in den Markt fuer Haushaltsgeraete einzusteigen, welche selbstverstaendlich am Internet haengen, sie muessen ja via SmartPhone bedient werden, und koennen so jede Menge Daten ueber ihre Benutzer gewinnen, welche sich gewinnbringend vermarkten lassen, so die Verschwoerungstheoretiker vom WDR.

    Ist schon lustig, das jetzt schon „Verschwoerungstheorien“ in zitierfaehigen Medien verbreitet werden, es scheint also was dran zu sein :=)

    Das waere ein weiterer Schritt in die Lizenzwirtschaft, Leasingrate nicht gezahlt, Mikrowelle ausser Betrieb.

    Vermutlich werden diese ganzen „intelligenten Geraete“ mittelfristig ueber die SmartGrid Technologie in den Markt gedrueckt. Wegen der Energiewende ohne verlaesslich verfuegbare Kraftwerksleistung ist das dann selbstverstaendlich alternativlos.

    Noch ist niemand gezwungen, solche Trojaner in seine Wohnung zu lassen, ich schaetze aber, das wieder jede Menge Leute vor den Geschaeften campieren, wenn der erste Google Toaster designed by Apple erscheint.

    Gruss

    Achim

  6. Jens Blecker sagt:

    Noch ist niemand gezwungen, solche Trojaner in seine Wohnung zu lassen, ich schaetze aber, das wieder jede Menge Leute vor den Geschaeften campieren, wenn der erste Google Toaster designed by Apple erscheint.

    😀

  7. impfgegner sagt:

    schon beim lesen der überschrift hab ich gedacht: hat chris dann doch recht gehabt?
    auf jeden fall ist der überwachungsstaat in die finale phase gegangen. unsere kinder werden die ddr als harmlos belächeln.

  8. Newsticker2012 sagt:

    Und niemand kann das mehr stoppen…

    http://www.zeit.de/news/2014-01/14/computer-google-erkauft-sich-eintritt-ins-internet-der-dinge-14130206

    New York (dpa) – „Wir sehen, wenn Leuten ihr Toast verbrennt“, sagt Nest-Mitgründer Tony Fadell. Und zwar überall auf der Welt, wo die vernetzten Rauchmelder seiner Firma installiert sind.

    Nest macht außerdem auch intelligente Thermostate – und demnächst sollen die Daten all dieser Geräte unter dem Dach von Google landen. Der Internet-Gigant blättert 3,2 Milliarden Dollar (2,34 Mrd Euro) für Nest hin und prescht damit in den heiß laufenden Markt der vernetzten Dinge vor.

  9. chris123 sagt:

    Und die RFID Etiketten = printed electronic und printed batteries von denen ich Euch heute früh erzählt habe, die wird dafür sorgen, dass eben morgen kein Barcode mehr auf den Waren ist, sondern dass z.B. die Produkte in Eurem Kühlschrank VOM KÜHLSCHRANK erfasst werden.

    Euer Kühlschrank wird also Euch erzählen wenn bestimmte Produkte ausgehen und es Euch überall auf Euer Smartphone = eWanze = Euren elektronischen Schutzengel und „Geldbeutel“ (NFC Zahlung) schicken. Wenn Ihr also gerade eh von der Arbeit kommt – Fachleute nennen das im Sinne der „get things done (GTD) Lehre“ den Kontext – dann braucht ihr nur schnell um die Ecke zum Supermarkt abbiegen. Und wenn es insgesamt gut läuft, dann braucht ihr nicht mal mehr aus dem Haus. Dann geht das wie bei den Getränkelastern die ja die Häuser regelmässig abfahren. Der Supermarkt bringt Euch was ihr wollt. Ihr braucht nur noch die Kühlschrank Anfrage bestätigen: Request (REQ) -> Acknowledge (ACK) …

    Der Kühlschrank selbst gibt es natürlich nur an das Grid weiter, genauer gesagt an ein zentrales PAN Master Element.
    Wie ich sagte sehe ich den Feuermelder in jedem Raum hier als geradezu ideal an. Das ist quasi der Traum von jedem der so eine Funkvernetzungsaufgabe hätte. Eine der Hauptgründe ist die Energie / Batteriefrage. Energie Harvesting ist zwar super, aber nicht für zu grosse Entfernungen gedacht erst recht nicht wenn zu oft getriggert wird. Die Raumdimension ist also für „batterielose Harvestsensoren“ bzw. printed battery tags ideal.

    PAN steht übrigens für Personal Area Network.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Area_Network

    In Anlehnung an den Begriff WLAN könnte man es also WPAN nennen.

  10. Jens Blecker sagt:

    Nein unsere Kinder werden sich fragen warum die Bürger der DDR sich eigentlich aufgeregt haben.

  11. chris123 sagt:

    Wer das noch im ganzheitliche Sinne weiter sehen will, der sollte sich mal über Industrie 4.0 informieren was ja das neue gigantische Regierungsprogramm ist um diese totale RFID / Gridvernetzung / Internet of the Things auch im Geschäftsbereich umzusetzen. Sprich: Das Haushaltsgrid ist nur das ANDERE ENDE dieses Systems, die Konsumentenseite also. Die produzierende Seite ist die Industrie. In Anlehnung an diesen Regierungsplan könnte man also das Homegrid auch als Haushalt 4.0 bezeichnen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0

  12. chris123 sagt:

    Hier nochmals was ich heute früh bzgl. „printed electronic“ und „printed batteries“ beschrieben habe. Das war in einem älteren Beitrag, deswegen linke ich das nochmals weil akutell zum Thema passend:

    http://www.iknews.de/2014/01/13/neue-euro-banknoten-rfid-chip-in-den-scheinen/comment-page-1/#comment-181781

  13. chris123 sagt:

    Ach bevor ich es vergesse: Nicht dass Ihr jetzt auf die Idee kommt ihr würdet an diesem Netz von Blackbox Geräten diversester Gerätehersteller in Euren 4 Wänden „Transparenz und root Zugriffsrechte“ bekommen. Wie gesagt „Schutz geistigen Eigentums“ nicht wahr? Das war ja damals meine Aussage von wegen „ein Feuermelder welcher staatlich zwangsverordnet wird, der müsste auch OpenSource sein“. Kein Ton mehr danach, weder vom Hersteller, noch von der Wohnblockverwaltung. Auch kein Gerichtsschreiben obwohl sie mir ja drohten wehe ich würde mich weigern …

    Denkt daran wie ich Euch das Modell beschrieben habe. Die Sensoren melden über das Gateway im Treppenhaus alles weiter an die Podjets Zugangspunkt und der leitet alle Daten raus in die Cloud des Verwalters bzw. deren Dienstleister. Dort draussen in der Cloud, also „NSA certified“ fragen dann die anderen Anbieter Eure Daten ab und bieten auch in Zukunft Dienste (Nutzwirtschaft) an. Von dort werden auch die Befehle an die Geräte reinwärts kommen z.B. sog. Sperrzeiten für bestimmte stromfressende Geräte oder Info Popups auf Eurem Smartphone bzw. Gerätedisplay dass es jetzt besonders günstig ist dieses Gerät anzuschmeissen. Das ist Energiewende! Googelt mal nach EnBW Stromampel etc. Da laufen schon längst Lösungen draussen.

    Also nicht IHR greift auf EUER PAN in EUREN 4 Wänden zu, sondern der Datenstrom geht von Euch raus in die NSA zertifizierte Cloud und von dort wieder zu Euch auf das iPhone oder Eure Home Management Website oder neuen Netzfernseher etc. Wer es noch nicht kapiert hat dem erkläre ich es nochmal: Die Zeit von autark und personal ist vorbei! Nicht nur für den Jedermann Computer = PC. In Zukunft alles immer schön brav alles über die NSA zertifizierte Cloud! Daher spreche ich ja von dem MultiX Modell das WIR uns selber aufbauen müssen. Die Machthaber und Geldmacher, die wollen uns nur in der neuen Nutzwirtschaft aussaugen wie Vampire und für einen kontinuierlichen Geldfluss sorgen. Und wenn der nicht läuft, dann muss eben ein bisschen manipuliert werden, der Preis je nach Rückkanal-Info nach Bedarf immer schön zeitnah rauf und runter geschraubt werden. Ihr seit deren Menschen- HERDE. Ja, HERDE!!! Die muss gesteuert und die Alm rauf und runter getrieben werden. Danach gemolken, geschoren und geschlachtet werden. DAS ist die Sicht die jene NWO-Globalisten da oben vom Mensch haben.

    Und übrigens: Mein Kühlschrank hat so eine Netzwerkfunktion schon eingebaut und den habe ich schon seit etwa 2006. Ich bilde mir das also nicht einfach so alles ein. Die Funktion hier ist aber bisher nur der Status vom Kühlschrank selber wie Temperatur, Tür offen etc. Damals gab es noch nicht das allgemeine Vernetzungsmodell wie es jetzt entsteht.

  14. Frank H. sagt:

    Ei kauf mich, ich bin der Gute. *rofl*

  15. Frank H. sagt:

    Och menno, ist das langweilig für Verschwörer:

    Der intelligente Stromzähler wollte und will nicht so recht zünden, also muss der intelligente Elektroverbraucher her!!!!

    Und wenn zu viel pöses CO2 beim Heizen, Duschen, Kochen und Garen produziert wird, muss der umgebaute Rauchmelder die CO2 Polizei alamieren.

    Lauter Dinge die keine S++++ braucht holt sich das Schaf in die Hütte.
    Das Gleiche wie mit Smart TV. Ich hab’s mal ausgetestet. Irre wie man die Menschen verarscht damit. Leider wird dafür eine UNIX Software auch noch genommen.

    Sucht mal danach: HUMAX Nano HD+ TV Receiver

    Und WOW! Der „sichere“ OPERA Browser als Betrugsplattform aufgekauft!

    Hände weg vom Opera Browser 13 und höher.

  16. Frank H. sagt:

    Das Geld das sie tagtäglich ergaunern aus dem Nichts will gut angelegt werden….

  17. Foerster003 sagt:

    Ab 1.1.2014 haben die Bürger der Bunten Republik Gelegenheit Rabatte bei ihrer Kfz-Versicherung einzuheimsen. Wer den Großen Bruder in seinem Auto mitfahren läßt, wird von der Sparkassenversicherung dafür belohnt.

    https://www.sparkassen-direkt.de/telematik.html

    Laut EU wird spätestens ab 2015 in jedem Neuwagen eine solche Überwachungsbox (siehe SV Copilot) serienmäßig installiert sein.

    http://www.sparkassenversicherung.de/web/html/privat/versicherungen/kfz/auto/produkt/

  18. Statler sagt:

    Hallo Chris,

    ich finde Deine Beitraege hoch interessant und technisch sehr fundiert, aber man sollte sich nicht zu sehr in was reinsteigern.

    „Prognosen sind sehr schwierig, speziell wenn sie die Zukunft betreffen“ (ist nicht von mir)

    Blaetter mal in ein paar Geschichtsbuechern, Regime kommen und gehen, Gesellschaftskonzepte ebenso. Aktuell leben wir in sehr spannenden Zeiten des Umbruchs. Die USA stehen meiner Meinung nach vor dem Kollaps, das so entstehende Machtvakuum wird dann jemand anderes ausfuellen, vermutlich die Chinesen.
    Wenn die Ihre Erstschlagwaffe, eine zumindest in Teilen goldgedeckte Waehrung, einsetzen, haben die USA fertig.
    Die Frage ist nur, ob mit oder ohne Weltkrieg.
    Ein intelligenter Rauchmelder duerfte dann unser geringstes Problem sein.

    Dann gibt es noch andere Unwaegbarkeiten, Naturkatastrophen, Seuchen, Metoriteneinschlaege etc. Ein solches Ereigniss kann die Menschheit jederzeit in die Steinzeit zurueckbomben, auch dort spielen Rauchmelder eine eher untergeordnete Rolle.

    Was moechte ich damit sagen ? Man sollte die Scene beobachten, die Show geniessen und sich seiner irdischen Existenz erfreuen. Sie ist zeitlich begrenzt und im Kontext der letzten Jahrtausende aktuell gar nicht so uebel, wie viele immer glauben.
    Es gab fuer das Praekariat schon schlechtere Zeiten in den letzten 1.000 Jahren.

    Gruss

    Achim

  19. Jens Blecker sagt:

    Nun dem kann ich nicht zustimmen. Zumindest in den Bereichen wo wir in der Lage sind zu handeln, sollte man es auch tun. Wenn uns ein Komet die Hölle heiß macht,….so what. Da kannse machen nix, aber besonders im Bereich der Vernetzten Überwachung, sollte man sehr genau hinsehen. Was in der Datenbank ist, das bleibt auch da!

  20. Frank H. sagt:

    Muhahahaha….

    LÜGE: NUR SIE KÖNNEN DIE DATEN SEHEN

    Im Kleingedruckten: die Daten wreden an unsren Dienstleister zwecks Auswertung übermittelt.
    Und bist Du nicht willig, schalt ich Dir den Motor ab oder dreh Dir den Geldhahn an der Tanke zu.

    Und das schlimmste: eine ÖFFENTLICH kontrollierte Kasse als Vorreiter!!! Denn die privaten Bänksters sind gerade ein wenig in der Schußlinie….
    Man sieht wie weit die Krake ihre Tentakeln platziert hat!!!

    Was eine Verarsche schon wieder. Ich weiß schon, warum ich mir noch schnell ein gutes Mechanisches Auto zu lege.

  21. illumis sagt:

    Dann suche ich mir alternativen und man muss auch nicht bei allem mitmachen.
    Seit Inkrafttreten der neuen Datenschutzbestimmungen stehen viele Nutzer Google noch kritischer gegenüber. Aber es gibt auch alternative Suchmaschinen, die deutlich besseren Datenschutz bieten.
    Die Erfolgsrezepte waren unter anderem Schlichtheit und Qualität, als Google 1998 mit seiner Suchmaschine startete. Damit konnte sich das Unternehmen gegen Konkurrenten wie Altavista und Yahoo durchsetzen. Heute ist Google nicht nur Suchmaschinenanbieter, sondern betreibt auch eins der größten Werbenetzwerke im Internet. Suchanfragen und Klicks auf Suchergebnisse versorgen Google mit Informationen, über die sich die Auslieferung von Werbung optimieren lässt.
    Wer sein Such- und Surfverhalten nicht von Google überwachen lassen möchte, sollte zu einer anderen Suchmaschine wechseln. Eine interessante und sichere Alternative ist DuckDuckGo.com. Auch wenn der Name der Suchmaschine etwas albern klingt, handelt es sich um ein seriöses Unternehmen, das sich vor allem dem Schutz der Privatsphäre verschrieben hat.
    DuckDuckGo übermittelt keine Informationen an Websites, wenn Sie auf einen Link im Suchergebnis klicken (Search Leakage). Die Adresse wird so umgeleitet, dass der Betreiber der Website nicht erfährt, von welcher Suchmaschine Sie kommen und auch nicht, über welchen Suchbegriff Sie die Seite gefunden haben.
    Die Suchmaschine DuckDuckGo zeichnet keine Suchverläufe auf (Search History). Anders als bei Google lässt sich daher ihr Suchverhalten nicht analysieren.
    DuckDuckGo speichert keine Informationen wie IP-Adresse oder den verwendeten Browser in einer Logdatei.
    Standardmäßig werden keine Cookies gespeichert. Nur wenn Sie die Einstellungen für die Suchmaschine ändern, legt DuckDuckGo ein unverschlüsseltes Cookie ab. Diese enthält dann aber nur Informationen wie „de-de“ für die eingestellte Sprache. Alternativ lässt sich DuckDuckGo auch über eine Browsererweiterung aufrufen und dann über Parameter in der URL steuern. Dann sind gar keine Cookies nötig.
    http://www.com-magazin.de/news/sicherheit/duckduckgo-sichere-suchmaschine-6368.html

  22. illumis sagt:

    Die Suchmaschiene DuckDuckGo kommt ganz ohne Googels FilterBlase aus und Privat Daten und IP werden auch nicht durch Cookies gespeichert, Interessant das gepart mit Mint wird ja immer besser.
    Was ist eine Filterblase?
    Bei den meisten Suchmaschinen werden gefundene Ergebnisse auf den Benutzer zugeschnitten – auch bei Google. Je nachdem wonach man zuvor gesucht, oder was man angeklickt hat, versucht die Maschine, Antworten zu liefern, von denen sie glaubt, dass sie den Nutzer interessieren werden. Augenscheinlich nicht relevante Ergebnisse werden ausgefiltert und rutschen immer weiter nach hinten. Sie werden somit schwerer vom Benutzer gefunden. Umso mehr gesucht wird, umso ein genaueres Bild bekommt die Suchmaschine vom Nutzer und schneidet die zuerst angezeigten Treffer immer mehr darauf zu. Somit entsteht eine Art Blase, die vorausfiltert, was der Suchende zu sehen bekommt. Da DuckDuckGo darauf verzichtet, gibt es diese Filterblase hier nicht.
    Bietet DuckDuckGo sonstige Vorteile?
    Die Suchmaschine konzentriert sich nicht nur auf Datensicherheit. Auch einige andere Funktionen machen den Umstieg auf DuckDuckGo schmackhaft. Sucht man beispielsweise nach einem Schauspieler, liefert die Ergebnisseite zuerst eine Box mit Informationen zu der Person und einen Wikipedia-Link. Diese sogenannten „Instant Answers“ können auch konfiguriert werden. Sucht man oft nach Rezepten, kann man sich hier zum Beispiel direkt ein paar schmackhafte Vorschläge einblenden lassen.
    Im Regelfall zeigt die Suchmaschine als ersten Treffer nach den Instant Answers die offizielle Homepage einer Person oder eines Produkts an und die Suchmaske lässt sich in Farben und Layout auf persönliche Vorlieben modifizieren. Bequem: Statt Einzelseiten, werden die Listen mit gefundenen Antworten automatisch fortgeführt. Das heißt: Sobald man mit der Maus an den unteren Rand scrollt, lädt DuckDuckGo neue Ergebnisse und fügt sie nahtlos an. Besonders angenehm lässt es sich mit den sogenannten „!bangs“ arbeiten. Wer zum Beispiel ein „cute cat !yt“ in die Suchmaske eintippt, der wird direkt auf Youtube geführt, wo er sich fortan mit Videos von knuffigen Kätzchen vergnügen kann.
    Ist DuckDuckGo also besser als Google?
    Ist DuckDuckGo also besser als Google?

  23. Habnix sagt:

    Wie ist das denn, wenn die Ware ausgepackt und in anderen Behälter aufbewahrt sind, hat der Kühlschrank denn dann einen Sensor, der dann genau weis was im Behälter ist ?

    Ich hoffe doch nicht, das ich dann einen RFID-Chip mit essen muss.

  24. Vagabund sagt:

    „Und wenn es insgesamt gut läuft, dann braucht ihr nicht mal mehr aus dem Haus. Dann geht das wie bei den Getränkelastern die ja die Häuser regelmässig abfahren. Der Supermarkt bringt Euch was ihr wollt. “

    Nein, anders herum:
    Du bekommst die zwangsweise Lieferung „gesunder“ Lebensmittel und Du wirst das essen, weil Du sonst nirgends was bekommst.

    So sieht ein richtiger Sklave aus.
    Schöne neue Welt…

  25. Vagabund sagt:

    Das Schlimme ist ja, das Google überhaupt keine relevanten Suchergebnisse mehr liefert.
    Und ich kann das auch nirgendwo mehr einstellen.

    Bestimmt liefern russische Suchmaschinen mehr relevante Treffer.

    Werde mir DuckDuckGo mal anschauen…

  26. tom sagt:

    GOOGLE –> Cyberdyne –> SKYNET !!! 😉

  27. Erasmus sagt:

    Ähhhh Mist jetzt habe ich mich in der Epoche vertan. 😀

    Aber ist der selbe Österreicher. 😀

  28. lotus sagt:

    Google holt zum großen Schlag aus…Alle Bereiche unseres Lebens sollen durch Google dominiert werden. Google hat 8 Roboter-Hersteller aufgekauft, darunter Bosten Dynamics (Rüstungsindustrie), baut eigene Telekommunikationsleitungen, Betriebsysteme, Browser, Datenbrillen, selbstfahrende Autos und jetzt noch weitere Sensoren, die sich in unseren Wohnräumen einnisten. Die Liste ist natürlich noch viel länger… Aber jedem sollte klar sein, was das für die Zukunft heißt.

    Vor 10 Jahren wurde ein Video veröffentlicht „Google epic 2015“ http://www.youtube.com/watch?v=hZEhtVoI16g

  29. Foerster003 sagt:

    Wie der aeroTELEGRAPH gestern meldete:

    Ryanair verbündet sich mit Google

    Der Internetriese macht seinen Preisvergleich für Flugtickets viel attraktiver. Dabei hilft Google ausgerechnet die irische Billigairline Ryanair.

    Die Pläne sind angeblich streng geheim. Ryanair-Chef Michael O’Leary kann sie trotzdem nicht ganz für sich behalten. Wie der Manager in einem Interview mit der irischen Zeitung Sunday Independent verriet, arbeitet seine Fluggesellschaft mit Google zusammen, um die Suche von Flügen und den Kauf von Tickets massiv zu verbessern. Die Art und Weise wie man Flugreisen kaufe, werde sich dadurch «für immer verändern», kündigt O’Leary an.

    […]“

    http://www.aerotelegraph.com/ryanair-google-gemeinsam-flugsuche-michael-o-leary

  30. tom sagt:

    … genau 😉

  31. Tranfunzel sagt:

    ja. das ist der Witz- Diese ganzen seltsamen Geräte sind Scheininnovation. Die „Industrie“ macht das um überhaupt noch etwas „künstliches“ zu verkaufen, sprich Umsatz zu machen.
    Normale Haushaltsgeräte und Brandmeldeanlagen haben ihren Sinn und Nutzen. Keiner will die Waschmaschine vermissen.
    Der Markt ist aber ausgelutscht!!
    Die meisten „vernünftigen“ Menschen sehen nicht ein, warum sie sich so einem Mist in die Bude holen sollten.
    Die Zielgruppe sind „junge Blöde“ die für fast jeden Mist zu haben sind.
    Ich kann z.B. bis heute nicht kapieren, worin der Vorteil eines „electronic paper“ bzw. einer Gerätes wie Kinlde von Amazon ist.
    Zumal die Dinger DRM beinhalten, ich also nicht alles lesen könnte.
    Es gibt aber noch „BUCH“, das ist so innovativ, das es ohne Strom auskommt!! Ganz neu!!
    Über die Schiene Scheininnovation wird versucht ein Kontrollnetz auszubauen, der für andere von Nutzen ist.
    @ Chris123 über diese RFID Tags in jeglicher Form ist die Industrie gar nicht so begeistert, da der finanzielle Aufwand sehr groß ist.
    Um einen Warenfluß von vorne bis hinten kontrollieren zu können (z.B. Kühlkette) muss man überall Lesegeräte einbauen, bzw. von Hand scannen.
    Ich liebe den Begriff „Dokumentation“, wenn er zum reinen Selbstzweck verkommt.
    Dahinter stecken „Kontrollfreaks“ und „Ökonomen“, die gen ganzen Tag nur Zahlen sehen wollen.
    Das man aber auch reell arbeiten muss kommt ihnen nicht in den Sinn.
    Am liebsten den ganzen Tag schön im Büro sitzen und den anderen bei der Arbeit zuschauen.
    Allein aufgrund der Tatsache, dass es ökonomischer Unsinn ist, wegen fehlendem Mehrnutzen, werden diese Dinge zu Rohrkrepierern und ein finanzielles Desaster.

  32. Tranfunzel sagt:

    Hallo Jens, dass sehe ich ähnlich. Man zerbricht sich den Kopf über „Theoretisch Machbares“.
    Es ist ohne weiteres möglich jedem Menschen einen RFID Tag zu verpassen.
    Dann würde aber der Wahnsinn ausbrechen, was das für ein administrativer Aufwand ist.
    Das bedeutet ich brauche viel Manpower, der für nichts anderes benutzt wird diese auszuwerten und zu koordinieren.
    Die NSA ist so ein Saftladen. Viel mehr Schein als Sein.
    Ihre Datenmengen haben nicht wirklich irgendeinen (echten) Terrorakt verhindert.
    Der wahre Grund für die Existenz der NSA ist Wirtschaftsspionage.
    Es geht darum den USA ihren technlogischen Vorsprung?? zu sichern, halt ihre „Exeptionalität“
    Wieso kommt aus den USA nur noch Softwaremüll, den keiner braucht? Welchen Nutzen hat Lizenzwirtschaft? Was ist der Nutzen von Microsoft,Apple,Google, Facebook und vielem mehr?
    Reell keiner, denn es gibt genügend Alternativen.
    Die Amerikaner sind in meinen Augen „Hochstapler“, die nicht zugeben wollen, das wirkliche Zug schon abgefahren ist.
    Denk an die vernachlässigte Infrastruktur der USA. Die auf Vordermann zu bringen, würde Unsummen kosten!!
    Nö.. Quantencomputer.. erstes funktioniert das genausowenig wie „Kalte Kernfusion“ und wenn, wie kommuniziert diese CPU mit ihrem RAM und anderen Speichermedien? Denke an das Prinzip des Flaschenhalses.
    Deswegen betreiben doch die USA solche Propaganda, wie „toll“ sie seien (denke an NORAD und 911) mit Supertechnik.
    Nächstes mal taucht ganz friedlich ein riesiges russisches Atom U Boot im Hafen von N.Y. auf.
    Wir wollten euch nur mal besuchen und haben auch Kuchen mitgebracht!!
    Der Westen blamiert sich immer mehr. Dann sind solche Dinge wie „Grids“ auch nicht mehr wirklich wichtig.

  33. Tranfunzel sagt:

    Wirklich innovatives kommt nicht mehr aus den USA.
    Google war mal nicht schlecht. Dann kamen sie wie du sagtest auf den Trichter die Daten Kommerziell zu nutzen.
    Sinn von FB ??
    Der Durchschnittsamerikaner ist eine „Südstaaten Rübe“.
    Bildung in USA? Nur für eher wohlhabendere zu bezahlen. Wer nix kann geht zum Militär. Ist ein bombensicherer Arbeitgeber.
    Alleine chinesische oder japanische Schriftzeichen lesen zu können, setzt Hirmschmalz und Fleiß voraus.
    Die Kinder lernen das von klein auf.
    Ich benutze DuckDuckGo und Metasuchmaschinen schon länger.
    Zum anderen ist Google „unfair“. Es gibt ein Ranking in den Suchergebnissen. Ziel von Firmen ist es immer möglichst weit oben auf der Liste zu erscheinen. Dafür gibt es Programme. Mit echter Information hat das nix zu tun.
    Ein anderer Tipp von mir ist es mal andere alternative DNS Server auszuprobieren.

  34. Tranfunzel sagt:

    Nö.. schon wieder Ösies

  35. LFO sagt:

    Der größte Unterschied zu früher ist der technische Unterschied. Was heute möglich ist, wäre früher die pure Hexerrei gewesen. Ich denke auch, dass es hier nicht um Paranoia geht.

    gruß

  36. personanongrataincognito sagt:

    „Bestimmt liefern russische Suchmaschinen mehr relevante Treffer.“

    Ja, das tun sie. Und nicht nur das… Die Gegenrichtung beachten! 😉

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