Wandel: Das Ende der Dienstleistungsgesellschaft?

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Ende der 90er Jahre wurde der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft in Deutschland propagiert als absolutes Highlight. Neuartige Berufe schossen aus dem Boden, von denen man zuvor noch nie etwas gehört hatte. Seinen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung mit dem Entstehen einer völlig neuen Wellness-Ära. An diesem Trend wollte jeder partizipieren und damit zum Jetset gehören.


Vor dieser Zeit hatte Dienstleistung noch eine völlig andere Bedeutung, dazu gehörten zum Beispiel eine ordentliche Beratung, diverse Serviceleistungen oder auch einfach nur Hilfestellungen bei eigentlich geringfügigen Problemen.

Die Grundlage für eine funktionierende Dienstleistungsgesellschaft in Deutschland waren kleine und mittelständische Betriebe. Ebenso gehörte ein gut ausgebildetes Personal dazu und eine Preisstruktur die all das auch finanzierte. Immer mehr Geschäftsbereiche werden in Großkonzernen zentralisiert und die Menschen erfreuen sich immer weiter sinkender Preise. Wer nicht ganz sicher ist, geht in eines der verbliebenen Fachgeschäfte und holt sich eine Beratung. Gekauft wird dann natürlich über das Internet beim Discounter, der Einzelhändler ist schließlich 15 % teurer. Im Gegensatz zu Amazon, hat der aber auch Personalkosten, Raumkosten, Heizung und was da auch noch so zugehört.

Ein Beispiel ist auch die Post. Die Kosten für die Beförderung einer Sendung steigen unaufhörlich. Eigene Annahmestellen hingegen sind kaum noch zu finden. Am Schalter der „Post“ staunte ich dann auch nicht schlecht als ich einige Sendungen aufgeben wollte. Man stellte sich dumm, unmotiviert und wenig Kundenfreundlich. Beim dritten mal stellte ich die Mitarbeiterin zur Rede und sagte Ihr, dass ich alleine mit den Paketen des einen Monats Ihren Lohn bezahlen würde. Wenigstens den ordentlichen Umgangston könnte man dann doch wohl erwarten. Sie erklärte mir, „Wir sind eigentlich Postbank“ und machen das nur als Dienstleistung für die Post. Wir bekommen nur einige Cent ab.“

Natürlich ist die Erklärung trotzdem unglaublich, aber bis zu dem Augenblick dachte ich wirklich es wäre noch die Post. Der Aussenauftritt legte den Schluss auch nahe.

Als ich aus England zurück kam, schrieb ich einen Artikel über die so genannten „Self-Checkout-Terminals“ in den Supermärkten. Für mich war das unglaublich, wobei einige Leser mir bescheinigten, dass es so was auch in Deutschland schon gäbe. Wenn es nach Barilla geht, werden in Zukunft Ihre Pastagerichte daheim einfach in der Küche ausgedruckt. Die Entwicklung in dem Bereich wird für einen gewaltigen Wandel sorgen, nicht unbedingt zur Freude und Besten der Kunden.

Auf der einen Seite werden „Blackboxes“ gebaut, damit Sie auf unbezahlbare Dienstleistungen angewiesen sind. Beispielsweise im Bereich der Kraftfahrzeuge, wo Sie mittlerweile nicht einmal mehr die Bremsklötze wechseln können ohne hinterher ein Systemupdate zu machen. Auf der anderen Seite wird die Industrie immer mehr Bereiche auslagern zum Kunden. Vielleicht sind Sie ja auch schon in den Genuss einer zentralen Packstation gekommen. Paketdienste die bis nach Hause liefern, werden langsam zu einem Premiumdienst.

Viele Menschen wundern sich, wie die Städte immer mehr aussterben und die Ansicht sich uniformiert. Klassische Nieschengeschäfte und individuelle Geschäfte sind kaum noch zu finden. Der Wandel fängt bei uns selber an und wenn dieser Trend nicht gestoppt wird, dürfen Sie in Zukunft noch viel mehr übernehmen als nur für Ihren Stromanbieter die Daten selber abzulesen. Selbst wenn ein kurzfristiger Benefit entsteht, auf Sicht werden Sie nichts davon haben ausser mehr Arbeit und weniger Service.

Carpe diem


27 Responses to Wandel: Das Ende der Dienstleistungsgesellschaft?

  1. NeueZukunft sagt:

    Die Welt befindet sich im Wandel. Allerdings will ich das nicht so schwarz malen wie Du.
    Eher sehe ich hier eine einmalige Chance für unsere Gesellschaft, wenn wir verstehen sie zu nutzen!

    Auf die Beratung im Laden kann ich ehrlich gesagt verzichten. Meine Erahrung geht dahin, dass einem entweder das Produkt mit der größten Marge angedreht wird oder dass sich bessere Produkte schon auf Grund irgendwelcher Partenschaften und Lizenzen ect. nicht mal im Sortiment wiederfinden. Vom sogenannten Fachpersonal will ich gar nicht erst anfangen. Ich will denen was das angeht nichtmal Vorsatz unterstellen sondern eher das begrenzte Sichtfeld.
    Und Reklamationen? Im Laden ewige Diskussionen, 10x das defekte Teil anschauen und zögernd zustimmen…
    Online: Mail, Einpacken, abschicken und zwei Tage später Ersatz in den Händen.
    Beratung hole ich mit in passenden Onlineforen und damit hab ich bisher nur positiver Erfahrungen gemacht.
    Dass Pakete nur noch an Packstationen versendet werden ist Humbug. Fast jeder Händler mit dem ich die letzten Jahre zu tun hatte schließt das sogar ausdrücklich aus. Die Post würde sich ins eigen Fleisch schneiden.

    Weiter gehts mit den Werkstätten. Erst falsch Beratung, dann noch Teile austauschen die nicht defekt sind und bei reklamation pampig werden. Da hol ich mir doch lieber das Wissen aus dem Netz und machs selber.

    Weiter gibts dank Internetforen für jedes Fachgebiet einen Treffpunkt für Spezailisten.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Wir haben die einmalige Chance endlich in ein (fast) Bargeldloses System der gegenseitigen Kooperation überzugehen.
    Das müssen die Menschen nur noch begreifen. Das Material/Werkzeug wäre da, das Wissen ist vorhanden und Bedarf hat auch jeder.

  2. Frank H. sagt:

    Das Amerikanische Jahrhundert, oder wie gezüchtete „Gesellschaftsumerziehungsprogramme“ wie zum Beispiel Green Geoengeneering den Planeten weiterhin zerstören wird.
    Wer sich in etwa ein Bild machen möchte: Studiert bitte die NAZIS ganz genau.
    Und nun ein neuer Schock für die Konservativen und Progressiven: Deutschlands Strukturen und seine Bevölkerungsmentalitäten bietet ihnen ein ideales Freiluftlabor. Es ist ein gigantisches Experiment dieser Sekte. Es fiel ihnen ein lang gewünschter Staat sozusagen vor die Füße. In den USA findet ein weiteres Experiment statt.
    Und auch Japan ist unter der absoluten Kontrolle dieser Sekte.
    Nochmals: es geht nicht nur um Geld und Macht, sondern um eine Art Umerziehung zum Wohle IHRES planetaren Wohlstands.
    Wenn ich ihre Mentalität und Gedankenwelt richtig verstanden habe, dann spielen sogar aus der Antike angepasste religiöse Motive eine Rolle.
    Das Ansammeln und monopolisieren von Wissen ist ihre Schatztruhe. Google ist tatsächlich ein wichtiger Teil des Programms.
    Seht euch mal die Firmenstrukturen genau an! Ein weiteres Testgebiet der Menschenführung in IHREN Konzernen.
    Nach meinen Recherchen wenden sie möglichst nie Gewalt gegen ihre eroberten Zielgruppen an, denn das würde die Masse bemerken.
    Ihr einziger Feind: Die 3 monotheistische Religionen. Bis heute haben sie Gott sei Dank, den Kern noch nicht gesprengt.
    Es geht mir nicht darum irgendwen zu bekehren, es geht mir darum den Leser auf die einzige noch nicht verbotene Abschirmung gegen sie hinzuweisen.
    Alle Angebote die ich als alternativen bisher so ansah, bieten nicht diese kognitive Schlagkraft.
    Denkt mal drüber nach.

  3. kruemel sagt:

    Teilweise muss ich NeueZukunft recht geben.

    Technischer Fortschritt sollte eigentlich mehr positv als negativ sein. Und er ist immer eine Changs es besser zu machen.
    Wir sind doch alle auch froh, das wir jetzt unser Geld am Automaten holen können und unsere „Bankgeschäft“ online machen können. Hat aber ne Menge Arbeitsplätze gekostet.
    Es stimmt, wenn ich weiß welches Produkt ist will brauche ich keinen „Verkäufer“. Der Kostet nur Geld und bringt mir keinen Vorteil. Z.B. Brauche ich keine Telefongeschäft um mir einen neunen Mobiltelefon vertrag zu holen. Vor allem da ich weiß die verarschen mich nur. Deshalb muss ich selber im Internet schauen.
    Wo ich jedoch eine Verkäufer brauche, ist bei den Produkten, bei denen ich mich nicht auskenne und/oder keine Lust und Zeit habe mich Stundenlang im Internet zu informieren. Dummes Beispiel: ein neues Autoradio. Es gab da bei „Media Markt“ einen Verkäufer, der sich gut auskannte und gut beraten hatte. Nach dem Gespräch hatte ich das Produkt das ich wollte, ich konnte vorher ein etwas damit rumspielen und habe mich gut beraten gefühlt. Bin immer noch damit glücklich. Das ganze hat 20 Minuten gedauert und ich hatte ein nette Gespräch mit einer lebenden Person.
    Das ist die Möglichkeit für den Einzelhandel, wirklich echte Beratung zu liefern, denn theoretisch kann jetzt ja der Einzelhandel auch schnell an alle möglichen Produkt kommen und muß sich nicht mehr auf ein beschränktes Sortiment festlegen.
    Natürlich werden viele Einzelhändler dicht machen, weil sie nicht mehr gebraucht werden, wie die Bankangestellten. Doch echte Berater haben noch ne Changs, für reine Warenpuscher wird es schwer.

  4. Frank H. sagt:

    „Die Welt befindet sich im Wandel“
    Richtig. Es wurde eine gigantische Lawine losgetreten.
    Ich finde es klasse übrigens, wie sich die Meisten hier der Sache stellen und nicht gleich davon laufen.
    Muss ich mal Danke sagen.

  5. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    „Wir können nicht davon leben, uns gegenseitig die Haare zu schneiden“ (Hans Olaf Henkel)

    Das bringt die Sache m.E. auf den Punkt.

    Wertschoepfung durch Produktion ist die Basis unserer Gesellschaft, Dienstleistung ist da aktuell ein eher nachgeordneter Prozess.

    Die noch in den Anfaengen steckenden 3D Drucker koennten allerdings mittelfristig fuer eine Revolution sorgen.

    Achim

  6. Erasmus sagt:

    „“Vor dieser Zeit hatte Dienstleistung noch eine völlig andere Bedeutung, dazu gehörten zum Beispiel eine ordentliche Beratung, diverse Serviceleistungen oder auch einfach nur Hilfestellungen bei eigentlich geringfügigen Problemen.““

    Dazu braucht es aber auch Fachlich sauber ausgebildetes Personal.
    Daran fehlt es aber an allen Ecken und Kanten.
    Und daran sind die Kunden nicht gerade unschuldig, wer will den noch mit so Ar……..rn zu tun haben die sich Kunden schimpfen.

    Ja ich weis nicht alle sind so, aber es werden jeden Tag mehr.
    So wie man in den Wald reinruft so kommt es zurück.

    Als erstes wäre schon mal eine begrüßung des Personals ein Anfang, muß nicht unbedingt freundlich sein.

    Und Leute ich weiss von was ich hier schreibe, stehe jeden Tag 10 Stunden vor der Kundschaft.

    Yada

  7. Agincourt sagt:

    @“Neue Zukunft“ (der Nick ist ja apodiktisch !)

    „Online: Mail, Einpacken, abschicken und zwei Tage später Ersatz in den Händen.“
    —————————–
    Im de facto bei vielen Netz-Anbietern nur innerhalb der statistischen Fehlermarge zu beobachtenden Idealfall.

    Und das ist beim Netzeinkauf wohl eher ein Vabanquespiel.

    Sonst wird ein halbes Jahr später vom Gericht der Termin zwecks Durchsetzung der Sachmängelgewährleistung angesetzt.

    Kostenvorschuß und Zeitverlust inklusive,

    Ist der Wert der Kaufsache geringfügig, macht das natürlich keiner – dann heißt es eben: „Pech gehabt, Geld weg.“

    Was ein integraler Bestandteil des „Geschäftsmodells“ ungezählter Netzanbieter ist.

    Direkte Ansprechpartner existieren es ja nicht mehr, nur inkompentente und unmotivierte „Call Center“-Mitarbeiter mit einschlägigen „Mängelkostengewährleistungsinstruktionen“ in Endlos-Warteschleifen.

    Selbst wenn der „gute Wille“ (ausnahmsweise, wäre wohl hinzuzufügen) einmal vorhanden ist, wird das effektive Abstellen des Fehlers meist durch die „Geschäftspolitik“ des VK (Kostendrücken um jeden Preis) torpediert.

    So verweisen VK bei Mängeln und Problemem – bei der heute serienweise ausgelieferten schlanken Sollbruchstellenhaptik-„Qualität“ ist der eingebaute Schnelldefekt schon unmittelbar nach Kauf leider die Regel geworden – regelmäßig auf die freiwillige Herstellergarantie.

    M.a.W.: Der Käufer soll sich selbst mit dem Hersteller und dessen regelmäßig undurchsichtigen Garantiebedingungen herumärgern.

    Besteht man dennoch auf der gesetzlichen Verkäufergarantie – was viele Verkäufer erst einmal gar nicht begreifen oder begreifen wollen und was aus diesem Grunde erst mit Nachdruck durchgesetzt werden muß – beginnt das „Bäumchen-wechsel-dich“-Spiel:

    Der Verkäufer retardiert die Gewährleistung so lange, bis er
    seinen Garantieanspruch gegen den Hersteller geklärt hat.

    „Klären“ heißt: Die Mängelrüge des Kunden wird über den Umweg des Verkäufers wiederum direkt mit dem Hersteller verhandelt.

    Irgendwann kommt dann einmal Ersatz – in einem von mir unlängst erlebten Fall (dringend benötigter Laserfarbdrucker) eines bekannten Netzversenders (wird gerade bestreikt) nach ca. 1/4 Jahr.
    Und auch nur, weil ich (mein Zeitaufwand) permanent drängte und schließlich mit Klage auf Rücktritt vom KV wegen Scheiterns der Nachbesserung drohte, von sich aus unternahm der VK nichts.

    – Wenn denn die Kommunikation zwischen Verkäufer und Hersteller klappt – hier klappte sie nämlich nicht: Der Hersteller – dessen Garantie ich wie gesagt gar nicht in Anspruch genommen hatte – lieferte mir direkt eine falsche Komponente.

    Der Versuch, den Fehler aufzuklären, scheiterte im Dickicht des Informationschaos zwischen Verkäufer und Hersteller (offenbar hatte der Verkäufer ggü. dem Hersteller das defekte Teil falsch angegeben).

    Schließlich wurden dann noch zwei weitere Komponenten angeliefert, die auch nicht der von mir benötigten entsprachen.

    Im Ergebnis habe ich dann – weil es sich nach den fehlerhaften Ersatzlieferungen rechnete – den gleichen Drucker zur Behebung des Fehlers schließlich für kleines Geld noch einmal „neu gebraucht“ gekauft und besitze nun ein stattliches Lager an Ersatzkomponenten.

    Nur ein Einzelfall aus ungezählten anderen aus Netzkauferfahrungen der letzten Jahre, wobei der Produktschrott, der geliefert wird, mit dem Serviceschrott in einen unentschiedenen Wettbewerb eingetreten ist (ich räume allerdings ein, daß bekannte Elektronik-Discountmärkte es ebenso dreist treiben).

    Und was den „Service“ vieler Diensleistungsunternehmen betrifft, hat Herr Blecker doch völlig recht: Ob Bank oder Post oder Bahn oder Mietwagen oder Flugticket/Pauschalreise oder das „Gesundheitssystem“- immer mehr „Dienstleistungen“ werden mehr oder weniger subtil auf den „Kunden“ abgeladen, der im Gegenzug mit einer permanenten Teuerung dieser Dienstleistung konfrontiert wird.

    Im „Autohaus“ ist zwar das Servicebrimborium am Kunden (Cafeautomat, Zeitschriften, WIFI-Zone und Designer-Sessel) oberflächlich besser geworden (das liegt am Verdrängungswettbewerb der siechen Automobilbranche), aber gewiß nicht die für den Kunden letztlich entscheidende Qualität der Arbeit – und dies bei unverschämten Kostensteigerungen.

    Eine bekannte Premiummarke ist hiervororts mittlerweile bei effektiv 160€ Stundenlohn angekommen…durch solche Mondkalkulationen werden die Kosten des „Premium Kundenservicebereichs“ und die neue „Repräsentanz“ zigfach wieder hereingeholt…

  8. NeueZukunft sagt:

    Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Dass es Dir so herb erging ist wirklich traurig. Ich würde jedoch davon ausgehen, dass das nicht die Regel ist. So sind die Sichtweisen eben subjektiv.

    Die 160€ in der Werkstatt sind leider reel kalkuliert. Auch wenn es auf den ersten Blick utopisch erscheint.
    Bei dem Versuch den Kunden davon abzuhalten selbst am Wagen Hand anzulegen sind die Werkstätten immer wieder gezwungen teures Equipment und Werkzeuge zuzukaufen.
    Das fängt bei den Schrauben an die mit jeder Generation andere Köpfe haben und hört bei so nem Schwachsinn nicht auf, dass man beim Batterie- oder Bremsenwechsel die Bordelektrik zurücksetzen muss. Und so können sie doppelt verdienen.

  9. NeueZukunft sagt:

    Das mit den Schrauben ect. bezieht sich übrigens auf die Hersteller nicht auf die Händler / Werkstätten. Habs etwas undeutlich formuliert. Die können ja nix dafür dass man denen den Mist so vorsetzt.

  10. anarruko sagt:

    dann sollten wir bei der post 0,5-2 euro trinkgeld geben.
    wenn das jeder macht, bei 100 kunden am tag.
    ist man dann gern gesehen?

  11. Tranfunzel sagt:

    Das setzt aber eine gewisse Intelligenz der Menschen voraus!!
    Natürlich kann, wer das denn will! oder kann?, sich Informationen aus dem Netz besorgen.
    Z.B. Testvergleiche (die Bewertungskritereien sind manchmal seltsam) über Waschmaschinen etc. besorgen.
    Die Frage ist, können das alle? Oder lassen sie sich von Werbung leicht beeinflussen??
    Bargeldlose Zukunft.. hhmmm Bargeld an sich ist nicht verkehrt, kann man nicht so einfach nachverfolgen.

  12. michaelbunny sagt:

    Auch wenn allein das Wort vertauscht ist so ist Dienstleistung und Service etwas anderes gelagert.

    Wohlwissend ob der Ungenauigkeit die ich einführe, Serviceorganisationen werden auf 0 gerechnet, Dienstleistung ist am Gewinn orientiert.

    Billiges Geld zu niedrigem Zins gibt ein falsches Signal bezüglich der Umwegproduktion. Viel billiges Geld erlaubt eher eine Reintegration und zentralistisch organisierte Supply Chain respektive einen Teil davon. SRM – Supplier Relation Management – Bauernschmäh. Wir nehmen große Mengen ab dafür günstige Preise. Aufgezwungene Kooperation. Solch ein Service Business läuft Gefahr ersetzt zu werden. Aber wehe der Lieferant sucht Alternativen – dann plärrt der Einkauf im Großkonzern – Erpressung. Wenn die selbst drücken, dann ist das allein rechtens. Wenn sich Einkauforganisationen absprechen ist das legal, wenn das Verkaufsorganisationen machen nennt man das Preisabsprache.

    Serviceorganisationen sind letzte Dekade eher krampfhaft auf den Weg gebracht worden. Ausgliedern um die Reorganisation zu erleichtern.

    Engineering Companies werden vermutlich nicht mehr in die Deutschen Konzerne organisatorisch als Abteilung integriert werden. Die Innovation kommt ja nicht vom Halter der Marke des Endprodukts sondern von den Zulieferern. Der frische Wind blies nicht von Innen durch die Konzerne sondern durch das geöffnete Fenster von außen.

    Dienstleistungsgesellschaft selbst ist bestimmt nicht am Ende. Vermutlich verbleibt jener Teil der eher untypisch für die Integration in Unternehmen war. IT bspw… Jene die einerseits ein Abhängigkeitsverhältnis können begründen und andererseits einen Mehrwert zum Vorteil aller Kunden allein aus Struktur und Position in den Wertschöpfungsketten können begründen.

  13. Tranfunzel sagt:

    Das sagst du etwas sehr Wahres „die 3 Buchreligionen“.
    Die Moslems berufen sich auch auf Abraham als Stammvater, allerdings auf den Sohn „des Ungehorsams“ Ismael und nicht auf den der „Verheißung“ Isaak.
    Gott hat aber Ismael nicht getötet!!, sondern auch zu einem Stammvater gemacht.
    Deswegen so die Sage, umrunden die Moslems bei der Hadsch in Mekka die (viel ältere) Kaaba siebenmal gegen den Uhrzeigersinn.
    ZamZam, das Wasser aus der Quelle die Hagar (der verstoßenen Magd Abrahams) von Gott gezeigt wurde, soll dort entspringen.
    Das Christentum ist quasi eine Ergänzung zum Judentum, die es möglich macht das alle Menschen zu ihm kommen können.
    Und jetzt eine Sache, die die Nazis gemacht haben. Die saublöde Kirche hatte nämlich jahrhundertelang eine „Substitutionlehre“ gepredigt, wonach das „alte“ Testament „ersetzt“ bzw. nicht mehr gültig sei.
    Das ist eine Lüge und steht einfach nicht in den Schriften.
    Darauf baute auch Luther seinen Antisemitismus auf. „Judensäue“ waren im Mittelalter weit verbreitet!
    Ich habe mich immer gefragt, wieso die Nazis Martin Luther so „toll“ fanden!!
    Dadurch gelang es den „sog. Christen“ die Juden als Sündenböcke unter zu schieben.
    Die Nazis waren aber keine Christen, nie gewesen!!
    Jeder aber, der die Schriften selber gelesen und verstanden hat und nicht mitgespielt hat, war selbst Außenseiter und gefährdet.
    So.. und dir dürfte als einem von wenigen klar sein, was sie wirklich vorhaben.
    Es ist elitäres Denken, von mir aus eine „neue Herrenrasse“.
    Damit das letztendlich funktioniert, müssem sämtliche Buchreligionen ein für alle mal aus den Köpfen und Herzen ausgemerzt werden.
    Warum? Weil in diesen Büchern eine Weltanschauung steckt die ihnen nicht passt.(Nächstenliebe z.B.)
    Sie dulden keinen einen Gott über sich, dem sie Verantwortung gegenüber schuldig wären.
    Merke Wo kein Gesetz, da keine Strafe!!
    Also machen sie sich selber zu „neuen Göttern“ und lassen sich huldigen.
    Das Rad der Geschichte zeigt deutlich was dann passiert.
    Diese „alten Göttergeschichten“ aus der Urzeit sind ihnen dabei sehr nützlich. Wen beten sie denn an?
    Jedem „atheistischem“ , vernunftbegabten Menschen sollte klar sein, das es etwas hinter der reinen „ratio“ gibt.
    Wenn er/sie, so vernunft begabt ist, dann sollte ihm/ihr quasi von einem neutralen Standpunkt aus auffallen, dass es diese Leute, die ich meine sehr mit „Okkultismus“ haben.
    Wenn jemand also wirklich Atheist wäre( woher kommt z.B.“Gewissen“?), sollte er den Okkultismus ganz schnell in Frage stellen.
    Der „ganze Mist“ beruht letztlich auf „Ungehorsam Gott gegenüber“ und einer falschen Vorstellung von „Freiheit“.
    Unter diesem Deckmantel „Freiheit“ können diese Typen nämlich erst ihre subversiven Spielchen treiben.
    Wenn der Mensch im Kopf „frei“ ist (sinnentleert) kann man neues Zeugs/Ideen reinpflanzen.
    Die Sache ist, die Menschen werden es nicht „wahr“ haben wollen und es lieben!!!
    Das bedeutet, sie nehme „fremde“ Gedanken von außen in ihr eigenes Denken auf und halten es für „eigene“ Gedanken.
    Jesus war ja auch so ein „böser“ Spielverderber. Hat er doch all die „schönen“ Dinge verboten/getadelt.
    Deswegen erklärt sich auch was Lucifer wirklich sein soll.

  14. Tranfunzel sagt:

    Ja, das ist schwierig. Neue Technologien haben 2 Seiten.
    Warum werden „viele“ Menschen nicht mehr gebraucht??
    Denke an die Landwirtschaft und die industrielle Revolution??
    Dewegen mußte die „Dienstleistungsgesellschaft“ wachsen, weil es die reale Wirtschaft „nicht mehr gebracht“ hat.
    Produzierendes Gewerbe ist „bäh“ (mit echter Arbeit verbunden) und wurde, da zu „teuer“ (wer definiert das?) mal eben ausgelagert nach China etc.
    Wie haben denn die Banken „ihr Geld“ vermehrt?? In sonstwo investieren und den Rahm abschöpfen.
    Das das dabei aber auch „know how“ verloren geht, sollte einem klar sein.
    Die Chinesen mußten nicht das Rad neu erfinden, sondern schnell auf dem Wissen aufbauen. Und sie sind sehr fleißig!!
    Logische Folge 99,9% der Menschen sind „überflüssig“ „unproduktiv“.
    Wer hat denn überhaupt „die Globalisierung“ voran getrieben??
    Haben die Chinesen z.B. einen Vorteil davon?? Nö, nicht wirklich, denn jetzt haben sie die gleichen Probleme wie der Westen.
    Alle Länder dieser Welt gegeneinander auszuspielen (das ist Globalisierung!!) zum eigenen Vorteil kann auf Dauer nicht funktionieren!!
    Wer freut sich eigentlich, wenn 2 sich streiten??
    Fairer Wettbewerb wäre etwas anderes, bzw. man muß sich fragen ob mehr nationale Wirtschaften nicht doch Vorteile haben.
    Mittlerweile ist aber die Welt derart „verknotet“( Banken und Wirtschaft) das es schwer wird wieder mehr Selbstständigkeit zu erlangen.
    Ich meine nicht Autarkie, sondern den „Sauhaufen“ wieder unter Kontrolle zu bringen und zu ordnen.
    Jedes Land hat seine eigenen Dinge, die es auf dem Markt anbieten kann. Also nur die Dinge, die man „über“ hat und die, die fehlen besorgt man sich (nicht im Sinne von Kolonialismus und Aussaugen!)
    Wieso werden Nahrungsmittel um die ganze Welt gekarrt, bzw. letztlich völlig bescheuerte Dinge, die man selber herstellen könnte?

  15. Tranfunzel sagt:

    Richtig erkannt. Ich wasche dir die Füße und du wäscht mir die Füße. Fein, worin liegt der „Gewinn“??
    Gar keiner. Wertschöpfung geht so nicht. Das ist aber das Prinzip von realer Produktion. Sonst würde ja niemand teure Maschinen und die Arbeitskraft von Menschen „kaufen“ und etwas produzieren und verkaufen.
    Eine „Dienstleistung“ ist aber etwas „irreales“, nicht fassbares. Wer oder was legt den Wert einer „Dienstleistung“ fest???
    Wenn aber alle nur noch „Dienste leisten“, wer soll dann „real“ produzieren.
    Ganz einfach z.B. die „Chinesen“.
    Dahinter steckt sehr arrogantes Denken im Sinne von „verlängerter Werkbank“.
    Das ist reine Ideotie!! Wieso kostet eine Stunde „Automechniker“ z.B. 80€, man selber verdient aber nur 20€??
    Ist der Automechaniker so viel schlauer im Kopf, das er diesen Lohn „verdient“?? Nö, aber die Nebenkosten haben einen viel zu hohen Anteil daran.
    Eine Stunde „Arzt“ kostet xxx€.
    Das Dumme an dem ganzen Spiel ist, das viele Menschen mit Dienstleistung erbringen, nicht mehr „genug“ Geld verdienen um sich andere Dienstleistungen zu „leisten“.
    Sind aber die Einkommen/Verdienste der „unten“ nicht mehr ausreichend, dann müssen sie auf „billigere“ Dinge ausweichen.
    Z.B. billigere Produkte kaufen. Genau das aber führt dazu,das eben „billiger“ produziert werden muss.
    Der Teufelskreis von Abhängigkeiten schließt sich.
    Der Wurm liegt schon Geldsystem und im „Wirtschaftssystem“ bzw. wie „wirtschaftlich“ gelehrt und gedacht wird.
    Deswegen ist die „Ökonomie“ eben keine strenge evidenzbasierte Wissenschaft, wie Naturwissenschaften, weil z.B. anscheinend keiner „Subventionen“ oder „Globalisierung“ in seinem Gedankenkonzept hat.
    Deswegen ist „freie Wirtschaft“ eine glatte Lüge!!
    Zum anderen was ist eine Börse denn anderes als eine Art Roulettetisch?? Also ein unfaires Spiel.
    Ich kenne die Leute. Ich werde garantiert heute gewinnen, ganz sicher. Ist ja alles streng wissenschaftlich.
    Statistik ist fies!! Es wird mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet. Kann sein das du gewinnst, kann sein das du verlierst.
    Einer gewinnt aber immer!!

  16. The Soulforged sagt:

    „Auf die Beratung im Laden… … und zögernd zustimmen…“
    Ich frage mich gerade, in was für Läden du gehst. Deine Beschreibung trifft auf „Fach“-Märkte wie Saturn etc zu, dort darf man auch nichts anderes erwarten, schließlich muss dort auch kein Fachpersonal vorhanden sein. Diese Märkte bilden lediglich Lagerfachkräfte und Verkäufer aus, mehr dürfen sie auch nicht. Der kleine Meisterbetrieb bei dir um die Ecke hingegen bildet regelmäßig Azubis aus und übernimmt ab und an mal einen als Gesellen, welcher nach ein paar Jahren weiß wovon er redet und dir gute Beratung und Service bieten kann. Solange es diese kleinen Betriebe noch gibt (in Amerika gibt es das nicht mehr) kannst du auch problemlos zu einem Wechseln, der bessere Qualität bietet. Sobald es aber nur noch diese ekelhaften Großmärkte gibt (zBsp bestbuy bei den Amis) stehst du ganz schlecht da, wenn du mal ein Problem hast. Und man kann nicht jedes Problem durch lesen im Internet lösen! Zumal sich diese Leute das Gerät nicht anschauen und durchtesten können und deine selbsterstellte Diagnose meist wenig hilfreich ist!
    Im Netz gibt es tendenziell weniger guten Service als vor Ort. Schon mal versucht was bei Creative zu reklamieren? Du musst es nach England schicken und 2-8 Wochen warten, bis du entweder ein repariertes oder ein neues Gerät zugeschickt bekommst. Es sei denn, du hast es bei Amazon bestellt…

    Ich als armer Student muss auf mein Geld achten, aber dennoch gehe ich zum örtlichen Metzger, Bäcker, XYZ-Werkstatt etc, weil ich nicht möchte, dass es hier bald wie in Amerika aussieht. Ich kann selbst löten, Kurbellager tauschen, Bretter zusägen etc. jedoch fehlen mir meist die nötigen (professionellen) Werkzeuge für Diagnose, ordentliche Montage und gute Qualität und ich nehme gerne die Erfahrung und das gewisse Fingerspitzengefühl der Fachkräfte in Anspruch um mir dabei zu helfen. Normalerweise hilft man dir sogar kostenlos und lässt dich die Werkstatt benutzen, sofern du das Ersatzteil dort kaufst (das ist die 15% extra auf jeden Fall wert). Im Gegenzug kann ich mit Diensten und Tipps im Bereich Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung und Elektro dienen.

    Wenn mich das Fahrrad dann 800 statt 699 kostet, die HiFi-Anlage 1200 statt 999 und Fleisch 7,99/kg statt 7,99/kg (ja, die Angebote beim Metzger sind manchmal sogar günstiger als der abgepackte Scheiß vom Discounter), dann bin ich froh zu wissen, dass mein angespartes Ausbildungsgehalt und die BAFöG Zuschüsse (also zur Hälfte Steuergeld) zumindest teilweise für Ausbildung und Lohn anderer Leute genutzt werden und ich sogar sehen kann für wen genau.

    Warum man Bargeld bevorzugen sollte, werde ich nicht erörtern… der Text ist jetzt schon zu lang.

  17. Tranfunzel sagt:

    ja, aber .. Eine fundierte Ausbildung kostet auch wieder Geld!! Außerdem kostet“ gute, ehrliche Beratung“ auch Zeit und damit Geld!!
    Was machen die Kunden oft?? Gehen hinterher woanders hin, wo es „billiger“ ist.
    Die Berater sind frustriert.
    Warum aber haben die Kunden, „Ratsuchenden“ nicht die Bereitschaft, dafür auch „Geld“ auszugeben??
    Entweder sie haben tatsächlich „wenig“ Geld oder sie sind „geizig“.
    Warum kaufen so viele bei Aldi etc. ein? Weils billig ist. Nicht alle hätten es aber „nötig“ dort einzukaufen.
    Ich bin immer sauer darüber, wenn sie MEDION Murks kaufen und ich es hinterher auf Vordermann bringen darf.
    Grundsätzlich hast du recht, wenn ein „höfliches“ Miteinander mehr verbreitet wäre.
    Eigentlich spielt „Geld“ dabei nicht die Rolle!!!
    Die Menschen sind mittlerweile „verroht“ oder die Bibel sagt in der Endzeit „die Liebe in ihnen wird erkalten“.
    Dieses „Unfreundliche“ ist alleine mit dem Verstand nicht mehr zu erklären.
    Es gibt aber rein regional in Deutschland doch Unterschiede!! Woran das wohl liegen mag??

  18. Erasmus sagt:

    Hallo Tranfunzel

    Wir haben mittlerweile einen großen Stammkundenkreis die gerne gesehen sind und auch gerne wiederkommen.

    Aus oben genantem Grund gute, ehrliche Beratung.

    Sehr oft gibt es bei mir zum gleichen Preis oder minimal Teurer Ware in besserer Qualität.
    Die Beratung ist kostenlos ( natührlich im Preis eingerechent).

    Leider ist aber der Preisdruck bei vielen Waren sehr erheblich und der Druck von der Geschäftsleitung auch.

    Als Verkäufer und Facharbeiter der nach gutem Gewissen verkauft ein Dilema.

    Was ich aber in der letzten Zeit verstärkt feststellen muss die Zwischenmenschlichen Kontakte zur Kundschaft ( nicht die Stammkundschaft ) werden immer unfreundlicher.
    Natürlich ist der Kunde König aber nur solange er sich auch wie einer benimmt.
    Und nicht wie ein Betelmann der auf das Pferd gekommen ist und nicht mehr zu halten ist.

    Im endeffekt werden wir in nicht allzuferner Zukunft zu reinen Dienstleistungsbetrieben Degradiert werden.
    Kunde kauft im I-Net und wir machen den Mist auf das Auto vertig.
    Und die Produkthaftung könnenwir dann auch noch bezahlen, sowie die ganzen anderen Schmarotzer wie TÜV , Berufsgenossenschaft , Eichamt , IHK , usw.

    Yada

  19. Tranfunzel sagt:

    ja, da hast du auch leidvolle Erfahrungen machen müssen.
    Online Handel, mag ja auch „preisliche“ Vorteile haben, aber wehe irgentetwas läuft nicht richtig oder geht kaputt.
    Der ganze Wahnsinn dreht sich „nur“ ums Geld. Kundenservice von KabelDeu.. ein Horror. Dafür können sie aber nix. Die CallCenter kriegen die Ohren voll und so viele Service Techniker gibts gar nicht.
    Sie wollen aber „billiger“ als die Konkurenz sein.
    Es wird „gespart“ wo nur geht. Aber warum?? Wo geht denn dann „die Kohle“ hin?? Sie fließt wie immer nach „oben“.
    160 Euronen für eine Stunde Dienstleistung. Ja dann weiß ich auch, wer sich das in Zukunft nur noch leisten kann.
    Die Gesellschaft wird zerrissen in die „oben“ und die „unten“.
    Das man aber die „unten“ braucht zum Erbringen von Leistung und zum „Konsumieren“ ist diesen Spezies entgangen.
    Nö.. dann Verlagern wir eben Produktion und auch Konsum in andere „Märkte“..
    Wer spricht eigentlich von anderen Ländern (mit Menschen! darin) als „Absatzmärkte“ !!
    Die „eigene“ Bevölkerung ist doch diesen Menschenverachtern sch–egal.
    Im Grunde sind diese Typen auch „Vaterlandsverräter“ übelster Sorte. Hauptsache der „Thaler“ rollt.

  20. Tranfunzel sagt:

    ja.. am liebsten würden sie den Motor in eine „black box“ stecken und du wärest völlig hilflos und abhängig.
    Nur die Typen, die „so“ denken haben einen Haken im Kopf.
    Wer soll sich denn noch solche Stundenlöhne „leisten“ können?
    Dann können aber nicht mehr so viele „Spezialzwiebeln“ an Private verkauft werden. Firmenfahrzeuge etc. sind eh Leasingfahrzeuge mit Rundum Sorglos Paket.
    Deswegen müssen „neue“ Märkte „erschlossen“ werden .Zynischer geht es doch schon nicht mehr.
    Diese Dinger in Russland verkauft?? Dann nur für die Oberschicht.

  21. Herbert Ludwig sagt:

    Je mehr Menschen in der Produktion durch die immer weiter fortschreitende Automatisierung reproduzierbarer Arbeit nicht mehr benötigt werden, desto mehr neue Dienstleistungsberufe werden im sozialen und kulturellen Bereich für entsprechend höhere Bedürfniss entstehen müssen. Denn die Bedürfnisse dafür sind vorhanden. Das Geld für die Einkommen kann natürlich nur aus dem wertschöpfenden produktiven Bereich kommen, indem die immensen Gewinne der Unternehmen zum Teil in das kulturelle Lebne gespendet werden, dessen Bildungswesen ja auch die Fähigkeiten und Innovationen in den Betrieben zu verdanken sind. Es ist alles nur eine Frage der Verteilung. Vgl.:
    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/10/25/arbeitslosigkeit-manipulation-der-gesellschaft-mit-einem-verengten-begriff/

  22. Tranfunzel sagt:

    In der automotive Branche magst du recht haben. So ein Auto ist nicht „Made in Germany“, sondern „assembled in Germany“.
    Beleuchtungstechnik z.B. viel von der Firma „Hella“. Vieles wird woanders entwickelt. Und u.a. wo???
    China ist nicht mehr „nur“ die blöde verlängerte Werkbank.
    Warum Autofirmen und nicht nur die, „blöde“ Schraubenköpfe entwickeln sollte jedem klar sein. Nur so macht man sich auch schnell unbeliebt.
    Auf die Autowerkstätten können nix dafür. Nur immer neues Spezialwerkzeug anschaffen.
    Ich hasse die Globalisierung, denn Europa wird nie so „billig“ sein können, wie z.B. die Chinesen.
    Solange das aber so ist, wird dieses Karussel sich weiter drehen und viele, viele Menschen auf der Strecke bleiben.
    Wenn dadurch aber z.B. die Chinesen „reicher“ werden und der Wohlstand besser verteilt wird verstehe ich es.
    Irgendwann „lohnt“ es sich nicht mehr alles „auszugliedern“.
    Dann geht es zurück und uns fehlen die „Facharbeiter“.
    Nö ist klar, wenn man sie vorher alle verscheucht hat!

  23. Tranfunzel sagt:

    „Dienstleistung“ ist aber im wirtschaftlichen Sinn nicht „produktiv“
    Das Firmen ihr „Geld“ uneigennützig in Dienstleistungen stecken, halte ich für ein Märchen/Wunschdenken.
    Diese werden niemals „ihr Geld“ in etwas stecken „was nichts bringt“.
    Wieso werden denn wohl Krankenhäuser „privatisiert“ und auf effizienz getrimmt???
    Derartige Selbstlosigkeit wäre mir neu. Philantropen..
    Fakt ist.. wer arbeiten will, soll auch essen.
    Das würde bedeuten, das es allen Menschen möglich sein sollte mit Dienstleistungen ihren Lebensunterhalt zu „verdienen“ !!
    Die Frage ist, wer „erwirtschaftet“ dann noch etwas.

  24. […] ***Wandel: Das Ende der Dientsleistungsgesellschaft?*** […]

  25. michaelbunny sagt:

    In Mitteleuropa… bei uns wird Dienstleistung letztendlich in die Devices integriert.

  26. Nver2Much sagt:

    Das Einkaufen übers Internet macht die Einzelhändler kaputt und ich rede jetzt nich von Media Mark und Konsorten, denn die haben vorher fast alle Einzelhändler kaputt gemacht und weinen jetzt rum das das Internet Geschäft sie kaputt macht. Alles kommt zurueck, früher oder später 🙂
    Ich kaufe meine Waschmaschinen etc. beim Fachhändler um die Ecke, den es fast nicht mehr gibt, Danke Media Markt und Internet, denn mir ist es egal ob ich 800 € oder 500€ bezahle, ich kauf mir ja nicht jeden Monat eine Waschmaschine. Sie wird geliefert, die alte mitgenommen und vor allem, wenn sie mal defekt sein sollte, brauche ich sie nicht zum Media Markt zu transportieren, sondern ich rufe dort an und es kommt jemand vorbei und kann sie dann vielleicht gleich vor Ort reparieren. Co2 und so 😉 Mit diesem Geiz ist geil Mist, sind wir irgendwann von einer leblosen Masse abhängig. Und egal wie sehr Du lamentierst, es wird erstens dann alles teurer, die Serviceleistung geht immer weiter runter falls das überhaupt geht… Und Du hast keinen Ansprechpartner der Dir weiter helfen will / kann.
    Bargeldlos, tja dann sind wir unser Bargeld los und damit zugleich unsere Freiheiten, etwas zu kaufen, was jemand anderes nichts angeht.

    Wer für Bargeldlos ist, der sieht wahrscheinlich auch in unseren Politikern in unseren Konzernen und Banken etwas für die Menschheit förderliches, wenn alles Geld nur in eine einzige Richtung fließt und nie wieder zurück…

  27. michaelbunny sagt:

    Ich habe sogar meinen Amazon Account löschen lassen. Irgendjemand muss mal anfangen. Wir kaufen an sich auch im Fachgeschäft. Ich fast gar nichts im Moment. Soweit hat alles gehalten. Bei IT Produkten ist es mir an sich eher egal.

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