Die neue Welt der Chippies: Internet 4.0, Haushalt 4.0, Entsorgung 4.0

Internet der Dinge - Internet of Things

Internet 4.0 ist ein Regierungsprogramm. Man sagt: Die erste technische Revolution wären die Fliessbänder gewesen, dann kam die Elektrifizierung, dann die Automatisierung und jetzt eben die computerisierte Vernetzung. Einfach formuliert: Hier geht es darum die Produktion ins Internet zu bekommen und alle Materialien zu verchipen. Das hört sich im Neusprech alles etwas gestylter an und man redet hier massiv um den heissen Brei. Man will dem Bürger nicht ganz so brutal offen sagen was man eigentlich wirklich vor hat. Ich fasse also mal meine Sicht der Dinge in einfachen Worten zusammen die der sonst üblichen geschnörkelten Darstellung mit Sicherheit nicht gerecht wird. Der Bürger sollte unterm Strich in einfachen Worten erfahren was ihn generell mal erwartet.


Gastbeitrag von Chris321

Es gab mal Leute die sagten der Mauerfall und das Internet kamen damals gerade richtig um aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Jetzt sind wir wieder in so einer „Trockenzeit“ und krampfhaft wird nach dem globalen Kick gesucht der die Lage rettet. Eine dieser Hoffnungsträger ist das „Internet of the Things“ bzw. konkret auf die Produktion bezogen eben das Regierungsprogramm Industrie 4.0. Die Technik ist inzwischen soweit, dass man alles verchipen kann. Erste erfolgreiche Umsetzungen gibt es schon. Der ganze Produktionsfluss, die Roh- und Fertigteile, Transportbehälter etc. sollen alle Teil einer vernetzten, ins Internet integrierten hocheffizienten Produktionslandschaft werden in der man quasi überall bestens informiert ist. Aus den passiven toten Dingen sollen aktive lebende Elemente werden.

Derzeit sieht dann das Endprodukt was aus der Fabrik kommt ganz normal aus. Also wie von einem bekannten Schlagbohrmaschinen-, Reifen- oder Kettenhersteller. Deren Geräte sind bereits verchipt. Es gibt da einen versteckten Punkt. Da hält der Service einen RFID-Stift wie einen Kugelschreiber dran und identifiziert so die Schlagbohrmaschine auch wenn sie vom Handwerker schlimmstes malträtiert wurde. Genauso kann der Autovermieter damit feststellen dass die Reifen die mal vor der Vermietung drauf waren auch die sind die danach drauf sind. Und der Kettenhersteller schickt seine Aussendienstler raus zur regelmässigen Kontrolle bzgl. Sicherheitsauflagen. Im Falle Schlagbohrer und Kette ist interessant zu erwähnen, dass RFID und Metall sich sehr wohl verträgt.

Auch einige Palettenhersteller, Gestellanbieter etc. haben bereits gechipte Transportlösungen im Angebot. Bei Ihnen sieht die Lage manchmal etwas schwieriger aus weil man hier mit sog. BAP-Tags arbeiten muss. Das steht für „battery assisted passive tags“ und bedeutet, dass da ein bisschen bzgl. Energie der Ausstrahlung nachgeholfen wird. Schaut Euch einfach ein bisschen bei Google und Youtube um.

Unterm Strich kann man sagen dass die meisten konventionellen RFID Lösungen grob sind, noch mit Kinderkrankheiten und für den Masseneinsatz meist zu teuer. Dies ändert sich jetzt mit der sog. „printed electronics“. Der 3D Drucker ist in der Öffentlichkeit angekommen. Dass es Geräte gibt die Elektronik drucken können, das ist für die meisten noch völlig unbekannt. Eine der grossen deutschen Hersteller ist z.B. PolyIC.com in Fürth. Unter Youtube gibt es einen News-Kanal: http://www.youtube.com/user/PolyICNews Einfach da mal ein bisschen schauen.

Vor etwa 3 Jahren machte ich bei ihnen eine Anfrage für solche „aktiven Etiketten“ und man sagte mir, dass man bisher nur 3 Bit erreicht habe. Das hätte für eine Firma bedeutet 8 Fertigungsaufträge verwalten zu können. Also noch nicht reif für einen produktiven Einsatz. Inzwischen ist man hier jedoch über dem Berg und es kann bald losgehen. Das bedeutet, dass wie in einem Zeitungsverlag Milliarden von gedruckter Elektronik über die Linien laufen können und dann erreicht ein Etikett den Preis den man sich für einen Masseneinsatz vorstellt. Der alte Barcode wird dann zwar immer noch der Kompatibilität wegen auf jedem Produkt sein aber so über die Zeit immer mehr durch aktive Etikettierungen ersetzt werden.

Der Haushalt 4.0 um das mal in Analogie so zu nennen, erwirbt also gechipte Produkte und das wird bald „normal sein“. Ihr habt vielleicht schon Kleider gekauft wo so Chips drin waren, Ihr kennt das von CD Boxen die gegen Diebstahl geschützt sind usw. Das sind alles Vorläufer der Massenproduktion die jetzt dank gedruckter Elektronik kommen wird. Alles was Ihr also morgen kauft, wird dann aktiv bzw. gechipt sein. Um Euch dem zu entziehen, müsstet Ihr Euch schon ganz schön anstrengen. Konkret: Von jedem gekauften Produkt das Etikett abknubbeln.

Aber denkt mal dass ein Produkt von dem Ihr diese eindeutige ID abgerissen habt nicht mehr in die Garantieverpflichtung des Herstellers fällt. Also vielleicht doch nicht so eine tolle Idee. Doch lieber mal den Chip dran lassen !?

Eure Mülltonne hat schon so einen Chip im Deckel, nicht wahr? Also seht es mal so: From the gradle to the grave, der sog. product lifecycle ist in dieser neuen 4.0 Zeit interessant. Die Übergabe von der Industrie an den Handel, vom Handel an Euch Konsumenten und von ihm an den Entsorger. Sie alle sind 4.0, nicht nur die Industrie. Also auch Handel 4.0, Haushalt 4.0 und Entsorger 4.0. Sie alle werden Teil dieser schönen neuen verchipten Welt, des sog. Internets der Dinge werden. Die Befürworter dieses global digital nervous systems meinen, dass damit das Himmelreich auf Erden kommt. Diebstahl wird z.B. ziemlich zwecklos wenn ein nicht registriertes und gechiptes Gerät gar nicht mehr verkäuflich ist. Oder denkt oben an den Reifenhersteller der damit dem Betrug bei Autovermietungen begegnet. Das wird dann in allen Bereichen normal sein. Und das eBike das lasse ich jetzt einfach stehen, schliesse es gar nicht mehr ab. Na, soll es mal einer klauen, die werden ihn sehr schnell finden. Ach, der will den Chip rausarbeiten. Nun, um diese Kandidaten werden sich dann die neu aufgestellten Cyberarmeen der Regierung besonders fürsorglich kümmern. Der Biologe klebt dann noch dem kleinen Marienkäfer einen Chip auf den Rücken damit der nicht abhanden kommt. Dann ist eben einer der schwarzen Punkte nicht natürlich 😉

Stellt Euch das mal vor: Alles hat einen Chip. Ihr setzt Euch auf einen Stuhl: Chip drin, Ihr kauft eine Lampe, Chip im Typenschild, Ihr kauft ein Kissen, Chip vernäht, Ihr kauft ein Steak, Chip auf der Verpackung. Ihr legt es in den neuen intelligenten Kühlschrank: Check In! Habt es gegessen und die Plastikhülle weggeworfen: Check Out! Ihr meint das könnte ein Alptraum sein, alles um Euch rum unter totaler Überwachung. Ach, da gibt es andere die sagen: Das ist doch super, dann kann ich schon mal nichts mehr verlieren. Bin eh immer so vergesslich. Alles findet sich dann auf Knopfdruck. Die Gesellschaft spaltet sich wenn Ihr mal rumfragt. Der eine findet den Feuermelder der alles überwacht einfach genial und steht bald Schlange um sich das erste „Big Brother ist watching you Android Modell“ zu ergattern, der andere findet das den absoluten Alptraum. Der eine sagt: Wenn ich viele Goodies auf mein Konto bekomme wenn ich all meine Produkte an der Kasse registriere, dann mache ich das doch gerne. Kommt die neue iWatch, dann ist er der erste der sie haben will und damit bargeldlos grad mit einem lockeren Armschwenk zahlen will. „Was soll’s, ich habe doch nichts zu verbergen. Und sowieso, was wollen die schon mit all den Daten anfangen. Das ist doch uninteressant …“

Nunja, die totale Kontrolle der Hersteller über den Produkt Lifecycle wird darin enden dass sie genau jene Produkte identifizieren die verflixt noch mal einfach zu langlebig sind. Das kann ja schon mal gar nicht sein. In ihrem Neusprech hört sich das natürlich anders an: „Wir optimieren Prozesse und Kundenbedürfnisse, sind ISO 9000 zertifiziert …“

Diese 4. industrielle Revolution wird also aus meiner Sicht die Gesellschaft spalten. Während die einen sie als Traum gar nicht mehr abwarten können, stellt sie für die anderen den Alptraum dar den sie auf keinen Fall wollen. Überlegt mal: Kann so eine gespaltene Welt auf Dauer funktionieren? Wie realistisch ist ein dauerhafter Widerstand oder ist es nicht vielmehr so dass eine Mobbingwelle nach der anderen über all jene gezogen wird, die sich diesem Himmelreich auf Erden entziehen, die sich dieses Paradies auf Erden nicht zwangsverabreichen lassen wollen. Das mit dem Mobbing ist ja nicht schwierig: Garantie Verweigerung, Strafgebühr für jeden der noch mit Bargeld den ganzen Betrieb aufhält, bitte alle Systemverweigerer hinten anstellen, „ach Sie haben keinen Chip, was soll das denn?“, keine Bonuspunkte für Chipverweigerer, Chippies bekommen 10% Rabatt, Eintritt nur für Chippie Hippies usw. Ach, ihr glaubt unser Rechtssystem würde Euch vor solch Diskrimierungen schützen? Na ja, dann schauen wir doch mal.

(A.d.R. Gastbeiträge müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Die Autoren sind für ihre Inhalte selbst verantwortlich)


30 Responses to Die neue Welt der Chippies: Internet 4.0, Haushalt 4.0, Entsorgung 4.0

  1. Konjunktion sagt:

    >> Ach, ihr glaubt unser Rechtssystem würde Euch vor solch Diskrimierungen schützen? Na ja, dann schauen wir doch mal.

    Da glaub ich nicht dran. Unser Rechtsystem dient nicht dem gemeinen Bürger, sondern anderen Interessensgruppen.

    Ich habe in knapp zwei Stunden meine Gerichtsverhandlung vor dem Sozialgericht wegen der elektronischen Gesundheitskarte und ich gehe davon aus, dass Dein oben zitierter Satz sich auch dort bewahrheiten wird.

    VG, Konjunktion

  2. Jarkheld sagt:

    Ich gehöre auch zu den Verweigerern der Gesundheitskarte, bei mir hat es bisher keine Probleme gegeben, wobei ich das ganze letzt endlich mal noch live testen muß.

    Bitte erzähl uns nachher wie das vor dem Sozialgericht abgelaufen ist. Und wenn die sagen das du eine brauchst was du dann an weiteren zivilen Ungehorsam machen willst. zB. Bild vom Schäuble anstatt deines einschicken, Karte alle Nase lang verlieren oder vom Hudn essen lassen, Chip der Karte in der Mikro rösten, usw…

  3. zeitzeuge sagt:

    Wir sind ja schon seit Jahren mittendrin, der Chip ist die konsequente Weiterentwicklung der „Erleichterung“.

    das mit der „Langlebigkeit der Produkte“ finde ich einen intessanten Gedanken.

    meine Kochtöpfe habe ich bereits in der 2 Generation, sind ganz normale Edelstahltöpfe ohne Schnickschnack.
    Die habe ich bereits 25 Jahre im Haushalt, und die waren schon alt, als ich sie bekamm, und die weren aufgrund der Robustheit noch weitergegeben.

    Einzig unzufrieden war ich, dass ich immer wieder neue Teflonpfannen kaufen musste, bis ich auf die Idee gebracht wurde, mir unbeschichtete Eisenpfannen zu kaufen.
    Diese kosten weniger und halten bei ordentlicher Pfelge über Generationen, sind einfach nicht kaputt zu kriegen.

    Was Bedeutet das aber für den Produzenten und den Verkäufer?
    Der Verkauft nur alle paar Generationen eine neue Pfanne oder einen neuen Topf! Der kann in einem Wachstumsorientierten System nicht davon leben!

    Zwangsläufige Entwicklung ist die geziellte und geplannte verkürzung der Lebensdauer, die so technisch nicht notwendig wäre.

    Und das der Chip da hilft, glaube ich sofort

  4. Ice-Dealer sagt:

    wieder ein schöner artikel voller paranoia – böse konzerne, die uns mit böser technologie vollstopfen.

    technologie ist weder gut noch böse. (mir fallen spontan 100 sinnvolle dinge für Chips in allenmöglichen ein) – die Frage ist doch nicht, ob die Technolgie missbrauch zulässt (Obsoleszenz wird schon lange geplant und designt) sondern ob die Gesellschaft es tut.
    Wollen wir diese Möglichkeiten, Kontrolle und neue Produkte?
    Nein? Dann handelt so, dass sie keinem Mehrwert bringen.

    70% meiner Einkäuife besitzen weder Verpakung und damit auch keinen Barcode oder Chip.

  5. The Soulforged sagt:

    70% ohne Verpackung? Wohl deutlich übertrieben. Mal abgesehen vom Leitungswasser, Brot, Gemüse/Obst und Eiern gibt es kaum Sachen, die nicht verpackt werden. Das Fleisch vom Metzger wirst du ja nicht so in die Tasche stecken. Baumaterial wird wohl auch nicht zum alltäglichen Einkauf gehören.

    Ohne Barcode geht schon eher, wenn man vieles direkt vom Erzeuger holt, aber selbst dort ist das meiste aus Transport- und Lagerhaltungsgründen verpackt und mit Barcode versehen.

    Ohne Chip glaube ich dir sogar.

    Davon mal abgesehen ist in diesem Artikel eigentlich recht wenig Paranoia zu erkennen. Dass die gechipten Artikel immer mehr werden, ist unabstreitbar und dass die Konzerne mehr Kontrolle wollen ist auch klar erkennbar. Diese „totale Kontrolle“ des Produktionsflusses wünscht sich jedes Unternehmen, allein um die Abläufe zu optimieren. Es wird doch sogar jedem als Grundsatz beigebracht, der irgendwie mit BWL zu tun hat.

  6. Tester sagt:

    „Genauso kann der Autovermieter damit feststellen dass die Reifen die mal vor der Vermietung drauf waren auch die sind die danach drauf sind.“

    Das kann ich aus erster Hand verneinen – es ist verboten. Wir arbeiten in der Auto-Industrie nur mit Data-Matrix-Codes, höchstens findet man noch die Seriennr. etc. im EEPROM und das war’s dann. Nur Diebstahtgeschützte Teile sind eindeutig identifizierbar.

    Wir reden hier jetzt nicht von technischen Möglichkeiten, eine eindeutige Identifizierung/Verfolgung ist GESETZLICH VERBOTEN, zumindest noch. Wobei Amiland jetzt gesetzlich das Gegenteil installieren will ab dem nächsten Jahr.

    Dass das ganze wie oben beschrieben nie funktionieren wird, kann dir jeder Mitarbeiter eines größeren Unterrnehmens bestätigen anhand der internen Datenbanken usw., die nicht mal an einem Standort optimal funktionieren oder synchronisiert werden können. Die Idee ist zwar ganz nett, hat aber in der Realität keinerlei Chancen sinnvoll umgesetzt zu werden. Man wird lediglich viel Datenmüll produzieren.

  7. Erasmus sagt:

    „“Wir reden hier jetzt nicht von technischen Möglichkeiten, eine eindeutige Identifizierung/Verfolgung ist GESETZLICH VERBOTEN, zumindest noch. Wobei Amiland jetzt gesetzlich das Gegenteil installieren will ab dem nächsten Jahr.““

    Der war jetzt gut. 😀 Hahahahahahahahahahahaha

    Natürlich verfolgen die Autovermieter alles und vor allem die Reifen.
    Da ist richtig Geld mit zu machen.

    Übrigends der Chip im Reifen ist schon da.

    http://www.motorradonline.de/moto2/dunlop-reifen-mit-funkchip-rfid-in-der-motorradweltmeisterschaft/449369

    http://www.reifendirekt.de/RDNews1473.html

    Viel Spass beim lesen

    Yada

  8. Erasmus sagt:

    Im zweiten Link eindeutiger geht es ja nicht mehr.

    „“ist mit einem speziellen Mikrochip ausgestattet, der mit dem internetbasierten Reifenmanagementprogramm FleetOnlineSolutions (1) von Goodyear perfekt zusammenarbeitet. Diese Innovation bietet Flottenbetreibern zahlreiche Vorteile wie weniger Ausfallzeiten, verbessertes Reifenmanagement und mehr Sicherheit.
    Die Kontrolle von Reifen kann ein zeitaufwendiger Prozess sein, da jeder Reifen an Hand von Markierungen auf der Seitenwand identifiziert werden muss. Diese sind allerdings häufig durch Schmutz oder Verschleiß schlecht lesbar. Dank der neuen RFID-Technologie von Goodyear kann jeder Reifen nun in kürzester Zeit mit einem Hand-Scanner identifiziert werden.““

  9. Habnix sagt:

    Das Auto mit Internet und die Reifen oder sonstwas funken zum Auto mit Internet Verbindung das sie noch am Auto dran sind. Aber man weis sofort wo der Besitzer des Autos sich befindet.Ja die Sachen die der Fahrer an hat, machen das ja auch.Jedes RFID-Signal wird automatisch vom „Router im Auto “ weiter geleitet auf einem bestimmten Server(Cloud) wo sich die Verkäufer und Hersteller da nach informieren können. So ungefähr könnte das dann funktionieren nach meiner Ansicht.Im Prinzip muss der „Router“ im Auto dann Grundsätzlich solchen RFID Signalen die Erlaubnis geben sich mit einen bestimmten Server in Verbindung zu setzen.Dazu braucht der Router im Auto ein bestimmtes Programm das im Router dann integriert sein muss.

    Das ist aber nur so ein Gedanken-Spiel von mir.Ob das so in der Art oder so in Zukunft gemacht wird keine Ahnung.

  10. AKBnilreb sagt:

    Ich finde das mit den Chips ganz gut, auch mit der Überwachung finde ich klasse, jeder sollte jeden überwachen und zwar ohne wenn und aber, also jeder von Euch bis zur NSA. Das ist so wie am FKK-Strand, nur wer Blank-zieht muss feststellen, dass er auch nur dann aktzeptiert wird in seiner natürlichen Erscheinung. 😉

    Also Hose runter Schwanzvergleich. 😛

  11. Egoaustreiber sagt:

    Ja diese Welt hätten die verfechter der Globalen Mafia(Einweltler …die Nachkommen der ägyptischen Elite AMUN) wohl gern .. „Wissenschafts Stadt Fürth“ welch ein Zufall?! -> die Geburtsstadt des Henry Kissinger Schwerstverbrecher, Menschenmörder..

    die illuminierten Satanistenfreimaurer scheinen sich da wohl zu fühlen im Frankenlande in Bayern ..an dem magisch, energiereichen Ort …Hitler hat nicht zufällig seine Paraden in seiner Lieblingsstadt Nürnberg abgehalten nicht weit weg von diesen Teufeln mit ihren Logen und Pyramiden

    siehe video…versklavt im 4 Reich, pharao show fürth:

    http://www.youtube.com/watch?v=K7snLYEuCc0

    http://www.youtube.com/results?search_query=pharao%20show%20f%C3%BCrth&sm=3

    http://www.youtube.com/watch?v=KHzHjlaaQH0

    ihre Welt wird aber brechen und nicht lange dauern sofern Menschenwille es zulässt was nicht hoffe!
    Jesus hat uns vor all diesem Übel gewarnt!

    p.s. man sollte diese Firma in Fürth mal genauer unter die Augen nehmen u.a. …!

    nichts ist unmöglich

    Gruß an Michael Liebert (einer von den Aufpasser/Tester oder ein Krieger?!)

  12. anarruko sagt:

    [QUOTE]Und sowieso, was wollen die schon mit all den Daten anfangen. Das ist doch uninteressant …”[/QUOTE]

    genau so ist es.
    amazon denkt schon an eure zukunft:
    http://ht4u.net/news/28950_amazon_liefert_schon_vor_bestellung/

    das ist doch super – mixer kaput und ihr bekomt von amazon sofort ein neues geschickt, wehe ihr zahlt nicht.

    wer weiß welcher vogel noch so eine geniale idee hat, euch in ketten zu legen 🙂

    kann mir schon in naher zukunft vorstellen, das jede nahrung ein chip enthält und dieser mit verspeist wird.
    wer zuviel frisst, macht der kühlschrank nicht mehr auf, herd geht nicht mehr an ect…

  13. chris123 sagt:

    Wenn Dich das genauer interessiert, schau mal hier:
    http://vector.com/vi_car2x_de.html

    Und hier kannst Du sogar kostenlos per eLearning anfangen die Technologie dahinter besser zu verstehen:
    http://vector.com/vi_training_elearning_de.html

  14. chris123 sagt:

    Habe es ja schon gesagt, wen es interessiert der sollte auf jeden Fall die Chance dieses Jahr nutzen. Die „Printed Electronics Messe 2014“ findet nämlich dieses Jahr anfangs April in Berlin statt:
    http://www.idtechex.com/printed-electronics-europe/pe.asp

    Wer generell mehr wissen will bzgl. dieser Entwicklung in der Industrie, dem empfehle ich Ende Februar die Embedded (auch in Nürnberg!) zu besuchen:
    http://www.embedded-world.de/

    Apropo Nürnberg / Fürth etc. Ja, die sind da historisch im Element. Auf der Nürnberger Messe finden auch die meisten Messen dieser Art statt. Embedded ist ja nur EINE von vielen dieser Nürnberger Elektronikmessen. Eigentlich könnte man in Nürnberg ein Messe-Dauerabo bestellen wenn einen die Elektronik genauer interessiert. Die Hannover Messe oder CeBit, da sind wir als Jugendliche hingegangen, das ist quasi für die Gamer Szene was. Am Anfang war das noch nicht so, aber dann später.

    Vielleicht kann ja mal jemand produktiv historisch erklären wie Nürnberg zu dieser Ehre kam hier heute weltweit eine führende Rolle zu haben: Spielwaren, Spieleisenbahnen??? Würde mich schon mal interessieren!

  15. chris123 sagt:

    Da sind die Facebook Leute aber schon vorher in guten Händen:
    https://www.recordedfuture.com/

  16. chris123 sagt:

    Na, hat jemand den „Schlagbohrmaschinenhersteller“ und den „Kettenhersteller“ schon gefunden den ich namentlich nicht erwähnen wollte. Den „Reifen“ haben wir ja schon durch.

    Na, dann sucht mal!

  17. chris123 sagt:

    die 3 Beispiele habe ich bewusst genommen weil sie real schon längst existieren und einfach mal um 3 Bereiche auf zu zeigen::
    a) Diebstahl und Betrug Sicherung -> Reifen
    b) Service und Garantie -> Schlagbohrmaschine
    c) Serviceintervall und allgemeine Sicherheit -> Ketten

    Könnte man noch einige anderen Firmen aufzählen die das schon verwenden. Das bekommt aber der Endkunde nicht mit weil sie versteckt „implantiert“ werden. Die Chips sind also an einer bestimmten Stelle im Produkt integriert die ein Laie nicht erkennen kann. Sie arbeiten aber auf bestimmten allgemein bekannten Frequenzen. Sind also von einem Fachmann wenn er Zeit und Nerven hat ermittelbar.

    Ich beschreibe mal die Nachrüst-Methode. Bohrmaschine mit kleinem Bohrer. Der Chip ist wie eine Bleistiftmine in mm-breite Scheibchen geschnitten. Diesen einsetzen, das Loch zuspachteln, das war’s! Preis für dieses Scheibchen ca. 1,5 Euro! Wenn wir von „zu teuer“ sprechen, dann deswegen weil 1,5 Euro ZU TEUER ist und die Erwartungen für einen Masseneinsatz bei z.B. 10 Cent liegen! Das ist jetzt NICHT die Etikettiermethode! Bzgl. Etiketten googelt einfach mal unter ZEBRA RFID. Da werdet Ihr schon Dinge finden. Aber das ist „alter Hut“. PolyIC mit „gedruckten Etiketten“, das hat Zukunft! Wen es genauer interessiert. Historisch gibt es da eine Firma in Californien die genauso gut ist und an der Sache auf gleichem Niveau werkelt. Ihr werdet sie schon finden.

  18. chris123 sagt:

    >> die Frage ist doch nicht, ob die Technolgie Missbrauch zulässt

    Schwierige Frage! Generell ist es schon richtig: Technik allein ist ja weder gut noch böse.

    Wenn ich aber SCHON VORHER GENAU WEISS UND SEHEN KANN dass diese Technik missbraucht werden wird, was dann? Wenn ich quasi eine Millionen drauf wetten kann und haagenau weiss, dass ich gewinnen werde, dann ist es keine Wette mehr, sondern eine Gewissheit! Aus der Vergangenheit kann ich Dir sagen: Ich habe diese Wetten alle gewonnen! Warum? Weil sie so billig sind und keine wirkliche Wetten sind.

    Ich erinnere mich an eine Wette damals mit einem Telekommunikations-Provider mit dem ich gemeinsame Projekte hatte. Wir sprachen über die Entwicklung des Smartphones, damals noch PIM (personal information manager) genannt.

    Und: Betrachtet man es heute von damals (Palm Pilot) aus, dann habe ich die Wette aber so was von gewonnen! Eines Tages fragte mich dann der Chef des Providers: Sag mal, woher weisst Du eigentlich immer so gut was in Zukunft passieren wird. Sagte ich: Das ist ganz einfach. Technologien die mehr Kontrolle über den Menschen versprechen, die werden SICHER kommen, die anderen welche Kontrolle reduzieren, die werden sicher verlieren. So einfach, da muss man gar kein Hellseher sein. Das ist nur Erkenntnis über das wie diese Menschheit gestrickt ist. Sie hat eine perverse Neigung seinen Nachbarn ausspionieren zu müssen. Und diese perverse Neigung ist so was von konstant und krankhaft, dass es nicht schwer fällt sie voraus zu sagen. Sie ist Gewissheit!

    Und in dem Sinne: Wenn ich die absolute Gewissheit habe, dass eine Technologie wie Industrie 4.0 zum ENABLER dieser historischen Perversion wird, dann frage ich mich: BRAUCHEN WIR SOLCH EINEN ENABLER? Brauchen wir hier UNTERSTÜTZUNG? Du hast schon recht: Wir brauchen dafür besser KEINE menschliche Unterstützung weil diese schon vorab bekannt ist.

    Industrie 4.0 zum Wohle es Menschen, das würde bedeuten dass die Entwickler und Hersteller dahinter alle einen Heiligenschein bräuchten. Den haben sie aber nicht, siehe Snowden Skandal. Sie stecken da alle bis zum Hals mit drin in der Sauerei, haben mitgemacht, haben zugeschafft. So sieht es wirklich aus. Die ganzen Provider stecken bis zum Hals mit in diesen Verbrechen drin, machen mit, verraten den Bürger. Siehe die „Disclosure The Hack BT Offenlegung“.

    Ich hätte bei Deiner Aussage ein grösseres Problem wenn es um Atomenergie-Forschung ginge. Kann ich mich dem entziehen? Kann ich als Staat sagen: Ok, da mache ich GAR NICHTS. Und danach baut mein Nachbar eine Bombe und ich blicke gar nicht was das ist was da die ganze Welt zerstören kann???

    Bei dem RFID und Chiping ist es aber deutlich weniger tragisch. Wir müssen einfach nicht mitmachen. Dennoch, die Chippie-Bewegung wird totalitär sein weil es anders nicht geht. Sie muss totalitär allen dieses System aufs Auge pressen weil so 50/50 nicht recht funktioniert. Damit diese Modell 4.0 funktioniert, muss es fast zwangsläufig totalitär sein und alle reinnötigen. Das ist das tragische an dieser Entwicklung für alle die das nicht wollen. Deswegen spreche ich auch von einer unausweichlichen Spaltung der Gesellschaft an diesem Punkt. Und die Minderheit die sich GEGEN diesen totalitären Ansatz wehren will, die wird es schwer haben. Die werden schwer gemobbt werden was ich ja schon beschrieben habe. Sie MÜSSEN gemobbt werden weil dieses 4.0er Modell gar keine andere Wahl übrig lässt. Und u.a. deswegen ist dieses Konzept ein schlimmes totalitäres Modell was einer rechtsstaatlichen Demokratie nicht würdig sein wird.

    An der Effizienz der Technik selbst wollen wir ja gar nicht zweifeln. Doch: Ist Effizienz alles? Ist Effizienz und Markt-Fanatismus das was eine menschliche Kultur prägen und bestimmen sollte? Diese Frage wird doch gar nicht gestellt. Die Antwort ist schon da bevor ich sie gestellt wurde. Genauso wie die Antwort auf die oben erwähnte Wette schon da war obwohl die Wette noch gar nicht begonnen wurde. Eine Ideologie ist eine Will-Usion. Mit Vernunft / Ratio hat das nichts zu tun. Da leben wir heute drin. Das ist brachial mit dem Kopf durch die Wand koste es was es wolle. Die Frage nach dem Niveau unserer menschlichen Kultur stellt sich doch gar nicht, sie ist schon als unbedeutend abgeharkt, denn NUR DER MARKT ZÄHLT. Und auf dieser geistigen Basis ist dann auch diese Art alle Produkte und am Ende auch den Menschen zu verchipen zu verstehen. Die Vertreter dieser Ideologie sind nämlich so was von niveaulos, dass es weh tut. Und daher haben die auch keine Hemmungen anderen ihre totale Niveaulosigkeit aufs Auge zu drücken. Die sehen nur noch alles um sich rum „objekt-orientiert“, sind übelste Technokraten. Die haben jeden Bezug zu einer „Subjekt-Orientierung“ verloren. Der Mensch ist für sie eine Maschine, eine närrische, eigenwillige Maschine wie ein Esel. Die ganze Verchipung ist dann nur ein Herdentrieb dieser närrischen Esel. Iah, Iah, Iah! Na, interpretiere mal wie Du das verstehen willst!?

  19. chris123 sagt:

    zu „Amiland“.
    Wenn WIR / DU!!! so etwas auf die Beine stellst … Man muss nicht schimpfen, sondern es selber besser machen. Nicht der Amerikaner, der Deutsche, der Russe. Wir alle müssen gegen die da Oben was auf die Beine stellen:

    I am Amerika:
    http://www.youtube.com/watch?v=0heL2Czeraw

    Remember who we are:
    http://www.youtube.com/watch?v=RHtVxDz43KY

  20. chris123 sagt:

    „Energy Harvesting & Storage Europe“ ist übrigens zeitgleich mit der „Printed Electronics“ in Berlin. Also, könnt Ihr mal richtig Euch informieren was es so alles gibt ohne um den Globus fliegen zu müssen:
    http://www.idtechex.com/energy-harvesting-europe/eh.asp

  21. Tester sagt:

    Ich rede vom Fahrzeughersteller, nicht vom Besitzer. Wir als Hersteller dürfen so was nicht zur Verfügung stellen.

    Wenn du allerdings in eigenregie in deine Kiste sonstwas für Wanzen einbaust, ist das dein rein privates Ding. Da kann der Hersteller nichts dafür.

  22. Tester sagt:

    Ich bin in Amiland weder Stimmberechtigt, noch kann ich auf ihre Gesetze Einfluss nehmen.

    Als gewissenhafter Hersteller könnte man diesen Markt boykottieren, aber das kann ich leider auch nicht entscheiden. Ich kann lediglich als Kunde die Hersteller unterstützen, mit deren Politik ich eher einverstanden bin – wie der Ami sagt, vote with the wallet.

  23. Tester sagt:

    LOL, damit spielen erst Praktis in unserer Forschung und das ist nicht mal in Kinderschuhen. Ganz zu schweigen von der fehlenden Infrastruktur, Normen, funktionierenden Schnittstellen, bezahlbarer massen-Hardware… kommen wird so was zwar irgendwann, aber das kann noch laaaaaange dauern.

  24. Erasmus sagt:

    Bei dem Hersteller läufst du mit sowas offene Türen ein.
    Die haben schon Jahrzente massive probleme mit Diebstahl.

    http://www.youtube.com/watch?v=lMEwWuE3WTM

    Yada

  25. Erasmus sagt:

    Guten Morgen Tester

    Ich rede nicht von eigenregie das macht der Reifenhersteller und Laesing/Vermieter.

    Und nicht erst seit gestern.

  26. Tester sagt:

    Diese sind ja „privat“. Wir Automobilhersteller dürfen das aber nicht und unterstützen es auch nicht.

  27. Tester sagt:

    Allein die individuelle Nummernverwaltung in einer sicheren Datenbank (mit live-onlineanbindung erst recht) wäre für einen Hersteller irgendwelcher Kleinartikel in 100 Jahren nicht zu stemmen. Nicht mal wenn die Chips komplett kostenlos wären.

    Wir müssen nur für 3-4 Fahrzeugteile den Aufwand betreiben und allein die grundlegende Infrastruktur dazu kostet viele, viele Millionen und hat Jahre gebraucht um aufgebaut zu werden und sicher zu funktionieren. Und hier reden wir von größtenteils herstellerübergreifenden Werkzeugen, also bereits durch die „Masse“ verbilligt.

    Kurz gesagt, vergiß es. Das würde nur zentral gehen mit großer Keule vom Staat, allerdings wären wir dann in Stalin’s Sowietunion und es wäre sowieso rum.

  28. Erasmus sagt:

    Hallo Tester

    Seit wann sind Automobilhersteller Staatlich ?????

  29. Tester sagt:

    Stell dich bitte nicht so doof an, du verstehst sehr gut wovon ich rede – die Veränderung des Auslieferzustands ist in Eigenregie, ohne Genehmigung/Segen/Zustimmung der KfZ-Hersteller. Denn wir müssen uns vor Gericht verantworten und Garantien geben für den Betrieb/Funktionalität und Sicherheit der Fahrzeuge. Die Rahmenbedingungen dazu bestimmen die Staaten, wir können uns keine Gesetze selber schreiben wie es uns gefällt.

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