JP Morgans Flaggschiff: Blythe Masters wechselt zur CFTC

crime scene tape

In Finanzkreisen ist die Dame wohl bekannt. Bereits mit 28 Jahren war Sie maßgeblich an der Entwicklung von den monetären Massenvernichtungswaffen Credit Default Swaps (CDS) beteiligt und gilt als deren Erfinderin. Das brachte ihr dann auch einen Job als „managing director“ bei JP Morgan ein. Mit 34 Jahren wurde Sie Chief Financial Officer (CFO) und leitete seit 2009 den Bereich Global Commodities bei JP Morgan, sprich den globalen Rohstoffhandel. Sie ist außerdem im Vorstand bei JP Morgan Chase & Co.


Sehr zurückhaltend könnte man den Wechsel zur CFTC als Lobbyismus in Reinkultur bezeichnen, es könnte allerdings weit mehr dahinter stecken. Die Commodity Futures Trading Commission reguliert(angeblich) die Future- und Optionsmärkte der USA. Als Aufsichtsbehörde mit einem Segment dass weltweit Einfluss auf alle Rohstoffpreise hat, ein äußerst sensibler Bereich.

Die CFTC steht seit Jahren unter Beschuss, schwerwiegende Manipulationen im Rohstoffbereich zu ignorieren oder gar zu decken. Eingereichte Verfahren wurden verzögert, verschleppt oder auch einfach sabotiert. Theodore Butler kämpft seit Jahren darum, die Manipulationen endlich zu untersuchen, leider vergeblich.

Kommen wir nun zu Blythe Masters zurück. Die Dame hat mit den Credit Default Swaps die Grundlage für die Vernichtung von ungeheuren Vermögenswerten gelegt. Die CDS waren auch die Grundlage um „die diversen Formen der Forderungsbesicherten Wertpapiere wie Asset Backed Securities, Collateralized Debt Obligation, Mortgage Backed Securities etc. mit positiven Ratings auszustatten und auf dieser Grundlage handelsfähig zu machen.[1]“

Es lässt sich feststellen, diese Frau sprüht nur so vor Kreativität, leider ist diese mit Destruktiv noch sehr wohlwollend umschrieben. Wie in aller Hergottsnamen kann eine solche Frau nun an einen Posten wechseln, der derart sensibel ist? Meine Phantasie lässt mir dort einigen Spielraum und eine mögliche Variante möchte ich Ihnen nun aufzeigen.

Es gehen Nachrichten um, dass speziell Gold auf Papier massiv überverkauft ist. Termingeschäfte bei der Comex sollen im Faktor bis zu 57 gehebelt sein, im Bezug auf die tatsächlichen Bestände. Solange gerollt wird, oder ein Cash-Settlement gemacht wird ist das noch kein großes Problem. Wird aber die Lieferung verlangt, dann geht sehr schnell das Licht aus. Besonders China ist im Augenblick ein dankbarer Abnehmer für Gold und die lassen auch liefern.

Mit den Manipulationen bei Gold und Silber war es nur eine Frage der Zeit. Irgendwann holt die Realität die Terminbörsen und damit auch die Aufsichtsbehörden ein. Steht dieser Tag in Kürze an? Dann wäre in der Tat eine kreative Kraft gefragt um die kaum zu erahnenden Konsequenzen zu federn. Läuft JPM vielleicht sogar Gefahr, bei diesem Prozess unter die Räder zu kommen? Man munkelt die Bank wäre der größte Player im Short-Geschäft.

Bloomberg titelt zum Wechsel:
JPMorgan’s Blythe Masters to Join Swaps Regulator Panel[2]

Zerohedge schreibt:
The Farce Is Complete: Blythe Masters Joining CFTC[3]

In der Tat ist die Farce komplett. Dieser Wechsel verstößt nicht nur gegen die guten Sitten, das Flaggschiff von JP Morgan wechselt zur Überwachungsinstanz, das ist schon kriminell.

Carpe diem

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Blythe_Masters
[2] http://www.bloomberg.com/news/2014-02-06/jpmorgan-s-blythe-masters-to-join-swaps-regulator-panel.html
[3] http://www.zerohedge.com/news/2014-02-06/farce-complete-blythe-masters-joining-cftc


18 Responses to JP Morgans Flaggschiff: Blythe Masters wechselt zur CFTC

  1. Tester sagt:

    Manchmal muss ich Les Visible zustimmen, in dem Fall der Aussage: „it’s all for the purpose of demonstration“.

  2. strom23 sagt:

    Ja sehr geil, Al Capone übernimmt den Chefposten im NYPD.
    JP brennt wohl ein wenig der Allerwerteste.
    Vielleicht erfindet sie ja das Metall völlig neu. Was heute noch Backstein ist ist morgen eben einfach Silber. Stempel drauf und ab dafür.

  3. Jens Blecker sagt:

    ***Pruuust*** Der Caponevergleich ist fantastisch 😀

  4. […] Hier auch noch ein Link zu einem Artikel auf deutsch von Jens Blecker:  JP Morgans Flaggschiff: Blythe Masters wechselt zur CFTC […]

  5. Tranfunzel sagt:

    Lol Al Capone… Aber!! So witzig ist das gar nicht.
    wie alle gut informierten Jungs und Mädels wissen sollten ist Heroin nichts anderes als Diacetylmorphin. Mophium als Rohmorphium/Opium wird aus Mohnpflanzen gewonnen (papaver somniferum).

    Wo blühen diese hübschen Mohnpflanzen am besten?? In Afghanistan. Und wer bewacht die Äcker?? So, dann die Frage, wer erntet es und wo geht das Rohopium dann hin?
    Man braucht nicht viele Chemikalien um daraus Heroin zu machen.
    Die Wege laufen teils über Russland (Putin findet das nicht lustig) und den Iran (die lachen auch nicht darüber).
    Vielleicht benutzen bestimmte Gruppen auch gleich Flugzeuge um Grenzen so einfach zu überschreiten und nicht kontrolliert zu werden.

    Interessant ist, das strenge Moslems Drogen gleich welcher Art als „Teufelszeug“ betrachten und streng verbieten.

    Irgenwer spielt hier doppeltes und dreifaches Spiel und lügt ohne rot zu werden. Die andere Frage ist, wo gehen die Gelder aus dem Drogenverkauf hin? In Waffenkäufe??

  6. Tranfunzel sagt:

    @Cheffe so der „Witrschaftsexperte“ bin ich nicht, aber was Derivate (Ableitungen von „Grunddingen/Schulden etc.“) anbelangt oder „strukturierte Finanzprodukte“ ist mir der Irrsinn geläufig.
    Was den Gold- und Silbermarkt, viele Rohstoffe anbelangt wird es seltsam. Ich kann mir beim besten Willen einen so niedrigen Goldpreis nicht erklären, denn die reale Wirtschaftslage ist nicht so rosig, wie oft dargestellt.

    Wenn die Chinesen oder andere Staaten Gold einkaufen, so wird das wohl tatsächlich physisch geschehen, also Goldbarren tatsächlich transportiert.

    Meine Meinung ist die, das erst eine „Wirtschaftsblase“/ hohe Aktienkurse wegen dem „Billiggeld“ der Zentralbanken „gezüchtet“ werden sollen, und dann die Luft abgelassen wird. Warum?

    Auf diese Weise kann „Geld“ wirklich „vernichtet“ werden, denn es ist ansonsten für Zentralbanken nicht möglich „Geld“,welches sie in den Umlauf gebracht haben, wieder „zurück“ bzw. aus dem Verkehr zu ziehen.
    Die Möglichkeit die Leitzinsen zu erhöhen mag zwar eine Bremse sein, aber das „Geld“ was im Umlauf ist, kommt nicht zurück.

    Das die bis jetzt geschaffenen irre hohen Geldmengen nicht zu einer „realen Inflation“ (Kaufkraftverkust des Geldes) führen liegt wohl daran, das diese Geldmengen nicht im Realgüterkreislauf landen, sondern eher für Spekulationen an den Börsen dienen.

    Am Ende gewinnt derjenige, der noch genügend harte Assets hat. FB und Google Aktien würde ich mir nicht gerade ins Portfolio packen. Deren Geschäftsmodell ist „schräg“, andererseits gibt es einem schon sehr zu denken, wenn solche Konzerne für viel Geld einkaufen gehen. So etwas macht ein Konzern nur dann( mit Analysen), wenn er sich seiner Sache sicher ist.
    Im Klartext, der Überwachungsstaat ist eine geplante Sache und wird kommen, es sei denn es passiert irgendein Wunder.

  7. Tester sagt:

    „Ich kann mir beim besten Willen einen so niedrigen Goldpreis nicht erklären“

    … dieser hat mit der realen Wirtschaft null zu tun, so am Rande.

    Ich kann mir andererseits nicht erklären, warum Gold teurer ist als normale Steine oder Nußschalen oder Muscheln. Bis auf die eher kleinflächige Verwendung in Elektronik und Chemie, ist das Zeug völlig nutzlos.

  8. Tester sagt:

    Harte Assets gehen auch nur so weit. Siehe USA, die haben alle ihre Schulden mit harten Assets hinterlegt, aber man kann eben scdhlecht die Stadt New York oder den Grand Canyon in Zahlung geben…

  9. Agincourt sagt:

    Das erinnert mich alles an Stanley Kubricks „Mein Fuehrer, I can walk -„

  10. Tranfunzel sagt:

    Natürlich hat Gold an sich nicht einen „Wert“. Das ist doch der springende Punkt.
    Bei dir liegt irgenwie ein richtiger Denkfehler vor. Es geht darum etwas „Wertvolles“ wertstabiles zu finden, in dem man „gespeicherten Arbeitswert“ hinterlegen kann. Es ist einfach extrem unpraktisch Kühe gegen Ziegel oder Brot zu tauschen.
    Gold ist ein seltenes chemisches Element und vor allem nicht beliebig vermehrbar. Die Alchemisten des Mittelalters sind logischerweise kläglich gescheitert und haben oft ihren Kopf dabei verloren. Gold kommt teils gediegen in der Natur vor und läßt sich gut in Barren gießen oder zu Münzen verarbeiten.
    Darüber hinaus ist es in der ganzen Welt respektiert.

    Die einzigen, die Gold wirklich hassen sind die Banker, weil man damit keine Zinsen erwirtschaften kann, bzw. es vermehren kann. Rothschild z.B. macht einen Bogen darum.

    Mit Papiergeld geht es so wunderbar. Immer mehr davon, immer gegen Zinsen, bis keiner mehr die Schuldenlast bezahlen kann. Warum haben wir denn eine Wirtschaftskrise nach der anderen und keine stabilen Verhältnisse?

    Schau dir das Geldsystems Englands über mehrere Jahrhunderte an, auf Gold basierend. Das ging sehr lange gut.

    In USA hieß es bis 1971 1 Unze Gold= 35USD, aber nur für Ausländer. Warum das nicht zu halten war sollte jedem klar sein.

    Bitte komme mir nicht damit „Gold habe keinen Wert“, Papier und Zahlen im Computer noch viel weniger.
    Und Kauri Muscheln aus der Südsee kann man züchten.
    Interessant wären noch Platin, Palladium und Rhodium.
    Die sind aber nicht so verbreitet und man bezahlt ein fettes Disagio wenn man sie wieder in Bargeld umtauschen möchte.

    Der „Wert“ einer Sache spiegelt eben nicht unbedingt wieder, wie „nützlich“, „gebraucht“ es ist, oder ob man es „essen“ kann. Hauptsache ist es bleibt „wertstabil“.

  11. Tranfunzel sagt:

    Wie bitte??? Natürlich kann man anderen Staaten die gesamte Infrastruktur unter derem Ar.. „wegkaufen“. Der neue Besitzer streicht dann Mieten, Benutzungsgebühren, Maut etc. ein.
    Lieber „Tester“, was ist denn sog. „outborder leasing“??

  12. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    fast alle Eltern haben Angst davor, das ihre Kinder in schlechte Gesellschaft geraten.

    Was haette ein solch hochintelligenter und creativer Mensch wie Blythe Masters nicht alles sinnvolles fuer die Menschheit tun koennen, waere sie nicht in die Tiefen der organisierten Kriminalitaet abgerutscht.

    Sowas ist echt schade. Es tut sowieso weh in der Seele, wenn man sieht, wie es Banken, Geheimdienste und Militaer schaffen, permanent gute Leute fuer ihr mieses Spiel zu gewinnen.

    Gruss

    Achim

  13. Statler sagt:

    Hallo,

    eine goldgedeckte Waehrung ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es gibt diesbezueglich einen ganz interessanten Vortrag von Prof.B.Senf.

    Der grosse Vorteil von Gold, das es nicht signifikant vermehrt werden kann, ist gleichzeitig auch ein Nachteil. Die Geldmenge sollte zum Bruttosozialprodukt passen, ansosnten stellt sich Inflation oder Deflation ein. Beides ist nicht gut.

    Prof. Senf schlug die Einrichtung einer „Monitativen Gewalt“ ein, also einer Stelle, die die Geldmenge permanent an das Bruttosozialprodukt anpasst. Diese Stelle muesste voellig unabhaengig sein.
    Hier liegt natuerlich wieder der Pferdefuss. Ein solches Organ wuerde innerhalb kurzester Zeit feindlich uebernommen und dann alle moeglichen Interessen verfolgen, nur nicht die des Landes.

    Von daher ist eine zumindest in Teilen goldgedeckte Waehrung wohl vorlaeufig die einzig realistische Moeglichkeit, fuer laengere Zeit Stabilitaet zu erhalten.

    Gruss

    Achim

  14. Tranfunzel sagt:

    Ja, aber. Intelligent oder belesen zu sein alleine genügt nicht um ein „guter“ Mensch zu werden.
    Es kommt immer darauf an, wofür man sein Wissen einsetzt.
    Was nützt es Chemie,Biologie, Medizin, Physik, usw, zu studieren und Wissen anzuhäufen, wenn man hinterher in einer Forschungseinrichtung z.B. der Pharmzie arbeitet, deren Ziel es ist durch Lizenzen höchst mögliche Gewinne für das Unternehmen zu erwirtschaften??

    Die Forscher an sich sind nicht per se „böse“, aber die Entscheidung darüber, woran geforscht wird hat die „Geldabteilung“. Es werden also nicht unbedingt gute und preiswerte Dinge erforscht, sondern welche, die sich gut vermarkten lassen.

    Das Theater hat man letztlich auch in der IT Branche, bzw. Hardware- Elektronikerforschung. Es wird immer versucht von „oben“ das zu Entwickeln was am meisten Profit abwirft.
    Schau dir z.B. die Liste der Betriebssyteme an. Linux ist zwar frei, aber es basteln halt viele daran rum und die Frage ist, ob etwas „Gutes“ allgemein verwendbares für alle dabei heraus kommt. Quasi eine Art „Standard“.
    Mac OS X , oder MS Win 8.1 sind nicht unbedingt „besser“ als Linux, nur eben propietär und damit teuer.

    Das man Daten, sobald sie in digitaler Form vorliegen auch verschlüsseln kann, sollte jedem klar sein. Die Frage ist wozu wird es genutzt? Für private oder Firmenzwecke um Sicherheit zu gewährleiten oder ganz einfach um durch Lizensierung tüchtig Geld zu scheffeln?
    Man denke an *.mp3 *.wma *.aac und dann DRM (Digital rights management).
    Firmen wie Apple mit i Tunes verdienen eine Menge Geld in dem man codierte Musiktitel gegen Löhnung herunterladen kann. Man kann diesen Schlüssel zum Abspielen aber nicht so einfach weitergeben, also Freunden ein Liedchen spendieren.
    Dafür darf man sie alternativ in der Cloud lagern und bei Bedarf wieder herunter laden.

    Solange „Geld“ die scheinbar einzige Motivation der Menschen ist, irgend etwas zu tun, sehe ich keine Änderung. Leider sind Menschen damit auch erpressbar, denn man braucht etwas „Geld“ um zu leben.

  15. Tranfunzel sagt:

    @Hal9000 ach du hast den Namen nach diesem SF mit der Anspielung auf „IBM“ den blauen Riesen.
    Natürlich gibt es diese PPT Truppe. Theoretisch können die soviel „Geld“ zaubern wie sie wollen. Dann eben Trilliarden.
    Nur 1. löscht man Feuer nicht mit Benzin, also immer mehr „Geld“ und 2. ist diese „Geld“ nicht umsonst.

    Damit es stabiler wird müsste eigentlich „Blasengeld“ verschwinden und zwar ein für alle mal, ohne das „Schulden“ zurück bleiben.

    Das wird auch passieren, wenn die Börsenkurse da hin kommem, wo sie tatsächlich hin gehören.

    Warum sind denn die Kurse „oben“? Weil es sich für Anleger nicht lohnt in Festgeld oder Staatsanleihen zu gehen. Das ganze „Billiggeld“ geht in die Spekulation.
    Deswegen kann man auch deutlich sehen, was passiert, wenn große Mengen Billiggeld (nachdem schnelle Gewinne erwirtschaftet wurden) aus den BRIC Staaten etc. wieder heimwärts fließen, und dann die Währungen dieser Länder richtig einbrechen.

    Ich habe es schon lange gesagt. Es ist ein uraltes Spiel, wenn man „seine“ Währung frei konvertierbar hält und dadurch große Mengen „Geld“ aus dem Ausland hinein und eben auch hinaus wechseln läßt.

    Diese Idiotie begreife ich bis heute nicht.

    Die Globalisierung hat für die meisten kapitalschwachen Länder überhaupt keinen Vorteil, sondern die starken werden mit den schwachen Katz und Maus spielen, solange bis die kleinen Länder ihre Lektion endlich gelernt haben.
    Das bedeutet es gibt Währungskorridore oder feste Wechselkurse, bzw. der Zu- und Abfluß von Geld wird reglementiert.
    Währungskorridore bedeutet Rahmengrenzen für eine bestimmte Währung und die Zentralbank des betreffenden Landes kauft oder verkauft Fremdwährung.

    Das geht natürlich nur in soweit, wie die Zentralbank über die Mittel dazu verfügt, weswegen bestimmte kleine Länder ihren kleinen Geldmarkt eher stark einschränken sollten aus Sicherheitsgründen.

  16. Tranfunzel sagt:

    da stimme ich dir zu. Teilgedeckt mit Gold und Anpassung der Geldmenge an das BIP.
    Logisch, wenn lange Friedenszeiten herschen können Werte wie Immobilien etc. aufgehäuft werden. Das müßte berücksichtigt werden.
    Was aber tatsächlich passiert ist, dass u.a. mittels Derivaten die Geldmenge aufgeblasen wurde bis in astronomische Höhen. Reeler Gegenwert= keiner. Die Amerikaner haben diese Finanzvehikel deswegen „erfunden“, damit überhaupt irgendein Wachstum vorhanden ist, denn die reale Güterproduktion warf schon lange nicht mehr genug ab.
    Zum anderen wurde Kapital ins Ausland geschafft um sich dort, z.B. auf Kosten der Chinesen zu vermehren. Natürlich blieb davon ein großer Teil übrig, wodurch die Chinesen selber wachsen konnten.

    Eigentlich müßte eine große „Nadel“ kommen und das „Blasengeld“ vernichten. Ist das wirklich so schlimm, oder schwer zu verstehen?? Die realen Güter behalten doch „ihren Wert“. Diejenigen, die wirklich auf die Nase fallen sind diejenigen, die „nur Geld“ besitzen.
    Leider gehen dabei natürlich Renten, Versicherungen etc. kaputt.
    Die Welt ist ein Irrenhaus und keiner will’s zugeben.

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