Zitat des Tages

„Wer sein Leben als Kampf betrachtet, wird sich am Ende nur an Krieg erinnern.“

Christian Goldmann


6 Responses to Zitat des Tages

  1. Habnix sagt:

    Ich erinnere mich nur an Krieg aber an einen, den ich nicht gewollt habe, der mir aber aufgezwungen wurde.Selbst die Seite hier,heißt Infokrieger News(ikn).

    Wirtschaft ist Krieg im Frieden.Erst wird der Konkurrent und der mögliche Konkurrent(Arbeitnehmer) bekämpft und falls das Ziel erreicht und es nichts mehr zu gewinnen gibt,folgt der Satz: “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”

  2. Christian Goldmann sagt:

    Das geht mir ähnlich. Auch ich habe diesen Krieg nie gewollt. Aber ich weigere mich inzwischen diesen Kampf anzunehmen. Ich erinnere mich an ein asiatisches Sprichwort:

    „Willst du einen Kampf gewinnen, musst du das Schwert nicht nur in der Hand sondern auch im Herzen tragen!“

    Macht erstmal Sinn. Wenn man aber etwas länger darüber nachdenkt, fällt einem Folgendes auf: Das Schwert in der Hand sticht meinen Gegner, das Schwert im Herzen sticht nur mich selbst. Krieg oder Kampf kann niemals zu Frieden führen.
    Ich bin schon lange ein Leser dieser Seite und ich habe hier viel gelernt. Ich habe auch versucht, das Gelernte an Andere weiterzugeben (die Sclafschafe aufzuwecken, wenn man so will) und bin trotz bestechender Logik immer wieder auf Mauern gestossen, unbegreifliches Desinteresse. Bin immer wieder dagegen angerannt und habe mir nichts weiter als eine blutige Nase geholt, um bei dieser Metapher zu bleiben.
    Diese Seite heisst Infokrieger News und ich stimme zu, es ist Krieg. Aber einen Krieg kann man nur gewinnen oder verlieren. Die Folge des Besiegtseins ist Frustration, daraus entsteht beim Besiegten neue Wut und es wird nicht lange dauern bis es wieder Krieg gibt. Das ist eine Endlosschleife, die wir durchbrechen müssen.
    Durch Aikido habe ich gelernt, wie man einen Kampf beendet, ohne zu gewinnen. Hierbei geht es nicht darum den Gegner zu besiegen (durch verletzen, ko-schlagen und dergleichen), sondern ihn durch bestimmte Lösungs- und Haltetechniken von der Sinnlosigkeit seiner Angriffsbemühungen zu überzeugen. Wie man diese Lehre auf den Kampf, der unter anderem auch auf dieser Seite geführt wird, übertragen kann um ihn auf gleiche Weise zu beenden, weiss ich noch(!) nicht. Ich versuche einen Weg zu finden.
    Fakt ist aber, dass mir meine friedfertige Grundhaltung bei den sogenannten Schlafschafen (ist eigentlich ’ne krasse Beleidigung…)mehr Türen geöffnet hat, als meine früheren kämpferischen Versuche. Ich sehe das als guten Anfang meiner Bemühungen, auch wenn es bloss ein zartes Pflänzchen Hoffnung ist…

  3. Christian Goldmann sagt:

    Ich will damit kurz gefasst sagen:

    Nur weil uns ein Kampf oder Krieg aufgezwungen (allein dises Wort zeugt von einer kampfbereiten Grundhaltung…man kann mich nicht zum Kämpfen zwingen, es ist meine Entscheidung) wurde, heisst das nicht, dass wir diesen Kampf führen müssen. Wir müssen ihn lediglich beenden, und zwar ohne ihn zu gewinnen.

  4. Habnix sagt:

    Wenn dieses Wirtschaftssystem zu Grunde geht, dann hört der Kampf auf und der Krieg beginnt.

    Jeder sollte nur so wirtschaften das er den anderen nicht belästigt,behindert und nicht gefährdet.Das aber ist ein ganz anderes Wirtschaftssystem, das aber noch in den Sternen steht.Diese jetzige werden wir nicht überleben,weil es noch eine Ewigkeit andauern könnte oder uns die folgen dessen mit Krieg vernichtet.

    Sorry für die schlechten news.

  5. Luxic sagt:

    Kommt drauf an, wie man Kampf und Krieg interpretiert, würde ich sagen. Meine direkte und lebensnahe Interpretation ist der Konkurrenz- und Existenzkampf im Erwerbsleben, von dem ich mich vor ca. einem halben Jahr gänzlich verabschiedet habe. Immerhin hab ich’s bis zum Burnout geschafft, ohne nennenswert über’s Existenzminimum hinaus zu kommen. Das muss ich nicht nochmal haben. Mit Hartz IV geht es mir gesundheitlich wesentlich besser 😉

    Wer nicht kämpfen will, oder kann, der kann auch fliehen. Oder anders ausgedrückt: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Das hat mE mit Feigheit nix zu tun. Flucht ist lediglich eine Option, finde ich.
    Ich würde mir wünschen, das alle Systemsklaven ihre Arbeit niederlegen. Vor allem denke ich dabei an Soldaten, oder Mitarbeiter in umweltschädlichen Branchen. Monsanto u. Co z.B. Oder die Chemtrail-Piloten. Nur so, ließe sich dem mörderischen Treiben ein Ende setzen. Aber was wäre denn die Alternative ? Auf die Masse der Bevölkerung(en) bezogen, meine ich. Selbstversorgung und Autarkie für jedermann ? Das dürfte schwierig sein, auch wenn ich es nicht für unmöglich halte, ohne Großkonzerne zu leben.

    Vielleicht ist das ja ganz interessant. Das Nichkampf-Prinzip:

    http://www.youtube.com/watch?v=x5vjUWlA4hk

  6. rakete sagt:

    Ich danke Dir, für Deine schönen Worte!

    Gruß, Rakete!

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