Schweiz: Geheimer Think Tank arbeitet an Grundrechte Abbau

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Die Schweiz war eigentlich immer der Inbegriff für Neutralität und eine Basisdemokratie. Im Laufe der letzten Jahre hatte ich einige Prognosen im Bezug auf die Schweiz gemacht und etliche davon sind bereits zur Realität avanciert. Diese Prognosen waren nicht besonders schwer, nachdem ich die gewaltig aufgeblähten Bilanzen der größten Schweizer Banken gesehen hatte und mir bewusst war, dass sehr viel darin einfach nur Trash war. Bei der UBS und der Credit Suisse verschwanden zwischen 2008 und 2010 zusammen auch etwa 2 Billionen aus den Bilanzen, war das der Preis für die Freiheit?


Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich Bekannten aus der Schweiz das Ende des Bankgeheimnisses prognostizierte. Ein mitleidiges Lächeln gehörte eigentlich immer dazu. Natürlich klang das unglaublich, aber in Anbetracht der Gefahr im Bankensektor – war es die logische Konsequenz.

Die USA wussten nur zu gut wie es um die größten Banken in der Schweiz stand, man hatte ja schließlich den eigenen toxischen Müll dort abgeladen. Es ist relativ einfach sich auszumalen, wie wohl die Forderung an die Schweiz gelautet haben muss. Wären die Tatsachen an die Oberfläche gekommen, man hätte in der Schweiz nur noch die Scherben zusammen fegen können. Das wäre das Ende dieser kleinen Nation gewesen.

Kürzlich nun, nervten die Eidgenossen mal wieder ordentlich mit Volksbegehren. Einmal weigerte man sich das Gold der SNB zu verramschen, das im Ausland gelagerte sollte nach Hause geholt werden und dann noch die Einwanderungsdebatte. Besonders letztere macht den Globalisten einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, das wurde sehr schnell nach der Volksabstimmung klar. Die EU drohte sofort und die Steigbügelhalter in der Schweiz waren schockiert. Nun, das ändert nichts an der Gültigkeit des Referendums. Immerhin mit der Umsetzung lässt man sich ordentlich Zeit.

Basisdemokratie passt so gar nicht zu den Plänen eines europäischen Superstaats, das haben auch die Seelenverkäufer in der Schweiz verstanden. Aus diesem Grund ist auch die letzte Enthüllung wenig erstaunlich. In der BAZ heißt es dazu:

Geheimgruppe des Bundes will offenbar Volksrechte abbauen

Höhere Hürden für Initiativen und ein neues Ausländerstimmrecht: Der Bund hat laut einem Bericht eine Denkgruppe damit beauftragt, Vorschläge für politische Reformen zu machen.
[…]
Eine geheime Denkgruppe mit dem Namen Democrazia Vivainta habe in mehreren Sitzungen ein Thesenpapier entwickelt, das dem Bund als Grundlage für gewichtige Reformen diene.
[…]
In Sitzungsprotokollen, die der «SonntagsZeitung» vorliegen, ist die Rede von der Schweiz, die eine Rolle als «avantgardistische Demokratie» spielen soll, von «Handlungsbedarf» angesichts der Instrumentalisierung von Volksinitiativen und vom problematischen Auftauchen von Durchsetzungsinitiativen. Es sei in dem Bereich langfristig von einem «weitergehendem Reformbedarf» auszugehen, begründet ein Sprecher der Bundeskanzlei das Vorgehen seiner Behörde. [1]

Es scheint ein Zeichen der Zeit, dass die Politik sich nur noch zu geheimen Verhandlungen trifft, wenn es um die Rechte der Bürger geht. Das ist kein Novum in der Schweiz, allerdings ist es dort besonders pikant. Eigentlich braucht sich nur noch eine meiner Prognosen zu erfüllen, die Schweiz wird in die EU eingemeindet.

Carpe diem

[1] http://bazonline.ch/schweiz/standard/Geheimgruppe-des-Bundes-will-offenbar-Volksrechte-abbauen/story/22628611


7 Responses to Schweiz: Geheimer Think Tank arbeitet an Grundrechte Abbau

  1. steinmetz sagt:

    Ja, da rappelt es im Karton.(Kanton)
    Nur gibt es wohl auch starke Gegenbewegungen.
    http://www.nzz.ch/schweiz/schweiz-erinnert-blocher-an-diktatur-1.18327134
    Ich will nicht von bürgerkriegs ähnlichen Zuständen faseln,
    aber ohne Gegenwehr wird die Schweiz nicht in die EU eintreten.
    Wir werden sehen.
    Gruß Steinmetz

  2. Herbert Ludwig sagt:

    Es ist überall die gleiche Tendenz, dass sich eine Politikerclique den Staat zur Beute machen und als Oligarchie die Menschen beherrschen und ausbeuten will. Da ist also auch eine weitgehend basisdemokratische Schweiz nicht gefeit. Wer im Parlaments- und Regierungsapparat sitzt, hat einfach gewisse Machtmöglichkeiten.

    Die können nur beseitigt werden, wenn man – auch in der Schweiz – durchschaut, dass nicht alle Lebensbereiche durch Gesetze geregelt werden dürfen, will man mit der Selbstbestimmung des Menschen wirklich ernst machen.
    Das Wirtschafts- und das Kulturleben mit dem Bildungswesen sind von den fachkundigen Menschen selbst zu regeln und vetraglich horizontal zu koordinieren. Sowie der Staat – ob via Volksabstimmung oder Parlament – da regelnd eingreift, werden die Menschen fremdbestimmt, und die Freiheit ist trotz allem gegenteiligem Geschwätz dahin. Vgl.:
    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/05/17/fassade-demokratie/
    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/06/01/die-steigerung-der-demokratischen-diktatur-in-der-eu/

  3. kieselsteine sagt:

    Zu Blocher muss einmal gesagt sein, dass er nicht so handelt wie er spricht.
    Er hatte zum Beispiel die Aluswiss gekauft und sie wenige Jahre später mit riesigem Gewinn an die kanadischen Firma Alcan verscherbelt.
    Das war nun gerade gar nicht patriotisch.
    Blocher ist Bilderberger.

    Das heißt nun aber nicht, dass in seiner Partei Leute sind, die wirklich für eine unabhängige Schweiz kämpfen. Aber Blocher selber ist eine sehr zwiespältige Figur.

    Nun zu der Initiative zur Beschränkung der Ausländer.
    Ich selber gebe an der ASZ Zürich ehrenamtlich Computerkurse
    Eine Schule, die von Migranten und Sans Papiers gegründet wurde.
    Die Schule hat zwei Slogan.
    Bleiberecht für alle
    und Bildung für alle
    Ich stehe voll und ganz hinter beiden Aussagen.

    Wieso habe ich mich nun aber doch auf einem Auge gefreut,
    dass die Initiative zur Einwanderungsbeschränkung der SVP angenommen wurde?

    Weil ich das Gerede von Reisefreiheit nicht mehr hören kann.
    Es geht überhaupt nicht darum, dass Menschen dort leben können wo sie wollen.
    Es geht im Gegenteil darum, dass Menschen nicht mehr dort leben können wo sie wollen.
    Angepeilt ist nicht Reisefreiheit sondern Verreisezwang.

    Die Wirtschaftsboblisten quasselten vor dieser Abstimmung davon, dass der Schweiz
    200 tausend Fachkräfte fehlen, und das man diese importieren müsse.
    Schon alleine das Wort importieren ist in diesem Zusammenhang einfach widerlich.
    Man spricht von Arbeitskräften, als wären es Waren als wären es Schweine.

    Dazu kommt, dass ausgerechnet das reichste Land der Welt Fachkräfte vom Ausland in die Schweiz holen will. Sind wir nicht mehr ganz gebacken oder was!?
    Können wir die Menschen die schon in der Schweiz leben nicht selber ausbilden?
    Müssen wir aus ärmsten Ländern die best ausgebildeten Menschen noch absaugen?

    Dazu kommt weiter, dass die Schweiz, wie Jeans richtig geschrieben hatte,
    bereits jetzt praktisch die ganzen wirtschaftsdiktatorischen Gesetze der EU übernommen hat.
    Zum Beispiel das absolut widerliche Qualitätsmanagement.

    Ich war jahrelang Hilfspfleger. Ein sehr wichtiger Beruf.
    Hilfspfleger durften keine Spritzen, keine Medikamente geben.
    Sie waren für die Sauberkeit in den Krankenzimmern zuständig
    Sie gaben den Bettlägerigen den Topf
    Sie brachten Kaffee und füllten die Wäsche auf.
    Sie pflegten die Blumen und vor allem
    Sie sprachen mit den Kranken.
    Viele Kranken waren verängstigt von den Ärzten und den diplomierten Pflegepersonal.
    Was auch verständlich ist, wenn es zum Beispiel um die Entscheidung ging ob ein Fuss amputiert werden muss oder nicht.
    Im Hilfspflegerpersonal sahen sie eine neutral Instanz und erzählten uns zum Teil ihr ganzes Leben, während wir am abstauben, betten oder was auch immer waren.
    Ich habe diesen Beruf Hilfspfleger sehr gerne ausgeübt.
    Diesen Beruf wurde im Zuge dieses Qualitäts Management abgeschafft!!!
    Sie lassen mich nicht mehr arbeiten in den Spitälern.
    Weil ich keine Ausbildung habe.

    Und nun wollen sie ausgebildete Pfleger aus dem Ausland importieren!

    Blocher hat das Leben von Flüchtlingen sehr erschwert.
    Sie können nun nicht mehr arbeiten.
    An der ASZ hat es Ärzte, die aus dem Ölkonzern Krieg im Nahen Osten fliegen mussten.
    Obwohl wir Ärzte Mangel haben, dürfen diese nicht einmal als Pfleger arbeiten.
    Aber dann will man 200 Tausend Fachkräfte importieren…????

    Das ist alles extrem verlogen.
    Es wäre wichtig, dass man den Kampf gegen einen EU Beitritt nicht Herrn Blocher überlässt.
    Leider schlafen die Linken in der Schweiz einen Jahrtausend Tiefschlaf.

    Aber ich werde mit den SVP ler zusammen gegen den Beitritt kämpfen
    Auch wenn ich ein Linker bin auch wenn ich ein Anarchist bin.

  4. kieselsteine sagt:

    Ich lebe in Winterthur
    In Winterthur leben immer mehr Menschen aus der ehemaligen DDR.
    Ich habe nichts gegen Deutsche.
    Leider ist es aber so, dass diese Menschen aus der ehemaligen DDR meist gut ausgebildet sind und reich. Das wieder um hat zur Folge, das die Bodenpreise in Winterthur sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hatten. So müssen Menschen, die ein Leben lang in Winterthur gelebt hatten, nun in den angrenzenden Turgau auswandern, weil sie die Mieten nicht mehr bezahlen können.
    Auch der ehemaligen DDR hat das ganze nichts gutes gebracht. Sind doch ein gross Teil der gutausgebildeten Menschen weggezogen. Es wurden dort Städte regelrecht dem Erdboden gleichgemacht. Die Blühenden Landschaften von Kohl kann man zum Beispiel hier sehr gut einsehen

    http://irisnebel.wordpress.com/2012/10/20/industriebrachen-halle-schlachthof-halle-saale-freiimpfelder-strasse-42-15-09-12-5/

    Also das ganze Gerede von wegen freiem Peronenverkehr ist abgrund tiefe Lüge.

    Es geht um Verreisezwang den Grosskonzeren zu gute, um nichts anderes geht es als um stalinistische Umsiedlungspolitik!

  5. kieselsteine sagt:

    http://www.iknews.de/2014/06/19/tisa-im-windschatten-der-wm-das-finale-der-globalisierung-laeuft/

    Jens spricht hier von Containerbegriffen.
    Besser könnte man diese Giftmaschinen von Thinktanks aus geschleudert nicht beschreiben.

    Qualitätsmanagement ist so ein Neophyt!
    Goethe und Schiller würden sich im Grabe umdrehen, würden sie über so ein Unwort stolpern.

    Waren kann man managen. Managen ist eine Tätigkeit in der Aussenwelt. Man steuert Waren und Abläufe.

    Qualität aber ist ein innerer Vorgang. Er kann nur von jedem einzelnen erzeugt werden. Er kann niemals von aussen gesteuert werden oder gar gemanagt werden. Man kann nur darauf achten, dass ein Umfeld entsteht, indem alle Qualitäten von allen Menschen sich entfalten können. Das EU Monster macht aber nichts anderes als gerade dies zu verhindern!

    Dieses Sau Wort ist eine Lüge in sich!

    Mit solchem verkleben sie unsere Gedankengänge. Es ist sehr schwer solch schleimigen Schmutz überhaupt wieder los zu werden. Ausser man würde auch nur einmal anfangen selber zu denken.

    Die EU produziert lauter solcher Containerbegriffe. Personenfreizügigkeit ist auch eine solche Widerlichkeit. Gemeint ist Verreisezwang. Ich bin wieder einmal ganz ausser mir vor Zorn.

    Und ja wir sollten alle einen zweiten Pfeil im Köcher haben.
    Der Tag der hohlen Gasse steht noch bevor.

  6. […] ***Schweiz: Geheimer Think Tank arbeitet an Grundrechte Abbau*** […]

  7. rumblepad sagt:

    Der Abbau der Grundrechte welcher ja auch in anderen Ländern stattfindet ist nur ein Teil eines Planes.
    Ist der Grundrechteabbau vollzogen wird das restliche Vorhaben sich bald zeigen.

    @ Jens:
    In den Kommbereichen ist die hälfte dunkel unterlegt und teilweise überhaupt nicht mehr lesbar weil vieles mehrfach übereinandersteht.

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