Quo vadis, Ukraine?

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Der Osten der Ukraine, um den es seit Wochen heftige Kämpfe gibt, wird wohl nicht Teil des Landes bleiben können, zu dem er momentan noch gehört. Zu viele Bomben sind abgeworfen und zu viele Menschen getötet worden, als das es realistisch erscheint, dass sich der Donbass wieder der Führung in Kiew unterordnen könnte. Wie sieht sie also aus, die Zukunft der Ukraine?

Seit dem Abschuss des Passagierflugzeugs sind einige Wochen vergangen. Die Aufklärung über die Täterschaft lässt noch auf sich warten und der geneigte Beobachter der Krise dürfte bereits ahnen, was bei der Auswertung der Blackbox herauskommt: Da man es den „von Moskau gesteuerten Separatisten“ offensichtlich nicht in die Schuhe schieben kann – immerhin hätte man es sonst wohl sofort getan -, kann getrost davon ausgegangen werden, dass bei der Veröffentlichung der Ergebnisse nicht viel mehr zutage gefördert wird, als das die Blackbox keine Hinweise auf die für den Abschuss von MH17 Verantwortlichen gibt.

Währenddessen dreht sich die Eskalationsspirale immer schneller: Insbesondere das „Verteidigungsbündnis“ Nato und hier auf bestürzende Weise der Generalsekretär des westlichen Militärpakts, Anders Fogh Rasmussen, drehen an der Gewaltschraube. „Fog of War“ Rasmussen will ihn, den Konflikt mit Russland, anders sind seine Einlassungen nicht zu erklären. Wann immer aus Kiew ein Einmarsch oder eine Invasion Russlands in die Ukraine verkündet wird, die Nato hat bereits Satellitenbilder, die genau dies angeblich belegen. Ob sich diese im Nachhinein als plumpe Fälschungen erweisen oder nicht, spielt keine Rolle: Die willfährigen westlichen Medien nehmen den Ball, der ihnen aus dem Nato-Hauptquartier in Brüssel zugespielt wird, gerne auf und verbreiten die Mär vom bösen Russen, der sich die Ost-Ukraine einverleiben will.

Die Schreiber dieser Geschichten scheinen vergessen zu haben, womit es begann: Dem vom Westen unterstützten Umsturz in der Ukraine, die darauf folgende verfassungswidrige „Wahl“ der neuen „Regierung“ im ukrainischen Parlament, dem unsäglichen Sprachengesetz, das als eine der ersten Punkte auf der Agenda eben dieser neuen Führung stand und erst auf westlichen Druck hin doch nicht so kam, wie ursprünglich geplant. Zum Anschluss der Krim an Russland war auf iknews bereits berichtet worden. Moskau jedenfalls reagierte damals auf die Entwicklungen und auch heute sind die Aggressoren nicht in der russischen Hauptstadt, sondern viel mehr in Kiew zu suchen. Immerhin werden von dort die Befehle an die Regierungstruppen ausgegeben, doch bitteschön das eigene Volk mittels Waffengang und dem damit einhergehenden Tod vieler Menschen davon zu überzeugen, weiterhin Teil der Ukraine zu bleiben. Dass nun auch der Council on Foreign Relations, der nun wirklich nicht im Verdacht steht, mit Moskau gemeinsame Sache zu machen, dem Westen die Schuld für die Eskalation in der Ukraine gibt, sollte ebenfalls nachdenklich stimmen.

Russland, ganz der Aggressor und Bösewicht, schickte derweil einen Hilfskonvoi, um den es eine an Menschenverachtung kaum zu überbietende Posse gab: Während in Lugansk und anderswo Zivilisten auf Strom-Generatoren, Lebensmittel und anderes warteten, bemühte sich die Führung in der Ukraine, den Konvoi möglichst lange an der Grenze aufzuhalten. Natürlich nur deshalb, weil als Lkw-Fahrer verkleidete Elitesoldaten aus Russland in die Ukraine einfallen und bis nach Kiew marschieren wollten. Diese Angst hat sich im Nachhinein als unbegründet herausgestellt. Aber wenn Sie jetzt glauben, dass Russlands Präsident Wladimir Putin wenigstens mit diesem Konvoi etwas Ruhe in den Konflikt bringen konnte, sehen sie sich getäuscht: Dieser war, glaubt man unseren hochgeschätzten Medien, natürlich nur ein Propaganda-Manöver Moskaus.

Nun mag man sich an dieser Stelle fragen, weshalb die Milliarden, die Kiew bislang vom Westen erhalten hat, für das marode ukrainische Militär aufgewendet werden und nicht etwa für die Zivilbevölkerung. Wesentlicher ist jedoch die Frage, wie es jetzt eigentlich mit der Ukraine weitergehen soll. Für Bundesangriffsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) scheint die Sache klar zu sein: Unterstützung für Kiew bis zur letzten Patrone. Anders sieht das SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der sich im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ jüngst zu der Aussage hinreißen ließ, dass ihm „ein kluges Konzept der Föderalisierung“ der Ukraine als „der einzig gangbare Weg“ erscheine. Hier könnte der ehemalige Pop-Beauftragte der SPD tatsächlich recht haben: Es erscheint aus heutiger Sicht ausgeschlossen, dass sich der Osten der Ukraine wieder Kiew zuwendet.

Ist Gabriel also einer dieser „Putin-Versteher“, die derzeit die Foren der Hauptstrommedien – selbstredend von Moskau bezahlt – überfallen, um die russische Propaganda unters deutsche Volk zu bringen? Nein, natürlich nicht. Er ist – ebenso wie die „Putin-Versteher“- offensichtlich lediglich ein Mensch, der noch zu halbwegs klarem Denken, zumindest in diesem Themenkomplex, fähig ist. Dass dies eben jenen Mainstream-Medien nicht passt, die uns seit Wochen die russische Schuld in die Köpfe massieren wollen, ist klar. Der negativ verknüpfte Begriff des „Putin-Verstehers“ ist übrigens an Dummdreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Er suggeriert nämlich, dass das Verstehen des Gegenübers, das einen Verstand benötigt, und die Empathie etwas Schlechtes sei.

Wohin die Reise für die Ukraine geht, dürfte sich derweil nicht im Land selbst entscheiden, zumindest wenn man optimistisch in die Zukunft blickt und nicht davon ausgeht, dass es demnächst einen Krieg zwischen der Ukraine und Russland gibt. Auch wenn dieser der sehnlichste Wunsch des Westens zu sein scheint und auch wenn Nato-Generalsekretär Rasmussen und andere immer wieder Öl ins Feuer gießen, der ukrainische Präsident Poroschenko mal wieder einen russischen Einmarsch verkündet und so alles dafür tut, den Konflikt zu internationalisieren, also den Westen noch mehr in diesen Konflikt hineinzuziehen. Dieser ist immer noch friedlich zu lösen, wobei die Führung in Kiew dafür wohl auf einige ihrer Gebiete verzichten, mindestens diesen Gebieten größtmögliche Unabhängigkeit von Kiew selbst garantieren müsste. Damit sie dies überhaupt in Erwägung zieht, müsste sich der Westen wiederum von Kiew lösen, was nicht gerade wahrscheinlich, aber dennoch nicht unmöglich erscheint. Kriegstreiber Rasmussen ficht das übrigens alles nicht mehr an: Der Däne verlässt die Nato-Spitze zum 1. Oktober und muss so auch nicht die Suppe auslöffeln, die er mit seinen hetzerischen Ein- und Auslassungen bezüglich der Ost-Ukraine dem Westen eingebrockt hat.

Krieg in oder Teilung der Ukraine, andere Optionen liegen auch und gerade wegen der dilettantischen „Politik“ des Westens nicht mehr auf dem Tisch.


416 Responses to Quo vadis, Ukraine?

  1. chris123 sagt:

    Nochmals wegen den 11 Flugzeugen die verschwunden sind. Habe nicht gehört dass sie wieder gefunden wurden. Entweder war die ganze Geschichte von dem Diebstahl nie wahr oder man will nicht dass die Bevölkerung davon erfährt und es wird geheim gehalten.

    Die Terrorgruppe Khorasan scheint sich inzwischen in Richtung solcher Anschläge wie ich es beschrieben habe und welche eben jene „totale Deutungs- und Bestimmungshoheit des Opfers“ mit sich bringen wird, zu mausern. Wichtig ist doch dass „die Opfer“ (also jene die es geplant sein sollen) danach der Welt alles diktieren können und wer nicht mitmacht der wird eben kurzerhand mit brachialer Gewalt überzeugt. Die grösste Militärmaschinerie welche die Welt je gesehen hat, die hat man ja. Gegen die nach so Anschlägen automatisch entstehende Notstandsdiktatur mit totaler Bestimmungs- und Exekutivhoheit über die ganze Welt, dagegen wird 9/11 ein Kindergarten sein.

    Ein patentierter Ebola Ausbruch ist dagegen quasi das sanftere „huch, was für ein Pech, aber leider höhere Gewalt, da können wir nichts tun“ Storybook.

    Und Strom23, dieses Theater mit dem Wirtschaftseinbruch habe ich hier auf IKN schon damals als das Theater mit der Ukraine anfing, beschrieben in der Art des „last man standing“. Dabei habe ich beschrieben dass so ein Krieg am Ende vom Westen verloren wird weil wir auf einem Level brennen (so habe ich es hier auf IKN damals formuliert), den wir nicht so einfach runterfahren KÖNNEN. Ich habe beschrieben, dass wir nicht die Strukturen für so einen Einbruch haben. Allein das Finanzamt und die Behörden in Deutschland sind zu starr und unflexibel um solche Ereignissen produktiv zu begegnen. Wenn z.B. die Firmen in den Vorjahren eigentlich gute Jahre hatten und jetzt massive Einbrüche haben, dann kostet das allein aufgrund der eisernen Steuerlogik in Deutschland ein Massensterben. Du zahlst nämlich normal Steuern aus der Vergangenheit mit Gewinnen aus der Gegenwart. Wenn aber die Gegenwart massiv einbricht, dann bekommst Du ein Problem mit der Steuernachzahlung und das wird vielen den Hals brechen. Die Steuersätze sind generell in Deutschland zu hoch um das einfach wegzustecken. Also muss entlassen werden oder es muss sich mit den Arbeitnehmern auf massive Lohnkürzungen geeinigt werden. Egal wie es kommt, ich bringe einfach nochmals mein Beispiel von damals: Ein Russe ist gewohnt auch mal 1 Woche ohne Strom oder Wasser leben zu müssen und schafft das. Bei einem Deutschen beginnt schon nach 2 Stunden der Weltuntergang. Wie das Spiel des Downdrills also am Ende für uns Westeuropäer endet, ist eigentlich schon klar. WIR werden garantiert das grössere Problem bekommen auch wenn es derzeit genau umgekehrt aussieht. Es sieht nur wegen der Pufferzone im Augenblick besser aus. Wenn die durch ist, dann geht es an die Substanz. Und wenn es an die Substanz geht, dann werden wir ja mal sehen wie das „last man standing“ Wargame ausgeht. Natürlich gibt es einen Wirtschaftskrieg. Aber wie Politicus das schon sagte: Das ist doch erst der Anfang und nicht das Ende. Glaubst Du, dass bei einem „Last man standing Szenario“ alle mit glücklich strahlendem Gesicht dastehen werden wie die Puppen. Sicher nicht, da wird man noch viele interessante Dinge erleben dürfen was den einzelnen Kandidaten einfallen wird BEVOR sie den Abflug machen. Die einen mögen lautlos zusammen brechen, andere wie die Ukraine neigen dazu die Bühne mit einer grossen Theateraufführung der besonderen Art zu beenden.

    Ich habe damals schon gesagt dass ich jedem nur raten kann: Abbauen aller Verbindlichkeiten. Ich wiederhole mich auch in diesem Punkt wieder. Wartet damit nicht zu lange. Je höher deine Flamme brennt, desto schlechter kommst Du mit einem Downsizing zurecht. Erst recht wenn an allen Verbindlichkeiten langfristige Forderungen hängen die in einem Absturz dann von den anderen Ertrinkenden ebenfalls eisern eingefordert werden. Da gibt es dann kein „könnte man mal diskutieren“ mehr? Da wird jeder auf seinen noch bestehenden Forderungen eisern festhalten. Und Leute die von Sozialleistungen etc. leben. Na, ich glaube die sollten sich einfach mal heute schon mal Länder anschauen wo regelmässige Zahlungen in diesem Bereich nicht mehr gegeben sind. Also strom23, ist schon richtig dass wir einen Wirtschaftskrieg am Hals haben. Schau doch nur auf den Ölpreis, das sagt doch alles oder?

  2. chris123 sagt:

    Die US-Panzer fährt man auch schon mal auf für den neuen Weltkrieg im Europapark:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/10/us-armee-fahrt-panzer-russischer-grenze.html

  3. strom23 sagt:

    Putin hat heute in Sotschi mehrere warnende und eindeutige Worte in richtung EU, USA und der Welt im allgemeinen geschickt. Da wir ja vor den Wahlen in der Ukraine stehen haben diese Worte ein besonderes Geschmäckle. Unterdessen geht der Wirtschafts und Finanzkrieg gegen Russland weiter.
    Die geplante Fakturierung von Öl ausschließlich in Rubel ist in die Ferne gerückt. Denn die Währungsreserven an USD schmilzen durch den fallenden Rubel bedenklich.

    Wir hatten jetzt 2 Monate Isis und Ebola als Nebelkerzen wobei beide trotzdem ihre Funktion hatten/haben. Während des „Waffenstillstandes“ wurden die Reihen neu justiert und trotz des Dementis der Nato Staaten gab es mit Sicherheit ordentlich Ausrüstung für die Ukies.

  4. Jokl sagt:

    Quo vadis, Ukraine … tja, wir wünschen wohl alle: in eine bessere Zukunft.

    Ich frage mich manchmal, wie entwickelt es sich und wann ist eigentlich Schluß, wenn ein fernes Land, ein kleine Gruppe von Führenden dieses Landes ständig im großen Stil Menschen vertreibt, verletzt und hinmordet? Betrügt, belügt und veruntreut? Das Falsche tut und es vielleicht sogar weiss?

    Vielleicht meldet sich ja doch irgendwann die Seele, das Gewissen oder es wird einem klar, was man tut, was man anrichtet und was Volksvertreter eigentlich tun sollten: das Volk vertreten.

    Es wäre eigentlich eine wunderbare Aufgabe. Aber diese genießen die Privilegien und halten sich möglichst selbst an der Macht. Das nennt man wohl Dekandenz.

    Irgendwo steht doch geschrieben:

    Am Ende aller Zeiten werden Teuerungen ins Land kommen, es werden Zeichen wie Feuer am Himmel erscheinen und gewaltiger Donner wird allenthalben zu hören sein auf Erden. Dann wisset, dass gekommen ist die Endzeit.

    Ich bin dennoch Optimist: so schlimm wird´s für uns schon nicht werden …

  5. Jokl sagt:

    Dekadenz natürlich, ich schreib manchmal zu schnell

  6. Politicus sagt:

    Ist die Wahl jetzt ungültig?

    https://www.youtube.com/watch?v=QgwLWL2ajFI

    Oder ist Darth Vader Bürger der Ukraine?

  7. Politicus sagt:

    Die dunkle Seite der Macht hat zugeschlagen…….Darth Vader hat es wohl angekündigt……….

    Ukraine: Jazenjuks Partei übernimmt Führung bei Parlamentswahl

    Die Partei des von den USA bevorzugten Übergangspremiers Arseni „Jaz“ Jazenjuk hat bei der Parlamentswahl in der Ukraine die Führung übernommen. Einer neuen Hochrechnung zufolge überflügelt Jazenjuk überraschend den Block von Poroschenko. Die rechtsextreme Swoboda schafft es nicht ins Parlament.

    Volksfront (Jazenjuk) 21,6 Prozent
    Block Poroschenko 21,5 Prozent
    Samopomich 10,9 Prozent
    Opposition (Janukowitsch) 9,7 Prozent
    Radikale (Liaschko) 7,4 Prozent
    Batkivshchyna (Julia Timoschenko) 5,7 Prozent

    Den Einzug ins Parlament verfehlt haben demnach unter anderem:

    Swoboda 4,6 Prozent
    Kommunisten 3,9 Prozent
    Rechter Sektor 1,8 Prozent

    @uelle DWN

    FUK FUK FUK EU…………FUK FUK FUK BRD

  8. Hallojulia sagt:

    Das hat doch die „Dame Nuland“ bereits vor Monaten gesagt: „Jaz ist unser Mann“.
    Schließlich muss der“Aggressor Putin“ doch dazu gebracht werden, endlich in der Ukraine militärisch ein zu greifen.
    Fuck the EU!

  9. Politicus sagt:

    Diese kurze Nachricht ist um Sie über die letzten Entwicklungen im Krieg in der Ukraine zu informieren.

    Auf die Verwendung einer taktischen ballistischen Rakete gegen Donezk durch die Ukies hat Sachartschenko erklärt, dass der Waffenstillstand faktisch beendet sei.[Sachartschenkos Erklärgung soll, anderen Quellen zufolge, eine Desinformation sein. Hab jetzt aber nur dies dazu wiedergefunden, wo das nur kurz erwähnt wird. Anm.d.Ü.]

    Strelkow hat eine offizielle Warnung herausgegeben, dass nach seinen Informationen die Ukies ihre Truppen konzentrieren für eine Attacke. Laut Strelkow sei der Plan der Ukies ein sehr kurzer und heftiger Angriff auf Donezk und die russische Grenze um jeden neurussischen Staat nicht lebensfähig zu machen und dann von einer Position der Stärke aus verhandeln zu können. Richtig ist, dass Strelkow bekannt dafür ist, dass er Gefahren übertreibt um sie zu minimieren, aber aktuell gibt es deutliche Zeichen dass diese Analyse vom russischen Militär geteilt wird, und diese Zeichen sind die ominösesten Zeichen von allen.

    Russische Quellen – einschließlich des exzellenten Blogs von Colonel Cassad – berichten dass der Wojentorg-Versorgungshahn wieder voll geöffnet ist für einige größere Lieferungen. Während ich mich freue, dass der neurussische Widerstand dringend benötigte Ausrüstung (und Spezialisten) bekommt, ist diese Art der vollen Öffnung auch ein Indiz für mich, dass die russische Aufklärung der Überzeugung ist, dass eine Attacke sehr wahrscheinlich ist, und wahrscheinlich sehr bald.

    Ich habe die Situation in Banderastan sehr intensiv verfolgt und kann nur sagen dass die Brüche im Regime überall sichtbar werden. Ob Poroschenko und seine Meister in Washington wirklich glauben, dass eine Attacke Erfolg haben könnte (ich bezweifle das) oder ob sie wirklich Russland zwingen wollen offen zu intervenieren (was ich als ziemlich unvermeidlich ansehe), es ist Fakt, dass die einzige Möglichkeit, das Poroschenko-Regime zu retten, welches sich gerade im freien Fall befindet, der Beginn eines größeren Krieges sein könnte.

    Es könnte sein, dass Strelkows offene Warnung, und, mehr noch, die Wiedereröffnung des Wojentorg die Ukies überzeugen wird, dass Russland bereit ist zu intervenieren und dass ihrer Attacke nicht erlaubt wird zu gewinnen. Was mich besorgt macht, ist, dass das Poroschenko-Regime (und seine CIA-Patrone) entscheiden könnten, dass sogar eine Niederlage durch das russische Militär der augenblicklichen Todesspirale vorzuziehen sei: Ein Krieg könnte nicht nur das Regime retten, eine russische Intervention würde schließlich den anglozionistischen Traum wahr machen. Putin wird sein bestes versuchen um zu vermeiden, in diese Falle zu tappen, und das bedeutet, dass Russland massive verdeckte Hilfe für Neurussland leisten muss. Was die Neurussen betrifft, müssen sie stark genug sein, die Anfangsoffensive zu stoppen. Wenn sie das schaffen, wäre die Offensive effektiv tot. Aber Strelkow hat recht, wenn die Ukies durch die neurussischen Linien durchbrechen, wird Russland intervenieren müssen.

    Das ist eine extrem gefährliche Situation.

    Der Saker

    http://www.vineyardsaker.de/category/situationsbericht/

  10. Hallojulia sagt:

    Ein absolut hörenswertes Interview mit Professor Bernd Senf und Stimme Russlands über die Strategie der USA
    Die Welt als Schachbrett:
    http://www.youtube.com/watch?v=y6Au94Se9h0#t=2777
    Dieser Mann hat die außerordentliche Gabe, Hintergründe auf sehr einfache Art und Weise verständlich zu machen.
    Das ist ein MUST SEE!

  11. Hallojulia sagt:

    Die Menschen, die sich im vergangenen Jahr auf dem Kiewer Maidan versammelt hatten, werden diesen Tag noch verfluchen, an dem sie den EUSA-Einflüsterungen vertraut hatten, auf ein besseres Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand:
    http://kaceo.info/2014/12/08/us-krainisches-handbuch-wie-man-ein-volk-ausloscht/
    „Wie man ein Volk auslöscht“
    Das „Reformpaket“ der neuen „importierten“ ukrainischen Regierung.

  12. Hm sagt:

    Quo Vadis Ukraine?

    Das Fass Ukraine hat einen Boden. der Boden nennt sich Oligarch.

    Ukraine meldet 450 Millionen Dollar aus dem Militär-Etat als gestohlen
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 06.01.15 23:54 Uhr

    Der ukrainische Präsidentenberater Juri Birjukow gab bekannt, dass etwa ein Viertel des Budgets des Verteidigungsministeriums gestohlen worden sei. Niemand wisse, wohin die Gelder geflossen seien. Der verschwundene Betrag könnte bei etwa 400 Millionen Dollar liegen. Eine Strafverfolgung ist wegen der aktuellen Korruptions-Gesetze so gut wie ausssichtslos.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/06/ukraine-meldet-450-millionen-dollar-aus-dem-militaer-etat-als-gestohlen/

  13. Hm sagt:

    Die Ukrainische „Führung“ oder besser Bankenmafia hat ein neues Geschäftsmodell für sich entdeckt. Personen zwischen 15 und 60 Jahren mit Einberufungsbefehl können sich in Zukunft für 2000,-€ freikaufen. Das Gesetz soll kommende Woche durch die Rada gehen.

    Das wäre doch noch ein Modell für die BRD. Tod oder 2000,-€ JETZT; SOFORT!

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