Assistent(in) für einen neuen Film gesucht

Videokamera

Wer über ausreichend freie Zeit und zumindest rudimentäre Englischkenntnisse verfügt, Spaß an der Kommunikation hat und ehrenamtliche Tätigkeiten mag, ist aufgerufen, sich bei mir zu melden.

Zunächst geht es primär darum, Interviewpartner zu kontaktieren, etwas Recherche und gerne auch eigene Ideen einzubringen.

Der Film soll sich um die ausufernde Überwachung drehen und versuchen, den Mitmenschen zu erläutern, in wie weit diese davon tatsächlich betroffen sind oder eben werden.

Bei entsprechender Mobilität kann das auch – wenn Interesse besteht – auf die Interviews ausgeweitet werden.

Fühlen Sie sich angesprochen, dann ran an die Taste und kurz geschrieben. Gerne auch per E-Mail an blecker@iknews-redaktion.de

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Carpe diem


One Response to Assistent(in) für einen neuen Film gesucht

  1. chris123 sagt:

    Mein Vater sagte mir kürzlich: Schau, wir sind mit kartonierten Karteikarten aufgewachsen, wie soll man das was Du da erzählst verstehen? Wie soll man verstehen dass eine Maschine in der Lage sein soll diese unzähligen Karteikarten und ihren Inhalt in Sekunden, wenn nicht Millisekunden auszuwerten wofür wir immer z.B. bzgl. monatelanger Abrechnungen tagelang dran gearbeitet haben?

    Allein schon Daten-BANKEN und deren Sinn ist an den meisten, gerade älteren Menschen TOTAL VORBEIGEGANGEN. Die können sich darunter NICHTS vorstellen.

    Und die jüngere Generation? Die NUTZT ETWAS kapiert aber i.d.R. auch nicht im Geringsten was UNTER DER HAUBE passiert.

    Also, was fehlt ist das was die Bildungseinrichtungen und die ANGEBLICH mit einem Bildungsauftrag vorgesehenen Medien bzgl. ALLGEMEINBILDUNG nicht tun. Heutzutage, also in einer Welt in der eigentlich überall ein Computer / Chip drinsteckt, GAR NICHTS ZU KAPIEREN ist eigentlich ein Zeichen mangelnder Allgemeinbildung. Das wird aber in unserer Gesellschaft hofiert weil es für Drahtzieher vorteilhaft ist. Ja, NUTZE DAS, so heisst es, aber WISSEN BRAUCHST DU NICHTS. Und: GLAUBE DAS, WIR sagen Dir das jetzt und da wir WISSENDE sind, deswegen KANNST DU UNS DAS RUHIG GLAUBEN.

    So funktioniert es derzeit und wenn man etwas daran ändern will, dann dahingehend, dass man den Leuten im Sinne eines Edutainments und einer entsprechenden VISUALISIERUNG auch abstrakte Sachverhalte versucht RÜBER ZU BRINGEN. Bücher etc. taugen dafür nichts. Da hat Jens schon die richtige Eingebung einen FILM zu machen. Der Mensch, egal ob ZU ALT oder ZU JUNG setzt einfach die mediale Leistungsstufe Film voraus.

    Das Thema moderne Technik und Folgeabschätzung ist riesig, eigentlich uferlos. Gerade heute steht in einer Fachzeitschrift die ich im Briefkasten hatte auf dem Deckblatt „Nichts unterscheidet Industrie 4.0 und IoT“. Eigentlich wird darin ganz offen darauf eingegangen dass diese totale Vernetzung alternativlos sei um den entsprechenden ganzheitlichen Erfolg einer „Smartisierung der Welt“ und damit z.B. die Rückverfolgung jedes Produktes und seines Werdegangs „from the gradle to the grave“ zu erreichen.

    Es gibt jetzt diverse Analysen von Gartner etc. die davon sprechen dass bis 2020 30 – 50 MILLIARDEN GERÄTE ONLINE SEIN WERDEN, also ein VIELFACHES der derzeitigen menschenbasierenden Gerätschaften wie PC, Tablets, Smartphones die bereits in die Milliarden gingen.

    Es wird dann auch ganz ausführlich auf den Nutzen von BIG DATA, also das was der CIA als „recorded future“ bezeichnet eingegangen. Diese Auswertungen der gesammelten Daten wären ja enorm wichtig um auf der Basis dann Prozesse und Massen besser steuern zu können …

    Etwas später ist dann die Rede, dass bis 2017 60% der Autos IoT kompatibel sein sollen, also in das Internet integriert sein sollen. Bis dato sollen Neuwagen ZUMINDEST über eine boardeigene Technik verfügen, welche bei Notfällen automatische Calls an die Leitstelle senden kann. UNFALLVERMEIDUNG ganz oben auf der Liste der „PRIMÄREN ZIELE“ des vernetzten Autos. Statt Ziele könnte man vielleicht auch „Rechtfertigungen“ sagen. Ein Chef von BMW hat es vor paar Jahren in Fachkreisen wohl so formuliert: „Entweder die Leute nehmen es freiwillig an oder wir werden es ihnen per Gesetz aufs Auge drücken. Wir hoffen natürlich auf ersteres!“. Dann wird beschrieben, dass jetzt bei ETSI und CEN die ersten Erfolge bzgl. eines neuen Sets an Normen zum vernetzten Auto gelungen sind wo man aufbauen kann und dann eben mehr technische Details die hier zu weit führen. Zum Ende „das vernetzte Auto verspricht das Fahrerlebnis zu verbessern, Leben zu retten und die Branche umzukrempeln“. Von der gesetzlichen Verpflichtung zu solcher totalen Überwachung der Mobilität bis hin zur „GERECHTEN TOTALEN MAUT“ sind wir nicht weit, wenn der technische Durchbruch gelungen ist. Natürlich freut das jede Versicherung wenn alles im Auto total überwacht ist was sich SICHER auf die Beiträge auswirken wird. Die Sprüche werden später lauten „Ihr Auto müsse mindestens IoT 1.0 kompatibel sein“ um noch im Strassenverkehr zugelassen zu sein was dann bedeutet eCall fähig. Fortsetzung folgt!

    Dann kann man lesen wie die Telemedizin doch einen grossen Fortschritt mit der ersten App „LymeCare“ von SymCollect für Borreliose Patienten gemacht habe. Deutsche Firma aus Augsburg, Chef Bernhard Ammann. PainCare, OnkoCare, MukoCare, UroCare, DiabetesCare und für Forschungen SymResearchCare schon in Folge. Ferndiagnose des Patienten über SmartDevices wie iPhone, iPad, Smartwatch incl. Alarmierung des Arztes der ständig die Parameter überwachen kann. Das ganze natürlich in der Cloud gespeichert, neuerdings nach NSA Skandal Betonung es seien DEUTSCHE SERVER und Abrechnungsmodell natürlich pro Patient und Monat. Man habe bisher nur Privatpatienten im Test und erwarte gespannt die Akzeptanz der Kassen und wie da diese neuen „Cloud-Gesundheitsleistungen“ gemäss dem Kassenkatalog abgerechnet würden.

    Man blättert weiter, dann steht da wie wichtig es sei, dass im Krankenhaus alle Gegenstände mit RFID versehen und von den Herstellern geliefert würden, nicht nur der Hygiene wegen, auch der Patient müsse ja wohl ein RFID Patientenband zur eindeutigen Identifikation tragen. Und auch jedes Bett damit man die Reinigungen besser organisieren könne usw. Auch das logischerweise, alle Daten ab in die Cloud zur neuen nutzwirtschaftlichen Abrechnung und Fremdauswertung. Diese „Fremdauswertung“ wird dann schön geredet z.B. bei den Patienten-Apps im Sinne „profitieren sie doch von den Erkenntnissen anderer“.

    Und egal was ich aufschlagen, ich glaube in fast jedem Beitrag oder jeder Hersteller-Produktpräsentation kommt quasi zwischen den Zeilen durch: „Schei… uns fehlt ja noch der RFID Chip um IoT bzw. Industrie 4.0 kompatibel zu sein. Aber die nächste Ausgabe wird das nachholen und da werden auch diese ihr „neues IoT / Industrie 4.0 / Cloud / Totalüberwachungsprodukt“ der neusten Generation präsentieren.

    Unterm Strich: Diese Welt durchzuziehen ist beschlossene Sache, wird ungeschrieben wie ein Gesetz von den Herstellern und Anbietern behandelt. Die Welt der Totalüberwachung jedes Subjekts und Objekts ist also BESCHLOSSEN. Die daraus sich ergebenden Daten im Sinne Cloud-Daten-BANK-STEREI zu nutzen und abzurechnen und zwar auf PERMA-ZAHL-MICH Basis, ist ebenfalls BESCHLOSSENE SACHE.

    Unterm Strich wird es also demnächst zu dem Ergebnis kommen, dass die Menschen ANDERE PRODUKTE als TOTAL ÜBERWACHUNGS ID-fizierte PRODUKTE gar nicht mehr bekommen werden. Jedes Produkt, jeder Gegenstand wird wie man schon sagt „smartisiert“ sein: JEDES! Die Frage ist also nicht, OB, sondern wie DIEJENIGEN sich verhalten, der das NICHT WOLLEN. Die einen wollen es und haben die Armada der Industrie und Händler im Rücken, die anderen wollen es nicht, werden aber dazu erpresst werden mangels „KONVENTIONELLER ID-loser PRODUKTE“. Diese ID-Produktschwemme wird dann so weit gehen, dass wohl zuerst bei staatlichen Organisationen und dann bei Firmenausschreibungen eine TOTAL-ID-FIZIERUNG vorgeschrieben sein wird. Ein Händler wird dann gar nicht anders können also NUR SO PRODUKTE zu liefern oder er kommt gar nicht in Betrachtung.

    Wenn ich das jetzt so sage, das glaubt einem ja keiner dass unsere Zukunft so aussieht. Ich sage es weil ich diesen Zirkus wie so Dinge in dieser Branche gedreht werden schon lange kenne. Das kennen und wissen auch andere Fachleute, aber die schweigen. Das ist genauso wie bei Snowden. Es gibt leider nicht genug Snowdens in den Branchen dieser Welt die endlich mal reden und sagen was gespielt wird.

    Ein Film wird kaum reichen um dieses hochkomplexe Thema zu behandeln. Nicht bei dem technischen Analphabetentum mit dem wir es zu tun haben. Die absolute Prio liegt also darin das technische Analphabetentum etwas zu lösen und Menschen „technisch mündiger“ zu machen. Erst dann sind sie in der Lage die FOLGEN NEUER TECHNOLOGIEN abzuschätzen und welchen ANTEIL SIE IM BEZUG AUF DIE UMSETZUNG welcher Technologien haben bzw. haben könnten, wenn sie es wüssten.

    Kernbereiche dieser neuen Entwicklung ist IoT mit den Bereichen Industrie 4.0 (4. industrielle Revolution) und die mit ihr zwangsläufig einhergende Entwicklung bzgl. Haushalt 4.0 (Rauchmelder, das IoT-Netzwerk, NEST etc.), Entsorgung 4.0 (RFID im Mülleimer Produkte ausbuchen) und den damit einhergehenden ID-fizierten Produktkreisläufen (LifeCycle Management u.a. Garantiebearbeitung, fachliche Entsorgungspflichten, Mindestmengenmeldungen usw.). Erklärungsbedürftig ist insbesondere die Fortschritte und der Bereich „printed electronics“, also die Zukunft des Barcodes (GS1 = Global System One) und Produktetikettes was in Bälde aus „gedruckter ID-Etikettierung“ bestehen wird und damit erst dieses totale ID-fizierte elektronische Lifecycle Management ermöglichen wird. Der Kühlschrank von Samsung ist da nur ein Beispiel wie so viele Experimente. Dann die ganzen Entwicklungen welche sich in den Bereich der totalen Mobilitätsüberwachung rein begeben. Das vernetzte Auto, aber letztendlich auch die komplette elektronische Abwicklung der Mobilität im ÖNV wo man überall schon diesen blauen Aufkleber für das Checkin finden kann. Folgen bzgl. Versicherungen.

    Dann die totale ID-fizierung / Smartisierung des gesamtem Gesundheitswesens. Jede Desinfektionsflasche, selbst das OP-Besteck, das Patientenbett und der Patient selbst sollen ID-fiziert und in einem riesigen Cloud-Gesundheitssystem integriert werden.

    Und zuletzt wird sich die kontaktlose Zahlung per NFC automatisch dann ergeben, wenn man den Eigentümer eines entsprechenden SmartDevices wie einer SmartWatch eindeutige ID-fizieren kann. Dann ist auch der Weg zur Abschaffung des Bargeldes auch bei Kleinstbeträgen (MicroPayment) kein Problem mehr.

    In einem Film könnten die Möglichkeiten von Open Source aufgezeigt werden, aber es müsste auch der Widerspruch mit dem Wirtschaftsmodell gezeigt werden in dem wir leben. Es ist kein Zufall, dass Microsoft und Apple bei Firmenapplikationen gut ankommt und die Hersteller um Linux einen grossen Bogen machen. Bei Rauchmeldern müsste das Thema Open Source Hardware wie das CERN Lizenzmodell durchkommen, aber gegen diese Transparenz wehrt man sich derzeit mit Händen und Füssen.

    Ein Film kann also am Ende folgende Lösungsansätze andeuten:
    a) man ist so naiv und GLAUBT (wie in der Kirche) trotz Snowden etc. dass alles richtig läuft, dass der Bundesdatenschutz ernst zu nehmen ist usw.
    b) man will mehr Sicherheit bzgl. Datenschutz. Dann muss man über OpenSource sowohl bzgl. Hardware, als auch Software sprechen, etwas das den Herstellern zutiefst zuwider ist und nur mit extremer „Publicity Gewalt“ (wir sind das Volk) durchsetzbar sein wird. Erpressung also umdrehen: Statt Erpressung des Volkes durch die Konzerne, Erpressung der Konzerne durch das Volk! Hier wäre der Rauchmelder ein gutes Beispiel dass wenn schon alle DAZU GEZWUNGEN werden, es eben dann auch OPEN SOURCE sein MUSS was in den eigenen 4. Wänden an vernetzter High-End-Elektronik mir installiert wird.
    c) „Gutachter Teams aus dem Volk“. Damit meine ich eben das Gegenteil von der Bundesdatenschutz Show. Es könnte vorstellbar sein unter gewissen berechtigten Closed Source Aspekten diese Offenlegung nur gegenüber einem technischen Round Table zu realisieren. Damit ist gemeint, dass der Einblick in Entwicklungspläne oder Systeme nur von einem geschlossenen, aber aus dem Volk bestimmten Kreis erfolgt die dann nicht die Technik konkret formulieren, sondern nur unter dem Strich eine „Freigabe erteilen“ aufgrund „ihrer Einsicht“. Wenn der Staat hier aber die Sachen bestimmt, ist das alles Käse, dann kann man das Datenschutzmodell von heute behalten was keines ist.
    d) Das gesamte neue Konzept ist einem unerträglich geworden. Also beginnt man heute schon alles was elektronisch ist WIEDER entsprechend abzubauen und wieder konventionell zu lösen. Ich habe gehört dass immer mehr Menschen diesen Weg wieder verfolgen. Eigentlich ein positiver Trend wenn man sieht dass ein anderer Weg nur Unheil über uns alle bringen wird.
    e) Einen Film zu bringen ist wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Bildungseinrichtungen und öffentlicher Rundfunk mit ihrem angeblichen Bildungsauftrag sollten mal in die Gänge kommen und den Leuten technische Allgemeinbildung beibringen. Wird das FREIWILLIG kommen? Die Frage ist doch: WILL MAN ÜBERHAUPT EINEN TECHNISCH MÜNDIGEN BÜRGER oder ist es nicht viel vorteilhafter für allzu viele Kreise, die Technik dazu zu missbrauchen, Menschen morgen zu versklaven und maximal auszunehmen und sie können sich nicht mehr wehren weil es eine Alternative nicht mehr gibt?

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