Frauenquote: Bananenrepublik in der Planwirtschaft?

wahnsinn

Während die Republik schwerwiegende Aufgaben zu bewältigen hätte, nimmt sich die Regierung die Zeit um ein weiteres schwachsinniges Gesetz zu verabschieden. Die Frauenquote in großen Unternehmen ist jetzt Pflicht, wird keine passende Kandidatin gefunden muss die Stelle unbesetzt bleiben. Das klingt schon fast nach Planwirtschaft, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Bananenrepublik? Als gesunder Mensch kommt man doch so langsam ins Rudern wenn man sich die Arbeit der Regierung ansieht. Was steht als nächstes auf dem Plan, eine Quote für Frauen an einer roten Ampel an vorderster Position?


Was mag einer solchen Hohlfrucht wohl durch den Kopf gehen, wenn ein solches Gesetz beschlossen wird? Die Frage wird wahrscheinlich auf ewig in den Köpfen dieser verwirrten Menschen verweilen. Es ist fast eine Herkulesaufgabe zu überlegen wann überhaupt das letzte – nicht völlig sinnentleerte Gesetz – Bundestag und Bundesrat passierte. Es wäre sicherlich eine gute Idee in Zukunft IQ-Tests bei Anwärtern für die beiden Kammern durchzuführen, allerdings wären die Plenarsäle dann vermutlich gähnend leer.

Es ist zu beobachten, dass auch ohne die Politik immer mehr Frauen in Spitzenpositionen bei großen Unternehmen vorrücken, das liegt aber nicht an Quoten, sondern daran dass Frauen auch einfach gute Arbeit machen. Das ist der Maßstab der die Grundlage bilden muss und nicht ein Gesetz. Wenn man beginnt derartige Vorschriften zu erlassen, ist Ende der Fahnenstange nicht nur in Sicht, man kann es bereits greifen. Nun es passt gut zu meiner Einschätzung, dass wir uns mit großen Schritten auf eine Sowjetunion in Blau hinbewegen, dort muss auch alles vorgegeben werden. Zur Frauenquote bei Reuters:

Konzerne müssen sich Frauenquote verpassen
Die großen börsennotierten Unternehmen in Deutschland werden künftig per Gesetz gezwungen, einen Frauenanteil von 30 Prozent in ihren Aufsichtsräten sicherzustellen.
[…]
Von 2016 an müssen sie bei Neubesetzungen von Aufsichtsratsposten auf die Quote achten. Wird keine geeignete Frau gefunden, muss der Posten unbesetzt bleiben.[1]

Abermals liefert Berlin eine medizinische Sensation, es gibt ein Leben nach dem Hirntot. Ich wäre für eine Intelligenzquote im Deutschen Bundestag!

Carpe diem

[1] http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKCN0JA1HQ20141126


12 Responses to Frauenquote: Bananenrepublik in der Planwirtschaft?

  1. Pansenwastel sagt:

    Was soll sich in diesen Konzernen durch eine solche Quote ändern? Werden die Konzerne dann rücksichtsvoller oder weitsichtiger? Ich denke nicht.

    Kann jemand ein Beispiel nennen, wo so eine Quote Verbesserungen gebracht hat? Mir fällt keines ein.

    Deshalb bin ich der Meinung, daß die Kuppel auf dem Reichstag ist gar kein Teil des Gebäudes ist, sondern eine riesige Blase Schwachsinn.

  2. Tranfunzel sagt:

    Ich weiß leider auch nicht wohin der ganze Schwachsinn noch führen soll. Es sollte immer derjenige den Job bekommen, der am besten qualifiziert ist.
    Das Ganze ist Teil einer „political correctness“ Agenda. Man darf nicht mehr sagen was logisch ist, sondern was vorgeschrieben ist.

    Wenn das Ganze eine Art „sozialistischer Plan“ a la Ex UDSSR oder was es alles an sozialistischen Experimenten gegeben hat, könnte man es verstehen.

    Aber, das tut es nicht, da Privateigentum bzw. Vermögen verschont werden. Allerdings nur der ganz Reichen und nicht irgendeines Mittelstandes.

    Was übrigbleibt ist eine sehr kleine reiche Oberschicht und eine gleichgeschaltete Unterschicht. Also Tittytainment, Brot- und Spiele für die Massen. Ob die Masse dann überhaupt noch (deren Kinder) Bildung bekommt, wage ich zu bezweifeln.

  3. AKBnilreb sagt:

    Sehr schön was man da bei Stupidedia darüber liest. Lach

    http://www.stupidedia.org/stupi/Frauenquote

  4. Peter aus Jever sagt:

    Hallo an alle,
    warum brauchen wir denn die Frauenquote?
    Wir haben doch GENDER MAINSTREAM, dann sind doch Männer und Frauen sowieo alle GLEICH.Es kann doch dann jeder selbst entscheiden,heute bin ich eine Frau und morgen ein Mann,dann kriegen wir das schon hin mit der 30%-Quote.
    Man man,was ist bloß los hier in Deutschland.
    Alles MADE IN GERMANY. Wir können ja so STOLZ sein.
    Was macht unsere Regierung für ein Blödsinn,als wenn wir nichts Wichtigeres zu tun hätten,und für so einen Quatsch bekommen die Politiker auch noch Geld.Für so einen Blödsinn werden unsere Steuern aus dem Fenster geschmissen.
    LG Peter

  5. chris123 sagt:

    Also bei mir in der Ausbildung gab es damals so eine Frauenregelung von der Regierung. Das war deswegen weil in meinem Berufszweig es praktisch keine Frauen und nur Männer gab UND weil die Frauen VIEL ZU SCHLECHT ABSCHNITTEN.

    Das war aber keineswegs weil wir jungen Männer ihnen böse gesinnt waren. Ich denke mal dass bei uns jeder Mann froh gewesen wäre wenn es mehr Frauen bei uns gegeben hätte. Aber es gab sie eben nicht.

    Also kam man auf die Idee die wenigen Frauen die es überhaupt gab ander in den Punkten und Noten zu bewerten wie die Männer. Frauen bekamen also nur 1/2 Punkt für das abgezogen was Männer 1 Punkt abgezogen bekamen. Das wurde dann zur Regel. Anfangs war etwas Empörung bei den Männern wie denn so etwas sein könne. Aber am Ende fragte dann auch keiner mehr nach.

    Also: Die Frauen waren z.B. lausige lineare Programmierer. Das war aber das wichtigste Fach neben Elektronik, Nachrichtentechnik und Datentechnik. Dafür hatten sie eine andere Stärke. Sie konnten die zyklische SPS-Programmierung überdurchschnittlich gut. Anstatt dass man aber dann diese natürlichen Gegebenheiten annahm und versuchte DARAUS mal PRODUKTIVE KONSEQUENZEN für einen frauennahen technischen Berufszweig zu ziehen, blieb alles nur auf der ideologischen Linie hängen dass die Frauen eben durch müssen und daher die Punkte und Noten so angepasst werden müssten, dass am Ende die Frauenquote steigt.

    Jetzt sagt Ihr vielleicht das könne ja nicht wahr sein was ich hier erzähle. DOCH, GENAU SO WAR DAS! SCHON DAMALS!

    Es gibt Dinge die können Frauen besser, es gibt Dinge die können Männer besser. Das schliesst nicht aus, dass man nicht Ausnahmen von der Regel hat. Wenn man also den Männern genauso wie den Frauen gerecht werden will, dann sollte man diese natürlichen genetischen Umstände berücksichtigen und dann eben die Berufsausbildung angleichen. Dann sind eben in bestimmten Fächern kaum Frauen vertreten, dafür aber in anderen kaum Männer. Ich denke dass wir mit diesen Umständen leben müssen. Man kann die Natur des Menschen nicht vergewaltigen. Und warum soll dieser Unterschied so furchtbar schlimm sein? Warum muss eine Frau prozedurale Programmiererin werden, wenn sie dazu nicht das Zeug hat. Umgekehrt: Ich werde mich als Mann um die SPS-Programmierung nicht streiten. Das überlasse ich gerne den viel besseren Frauen. Und da SPS ein wichtiger Industriebereich ist, siehe da, man hätte auch Frauen in der Industrie wenn man es gescheit anstellt. Und das ohne Quoten-IDIOTIE. Es ist die IDIO-LOGIE und IDIO-TIE DER QUOTE die erst das Problem schafft. Geschickt die Möglichkeiten und Chancen kombinieren, das wäre eine symbiotische Lösung zum Nutzen aller. Aber das wäre – wie Jens ja schon sagt – zu viel IQ verlangt.

  6. Irmonen sagt:

    Leider gibt es keine wirkliche, am Menschen ausgerichtete Orientierung unserer westlichen Regierungen. Man könnte auch sagen es regiert das Diktat der Ökonomie und der materiellen Verblendung.

    Als einziges Land ist da Bhutan auf einem anderen Weg.
    In buddhistischer geistiger Tradition wurde von deren Regierung die im Westen üblichen ökonomischen Maßstäbe des BIP (Bruttoinlandsprodukt, BSP(Bruttosozialprodukt) und des BNE(Bruttonationaleinkommen), um den Maßstab des Bruttoinlandglücks(BNG) ergänzt.

    „Das Bruttonationalglück ist keine Utopie, sondern eine Chance für die ganze Welt”, sagt Dr. Ha Vinh Tho, Leiter des Gross National Happiness (GNH) Centre in Bhutan. Er arbeitete viele Jahre in den Krisenregionen der Erde und hält weltweit Vorträge. In Bhutan werden Entscheidungen nach einem ganzheitlichen Wertesystem getroffen: Bhutan hat es zum Beispiel abgelehnt, Mitglied in der WTO zu  werden, weil sich dies negativ auf das Gesamtwohl der Bevölkerung ausgewirkt hätte. Auf UN-Ebene ist der kleine Himalaya-Staat beauftragt, weltweite Lösungen für ein gesundes Wirtschaften zu erarbeiten.

    Im Buch wird erklärt, wie GNH funktioniert, was glückliche Menschen auszeichnet, wie sie ihr Miteinander gestalten und welche Relevanz sich daraus für unsere Gesellschaft ergibt.“

    http://www.herbig.net/neuerscheinungen/detailview/product//grundrecht-auf-glueck-bhutans-vorbild-fuer-ein-gelingendes-miteinander.html

  7. Ice-Dealer sagt:

    sher interessant zu lesen, wie reflexartig argumentiert wird – bei den ersten Posts war sicher keien Frau dabei. Ich frage mich wovor hier manche Angst haben – Frauen scheinen doch wirklich schlimm zu sein.

    Als ich „Bananenrepublik“ im zusammehang mit einer gesetzlichen Frauenquote las, musste ich laut lachen.

    Wiki definiert (und die Definition ist m.E. zu nutzen)
    Zum anderen wird der Begriff aber auch als unscharfer Kampfbegriff gegen Staaten in Stellung gebracht, deren politische Kultur mit Korruption und Willkür in Zusammenhang gebracht wird. Deshalb wird dieser Begriff abwertend auch in politischen Diskussionen und Polemiken über Industrieländer wie beispielsweise die Schweiz, Deutschland (mit dem Backronym „BRD“ für BananenRepublik Deutschland), Frankreich, Österreich oder Italien verwendet, wenn man ähnliche Praktiken (die teilweise verdeckt oder beschönigt werden) unterstellt oder anprangert.

    ich frage mich: was bitte ist eine patriachaische Machtstruktur in den obersten Etagen der Konzerne, wo immer die gleichen Köpfe mit gleichen Geschlechtern auf den gleichen Posten sich gegenseitig die Macht zu schachern denn anderes als „Korruption und Willkür“. der aktuelle Zustand ist eine Bananrepublik-Artige Mafiöse Struktur.
    Ihr wisst das . Warum werft Ihr Nebelkerzen? Wovor habt ihr Angst?

    Danke daher Irmonen das Thema etwas weiter zu sehen und sich genau mit dem Knacke-Punkt auseinanderzusetzen: das 1-Dimensionale-Wertesystem unserer Gesellschaft.. Geld regiert die Welt.

  8. Tester sagt:

    @ ice-dealer: die „patriarcharische Machtstruktur“ ist5 keine künstliche Erfindung, sondern die natürliche Ordnung der Dinge, die sich aus den Notwendigkeiten/Gegebenheiten des Alltags entwickelt hat. Alles andere ist ein rein ideologischer, pseudo-philosophischer Unsinn.

  9. DreiZt sagt:

    Ich weiß auch nicht, was der Aufriss soll. Zumindest bei der Führungsebene großer Unternehmen wird sich durch eine Frauenquote eh nichts ändern. Ausser das Frauen vielleicht noch ’nen Stück härter drauf sind. 😉

    Dennoch bin ich der Meinung, dass der beste für die Arbeit genommen werden sollte, jetzt mal allgemein gesprochen und nicht auf irgendwelche Führungsposition in DAX-Unternehmen bezogen.

  10. DreiZt sagt:

    Edith sagt: Der oder die Beste. 😀

  11. senseinchaos sagt:

    Dann gibt es bald Wasserstoffboembchen fuer die Handtasche und das Trinkwasser fluoridiert nicht nur dein Gehirn sondern dir fallen auch die Haare an den Beinen aus. Und wer soll die Milliarden Rinder fuer McDonalds totstreicheln?
    Nee funktioniert nicht. Geld regiert die Welt, Geld ist schmutzig, Maenner sind schmutzig. Passt zusammen. Ist schon in Ordnung dass die den Frauenanteil auf 30% beschraenken wollen!

  12. […] IKnews: Frauenquote – Bananenrepublik in der Planwirtschaft? […]

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