Haptische Hologramme schließen Lücke in der Virtual Reality

business man point virtual buttons in server room

Fühlen ist Glauben, so beginnt der Artikel im New Scientist und es ist noch viel mehr, die Haptik macht vieles erst erlebbar. Seit den ersten Gehversuchen in den 90er Jahren, hat sich auf dem Gebiet sehr viel getan. Eines aber stellt die Protagonisten der Szene schon lange auf die Probe, VR zu fühlen. Ben Lang und seine Kollegen an der University of Bristol(GB), wollen diese Lücke nun schließen. Ein Gerät das Schallwellen absondert, soll die Virtual Reality nun in die reale Welt adaptieren. Lässt man die Bedenken wegen des bereits vorhandenen Realitätsverlustes der Menschen außen vor, eine spannende Technologie mit erheblichem Potential.


Vermutlich wird wieder eine Branche den Vorreiter spielen, die Sexindustrie. Sex sells ist nicht erst seit heute die Devise und dort wird dringend eine neue Basisinovation gebraucht, ansonsten macht der letzte dann das Licht aus. Im Laufe der Jahre wurde an Allerhand Technologien gearbeitet um dem Business wieder auf die Beine zu helfen, sogar Pornos werden in 3D gedreht. All das konnte jedoch nichts gegen die massiv wachsende – oft kostenlose – Konkurrenz aus dem Internet ausrichten. Das Interesse der Branche an der neuen Technologie dürfte also gewaltig sein.

Auch in vielen anderen Bereichen wird sich die Technologie seinen Weg bahnen, ob in Spielen, der Medizin oder im Design. Dinge nur zu sehen ist das Eine, sie zu fühlen bringt eine neue Dimension mit sich.

Das Team entwickelte einen Leap Motion Sensor, um die genaue Position der Hände eines Nutzers zu ermitteln. Im Bezug auf das virtuelle Objekt kann die Anlage Ultraschall zur richtigen Zeit und mit der richtigen Frequenz senden, um das Gefühl der Berührung von verschiedenen Teilen des Objekts zu imitieren. Natürlich steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen, das Potential ist allerdings gewaltig. Eines bleibt noch zu hoffen, dass die Menschen nicht so großes Gefallen daran finden, dass Sie endgültig den Anschluss an die Realität verlieren. Diese Gefahr ist nicht zu vernachlässigen, bereits jetzt adaptieren viele Menschen das Leben aus dem World Wide Web in ihren normalen Tagesablauf.

Carpe diem

Quelle: http://www.newscientist.com/article/dn26640-haptic-holograms-let-you-touch-the-void-in-vr.html


3 Responses to Haptische Hologramme schließen Lücke in der Virtual Reality

  1. Irmonen sagt:

    …“ Dinge nur zu sehen ist das Eine, sie zu fühlen bringt eine neue Dimension mit sich. …“
    ???
    die Haptik alleine ist noch kein wahres Fühlen und Empfinden.

    Eines der wichtigsten Entwicklungsschritte in der Kindheit ist es zu lernen, Gefühle differenzieren und benennen zu können. Ist diese Entwicklung gestört so kommt es zu schwerwiegenden Störungen psycho-somatischen Störungen.

  2. Irmonen sagt:

    http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/EMOTION/EmotionEntwicklung.shtml

    III. Emotionale Ebene
    ➡Emotionale Kommunikation nach innen
    3.1 Eingeschränkte Affektgenerierung: Dem Patienten sind bestimmte Affekte nicht
    verfügbar und können auch mimisch und sprachlich nicht ausgedrückt werden.
    3.2 Eingeschränkte Fantasietätigkeit: Es ist dem Patienten schwer möglich, Fantasien
    zu entwerfen und sie handlungsvorbereitend zu nutzen.
    3.3 Eingeschränktes Körperselbst: Die emotionale Wahrnehmung des eigenen Körpers
    und dessen emotionale Lebendigkeit sind eingeschränkt.
    ➡Emotionale Kommunikation mit anderen
    3.4 Eingeschränkte Kontaktfähigkeit: Es fällt schwer, anderen gegenüber Gefühle zuzulassen,
    Besetzungen zu wagen und ein Wir-Gefühl (Reziprozität) anzustreben.
    3.5 Eingeschränkter Affektausdruck: Es fällt schwer, eigene Affekte für andere deutlich
    erkennbar auszudrücken und sich von den Affekten anderer erreichen zu
    lassen.
    3.6 Eingeschränkte Empathie Fähigkeit: Es fällt schwer, sich in die Innenwelt eines anderen
    hineinzuversetzen und die Situation aus seiner Perspektive zu betrachten.

    http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Musterseiten/978-3-7945-2531-7_kap4.pdf

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