Die Rastlosigkeit verdrängt Besinnlichkeit

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Vorneweg möchte ich festhalten dass dieser Artikel möglicherweise etwas Konfus werden wird, da ich die Gedanken so niederschreiben werde wie sie kommen. Möglicherweise ist dieses Phänomen auch nicht so stark verbreitet wie ich das vermute, auf mich jedenfalls wirkt es so. Besonders in der Weihnachtszeit fällt es mir immer wieder auf und auch vor mir selbst macht es nicht halt. Das aber heißt nicht, dass man nicht durch eigene Anstrengungen das eigene Leben aufpeppen kann. Im folgenden meine Überlegungen dazu.


Der Verlust von „Qulitätszeit“ war eine Formulierung, die ich kürzlich in irgendeinem Beitrag nebenbei gelesen habe. Nebenbei ist hier aber genau der entscheidende Punkt. Beim lesen von unzähligen Webseiten war dieser Beitrag irgendwie darunter. Da dieser eher im Bereich der Philosophie zu verorten ist, gehörte er auch nicht primär in mein Beuteschema. Viel später an dem Tag – als ich in der Badewanne saß – begann der Keim welcher sich an meine Synapsen klammerte zu sprießen.

Eigentlich bin ich im Augenblick ohne eine klassische Beschäftigung, man sollte also denken es stünde mehr Zeit als „normal“ zur Verfügung. Dass dieses in der Realität nicht der Fall zu sein scheint, versichere ich Ihnen aus voller Überzeugung. Die Tage kommen und gehen in einem schier unendlichen Strudel aus Raum und Zeit, manchmal mit einer Geschwindigkeit die einen selbst verblüfft. Doch woran liegt das eigentlich ?

Während ich in der Badewanne sass, war ich von diesem Gedanken gefesselt und begann meinen Tagesablauf zu analysieren. Irgendwie bin ich zufrieden, aber wirklich glücklich empfand ich mich im Augenblick nicht. Woran konnte das liegen, war doch soweit eigentlich alles zu meiner Zufriedenheit?

Zum einen spielt sicherlich die wahnsinnige Erschöpfung eine Rolle, die Vergangenen Jahre waren ein Dauerlauf ohne wirkliche Pause. Das alleine aber konnte es nicht sein. Intuitiv spürte ich, da musste etwas Anderes, wichtigeres sein was mich daran hindert glücklich zu sein, also kreisten meine Gedanken weiter. Ich wollte mich nicht damit begnügen einfach nur zufrieden zu sein, dass erfüllt mich nicht innerlich – soweit war mir das klar. Ich dachte darüber nach was mich daran hindert wirklich glücklich zu sein, was eine Herkulesaufgabe zu sein schien. Ich wusste aber wie sich wirklich glücklich sein anfühlt und mir war klar, der augenblickliche Zustand war davon ein gutes Stück entfernt.

Natürlich habe ich mich gefragt, ob es wohl mit meiner Arbeit, also den Recherchen und Artikeln zu tun hat, die meist eben keinen wirklich positiven Einfluss auf mich haben dürften. Nach einer tieferen Überlegung konnte ich das aber ausschließen. Ich bin einfach süchtig nach Informationen und Wissen macht mich glücklich. Den Einfluss auf mein persönliches Leben lasse ich schon lange nicht mehr zu. Mittlerweile sind Informationen für mich zu einer absolut sachlichen Angelegenheit geworden, auch wenn wirklich traurige Dinge natürlich einen gewissen emotionalen Einschlag haben. Das ist aber temporär und hat nicht die langfristigen Auswirkungen auf mich, die zu spüren sind.

Nachdem sich meine Haut schon fast aufgelöst hatte, schoss mir abermals dieser Begriff der „Qualitätszeit“ in den Kopf. Er schien mich nicht loslassen zu wollen. Was ist denn eigentlich „Qualitätszeit“ und warum ließ der Gedanke mich nicht los?

Die folgende Definition entspricht natürlich nur meiner eigenen Situation, aber vielleicht lassen sich daraus auch für den Leser einige Parallelen ableiten. Heute verbringt man sehr viel Zeit vor dem Computer was für mich ganz sicher nicht zur „QZ“ zählt. Die Kinder sind am Spielen, der „Alte“ am lesen und die Frau macht so dies und das. Hierbei geraten immer mehr der Kleinigkeiten in den Hintergrund, welche für das wirkliche Glück von elementarer Bedeutung zu sein scheinen. Zumindest habe ich das für mich so herausgefunden. Spielerunden im Kreise der Familie werden zur absoluten Seltenheit, Details spielen immer weniger eine Rolle. Auch die kleinen Traditionen verlieren sich immer mehr, so mein Eindruck.

Es gibt in meinen Augen aber noch zwei weitere Kategorien von „Qualitätszeit“ die ich erwähnen möchte. Zwei bei Menschen die – wie in meinem Fall – Familie haben. Zum einen ist das die Qualitätszeit mit dem Partner, die auch immer seltener wird und zu guter Letzt die Qualitätszeit für einen selbst.

Lassen wir die frisch Verliebten einmal aussen vor und beschränken uns auf die langjährigen Partnerschaften. Sehr schnell wird alles zu Alltag und aufgrund der gewaltigen Dynamik bekommt man das Gefühl der Mangel an Zeit ließe kaum noch Zeit für die liebevollen Details. Nach einem hastigen Tag wird alles auf ein Minimum beschränkt, eigentlich Purismus pur. Hier liegt eine große Gefahr, zumindest empfinde ich das so. Wenn dann die Zweisamkeit seinen Platz bekommt, läuft im Hintergrund immer ein Fernseher oder ein quiekendes Tablett oder Smartphone fordert die Aufmerksamkeit. Wo bleibt da Zeit, beispielsweise um einfach bei Kerzenschein und schöner Musik im Hintergrund kuschelnd über Dinge zu sprechen die einem auf dem Herzen liegen? Das Abendbrot was liebevoll hergerichtet zum Verweilen einläd, oder den gemütlichen Spaziergang – Arm in Arm? Natürlich wird dem Hier und Da mal etwas Zeit eingeräumt, aber das wirkt oft doch eher wie ein Pflichtprogramm als dem Genuss der eigentlich elementaren Qualitätszeit.

Die Qualitätszeit für sich selbst gehört auch zu den Wichtigsten, wie ich finde. Das kann ein gutes Buch sein, das Träumen oder Philosophieren, oder auch der Gang in ein Sportstudio. Man kommt sehr leicht in die Verlegenheit zu meinen etwas zu verpassen. Man hetzt sich selber ab und zerstört sich die Möglichkeit die Akkus mal wieder zu laden und sich selbst auf Vordermann zu bringen. Dabei ist es völlig egal ob einem dabei eine verpasste Chance am Aktienmarkt, eine verpasste Nachricht, eine verpasste Statusmeldung eines Bekannten oder die Angst irgendetwas anders die Zeit raubt. Moment, eigentlich rauben uns nicht diese Dinge die Zeit, wir sind es selber, die in den Prioritäten einfach falsch liegen. Wenn wir es zulassen, dann wirkt die Virtuell Reality wie ein schwarzes Loch. Wer kennt das nicht, stundenlang vor dem Bildschirm oder Fernseher zugebracht zu haben und sich dann völlig erschrocken der Uhrzeit bewusst zu werden? Was von all dem ist von Bestand? Was davon ist wirklich notwendig?

Wie ich bereits im oberen Teil des Artikel geschrieben habe, bereitet mir Wissen ungeheure Freude. Aus diesem Grund empfinde ich also auch die Recherche im Netz nicht als pure Verschwendung. Was mir aber klar geworden ist, ich muss ausreichend Zeit für „Qualitätszeit“ aufbringen. In Kanada viel mir das sehr viel einfacher, da dort die Uhren einfach anders ticken. Hier muss ich mich und mein Umfeld ein wenig dazu zwingen. Man muss sich diese Zeiten nehmen. Genau hier liegt die Schwierigkeit.

Wenn man diese Tagesabläufe gewohnt ist, braucht es eine gewisse Disziplin und auch Anstrengung um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Für mich habe ich beschlossen mir eine gewisse Zeit pro Woche zu verordnen, welche ich nur nutze um die Qualitätszeit zu haben. Mancher Leser mag sich nun fragen was ich hier für einen Unsinn schreibe, aber fragen Sie sich einmal wie viel dieser Zeit Sie in der Woche tatsächlich haben. Das wird nicht für alle gelten, aber ich vermute wenn man sich mit diesem Gedanken beschäftigt, wird man doch erstaunt sein, wie wenig davon man eigentlich wirklich lebt. Man darf nicht zulassen, dass einem die Lebenszeit mittels VR wie durch ein Schwarzes Loch einfach abgesaugt wird. Erobern Sie sich Ihr Glück zurück, Stück für Stück. Die Anstrengung ist es wert, Sie werden es sehen. Die Erde dreht sich auch weiter wenn man nicht jeden Augenblick genau weiß was der Rest der Welt in dem Augenblick tut. Ein wenig Ruhe für den Geist und die Seele machen glücklich und stark für diese rastlosen Zeiten.

Wie angekündigt könnten diese Zeilen etwas konfus wirken, aber wenn man versucht ein derart komplexes Thema – emotional getrieben – zu beschreiben, ist Sachlichkeit und Strukturierung eher schwierig zu erhalten. Ich hoffe das trotzdem erkennbar ist worauf ich mit dem Artikel hinaus möchte.

Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich alles Glück der Erde und den Genuss Ihrer persönlichen „Qualitätszeit“. Einen schönen zweiten Advent und Carpe diem


16 Responses to Die Rastlosigkeit verdrängt Besinnlichkeit

  1. Irmonen sagt:

    Aufgewachsen in einer kleinen Stadt habe ich noch genau in Erinnerung als die erste )Weihnachtsbeleuchtung der Stadt und der Geschäfte installiert wurde.
    Ich war schockiert.
    Damit wurde ein Innerliches, Besinnliches der stillen Tage, ein zur Ruhe kommen, ein Seelisches, für immer zugunsten des Kommerz ruiniert. Jetzt hat des Geld alles fest im Griff und man kann sich dem kaum mehr entziehen, nicht mit den Augen, nicht mit den Ohren.

    Wer hat das damals eigentlich noch bemerkt? Die Mehrheit war begeistert und so ist es immer wenn subtile Zerstörung stattfindet.

  2. dontango sagt:

    Nee, nix konfus. Dein Artikel trifft es auf den Punkt, konnte mich da absolut wiederfinden.
    Ich bin auch ein Nachrichten-Junkie und Step by Step kommen immer mehr Seiten dazu, die es zu durchforsten gilt.
    Bei mir hat zusätzlich der Streß an der Arbeit über ide Jahre hinweg zugenommen. So dass ich nach der Arbeit keine Lust auf Konversation oder sonstige eheliche Pflichten habe.
    Da brauche ich meinen Kaffee oder Tee und setze mich vor den PC und lese erstmal was so alles auf der Welt los ist. Oft trifte ich dann ab. Ein Beispiel von neulich: Ich las eine News über die Landung eines Vehikels auf einem Kometen. Da ziehe ich mir dann noch die passende Wikipedia-Artikel zu rein und lande am Ende auf dem Mars bei den Rovern um herauszufinden ob die noch aktiv sind. Am Ende werden noch die geschossenen Fotos dazu angesehen und schon sind wieder 5 Std. rum…

  3. Liberatorfp sagt:

    Wenn ein Mensch gerne tut, was er tut. Wie kann so etwas als Verschwendung bezeichnet werden?

    Ist es dann streng genommen gut oder schlecht wenn jemand Meth oder andere Drogen nimmt und sich somit seine quantitative Lebenszeit verringert.

    Aber ist ein langes Leben mit Familie, Kinder und Enkelkinder immer der Idealste ? Will wirklich jeder sehr alt werden, wenn man die Gebrechlichkeiten des Alters bedenkt? Wenn sich Arzttermine häufen, wenn man nicht mehr fit ist?

    Kann man also jemanden moralisch/philosophisch/rechtlich/ verurteilen wenn dieser nur den 30. oder 40. Lebensjahr erreicht aufgrund von Drogenkonsum oder Ähnliches?

    Ist der Satz „better to burn out than fade away“ vielleicht doch die vernünftigere Denkweise wenn man nicht mehr nur die quantitative Lebenszeit als Maß nimmt? Denn das wird ja als Maß genommen, die Lebenszeit, je mehr davon, desto besser heisst doch die Devise!? Aber woher kommt diese Selbstverständlichkeit?

    Was meint ihr, meine Damen und Herren ?

  4. Jens Blecker sagt:

    @Liberatorfp ich denke du hast nicht wirklich verstanden worauf ich in dem Artikel hinaus möchte, aber das ist auch nicht weiter wild. Jeder so wie er es eben am besten findet.

  5. crazydiver sagt:

    @ dontango: gehe absolut konform und ein Spiegelbild meiner selbst.

    @ Jens Blecker: Besten Dank für diesen absolut treffenden Artikel!

    Schon lange fehlt mir die Zeit, die entsprechenden Seiten direkt anzusurfen, so lese ich ausschliesslich über RSS die ganzen Blogs. Diese Liste derer wurden länger und länger.

    Das kann so nicht weitergehen. Inspiriert von dem Artikel hab ich mir nun die Liste der RSS-Feeds zur Brust genommen und rigoros zusammengestrichen und komprimiert. Weit über die Hälfte ging dabei über den Jordan, was mir mindestens eine Stunde qualitative Zeit täglich mehr geben sollte.

    Nun gilt es, diese Zeit auch so zu nutzen!

  6. Amilus sagt:

    Deutliche wahrhaftige Zeilen, lieber Jens B. Von konfus kann sicher nicht die Rede sein. Sie haben es auf den Punkt gebracht. Als ausdauernder Besucher dieser Seite bin ich überrascht, was die Breitbandigkeit der Themen betrifft. Schon so manches mal fragte ich mich, ob dies alles aus der Feder/Taste eines Menschen stammen kann?
    Diese generalistischintegre wissens-und erkenntnis Vermittlung ihrer Seite hinterlässt bei mir bleibenden Eindruck und spornt zum Nachdenken an. Respekt und Danke!

  7. expat2001 sagt:

    Ola boa noite, hat eigentlich jemand von euch jemanden nahe, der von all diesen Sachen uberhaupt nichts wissen will, und die/der/das alles andere besser und anders Weiss und ist? So ist es! Erst ist es der eigene Maulheld der sagt, lass es sein, ist es nicht wert, geh langsamer…blablabla. Und dann redet man nur noch mit sich selber…Dort ist die Arbeit: erst sich selbst, dann die Familie, dann die freunde und Verwandten dann die Nachbarn…und die Zeit vergeht.!!! Ich bin nach wie vor bei mir selber…das dauert. Abraço Ralph

  8. Ice-Dealer sagt:

    hier empfehle ich die doku http://www.arte.tv/guide/de/040409-000/speed-auf-der-suche-nach-der-verlorenen-zeit

    interessanet ansätze..

    „Nur Verzicht macht frei“ .. oder vielleicht einfach ein genug akzeptieren.. und der bewuste genuss gegen die quantitative gier..

  9. Zitat:
    „“Nur Verzicht macht frei” .. oder vielleicht einfach ein genug akzeptieren.. und der bewuste genuss gegen die quantitative gier.“

    Genau so ist es – früher war die Mäßigung oder Bescheidenheit mal eine Tugend gewesen, aber Tugenden sind ja gerade nicht so angesagt.

    Wer es übertreibt – landet im Burnout – glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung.

  10. dieter e. sagt:

    Zur „Qualitätszeit“ möchte ich Euch ein neues Buch sehr empfehlen!

    Hier die Mail von Bernd C. Trümper:

    Hallo,
    Du hast sicher mitbekommen, dass mein Buch „Quality Time – Bewusst miteinander leben und die Zeit wertvoll nutzen“ seit zwei Monaten im Handel ist.

    Wenn Du etwas mehr über das Buch erfahren möchtest, schaue doch einmal auf http://www.truemper.org vorbei. Dort findest Du unter anderem „Stimmen zum Buch“ und den Link zu meinem Youtubechannel „Bernd C. Truemper“, wo z. B. der komplette Mitschnitt meiner Buchlesung aus der Premierefeier im September als Videoclip zu sehen ist.
    Auch bei Amazon.de findest Du neben einigen Rezensionen und meiner Autorenseite die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu nehmen.

    Inzwischen habe ich zahlreiche begeisterte Rückmeldungen von Lesern des Buches erhalten, die mir bestätigen, was ich selbst glaube:
    Wer die wichtigsten Menschen in seinem Leben wirklich liebt, tut sich und ihnen einen sehr großen Gefallen, wenn er „Quality Time“ liest. Dieses Buch zu lesen ist möglicherweise das wichtigste und größte Weihnachtsgeschenk, was Sie Ihren Kindern, Ihrem Partner, Ihren Eltern und sich selbst machen können.
    Habe ich Dich neugierig gemacht?

    Dann lasse mich einfach per Email (bitte an info@my-qt.de) wissen, wo ich Dein Exemplar hinsenden darf und ob Du eine Widmung und/oder Signierung möchtest. Wenn Du noch Weihnachtsgeschenke suchst, sende ich Dir natürlich auch gerne mehrere Exemplare.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir nach dem Lesen ein kleines Feedback zukommen lassen würdest.

    Ganz liebe Grüße,

    Bernd C. Trümper
    Liebe Grüße,

    Bernd C. Trümper
    Pastor
    Christus Centrum Limburg

    Postadresse:
    Schulstrasse 5
    65558 Heistenbach
    pastor@cclm.de
    Deutschland/Germany
    Tel: 0049-6432-83780
    Fax: 0049-6432-98174
    http://www.cclm.de

    Veranstaltungsort:
    Josef-Ludwig-Straße 2
    65549 Limburg (keine Postadresse)
    Gottesdienste: Sonntags um 10:00 Uhr.

  11. Govan sagt:

    Einen liebevollen Tag..

    Ich hatte deine Gedanken bereits gestern Abend gelassen , hätte auch schon schreiben können…

    Doch war mir das Korsett aus dem ich. Hätte schreiben könne zu fest , zu zeitig …

    Ist das Wort Qualitätsziel nicht schon ein Korsett .
    Da es eine Maxime von Begrenztheit vor gibt?

    Qualität IST ein aus meiner Sicht ein zeitloser Raum.
    Und welches tunt, handeln und Gefühl ich innerhalb dieser , meiner Lebensraums aus lebe
    Innerhalb der Zeitlosigkeit macht den Moment lebenswert .

    Sich In ein Korsett schnüren ,durch vorgegeben und selbst bestimmte Zeitfenster , verhindert die Lebensqualität .

    Für mich betrachte ist es von daher egal ob es eien höndygeneration gibt , die zeitlos sich auslebt.

    Viele mögen das als gefangen empfinden .
    Liegt möglicherweise daran das sie innerhalb einer andern Lebensqualität keine zu Gangrän erhalten .
    Oder gar aus gegrenzt werden, sich für zu wichtig nehmen .

    Es gibt da so einiges was Qualität für den einen oder anderen ist .

    Ich für mich stelle fest das es die räumliche Begrenzung ist die von außen oder innen eine Lebensqualität behindert.

    Für mich also im schon der begriff Qualitätszeit , bereits ein trojanisches Pferd ist.

    In diesem diesem Sinne kostest aus und seit zeitlos.
    Govan

  12. chris123 sagt:

    Ich denke dass man das meiste auf Eustress und Distress zurück führen kann.

    Entweder ein Mensch macht gar nichts. Dann wird er unglücklich weil er nicht dazu geschaffen wurde DEN GANZEN TAG WIE EIN STEIN ZU SEIN. Er kommt dann auf lauter Unsinn.

    Andere Alternative, der Mensch stresst sich bzw. lässt sich negativ stressen.

    Auch ÜBERFORDERUNG ist so ein negativer Stress und den gibt es zu Hauf, wird oben ja auch ausreichend beschrieben bzgl. der Fülle an Informationen und was man alles noch verarbeiten will und kann usw. Die Globalisierung hat den Raum dieser Überforderung extrem ERWEITERT. Allein die ganze VT Diskussion ist doch letztendlich das Anspielen auf diese Raumausdehnung die schwierig überschaubar ist. Die VRs bzw. Drahtzieher verschanzen sich also hinter der Komplexität dieser Raumausdehnung.

    Vergleicht es mal so: Wenn man einen Schüler hätte und für den wäre noch so ziemlich alles in dem was er lernen und verstehen will „Neuland“, dann würde man ja auch nicht dem Schüler sagen: Weil Du jetzt Dir Gedanken machst über das was Du lernen willst, deshalb bist du ein Verschwörungs-Schüler (VS …). So geschieht es aber auf der politischen Ebene. Die ganze VT Diskussion basiert ja nicht darauf, dass jene welche es vorwerfen wie ein Lehrer handeln und sagen „ok, dann erkläre ich Dir das jetzt mal“ oder „Du siehst hier was falsch, da gibt es einen Missing Link den Du nicht siehst“. Im Gegenteil: Man lässt WILLENTLICH den Schüler hängen so dass der einen enorm mühsamen Weg hat bis er am Ende dennoch das Ziel findet. Ganz schön stressig und nervig: Viele Umwegen, im Kreis laufen, Sackgassen etc. Die Verbrecher dahinter verfolgen aber OFFENSICHTLICH diese Irrweg-Strategie sonst würden sie Aufklärungskapazitäten stellen. An Geld dafür fehlt es ihnen nicht. Sie WOLLEN NCIHT! Zu einem VT gehört also immer auch das Gegenstück, des VRs der AUFKLÄRUNG UND TRANSPARENZ NICHT WILL.

    Damit wird auch die ganze Demokratiediskussion zur Farce weil sie von dieser Transparenz eigentlich lebt. Denn, wie will ein Bürger am Ende z.B. bei der Wahl eine gescheite Entscheidung treffen, wenn die Exekutoren (beauftragt oder nicht mal egal) aus dem ganzen Gespann den reinsten Irrgarten pflastern.

    Jetzt kann ein Otto-Normal-Bürger sagen: Ok, ich distanziere mich von all dem und gehe gar nicht mehr. Setze mich auf die nächste Bank und schaue den Vögelchen zu. Die absolute Mehrheit der Menschen orientiert sich jedoch an den Wegen DIE SIE VON SCHULE ÜBER AUSBILDUNG AN VON OBEN VORGEGEBEN / DIKTIERT BEKOMMEN haben. Ich nenne es die SYSTEMISCHEN WEGE und diejenigen die sie gehen DIE SYSTEMLINGE. Sind quasi AUSGETRETENE PFADE wo immer die Kutschen entlangfahren weil Kutschen nun mal da entlang fahren. Die Spurrillen sind unübersehbar und im Schlimmsten Fall wie der Oregon Trail nach Kalifornien, metertief in den Sandstein geschliefen wie eine Eisenbahnlinie.

    Diese Systemlinge werden AUF IHRE ART GLÜCKLICH um auf das Wort „Glück“ zu kommen. Systemkonformität schafft glücklich sein in einem System-Konglomerat. Mit Konglomerat meine ich dass die einzelnen Insel-Systeme (der Jurist, der Polizist, der Steuerberater, der Pfarrer etc.) ein Konglomerat bilden was generell mal systemkonform schlüssig ist. Der Grossteil dieses Systemkonglomerats definiert sich durch Vorschriften, Durchführungsverordnungen und Gestzesbücher zu verschiedensten Systemthemen. Wenn man also (WICHTIG!!!) OBERFLÄCHLICH die Sache sieht, sieht die Welt heil aus. Ist ja alles SO SCHÖN GEREGELT. Fühlt man sich WOHL GEFÜHRT zu werden, ORIENTIERT zu sein. Ist ja Mist wenn man ständig mit der Stange im Nebel klopft, gell?

    Wenn man jetzt einen Systemling aber LOGISCH aufs Glatteis bringt, dann wird er gegen Dich aggressiv bis hin zu zornig. Dis dahin dass er mit Dir nicht mehr reden will, Nichts mehr mit Dir zu tun haben will. Ein Systemling fühlt sich in SEINEM / UNSEREM SYSTEM NÄMLICH WOHL und GLÜCKLICH. Du raubst ihm also als „Revoluzer“ mit Deiner „alternativen Darstellung“ seiner logischen Inkonsistenz, SEIN Glück und darauf reagiert er AUFFÄLLIG allergisch.

    Wunderschön ist es einem Systemling mit den Gestzeslagen und Interpretationen ANDERER Länder zu konfrontieren. Wo es eben ganz anders verstanden und interpretiert wird. Dass er es durch Schweigen AUSSITZEN versucht, ist so der Standard. Dass er sich damit auseinander setzt und das mal hinterfragt warum das anderswo auch anders sein kann -> FEHLANZEIGE!!! Der Systemling kennt nur SEIN NATIONALES GESETZ was er GELERNT hat und so lange rein gepaukt hat, dass dies ja zwangsläufig nur das EINZIG WAHRE sein KANN. Das ist SEINE LEHRE, UNSERE LEHRE, Das ABSOLUTUM. Was würde sein Beruf, seine Bestimmung noch ausmachen, wenn seine ganze Ausbildung und alles was er da jahrzehntelang mühsam aufgebaut hat, plötzlich zur Disposition stünde, in Frage gestellt würde … Es würde ihn aus der GEBORGENHEIT des Systemkonglomerates reissen. Das wäre doch das totale Unglück!

    Schaut um Euch rum, Ihr werdet lauter glückliche Systemlinge sehen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern in jedem Land. Systemling = glücklich sein! Jetzt kommt es eben drauf an ob man auch BILLIG sein kann, denn Systemling kennzeichnet auch eine sehr billige Lebenseinstellung, ein sehr billiger Wertekonstrukt an dem alles klappern darf.

    Wenn Du in einer solchen Welt aber auf ANSPRUCH diesbezüglich stehst, dann wirst Du ziemlich einsam sein. Ist ein Leben in den Randbereichen des Systems erfreulich? Ist es erfreulich wenn man von Systemlingen umzingelt ist die alles daran setzen auf Dich allergisch zu reagieren wenn Du IHRE WELT in Frage stellst? Nun, das ist das Schicksal der „alternativen Medien“, des Freidenkers oder wie RT sich umschreibt „des fehlenden Parts“. Man wird von den Systemlingen angegriffen werden weil man ihre Welt in Frage stellt und gefährdet: Die Gefährder!

    Die globale Elite tut aber genau das mit dem einfachen Bürgern incl. aller Systemlinge oder was ist das mit der EU und den neuen zentralen ARTFREMDEN VORGABEN. Und siehe da, das Image der EU ist schlecht. Wer das oben nachvollziehen konnte, weiss warum. Das Schaffen neuer Systemkonglomerate VON OBEN, schafft ja auch den Bruch mit alten Systemen so wie es der kleine einsame Revoluzer oder Blogger VON UNTEN tut. Auch die globale Elite hat also dasselbe Problem wie der Blogger. Sie stellen die Systemlinge und ihre Einbettung in Frage. Das MOTIV der beiden Seiten, lassen wir mal offen. Ich will nur mal hinweisen dass es in beiden Fällen unglücklich macht, nervig wird, Distress verursacht.

    Kommen wir jetzt mal zum Eustress. Dann ist das doch etwas aufbauendes. So lange wie mir da nicht zu viele Schranken im Wege stehen und es „keinen Spass mehr macht“. Wenn man also glücklich im Sinne des Eustress werden will, dann arbeitet man an Dingen die einem Spass machen und macht da was draus. Die Vereine, Clubs etc. sind voll von solchen Hobbyisten. Man kann das als Ablenkungsmanöver sehen, man kann es aber auch sehen als etwas um seinem eigenen Wesen gerecht zu werden.

    Am Ende hast Du diese 2 Stressformen gegeneinander konkurrieren. Der Distress dem Du Dich systembedingt nicht entziehen kannst ausser Du bist ganz billig. Wenn Du diesem systembedingten Distress keine Gegenkraft im Sinne von Eustress entgegen stellst, dann gewinnt ersterer Die Oberhand, führt zu Depressionen, Frust, Sinnfragen etc. Du kannst im Distress genauso aufgehen wie im Eustress. Die alternativen Medien und Blogger haben das historische Schicksal im Distress mit den Systemkonglomerat zu stehen. Es ist kein leichter Weg. Würde aber keiner „kämpfen“ und jeder würde sich BILLIG aus der Affäre ziehen, hätten die Betrüger und Lügner gewonnen. Um hier nicht auf Dauer einen Burnout zu bekommen, darf so ein „Kämpfer“ auch den Eustress nicht vergessen. Und der kann wie Jens oben beschrieb ja viele Fragestellungen aufwerfen z.B. auch die Relation mit der Familie, des Konsumdenkens, der Freizeitgestaltung, dem Kairos, der Zeit im Sinne „alles braucht seine Zeit“ usw.

    Das Glück ist entscheidend von Deinem Verantwortungsgefühl im Kontext Deines Wertegerüstes abhängig. Hast Du ein Wertegerüst oder hängst Du eh die Fahne nach dem Wind und das wichtigste Gesetz für Dich ist „I feel good“? Empfindest Du ein Verantwortungsgefühl diesbezüglich zu Folgegenerationen oder ist Dein Leispruch „nach mir die Sintflut, ist mir doch Sch… egal. Haupstache MIR geht es heute gut!“ Der Systemling denkt nur daran dass es IHM heute gut geht. Und darin wird er auch auf seine Art „glücklich“. Alles wo seine systemischen Luxusgarantien eingeengt werden, da revolutiert er. Ein neues EU-Gesetz z.B. was ihm ein Stückchen abschneidet etc. und schon ist er auf der Strasse! Aber sicher nicht wegen höherer Dinge oder Ideale. Die sind ihm eigentlich Schei… egal solange es IHM SELBST gut geht. Auch die systemfremden Arikaner wie Hutsis oder Tutsis die sich zu Millionen parallel zu 9/11 abgeschlachtet haben, waren ihm Schei… egal. War ja nicht innerhalb seiner Systemwelt. Wohl aber waren die ca. 4000 Leute die aus den Türmen flogen Teil seiner systemischen Welt! Der Systemling widerspricht sich also in der Logik der Menschenleben und dass jedes gleich viel wert sei. Aber wenn man mit dieser BILLIGEN und WIDERSPRÜCHLICHEN Einstellung leben kann, dann wird man eben „glücklich systemkonform zu trauern“ (machen ja alle um mich rum!) während das systemfremde Leid in viel schlimmeren Ausmass eigentlich gar nicht gross tangiert (tangiert ja keinen um mich rum!)

  13. chris123 sagt:

    Noch eine Anmerkung die mir wichtig erscheint: Distress lässt sich in Eustress umpolen wenn man zäh und ausdauernd ist. Wenn Du Distress als einen Weg von A nach Z siehst und Du steckst auf M frustriert fest, dann ist Deine innere Kraft auch M und N zu meistern entscheidend um am Ende doch Z zu erreichen und zu sagen: Wow, habe ich doch geschafft. Dann bist Du glücklich obwohl Du dazwischen mal unglücklich und frustriert mit der Lage warst. Im Rückblick ist die Sache also doch gut geworden und im Rückblick sieht dann alles anders aus. Wer jedoch auf M oder N umkehrt oder aussteigt, der wird das quasi sein Leben lang als „negative Erfahrung“ mit sich führen. Wenn Du diese „Wende zum Guten und Neuen“ im Leben paar mal erlebt hast, dann hast Du den Eindruck „Kämpfen lohnt sich“ und Du gehst eine neue Sache mit viel mehr Eustress an.

    Und, was ich auch festgestellt habe, in dem Punkt M oder N wo Du meintest alles sei festgefressen, da hast Du oft selbst aus Deinem oben beschriebenen „inneren System“ einen Ausbruch geschafft. Hast einen „neuen Ansatz oder Weg“ gefunden und gemerkt dass Du Dich in Deinem eigenen System verfangen hattest, dass Du „Systemling Deiner selbst“ warst was Dir an M und N so Probleme bereitet hat. Hast Du die kritischen Punkte überwunden, bist Du meist auch „über Dich selbst hinaus gewachsen“. Die Welt danach sieht anders aus.

    Distress in Eustress umwandeln bedeutet also kritische Punkte M und N zu schaffen und danach glücklich zu sein es geschafft zu haben. Es ist das „Glück eines Kämpfers“ das aber viele Menschen nicht teilen können weil es bei Ihnen mit dem Kämpfen nicht so weit her ist. Sie kapitulieren zu schnell.

    Für Deine Familie solltest Du – um es mal bildlich zu formulieren – aber auch immer noch genügend „gemütliche Wald- oder Parkspaziergänge“ parat haben. Schicke sie besser nicht „in die Felsen“, sondern finde auch den entspannten Weg für Euch alle wo der Wegesrand doch spannend sein kann. Solche Wege gibt es ja auch zur genüge. Goldener Mittelweg: Felsen ist gut, aber nicht nur noch Felsen steigen. Dann verlierst Du die Familie die Dir nicht folgen kann / will. Hier wird jeder sein eigenes Gleichgewicht zwischen sich selbst und seinem Umfeld finden müssen. Das eine Extrem ist genauso falsch wie das andere.

  14. Nver2Much sagt:

    Meine Qualitätszeit ist das Leben.

    Egal wie ich es verbringe.

    Schlafe ich mal 10 Stunden, komme ich niemals auf die Idee verschlafen zu haben.

    Das kommt doch immer nur wenn man arbeiten gehen muss.

    Man hat das in der Schule beigebracht bekommen. Niemals zu verschlafen. Da ich die Schule meißtens geschwänzt habe und wenn ich dann doch mal kam mindestens 3 Minuten zu spät war, deshalb habe ich heute einen Job, bei dem ich aufstehen kann wie ich will.

    Keinen juckt es, denn wenn ich da bin, dann bin ich da.

    Hat für meinen Arbeitgeber auch einen Vorteil, ich mach nie krank.

    Und wenn doch dann melde ich es.

    Wenn ich nichts melde, dann komme ich.

    Das ist Qualität.

    Ich arbeitete mal in einer Firma, da waren 3 Minuten zu spät, 15 Minuten auf der Uhr und bei mehmaligen Vorkommen die Kündigung.

    Ich ging damals freiwillig.

    Denn was bringt es mir Arbeiter die pünktlich kommen, dafür aber völlig unmotiviert sind und genau dann beim Feierabend stupfen, wie sie morgens stupfen müssen.

    Sagen wir es mal so herum, wenn Du in die Arbeit gehst und keinen Spaß daran hast, dann frage Dich warum gehst Du arbeiten?

    Wo ist Deine Qualitätszeit während Deiner Arbeit.

    Und nicht das ich immer Spaß an allem habe.

    Wisst Ihr mir fehlt es einfach mal wieder mit offenen Menschen zu sprechen, ich weiß, ich habe sie alle verschlossen, weil sie Ihre Rolladen vor der Wahrheit heunterlassen.

    Nur sind wir jetzt erst bei XY und uns fehlt noch das Z. Ich möchte in diesem Stadium nicht aufgeben.

    Machen wir weiter, es tut sich was.

    Die Antwort auf Ebola und Africa Aid, Radi Aid, für die armen Norweger.

    🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=oJLqyuxm96k

  15. Christian Goldmann sagt:

    @chris123

    Ich lese deine Kommentare immer gern, aber heute muss dich berichtigen, denn die Begriffe Distress und Eustress werden heutzutage kaum noch verwendet, bzw. stehen allgemein in der Kritik.

    Distress (negativer Stress) und Eustress (positiver Stress) sind eher Wahrnehmungsphenomene, die ablaufenden körperlichen Prozesse sind gleich. Du nimmst vielleicht Eustress als positiv und Disstress als negativ wahr, der Körper macht diese Unterscheidung nicht. Für den Körper ist Stress einfach nur Stress, egal wie du es nennst. Es werden in beiden Fällen die gleichen Hormone ausgeschüttet und es finden die entsprechenden Folgereaktionen statt, bis schliesslich die Erschöpfung kommt.

    Das, was wir als Eustress wahrnehmen, ist eigentlich sogar gefährlicher, als der normale Stress. Eustress ist nichts anderes, als Stress der von euphorischen Gefühlen überlagert wird. Durch die Euphorie nehmen wir die Stresssymptome nicht rechtzeitig wahr und überfordern unseren Körper, bis dieser mit Erschöpfung reagiert. Das ist vergleichbar mit zwei Disconächten auf Ecstasy.

    Ein anderes Beispiel für Eustress ist, wenn man ein Computerspiel spielt, bei dem man schnell reagieren muss (und im Laufe des Spieles immer schneller) + entsprechende Belohnungsmechanismen. Der Spieler nimmt Eustress wahr, es ist aufregend, er ist angespannt, er muss aufmerksam sein und immer schneller reagieren. Dem Körper aber ist egal, ob der Spieler den Stress als positiv empfindet, er reagiert so wie er immer auf Stress reagiert. Der Spieler ist jedoch euphorisiert und bemerkt diese Reaktion nicht.

    Zusammenfassend: Stress ist Stress, für den Körper gibt es keinen Unterschied. Disstress in Eustress umzuwandeln bewirkt nur, dass man die Erschöpfung etwas hinauszögert, weil man die Stressreaktion des Körpers mit Euphorie überlagert. Stress ist geistige Anspannung (und später Verspannung) und der kann man nur Entspannung entgegensetzen.

  16. „Sage mir, was hast Du vor mit Deinem einen, wilden, kostbaren Leben?“ (Mary Oliver)

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