Leitartikel: Wird Griechenland zur zweiten Raketenstufe der Krise?

bargeldverbot

Die Präsidentschaftswahlen in Griechenland sind gescheitert, daher wird am 25 Januar neu abgestimmt. Für Griechenland steht alles auf dem Spiel, allerdings könnten sich die Schockwellen – trotz beschönigender Worte der Presse – gegen ganz Europa wenden. Wie ich in einem Artikel bereits gemutmaßt habe, konnte Stavros Dimas nicht genügend Stimmen auf sich vereinen. Die Konsequenzen sind nun hinlänglich bekannt. Auch meine Vermutung, dass die Medien einen Austritt Griechenlands als bereits „eingepreist“ bezeichnen würden, hat sich bewahrheitet. Was aber wenn hier noch völlig unbeachtete Risiken im Raum stehen, welche die ganze Eurozone zum Beben bringen?


Nun Sie werden sich bestimmt noch an das Jahr 2010 erinnern, wo offiziell die „Rettung“ Griechenlands verkündet wurde. Wir sagten bereits damals voraus dass es nur temporär wäre und den Niedergang Griechenlands nach sich ziehen würde. Das massive Austeritätsprogramm und der Ausverkauf des Volksvermögens waren die Garanten dafür. Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, die Korruption in Griechenland wäre durch den Beitritt zum Euro entstanden, die war allerdings auch vorher bereits sehr stark ausgeprägt, nun konnte diese nur besser entlohnt werden.

Betrachtet man die Entwicklung der Verschuldung im Zusammenhang mit dem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, macht das noch einen relativ normalen Eindruck. Hier eine Grafik aus Wikipedia:

Quelle: Wiki - Alex1011

Quelle: Wiki – Alex1011

Kommen wir zunächst zurück auf die anstehenden Wahlen und einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro. Nach wie vor gehe ich davon aus, dass damit zwingend ein Staatsbankrott einhergehen würde. Durch die dramatische Abwertung der „neuen Drachme“ und die auf Euro lautenden Schulden wären für das Land nicht mehr zu bedienen.

Im Normalfall wäre auch hier noch eine gute Chance implementiert, erinnern wir uns Argentinien das seinen Absturz verhindert und die Wettbewerbsfähigkeit 2001 wieder herstellte indem man die Bankkonten einfror und den IWF aus dem Land komplementierte. Vorausgegangen war die Weigerung des Internationalen Währungsfonds eine Kredit-Tranche zu überweisen. Das erinnert alles ein Wenig an die Situation in Griechenland. Ein großer Unterschied besteht allerdings dennoch, das griechische Staatsvermögen wurde bereits raus filetiert und für eine Zwangsverstaatlichung ist das Land einfach zu klein und zu schwach wie ich denke. Damals formulierte ich meine Frage an Wolfgang Schäuble sehr präzise und treffend, würde man Griechenland mit den Sparprogrammen nicht nach dem Vorbild von Reichskanzler Brüning erst richtig in die Krise „hineinsparen“? Das war auf dem European Banking Congress 2010 in Frankfurt, wo alle „Top-Banker“ der Welt anwesend waren. Von Trichet über Weber, von Ackermann über Stark. Man hätte in dem Saal eine Stecknadel fallen hören nachdem ich die Frage gestellt hatte, doch Schäuble wand sich wie eine Blindschleiche sehr gekonnt heraus. Das brachte ihm Standing-Ovations der Anwesenden ein, denn jeder in diesem Saal wusste das ich Recht habe. Brüning war seinerzeit die Planierraupe für den Nationalismus und damit auch für den zweiten Weltkrieg, das möchte ich nur kurz hervorheben.

Der mögliche Staatsbankrott


Angenommen die Syriza gewinnt die Wahlen und stellt zunächst die Bedienung der Schulden wie angekündigt ein. Selbst wenn nicht direkt der Austritt aus dem Euro folgen würde, müsste dem ein Riegel vorgeschoben werden um eben nicht weitere „Nachahmungstäter“ zu produzieren. Griechenland ist mit seinem – mittlerweile pulverisierten – Bruttoinlandsprodukt ein Winzling in dem Irrenkarussell. Würden Italien, Spanien oder Frankreich dem Beispiel folgen, die Konsequenzen wären kaum auszudenken.

Sehen wir uns kurz zweit Charts an, um die vermeintlichen positiven Wirkungen der Sparprogramme auf Griechenland etwas genauer zu betrachten:

greece_schulden2014

Trotz „Schuldenschnitt“ und Spraprogrammen ist das Niveau bereits wieder sehr nahe am Spitzenwert angekommen, einzig die Einnahmen sinken sukzessive. Zwar wird der Bevölkerung mittels absurder Sondersteuern weiterhin das Geld aus den Rippen gepresst, aber auch das funktioniert nur eine gewisse Zeit lang. Sehen wir uns zum Vergleich nun noch das Bruttoinlandsprodukt an, wobei zu beherzigen gilt dass der Balken für 2014 geschätzt ist und nicht die reelle Entwicklung abbildet. Tatsächlich lag das BIP von Griechenland 2014 nahe bei 240 Milliarden Dollar und damit weiterhin im Abwärtstrend.

greece_BIP2014

Die wahrscheinlichen Konsequenzen


Es ist mittlerweile egal wohin man in der Eurozone blickt, die Verschuldung ist nur noch durch die „Nullzinspolitik“ tragbar. Bereits ein leichter Anstieg würde die tragenden Säulen der Währungsgemeinschaft in den Abgrund reißen, das ist dem Großteil der Ökonomen klar. Genau aus diesem Grund müsste es auch im Vorfeld zu Maßnahmen wie Kapitalverkehrskontrollen kommen. Dieses hatte ich im Vorfeld von Zypern seinerzeit auch richtig prognostiziert, wobei ich das eher als Testballon und Blaupause gesehen hatte. Im Folgenden zunächst einige Zitate aus Artikeln von mir, danach werde ich die Parallelen erläutern:

März 22, 2013 – Eurozone: Kapitalverkehrskontrollen und Bargeldobergrenzen?
Die Zeichen, dass meine Vermutung nicht sehr daneben lag, verdichten sich. Die Banken in Zypern sind nun schon fast 7 Tage geschlossen und bei der Wiedereröffnung würden diese aus dem Stand kollabieren. Bisher wurden alle von mir vermuteten Restriktionen angesprochen und in Kürze werden wir die Fakten kennen. Ein entscheidender Punkt wird der Geltungsbereich sein. Wird es nur Zypern betreffen oder gleich die ganze Eurozone? Vermutlich zunächst nur Zypern, jedoch ist der Rest dann nur noch eine Formsache. Bereiten Sie sich auf kommende Kapitalverkehrskontrollen und eine Obergrenze für Bargeldabhebungen vor, noch ist es Zeit.

Als ich Vorgestern mit einem befreundeten Analysten sprach, wettete ich, dass in den folgenden Tagen “Kapitalverkehrskontrollen”, ein “geheimes Krisengespräch” und eine “Bargeldobergrenze” kommen würden. Alle diese Punkte sind nun auf dem Tisch.[1]

Bereits sechs Tage später kam, was kommen musste:

März 28, 2013 – EU-Kommission: Billigt Kapitalverkehrskontrollen
Eine weitere Stufe auf dem Weg zu einem provozierten Bankrun ist in Brüssel gezündet worden. In der Erklärung werden die Gefahren für unkontrollierte Geldabflüsse für Zypern aufgegriffen und auf die Destabilisierung für das Finanzsystem in Zypern angeführt. Mit Hinblick darauf billigte die EU-Kommission sowohl die Kapitalverkehrskontrollen als auch die Obergrenzen für die Bargeldauszahlung. Diese Entscheidung dürfte einen ähnlich signalgebenden Charakter haben, wie andere zuvor. Für die Freiheit durch Bargeld ist der letzte Akt angebrochen.[2]

Viele werden sich vermutlich nicht mehr daran erinnern, wie die Krise in Zypern begann. Zunächst waren die beiden größten Banken Zyperns – unter Anderem durch Engagements in Griechenland bei Krediten und Staatsanleihen – in Schieflage geraten. Womit wir bei dem Ursprung der gesamten Krise angekommen wären. Auch in Zypern war es wie im Rest der Welt zunächst also eine „Bankenkrise“. Um dem zu entgehen sprang dann Mitte 2013 der Staat ein und „rettete“ die Banken. Der wiederum hatte seine Staatsanleihen längst in die Katakomben der EZB verklappt, was das Perpetuum Mobile perfekt machte.
Den Ausgang dieser Tragöde dürften Sie ja noch kennen, während die reichen Russen ihre Gelder über eine geöffnete Filiale in London ins Trockene schafften, wurden die einfachen Bürger ordentlich abrasiert.

Was aber hat das mit der aktuellen Situation zu tun, mögen Sie nun fragen. Nun darauf gehe ich im folgenden Abschnitt ein.

Die Parallelen zu Zypern


Die wirtschaftlich interessierten Leser werden bestimmt Mario Draghis „Bazooka“ kennen, die so genannten Outright Monetary Transactions (OMT).Dieses Programm, unter dem die EZB am Sekundärmarkt Geschäfte kurzfristige Anleihen von Staaten des Euro-Währungsgebietes kaufen kann, soll zur Not in unbegrenzter Höhe und Umfang laufen. Was das vermutlich nach sich zieht, werde ich auch im weiteren Verlauf noch erklären. Kommen wir nun aber zu einem weiteren Programm, das die meisten Leser vermutlich schon wieder vergessen haben. Das Securities Markets Programm (SMP). Dieses wurde von der EZB zwischen Mai 2010 und September 2012 durchgeführt um die Banken in der Eurozone mit Liquidität zu versorgen. Mit der Einführung des OMT wurde das SMP eingestellt. Die OMT stellen aus Sicht vieler Ökonomen eine verdeckte monetäre Staatsfinanzierung dar, welche laut Art. 123 des AEUV verboten ist. Das Bundesverfassungsgericht hingegen stellte sich auf Seiten der EZB und winkte die Maßnahme durch.

Der geneigte Leser könnte nun vermuten, mit der Einstellung des SMP wären auch die Salden umgeschichtet und ausgeglichen worden. Zumindest meinen Recherchen nach ist das allerdings nicht geschehen. Die letzte öffentliche Stellungnahme der EZB dazu ist recht aufschlussreich.Dort heißt es:

smp_2013_ezb

Lassen wir mal Italien, Spanien und die Anderen außen vor und beschränken uns auf Griechenland.Demnach wäre Griechenland im Herbst 2016 mit der Rückzahlung von nominal fast 34 Milliarden Euro dran. So weit, so schlecht. Bei einem Staatsbankrott wären die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abzuschreiben.

Betrachtet man im Gegenzug das Eigenkapital der EZB in Höhe von 10,8 Milliarden Euro (Quelle EZB), würde das theoretisch die Bilanz pulverisieren. Hier liegt die absolute Parallele zu dem Fall von Zypern. Dem wäre allerdings nicht so, sondern es würde etwas anderes geschehen. Bei der EZB heißt es dazu:

Gemäß Artikel 33 der Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank (siehe Rechtlicher Rahmen) werden die Nettogewinne und die Verluste der EZB wie folgt behandelt:
[…]
33.2. Falls die EZB einen Verlust erwirtschaftet, kann der Fehlbetrag aus dem allgemeinen Reservefonds der EZB und erforderlichenfalls nach einem entsprechenden Beschluss des EZB-Rates aus den monetären Einkünften des betreffenden Geschäftsjahres im Verhältnis und bis in Höhe der Beträge gezahlt werden, die nach Artikel 32.5 an die nationalen Zentralbanken verteilt werden.[3]

Der Kapitalschlüssel Deutschlands beläuft sich gerundet auf 18 Prozent, was aber erst im weiteren Werdegang seine volle Durchschlagskraft entwickelt. Weiterhin wird der Schlüssel jedes weiteren Landes das ausfällt auf die verbleibenden Länder verteilt, auch wieder nach dem Schlüssel. Damit wäre am Ende Deutschland ein Neodym-Magnet für die Schulden der Anderen.

Der nächste große Raubzug mittels OMT


Etliche Banken, Pensionskassen und Hedgefonds haben sich mit Staatsanleihen von Griechenland vollgesaugt. Unter dem Schutzschirm der OMT war das ein sehr lukratives Geschäft. Die Renditen lagen im zweistelligen Prozentbereich und das Ausfallrisiko konnte unter diesen Voraussetzungen zunächst mit Null bewertet werden.

Wie bekannt ist, will Draghi möglicherweise im Januar den richtig großen Wurf starten und das OMT auf Höchsttouren bringen. All die Banken, Pensionskassen und Hedgefonds könnten dann nach dem Vorbild der Subprimekrise den ganzen toxischen Müll in der EZB abladen und damit wieder sozialisieren. Das ist an Perversion kaum noch zu übertreffen. Ein weiteres Mal könnten die ganzen Verbrecher „aus-cashen“ und die arbeitende Bevölkerung zahlt am Ende die Zeche.

Meine Vermutung


Sollte es zu einer Einstellung beim bedienen der Verbindlichkeiten und/oder einem Grexit kommen, dürften europaweit Kapitalverkehrskontrollen obligatorisch werden. Das wäre eine nahezu perfekte Startrampe um auch dem leidigen Bargeld endlich zu Leibe rücken zu können. Es gab ja schon mehrfach Verlautbarungen, dass dann auch endlich flächendeckend Negativzinsen möglich wären und damit ließe sich das Spiel noch um einige Jahre verlängern. Für Griechenland wäre der Worst-Case zum Greifen nahe und ohne ein Zwangsverstaatlichung der geraubten Einnahmequellen würde sich das Land in einer der schwersten Krisen seiner Geschichte wieder finden. In meinen Augen spielt der Zufall bei Allem keine wirkliche Rolle, es folgt getreu dem Motto „tust du dieses, bekommst du jenes“.

Auch wenn ein Grexit – wie ich bereits im Vorfeld kolputierte – seitens der Medien als von den Märkten eingepreist gilt, könnten die Folgen gewaltige Ausmaße für die gesamte Eurozone annehmen. Neben einem vermutlichen Einbruch an den Märkten – um die notwendige Panik zu erzeugen – würden weitere multilaterale Maßnahmen die Freiheit möglicherweise stark einschränken. Das sollte man im kommenden Monat in jedem Fall im Auge behalten. Bleiben Sie wachsam.

Carpe diem

[1] http://www.iknews.de/2013/03/22/eurozone-kapitalverkehrskontrollen-und-bargeldobergrenzen/
[2] http://www.iknews.de/2013/03/28/eu-kommission-billigt-kapitalverkehrskontrollen/
[3] https://www.ecb.europa.eu/ecb/orga/capital/html/index.de.html


11 Responses to Leitartikel: Wird Griechenland zur zweiten Raketenstufe der Krise?

  1. Jens Blecker sagt:

    Interessanter Artikel zu Argentinien bei Telepolis von Heute:

    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43758/1.html

  2. Pappnase sagt:

    „… 33.2. Falls die EZB einen Verlust erwirtschaftet, kann der Fehlbetrag aus dem allgemeinen Reservefonds der EZB und erforderlichenfalls …. verteilt werden“

    Reservefonds, Einlagensicherungsfond, Bad Banks, das OMT auf Höchsttouren bringen, ESM u.u.u.

    Ach wie hochtrappend doch in diesen perfiden Nadelstreifenkreisen gesprochen wird, damit der wahre Zahlmeister ihnen gar nicht erst auf die Schliche kommen soll.

    So, so Agentinien hat chinesische Kredite erhalten, da muß man natürlich die Erde vorher richtig verbrennen, damit nichts brauchbares übrig bleibt.
    Den „Zufällen“ ist Brüssel bisher immer einen Schritt voraus gewesen. Bisher.

  3. R2D2 sagt:

    @jens, sag mal, bist du noch verantwortlich für NNE?

  4. Jens Blecker sagt:

    Ja, warum?

  5. R2D2 sagt:

    warum bekommen rechte spinner-rattenfänger noch ne plattform auf NNE??
    ich bin ja auch für meinungsvielfalt, aber spinnern wie michael vogt von querdenken.tv muss man nu nicht wirklich ne plattform bieten. sorry, hab ich null verständnis!!

  6. Jens Blecker sagt:

    Das habe ich nicht freigeschaltet, daher weiss ich nicht von welchem Artikel du sprichst. Für mich ist das Querdenken.tv übler als Bildniveau. Dauernd trashstorys für clicks.

  7. strom23 sagt:

    Soweit schlüssig aaaaaber was ist mit der Bewertung des Mülls in der Bilanz der EZB? Spanische Banken hatten im Zuge der Krise eben jene Freiräume bei der Bewertung von Immo Krediten (Level 2-3) in der eigenen Bilanz ausgenutzt und Schrott zu Gold gewandelt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen das die EZB dies im Falle Griechenlands genauso tun wird.

    Darin könnte der Anreiz eines Verbleibes im Euro liegen.
    Nach dem Motto „wir bewerten neu und ihr seid nach nur einem Schuldenschnitt aus dem Schneider“. Eventuel wird das das Angebot an die neue Regierung sein und vielleicht koketiert „die Linke“ in Griechenland nur mit einem Austritt um am Ende den besten Deal zu machen.

    Ich finde die Sache äußerst diffus und bei weitem nicht so entschieden wie es am Anfang auch in Berichten aus Griechenland zu lesen war. Papandreu z.b macht ja jetzt auch ne Partei und bindet Protest Stimmen die am Ende den „Linken“ fehlen könnten. Die „Linken“ selber eiern leicht herum wenn es um den Autritt geht. Auf der anderen Seite weißt der euro schon seit Sommer auf ein Tief hin. Das dürfte bei oder kurz über der Dollar Parität liegen und somit wäre für einen Grexit wohl noch Platz.

    Für mich ist im ganz großen Bild auf DE gesehen der Grexit und solche Sachen wie Pegida nur Nebelkerzen um im Osten die Wall of Death aufzubauen.

  8. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    ich finde es immer wieder amuesant, wie Dinge, die schon vor Jahren im Netz diskutiert werden, dann doch zeitverzoegert in der virtuellen Realitaet des Mainstream ankommen.

    Was aktuell meiner Meinung nach nicht unterschaetzt werden sollte, ist die geopolitische Komponente. Bruessel koennte GR aus dem EURO werfen und oeffentlich hinrichen bzw. medial bestens begleitet sterben lassen. „Bestrafe einen, diszipliniere viele.“
    Die Frage ist, ob sich China diese Gelegenheit entgehen liesse, fuer ein paar Milliarden Euro GR zu unterstuetzten und damit den Jungs in Bruessel so richtig einen reinzuwuergen.
    Man stelle sich vor, GR tritt aus dem Euro aus und nach einem Jahr geht es denen besser als vorher ….

    Gruss

    Achim

  9. Jens Blecker sagt:

    @Statler

    Das ist nicht richtig, ein Rauswurf ist vertraglich nicht vorgesehen.

  10. michaelbunny sagt:

    Querdenker.tv hat möglw. nicht zuviel mit Querdenken zu tun. Jeder muss von etwas Leben. Die Klassifikation ‚Rechter Spinner‘ ist aber ein wenig übertrieben. Er passte irgendwie ganz gut mit Harnisch auf ein Pferd und ritte von Burg zu Burg die Geschichte Deutschlands zu erkunden. Bei dem Ritt träfe er auf ein Kräuterweiberl nach dem anderen deren Geschichten er sich anhört. Jo mei. Nich schlecht gemacht quergedacht im Nebel von…
    https://www.youtube.com/watch?v=TPqBlDY7AzU

    Wären wir zurück am Punkt und hätten einen Wegweiser für Griechenland und im Sinne der Griechen parat wie sich Griechenland, zwar mit Subventionen unsererseits aber doch, nach einem Schuldenschnitt kann weiterentwickeln so wäre wahrscheinlich mehr geholfen als mit dem Klagen über die unausweichliche Zahlungsunfähigkeit.

    Ich sehe das wie bei einem Server bei dem die Platte crashte und der zufällig wieder auf die Beine kam. Irgendwann ist der Ofen aus … zu dem Zeitpunkt muss was Neues dastehen. Mit der ganzen Sparerei hat man 4 Jahre ‚verschissen‘ vermutlich durch Wegschauen sogar schon mehr. In 2020 könnte Griechenland schon wieder zumindest mal auf Beinen stehen. Vermutlich auf den eigenen und auch auf unseren. Warum das nicht passiert?

    Allein für den Kommentar ‚Die faulen Griechen‘ gehörte Deutschland der gesamte Schuldenschnitt aufgebrummt… Das war billigster Rechtspopulismus erster Güte.

  11. Babs sagt:

    Wenn man ein Konstrukt wie die EU am grünen Tisch aufbaut, die Völker nicht mitnimmt und nach nur wenigen Jahren bereits einen derartigen Wasserkopf an Verwaltung hat, braucht man sich über nix mehr wundern. Hinzu kommt, dass aus diesem Wasserkopf in der Mehrheit nur Dummfug herauskommt, was Gesetze und Normen betrifft. Obendrein ist er komplett US-gesteuert. Was die Politiker betrifft, so ist dort zu beobachten, dass wer im Heimatland nix mehr werden kann, wird in die EU abgeschoben … hust nein weggelobt. Was bitte soll bei einem solchen Konstrukt noch positives herauskommen?
    Ein geeintes Europa unter Hinzuziehung des Ostens und RU (!!!) kann nur entstehen, wenn man den jetzigen Misthaufen entsorgt und ein Konstrukt errichtet, welches von Menschen für Menschen gemacht wird und Menschenrechte nicht mit Füssen tritt sondern beachtet. Man auch allem voran den USA sagt haltet euch hier raus und zischt ab, kehrt erst einmal euren eigenen Saustall aus, ehe ihr in Europa kehrt. Nur wer traut sich das von den Politikern ?
    Man schimpft seitens dieser Politiker über die neuen/alten „braunen“ und merkt gar nicht, wie braun man selbst ist. Die gesunde Gesichtsfarbe die die Politiker EU weit haben, kommt von keinem Solarium sondern zeigt sich nur, wenn mal gerade einer aus dem Hintern der USA herauslugt.
    Die Oberdumpfbacke Laschet hat heute auf N-tv in einem Interview von sich gegeben, dass er gar nicht wüßte, dass bei PEGIDA etwas anderes als rechter Schmutz sei, auch wäre ihm nicht bekannt, dass sich die Menschen eigentlich weniger über Islamismus, sondern im wesentlichen wegen ganz anderer Probleme angeschlossen haben. „denn wenn dem so wäre, dann hätte man ja schon lange mit den Leuten reden können und Probleme abstellen können“ DAS zeigt doch schon wes Geistes Kind Politiker sind, wenn sie zu solchen Aussagen in der Lage sind, ohne sich in Grund und Boden zu schämen. Ich pers. halte von den „Führungskräften“ der PEGIDA auch nix. Allerdings könnte sich die Bewegung an sich und hier unterscheide ich zwischen den Führungsleuten und den meisten Menschen die da auf die Strasse gehen, zu einer Bewegung ausweiten, die bei einigen Politikern den starken Drang auslösen könnte, zu einem erhöhten Einkauf von Pampers für Erwachsene. Schade finde ich nur, dass dies unter dem Namen von PEGIDA abläuft.

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