Eurobindung der SNB aufgehoben: Geniestreich oder Sargnagel?

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Bereits als die Preisbindung für den Schweizer Franken kam, hatte ich den heutigen Tag angekündigt. Was der klassische Trader zunächst als gute Chance wittert, wird eine Kettenreaktion in Gang setzen deren Konsequenzen kaum abschätzbar sind. Wie ich schon vor einigen Jahren schrieb, wird vermutlich in letzter Konsequenz die Schweiz in die EU und den Euro flüchten. Sie mögen das im Augenblick noch für unmöglich halten, ich bitte aber sich daran zu erinnern, dass ich auch mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses recht behalten habe. Hier geht es nicht um Wahrsagerei sondern knallharte Daten und Bilanzen. Die Schweiz und der gesamte Bankensektor schweben im Augenblick in allerhöchster Gefahr.


Bereits als die Schweizer Nationalbank bekannt gab den Franken an den Euro zu binden, war klar dass dieses ein nicht haltbares Versprechen darstellt. Bereits ein kurzer Blick in die Vergangenheit beweist, Heuschrecken wie George Soros können sogar ein britisches Pfund auf den Mond schießen. Was also wollte die SNB dem entgegen setzen?

Was zu beachten ist, sind die Engagements der größten Banken UBS und Credit Suisse mit Frankenkrediten im Ausland. Beide haben eine immense Bilanzsumme und befinden sich unter den 30 größten Banken weltweit. Hier die Zahlen aus 2013, die von 2014 sind noch nicht veröffentlicht. Den Quartalsberichten nach, hat es sich aber nicht nennenswert verändert.

Man kann mit Sicherheit sagen, sollte auch nur eine der beiden in Schwierigkeiten kommen, wird die SNB nicht viel ausrichten können. Dort muss man selber sehen wie man die Probleme aus dem Keller bekommt. Zunächst die Bilanzzahlen für die UBS und Credit Suisse:

ubs_bil_2013

CS_bil_13

Über das ominöse Verschwinden von jeweils knapp einer Billion je Bilanz habe ich bereits in anderen Artikeln berichtet.

Nehmen wir nun noch einige Kenndaten hinzu. Nach Stand 11/2014 hatte die SNB 174,3 Milliarden Euro im Keller, als weiteren nennenswerten Posten führt die SNB noch 142 Milliarden Dollar in den Büchern. Die gesamten Devisen belaufen sich auf etwa 471 Milliarden Euro. Seit dem heute die Preisbindung aufgehoben wurde, lässt es sich nahezu 1 zu 1 umrechnen 😉

Mittlerweile verfügt die Schweiz über ein stattliches BIP von etwa 540 Milliarden Euro welchem ungefähr 205 Milliarden Euro an Schulden gegenüber stehen. Etwa 40 Prozent seines BIP erwirtschaftet die Schweiz mit dem Außenhandel, einen nicht unerheblichen Teil mit Ländern deren Währung auf Euro lautet:

schweiz_handelspartner

Es ziehen also auch von hier Gewitterwolken herauf, der Franken hat heute um 20 Prozent aufgewertet, womit sich die Produkte auch kurzfristig entsprechend verteuern werden. Eine ordentliche Verschiebung beim Handelsdefizit ist nur eine der Folgen auch dem BIP dürfte das recht ordentlich zusetzen.

Das Hedgen der Euros über den Dollar war ein wirklich brillanter Schachzug. Man wird auch sehen müssen, wie viel Euro die SNB tatsächlich noch gebunkert hat. Rein aus Sicht der Euros, hätte die SNB heute einen Verlust in Höhe von etwa 35 Milliarden Euro verbucht. Das ist für ein derart kleines Land nicht unbedingt ein Pappenstil. Durch die Dollar kann die Schweiz etwa 17,2 Milliarden des Verlustes ausgleichen, bleibt also zunächst (nach den letzten Zahlen) noch eine Kröte von 17,8 Milliarden Euro zu schlucken. Bedenkt man das sich vor kurzem noch die Kantone um die letzte Milliarde Überschuss geprügelt haben, droht auch dort ein wenig Ungemach.

Entgegen meiner anfänglichen Meinung, ist hier ohne aktuelle Zahlen keine wirkliche Prognose zu treffen, es ist aber zu vermuten, dass die SNB ein wenig vorgesorgt hat. Möglicherweise wurde in Gold, Dollar oder andere Werte umgeschichtet, bereits zwischen Juli und September 2012 hatte die SNB heimlich die Märkte mit 50 Milliarden Euro geflutet, das fiel erst im November auf. Dort sitzen keine Anfänger, soviel ist klar.

Die Markpoints sind nun fehlende Zahlen. Vorher wäre eine Prognose für die Schweiz wie lesen im Kaffeesatz. Entscheidend wird sein wie hoch die Kredite der beiden Banken in die Eurozone – besonders ost- sind und was die SNB im Vorfeld bereits an Umschichtungen durchgeführt hat.

Carpe diem


42 Responses to Eurobindung der SNB aufgehoben: Geniestreich oder Sargnagel?

  1. Jens Blecker sagt:

    Es hat etwas gedauert aber mir war wichtig die neuesten Zahlen zu haben und die wirklichen Hardfacts zu vergleichen. Wie im Artikel beschrieben ist es trotz allem nicht topaktuell. Ich habe aber mein bestes gegeben um es so sachlich wie möglich zu analysieren.

  2. Jens Blecker sagt:

    Was ich noch vergessen habe im Artikel zu erwähnen, durch die enorme Schwäche im Euro und den Risiken die noch anstehen, war die SNB gezwungen zu handeln.

  3. Valron sagt:

    Und das war auch der Hauptgrund.
    Sie „mussten“ aussteigen. Ich bin gespannt wie besorgt.

    Die haben doch immer eine Lösung…^^

    AdAstra
    Valron

  4. NeueZukunft sagt:

    Jens Du hast mit Sicherheit den besseren Überblick. Für mich ist nur eins klar. Wenn sich die Schweizer mit was auskennen, ist es Käse, Schoki und Geld. Die haben ihr Schäfchen schon im trockenen. Und 17Mrd sind doch heute nur Peanuts.
    Es ist das Einzige was die Schweiz hat machen können. Unsere EU-Politiker setzten doch alles daran den Euro in den Boden zu rammen, ist doch klar, dass die Schweiz da nicht tatenlos zuschaut.
    So wie es ausschaut, kommen auf uns Europäer jetzt wirklich noch harte Zeiten zu.

  5. Ice-Dealer sagt:

    ich denke es war doch schon von vorhinein klar, dass sie das spiel nicht bis zum ende treiben werden. Jemand, der viel zu verlieren hat, geht nicht all-in (uneingeschränkter kauf von euro, um den kurs zu halten) , es sei denn, er ist ein gnadenloser zocker und setzt alles auf eine karte. meisstens sind das aber nur die dummen oder hoffnungsloseb..

    alles sprechend jetzt hier vom todesstoß für den euro- könnt ihr das mal erläutern – was soll sich denn substantiell geändert haben?
    das was die schweiz aufgekauft hatte in der vergangeheit ist doch sicher nur ein fliegenschiss, gegen das, was aus der druckerpresse purzelt.

  6. Newsticker2012 sagt:

    Die Lage der griechischen Banken hat sich über Nacht dramatisch zugespitzt: Der Bank-Run scheint deutlich an Fahrt zu gewinnen. Wegen der EuGH-Entwicklung darf die EZB keine griechischen Staatsanleihen kaufen. Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro hat zu erhöhtem Liquiditätsbedarf geführt. Die Kunden plündern ihre Bank-Konten schneller als gedacht.

    Der Zug nimmt an Fahrt auf…die Schweiz hat gestern an der Börse 117 MRD verballert…ich denke das Sie das hingenommen haben weil sie wissen was naht.

  7. chris123 sagt:

    Einfach mal ein anderer rein logisch abgeleiteter Gedankengang! Ich habe ja erlebt wie die Leute bei der Rubelkrise anfingen in Unmengen fremder Währung zu bunkern. Also ihre Rubel zu wechseln in westliche Währungen! Das fand parallel zu der grossen Shopping-Tour bzgl. FLUCHT in Sachwerte statt. Man kann ja nicht alles in Sachwerte wechseln. Ich will mal behaupten dass auch die Ukrainer nicht in ihrer Grivni Währung bleiben wollen. Was machen sie also? Ebenfalls Flucht! Und was ist einer der grossen Fluchhäfen?

    Die FLUCHT in andere Währungen sind also reale „globale Flüchtlingsströme“ die in erster Linie durch diese Sanktionitis auf US-Befehl ausgelöst wurden. Und soviel ich weiss wurde noch nicht gross ZURÜCK GEWECHSELT. Und angeblich wird ja jetzt in der Schweiz Negativzins fällig. Macht in diesem Kontext auch Sinn.

    Die Sanktionitis auf US-Befehl hat also die europäische Wirtschaft geschädigt die eh schon auf seichten Beinen war. War ja schon VORHER klar voraussehbar dass dies auf die EU zurückfliegt. Danach hat der nächste Schritt des Währungskrieges ein Chaos bzgl. solcher Flüchtlingsströme ausgelöst wobei die Schweiz hier ein Hafen der Zuflucht ist die sie im Falle gar nicht in dem Masse sein WILL. Und jetzt als 3. Phase haben wir die EAWU und warum sollte die Schweiz mal rein logisch nicht genauso gute Beziehungen zur EAWU wie zur EU haben. Die Bindung des CHF an die EU ist aber doch wie ein EU-Assoziierungsabkommen zu verstehen. Warum nicht den CHF an die EAWU binden?

    Die Schweiz ist neutral, richtig? Sie ist das was die sog. NIS Staaten in Osteuropa HÄTTEN WERDEN SOLLEN. Wenn die Schweiz sich also jetzt bewusst in die neutrale Position zwischen den neuen West- und Ostblock Eurasien stellt, dann sind sie doch sehr klug oder? Und wenn die neutral geplanten NIS Staaten auch klug sind, dann werden sie sich im Falle ebenfalls bald von der EU lösen und sich das Spiel nicht mit dem Osten versauen. Denn das sind nunmal ihre direkten Nachbarn. Örtlich wie handelstechnisch.

    Könnte es also sein dass wir uns hier schon in der 3. Phase der Umstrukturierung befinden nachdem ja ab 1. Januar die EAWU Realität ist – nur eben vom Westblock so getan wird als gäbe es sie nicht. Man braucht sich ja keinen Sand in die Augen streuen: Sie IST REALITÄT und das hat FOLGEN. Und diese FOLGEN haben geschäftlich massive Auswirkungen. Wenn man sich also übermässig AN EINEN PARTNER BINDET dann heisst das doch sich vom anderen abtrennen. Das ist doch das Ukraine Dilemma was ich die ganze Zeit erwähnt habe. Die sitzen nämlich jetzt zwischen den Stühlen (EU und EAWU) und KEINER will mehr recht was mit diesen Bankrotteuren zu tun haben.

    Einfach mal eine Idee wie man es auch interpretieren könnte wenn man es mal im grösseren Rahmen und auf die Zukunft projeziert sieht. Ich denke schon dass die Schweiz genauso gute Beziehungen zur EAWU wie zur EU haben will. Dem stand aber eben diese Eurobindung im Weg oder etwa nicht?

  8. Newsticker2012 sagt:

    @Chris
    Kann man unterstreichen…

    Desweiteren ist die USA ohne die EU nichts…absolut nichts…auch werden Gedanken laut das die Eu sich an die EUAW (Eurasische Wirtschaftsunion) nähert, Beziehungen aufbaut.
    Mittlerweile hat aber die EUAW bemerkt das es nicht nur West gibt, desweiteren glaube ich das in den höheren Ebenen..also Regierungschefs zu Regierungschefs ein Durchhaltepakt beschlossene Sache ist.

    Putin Twitterte gestern den hier 😉

    Vladimir Putin ‏@Putin 21 Std.Vor 21 Stunden
    Just talked to my banker. Turns out, my money is in Switzerland, not in Euroland. My Swiss banker is the best. Back to sleep now.

  9. dieter e. sagt:

    Bitte bei allen Überlegungen mit in Betracht ziehen, dass die angelegten Werte gegenüber dem € und $ damit um 20% erhöht wurden.
    D.h. aus vorher 10’000€ (=12’000 CHF) sind jetzt 12’000€ geworden.
    Somit sind die Vermögenswerte (vom wem?) gesichert.

  10. dieter e. sagt:

    Grammatik ist was für Fortgeschrittene 😉
    Es sollte richtigerweise heißen: (wessen Vermögenswerte?)

  11. Newsticker2012 sagt:

    Die wissen ja selbst nicht mehr was richtig was falsch ist, unverständlich das der Dax gestern noch 2.2% zugelegt hat, weil Sie denken es gibt noch genug neues Geld..man hat nichts aus der Krise gelernt, die Worte von damals wo sich alle vor die kamera gestellt haben, alles ist sicher, alles ist unter Kontrolle niemand muss Angst haben..das war vor 7 Jahren…SIEBEN JAHREN…Regulierung ??? Ade

    Was für uns Menschen momentan gut ist…ist für die oberen Gift…man muss sich nur mal vorstellen wie Künstlich alles oben gehalten wurde damit *Virus geld* funktioniert..nun wo Benzin für Menschen die jeden Tag auf Ihr Auto angewiesen sind endlich mal bezahlbar ist..ist es unwirtschaftlich..das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…
    Der Dollar ist nun Gefährlich heisst es gleich, weil zu stark.

    http://www.teleboerse.de/analysen/Gefaehrlich-starker-Dollar-Naechste-Schwellenlaenderkrise-ist-programmiert-article14326066.html

    Die Steuerhinterzieherin Lagarde brüllt schon…das 2015 ein schweres Jahr wird…ich fasse es nicht von war für Armleuchtern wir vorgeschrieben bekommen..mal recht mal links entlang, nein zurück…und so weiter…das alles nimmt kein gutes Ende…

    http://www.teleboerse.de/IWF-Chefin-sieht-viele-Risiken-article14333566.html

    kommt noch hinzu das Fass ohne Boden, die Ukraine..mit einer Mobilmachung von 100.000 Soldaten in 3 Schritten, dass ist ein Kostengrab…und zugleich ziehen diese Stubenflieger uns bewusst in eine Sache rein..die man über Genrationen nicht mehr in Vertrauen kitten kann.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4639489/Ukraine-rustet-auf-und-warnt-vor-kontinentalem-Krieg-

    Die EU versucht nun zu splitten was die Sanktionen angeht…nun soll die Krim Annexion zwar sanktioniert sein, aber wenn das Minsker Abkommen, was zusätzlich Sanktionen in sich hatte umgesetzt wird dann kann man über eine Lockerung reden.

    Nun frage ich mich ernsthaft ob die EUSA wirklich genau hingehört hat was Putin in seinen Pressekonferenzen gesagt hat, ich vermute nein, sie versuchen eine Sau durchs Dorf zu treiben um den Fokus Ihrer eigenen Scheisse abzulenken.

    Bereits 2012 hat Medwedew eine Rede an die Nation gehalten, bevor er sein Amt an Putin wieder abgegeben hat, ist doch alles gesagt in der Ansprache.

    https://www.youtube.com/watch?v=WJ8plGT06RE

    Die USA präsentiert Laserkanonen womit ein Bierdeckel von der Flasche entfernt werden kann…gleichzeitig sind Sie besorgt über die Technischen Fähigkeiten der Russen.

    Nun alles in allem ist diese Menschheit nicht mehr zur Vernunft zu bringen, zuviele Baustellen, zuwenig *ehrliche* Architekten und Bauherren.

    Das Projekt geht dem Ende zu.

  12. Newsticker2012 sagt:

    Quelle: Ria Novosti (Sputniknews)
    22:03 15.01.2015
    Die USA sind laut Chef des Strategischen US-Kommandos, Admiral Cecil Haney, über zunehmende strategische Möglichkeiten Russlands besorgt. „Russland hatte im Laufe von zehn Jahren viel in die Modernisierung seiner strategischen nuklearen Kräfte investiert“, sagte der Militär am Donnerstag im Nordatlantikrat in Washington.
    „Das ist keine Fortsetzung des Kalten Krieges. Das betrifft wachsende Möglichkeiten unter den Bedingungen, da man ernsthaft darüber besorgt ist, wie Russland seine Strategie in früheren Ländern der Sowjetunion realisiert… Das Potential der russischen Weltraumkräfte und der Kräfte der Cyber-Sicherheit wächst. Führende Repräsentanten Russlands erklären offen, dass seine Streitkräfte bereits in der Lage sind, Satelliten zu bekämpfen“, sagte der Admiral.

    Die USA hatten vor dem Hintergrund krasser Gegensätze mit Russland zur Ukraine-Krise mehrmals auf „ungewöhnlich rege Aktivitäten“ der russischen Streitkräfte hingewiesen, darunter auch der strategischen Fliegerkräfte. Seinerseits spricht Russland von beispiellosen Aktivitäten der NATO vor den russischen Grenzen.

    Die Russen haben auch ungewöhnlich rege Aktivitäten an Ihren Grenzen wahrgenommen.

  13. Newsticker2012 sagt:

    «If you ask me, the Swiss just made a big mistake.» Das schrieb Wirtschaftsnobelpreis-Träger Paul Krugman in seiner Kolumne bei der «New York Times». Schwankende Währungskurse und radikale Währungspolitik erwarte er von allen Ländern, aber nicht von der Schweiz.

    Laut Bloomberg hat ein Broker aus Neuseeland seinen Bankrott angekündigt. Der Anstieg des Franken hätte zu Verlusten von 225 Millionen US-Dollar geführt.

    «Mich würde überraschen, wenn dem Entscheid nicht mehr Opfer folgen würden», sagt Nick Parsons von der National Australia Bank. «Das war eine Kehrtwende der SNB. Die Menschen fühlen sich hintergangen.»

    «Das war eine kleine Überraschung», sagte Lagarde gegenüber dem Nachrichtensender CNBC. «Jordan hat mich nicht kontaktiert. Ich finde es etwas überraschend, dass er mich nicht kontaktiert hat», sagte sie. «Ich hoffe, dass das abgesprochen war mit den Kollegen von anderen Zentralbanken – ich weiss nicht, ob es das war», sagte Lagarde. (sda)

    Kann Sie hoffen, die Frage die ich mir stelle wäre da eher, warum wusste Sie das nicht 😉

    Vielleicht wollte die SNB mit dem Schritt den Insiderhandel gleich mal *ausschalten*.
    Gelungener Unfall 😀

    Unfallbegriff
    Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von aussen auf seinen Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Als Eselsbrücke wird hier gern das Wort PAUKE verwendet P-plötzlich A-von aussen U-unfreiwillig K-auf den Körper E-wirkendes Ereignis.

    Also der sogenannte *Paukenschlag*

  14. Frank H. sagt:

    Die EURASISCHE WIRTSCHAFTSUNION ist nach Recherchen deren Angagements im Osten das „Kind der Rothschilds“. Und wer auch nur ansatzweise Rothschildsche Familien-Dialektik kennt, weiss das der Clan NIEMALS aufgibt, wenn er kann.
    Das Geld für diese Angagements kommt von deren Kunden. Und KEINEr dieser Kunden will auch nur einen Rubel in den Sand setzen. Also muss der Wirtschaftsraum stabilisiert sein.
    Andere Marktgrößen wiederum, bekämpfen diese Anlagestrategien, weil sie im KERNDOLLARRAUM investiert bleiben wollen.

    Sein Geschäftspartner Rockefeller und er haben eine gigantische Wette gegen den EURO laufen. Auch der Kredithai Warren Buffet hat eine riesen Wette gegen den EURO laufen.

    Der Aussenseiter im Quartett George Soros hat die Schweiz IN DEN EURORAUM gelockt, Brüssel VERARSCHT und JETZT ziehen die 4 den Stecker!

    Damit sind die USA als Finanzplatz-Leadership möglicherweise ebenfalls geopfert worden. Die Chinesen werden als nächstes wohl eingenordet. Wie sich der Bankensektor dann orientiert, das ist eine ganz andere Hausnummer.

    Ich hatte bereits kommentiert, dass die führenden Weltbankiers über Shanghai gigantische Vermögenswerte in Asien umwälzen. Erst dadurch kommt der Chinese zum Irrsinn das er der neue „Global Leader“ sein darf.

    Meiner Meinung nach, treibt die CoL derzeit eine neue Sau durchs Dorf. Kann sie übrigens, weil sie von China einen riesen Kredit voriges Jahr bekam. Das britische Pfund hat den EURO überhaupt nicht nötig! Auch wenn dieser schwach ist, ist er dank des Commonwealths, also auch Canada, materiell abgesichert.
    Sollte die Agenda TTIP / CETA platzen, darf neu gewürfelt werden.

    Die politische Idee ist, die weissen biblischen Radikalkräfte in den USA auszuradieren, um die Gesamtagenda möglicherweise zu retten.

    Ich persönlich sehe das Ganze nur noch als verzweifelten Versuch den Eine Welt Gedanken über Asien zu retten.

    Was alle Bankiers nicht kapieren ist, dass Wachstum ENDLICH ist. Die Ressourcen sind für unsere Gigantomanieindustrien einfach nicht vorhanden. Selbst wenn man statt 7 nur 1 Milliarde Menschen noch hätte. Man kann Wüstensand nun einmal nicht essen. Verseuchtes Wasser nicht trinken. Und bevor Menschen sich sozusagen „freiwillig“ gezwungen sich ausrotten, beginnen sie in Massen zu wandern. Diese Massenströme wird das Kartenhaus endgültig zusammenbrechen lassen.

    Das billige Öl wird das Ganze beschleunigen. Wer derzeit an der Tanke lacht, hat leider Nichts begriffen. Also wäre teures Öl besser? Natürlich nicht. Denn die Produktionsmasse ohne Abnehmer für gigantische Kreditwetten auf ZUKÜNFTIGE Gewinne ist das eigentliche Problem.

    Weder Putin noch Obama werden die Schlacht in Kleinasien gewinnen.

  15. Frank H. sagt:

    Jau, nun fliegen Stück für Stück im Euroland die Sicherungen raus.
    Österreichische Banken haben ebenfalls riesen Summen im Osten als Betongold verklappt.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article136425658/Hausbesitzer-in-Polen-brechen-in-Panik-aus.html

    Ich denke mal, dass die SNB nicht alleine so einfach das getan hat. Das meiner Meinung nach ganz andere steinreiche Gruppen in ZÜRICH ausgeheckt und umgesetzt.

    Ich würde nich daher freuen, wenn Jens sich auch mal Schweizer Privatbankiershäuser, nein nicht die UBS, und Konzerne wie Nestlé in Zürich vorknöpft.

  16. Newsticker2012 sagt:

    Ungarn Forint ist gestern dermassen abgeschmiert…Zloty Polen ebenfalls, beide fett in Franken Kredite drin wie auch Österreich richtig.

    Da lagen Sachen auf den Tisch die selbst einen *skrupelosen Banker* Angst machen…und dann wurde der Schalter umgelegt.

  17. Newsticker2012 sagt:

    Bank-Run beginnt: Griechische Banken fordern Not-Kredite bei der EZB an
    Die Lage der griechischen Banken hat sich über Nacht dramatisch zugespitzt: Der Bank-Run scheint deutlich an Fahrt zu gewinnen. Wegen der EuGH-Entwicklung darf die EZB keine griechischen Staatsanleihen kaufen. Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro hat zu erhöhtem Liquiditätsbedarf geführt. Die Kunden plündern ihre Bank-Konten schneller als gedacht.

    Leserkommentar DWN
    Was sagt denn die Schwarze Null dazu?
    Ist Griechenland endlich auf einem guten Weg?
    Gibt es keinerlei Grund für vermehrte Schuldenaufnahme?
    Ist die vor Jahren beendete €uro-Krise nun aber wirklich endlich vorbei?

    😀

  18. Ice-Dealer sagt:

    http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/gastbeitrag-peter-boehringer-die-snb-waehrungs-planwirtschaft-kapituliert/

    50 milliarden franken verlust jetzt , 250 milliarden in den büchern…reissleine bei absehbaren verlusten (zu einer zeit, wo der euro einigermaßen gut darsteht) – eine total logische aktion wieder auszusteigen…

    warum sollte „die Schweiz in die EU und den Euro flüchten. „?? sie haben das beste gemacht um sich freizuschwimmen..

  19. chris123 sagt:

    Habe mal am Kiosk Schweiz die Zeitungen angeschaut und 2 gekauft. Letztendlich steht da auch die Geschichte mit den 700.000 polnischen Haushalten drin deren Finanzierung jetzt mit 20% Aufschlag betroffen ist. Dann kommt das Wort „Unabhängigkeit“ mehrfach vor. Das ist eben das was ich schon bzgl. EU und EAWU gesagt habe. Eine FESTE BINDUNG an den Euro kommt ja letztendlich unterm Strich einem Assoziierungsabkommen mit der EU gleich. Und die Schweiz drückt mit dem Abrücken vom Euro aus, dass sie – seit 1. Januar zwischen diesen beiden Blöcken steckend – gedenkt UNABHÄNGIG zu bleiben. Also sich nicht von einem Block VEREINNAHMEN zu lassen. Die Tourismusbranche jammert weil ausgerechnet jetzt die Buchungen für die Sommerferien in der Schweiz anstehen. Dass es gigantische Währungsverschiebungen seit geraumer Zeit gibt wird zwischen den Zeilen beschrieben. Ist klar, wo bunkern die Superreichen aus dem Osten ihr Vermögen insbesondere nach der Rubel Währungstragödie vor paar Wochen.

    Wie ich sagte schliesse ich nicht mehr aus, dass die osteuropäischen Staaten, also die NIS (newly independent states) sich von der EU verabschieden und der EAWU anschliessen. Das kommt nämlich – so habe ich den Verdacht – langfristig für sie besser. Aus vielerlei Gründen. Die EU konnte für diese Länder punkten als das Land wo Milch und Honig fliesst. Aber wenn eben das Gold nicht mehr vom Himmel regnet – also Deutschland in die Knie geht – dann werden Leute schnell abtrünnig und besinnen sich dass an anderer Stelle es jetzt regnet. Bei den Osteuropäern habe ich nicht den Eindruck dass sie so wie die Deutschen „treu stehen bis in den Untergang“. Das ist so eine deutsche Eigenart. Die Deutschen lieben es bis in den Untergang die Suppe auszulöffeln. Andere Länder haben da keine „Gelöbnisvorstellungen“ sondern machen frühzeitig den Abflug wenn es anders besser ist. Die brechen sich also „geistig und moralisch“ nichts daran ab mal „das Fähnchen nach einem anderen Wind of Chance we can believe in“ auszurichten. Deswegen warne ich jetzt schon mal, dass die Ostflanke der EU im Falle an die EAWU verloren geht. Rein pragmatisch könnte man sagen. Müssen die Westeuropäer nicht persönlich nehmen! Aber man muss ja verstehen: Auf der einen Seite die grossen Absatzmärkte und auf der anderen die überregulierte EU mit ihrer Überproduktion die sie aber nicht absetzen kann weil sie Krieg auf US-Befehl mit den Konsumententeil der Welt spielt.

    Einen Vorteil haben wir Deutsche als KERN-EU: Wir dürfen wieder Durchhalten bis zur letzten Patrone. Und das finden Deutsche doch geil. Und wenn das auf US-Befehl geschieht, also auf Befehl eines Führers – wie der heisst ist ja sekundär – dann ist das ja doppelt geil: „Führer befiel, wir folgen Dir!“ ist immer noch deutscher Leitsatz #1. Irgendwie komisch, warum sind wir Deutsche so? Warum sind wir zu feige mal selbst UNSERE DINGE in die eigenen Hände zu nehmen und nicht nur immer in unserer „deutschen Hörigkeit“ nach oben „auf zu schauen“?

    Ich denke die Option einer „deutschen Identität“ gibt es schon theoretisch. Ich denke dass das auch die beste Lösung für den jetzigen Konflikt wäre diese Führerhörigkeit mal abzustreifen und jetzt mal zu sich selbst und zu einer eigenen EU zu stehen: „Wir sind EU!“ Also nicht „wir sind USA mit EU Sternchen übermalt“. So ist es ja derzeit. Die EU scheitert ja aus meiner Sicht am Ende an dieser „Identitätskrise“. Wir Westeuropäer sind doch nur der Wurmfortsatz der USA. „Ich bin ein Washingtoner“ passt doch viel besser als „ich bin ein Berliner“. Diese geradezu krankhafte Ausrichtung des gesamten Systems incl. des gesamten unterwanderten Medien- und Propaganda-Apparates, Bildungssystems etc. auf die USA ist doch ein Problem und kein Segen. Die EAWU hat als Amtssprache russisch! Wow, das bedeutet ja dass sie mal ausnahmsweise „NICHT USA ist“! Warum haben wir in Europa z.B. nicht Amtssprache französisch und alle Kinder müssten das in der Schule früh als Erstsprache statt Englisch lernen?

    Nunja, was rede ich. Die Sache nimmt eh alles seinen Lauf. Die Bahnen sind festgelegt und nur Katastrophen verursachen normalerweise Kurskorrekturen. Das ist beim kleinen Mann so, das ist auch im Grossen so. Also: „Sieg Heil dem Führer!“ Damit wären wir ja mal wieder ganz auf der Linie von EU und seiner Westblock Struktur. Und wenn man mit dieser Linie untergeht, egal: Das findet man als Deutscher doch „ehrenhaft für da Oben zu sterben“ oder etwa nicht? Also, „nichts neues unter dieser Sonne“.

  20. Newsticker2012 sagt:

    @Chris

    Das war auch der Grund warum man gestern nach der PK von SNB Jordan am späten Nachmittag dem Bundesrat in den Arsch getreten hat vor die Kamera zu stehen.

    *Jetzt ist es wichtig die Billateralen* 😉

    Auch hat man auf den *Ascheberg* ein Papier hinterlegt um den Sprung von gestern etwas Beigeschmack zu geben.

    Das Bankgeheimnis fällt endgültig

    Mittwoch, 14. Januar 2015, 15:14 Uhr, aktualisiert um 21:05

    Das Bankgeheimnis ist bald Geschichte. Der Bundesrat plant die Einführung des automatischen und des spontanen Informationsaustauschs mit dem Ausland. In Zukunft sollen die Steuerbehörden im Interesse anderer Staaten Bankkunden-Daten weitergeben.

    http://www.srf.ch/news/schweiz/das-bankgeheimnis-faellt-endgueltig

    Und so hat man dann einen Tag später den Schalter umgelegt, denn nun ist ja auch noch mal richtig Bewegung beim Zahlungsverkehr * sichtbar * 😉

    Alles in allem stecken Sie fett unter einer Decke…aber die Schweiz hat gesagt:
    Das ist geht so nicht weiter.

  21. Frank H. sagt:

    AMERIKAS WALLSTREET BÄNKSTERS in Bedrängnis! China nimmt USA endgültig in die Zange.
    Die Schweiz hat den Sprengstoffgürtel für die Eurasische Union derweil gezündet! Rothschild weiss, wie man eine Rochade macht. So ein Schlawiner aber auch.^^

    Schaut mal, wer sich da im »eigenen Hinterhof« der USA bewegt
    F. William Engdahl

    Als Reaktion auf chinesische Initiativen in Afrika gründete Washington 2008 mit AFRICOM ein eigenes Kommando im Pentagon. China vergab damals Darlehen und zinsgünstige Kredite an afrikanische Länder, als Gegenleistung für langfristige Lieferverträge für Erdöl und andere Rohstoffe. Washingtons Bemühungen, Chinas Suche nach Rohstoffen zu stoppen, brachten nicht viel ein. Jetzt fordert China mit neuen Initiativen in Lateinamerika, Washingtons »eigenem Hinterhof«, die de facto imperialistische »Monroe-Doktrin« der USA erneut heraus.

  22. Ice-Dealer sagt:

    chris123, du zeigst ja eine mögliche Antwort auf, der kann ich nur zustimmen. es ist unsere pflicht als europäer dies zu tun.und ich sehe es anders als du.. dinge laufen nicht nach bahnen (hier kommt ja wieder der herr galilei ins spiel) – und hier kommt “Wir sind EU!” ins spiel.
    natürlich nicht von oben und natürlich nicht mit oben.. aber dennoch. „wir sind europa“ und die aussage muss als echte alternative gelten.. weltweit und in vielen dingen..

    Tho‘ much is taken, much abides; and tho‘
    We are not now that strength which in old days
    Moved earth and heaven, that which we are, we are;
    One equal temper of heroic hearts,
    Made weak by time and fate, but strong in will
    To strive, to seek, to find, and not to yield.

  23. Newsticker2012 sagt:

    Also kein Peanuts oder Kleingeld…soll schon richtige Bazooka sein.

    EZB-BANKER ZUM ANLEIHEKAUFPROGRAMM
    „Es muss groß sein“

    16.01.2015, 12:18 Uhr
    Damit das Staatsanleihekaufprogramm der EZB wirkt, muss es groß sein, behauptet Benoit Coure. Das EZB-Direktoriumsmitglied machte in seinem Interview auch einen Schlenker zur kritischen Haltung der Deutschen.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/ezb-banker-zum-anleihekaufprogramm-es-muss-gross-sein/11239890.html

  24. tom sagt:

    @News:

    BAZOOKA war GESTERN, – ich denke, die denken mittlerweile an den Todesstern (http://www.starwars-union.de/bilder/lexikon/20080818todesstern.jpg)

  25. strom23 sagt:

    Bei all dem Spaß scheint das aktuellste Problem für uns wenig Beachtung zu bekommen. Der euro fällt und fällt und fällt.Dazu hört man nichts aus Berlin. 1,15usd das kann doch kein realistisches Preisniveau sein oder etwa doch?
    Es wäre langsam mal an der Zeit sich über den Preisverfall zu wundern und ernsthaft nachzufragen.
    Worauf basiert er denn? Was sind denn die fundamenatalen Gründe für diesen Abverkauf?

    Ob die EZB nun wirklich die dicke Bertha singen läßt da bin ich noch bißchen skeptisch. Wenn die Erwartungen hoch sind passiert eigentlich immer das Gegenteil. In dem Falle eben nicht am 22.1. Das kommt wenn dann überraschend oder in ganz anderer Form oder die EZB beläßt es vorerst bei dem Versprechen.

  26. Frank H. sagt:

    @Alle.

    Ich habe mich heute nach längerer Zeit wieder einmal mit russischer Herzlichkeit mit meinem russischen Freund ein wenig austauschen können und wenn die Masse hier wüsste wie man uns auslacht dort, dann wäre es schnell morgen früh hier anders.
    Putin hat seinen Laden im Griff. Und das Volk weiss wie man ein problem aussitzt! DIE brauchen UNS NICHT, aber WIR sie!! Und noch ein Bisschen mehr Daumenschrauben und McDonalds, Apple und Microsoft von Moskau bis Vladiwostok ist Geschichte. Und das Leben in den Großstädten ist nicht anders als bei uns.
    Ich habe ihn auch zum erfolgreichen Raketentest in Russland gefragt. Wie sagte er so treffend: „Russische Technologie ist etwas anders als Amerikanische Politik!“

    Wer nach Russland als Okkupator geht, kommt nicht lebend nach Hause!

  27. Luxic sagt:

    @Frank

    …und demnächst gibt’s bei uns nur noch lecker Chlorhuhn und so Zeugs…

  28. … mit einem Ohr und mit einem Auge bin ich hin und wieder zwangsmäßig an der Volksfernsteuerung dran, wenn meine Frau ihre Serien konsumiert – auf RTL Nachrichten – DAX auf Allzeithoch – Deutsche Wirtschaft im Aufwertstrend …
    😆
    Also warum die Aufregung. 😉

    Erinnert mich irgendwie an den Spruch: „Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, bloß nicht den Kopf hängen lassen.“
    😆

  29. Irmonen sagt:

    Wie man es auch dreht und wendet…..

    copy
    „…alle gebildeten, intelligenten Funktionsträger des Kapitalismus wissen um sein Ende … und wie das Ende noch herausgezögert werden

    Wenn wir den momentanen Kurs nicht ändern, werden wir uns wohl in einer Form von Dystopie wiederfinden – einem völlig verwüsteten, lebensfeindlichem Planeten, den wir unserem Glauben an den Kapitalismus geopfert haben – oder einer Gesellschaft, die jede Form selbständigen Denkens als Angriff auf die Souveränität des Staates bekämpft.“

    http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/charlie-hebdo-pediga-und-das-unaufhaltsame-ende-des-kapitalismus/

  30. Jens Blecker sagt:

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Franken-Schock-loest-Kredit-Dramen-aus-article14338446.html

    Das kann noch wirklich verheerende Konsequenzen haben, einige Broker haben bereits Insolvenz anmelden müssen.

  31. Christian Goldmann sagt:

    Irgendwie erinnert mich das alles an die Geschichte vom „Reiten des toten Pferdes“. Die SNB springt ab, und alle anderen schreien: „Hüaah“.

  32. Jens Blecker sagt:

    Ich bin wirklich überrascht, dass die Effekte auf unzählige Banken etc in den Medien berichtet werden, aber zu UBS und Credit Suisse bisher nicht EIN WORT.

  33. Jens Blecker sagt:

    Das volle Ausmaß wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn Frankenkredite im Ausland notleidend werden.

  34. […] IKnews: Eurobindung der SNB aufgehoben: Geniestreich oder Sargnagel?  […]

  35. Lilly sagt:

    KenFM im Gespräch mit: René Zeyer über das „NEIN“ der Schweiz zum Euro.

    https://www.youtube.com/watch?v=krMt-uE384c

  36. quer sagt:

    Die Sorgen über die CH kann ich nicht teilen. Die um den Euro eher. Was die SNB hier machte, hat sie schon etliche Male getan: Den Franken an den Markt zurückgegeben. Dieser war seit 3 jahren willkürlich an den Euro gebunden und faktisch Teil dierser Dauerrettungswährung. Nachdem die EZB neue Drohungen hinsichtlich der Geldausweitung gemacht hat, ging jetzt wirklich nichts mehr.

    Nicht vergessen: Das Schweizervolk hat schon mit der Goldinitiative der SNB ein Warnsignal gegeben. Ist offenbar verstanden worden: Die Schweizer wollen einen starken Franken.

    Zuletzt war in den 70’er Jahren der Franken mit 10-15% gegenüber der DM unter Pari. Wenig später mußte man 1,30 DM für einen Fr. hinlegen.

    Zu dieser Zeit mußte die CH 40% der Reserven in physischem Gold halten! Heute sind das gerademal 7,5%
    Die Initiative 14 forderte 20%.

    Gegenüber heute war das statt 20, sogar 30%! Dennoch wuchs die CH-Wirtschaft besser als die deutsche.

    Das Gejammer betreffs Export ist künstlich und zeugt von mangelnden kaufmännischen Kenntnissen um das Verhältnis Produktion und Verkauf. es wird dabei geflissentlich übersehen daß für den weltweit 2. der Importstaaten die Importe ebenfalls um 20% billiger werden. Es ist lediglich eine Frage der Kalkulation, um am Ende sogar billiger anbieten zu können als vorher.

    Die wichtigsten Elemente eines Industriestaates: Energie, Rohstoffe aller Art und Vorprodukte verbilligen sich enorm.

    Bezogen auf die gesamte Volkswirtschaft ist der Tourismus in der CH im Verhöltnis zum Ausländeranteil verhältnismäßig unbedeutend.

    Persönlich ist meine Vermögensreserve glücklicherweise schlagartig um 20% gewachsen. Toll.

  37. […] EU ist kein Rechtsstaat». Geolitico schreibt: “Draghi macht den Euro zur Lira“. IKnews klärt uns über den Frankenshock auf. Ebenfalls IKnews: “Russland hat eine […]

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