Info-Veranstaltung zu Kanada-(e)XIT ?

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Was das Projekt angeht habe ich zwischenzeitlich die Bremse durchgetreten, da ich kaum in der Lage war mich darum zu kümmern und wichtigere Dinge auf dem Programm standen. Da es aber durchaus noch einige Leute gab die mich immer wieder darauf angesprochen haben, wäre es sinnvoll herauszufinden ob eventuell noch eine Infoveranstaltung sinnvoll wäre. Der Zeitraum wo das möglich ist, schrumpft zusehends in sich zusammen – zumindest in Deutschland 😉


Zunächst einige Fakten zu dem Projekt und dem Stand der Dinge.

Im Hinblick auf die Entwicklungen in Europa und der Welt und auch der Zukunfstperspektiven habe ich 2011 in Kanada ein Stück Land gekauft und mit dem Immigrationsprozess begonnen. Nicht nur die wachsende Gefahr von gewaltätigen Auseinandersetzungen in Europa waren der Grund, auch sehe ich nicht wie das Geschäftsmodell der Zukunft für Europa aussehen soll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist und war auch der Verlust der Freiheit und ausufernde Überwachung.

Es gab unzählige Dinge die zu beachten waren und am Ende war Kanada das auserkorene Ziel. Selbst dort fuhr ich damals mit Andreas tausende Kilometer ab um dann den finalen Ort ausfindig zu machen. Wieder gab es unzählige Parameter die ich erfüllt wissen wollte. Das war kein Schnellschuss um es mal vorsichtig auszudrücken. Beispielsweise legte ich sehr viel Wert auf die Höhenmeter, schließlich habe ich keine Lust auf nasse Füße, um hier nur ein Beispiel zu nennen.

Danach war die Erschließung dran und der Beginn der Immigration. Alles parallel zum normalen Arbeitsalltag, das hatte es schon in sich. Das alles ist nun erledigt und auch wenn ich erst zweiter bin der da sein Haus fertig bekommt 😉 ist auch das mittlerweile gut fortgeschritten. Der „Rohbau“ ist erledigt und im Frühjahr werde ich für den Innenausbau nach Kanada fliegen.

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Im August werden meine Familie und ich dann Deutschland den Rücken Kehren und das Abenteuer Kanada in Vollzeit beginnen. Es wird eine spannende Zeit.

Zunächst einige Worte zum weiteren Ablauf vom Projekt:

Ich plane zwei unterschiedliche Strategien. Das bereits erschlossene Gebiet soll für Leute sein, die zum einen von der Mentalität her zum Projekt passen und desweiteren auch wirklich planen nach Kanada zu ziehen. Die Grundstücke sind daher soweit auch komplett versorgt und mit einer Straße versehen. Da möchte ich eigentlich keine Karteileichen haben die nur auf ein Backup abzielen.

Da das Land ausreichend groß ist, werde ich klären in wie weit man ein Gebiet das direkt angrenzt parzelliert und verkauft werden kann ohne die Erschließungen direkt zu machen, was die Kosten unnötig in die Höhe treibt. Wenn dann jemand das Backup nutzen möchte ist noch immer Zeit diese Dinge in Gang zu bringen. Eine grundlegende Zuwegung ist preislich nicht so heftig wenn es sich auf einige Rücken verteilt. Diese Grundstücke könnten dann zu einem relativ geringen Preis angeboten werden. Vermessung und der Test vom Engineer ob es als Bauland taugt müssten auf jeden Fall gemacht werden, sonst darf es nicht verkauft werden, mit etwa 2000,- Dollar ist das aber ein Überschaubarer Betrag auf einer Fläche von ~ 7000 + x m² wie ich finde. Kleinere Parzellen machen keinen Sinn und werden daher auch nicht in Betracht gezogen vorläufig.

Um einen Überblick zu bekommen ob sich eine Infoveranstaltung lohnt würde ich darum bitten mir eine Mail zu schreiben mit dem Betreff Kanada-Xit. Wenn sich einige Leute finden, kann man sehen ob sich das noch vor meiner Endgültigen Abreise realisieren lässt. Schön wäre auch die Information ob tatsächlich ein Umzug ins Auge gefasst wird oder es sich eher um ein Backup drehen würde. Einige Worte zur eigenen Person und den eigenen Fähigkeiten würden das Ganze natürlich abrunden.

herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und

Carpe diem


13 Responses to Info-Veranstaltung zu Kanada-(e)XIT ?

  1. fl0r1 sagt:

    Also ich für meinen Teil denke auch seit einiger Zeit darüber nach, doch habe ich mich entschlossen mein Glück in unserem System hier zu suchen. Ich habe einen Langzeitplan (berufliche Ausbildung), der wenn alles funktionieren sollte, in ungefähr 10 Jahren fertig ist. Durch diese Asubildung wäre ich sowieso nicht an Deutschland gebunden und suche mein Heil in der Welt.

    Ich bin jung und bin (noch) für niemanden verantworlich, jetzt mal abgesehen für Eltern und Freunde etc. Aber im Falle eines Abschieds ist das halt dann so. Ich bin quasi an nichts gebunden. D.h. für mich, dass ich falls sich wirklich etwas gravierendes ändern sollte hier die nächsten 10 Jahre sowieso schneller weg bin als so manch einer glaubt. Und ja jetzt sagen die einen „aber dann ist es zu spät“ und die anderen „aber das machst du ja dann doch nich“ usw.
    Es gibt immer Argumente gegen etwas. nur interessiert mich das nicht. Wenn man woanders hin will, dann klappt das auch früher oder später. zu Fuß braucht man 1 Monat dann ist man am Mittelmeer von Bayern aus. Falls wirklich alles!! zerstört sein sollte. Was definitiv nicht passieren wird. Aber egal ich schweif schon wider ab.

    Es wird sich sowieso zeigen, was wirklich kommen wird. Vor einem Jahr etwa hatte ich Emailkontakt zu Daniele Ganser und habe ihn u.a. gefragt, ob es für ihn Sinn macht abzuhaun? Seine knappe Antwort war: Nein, weglaufen bringt nichts. Ich teile die Meinung mitlerweile. Nichts gegen dein Vorhaben Jens. Ich finde das super, nur wie gesagt bin ich für niemanden verantwortlich, außer für mich selbst. Wenn ich Kinder hätte, wäre ich vermutlich schon lange nach NZ ausgewandert. Kann ich auch nur empfehlen aus eigenen Reiseerfahrungen. Neuseeland ist auf jedenfall eine Option.

    Aber ich mach jetzt hier keine Kontrawerbung. Einfach nur als Beispiel. ich war noch nie in Amerika also..

    LG

  2. Jens Blecker sagt:

    Hi Flo,

    Kontrawerbung würde ja vorraussetzen, dass ich unbedingt die Grundstücke verkaufen will 😉 Ich habe ja oben geschrieben wie ich das sehe und ich gebe auch jedem der mich fragt Adressen von Maklern in der Region. Wer dazustossen möchte sollte zu den anderen Passen und gut. Ich finde jeder soll da seinen eigenen Weg suchen, ich habe meinen gewählt und halt auch gemacht statt nur zu reden. Deinen 10 Jahresplan finde ich sehr ambitioniert allerdings denke ich das die verbleibende Zeit nicht reichen wird. Da du aber ungebunden bist ist es relativ schnuppe. Wäre ich alleine und noch 20 hätte ich vielleicht auch anders gehandelt.

  3. Luxic sagt:

    @fl0r1

    Zitat:
    „Vor einem Jahr etwa hatte ich Emailkontakt zu Daniele Ganser und habe ihn u.a. gefragt, ob es für ihn Sinn macht abzuhaun? Seine knappe Antwort war: Nein, weglaufen bringt nichts.“

    Ich habe gerade erst meine Pläne und Überlegungen für das Wurst-Käs‘-Szenario massiv eingedampft und mich entschieden, da zu bleiben wo ich bin. Das hat mir ne Menge Luft verschafft. Es sind wirklich viele Faktoren die zu berücksichtigen sind, wenn man auf das Schlimmste vorbereitet sein will. Zwar bin ich ein Mensch, der gern mal ins kalte Wasser springt, aber wenn man in ein anderes Land geht und autark leben will, sollte man sich doch wenigstens vorher mal angeschaut haben, wo man letztlich landet. Dafür fehlt mir die Möglichkeit. Die Verfügbarkeit von Wasser und fruchtbarem Boden sind nur zwei Faktoren. Es nützt mir nichts, wenn ich z.B. irgendwo in der spanischen Pampa lande und keinen Brunnen bohren kann und der nächste brauchbare Fluß, oder Bach kilometerweit entfernt ist, oder ich wieder den ganzen Tag fremdbestimmt für irgendwelche Lebenshaltungskosten arbeiten muß. Hier in D kenne ich mich ja wenigstens genügend aus und habe direkt vor der Nase alles, was zum Überleben taugt. Ich müsste ja weißgott noch viel bescheuerter sein, als ich ohnehin schon bin, wenn ich das alles freiwillig aufgebe hier. 🙂

    Wie schlimm das alles wirklich wird, weiß ich zwar auch nicht, aber die totale Panik zu haben, ist wohl kaum eine sinnvolle und nützliche Angelegenheit. Notfalls kann ich immernoch meinen Rucksack schnappen und die Sparvariante von Flucht wählen. Dann fallen zwar so Sachen wie meine Solarzellen flach, aber damit muß ich dann halt klarkommen. Erst mal ganz entspannt beobachten, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Mannomann, was mir da erst mal für ein Brocken von den Schultern gefallen ist, den ich mir selbst aufgedrückt habe. Loslassen hilft ungemein. Ist nicht unbedingt leicht, aber eine gewisse Übung habe ich darin bereits. Als bescheidener Mensch hat man in dieser Hinsicht sowieso einige Vorteile.

  4. crazydiver sagt:

    Ja, die Gedanken, D den Rücken zu kehren und in anderen Teilen der Welt neu anzufangen bzw. dort weiterzuleben, das haben meinen Gesprächen und Erfahrungen nach doch schon Einige. Es gehört jedoch eine gehörige Portion Mut und etwas Risikobereitschaft dazu. Nur die Gedanken und Reden, das ist das Eine, aber dann auch den Schritt vom Reden in die Aktion zu kommen, da hakt es dann doch rechts schnell. Was aber aufgrund der Tragweiter der Entscheidung dann irgendwie anfangs nachvollziehbar ist.

    Gerade auch sogenannte Leistungsträger in unserer Gesellschaft, die wohl auch zur Umsetzung die Kohle hätten, die haben oft das große Bild, das in den alternativen Medien und auch Dank Jens‘ Arbeit hier für jeden des es sehen will, greifbar vor Augen hängt, nicht auf dem Radar. Und statt dessen weiter im Hamsterrad noch schneller rennen und sich weiter beschweren. Leider eine Erfahrung, die ich in den letzten zwei Jahren häufiger machen musste.

    Andere würden vielelicht gerne, haben aber die MIttel nicht ausrechend oder einrfach auch zuviel „Angst“, „Zweifel“ vor der Herausforderung und so einem grossen Schritt in die dann steigende Eigenverantwortung.

    Nur gemeinsam, geht es, schliesst auch die Natur ein, auch mal einen oder anderhalb Gänge zurückschalten, den menschlichen Weg suchen, den Konsumwahn und das Materielle etwas nach hinten anstellen. Bei den von Jens beschriebenen Gedanken und Beweggründe, auch in vorherigen Artikeln zum Ausstieg, habe ich große Deckungsgleichheiten. Ich kann sehr gut sein Ansinnen nachvollziehen, dass da Gleichgesinnte/Gleichtickende gesucht und gefordert sind für die unmittelbare Nachbarschaft. Gerade in der Weitläufigkeit Kanada’s geht es vermutlich umso besser und einfacher, je mehr Gleichgesinnte sich in eine Gebiet zusammefinden.

    Chris123, den ich sehr aufgrund seine fundierte Beiträge hier schätze, hat für sich andere Konsequenzen gezogen und ist gen Osten ausgewandert. Andere zieht es Richtung Westen. Es sagte hier mal jemand, war es NT oder FrankH oder Jens?: „Der Drops ist gelutscht“. Diese 4 Worte treffen meiner bescheidenen Meinung nach den Zustand sehr genau. Europa als Zankapfel liegt zwischen „Ost“ und „West“, in welche Richtung man sich als Veränderungswilliger oder vermeintlich freier Denkender dann orientiert, liegt an den persönlichen Ansprüchen und der zu erwartenden anderen „Komfortzone“. Es gib nichts Gutes ausser man tut es!

    Jens weiter so! Nimm mich bitte mit auf die Liste.

  5. Jens Blecker sagt:

    Hi Crazy, das mit dem Drops war meine Wenigkeit : http://www.iknews.de/2011/11/22/der-drops-ist-gelutscht/ 😉

  6. Irmonen sagt:

    Da ich schon zu der Generation „Oldie“ gehöre mit etwas über 60J ist eine Auswanderung so einfach nicht mehr möglich. Was anderes ist es einen Fluchtpunkt zu haben wenn es hier zum Bürgerkrieg kommt. Für ein „Krieg-erleben-müssen“ fühle ich mich eigentlich zu schade.

    Ich habe in meinem Leben viel erfahren, gemacht, und ne Menge brauchbares Wissen,zwei Berufsausbildungen und traue mir zu alles mögliche zu arbeiten. Doch wie gesagt in meinem Alter ist der Weg wie von Jens und Familie so nicht möglich.

    Eine Infoveranstaltung würde ich, wenn für mich zeitlich machbar, besuchen.

  7. Christian Goldmann sagt:

    Bei einer Infoveranstaltung wäre ich definitiv auch dabei. Einmal ausgewandert bin ich schon, auch wenn es ein vergleichsweise kleiner Schritt war. Ich melde mich per mail.

  8. Jupp Schmitz sagt:

    Hallo Jens , ist es nicht ein wenig risikoreich “ andere “ mit ins Boot zu nehmen….?

    Ist nicht ein Teil des Plans dem “ Deutschen “ auch ein wenig zu entkommen ?

    Fuer den Plan spricht allerdings das man sich gut ueberlegen muss mit wem man sich denn unterhalten moechte ( vom Englisch mal ganz abgesehen ) .

    Egal wohin man geht : man bleibt “ Deutsch “ ( was immer hier die Definition ist ).

    Und : man bleibt meistens man selbst , will heissen wenn man mit Problemen weggeht nimmt man diese mit .
    Und wenn man in „D“ ein Erbsenzaehler war wird man das auch woanders bleiben ( meistens ).

    Ich werde Dich auf alle Faelle besuchen , das Projekt ist sehr interessant und Kanada ist nicht die schlechteste Wahl ( wer den Winter mag …)

    Und eins noch , wer nicht alleine geht sollte immer an seine “ bessere “ Haelft denken , will die denn auch mit oder wird Sie ggf . ( wenn auch nett ) genoetigt….???

    Passiert oft bei sogenannten “ Weltumseglern „….die werden dann irgendwann verlassen und der Kahn laeft wortwoertlich aus dem Ruder ( Alkohol , falsche Freunde ,….u.v.m. )

    Wenn ich in “ D “ waere wuerde ich aucvh gerne deine Veranstaltung besuchen….

    Ich denke wir sehen uns in Kanada…alles Gute !!!!

  9. Jens Blecker sagt:

    @Jupp

    Also die die bisher dabei sind, habe ich gerne als Nachbarn 😉 Es ist auch weit genug auseinander, wenn man sich mal nicht sehen möchte.

  10. dirk sagt:

    Ich bin auch bereits vor 8 Jahren ausgewandert. Und jetzt bitte nicht lachen – von Hamburg ins Wiener Umland. Sicher nicht vergleichbar mit einem Sprung über den Teich. Aber ich habe bereits die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist selbst innerhalb der EU ins Nachbarland auszuwandern. Und das noch in ein Land, dass fast die gleiche Sprache wie das Mutterland spricht und ein sehr vergleichbares rechts, wirtschafts und politisches System hat.
    Als Ausländer muss man sich auch in diesem Land seinen Stand erst hart erarbeiten. In einer neuen Heimat bei Null anzufangen hat es ziemlich in sich. Nicht nur finanziell. Auch auf sozialer Ebene hat man ersteinmal keine Freunde, Bekannte oder Verwandte in der neuen Heimat. Die ersten Monate und Jahre können einsam werden, wenn man sich einen neuen Freundeskreis aufbauen muss. Die alten Freunde werden einen in der Regel schnell vergessen, wenn man auch nur 1000 Kilometer entfernt der Heimat wohnt. Ich kann diejenigen, mit denen im alten zu Hause noch Kontakt besteht an einer Hand abzählen und die sieht man auch nur einmal im Jahr. Mal eben am Wochenende bei Muddern vorbei für ein Topf Suppe und die Socken waschen ist nicht mehr drin. Es gehört eine gehörige Portion Risikobereitschaft, Selbstbewusstsein, eine gewisse Finanzierungskraft und Unternehmergeist dazu auszuwandern. Mit Auswandererromantik hat das ersteinmal wenig zu schaffen.
    Nocheinmal bei 0 starten (nicht mehr finanziell aber sozial) kommt für mich nicht mehr in Frage. Ich habe mich ca 50 km vom Ballungszentrum Wien ein günstiges, großzügiges GS ergattert, dort ein kleines Haus draufgesetzt, dass ich weitesgehend selbst versorgen kann. Im schlimmsten Fall auch mit Wasser, Heizung und Notfallstrom.
    Eine vernünftige Nachbarschaft, eine gut ausgerüstet Heimwerkstatt und ein paar eigene Fähigkeiten sollten über das schlimmste hinweghelfen, sollte es wirklich hart auf hart kommen.
    Mit einer völligen Zerstörung der europäischen Inrastruktur rechne ich auch im übelsten Fall nicht. Höchstens bei einem Atomkrieg, aber dann ist man an keinem Ort auf dem Planeten mehr sicher 🙁
    Ein Finanzdesaster hätte ebenfalls überall extreme Auswirkungen und da fühle ich mich im ruhigen Österreich einigermaßen aufgehoben. Nähe Berlin wollte ich da nicht leben. Die Umweltverschmutzung hält sich hier auch noch in Grenzen. über den Teich wäre mir zu weit. Und in jedem Land der Welt ist man als Ausländer ersteinmal kein Mensch von höchster Priorität wenn es um die Notfallversorgung in einer Extremsituation
    ist.
    Nach allem, was ich von Cheffes Auswandererambitionen mitgenommen hat, geht er mit einem durchstrukturierten Businessplan über den Teich. Und genau das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Auswanderung. Auszuwandern, wenn man grade mal die Mücken für ein Onewayticket aufbringt ist von Anfang an zum scheitern verurteilt. Allen, die solche Pläne haben, viel Efolg und überlegt euch sehr genau, ob ihr das durchsteht vor allem den Verwandten u7nd Bekanntenkreis zurück zu lassen. Der Mensch ist ein Sozialviech.

  11. EuroTanic sagt:

    Die meisten Menschen sind wohl wie ich in der Systemfalle. Entweder man ist Systemling oder Mitläufer/Transfergeldempfänger/Rentner und profitiert/parasitiert vom „falschen“ System (Adorno). Dann will oder kann man nicht auswandern. Ich informiere mich seit Jahren über den Systemkollaps und die Gründe und bin auch oft auf falsche Spuren/Sackgassen gestossen. Ich bin Dipl.-Ing.agr. mit Zusatzqualifikation Kräuterpädagoge, sowie diverser anderer Zusatzquali und interessiere mich intensiv für Selbstversorgung, Survival und Notnahrung (Wildkräuter). Doch trotz meines breiten Wissens und meiner vielseitigen Kenntnisse bin ich in diesem Zwangssystem gefangen. Sollte es hier zum Kollaps kommen sind in eng bevölkerten Systemen, wie in Europa, die vielen Hunde (Mob) der Tod des Hasen (Preper). Zum Auswandern fehlt mir schlicht die Kohle.

  12. chris123 sagt:

    Wer eher im östlichen Raum aktiv werden will und sein Leben auf ein „zurück zur Natur“ ausrichten will, sich dabei aber auch nicht zu weit von der Zivilisation entfernen will, hier ein Tip der nicht weit ist. Leicht und günstig mit Billigflieger ereichbar. Dabei seht dann natürlich ein gewisser natürlicher Lebensunterhalt im Vordergrund. Und das muss einem stehen. Sicher auch gut für jemanden der eben nicht so viel Geld auf der hohen Kante hat aber meint fleissig zu sein und was aufbauen zu können. Wegen Kriegsgefahr sagte ich ja schon: Es gibt neuralgische Punkte und wenn es da knallt, dann hat die Situation eh den Zustand eines massiven Weltkrieges erreicht. Da erwischt es fast alle. Als Mann sollte man da eher mal an das VORHER denken und das ist die Frage der Einberufung. Muss jeder selbst wissen auf welcher Seite er dann mal in den Krieg ziehen MUSS. Dass man sich einer Einberufung als „legal registrierter Mensch“ einfach so entziehen kann, ist fraglich bis unwahrscheinlich. Und wie ich schon sagte: In den Zeiten werden Menschen kurzerhand erschossen die sich widersetzen. Auch Zivis werden eingezogen und in Dienst gestellt. Wer weiss für was. Die müssen nicht denken dass sie sich hier einfach aus der Affäre ziehen können.

    Hier der Link der für manch jemanden interessant sein könnte. Man wird aktiv von der Regierung unterstützt was die Sache zusätzlich erleichtert:
    http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/wirtschaft-and-finanzen/wie-werde-ich-landwirt-im-kaliningrader-gebiet/

  13. Jens Blecker sagt:

    Also Chris, Kaliningrad steht auf jeden Fall ganz oben auf der Abschussiste. Daher kann ich deiner Argumentation da nicht ganz folgen.

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