Pleite und kein GREXIT – Was dann?

Euro currency concept illustration

Man könnte meinen, dass in Griechenland im Augenblick große Hektik herrscht. Die Finanzminister der Euro-Länder haben zum Ende der Woche ein Ultimatum verhängt, bis dahin soll Athen gefälligst um eine Verlängerung betteln. Ministerpräsident Alexis Tsipras und und seine Regierung lehnen eine Verlängerung der Hilfen allerdings ab. Varoufakis wirkt dabei völlig unbekümmert und auf den meisten Bildern sieht man ihn auch eher mit einem diebischen Grinsen. Woher nehmen die Griechen eine solche Selbstsicherheit?


Bisher ist der Verlauf mit Griechenland weitgehend meinen Prognosen gefolgt. In letzter Instanz ging ich von einem Staatsbankrott der Griechen mit schwerwiegenden Konsequenzen aus. In den vergangenen Tagen entwickelte sich in meinen Gedanken noch eine weitere Theorie, die allerdings ein totales Novum und daher überhaupt nicht abzuschätzen wäre.

Das Griechenland de facto pleite ist, daran gibt es im Prinzip nichts zu rütteln. Der Staat hat die einfache Bevölkerung bereits massiv geplündert, Abgaben drastisch erhöht und öffentliche Leistungen stark gekürzt. An der Stelle könnte man also von einem baldigen Ende der Fahnenstange sprechen. Blieben noch „die Reichen“, aber diese werden schon in weiten Teilen vorgesorgt und das Vermögen in Sicherheit gebracht haben. In letzter Konsequenz bliebe also vermutlich nur der Zugriff auf die immobilen Vermögenswerte und Firmen. Ob das am Ende nicht ein Eigentor wäre, bleibt doch stark zu bezweifeln. Eins wäre es aber ganz sicher, ein Garant für den Abzug des Kapitals.

Im Prinzip beschreitet die griechische Regierung den einzig gangbaren Weg. Ein Ende des desaströsen Sparkurses und die Drohung den Schuldendienst einzustellen. Wäre Griechenland eine souveräne Nation, welche die Konsequenzen des Handelns selber tragen müsste, ein sehr gewagter Schritt. In der Realität hingegen ist es mittlerweile das Mitglied einer unheilvollen Währungs-Föderation, welche auf Gedeih und Verderb miteinander verwoben wurde.

Das was Griechenland im wesentlichen in diese missliche Lage brachte, könnte sich jetzt als der rettende Anker herausstellen. Eigentlich sollten die EU-Vertäge zusammenhalten was nicht zusammen gehörte, weder der Austritt noch der Rauswurf sind vorgesehen. Hielten es die Architekten des Euro-Regimes vermutlich damals für den perfekten Knebel, stellen sich nun die Gefahren ganz offen zur Schau.

Wann immer ich Drohungen in den Medien las, man würde Griechenland aus dem Euro werfen, konnte ich mir ein ordentliches Feixen nicht verkneifen. Wie soll man bitte jemanden Rauswerfen, wenn dafür einfach jede Grundlage fehlt? Es ist und war nie vorgesehen eine Nation wieder in die Souveränität zu entlassen, hatte man sie erst einmal in die Währungs-Föderation hineinbuxiert.

Es mag sein, dass in den dunkelsten Tiefen der EU-Verträge verklausulierte Möglichkeiten stecken die dem Rest der Welt bisher verborgen geblieben sind. Vielleicht wären spitzfindige Juristen tatsächlich in der Lage daraus einen erzwungenen GREXIT zu basteln, aber was dann? Es würde doch die Schwäche des Systems und die Möglichkeit für alle anderen Defizitländer offenbaren um der Schicksalsunion zu entkommen. Griechenland ist nur ein Winzling, was wenn auch die Spanier, Franzosen oder Italiener auf einmal einen „Tsipras“ bekämen? Nein, in Wirklichkeit ist das wohl kaum eine Option.

Wir sind an einem Punkt angekommen, wo sich die Zwangsjacke für alle Mitgliedsstaaten als Bumerang erweist und guter Rat teuer ist. Egal wie Schäuble und Co sich jetzt winden, der Ball dürfte zumindest temporär im eigenen Netz versenkt werden. Zumindest solange Tsipras und Varoufakis auf Kurs bleiben.

Betrachtet man die Optionen der Euro-Nationen ganz sachlich, haben sie in Wirklichkeit keine. In diesem Fakt liegt allerdings eine weitere Gefahr für alle anderen souveränen Nationen. Nicht erst seit gestern versucht man nach Möglichkeit ein Staateninsolvenzverfahren nach Wirtschaftsrecht zu implementieren. Aus guten Gründen lässt sich darauf bisher aber niemand ein. Der Wirtschaft wären für die Plünderung Tür und Tor geöffnet und das wäre schlicht ein Desaster. Bisher ist dieser Vorgang jedoch weitestgehend völlig ungeregelt und das Spielt den Griechen in die Hände.

Ich habe wirklich lange überlegt, was wohl geschehen würde wenn das „Undenkbare“ einfach passiert. Was würde denn geschehen, sollte Griechenland den Staatsbankrott erklären und im Euro bleiben? Immer wieder kam ich zu dem Schluss – es ist undenkbar….. Aber, es ist nicht unmöglich. Ganz Salopp ausgedrückt, der Rest der Eurozone hätte erstmal die Arschkarte gezogen, sowohl die Darlehen als auch Garantien würden sich als Haftminen entpuppen vor denen es kein Entrinnen gibt. Die Milliarden aus Programmen wie dem SMP, Target2 und wie sie alle heißen wären unwiederbringlich verloren und würden nach guter sozialistischer Manier unter den anderen „Pleiteanwärtern“ nach deren Schlüssel verteilt. Es wäre eine Belastungsprobe für das gesamte System und der Ausgang des letzten Aktes könnte so manche Böse Überraschung bereithalten. Es ist unnötig noch auf all die Konsequenzen im Finanzsektor hinzuweisen, wie zum Beispiel das fällig werden von Kreditausfallversicherungen (CDS) und was da sonst noch so alles dran hängt.

Im Prinzip können Tsipras und Varoufakis nun bis zum Wochenende am Pool gepflegt eine Runde „chillen“. Griechenland ist vor dem Wochenende Pleite und wird es auch – egal was sie tun – noch nach dem Wochenende sein. Versuchen Sie mal eine Steigerung von Pleite zu finden 😉

Für die Euro-Gruppe hingegen geht es sprichwörtlich um die Existenz. Man ist also gezwungen gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Liegt der „Ball“ also wirklich bei den Griechen im Feld, wie man uns versucht weis zu machen?

Carpe diem

Alle die meine Dokumentation EUPOLY bisher noch nicht gesehen haben, sind ob der Aktualität eingeladen das nun nachzuholen:


39 Responses to Pleite und kein GREXIT – Was dann?

  1. tom sagt:

    … naja eine Möglichkeit hast du nicht bedacht, Jens.

    In ihrer Verzweiflung könnte die EU den Griechen ja die Schulden auf 99 Jahre, zinsfrei stunden.

    2114 könnten die Griechen dann mit für sie vertretbaren Beträgen (Ouzo, Rüben oder Oliven – ich denke den Euro wird es nicht mehr geben) mit der „Rückzahlung“ beginnen.

    Nur so mal meine Überlegung.

  2. strom23 sagt:

    Ich mußte jetzt lachen hatte gestern Abend einen ähnlichen
    Gedankengang.

    „Ich habe wirklich lange überlegt, was wohl geschehen würde wenn das “Undenkbare” einfach passiert. Was würde denn geschehen, sollte Griechenland den Staatsbankrott erklären und im Euro bleiben? Immer wieder kam ich zu dem Schluss – es ist undenkbar….. Aber, es ist nicht unmöglich. Ganz Salopp ausgedrückt, der Rest der Eurozone hätte erstmal die Arschkarte gezogen, sowohl die Darlehen als auch Garantien würden sich als Haftminen entpuppen vor denen es kein Entrinnen gibt. Die Milliarden aus Programmen wie dem SMP, Target2 und wie sie alle heißen wären unwiederbringlich verloren und würden nach guter sozialistischer Manier unter den anderen “Pleiteanwärtern” nach deren Schlüssel verteilt“.

    Wer kann sich noch erinnern an die Dreistigkeit aus 2011 wo erklärt wurde, „Deutschland stellt lediglich Bürgschaften aus“. upps nun werden sie wohl fällig.
    Das es hier ein Ultimatum gibt womit die EU versucht eine Position der Stärke einzunehmen ist doch ist mehr als peinlich. Natprlich ist ein Ultimatum auch wieder genau richtig für alle die noch fix raus wollen oder per put auf Bonds rein wollen ;)..

    Griechenland ist der kleine Junge der ganz laut und offen ruft „der Kaiser hat keine Kleider an“.
    Am Ende kommt der dicke Deal mit einem weiteren Schuldenschnitt. Denn die EU spricht nicht mit einer Stimme und hat keine innere Position der Stärke. Jetzt bekommt eben auch Schäuble das A..och sein Waterloo wie Merkel in Minsk. Außer Spesen nichts gewesen.

  3. strom23 sagt:

    @Tom

    Die Stundung ist zwar keine Abschreibung aber sie würde z.b mit ins Rating einfließen. Wie sich das rechtlich z.b mit den CDS verhält wäre dann auch interessant.

  4. tom sagt:

    @strom23

    …äh, ich vergaß in meinem Szenario zu erwähnen, dass unmittelbar nach der „Stundung“ (und ich meine unmittelbar- wörtlich) ein riesengroßes außerirdisches Raumschiff erschiene und sämtliche CreditDefaultSwaps, weltweit „wegbeamen“ würde …

    Im Ernst, Strom, mein Postings waren nicht wirklich ernst gemeint.

    Ich denke, dass die Verantwortlichen, zur Zeit ziemlich „kopfen“ dürften, wie sie noch (ein weiteres mal) die sprichwörtliche „Kurve“ bekommen könnten …

    Ein durchaus schwieriges, wenn nicht fast unmögliches Unterfangen …

    Schauen wir mal, was sie diesmal für ein „Kaninchen“ aus dem Hut zaubern …

  5. Jens Blecker sagt:

    @ Strom

    Wir hatten ja schon einmal die Frage ob …oder ob nicht bei den CDS 😉 Damals war es halt eine Farce und dieses mal?

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kreditausfallversicherungen-fuer-griechenland-nicht-faellig-banken-erhalten-keinen-ersatz-fuer-schuldenschnitt-1.1297787

    Im Prinzip würde dann endlich offenkundig was das für ein Dreck ist.

  6. karugua sagt:

    Das System hat sich in das Knie geschossen. Absichtlich oder weil Irre ihr Irresein nicht bemerken? Das wäre noch die Frage. Man kann nur erstaunt sein, dass sich so viele Menschen über ein System den Kopf zerbrechen das doch seit Babylons Zeiten seine Schwäche (oder für einige Zeitgenossen seine Stärke) zeigt.

    Mir scheint die Welt ist wirklich schlachtreif. Die List hat über die Dummheit und Ignoranz gesiegt. Es ist ein Sieg der Unmenschlichkeit. Ein Sieg der Zahlen. Ein Sieg der Kabbalisten die bald das Dummvieh ausweiden und ausbeinen. Ja, schafft euch Gold an, ihr Bedauernswerten.

  7. kieselsteine sagt:

    Vermutlich muss man Unvorstellbares Vorstellbar machen um aus Teufelskreisen aus zu treten.

    Es gibt auch die Möglichkeit den Euro zu behalten. Aber daneben eine andere Währung zusätzlich zu installieren. Nennen wir sie einmal ein Brot. Der Brot ist nicht an Gold gebunden oder an den Dollar. Der Brot ist an ein Kilo Brot gebunden. Mit einem Brot erhält man immer genau ein Kilo Brot.
    Nun gibt man allen Bürgern im Monat tausend Brot, egal ob die nun Reich sind oder arm. Und schafft so Kaufkraft aus dem Nichts. Wenn es gelingen würde so viele Geschäfte wie nur möglich dazu zu bringen, dass sie sowohl den Euro akzeptieren wie den Brot, würde der Brot sofort attraktiv. Wenn ich mir für 90 Brot Krümel (Ein Brot ist 100 Brotkrümel) die Haare waschen und schneiden lassen kann, ist das ein Wert. Ich bin dann auch eher bereit selber etwas für Brot zu verkaufen oder an zu bieten. Natürlich könnte man mit Brot nicht nach Paris fliegen. Der Euro bliebe also bestehen. Die Wirtschaft würde angekurbelt. Solches könnte auch auf weniger grossen Fläche wie einem Staat installiert werden. In einer Stadt zum Beispiel oder einer Region. Es wäre der Alptraum aller Finanz- Oligarchen. Es würde das Geld wieder dort hin bringen wo es hin gehört, nämlich in die Taschen der Bürger.

  8. tom sagt:

    @Kieselsteine:

    „Es würde das Geld wieder dort hin bringen wo es hin gehört, nämlich in die Taschen der Bürger.“

    … äh, ich denke, – dass ist nicht vorgesehen …

    Das Geld, Brot, oder auch von mir aus, Rüben, muss von unten nach oben verteilt werden. Je schneller, desto besser.

    Die „Masse“ soll verelenden und wieder nach einem „starken“ Arm, System, Führer, was weiss ich, schreien ..

  9. tom sagt:

    Nachtrag:

    Ich würde den griech. „Verhandlungsführern“ / Regierung auch in den nächsten Wochen / Monaten, sehr stark von gemeinsamen „Flugreisen“ abraten …

    … passieren doch die unglaublichsten „Vorkommnisse“ in den letzten paar Jahren – ich mein ja nur …

    Obwohl so ein „Vorkommnis“ schon „etwas“ offensichtlich wäre …

    So nun hab ichs geschrieben und DIE können das NICHT mehr machen … 😉

  10. strom23 sagt:

    @Tom

    Ja ich kann mich an deinen „Beam“ Beitrag erinnern und ich habe die Ironie vorhin schlicht übersehen. Das hat aber auch seinen Grund. Es gibt Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit (ewige Anleihen).

    Nichts ist unmögich….Zentralbank

  11. strom23 sagt:

    @Jens

    Das hatte ich echt total vergessen aber danke das du es rausgekrammt hast.Diese sinnfreie Diskussion ob Schuldenerlass keinen Kreditausfall darstellt. Die OTC
    Seite dürfte massiv angewachsen sein im Laufe der Zeit und auch die darum gebastelten Produkte. Kursmäßig ist bei allen genug Puffer außer vieleicht unicredit und coba.

    Auf jedenfall gehts nun Spitz auf Knopf und der Grichää
    demonstriert die Machtlosigkeit einer Schulden finanzierten Ökonomie wenn ein Beteiligter pleite ist aber nicht haftbar gemacht werden kann.

    Erinnert mich bissl an die ausschließlich Kredit finanzierten Bauten des Herrn Schneider. Schuldner zahlungsunfähig, Insolvenzmasse nie gebaut oder mehrfach belastet.

  12. oram sagt:

    alles wird die EU tun um den ist-zustand beizubehalten, mit hilfe der USA. das ist garantiert, wie auch die USA die fäden in der Ukraine zieht. folgend ein zusammenhang der auch wichtig sein könnte (selber kann ich die situation nicht beurteilen) :

    aus dem buch von Holger Strom “Euro Mafia”, seite 152 :
    “in der finanzwelt wurden von hedgefonds 32,5 billionen dollar der CDS (credit default swaps) auf den bankrott Griechenlands verwettet. wenn Griechenland offiziell bankrott erklärt, wird diese summe fällig. derzeit tobt zwischen den CDS versicherungsnehmern, die nicht auf ihre gigantische gewinne verzichten wollen ein verbissener kampf. sollte die ISDA (International Swaps and Derivatives Association) tatsächlich offiziell Griechenland für bankrott erklären….wäre das US-amerikanische Bankensystem im selben augenblick ebenfalls pleite. fällige CDS auszahlungen in billionenhöhe könnte es nicht verkraften.”

    ich denke es müssen nicht einmal 32,5 billionen sein, 5 billionen würden auch reichen.
    nun es ist alles so verflochten in der globalen finanzmafiaindustrie, dass ein griechischer weg des wiederstands eher unwahrscheinlich ist. sehrwahrscheinlich wird ein bischen gepokert, dann doch eine einigung erziehlt und die EU steht wiedermal als siegerin da und es ist auch eine warnung an andere länder mit veränderungswünschen. die EU ist das neue 1000 jährige reich, ein entkommen oder austreten unmöglich.

  13. Pansenwastel sagt:

    „THIS IS SPARTA!“
    Bitte entschuldigt, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

    Vielleicht werden die Griechen auf die Klausel im EU-Vertrag verweisen, dass kein Staat für die Schulden eines anderen Staates einstehen darf und die Forderungen damit keine rechtliche Grundlage haben. „Verträge sind einzuhalten!“ das hat Schäuble verlangt.

  14. SanJa sagt:

    Soweit ich mich in meiner Bachelor-Thesis (Thema: Subprime-Krise) mit CDS beschäftigt habe, haben diese grundsätzlich eine Laufzeit von fünf Jahren und müssten danach erneuert werden. Man könnte sie einfach auslaufen lassen.

    „sollte die ISDA (International Swaps and Derivatives Association) tatsächlich offiziell Griechenland für bankrott erklären“

    Auch hier, ISDA legt internationale Standards für „Credit Events“ (Kreditereignisse) fest und sie entscheidet nicht darüber ob dieser stattgefunden hat, sondern die Verträge regeln wann ein Kreditereigniss eintritt. Dazu zählen mehrere:

    http://credit-deriv.com/isdadefinitions.htm

    „derzeit tobt zwischen den CDS versicherungsnehmern, die nicht auf ihre gigantische gewinne verzichten wollen ein verbissener kampf.“

    Das verstehe ich auch nicht ganz, was damit gemeint ist.
    Sicherungsnehmer zahlen eine periodische Prämie für die Absicherung, sie profitieren nicht.
    Soweit ich das verstehe, hat Griechenland selber keine CDS auf ihre eignen Schulden, sondern die Kreditgeber von Griechenland können mittels CDS eine Absicherung (i.d.R. fünf-jährige Kontrakte) ihre Forderungen gegenüber Griechenland absichern.

    Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die Sicherungsgeber, somit die Verkäufer, dafür kein Kapital binden. Das war auch der Grund warum in der Finanzkrise die AIG (größter Versicher in dem Bereich) gerettet werden musste, weil schlagartig die Ausfälle weit über den berechneten Ausfallraten lagen und die Ausgleichszahlungen fällig wurden, wofür die AIG kein Kapital hinterlegt hat.

    Die Frage ist wer laut den CDS-Verträgen im Falle eines Kreditereignisses die Ausgleichszahlungen leisten muss.

  15. Frank H. sagt:

    Kleine Überraschung Jens!

    Griechenlands neue LINKE Regierung lässt sich von der LINKEN Carlyle Group (Stiftung des öffentlichen Rechts) beraten. Daher befindet sich Griechenland nun auf Augenhöhe mit den RECHTEN Goldman Sachs Bänksters von Scheuble und Merkel.
    https://varoufakis.files.wordpress.com/2013/07/a-modest-proposal-for-resolving-the-eurozone-crisis-version-4-0-final1.pdf

  16. oram sagt:

    @SanJa
    es heisst auf der gleichen seite des buches noch :

    „den versicherungsgebern – es handelt sich hauptsächlich um die vier grössten finanzkonzerne JP Morgan Chase, Bank of Amerika, Citibank, Goldman Sachs und die US tochter der HSBC“

    ich nehme schon an, dass die kreditgeber die wetten abschliessen

  17. SanJa sagt:

    @oram

    Wär interessant zu wissen, wie aktuell die Zahlen sind.

    Goldman Sachs ist seit der Finanzkrise eine reine Investmentbank. Ich bezweifle, dass sie selbst mit ihrem Kapital aktiv ist, sondern wahrscheinlich eher mit dem ihrer Kunden. So war das ja auch in der Finanzkrise, wodurch sie trotzdem satte Gewinne gemacht hat, nur leider ihre Kunden nicht. Ursprünglich sind diese „Finanzkonzerne“ auch keine klassischen Anbieter von Kreditausfallversicherungen. Da haben wir einfach zu wenig Informationen darüber.

    Ich stelle mir die Frage, wie hoch die Prämien sind, da diese weitesgehend von der Bonität des Referenzschuldners (Griechenland) abhängen und zu einem anderen Teil von einem gemeinsamen Ausfall von Sicherungsgeber und Referenzschuldner.

    Ich denke das wird sich zeigen, wenn diejeningen, die immense Prämien kassieren für ihre Sicherungsgebertätigkeit zu KEINEM Preis ein Ausfall Griechenlands hinnehmen würden, sprich Druck ausüben auf bestimmte Entscheidungsträger, damit diese ein Kreditereigniss Griechenlands verhindern. Andersrum gibt es Gegenspieler, die vlt. ein Kreditereigniss Griechenlands wünschen. Aber die Investoren untereinander haben weit transparentere Informationen als wir. Die Finanzkrise war nicht der Fehler von wenigen, sondern von sehr vielen, die einfach sich selbst nicht über das Ausmass und die Produkte sowie über die Kredite dahinter informiert haben. Genau dasselbe Phänomen was wir im gesamten System beobachten, Menschen informieren sich nicht genügend und wundern sich dann, dass sie verarscht wurden 😀

    Mir sind die Informationen aus dem Buch zu dünn. Ich meine, ich könnte jetzt drauf wetten das x eintrifft, aber wenn niemand dagegen wettet, woher bekomme ich dann das Geld?

    Nur mal zum verdeutlichen, die Spreads für hochriskante Anleihen können leicht in Bereichen von 15 Prozent liegen. Weshalb ja Griechenland Finanzhilfen aus dem Euroraum (EZB, etc.) bekommt. Wenn sie austritt aus der EU wer wäre noch bereit diesem Staat Geld zu leihen, ohne Bürgschaften etc.?

    Und wie gesagt man könnte die CDS einfach auslaufen lassen und keine neuen abschließen, denke die Entscheidungsträger in den Etagen wissen besser bis zu welchem Zeitpunkt man wetten kann und wann es zu riskant wird. So kurz nach der Finanzkrise wieder gravierende Fehler zu machen besonders von einer der größten Bank der Welt, JP Morgan Chase, wäre fatal.
    Ich sag jetzt nicht, dass das vernünftige und verantwortungsvolle Institutionen und Entscheidungsträger sind. :DDD LOL

    Gruß

  18. Jens Blecker sagt:

    Sanja , als griechische Anleihen quasi über die EZB mit AAA Gerated waren, wäre es doch schön blöd keine versicherung anzubieten

  19. SanJa sagt:

    Jens, ich muss hier meine Aussage konkretisieren. Ich meinte damit, dass der griechische Staat selber keine CDS gegen sich selber abschliesst,abschliessen kann oder nicht darf. Dass einige (wie geschrieben „staatlich kontrolliert“ heisst ja nicht, dass das der Staat selbst ist) Institutionen/Firmen/Banken in diesem Bereich aktiv sind, ist natürlich nicht auszuschliessen und wie in deinem Artikel sogar aufgezeigt wird.

    Ja natürlich macht es Sinn solche anzubieten, aber zu einem Geschäft gehören immernoch mindestens zwei. Wer dort hineininvestiert bzw. als Sicherungsgeber auftritt muss dann mit den Konsquenzen rechnen. Ich sehe übrigends CDS auch als recht problematisch, vorallem die immensen Summen, die dort platziert werden. Oder genauer gesagt entspricht die Investiton nur einem Bruchteil dessen, was bei einem Kreditereignis fällig wird. Wozu aber keine entsprechenden Rücklagen gebildet werden. Ist aber genau der selbe Fall wei bei der allgemeinen Banktätigkeit im Bereich von reiner Kreditvergabe, dazu muss ich nicht weiter eingehen, kennt jeder zu gut das Prinzip von Fiat-Money.

  20. oram sagt:

    @SanJa
    die angaben im buch sind schon etwas dünn wie du sagst, es ist von 2012, trotzdem hoch interessant mit dichten informationen auf 195 seiten und 676 (!) quellangaben (eine sonderleistung). wall street, the city of london und die ganze finanzindustrie (d.h. die personen dahinter, und da kennen wir doch einige namen) sind die weltregierung und die politiker weltweit deren handlanger. geld regiert die welt und die haben soviel, dass sie sich jeden und alles kaufen können um zum ziel zu kommen. 10 millionen für die beiden griechen, ein kitzekleines staubflöcken für die geber, und diese fallen um und wenn sie nicht ja sagen, dann fallen sie anderstwie um…..
    trotzdem dran bleiben und hoffen und folgend noch ein link zu einer interessanten sache in Kanada: der staat erhält geld ohne zinsen, da könnte man problemlos ein bedürfnisloses grundeinkommen finanzieren, ohne die menschenunwürdige harz4 und vieles mehr

    https://newstopaktuell.wordpress.com/2015/02/16/gute-neuigkeiten-aus-kanada/

  21. SanJa sagt:

    Oram, dem will ich auch nicht widersprechen.
    Mir gings drum die Thematik nochmal selbst durch zu gehen und vlt. einiges, soweit ich kann, zu präzesieren.

  22. kaphorn sagt:

    Wieso soll Griechenland nur Pleite sein? In einem Schuldensystem sind alle Pleite. Eine Steigerungsform von Pleite ist mir bisher nicht bekannt….Fuck the EU, es lebe Europa…

  23. kaphorn sagt:

    ..und ich glaube ganz fest das die Zeit sehr nahe ist, wenn die verantwortlichen vom IWF, EZB usw. eingesammelt werden und in eine geschlossene Anstalt kommen zwecks Therapie…

  24. AKBnilreb sagt:

    Nun ja was passiert mit einer Person die nicht mehr zahlen kann, sie macht Privatinsolvenz.
    Was macht ein Staat….ich denke es wird so ähnlich.
    Das Geld und der Staat werden dann Zwangsverwaltet und hat keine Befugnisse mehr auf sein direkten Haushalt bzw. Konten.
    Als Privatperson hast du ein P-Konto, vielleicht sprechen wir dann bei Griechenland von einem P-Staat. Alles was über das gelegte Limit ist, dient der Schuldentilgung oder so ähnlich.

    Ist nur mal so ein komischer Gedanken gang von mir.

  25. oram sagt:

    staaten machen viel öfter bankrott als wir es so im gedächnis haben. mir ist nur geläufig : griechenland etwa 9 mal in den letzen 200 jahren und argentinien etwa 5 mal in den letzten 120 jahren

  26. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    >Es mag sein, dass in den dunkelsten Tiefen der EU-Verträge
    >verklausulierte Möglichkeiten stecken die dem Rest der
    >Welt bisher verborgen geblieben sind.

    Seit wann interessiert sich in Bruessel irgend jemand fuer Vertraege? Die schmeissen die Griechen „alternativlos“ raus und fertig; wenn das denn so gewuenscht ist.
    Letztendlich ist GR durch Bilanzfaelschung in den Euro gekommen, die waren quasi nie rechtsgueltig Teil des Euros. Mogel Dich mal mit falschen Angaben in eine Versicherung und versuche dann eine Leistung zu erhalten.

    Selbiges gilt fuer die CDS, die Versicherer zahlen einfach nicht und lassen es auf einen Prozess ankommen. In 25 Jahren nach 5 Instanzen haben die an dem Prozess beteiligten laengst vergessen, worauf eigentlich geklagt wurde :=)

    Sollte der Staatsbankrott erklaert werden, muessten die offenen Forderungen eigentlich ausgebucht werden. Ich bin mir aber sicher, das den creativen aus der Buchhaltung irgendwas einfallen wird, die Forderungen in der Bilanz zu halten bzw. diese irgerndwohin zu verklappen, wo sie keinen mehr stoeren.

    Die GR Geschichte ist meiner Meinung nach rein politisch, Fakten sind da eher irrelevant bzw. werden passend gemacht.
    Die Jungs in Bruessel mit ihren Thinktanks werden wohl aktuell fieberhaft darueber nachdenken, welche Konsequenz ein Rausschmiss/Austritt Griechenlands fuer das Konstrukt EU haette. Wuerde die EU das verkraften oder wuerde eine Kettenreaktion ausgeloest ?
    Wenn die zu der Erkenntniss gelangen, das der Grexit kein Problem darstellt, fliegt GR raus.

    Gruss

    Achim

  27. AKBnilreb sagt:

    Letztendlich ist egal was sie machen, Griechenland wird es überleben.

    Viel schlimmer ist es für die die EU wenn es denn Griechen danach besser geht. Was eigentlich sowieso nur die einzigst logische Folge wäre. Das ist dann ein Zeichen für die anderen (Pleite)staaten es GR gleichzutun.

    Egal was die EU jetzt macht sie hat sowieso verloren…Punkt um aus.

  28. Valron sagt:

    @AKB
    Das denke ich auch schon lange.
    Was schliessen wir daraus? „Ist der Euro zu hart bist
    du zu schwach.“

    Die Länder, für die der Euro zu hart ist, sollten
    lieber raus…zum Schutz der eigenen Sozialsysteme.
    Dann läuft es auch besser für die Länder die den Euro
    representieren können.

    Die EU-Währungsunion ist wie eine Presswurst die erst
    platzen muss um sie zu geniessen. 😀

    AdAstra
    Valron

  29. AKBnilreb sagt:

    Da sage ich……………

    MeiGR: Grexitländer vom Würstchen die Reste.

    Grexitländer sind die beliebtesten Markenwürstchen Europas. Kein Wunder: Sie vereinen das Beste von allen deutsch-amerikanischen Interessen in sich! Sie sind knackig wie Kapitalisten, würzig wie Frankfurter Banken und zart wie Ratingagenturen.

    Darum greift auch die ganze Familie gerne zu, wenn Grexitländer auf den Tisch kommen. Weil sich alle einig sind: So gut schmeckt kein anderes Würstchen.

  30. chris123 sagt:

    Erinnert Ihr Euch an die Ukraine und das entweder EU oder Russland?

    Spielball zwischen 2 Welten.

    Seht mal Griechenland wie so ein kleines Hundchen. Und gar nicht so unbegehrt wie manche meinen. Haben die nicht sogar richtig satte Erdölvorkommen vor der Küste, nur hat sie bisher noch keiner angestochen? Und die neue Southstream wird über die Türkei und Griechenland gen Norden liefern. Griechenland soll soviel ich verstanden habe der südliche Umschlagspunkt werden. Tolle Rolle die einem da neuerdings zugefallen ist oder? Und wer betreibt den grössten Hafen von Griechenland? Die Chinesen!?

    Was ist Griechenland jetzt eigentlich geworden? Ein zentraler Knotenpunkt und Umschlagsplatz der Weltblöcke? Die einen brauchen / wollen sie, die anderen brauchen / wollen sie auch? Heiss begehrt und doch nicht?

    Ach, Ihr meint die asiatischen Touristen verachten die kulturellen Schönheiten dieses Landes und machen dort keinen Urlaub? Ihr meint die verachten griechische Früchte die dann natürlich nicht mehr sanktioniert sein werden? Und ein grosser chinesischer Hafen im Mittelmeer und womöglich demnächst auch noch ein russischer Militärhafen dazu. Na geht’s denn noch?

    Einfach mal so aus dem Bauch heraus gesagt: Überlegt mal Griechenland ist begehrt und geht plötzlich gen Osten fremd wohingegen die Ukraine gen Westen fremd gehen will, aber daraus einfach nichts wird?

    https://www.youtube.com/watch?v=6-wEAeNcA_A

  31. Platte sagt:

    wetten das es in letzter Sek. (wie immer) zu einer Einigung kommt (es wird noch sehr, sehrr, lang das Spiel weiter gehn) wenn´s nicht so traurig wäre, müssten man den Dunkelmänner einen Orden verleihen für ihr unaufhaltsames Engagement zum Wohle (und Wohlstand) für uns Bürger!!!:-)!!

  32. EuroTanic sagt:

    Für mich gelten derartige Verträge nicht. Ich habe niemandem ein Mandat dafür gegeben. Man muss die Realität auf derartig einfache Weise darstellen. Wir haben kriminelle Politiker, die kriminelles tun. Aus Unrecht kann kein Recht werden.
    UNd wir müssen nur wieder „normal“ denken um aus diesem Schlamassel wieder raus zu kommen. Ich persönlich würde auch nicht einen Cent von irgendeinem Kredit zurückzahlen, weil diese nicht nur ohne Mandat zustande gekommen sind, sondern generell gegen Sitte und Moral verstossen. Alleine dadurch, dass Kredite aus der Luft geschöpft werden. Also Leistung ohne Gegenleistung usw.

  33. Frank H. sagt:

    Autofinanzierung: Platzt in den USA die nächste Kreditblase? (Must read!)
    http://www.wiwo.de/autofinanzierung-platzt-in-den-usa-die-naechste-kreditblase/11385564.html

    Anm.: in den USA und der EU wird der größte Kreditbetrug der Geschichte weiterhin am Leben gehalten, ja weiter ausgebaut. Was 2008 nicht an den Märkten als Sprengladung ausreichte, wird nach 2015 (wenn es nicht bis dahin anderweitig Scheppert) sich dann unaufhaltsam entladen. Denn die Generierung von Realwerten des in den Markt geschleuderten Geldes geschieht nur auf immer neuen Schulden samt Zinsen. Diese Zinsen werden dann mittels LOHNDUMPING oder STAATSERPRESSUNGEN durch die Betriebe eingetrieben. Die ideale Teufelsspirale, der niemand entkommt. Griechenland und Iatlien sind das Lehrstück, was uns die US Baknen an „Guten Werken“ geliefert hat.
    Das Problem ist auch Deutschland, als ein verkappter Bundesstaat der USA. Weder Schröder noch Kohl, Mitterand, Sarkozy, Hollande, noch Merkel sind daran interessiert gewesen, die EU vernünftig zu gestalten. Weil alle wissen, wer aufmuckt fliegt. Mit Russland gäbe es einen Dipol, den die EU dringend nötig hätte. aber nein, will man nicht, man hat ja Uncle Sam als Sofakissen (lukrative Pöstchen in US Konzernen).
    Griechenland und Italien sind die Verlierer und die Dummen. Es fördert dunkle Zellen, wie die Mafiaclans mit Drogen, Waffen, Hehlerwaren und Schiebereien mit Flüchtlingen oder Prostitution inkl. Kindresex. Nebenbei entstehen immer neue „Rechte Sektoren“, auch in diesen beiden Staaten.
    Was wird passieren im Pokerspiel? Deutschland wird die Kredite der Länder bezahlen, sich das Geld im Inland bei den Armen und Arbeitern mit Steuererhöhungen und Austeritätsmassnahmen zusammenstehln.

  34. Irmonen sagt:

    @ SanJa
    „bedürfnisloses Grundeinkommen“ ? oh ja,
    „leistungsloses Grundeinkommen“ – aber hallo, NEIN

  35. Irmonen sagt:

    Griechenland und Spanien, vor allem letzteres aus eigener Anschauung bekannt, waren vor ca. 40 bis 50 Jahren nach heutigem Verständnis der Zumutbarkeit von Lebensbedingungen, bitterarme Länder, in Südspanien hausten Menschen auch in Erdlöchern.

    Was hat sie zu dem heutigen Lebensstil gebracht, steckt da eine entsprechende Leistungs- und Produktionssteigerung aus eigener Kraft dahinter – es ist die EU mit ihren Subventionen und Förderprogrammen aus dem Nordeuropäischen Raum finanziert. (Wie viel davon in dunkle Kanäle der Korruption verschwand sei gar nicht berücksichtigt).

    Deshalb gehe ich davon aus dass Griechenland hochwahrscheinlich nicht freiwillig aus dem Umverteilungsverbund EU aussteigen wird.

    Letztlich wird, auch wenn die Gesamteuropäische Bevölkerung verarmt wird, trotzdem weiter umverteilt, irgendwie und wie viel auch immer.

    so ist nun mal Menschlichkeit ein zweischneidiges Schwert, das versorgt werden macht auch träge, und deshalb wird ein leistungsloses Grundeinkommen bei der heutigen Grund-Haltung der Menschenmassen nicht funktionieren.

    Ein wirklich den Lebenshaltungskosten angepasstes ehrenhaftes Besteuerungssystem mit höheren Grundfreibeträgen wäre in diesem Sinne hier in Deutschland auch ein guter Anfang.

    Ich kenne Selbständige im Kleingewerbe die sich ohne Fremdleistung mit 2 Kindern durchgebracht haben und mir heute sagen, diese Zeiten sind vorbei, es wäre so finanziell nicht mehr machbar.

  36. pantera sagt:

    Hallo zusammen,

    nach langer Zeit möchte ich mich wieder zu Wort melde.

    Ich sehe es ähnlich wie Chris123. „Die“ werden GR nicht aus dem € oder der EU rauslassen. Irgendeinen Taschenspieler Trick wird es geben. Dann kann sich „erika“ und der gollum als Retter in der Not feiern lassen. Haben sie dann ja (wiedermal) den € gerettet.
    Es steht einfach zuviel auf dem Spiel, das GR sich dann anderen Geldgebern zuwendet. Gespräche wurden ja schon mit RU geführt. VSA würde es gar nicht gern sehen, wenn RU sich nen kleinen Hafen auf Zypern zulegt. Das passt einfach nicht in ihr „Grand Chessboard“.
    Hier wird einfach wieder ein Ablenkungsmanöver für die Schafe gespielt um von den wichtigen Schauplätzen abzulenken.

  37. Argonautiker sagt:

    Zum Austrittsrecht fand ich dies:

    Im Maastricher Urteil von 1993 hat das Bundesverfassungsgericht ein Austrittsrecht aus Völkergemeinschaften klargestellt. Es beruht auf dem völkerrechtlichen Grundsatz der STÄNDIGEN Freiwilligkeit der Mitgliedschaft in einer völkerrechtlichen Organisation (BVerfGE 89, 155 (190).

    Das dürfte also auch die EU sein. Nur die Völker unmittelbar selbst können ihre Souveränität aufgeben und durch eine neue Verfassungsgebung ein neues Volk und einen neuen Staat bilden. Die Vertreter der Völker haben diese Befugnis nicht.

    Das würde bedeuten die Volksvertreter, also die Politiker können Griechenland zwar weder ein- oder austreten lassen, das Volk selbst jedoch schon.

    Nun ist mir jedoch nicht bekannt, ob es mittlerweile auch wieder ein Gesetz gibt, welches dieses quasi Aufhebt. Ist es jedoch weiterhin vollumfänglich gültig, dann könnte Griechenland zwar nicht durch deren Volksvertreter austreten, wohl aber durch einen Volksentscheid. Ob das auch umgekehrt gilt, also ob die Völker der EU, Griechenland raus wählen könnten, ist fraglich.

    Schönen Gruß aus Bremen

  38. Egoaustreiber sagt:

    DIE APOCALYPSE TRETET EIN FAMILIE ROTHSCHILD!

    https://www.youtube.com/watch?v=I6ofNwh3_Y4

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