Griechenland als Zünder: Kapitalverkehrskontrollen im Gespräch

bargeldverbot

Die angeblichen Grundwerte der Europäischen Union werden immer weiter unterhöhlt. Zu Beginn der EU – damals EWG – waren die augenscheinlichen Ziele durchaus ein positives Signal, um den Handel zu stärken und Frieden zu erhalten. Ein Miteinander ist immer besser, als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Das aber reichte den Architekten der Strukturen nicht und so wurde ein Moloch geschaffen, was am Ende sich selbst und seine Bevölkerungen verschlingen wird. Das ist mittlerweile auch der Politik klar geworden und man setzt alles daran, um diese Strukturen zu erhalten. Zur Not auch mit Gewalt.


Ohne jetzt zu tief in die Materie einzusteigen kann man sagen, Bargeld ist Freiheit. In einer Welt wo man ohne Geld kaum noch existieren kann, ist der Zugriff auf selbiges ein elementarer Bestandteil. Diverse Kinofilme haben sich damit beschäftigt, wie Menschen ohne Geldmittel die Lebensgrundlage völlig entzogen wird und das ist keineswegs rein fiktiv. Abgesehen von den lebensnotwendigen Dingen, verliert man auch den Anschluss im sozialen Leben. Auch dort ist leider die Devise geworden „ohne Moos nix los“.

Wenn der finale Endspurt der globalen Krise eingeläutet wird, müssen die Regierungen schlussendlich doch die Bürger auspressen, das ist eine logische Konsequenz. Die Steuerzahler hingegen werden so gut wie möglich versuchen sich dem Zugriff auf das eigene Vermögen zu entziehen, auch das ist klar. Theoretisch – könnte man also von einem klassischem Katz- und Mausspiel ausgehen, allerdings wirklich nur theoretisch.

Wann immer es zu heftigeren Enteignungen durch den Staat kam, wurden diese Maßnahmen mit Repressalien und Gewalt durchgesetzt. Anders ist es auch nur schwerlich zu vermitteln. Das totale Versagen der Politik – ob nun gewollt oder durch völliges Unvermögen – wird zum Schluss zu einem Schuldenberg von ungeahntem Ausmass führen. Damit wird vermutlich die Rückkehr zum Feudalismus geebnet werden. Mit viel Blut und Mut haben sich die Menschen in Revolutionen ihren Anteil am Wohlstand erobert. Nun ist der Zeitpunkt in greifbarer Nähe, wo die Vermögen wieder zum Geldadel zurückfließen werden. Nochmal wird man sich das nicht so leicht abringen lassen.

Dem Plebs wird vorgegaukelt er hätte eine Wahl und lebe in einer Demokratie, das ist gut für die Leidensfähigkeit der Menschen. So entsteht der Eindruck man habe das schließlich selber zu verantworten und die Wahl gehabt. Wie sehr aber manipuliert, betrogen und getrickst wird, scheint nur ein zu vernachlässigender Teil der Bevölkerungen überhaupt mitzuschneiden. Ein Beispiel ist hier der bewiesene Wahlbetrug 2000, dessen Untersuchung durch die „Anschläge“ vom 11. September verhindert wurden. Damals hatte G.W. Bush sich den Präsidentenstuhl durch Betrug erschlichen. Auch 2004 soll es zu massiven Ungereimtheiten gekommen sein, was auch nicht untersucht wurde.

Kommen wir nun zurück zu den Kapitalverkehrskontrollen, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Bargeldobergrenzen mit sich bringen werden. Diskutiert wird das im Augenblick für Griechenland, auch wenn es dort für die echten Vermögen längst zu spät sein dürfte. Bereits als Zypern betroffen war, schrieb ich von einer Blaupause für Europa, kurz danach wurde es auch in Kreisen der EU salonfähig gemacht.

Nun mag der geneigte Leser sich denken, denen geschieht das schon recht. Was allerdings eine äußerst platte und undifferenzierte Sichtweise ist. Des Weiteren wird es am Ende auch all jene erwischen, die nun noch mit erhobenem Zeigefinger auf „die Griechen“ zeigen. Dann, ja dann, wird das Geschrei groß sein. Aber offensichtlich lernt der Mensch nur durch eigenen Schmerz. Die wahren Schuldigen sitzen im Dunkel und reiben sich das Fäustchen, während die Samen des Hasses ihre Triebe setzen. Wohin das am Ende führen wird, möchte man sich überhaupt nicht ausmalen.

Wenn die Medien schreiben, dass die Polizei wegen der „Terrorgefahr“ mit schweren Waffen ausgerüstet werden müsse, komme ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Wie darf man sich diese Gefahr und die Prävention denn vorstellen? Dschihad-Jo rückt mit einem Schützenpanzer in die Innenstadt von Köln vor und wird dann mit einem Milan-System der Polizei flachgelegt? Nun wer diesen Unsinn schluckt, dem ist so wahr nicht zu helfen. Wo allerdings gepanzerte Fahrzeuge vom Typ „Eagle IV“ Sinn ergeben, ist wenn es zu inneren Unruhen kommt. Damit ist in näherer Zukunft leider zu rechnen.

Fazit: Wenn auch in Griechenland Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden, landet ein weiterer elementarer Bestandteil (welcher den Bürgern als Vorteil verkauft wurde) der EU-Verträge auf dem Scheiterhaufen. Der Überwachungs- und Kontrollstaat zeigt immer offener seine faschistische Fratze. Es wird verordnet, reguliert und verboten was das Zeug hergibt, natürlich alles zum „Besten“ der Bürger. Die Menschen werden gegeneinander aufgestachelt und diffuse sowie falsche Feindbilder geprägt. Der Blick soll keinesfalls auf die wahren Schuldigen gelenkt werden, die wollen im Zuge des Chaos schön die Pfründe einsammeln. Die Rückkehr zum Feudalismus ist wahrlich perfekt inszeniert.

Die Menschen müssen lernen zusammen zu stehen und mit echter Solidarität diesem Treiben einen Riegel vorschieben. Andernfalls werden am Ende die Bürger alle als Verlierer vom Platz gehen, da bin ich mir relativ sicher. Wollen wir wirklich so zynisch sein und dem „Griechen“ Dekadenz vorwerfen? Oder sollten wir vielleicht mal einen vorsichtigen und realistischen Blick auf unsere eigene Lebensweise werfen? Was wir im Augenblick betreiben, ist ein Gejammere auf extrem hohen Niveau und unsere „Sorgen“ sind noch echte „Luxusprobleme“. Divide et impera!

Carpe diem


23 Responses to Griechenland als Zünder: Kapitalverkehrskontrollen im Gespräch

  1. Ja, da ist was dran.
    Aber wie sollen die Menschen zusammenstehen, wenn die ersten bereits das sinkende Boot verlassen und Richtung Kanada segeln?

    Vor dem Fernseher oder gar mit der Tastatur in der Hand, lässt es sich bequem stehen, jedoch nicht zusammen.

    Jedem das Seine, nur den Zeigefinger würde ich nicht zu sehr schwingen 😉

  2. Pulp sagt:

    was meinst du mit zusammenstehen? Mit wem? Die Leute die sich in den alternativen Medien tummeln sind viel zu wenige, und davon abgesehen meistens am streiten. Und die breite Masse hält uns für Spinner. Die wollen auch nicht mit uns zusammenstehen.
    Kanada ist vielleicht nicht die beste Alternative aber dennoch besser als hier zu bleiben um am Ende mit all den anderen dann dumm da zustehen das dann aber zusammen.

    Grüße

  3. Sicherlich ist Kanada eine gute Alternative, profitiert man doch dort heute bereits von CETA und damit von der Umverteilung von denen die USA mit TTIP noch träumen.
    Sicherlich ist dieser „Genuss“ nur von kurzer Dauer – daher gönne ich diesem auch jeden, der es sich leisten kann. Nur den Zeigefinger würde ich in der Tasche lassen 😉

    Das Leben ist nun mal ein Marathon. Erst am Ziel angekommen, löst sich die zurückgelegte Strecke auf. Da kann es durchaus von Wert gewesen sein, zu den „Spinnern“ zu gehören…

  4. Bobderbaumeister sagt:

    So oder so ähnlich wird es kommen. Ich denke nicht, dass die Menschen irgendwann mal gemeinsam aufstehen, und sich gegen das System erheben werden.
    Ist der Kühlschrank leer, und das Sparschwein auf welche Art auch immer geplündert, dann hauen sich die Meisten untereinander die Köppe ein.
    Vielleicht sollte ich in weiser Voraussicht in Baseballschläger investieren;)
    Bis dahin lasst und noch ein paar Runden couch-surfen und das Hirn vom Mainstream-Media Getöse grillen…..

    Ich kann Jens gut verstehen, dass er in das Land seiner Wahl emigriert, das war zur zeit der Weimarer Republik übrigens auch ein klassiker.

    Grüße, der Bob

  5. Pulp sagt:

    Ich bin auch froh darüber zu den Spinnern zu gehören, doch muss man auch wissen wann kämpfen sinlos ist. Kanada ist auch mir nicht recht geheuer, denn wie du richtig sagst sind die Bindungen zu den USA ziemlch eng. Die Chance vom Regen in die Traufe zu kommen ist schon recht hoch. Aber im Falle eines Krieges ist es dort sicher besser als hier.Ich liebäugle ja mit Südamerika

  6. Südamerika ist sicher ein schönes Plätzchen. Da gibt es gute Kakaobohnen und mit Schokolade sieht sogar hier die Welt ganz passabel aus 🙂

    Ich gehe nur so weit, wie mich meine Wanderschuhe tragen. Aber das reicht mir auch für ausreichende frische Luft.

  7. Frage: wie soll das Zusammen-Stehen denn zum Massen-Ereignis werden, so dass es Wirkung zeigt? Wie, wenn selbst die Ansichten der „Spinner“ nicht mit dessen Person in Verbindung gebracht werden soll?
    Es ist nun mal schwer etwas zu bewegen, wenn man sich nur mit „KlausDemSchlauen“ oder „Mufti“ oder „Meinungssager“ oder „HerbertDerHamster“… unterhält.

    Naja, alles wird gut, wenn es aus Schokolade ist.

    Ich halte es weiterhin so, dass das was ich Schreibe auch gerne mit meiner Person in Verbindung gebracht werden kann und den Rest spare ich mir einfach auf. Dabei genieße ich die Gespräche von Angesicht zu Angesicht bei Tee oder Kaffee… Sollten wir übrigens mal wieder machen Jens.

  8. Jens Blecker sagt:

    @ Roland

    1. Das Comprehensive Economic and Trade Agreement, kurz CETA (auch als „Canada – EU Trade Agreement“ gelesen), ist ein geplantes europäisch-kanadisches Freihandelsabkommen.

    2. Habe ich mir wirklich den Arsch abgerackert im Glauben etwas bewegen zu können. Auch live und nicht nur von der Tastatur aus.

    Ich denke dass es nicht egoistisch ist, wenn man erkennt das der Zug vor die Wand knallt und man irgendwann vorher abspringt. Brüllend bin ich durch die Abteile gelaufen und habe gesagt das die Bremsen nicht mehr vorhanden sind und der Zug immer mehr an Tempo zunimmt. Erst dann abzuspringen wenn es einen umbringt ist kein Zeichen von Mut, das ist einfach blöd. Sorry aber so sehe ich das nunmal.

  9. Jens Blecker sagt:

    @ Pulp

    In Südamerika ist es in vielen Teilen schon jetzt recht gefährlich, wenn es zu einer umfassenden Krise kommt wird es dort mit Sicherheit nicht weniger gefährlich. Die Mentalität war für mich einer der extrem wichtigen Punkte bei der Wahl der Heimat. Diese zu verstehen ist sehr sehr wichtig.

  10. @Jens

    „CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist ein Freihandelsabkommen, das demnächst zwischen Kanada und der EU abgeschlossen werden soll. Die Verhandlungen sind soweit beendet, das Abkommen soll noch dieses Jahr inkrafttreten.“

    Es ging mir gar nicht um irgendwelche Verdienste, es geht mir darum nicht weiter Angst zu schüren, sondern lieber die Menschen aus sich selbst heraus wachsen zu lassen.

    Das mit dem Mut ist so eine Sache, er muss immer wieder neu entdeckt werden…

    –> http://www.schnappfischkapitalismus.de/2014/10/mut/

  11. Tranfunzel sagt:

    @Jens das ist wieder ein interessanter Artikel. Zunächst einmal etwas zum Thema Gewalt.

    Was pssiert wenn es zu solchen Ausschreitungen wie um den Mist EZB Neubau (kostet ja nur +1Milliarde) in Frankfurt kommt?
    Die Chaoten zerstören auch privates Eigentum. Otto Normaldenker brüllt sofort nach mehr „Ordnung und Sicherheit“.
    Wie ist denn Sarkozy (rechts) damals an die Macht gekommen? Es hatte Ausschreitungen in den Ghettos (banlieu) um Paris und andere Großstädte in Frankreich gegeben. Sarkozy versprach für Ordnung zu sorgen. Hat sich die Situation in den banlieus verbessert?

    Nein. Aber die repressiven Methoden sind mehr geworden und die Compagnies Républicaines de Sécurité (CRS) ist besser ausgerüstet. http://de.wikipedia.org/wiki/Compagnies_R%C3%A9publicaines_de_S%C3%A9curit%C3%A9

    Die Witz ist doch, dass diese Methoden auch noch mit Steuergeldern „bezahlt“ wird. Was kostet ein neuer „Rosenbauer“ Wasserwerfer de luxe ?http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenbauer_%28Unternehmen%29

  12. Tranfunzel sagt:

    Dieses Rosenbauer „Spielzeug“ meinte ich. Wasserwerfer 10000 http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserwerfer_10000

    Zum Bargeld und Kapitalverkehrskontrollen schreibe ich u.U. später was. Bin dann mal weg…

  13. Pansenwastel sagt:

    Mir fehlt der Überblick, aber ich wage zu behaupten, daß grade Leser dieses Blogs die Griechen nicht für dekadent halten und „selbst dran Schuld“ denken. Wer von den Mitlesenden ist denn der Meinung die Milliardenhilfen wären der griechischen Bevölkerung zugute gekommen? Selbst im Radio (mdr info) werden Kommentare veröffentlicht, die die Banken als Empfänger nennen.

    Griechenland ist für mich nicht der Zünder für Kaptalverkehrskontrollen und andere Repressalien gegen die Bevölkerungen, sondern nur die nächste Stufe. Der „Zünder“ war für mich Zypern. Das ist jedoch nur Ansichtssache und nicht relevant.

    Das für mich Wichtige an diesem Artikel ist die Nennung der Solidarität. Solidarität zu anderen Völkern meine ich hier jedoch nicht. Das ist für mich vergleichbar mit diesem „je suis Charlie“-Getue, weil es in ist und sich grade gut anfühlt wird es gemacht. Es ist nichts Substanzielles und somit unnütz. Ich meine Solidarität zu Freunden und Bekannten. Menschen die ich kenne und mag. In diesem Punkt, so meine ich, sieht es bei vielen Mitlesern duster aus. Als Spinner in der realen Welt wahrgenommen hat man dort keine belastbaren Kontakte und zu den wenigen Gleichgesinnten gibt es nur Kontakt über das Internet. Auf wen das zutrifft der hat ein Problem und sollte es lösen. Ich für meinen Teil arbeite daran und habe inzwischen auch Leute gefunden die einen Garten haben, diesen aber nicht alleine bewirtschaften können.

    Da Auswandern in vorigen Kommentaren angesprochen wurde will ich auch meine Meinung dazugeben: „Woanders ist auch Scheiße!“

    So und jetzt gehe ich zum Griechen Ouzo saufen.

  14. Tranfunzel sagt:

    @ Pansenwastel “ “Woanders ist auch Scheiße!” Eben. Und warum ist das so? Weil dort auch „nur“ Menschen leben.

    Und wogegen muss man kämpfen? „Die Blödheit im Kopf“ und warum funktioniert das nicht? Weil es immer „ober“- und „unter“ Menschen (im Denken)geben wird. Nein, ich bin garantiert kein Nazi. Niemals!
    Aber, wenn Schäfchen im Geiste eine Führung (nicht unbedingt „eine“ Person (Personenkult Stalin, Mao, A.H. etc.) braucht, kommt es auf eine vernünftige!! Führung an.(wem? dient „der Staat“)
    Solche Persönlichkeiten (absichtlich Plural!) sehe ich nicht (Mutti?? Merkel?).
    „L’union fait la force“ ( nicht divide et impere)

  15. tom sagt:

    “Woanders ist auch Scheiße!” – ABER der „Käfig“, oder das „Freigehege“ ist in Kanada wesentlich größer. Und schon allein das ich ein „paar Meilen“ bis zum nächsten Nachbarn fahren muss, würde für mich (wenn es mir möglich wäre) den „Canadexit“ rechtfertigen.

  16. Jens Blecker sagt:

    Wo ich so eben darüber nachdenke, vielleicht steige ich mit den Dingern auch ins professionelle Räuchern ein 😉 Seecontainer als Räucherkammer, man muss nur kreativ sein, da drinn kann ich ganze Waale räuchern hrhr.

  17. Irmonen sagt:

    – wird zum Schluss zu einem Schuldenberg von ungeahntem Ausmaß führen.

    und wo bitte sind die Guthaben?

    … ich würde dann von den extremen Unterschieden – Schuldenberge hier und Guthaben da, wieder ein deutlich aus gewogeneres Gefälle schaffen, also Umverteilen

    oder
    endlich mal an das begrenzte Wachstums auf einem Begrenztet Planeten denken und da was neues schaffen, das von Quantität zu qualitativem Wirtschaften führt.

    Hallo wo sind diese Superhirne und Super IQ-ler ala Bill Gates und Co, die da mal wirklich was für die Menschheit sinnvolles ausdenken.

  18. Pansenwastel sagt:

    @tom: Was ist mit Mecklemburg-Vorpommern? Da soll die Bevölkerungsdichte sehr gering sein. „Ne, is‘ Scheiße!“ … sag ich doch 😀

    Wenn es um Urlaub geht gibt es viele schöne Plätze in der Welt, aber wenn es darum geht dort zu leben und zu arbeiten, dann gibt es schnell lange Gesichter.
    „Woanders ist auch Scheiße!“ soll jeden daran erinnern, daß man seinen Problemem nicht davonlaufen kann und man woanders auch für seinen Lebensunterhalt arbeiten muß (vielleicht etwas entspannter als hier). Oft sind es überhöhte Erwartungen die für Frust sorgen, weil sie nicht erfüllt werden. Wer trotz des Mantras „Woanders ist auch Scheiße!“ durch Auswandern eine Verbesserung seiner Lebensumstände erkennt, sollte ernsthaft über eine Umsetzung nachdenken. Das Sprüchlein ist also kein Schlechtmachen, sondern eine Hilfe utopische Gedanken auszusieben.

    So und nun in Bett……der Ouzo. 🙂

  19. Sunna sagt:

    Ja, die Schlinge zieht sich immer weiter zu. Aber das verwundert in diesem Forum niemanden, denke ich.

    Erst Zypern, jetzt Griechenland und wann sind wir dran? In vielen Ländern der EU gibt es Obergrenzen für Bargeldzahlungen, ab wann kommen wir in den Genuß dieser Maßnahme? Und wann kommt das Verbot?

    Schon heute existiert bei uns ja eine Art der Kapitalsverkehrskontrolle: die Anzeige von Barmitteln von über 10.000 €. Und die Leute machen das mit! Würde mir die Frage nach der Höhe des mitgeführten Geldes, der Art, dem Verwendungszweck etc. gestellt, meine Faust würde mir ausrutschen und im Gesicht des unverschämten Gegenübers landen.
    Schaut mal hier: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Bargeld/bargeld_node.html und fragt euch, wie würdet ihr reagieren?
    Wer die EU verlässt oder einreist, muß das alles schriftlich (!) anmelden! Und dann lest euch in Ruhe durch, was alles als Bargeld durchgeht. Da schleppt kein Auswanderer oder Systemflüchtling unbemerkt nennenswerte Summen außer Landes!

    Und wie wurde es so schön beschrieben? Die Geldströme sind doch jetzt schon relativ leicht zu überwachen, Banken begrenzen auszuzahlende Summen und und. Stellt euch jetzt folgende Frage: Kann ich wirklich jederzeit über mein Geld verfügen? Kann ich so viel abheben, wie ich möchte? Bestehen Beschränkungen? Man staunt, was da teilweise in den AGBs versteckt ist.

    Klug ist es, sich rechtzeitig aus der Affäre zu ziehen und z.B. nach Kanada zu gehen. Hier brodelt es gewaltig. Irgendwann werden sie wahrscheinlich eine Steuer oder Gebühr aufs Auswandern erheben, damit denen nicht das gesamte Melkvieh abhauen kann.

  20. Habnix sagt:

    Ein Teil der Bevölkerung ist ja schon mit HartzIV und Leiharbeit unter der Fuchtel des Feudalismus.

    Und sie haben es noch nicht einmal gemerkt.Wer von denen die es gemerkt haben, fragt keiner ganz Präzise danach wie man da raus kommt.Also mich hat noch keiner gefragt.

    Zusammen kommt man da raus, auch ohne Gewalt anzuwenden.Sehr schnell so gar.

    Meine Frau war jetzt fünf Tage im Krankenhaus.Heute ist sie raus gekommen.Die Betreuung im Krakenhaus lässt sehr zu wünchen übrig.Da redet ein Arzt so und der andere Arzt wieder so.Erst hies es Sie müssen vorsichtig sein die nächste Zeit mit dem Essen und dann sagt wieder ein anderer, ach was Sie können alles essen wa sie wollen.

    Mein Eindruck das Pflegepersonal war Chronisch unterbesetzt Hauptsächlich in der Nacht.Nun wir dürfen wohl gespannt sein was die nächsten Jahre hinsichtlich der Gesundheitsversorgung noch passiert.Bestimmt noch eine verschlechterung.

    Mein Kollege ist Energie Selbstversorger und der soll EEG-Umlage bezahlen.Er geht damit vor Gericht.

    Das Portmonnaie haben wir 2005 ja schon abgegeben.Wenn wir es wieder zurück haben wollen brauchen wir nur zu streiken um wieder die Lohtüte zu bekommen zwar zeigt sich dann sehr schnell was wirklich ist, aber das ist dann auch egal.

    Lohnabhängig und ohne Lohntüte und nur ein Konto bei einer Bank ohne Bankgeheimnis, dann ist das so als wenn mein Portmonnaie bei der Bank irgend ein X-beliebiger Dritter hat, den ich nicht kenne und jeder Gangster sieht rein ob noch was zu holen ist.

    Am 1. April 2005 verschwand das Bankgeheimnis in Deutschland nun vollständig.

    Hauptbetroffene sind Rentner, Erben, Studierende, Empfänger von ALG I+II, Sozialgeld, BAföG, Kindergeld und Wohngeld.

    Ein Anfangsverdacht oder ein richterlicher Beschluss sind dann nicht mehr nötig.

    Fünf Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 2004 wurde dieses Gesetz heimlich still und leise von Hans Eichel im Bundestag eingebracht und vollzogen.

    Wenn damals nur mit der Lohnabhängigkeit Adolf Hitler alles machte, um wieviel mehr lässt sich mit der Kontoabhängigkeit für Regierungen heute erreichen?

    Ganz einfach, das Bargeld läst sich dadurch das wir unser Portmonnaie abgegeben haben, ganz einfach uns abnehmen.

    Nee wat hamer gepennt.

    Stimmts?

  21. Frank H. sagt:

    Dienstag, 24.03.2015 – 09:00 Uhr

    GodMorning! Frankreich schränkt Bargeldnutzung ein
    Frankreich schränkt Bargeldnutzung ein + Euro neigt zur Stärke + Versicherungen bangen um Rendite + Endet Chinas Wirtschaftsboom?

    Na also Frankreich bekommt auch kalte Füße….

    http://www.godmode-trader.de/video/godmorning-frankreich-schraenkt-bargeldnutzung-ein,4151138

  22. Frank H. sagt:

    Jens! Was gibt’s auf dem IKNEWS Radar zu Frankreichs Bargeldbeschränkungen? Ursache, wirkungt, ausblich, Rückblich?!

  23. Fritz sagt:

    sorry, ist hier ein totaler Irrläufer.

    Aber ich habe einen solchen Meinungsdruck, den ich an erstbester Stelle loswerden muss.

    Wagner Kommentator der ersten deutschen illegitimen Hetzschrift BILD zum Thema abgestürztes German-Wings-Flugzeug

    ist so beschissen kommerziell, pietätlos und wie bei diesem Oberklugscheisser Wagner ekelhaft, dass ich erneut den Niedergang der Springerpresse einfordere! Springer vergiftet die Gesellschaft!

    Da gibt es nichts zu kommentieren. Da sind Menschen im Unglück gestorben. Und diese haben Angehörige, die Verständnis und Stille wie Hilfe brauchen! Sie brauchen keinen sensationslüsternen, sowieso sinnlosen Wagner!

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