DAX-Crash

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Besonders in 2015 haben der DAX und andere Indizes eine fulminante und absurde Rally an den Tag gelegt, die seines Gleichen sucht. In nur 4 Monaten ging es mit einem Wahnsinnstempo auf ein All-Time- High, das bei 12390 Punkten lag. Wer nun erwartet dass ich über einen bevorstehenden schreibe, der liegt daneben. Der Crash – auch wenn das noch nicht aller Tage Abend war – ist bereits geschehen. In nur 1,5 Monaten ist der Index um fast 20 Prozent eingedampft und insgesamt fast um 25 Prozent seit dem ATH im April.


Die einschlägigen Wirtschaftsmagazine waren damit beschäftigt den Fokus auf China zu legen, wo der Einbruch im Prinzip den gleichen Regeln folgte. Das was zuvor als Blase aufgebaut wurde, dampfte innert kürzester Zeit wieder ein.

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Natürlich kann man hier von anderen Dimensionen sprechen, mitnichten ändert es etwas an der Tatsache. Der DAX ist gecrasht und man lässt es wirken wie einen kleinen Schnupfen. Das Niveau vor der Talfahrt war absurd und hatte nichts mit der Realität zu tun. Getrieben vom billigen Geld der Notenbanken, hatte die Räuberbande eine Reflationsrally der Superlative gestartet und zu gegebener Zeit den Stöpsel gezogen. Man ließ immer nur soviel Luft auf einmal entweichen, wie man mit den aktuellen Entwicklungen halt erklären konnte. Es war ein „Salami-Crash“.

Seit dem die Notenbanken ihre Freier mit schier unerschöpflicher Liquidität zum Nulltarif versorgen, hat die Börse rein gar nichts mehr mit der Realität gemeinsam. Tagesbewegungen um mehrere Hundert Punkte hoch und runter gehören zum Alltag und der Hobby-Trader verbrennt sein Geld schneller als er in die Hände klatschen kann. Interessant wird es, wenn die Notenbanken die Zinsen anheben, dann nämlich muss die Börse tatsächlich in Konkurrenz zu anderen Anlagen gehen und Gewinne erwirtschaften die über den Finanzierungskosten liegen. Bei einer Erhöhung wie geplant um 25 Basispunkte oder 0,25 Prozent, dürfte das noch etwas langsamer von statten gehen. Dann aber werden die Zocker wissen, es ist ein Ende dieser Betrügereien in Sicht. Wirklich schwierig wird es dann für die ganzen Regierungen werden, die ungeniert den Nektar in strömen genossen ohne an ein Morgen zu denken.

Carpe diem


34 Responses to DAX-Crash

  1. strom23 sagt:

    Ach Jens.. Das Ende der Betrügereien….
    Ich bewundere deine Ausdauer. All die Jahre der Glaube an die eine große Rechnung. Dieser Gedanke entspringt einer ökonomischen Basis die es schlicht nicht mehr gibt.

    Was sollte denn eine Zinserhöhung bringen doch nur den Anfang eines neuen QE. Zins rauf führt zu QE und QE off führt zu Zins runter. Das werden die Zyklen sein und da verbrennt niemand.

    By the way..Petition zum Rücktritt von Frau Merkel beeits 100tausend Zeichner.https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-r%C3%BCcktritt-der-bundeskanzlerin-dr-a-merkel-und-sofortige-neuwahl-der-bundesregierung-resignation-of-the-german-chancellor-dr-a-merkel-and-immediate-reelection-of-the-german-government?recruiter=false&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

  2. tom sagt:

    @Strom:

    By the way, 100.791 Zeichnungen von 81,2 Millionen BRD- Bewohnern sind ja schon mal etwas mehr als 0,1 % der Bevölkerung ..

    Schäuble würde sagen: „Wir sind auf einen guten Weg“.

    Was Dax und Dow anbelangt – Leute investiert in Tulpenzwiebeln !

  3. Jens Blecker sagt:

    @Tom, Tulpenzwiebeln haben ja auch schonmal funktioniert 😀

  4. Nver2Much sagt:

    Jens Du willst doch nicht sagen, dass das schon der Crash war?

    Wenn dem so ist, dann können wir ja die nächsten 7 Jahre weiter so leben in Saus und Braus.

    Ab dafür…

  5. Jens Blecker sagt:

    @Never, das steht oben eigentlich im Text 😉

    Zitat:“Der Crash – auch wenn das noch nicht aller Tage Abend war – ist bereits geschehen.“

    Mir geht es darum, dass die Leute so tun als wäre alles völlig normal und der Dax hat mal ein paar Pünktchen verloren.

  6. Luxic sagt:

    Ich frage mich, wieviel Notenbankgeld nötig gewesen wäre, um den Dax (die anderen großen Indizes berücksichtige ich nur am Rande) bei 11 – 12k zu halten. Wenn ich mir das ausmale, müsste das QE irgendwann exponentielle Züge annehmen. Ich glaube die Kurse mussten runter. Bei ca. 9500 scheint da aber erst mal der Riegel reingeschoben zu sein. Nach meiner Lesart. Wie’s weiter geht, schau’n wir mal.

    Eigentlich ist das doch alles ein merkwürdiger Mummenschanz. Da pumpt man den Finanzmarkt mit Liquidität voll und erhofft sich Konjunkturbelebung. Dass die amerikanische Infrastruktur und wohl auch die Europäische vor sich hin gammeln, scheint keine Rolle dabei zu spielen, wie man aus dem Schlamassel rauskommen könnte. Naja, verstehe, es ist eben politisch gewollt.

    Wer sagte noch gleich, dass wir uns an höhere Volatilität gewöhnen müssen ?

  7. Drohn sagt:

    Mir ist es total egal ob der Dax in den Bau geht oder ob er flüchtet.

    Meine Bienen sind stark und bringen Honig!

    Jens? schaut bitte dass Ihr Bienen bekommt!
    Wichtig!

    der
    Drohn

  8. Pappnase sagt:

    „…Wirklich schwierig wird es dann für die ganzen Regierungen werden, die ungeniert den Nektar in strömen genossen ohne an ein Morgen zu denken.“

    Jetzt hat man doch wieder alle guten Gründe geschaffen die Schulden wieder aufzustocken, damit das Karusell am Drehen bleibt.
    Interessant wie selbst die Ratten sich untereinander selektieren, das beste Barometer.
    An ein „Morgen“ denken die schon aber ganz bestimmt nicht für den zahlenden Pöbel.
    In „Notsituationen“ kann man psychologisch viel geschickter das Korsett der Zahlenden enger schnallen.
    „Wir schaffen das schon “ tönt es aus allen Posaunen.
    In Allah´s Religion ist eben nichts geschrieben von Diätensenkung in Schuldenzeiten.

  9. strom23 sagt:

    @Tom

    „By the way, 100.791 Zeichnungen von 81,2 Millionen BRD- Bewohnern sind ja schon mal etwas mehr als 0,1 % der Bevölkerung ..“

    Du forderst mich heraus? Gerne.

    Find ich gut das du die korrekte Kommastelle angegeben hast (81,2 Millionen) das macht die Aussage kräftiger ;-).. Die Mühe mache ich mir aber jetzt nicht. In DE sind nur ca. 55 Millionen Deutsche online. Wir haben ca.
    64 Millionen Wahlberechtigte wovon 60% zur wahl gehen.
    Inwiefern die 60% mit den online Gängern korrelieren weiß ich nicht. Ich denke aber es reicht aus um die Zahl derer die online sind und sich politisch in irgendeiner Art äußern gewaltig im Bezug auf deine Gesamtmasse 81,2 nach unten zu schrauben. Zieht man jetzt mal noch die absolut nicht vorhandene mediale Aufmerksamkeit ab hinkt dein Vergleich zum Schluß so sehr das er nicht mehr laufen kann.

    Ist nicht böse gemeint mein Guter war nur bissl stumpf deine Klinge. Ändert natürlich nichts daran das 100k online Unterschriften nicht zur Revolution taugen.
    Sollen sie aber auch gar nicht.

  10. Frank H. sagt:

    Jens hat insoweit Recht, als das der Startschuß des Abschwungs und des Niedergangs der mit Dollars und Euros aufgeblasenen globalen Volkswirtschaften auf Pump auf der einen Seite und einer gigantischen Geldblase an den handelstechnisch wichtigen Aktienmärkten auf der anderen Seite längst gestartet wurde. Und zwar seit etwa 2011 bahnte sich der Absturz in einer etwa Parabel förmigen Kurve an, der nun in den steileren Teil der Parabel übergeht. Irgendwo bei roundabout 5.000 Punkten dürfte der DAX Anleger den gesunden Boden erreichen. Die gigantische Überproduktionsblasen bei real sinkender Nachfrage mangels Kaufkraft endet eben irgendwann an der Wand. Dazu in den Industriestaaten immer größere Sozialeskapaden machen den Sprengsatz revolutionär perfekt.
    Ich kann nicht umhin, als das die globalen Bevölkerungen unter der immer dünner werdenden Eisdecke verborgen dazu neigt, einen „starken“ Verführer wieder gerne nachlaufen zu wollen. Ich denke manchmal, dass hinter den Kulissen ein UNIVERSUM Heilsguru bereits global aufgebaut wird; und Du hast das Böse zum Leben erweckt. WWenn wir verstehen, dass Politiker wie Obomba und Panzer Uschi gemacht werden, dann ist es auch möglich einen Weltführer zu kreieren. Davor habe ich Angst, obwohl es der Fahrplan ja wäre.

  11. Frank H. sagt:

    Draghi und Yellen unternehmen Nichts mehr. Weder mehr exponentielle Geldaufstockungsprogramme, noch höhere Zinsen. Die Zentralbanken haben fertig, die Geldhaie stehen vor ihrem Ende. Alle Jagdmethoden helfen ihnen nicht, wenn man nicht merkt, dass der Teich leer gefressen ist.

    Merke: „Wer nicht füttert und anbaut, hat auch kein Essen.“

    Die Dienstleistungsgesellschaft baut NICHTS an, sie VERBRAUCHT nur. Die Dienstleistungsgesellschaft MUSS ständig ANDERE Völker ausrauben.

  12. Irmonen sagt:

    ….also, für mich ist die gesamte Börse ein Rätsel, terra incognita: Interessanterweise hat mich einer meiner „Onkel aus Amerika“ in zarten Alter von 18 Lenzen, als ich die dort lebenden Verwandten besuchte, in die New Yorker Börse mitgenommen. Damals gab es ja noch keine elektronischen Verkäufe, Computer. Das war für mich schon damals, nach den Eindrücken die ich gewonnen habe, einfach ein Irren-Haus.

    Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass all das virtuelle Getue, die bits und bites, die auf Papier oder elektronisch hin und her fließenden Informationen, vor allem all die künstlich aufgeblähten Wetten, genannt Derivate und Co, dass die uns zwingen können das dann mit realen Gütern oder Arbeits-Verpflichtungen via Steuern „abzubezahlen“.

    Ich würde da eine Internationale Großkonferenz einberufen und dann sozusagen so was wie ein reset beschließen, das die Realwirtschaft nicht beeinflusst.

    Wo sind denn die 150-plus IQ Intelligenzbolzen, die diese „Produkte“ alle „erfunden“ haben. Dann sollen die auch den Schaden wieder gut machen und sich intelligente Lösungen, die das Desaster auflösen, einfallen lassen. Ja das fordere ich, denn das ist möglich, vorausgesetzt man will.

    also bitte „Masters of the Universe“: Bauklötzchen und Spielzeug gefälligst wieder aufräumen, ab in die Spielzeugkiste und dann die Spielhöschen ausziehen, es geht nämlich um knallharte REALIÄT.

  13. Frank H. sagt:

    Womit ich Recht hatte! Die Eliten wollen weg vom Benziner und vor Allem mehr zwangselektronische = diktatorischer Autos haben!
    Dieser verdammt wichtige McKinsey Artikel sollte Euch wachrütteln. Winterkorn wollte wohl nicht so recht mitmachen.
    Es geht um SATTE KONZERNGEWINNE in neuen künstlichen Marktumfeldern (die CO2 Agenda wird hier als Lügenmärchen selbst enttarnt!)
    http://www.welt.de/motor/article146698673/Das-Ende-der-Autoindustrie-wie-wir-sie-kennen.html

    UMBAU der AUTOINDUSTRIE mit VW als Drohkulisse! Ich habe gesagt, dass Piech FÜR die Eliten handelt. Der Umweltschutz ist nur eine Tarnkappe. Ob Benziner oder Elektrokarre, beides verbraucht Unmengen an Energie. Und NIEMAND wird das Auto als Massenprodukt abschaffen.

    Der Nahverkehr ist ohnehin pleite, also ist der Artikel voll gelogen. McKinsey soll Geldquellen öffnen. Also muss eine Marktstory her.

  14. Frank H. sagt:

    Carl Icahn: Die große Crash-Warnung (VIDEO in voller Länge) Sehenswert!

    FMW-Redaktion

    Carl Icahn, eines der Vorbilder für den „Wall Street“-Zocker Gordon Gecko (Michael Douglas), brutaler Zocker und Firmenausquetscher, vor dem sogar Apple-Chef Tim Cook zittert, hat jetzt ein 15minütiges Video veröffentlicht, in dem er vor allem vor DEM großem Crash warnt, da seit geraumer Zeit die Märkte mit der Unterstützung von 0% Zinsen angeheizt werden.

    Carl Icahn warnt vor Börsencrash http://finanzmarktwelt.de/carl-icahn-die-grosse-crash-warnung-video-in-voller-laenge-sehenswert-19396/

    Video ist im Artikel eingebunden!

  15. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    man kann den Artikel jetzt moegen oder nicht, so ganz von der Hand zu weisen ist das dort gesagte nicht.

    Elektrische Antriebe sind prinzipiell besser als Verbrenner, sehr wenige Bauteile, extrem zuverlaessig, extrem leicht, sofern gwuenscht verschleissfrei.
    Hinzu kommt das konstante Drehmoment ab 0 U/min, keine Kupplung, kein Getriebe, bremsen kann so ein Motor auch noch, Energierueckspeisung.
    Technisch gesehen haette dieser Antrieb schon alle Verbrenner dieser Erde ersetzt …. wenn man Strom dann irgendwie vernuenftig speichern koennte.
    Ein 20l Bezinkanister hat eben eine unglaublich hohe Energiedichte und laesst sich in wenigen Sekunden nachladen.

    Das der Strom letztendlich aus fossilen Kraftwerken kommt, wird in den ganzen Propagandaberichten natuerlich unterschlagen, interessiert aber auch niemanden.

    Elektoautos werden anfangs technisch gesehen sehr primitiv sein, das ist kein Vergleich mit einem HighTec 12-Zylinder BMW.
    Von daher wird das KnowHow der grossen Automobilschmieden ueberfluessig werden, das ganze geht von Mechanik Richtung Software.

    Sollte das Akkuproblem geloest werden, wird die McKinsey Analyse sich wohl als zutreffend erweisen.

    Und mal ganz im Ernst, das jeder Erdenbuerger mit 1.5t Stahl durch die Gegend faehrt ist ja wohl auf Dauer keine Loesung. Das funktioniert aktuell nur, weil 90% der Erdenbürger zu fuss unterwegs sind.

    Gruss

  16. Frank H. sagt:

    Hallo Statler.

    Sie setzen nicht auf den Ausbau der Wasserstofftechnik! Das wäre DIE Alternative gewesen.

    Daher geht es um andere Dinge, als um saubere Motoren an sich.

  17. Frank H. sagt:

    Neues von Martin Armstrong (etwas Verschroben aber schon was dran was er so bringt).
    Die Mega-Schulden-Bombe: Jetzt knallt´s richtig!

    Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 26.09.2015

    Im Jahr 1985 hatten wir davor gewarnt, dass die Staatsschuldenkrise ab dem 30.09./01.10.2015 (2015,75) hochkochen würde. Wie kann es sein, dass wir soweit im Voraus mit einer Staatsschuldenkrise rechneten? Die Antwort ist Pi – es sind 31,4 Jahre in der aktuellen Privaten Welle, welche in der zweiten Jahreshälfte 1985 (1985,65) begann.

    1998 veröffentlichten wir auf unserer World Economic Conference das nachfolgende Schaubild, wo wir die Chronologie der Ereignisse darstellten. Die Leute wundern sich dann oft, wie wir langfristig solch genaue Voraussagen machen können. Derartige Voraussagen sind nur möglich, wenn man über eine riesige Datenbank verfügt. All jene, die versuchen, unsere Prognosen zu kopieren, möchte ich daher fragen: Wie wollen Sie das eigentlich ohne die entsprechenden Daten anstellen?
    Die Wahrheit im Hinblick auf Prognosen ist das genaue Gegenteil von dem, was die meisten Menschen glauben. Sie glauben, dass langfristige Prognosen unmöglich seien und gehen davon aus, dass man kurzfristige Entwicklungen vorhersagen kann, indem man Fundamentaldaten und wichtige Ereignisse beobachtet. Die Wahrheit ist hingegen ziemlich schockierend: Es gibt die Tendenz, dass langfristige Prognosen viel einfacher sind, als vorherzusagen, wie der Dow Jones morgen aus dem Handel gehen wird.
    […]
    etzt, wo der Umkehrpunkt 2015,75 da ist, werden wir uns in das Pi-Ziel der aktuellen Welle des Economic Confidence Models (ECM) hineinbewegen. Das ist Januar 2017 (2017,05) – was überdies auch ein zeitliches Ziel für den Kriegszyklus ist. Die Korrelation dieser Modelle wird das Thema unserer diesjährigen Konferenzen sein. Wir haben zwei Jahre, die noch vor uns liegen – und 2015,75 ist erst der Anfang und nicht das Ende. Das ist eine bedeutende Trendveränderung monumentalen Ausmaßes.
    http://www.propagandafront.de/1258020/die-mega-schulden-bombe-jetzt-knallts-richtig.html

  18. Frank H. sagt:

    Bedeutende Trendwende: Staatsgläubigkeit erreicht gerade ihren Höhepunkt!

    Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 29.09.2015

    Wir hatten davor gewarnt, dass das Kapital derzeit eine klassische Flucht in Richtung Qualität durchmacht und sich bei Staatsanleihen daher eine Blase bilden würde. Darüber hinaus hatten wir gewarnt, dass der Markt für langlaufende Staatsschulden im April/Mai sein Hoch ausbilden würde, wir jedoch davon ausgehen, dass die Rally bei den kurzlaufenden Staatsschulden weiter anhalten wird. Das war eine bedeutende Entwicklung, die sich dann tatsächlich auch so abgespielt hat. Die Tatsache, dass die langlaufenden Staatsanleihen ihr Hoch frühzeitig ausgebildet haben, während der Wert kurzlaufender Staatsanleihen bis in die jetzige Phase hinein steigt, spiegelt die krasse Realität wider, dass das Kapital den Staaten langfristig nicht mehr vertraut.

    Die US-Notenbank Federal Reserve hat gewarnt, dass sie die Zinsen erhöhen muss, um bei der Renditekurve wieder Normalität herzustellen. Niemand, der noch ganz bei Trost ist, sollte langfristige Staatsanleihen zu den jetzigen Zinssätzen kaufen. Das Kapital bewegt sich unterdessen in Richtung kurzlaufender Papiere auf – und das weist auf eine sehr gefährliche Entwicklung hin, die sich nun am Horizont abzeichnet.

    http://www.propagandafront.de/1257960/bedeutende-trendwende-staatsglaeubigkeit-erreicht-gerade-ihren-hoehepunkt.html

  19. Frank H. sagt:

    Will heißen: KRIEG als Lösung des Geldadels ist angesagt. Auch Bürgerkrieg ist ein Mittel zur Rekapitalisiserung der Staaten, um sie dann wieder auszuplündern. Dabei reduziert man unnötige Esser am Besten.

  20. Frank H. sagt:

    Gerald Celente im Interview (das Original bitte auch lesen)
    „Vergessen Sie den Glauben an eine weitere Börsenrally! Ich sehe eine Kernschmelze der globalen Märkte vor Jahresende kommen“
    Mit Vorbehalten, die übersetzte Deutsche Version: http://n8waechter.info/2015/10/gerald-celente-weltweite-marktkernschmelze-vor-jahresfrist/

  21. Frank H. sagt:

    Gewinnwarnung: Die meisten SCHWELLENLÄNDER, in dre Regel nur reine internationale AGRARANBAU- und industrielle ROHSTOFFSTAATEN die im Dollarsystem stehen sind defacto sehr nahe am ABGRUND und bei schon geringem Zinsanstieg pleite!!!

    Emerging Markets: Es kann dramatisch werden
    Während der Markt noch dabei ist zu verstehen, was überhaupt passiert und darüber nachdenkt, ob die Situation schlimm ist, stehen viele Märkte direkt am Abgrund.

    http://www.godmode-trader.de/artikel/emerging-markets-es-kann-dramatisch-werden,4355358

  22. Frank H. sagt:

    China legt wegen ausbleibenden Absatzexportnachfragen in den Dollarraum Notprogramm auf. heimischer Markt reicht nicht für notwendiges Wachstum und damit man die überzogenen Verzinsungsmargen an die Dollarkapitalgeber garantieren kann.
    Wir produzieren seit 2 Jahren mehr auf Halde als wir durch ständiges Lohndumping, Hypermechanisierung und Marktsättigung verbrauchen können. Die Kreditorgien der Staaten in ihre Sozialsysteme, um das Volk zu beruhigen durch zügellose Geldschwemmen beflügelte nur Fantasieen an den Börsen, kleisterte den globalen Niedergang der Realwirtschaft in den ex Industriestaaten seit 2.000 zu.
    Eine Hightech Dienstleistungsgesellschaft VERBRAUCHT Unmengen an Resourcen und schafft daraus aber KEINE langfristigen Wertschöpfungen mehr. Anzeichen des Krebsgeschwürs Papiergeld aus dünner Luft im Endstadium: Rationalisierungswut der 1990iger Jahre!!

    Nur durch anhaltende Kriege kann sich das westliche Geldimperium noch durchwurschteln. Als dann zur Jahrtausendwende die beiden östlichen Konkurrenten auftreten, geht in Washington die Panik um. Die Weltbankiers, die beide Seiten steuern, lassen die Korken knallen. denn nun geht ihr Plan auf: beide Seiten mit Nichts (spottbillige Girageldkredite) füttern und dann per Enteignung und Verzinsung abkassieren.

    Das Problem: den Überblick über seine „Gold-Farmen“ kann man schon mal verlieren. Nun herrscht Ratlosigkeit. Die

    Insider sagen (stand auch in der Fachpresse auf Seite 12): Deutsche Bank steht wenn FED und EZB nicht die Zinsen anheben unmittelbar vor dem Kollaps. Kommt es zum QE4 dann brechen die Banken an den Minuszinsen zusammen. Ohne Zinsen im Plus, kein Umsatz!!

  23. Frank H. sagt:

    Was sich im Westen als Flop erwiesen hat, nun auch im Osten als Notfalltherapie, wird Scheitern: http://www.godmode-trader.de/artikel/china-startet-konjunkturprogramme,4355208

  24. Frank H. sagt:

    Wladimir Putin in einer seiner jüngsten Reden direkt an die USA gerichtet!!!

    DER DRITTE WELTKRIEG ZWISCHEN RUSSLAND UND DEN USA IST UNVEREIDLICH, ER WIRD AUS SICHT DER USA KOMMEN MÜSSEN.

    https://www.youtube.com/watch?v=8OngOMY_qOA

  25. Frank H. sagt:

    In 2014 folgendes vorausgesagt:

    China rüstet für den 3. Weltkrieg, falls die US NATO EU weiter provoziert mit Atombomben Stationierungen (im BW Standort Büchel bereits zur Realität werdend!)

    https://www.youtube.com/watch?v=_HiZn5Nvbyw

    Ursache: Handelskrieg durch Überproduktion, Währungskrieg als Waffe, ansteigender Rohstoffhunger und endliche Lagerstätten, globale Massenverelendung und industrielle Naturzerstörung, ungesunde Kapitalkonzentration des Weltvermögens auf sehr wenige Einzelpersonen etc.

    Dieser Planet ist komplett tot krank, liegt im Sterben. Die grüne Agenda 2030 rettet ihn nicht.

  26. Frank H. sagt:

    +++EILT+++

    Frankfurt, 14:30 h MESZ
    Blitzcrash am Aktienmarkt Frankfurt-Eschborn. http://www.godmode-trader.de/indizes/dax-performance-index-kurs,133962

    Ursache: „Unterirdische“ Arbeitsmarktdaten aus USA, statt erwartetem Aufschwung am Arbeitsmarkt, kam ein satter Abbau von Arbeitsplätzen zu Tage. Indizes stark im Minus.

    Dürfte nach 15.30 Uhr auch an dre Wall-Street Auswirkungen haben.

  27. Frank H. sagt:

    Macht nix, dort verbrennt nur Privatkapital auf Pump.

  28. Frank H. sagt:

    Direkt vom Börsenparkett eine Analyse:

    „Der US-Arbeitsmarkt hat sich im September deutlich schwächer entwickelt als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft wurden nur 142.000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Volkswirte deutlich verfehlt. Im Schnitt waren 201.000 zusätzlichen Stellen erwartet worden.

    Die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den beiden Vormonaten wurde außerdem deutlich um insgesamt 59.000 Stellen nach unten revidiert. Den aktualisierten Angaben zufolge wurden im August nur 136.000 (zunächst: 173.000) und im Juli 223.000 (zunächst: 245.000) zusätzliche Stellen geschaffen.

    (Anm. JETZT KOMMT’S DICKE!!!):

    Die Arbeitslosenquote blieb im September wie erwartet bei 5,1 Prozent. Allerdings sind immer weniger Personen in den USA überhaupt auf der Suche nach Arbeit. Die Erwerbsquote, die den Anteil der Erwerbstätigen und Arbeitslosen an der Gesamtbevölkerung abbildet, sank von 62,6 auf 62,4 Prozent.
    –>> Damit lag der Anteil der arbeitenden oder Arbeit suchenden Menschen an der Gesamtbevölkerung so niedrig wie seit September 1977 nicht mehr. (sic!)“<–

    http://www.godmode-trader.de/artikel/us-arbeitsmarkt-enttaeuscht-auf-breiter-front,4357713

    Will heissen: die USA sind realpolitisch klinisch tot……the show mus go on.

  29. Frank H. sagt:

    +++EILT+++
    USA: Auftragseingang Industrie August -1,7%. Erwartet wurden -0,9% nach +0,4% zuvor. (m/m)

    Der nächste Dampfhammer zum Wochenende. Man beachte bitte der Goldpreis explodiert gerade senkrecht!!

    Indizes am Aktienmarkt in Frankfurt, Asien und New-York nun im freien Fall!?

    http://www.godmode-trader.de/indizes/dax-performance-index-kurs,133962

    Könnte wirtschaftlich ausgedrückt eine verhagelte Einheitsfeier morgen ausgerechnet in Frankfurt werden….

  30. Frank H. sagt:

    Die Rohstoffblase platzt, das System steht vor dem Zusammenbruch
    Die 22 Ressourcen im Bloomberg-Rohstoff-Index sind ständig gefallen, von 120 Punkten Ende 2014 auf 85 Punkte heute und alle Forschungsabteilungen der Wall Street rechnen mit einem weiteren Rückgang. Durch den Preissturz ist das größte Rohstoffunternehmen der Welt, Glencore, in Schieflage geraten. Das erschüttert wiederum Credit Suisse, eine „systemrelevante“ Bank, die am 2. Oktober warnte, auf den Märkten herrsche jetzt wieder eine ähnliche Panikstimmung wie 2007 und 2012.

    Glencore mit Sitz in Zürich ist das größte, aber auch am stärksten fremdfinanzierte Rohstoffunternehmen der Welt. Laut Bilanz hat es netto 30 Mrd. Dollar Schulden sowie 19 Mrd. Dollar Verpflichtungen aus Derivatgeschäften mit einem Nominalwert von 2 Billionen Dollar. Hinzu kommen noch größere Verbindlichkeiten aus außerbilanzlichen Derivatgeschäften. Das Unternehmen verhandelt über größere Verkäufe, um eine Herabstufung und Insolvenz zu vermeiden. Wenn es auf Ramschniveau herabgestuft wird, gehen die Derivatverluste auf die Gegenparteien über, so wie im Falle des US-Versicherungsriesen AIG, der vom Staat mit 180 Mrd. Dollar gerettet wurde. Der Preis von Kreditausfallderivaten für Glencore hat sich zuletzt vervierfacht.

    Eine Insolvenz von Glencore träfe sofort dessen Hausbank Credit Suisse, eine der „zum Scheitern zu großen Banken“, deren Bilanzsumme größer ist als die gesamte Schweizer Volkswirtschaft. Credit Suisse lieh sehr hohe Summen, als Glencore 2012 fremdfinanziert das Unternehmen Xstrata übernahm, wonach die Schulden von Glencore auf 30 Mrd. Dollar stiegen.

    Der Schweizer Bankriese ist auch selbst an Rohstoffspekulation beteiligt. Ende Juni betrugen die Investitionen von Credit Suisse in Rohstoffe und Immobilien 48,5 Mrd. Dollar. Diese leiden nun doppelt unter den einbrechenden Rohstoffpreisen und dem steigenden Frankenkurs gegenüber dem US-Dollar. Wie die Schweizer Wirtschaftswebseite Inside Paradeplatz schrieb, ist Credit Suisse selbst „ein kleiner Glencore“. Statt die Anfälligkeit durch Rohstoffspekulation zu reduzieren, habe Credit Suisse sie noch erhöht.
    http://bueso.de/node/8257

  31. Irmonen sagt:

    Credit Suisse? gefährdet? die rettet Mutti Merkel doch locker…..wie schon die RestEU

  32. Frank H. sagt:

    +++EILT+++

    Land unter in Amerikas Derivatewetten Bankenszene!

    Nächster Lehmann Brothers Fall voraus: Glencore und andere Rohstoffhedgefonds haben sich massiv verzockt, nachdem die politisch aufgepumpte Ölpreisblase seit 2014 geplatzt ist.

    Auch die Kupferpreisblase ist seit 2011 geplatzt! Zur Erinnerung, da liefen die Rettungspakete für die Industrie (vor der danach begonnenen Bankenrettung) der Regierungen aus!!!

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-snyder/kommt-die-globale-finanzielle-kernschmelze-.html

  33. Frank H. sagt:

    Zentralbankdesaster: 2016 bricht der Laden zusammen, sagen nun auch die Bänksters selber!!! DAS IST DER SCHOCK schlechthin an den Märkten!

    GOOD BYE EUROPA, GOOD BYE UNCLE SAM, GOOD BYE Chinadrache und Zaristischer Bär:

    http://martin-schweiger.com/2015/10/14/aktueller-anlageueberblick-die-zentralbanken-der-welt-sitzen-in-der-falle/

    Und gibt es keine staatliche Stütze mehr, dann klaut es sich privat um so besser.

    Der wilde Osten fängt gleich in Berlin-Neukölln an: JEDER GEGEN JEDEN.

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