Myth-Bust: BIZ als Werkzeug der Rothschilds

In a long row of plain gray "MYTHS", a bold, bright red "FACTS" stands tall, dominating the foreground.  Focus is on "FACTS." Isolated on white.

Wann immer es sich um Banken dreht, ist eine Verknüpfung mit der Familie Rothschild nicht weit entfernt. In der Tat war diese Dynastie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr mächtig. Sie finanzierte in Kriegen beide Seiten, Staaten und mischte auch im Rohstoff, Aktien- und Anleihegeschäft gewaltig mit. Mittels eigens geschaffener Kommunikations- und Bankennetzwerken hatte man sich erhebliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz geschaffen. Was aber ist mit dem Mythos, Rothschilds würden noch heute die Zentralbanken der Welt kontrollieren?


Je nach dem wird erklärt, die Familie würde die Zentralbanken direkt oder mittels der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) kontrollieren. Beginnen wir mit der BIZ, der Zentralbank der Zentralbanken. Bis 2001 gab es neben nationalen Zentralbanken auch noch private Aktionäre. Eine Änderung der Statuten führte jedoch zu einer zwangsweisen Abfindung und der Auszahlung der Privaten.

Kürzlich führte jemand bei Facebook mal wieder genau das Argument mit der BIZ an und bevor ich antwortete, wollte ich mein Argument kurz überprüfen. Das führte zu einer kurzfristigen Verwirrung. Es gab ein Statement der BIZ vom 08. Januar 2001, welches sich deutlich unterschied von einem NYFED-Statement aus April 2007.

Press release BIZ:

The Extraordinary General Meeting (EGM) of the Bank for International Settlements (BIS), held today in Basel, approved the proposal of the Board of Directors announced on 11 September 2000 to restrict the ownership of BIS shares exclusively to central banks. All BIS shares currently held by private shareholders are being withdrawn against payment of compensation of CHF 16,000 (approximately USD 10 000 at today’s exchange rate) per share.

Following this decision, BIS shares, trading in which was suspended today, will definitively cease to be negotiable and will be delisted in accordance with the procedures in force on the markets concerned.(http://www.bis.org/press/p010108.htm)

Press release NYFED:
When the BIS initially raised capital, participating banks were given the option to buy BIS shares or arrange for those shares to be bought by the public. Currently, 86 percent of the shares of the BIS are registered in the names of central banks, and 14 percent are held by private shareholders. The shares owned by private shareholders consist of part of the French and Belgian issues and all of the shares that were in the original U.S. issue in 1930.(https://www.newyorkfed.org/aboutthefed/fedpoint/fed22.html)

Um solche Verwirrungen zu entknoten, ist es immer am Besten die Quelle direkt zu befragen. Gesagt, getan und folgende Anwort kam von der BIZ:

Dear Sir,

Many thanks for your query below.
Since January 2001 BIS shares are exclusively held by member central banks and are not publicly traded. The Bank’s shareholding institutions are listed on our website. The BIS discloses information on its structure, organisation and activities on the website and in its Annual Report.
The NY Fed-statement below is outdated and does not appear on the NY Fed website.

With kind regards

Das Misanthropen wie der spätere CIA-Chef Allen W. Dulles für die BIZ tätig waren, trägt natürlich nicht zur Vertrauensbildung bei. Vertrauen würde ich prinzipiell keiner Bank. Trotzdem zeigt das auf, dass die Aussage zur Kontrolle der BIZ faktisch falsch ist.

Sehr viel komplexer wird es, wenn man versucht die nationalen Zentralbanken zu entwirren. Aussagen wie die folgende sind Nonsens, wenn auch weit verbreitet:

165 Zentralbanken, inklusive der FED und der BIS sind im Besitz einer einzigen Familie, den Rothschilds. Seit mehr als 230 Jahren sind sie aktiv, dabei haben sie fast jedes Land auf dem Planeten infiltriert und durch Drohungen, Manipulationen und Gewalt die Kontrolle übernommen.
Es gibt nur noch zwei weisse Flecken auf der Weltkarte, Länder ohne Zentralbank, die im Besitz der Rothschilds ist. Nur noch Nordkorea und Kuba fehlen, die anderen Länder sind mittlerweile aufgelistet, zuletzt der Iran, der dies 2011 noch nicht war.[1]

Nehmen wir zum Beispiel die Schweizerische Nationalbank (SNB), dazu aus Wiki:

Das Aktienkapital beträgt 25 Millionen Franken und ist zu rund 55 Prozent im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone, Kantonalbanken etc.). Die übrigen Aktien befinden sich grösstenteils im Besitz von Privatpersonen.
[…]
Nach Art. 31 des Nationalbankgesetzes (NBG) erhalten die Aktionäre eine Dividende von höchstens 6 Prozent des Aktienkapitals. Der diese Ausschüttung übersteigende Betrag des Bilanzgewinns fällt zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone.[2]

Nun erhellt ein Blick auf die Aktionärsstruktur, wie die restlichen 45 Prozent verteilt sind:

Quelle: Finanzen.net

Quelle: Finanzen.net

Ein weiterer Aspekt ist noch die Deckelung der Dividende. Mit 6 Prozent natürlich ein stattliches Sümmchen, allerdings weit davon entfernt hier von der totalen Kontrolle zu sprechen.
Ähnlich verhält es sich mit den zwölf Regionalbanken, die zusammen das Federal Reserve System der USA bilden. Eine Studie die im Auftrag des Kongresses 1976 erstellt wurde, kam während der Bankenkrise leider unter die Räder. Federal Reserve Directors: A Study of Corporate and Banking Influence

Bevor uns ein Stromausfall von 17 Stunden ereilte, hatte ich etliche Strukturen analysiert und etwa 60 offene Tabs für diesen Artikel. Damit hätte ich aufgezeigt, das die Aussage nicht mehr zeitgemäß ist. Nun beschränke ich mich auf einige wenige Beispiele und hoffe das es ausreicht. Wie bei der SNB, ist auch bei den regionalen FED-Banken eine Deckelung von 6 Prozent vorgesehen, Stimmrechte nicht vorhanden. Dazu von der FED: „The stock may not be sold, traded, or pledged as security for a loan; dividends are, by law, 6 percent per year.

Unzählige Nationalbanken von Bedeutung, wie beispielsweise die Deutsche Bundesbank, Bank of Canada sind rein staatlich. Die Gerüchte welche unterstellen auch die PBoC also die Chinesische Volksbank wäre auch privat, könnten einem ähnlichem Umstand geschuldet sein, wie auch die Kanadische zum Beispiel. Zwar gibt es auch ein Aktienunternehmen mit dem Namen National Bank of Canada, dieses ist jedoch nicht die Zentralbank.

Fazit: Das die Welt von Konzernen regiert und beherrscht wird, daran gibt es keinen Zweifel. Trotzdem stimmen die Aussagen zur Familie Rothschild nicht. Wer sich die Unternehmenszweige und dazugehörigen Jahresabschlüsse ansieht, wird einiges an Kapital vorfinden. Die Verstrickungen durch Beteiligungen an Unternehmen sind gewaltig und man könnte vermutlich Jahre damit zubringen alles zu verfolgen. Das globale Kapital ist in wenigen Hände akkumuliert und bereits das ist mehr als problematisch. Man sollte jedoch nicht mit falschen Argumenten in Diskussionen einsteigen, das zerstört jedwede Glaubwürdigkeit. Gerne sind die Leser aufgerufen, stichhaltig nachzuweisen, welche nennenswerten Zentralbanken sich denn nun im Besitz der Rothschilds befinden. Nach meinen Recherchen ist es nicht wahr und bis zu dem Beweis des Gegenteils, werde ich davon auch nicht abrücken.

Carpe diem

[1] http://uncut-news.ch/baenkster/liste-der-banken-im-besitz-der-rothschild-familie/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerische_Nationalbank


19 Responses to Myth-Bust: BIZ als Werkzeug der Rothschilds

  1. Jens Blecker sagt:

    Worüber man jetzt durchaus besorgt sein darf, ist das SWIFT-System. https://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT

  2. Irmonen sagt:

    @ Jens
    Wieso braucht man da so eine Zentrale zum Datenaustausch, genannt SWIFT?

  3. Jens Blecker sagt:

    Nun die länderübergreifenden Transaktionen müssen ja irgendwie abgewickelt werden und bei den Billionen die Täglich um den Planeten schießen, kann man kaum Laster mit Kohle losschicken. Allerdings gibt es seeeeehr viele offene Fragen zu SWIFT.

  4. Jens Blecker sagt:

    Frank? Eigentlich warte ich auf einige erhellende Zeilen von Dir?

  5. DerAsgard sagt:

    Hallo,so wenige Kommentare habe ich selten erlebt.

    Die Gerüchte sind natürlich alle bekannt, und die alte Regel nichts genaues weis man nicht,
    Gild selbstverständlich auch hier.

    Vor ein par Jahren, gab es eine Untersuchung von
    Dr. James Glattfelder der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich
    Zu den Besitzverhältnissen der Konzerne, hierbei Kamm man zu den Schluss.
    Das die Welt von ca. 150 Konzernen kontrolliert wird.

    Da sie aber über Holdings, streubeteiligungen, ovshore, und Briefkästen verteilt sind,
    War es ab hier nicht mehr möglich, das netzt zu entwirren.

    Und jetzt die Frage sind sie (die Eigentümer) alle untereinander verwand ?
    Und noch wichtiger, sprechen sie alle mit einer Stimme?

    Wer eine famielie hat weis es gibt Streit, und manchmal reden Leute jazehntelang nicht mit einander.

    Warum sollte es im Haifischbecken anders sein?

    Und man sied doch unterschiedliche Ströme des iirsins,
    Wird sicher interessant, zu sehen wie Mann Millionen arabischen Flüchtlingen,
    Frauenquote und Genderismus erzieht.

    Es bleibt also alles im Nebel, und wie Familie Rohtschild organisiert ist,
    Und wie der Besitz vererbt und kontrolliert wird. Oder wie groß er tatsächlich ist?
    Werden wir niemals erfahren. Nur Geld verschwindet nicht weil es in tausenden Stiftungen,
    Um den blaneten neandert.

    Liebe Grüße über den Atlantik
    Andreas

  6. … ähm – also wenn ich „die Rothschilds“ wäre, dann würde ich in bestimmten (Macht-)bereichen nicht unter dem eigenen Namen agieren.

    Strohmänner gibt es genau so viele wie Briefkastenfirmen.

    Die Rothschilds sind aber nur eine Familie von vielen? besser von mehreren.

    Stichwort die 10 mächtigsten Familien dieses Planeten (bitte selber suchen).
    Und da sind Namen bei, die im Tagesgeschehen gar nicht so häufig auftauchen, ja die dem „Normalbürger“ unbekannt sind.

    Ich habe keine Ahnung, wie tief die Rothschilds in die Geldgeschäfte dieser Welt verstrickt sind – aber zu sagen, sie hätten nichts mit den Weltfinanzen zu tun, wäre dann doch sehr gewagt.

    Vielleicht agieren sie ja auch mit ihren ursprünglichen Namen, den sie vor der Betitelung „Rothschild“ trugen.

    Zu den Namen, bzw. wie es zu diesen Namen kam, da gibt es eine Geschichte zu – ich weiß nicht ob sie wahr ist – aber das wäre doch auch eine mögliche Theorie.

  7. Jens Blecker sagt:

    @HWA genau diese „wagen“ Aussagen will ich ja nicht haben. Wenn eine Zentralbank im Staatsapparatschick steckt, ist sie nicht privat. PUNKT!

    Ich habe sehr viel recherchiert für den Artikel, ich bitte darum auch einfach mal Belege zu liefern. Das Konzerne und damit auch Familien die Strippen ziehen, habe ich selber im Artikel geschrieben, das eine hat aber nichts mit dem andern zu tun.

  8. Frank H. sagt:

    Das NIZ/BIS ist Spekulantentechnisch uninteressant.
    Ich habe KEINE Silbe zum BIZ/BIS gepostet. Warum Jens ne Welle auf das BIZ/BIS surved entzieht sich meiner Erkenntnis. Es ging ums Thema Offshore Parkhäuser diverser Anlegerhäuser. So what?

  9. Pulp sagt:

    Ich denke es wird schwer werden für das eine noch das andere handfeste Beweise zu finden. Ich glaube, dass die Leute welche in diesen elitären Kreisen verkehren sich darauf verstehen keine verwertbaren Spuren zu hinterlassen. Das dürfte der Rechtssituation in Deutschland ziemlich ähnlich zu sein. Die einen sagen wir sind kein Staat (GmbH, etc) Die anderen (ebenfalls Juristen) sagen das Gegenteil.
    Offensichtlich ist hier die Rechtslage nicht besonders eindeutig, denn sonst wäre das mittlerweile restlos geklärt. Doch es bleibt nach wie vor undurchsichtig. Bei den Machtverhältnissen der Zentralbanken wird das ähnlich sein. Es ist sicher auch nicht erwünscht, dass in diesem Bereich Klarheit herrscht. Abgesehen davon ist Papier geduldig. Egal wie die Rechtslage und die Eigentumsverhältnisse tatsächlich sind, es zählt alleine wie es in Realität gehandhabt wird. Geld regiert die Welt, und wer bezahlt bestimmt. (Selbst wenn er das mit dem Geld anderer Leute macht.) Gesetze scheinen in dieser Liga keine großen Probleme darzustellen. Im Endeffekt ist mir ziemlich egal wer jetzt was am Ende bestimmt, denn das komplette System gehört abgeschafft, sowohl der staatlich als auch der private Bereich. Menschen die über ein Vermögen in Milliardenhöhe verfügen sind automatisch Teil des Problems, egal hinter welchen rechtlichen Winkelzügen sie sich verstecken. Es müsste eine Obergrenze für Vermögen geben, z.B. für eine Privatperson maimal 100 Millionen, für ein Unternehmen 1 Milliarde…. Die zahlen müssten natürlich Experten bestimmen . ist nur ein Beispiel.

  10. Jens Blecker sagt:

    Nun Zentralbanken + BIZ dürfte schon so ziemlich ALLES inkludieren mein lieber Frank.

    Aber ich bin nicht überrascht. Auch bei FB wird immer nachgeplappert und verlinkt ohne Substanz. Das ist einer der Gründe warum alles vor die Hunde geht. 😉

  11. Pulp sagt:

    Hi Jens!

    Grüße an alle.

  12. Jens Blecker sagt:

    Gude mein Lieber 😉 Alles im Lot an der Heimatfront?

  13. Pulp sagt:

    Ja doch! Ich kann mich nicht beklagen. Aber wir können es kaum noch erwarten aus diesem Irrenhaus zu verschwinden!

  14. Frank H. sagt:

    @Jens.

    Wenn Du die BIZ/BIS aufarbeiten möchtest, dann muss Du schon die Entwicklung dieser Institution komplett erklären. Vertreter diverser Banken sitzen dort seit Beginn ihrer Gründung. Mittlerweile wurde der Laden umgebaut. Was Du auch im Artikel angedeutet hast. Letztlich ist der Haupterwrebszweig von R* Clan, die Vermögensverwaltung und als Zweigbetrieb auch das Privatbankensegment. Und noch was fehlt: der Clan hat, wi ealle übrigen bekannten Gesichter auch spezielle Agenten (also leitende Angestellte oder familiär zugeheiratete Mitverwandte in zig Institutionen geparkt.

    Womit wir beim Thema Netzwerk sind. Dazu gibt es demnächst das Buch „Super Hubs“ in Deutsch. Meine kommende Lektüre.

    Was auf FB abgeht entzieht sich meiner Kenntnis. Bin dort nicht angemeldet.

    Mein Statement das es 2 Strömungen gibt, die in die gleiche Richtung wandern, nur mit unterschiedlichen Methoden, bleibt stehen.
    Der Bush Clan und der zweite R* Clan ghören zu den Hardlinern, der oben im artikel genannte R* Clan und Soros gehören zu den Softlinern.

    Am Ende geht es um nur ein Ziel: Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste. Wobei der Treppenwitz dabei ist, dass sich die Clique sehr wohl bewusst ist, dass SIE der Auslöser der meisten planetaren Katastrophen des 20. und 21 Jhdts. sind.

    Siehe verlinkter Artikel von Luftpost-Kaiserslautern weiter oben.
    Und A. Benesch liegt in Punkto Finanzförderung des „Klassenfeindes“ bis zum Zusammenbruch und danach goldrichtig. lediglich die politische Kontrolle des Staatswesens läuft suboptimal. Was aber wenn man es analysiert, eben das Problem ist, das der Geldadel nicht unter Kontrolle bekommt.

    Nehmen wir Greenpeace: angeblich bekommen diese den Löwenanteil aus der Rockefeller Foundation. Ist das nun vom Rockefellerimperium abgrundtief Böse oder versucht der Clan sozusagen sich damit selbst das Gewissen zu beruhigen?
    Oder die Beteiligung am „Tresor der jüngsten Gerichts“ aka Saatgutbank in Nordnorwegen. Welchen Vorteil hat der Clan davon. Die Benutzer sind zig verschiedene weltweite Staatsinstitute, Universitäten und Agrologieeinrichtungen. Das Projekt selbst wird von Norwegen betreut.

    als nächstes sollte mal die G30 beleuchtet werden. Ich kann es nicht, obwohl in diesem Gremium die einflussreichsten Zentralbänkster regelmäßig sich treffen und publizieren (75 Dollar kosten die Berichte der Konferenzen laut Eigenwerbung).

    Wie man sieht gibt es NICHT die EINE Weltlenkerzentrale namens BB. Derzeit wird das Thema BB wieder durchs Dorf getrieben. Ich habe weis Gott wie oft gefordert, dass man sich bitte darum kümmern soll.
    Doch auch Benesh und ASR reiten hier eine ausgelutschte Welle.

    Ich sehe den Artikel hier als dein Frustabbau deinerseits. Du liest zu viel FB? Nun, ich kann’s aushalten und aussitzen.^^

    Conclusion: Es gibt real und sichtbar eine Art Zentralorgansystem im Westen. Das aber keinesfalls unsichtbar agiert. Nur fehlt den Leuten hier wie anderswo das Talent und der Mut deren Organschaften und ihre Ausflüsse in die Politik und Gesetzgebung zu akzeptieren.

    Der Samen für die Saat dazu wurde in Europa gezüchtet. Aber der das Saatgut wurde in USA und anderswo gesäht. Heute wird global geerntet.

    So, nun wünsche ich eine gute Woche. Das Geldsystem können wir nicht mehr verändern.
    Jeder muss halt sehen wo er bleibt und welche Konsequenzen er aus dem Ganzen hier zieht.

  15. Elia sagt:

    Ist es aber nicht so,das es eigentlich letztlich doch nicht um Geld geht-sondern um Macht.Was würden diese Leute wohl tun,wenn es bei einem“weiter so“zwar eine nominelle Steigerung ihres Vermögens gibt-es tatsächlich aber zu gesellschaftlichen Verwerfungen im Innern der Systeme kommt-und durch Kriege es zu einem Verlust an Macht im „äußeren Feld“kommt?Macht oder Geld?Würde man das Wirtschaftssystem und die Pardigmen opfern-um die Macht zu behalten?Letztlich bringt das jetzige System innere Wiedersprüche auf-die langfristig unlösbar sind.Ökonomische,biologische,soziologische Wiedersprüche.So wie der Adel früher nicht begreifen wollte,das das auf was man stolz ist(Inzucht)nicht zukunftsfähig ist.Aber das sind nur theoretische Überlegungen.

  16. Irmonen sagt:

    @Pulp
    Es müsste eine Obergrenze für Vermögen geben….

    und für Konzerne
    und für Ladenketten
    und für Landbesitz
    und für – ach ja, was sagt M-Mutti? keine Obergrenzen!

  17. Pulp sagt:

    @ Imonen

    genau das meine ich! Das Mutti dafür nicht sorgen wird ist ja wohl klar. Könnte sie auch gar nicht, denn was hat die schon zu sagen? Die welche dafür sorgen könnten werden natürlich einen Scheiß tun, denn sie haben ja erst durch jahrzehntelange Arbeit dafür gesorgt, dass es soweit gekommen ist. Wir sind da auf uns alleine gestellt, denn es wird keiner kommen, der das für uns regeln wird. Doch solange sich die Völker des Planeten weiterhin am Nasenring durch die Gegend führen lassen, ist es leider wahrscheinlicher das ein Meteoreinschlag das Problem lösen wird.

    Grüße

  18. Frank H. sagt:

    Passt zwar nur bedingt hoierher, aber dennoch sehr wichtige Botschaft!

    Zerohedge spekuliert, dass Yellen möglicherweise wie unter Lyndon B. Jonson damals bei Obama deswegen eingeladen wurde, weil Obama Geld für weitere Kriege in Ostasien und Osteuropa auf allen Ebenen gut gebrauchen könnte. Es ist schon ungewöhnlich, wenn auch der Vizepräsident dabei hockt.

    http://www.zerohedge.com/news/2016-04-11/what-happens-behind-closed-doors-when-us-presidents-meet-fed-chairs

    Schlussendlich aber schwenkt Zerohedge so auf die Zielgerade ein:
    „This Is Where The Good News Ends“ – JPM Says All Margin Subcomponents Are Rolling Over
    http://www.zerohedge.com/news/2016-04-11/where-good-news-ends-jpm-says-all-margin-subcomponents-are-rolling-over

    Klasse, passt zur BIZ/BIOS dazu. Die hat ja bekanntermassen den Auftrag die Schockwellen mit zu verteilen. *lol*

  19. Frank H. sagt:

    Der Boss der New Yorker FRS Zweigstelle hat sich nun an die Öffentlichkeit gewandt und nüchtern festgestellt: der amerikanische Traum ist defacto ausgeträumt – und es ist kein Aprilscherz.

    „Federal Reserve Bank President: The American Dream Has Moved Abroad“
    http://www.zerohedge.com/news/2016-04-11/federal-reserve-bank-president-american-dream-has-moved-abroad

    Was zum Schluss führrt: der angelsächsische Geldadel hat sein eigenes Revier defacto zerstört, neue Ufer konnten noch nicht stabil kolonialisisert werden. auch wenn sie massenweise Geld in die Konkurrenz gepumpt haben, die Oligarchen in diesen Zonen haben genau das getan, wovor Brzezinski schon 1996/97 warnte bzw. befürchtete. Mit dre falschen aussenpolitik würden die nötigen Investitionen wie ein Boomeramg auf die USA einwirken: Rezession und Abschwung binnen 20 Jahren!!!
    Also 1996 plus 20 macht 2016 – Ei der Daus!

    Bitte mal ab Seite 194 ff im Buch „Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ lesen.

    Was hat das mit dem BIZ/BIS und (beispielhaft!!) dem R* Clan zu tun? Nun sehr viel. Die BIS/BIZ als Dienstleister aller Banken weltweit unter Aufsicht via eigener Leute und gekaufter Politiker des Geldadels konnte den Niedergang auch nicht aufhalten. Wie mächtig ist die BIS/BIZ wirklich noch?

    Die politischen und ökonomischen Kräfte sind stark verschoben. Egal wie fragil das Ganze auch ist.
    Wieviel universellen monopolartigen Einfluss hat der Westen auf die Geldströme noch?

    Die nationalistischen Kräfte sind in Europa und USA auf dem Vormarsch. Nach Brezezinskis Meinung damals sind sie sogar in Russland und China niemals globalisiert worden bzw. bis heute zentralistisch antidemokratisch. Und die Bevölkerung – trotz Subversion über chinesische Auslandsstudenten in den USA und Europa durch das westliche Netzwerk – hat bisher aus der Sicht der westlichen Globalisten nicht gefruchtet.

    Und nun kommt noch eine Wende, die auch im Buch beschrieben ist: JAPAN als Regionalmacht im Pazifik versinkt ökonomisch und geopolitisch in der Bedeutungslosigkeit. China hat eine Rechnung mit Japan aus vergangenen Tagen offen. Ohne die USA als Schutzmacht war schon 1996/97 Brezezinski der Überzeugung, dass es im Pazifik und in Osteuropa militärisch zur Sache gehen wird.

    Zusammenfassung: Gier frisst Hirn. Und der Neoliberalismus und der anglo-amerikanische Wirtschaftskannibalismus frisst seine Kinder.

    Die BIZ/BIS war entstanden aus der Notwendigkeit die Reparationsgelder aus dem WK I abzuwickeln. Um das zu gewährleisten hat man Zentralbanken, wo noch keine waren in die Länder implantiert. Später ab dre großen Depression und vor dem WK II kam dann die Kreditvergabeüberwachungsmechanismen von USA und anderen Geldhaien an Europas Armutsländer dazu. Nach dem WK II bis Heute ist es ein gigantischer Überwachungsapparat über die globalen Kreditströme, die nach dem WK II weltweit sich aufgebaut haben und noch werden. Das BIZ/BIS selbst hat keine Macht, sondern ist ein Dienstleister für die Gläubiger und Schuldner.
    Heute sind die Hauptkunden die weltweiten hoch verschuldeten Staaten UNTEREINANDER und ggü. Privaten. Daneben sind es Private Kapitalgeber an Private Kapitalnehmer, die verwaltet werden.

    Während des WK II wurde neutral über alle Grenzen hinweg die Kredite und Schulden des Krieges verwaltet. Steht auch bei Wikipedia historisch korrekt zu lesen!

    Man kann sagen: der erste Weltkrieg hat eigentlich nie wirklich aufgehört, sondern findet immer noch seine Fortsetzung im WK II und WK III bezüglich der Schuldgelder.

    Das der Dollar Leitwährung wurde, hat also auch damit zu tun, dass ALLE Gläubiger UND Schuldner einvernehmlich vom Goldsystem in FIAT Money umstellten. Weil die Zahlungslast in Wirtschaftsleistung einfacher zu ermitteln ist. Dafür ist das BIZ/BIS auch real wiederum zuständig: die Regeln aushandeln und sie überwachen.

    Das dann wiederum alle bekannten Figuren um die BIS/BIZ angesiedelt sind und ihre Interessen quasi mittels des BIZ/BIS gewahrt sehen wollen ist dann wohl offensichtlich.

    Beste Grüße aus der Geschichte an die Geschichte.

Schreibe einen Kommentar

Kursanbieter: L&S RT, FXCM