Wenn Wahnsinn zur Normalität wird

Die Überschrift bringt es eigentlich bereits auf den Punkt, aber ich werde versuchen anhand einiger Beispiele etwas zu beleuchten worum es genau geht. Dabei spielt es im wesentlichen Keine Rolle woher die Menschen stammen, aus welcher Schicht oder wie hoch der Bildungsgrad ist. Die Ignoranz hat eine Eigendynamik entwickelt, die – wie es scheint – nicht mehr zu bändigen ist.


Beginnen möchte ich mit einem eher aktuellem, wenn auch überschaubarem Beispiel aus Kanada.

Die Papiermühlen hier in Nova Scotia haben eine sehr starke Lobby und daher wundert es nicht, dass immer wieder unsinnige Aktionen unternommen werden um diese irgendwie rentabel zu machen. Im Laufe der Jahre ging immer wieder eine nach der anderen Pleite, was unter den gegebenen Umständen kaum verwunderlich ist. Enorme Lohnkosten, veraltete Technik und verhältnismäßig geringe Produktivität im Vergleich zum internationalen Wettbewerb.

Soweit noch kein Weltuntergang, ein gewisser Protektionismus für die heimische Industrie muss ja nicht immer schlecht sein. Nun jedoch, ist die Lobby einen ganzen Schritt weiter gegangen und hat durchgesetzt das tausende Hektar Wald mit Glyphosat besprüht werden, besser bekannt unter dem Monsanto-Markennamen „Round Up“. Der Grund ist so simpel wie unfassbar, man möchte die Nadelwälder befreien und rein halten von Hartholz und anderen Gewächsen. Das soll die „Ernte“ für die Papiermühlen effizienter und einfacher machen.

Es gibt auch genügend Wahnsinn im großen Maßstab, der mittlerweile als Normalität akzeptiert wird. Hier seien nur die maßlose Überwachung und Kontrolle, negative Zinsen oder die Öffnung von Landesgrenzen ohne Kontrollen genannt. Beispiele gibt es zu Genüge.

Das Leben scheint sich zu einer Art App entwickelt zu haben, wo einfach alles was nicht komfortabel ist mit einem Wisch zur Seite geschoben wird. Lassen Sie mich dazu eines sagen, ein selbstbestimmtes und freies Leben ist nicht nur komfortabel. Aber komfortabel ist auch nicht zu verwechseln mit erfüllend und glücklich.

Es ist sehr wichtig – egal wie langsam der Topf mit dem Frosch erhitzt wird – sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, das viele Ding Wahnsinn sind und keineswegs „Normalität“. Das ist der einzige Weg nicht völlig abzustumpfen und den Blick für das Wesentliche zu behalten.

Carpe diem


7 Responses to Wenn Wahnsinn zur Normalität wird

  1. Husky sagt:

    Über Äußerungen einer dieser Wahnsinnigen wird gerade wieder mal berichtet: Kenneth S. Rogoff, einer der schlimmsten Verfechter für Negativzinsen und Bargeldabschaffung.

    Einiges aus seinem Wortlaut:

    „Eines Tages werden wir eine neue schwere Finanzkrise bekommen und dann könnten wir negative Zinsen von minus 6 oder minus 5 Prozent brauchen, um schnell aus der Krise zu kommen.“

    „Es bringt nicht viel, nur den 500er abzuschaffen, solange es noch 100er und 200er gibt. Beide Scheine müssen als Nächstes gehen“. Die Nutzung kleinerer Scheine gesteht er den Barzahlern immerhin noch zu: Der 10er sollte für kleinere Ausgaben beibehalten werden, der 20er „möglicherweise“ auch sowie Münzen.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Oekonom-bringt-Minuszinsen-ins-Gespraech-article18667991.html

    Ich fürchte nur, so wird es kommen. Enteignung Schritt für Schritt. Die Banken werden schon dafür sorgen.

  2. R363 sagt:

    Husky, in der neuen Weltordnung ist Bargeld insgesamt inkompatibel. Eine derzeitige sukzessive Abschaffung ist quasi eine Übergangsregelung um es nicht zu heftig z.B. für Friseure, Gastwirte etc. zu bringen. Ich bin mir nicht sicher ob das Argument Negativzinsen wirklich das Hauptmotiv dieses Projektes ist. Es geht aus meiner Sicht um die totale Kontrolle sämtlicher Wertströme. Die dann anschliessend sehr dediziert zu sanktionieren oder zu subventionieren, ist dann kein Problem mehr. Pfennigbeträge wie „Deutschland rundet auf“ werden an wenigen Tagen Milliarden in leere und unterfinanzierte Kassen spülen. Heute ist es ein Solidarpfennig, morgen ein „Rettet den Urwald Pfennig“, übermorgen ein Kommunikations E-Mailpfennig, dann ein CO2 Pfennig usw. Sie werden bei totaler Kontrolle aller Kapitalströme die Abgaben insgesamt und alternativlos an die elektronischen Transaktionen binden. SO eine neue Abgabenlogik ist mit modernen Computern problemlos umsetzbar. Du wirst Dich dagegen nicht wehren können. Fordere doch Deine Pfennige zurück, die man Dir wegen irgendeiner Transaktion einzieht wenn es keine Option zur Barzahlung mehr gibt! Und wie stehst Du da, wenn Su wegen Pfennigen einen riesen Skandal machst, wo der Rest von Deutschland „aufrundet“ um das Heil in die Welt zu bringen. Du, Feind des Himmelreichs auf Erden … wir lösen alle Probleme …

    Die POS Kassenterminals sind jetzt elektronisch in der Cloud und damit auf Knopfdruck über Nacht updatebar. Das neuste Update bezog sich auf die bargeldlose kontaktlos Zahlung wie sie für Smartphones und Funk-EC-Karten gelten. Neue EG VOs für größere nächtliche Update-Aktivitäten an den elektronischen Bezahlstationen wurden bereits angekündigt. Als ich genaueres dazu erfahren wollte, verweigerte man mir die Auskunft und schickte mich im Kreis rum. Auch meiner Bitte um interne Klärung wurde nicht entsprochen. Da tut sich was abseits des Wissens der Bürger. Ganz heimlich konnten sie es aber nicht machen, weil ja die Firmen und ihre Infrastruktur aktiv von aussen manipuliert wird. Siehe Firewalls etc. Daher mußten sie die Firmen um Freischaltung bitten und das erklären. Jetzt ist die Freischaltung durch und damit die Bezahlterminals unter deren moderner Cloudkontrolle.

    Letztendlich werden mit einer eindeutigen ID des Zahlenden und eine permanente Cloudverbindung die elektronische Sanktionsinfrastruktur (die ja schon lange existiert) pro Transaktionsanfrage angebunden. Terminals mit z.B. ISDN oder Dockingstation hatten keine Echtzeitabfragen, sondern Pollingintervalle. Und normal waren die alten Systeme nicht mit der neuen globalen Cloudarchitektur kompatibel. Sie mußten also abgeschafft werden und wurden großteils abgeschafft genauso wie es für die Analog- und ISDN Leitungen der Telekom gilt. Das eine animierte das andere und alle hatten es in letzter Zeit sehr eilig damit.

    Wenn man die Echtzeitabfrage im Sinne Big Data Cloud Analyse siehst, kannst Du im ganz großen Big Picture auf der Leinwand visualisiert hochrechnen lassen, welche Pfennigabgaben in welcher Zeit welche Kassen wie schnell füllt. Die Macher können sich also gemütlich auf der Couch vor der Leinwand hinsetzen und dem Bargraph der eingehenden Einnahmen in Echtzeit zusehen. Dann mal Bild auf Leinwand umschalten auf Regionen-Graph. Und in einer wunderbar bunten 3D Landschaft zeigen sich die Regionen als Berge, welche „am besten die leeren Kassen aufgerundet“ haben. Und so werden geographische Täler zu finanziellen Bergen ungeahnter Höhe. Einfach faszinierend wird dieser Einnahmeanblick sein. Und „die Reichen“ freuen sich jetzt schon auf diesen Tag der neuen Abrechnung und Besteuerung: Endlich werden mal wieder alle und nicht nur wir Reichen ran genommen … Und die Politiker zu ihnen „wir entlasten Euch. Alle sollen einen Obulus entrichten und das ist ja jetzt technisch möglich!“ Und die Globalisten und Pseudo-Ökos: Endlich ist der CO2-Karbonpfennig im globalen Maßstab steuerlich bei jeder Transaktion einlösbar.

    Und noch eine Welt sehe ich. Die Soziallasten und der Flüchtlingspfennig gehen auf die neue Transaktionsbesteuerung. Die alten Steuern wird man aber wegen der neuen Masche nicht abschaffen. Bestenfalls zugunsten der sog. Leistungsträger senken damit das Belastungsoptimum wieder erreicht wird, was man überfahren hat. Also ist es eine Steuererhöhung auf Kosten der gesamten Gesellschaft zur Rettung der Welt die wir bekommen. Die Flüchtlinge aus aller Welt. CO2 aus aller Welt. Globale Probleme verlangen nach globalen Lösungen.

    Der Führer aus Übersee hat befohlen, dass der militärisch-industrielle Komplex in Europa so richtig angefahren werden soll. Derzeit fressen aber Sozialabgaben & Co. die Panzerambitionen. Diese unerfreulichen sozialen Kassen zu entlasten ist essentiell, wenn wieder die Steuergelder im großen Stil in die militärische Aufrüstung fliessen soll. Und die Grünen sind da bestimmt ganz vorne dabei. Da kann die CDU nur hinterher schauen, wenn sie mal richtig grüne Kriegsbegeisterung sieht. Hellgrün trifft olivgrün! Was für eine tolle Camoflage …

  3. R363 sagt:

    Noch eine Anmerkung zur Cloud-Infrastruktur. Ich habe mal die neuen HomeKit Lösungen ein bisschen angeschaut. Sie laufen alle auf Cloudbasis. Bedeutet, dass die Daten der Häuser z.B. was Ressourcennutzung etc. betrifft, alles durch die Kontrolle eines „dritten Mannes“ oder „man in the middle“ laufen. Dank Cloud wird alles über einen unbekannten Vermittler laufen, der problemlos zur dedizierten Besteuerung von seinen Transaktionen gezwungen werden kann. Die Cloudumstellung ist also nicht nur die ideale Spionagebasis, es ist auch ideal für Steuerverlagerungen oder auch globale Besteuerungen.

    Derzeit läuft ja die Cloud Made in Germany Initiative. DA seien ihre Daten sicher. Da ist auch die alternativlose cloudbasierte Steuereinnahme Made in Germany sicher, nicht wahr? Nun, für die Amis bleibt immer noch genug in ihren globalen Daten-Banken an Wertschöpfung und Kontrolle übrig. Zumal unterhalb von Made in Germany Clouds wiederum US-Equipment mit deren Managementkontrolle tickt.

    Jeden Buchstaben, den Du morgen tippst und jede Seite, die Du liest, ist bald kontrollier und besteuerbar. Wie im Falle sukzessive Bargeldabschaffung ist es auch mit der sukzessiven Computerautarkieabschaffung. Nicht Bargeld direkt von Kunde zu Anbieter (duale Abwicklung) und auch nicht Datenstrom direkt von Anbieter des Datenservice zum Konsumenten (Peering und duales Handshake). Das eine wie das andere braucht zwingend den dritten Mann in der Mitte, den Vermittler, den Broker, den dritten Handshake.

    Daher ist eine Zinsbetrachtung aus meiner Sicht viel zu klein gedacht. Es sieht das Thema nicht ganzheitlich was gerade bzgl. neue Weltordnung abläuft. Belastungen und Abgaben können sehr vielfältig gestaltet werden. Sie können lokal bis global erfolgen, sie können in Pfennigbeträgen auf alles erhoben werden was sich bewegt und als Aktion mit Transaktion dahinter zu erfassen ist. Es ist predictive, also voraussehbar, es ist alternativlos, es ist in Echtzeit zuschaubar und einziehbar, in Sekunden korrigierbar wie ein neuer Strassenabschnitt mit höherer Maut … Milliarden von Transaktionen pro Sekunde die global belastet werden können, „aufgerundet“ werden können. Dank moderner Technik. Grundvoraussetzung ist nur dass die einzelnen Elemente auch technisch an das globale Netz = Web = Spinnennetz angedockt ist. Totale Vernetzung ist also alternativloses Ziel der neuen Weltordnung. Alles angedockte ist dann per Big Data Analyse dynamisch zusätzlich belastbar.

    Geht nicht, gibts nicht. Yes we can!

  4. R363 sagt:

    Und noch eine Anmerkung. Wenn Du die Migration in die neue Weltordnung nicht mit allen zusammen schaffst, was machst Du dann mit dem Rest aus der Karbonwelt, der im Falle gewaltig nachzieht … Du versuchst es mit Google Internetballons zum Andocken, Sanktionitis gegen CO2 Sünder usw. Und wenn das nicht reicht? Dann verlagerst Du die Welten so dass es passt. Auf Kosten derzeit führender Nationen wie Deutschland z.B. die Federn lassen müssen und sich an die neue Rolle anpassen müssen. Schauplätze müssen korrigiert werden damit der globale Wertefluß wieder passt. Jeder kann sich überlegen, was der alte Petrodollar ist.

  5. Adamu sagt:

    Beim lesen des Artikels frage ich mich:

    Wenn die den Wald mit Glyphosat besprühen, gehen die Nadelbäume – neben dem Hartholz und den zu vernichtenden anderen Gewächsen – nicht auch mit kaputt? Oder wachsen in Kanada bereits Glyphosat-resistente Nadelbäume?

  6. Habnix sagt:

    @R363

    Russland und China sitzen aber nicht an diesen Computer bei den sie jeden Daten-Pfennig kontrollieren und würden ihre Macht verlieren.

  7. Habnix sagt:

    WENN WAHNSINN ZUR NORMALITÄT WIRD

    http://www.egon-w-kreutzer.de/003/tk160919.html

    Als Hauptstadtbeschluss wird der Beschluss des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 bezeichnet, infolge der deutschen Wiedervereinigung seinen Sitz von Bonn nach Berlin zu verlegen. Der Begriff Hauptstadtbeschluss ist dabei irreführend, weil Berlin bereits 1990 mit Inkrafttreten des Einigungsvertrages Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland geworden war.[1]

    Die Verlegung des Parlaments- und Regierungssitzes nach Berlin erfolgte weitgehend im Sommer 1999, wobei jeweils Zweitsitze der Bundesregierung (über die Bundesministerien) und der Legislative (über den Bundesrat) in Bonn verblieben – wodurch auch von einem „geteilten“ Regierungssitz gesprochen werden kann.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptstadtbeschluss

    W A H N S I N N

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