Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Berechtigte Fragen

Camera's viewfinder, recording background with lines.

Als ich von dem Unglück in Berlin hörte, war ich zunächst erstmal erschüttert. Sehr schnell legte man sich fest, dass es ein Attentat war. Für meinen Geschmack fast ein wenig zu schnell, aber das ist noch eine andere Sache. Das – wie praktisch – auch in diesem Fall persönliche Dokumente des Attentäters gefunden wurden, wirkte schon etwas surreal. Konsequenterweise wurde auch in diesem Fall der Täter durch Polizisten erschossen. Gedanklich hatte ich diesen Vorfall eigentlich abgeschlossen, als ich heute in den Kommentaren über ein Video stolperte.


Zunächst möchte ich feststellen, dass die Fragen wertfrei gestellt werden. Wenn im Zusammenhang mit derart einschneidenden Vorkommnissen Widersprüche auftauchen, sollte man das als Journalist nicht ignorieren, nur um dabei niemandem zu Nahe zu treten.

Beginnen wir zunächst mit der Firma deren LKW beteiligt gewesen sein soll. Geht man auf die Webseite, springt einem der Scania-LKW direkt ins Gesicht. Praktischerweise auch der gleiche Typ wie jener vom Weihnachtsmarkt in Berlin.

firma

Wer sicher gehen möchte, dass die Firma auch solche LKW hat, wird bei einem kurzen Blick in die Galerie direkt zufriedengestellt. Inklusive dem Kennzeichen des Unglücks-LKW wird man direkt bedient. Zum Kennzeichen später noch mehr.

galerie

Einmal ganz am Ende und einmal ganz am Anfang kommt ein Scania R 450, ansonsten eher sehr einfache LKW.

scania_1_2

Die Kennzeichen der älteren LKW passen zum Firmensitz, während die der Scania aus dem fast 400 km entfernten Pruszcz Gdanski bei Danzig stammen. Es kann sich hierbei nattürlich um Leasingfahrzeuge mit einem „rundum Sorglospaket“ handeln, aber ich wollte das zumindest festgehalten haben.

Da meine Neugier geweckt war, versuchte ich auf Archive.org zu ergründen wann denn etwa die Scaniabilder hinzugefügt wurden. Es erstaunte mich dann sehr festzustellen, dass vor dem 19. Dezember – dem Tag des Anschlags – keinerlei Aufzeichnungen von der Webseite zu finden waren.

wayback

Ein Versuch den Webdesigner aufzusuchen der immerhin das Copyright schon auf 2017 gesetzt hat, führte leider zu einer verwaisten Domain.

copyright

All das wirkt auf mich zumindest komisch, wenn auch das noch nichts zu sagen haben muss.

Um mir ein besseres Bild machen zu können, suchte ich nach Tv-Mitschnitten von Augenzeugen. Bei NTV interviewte man gleich drei davon. Erstaunlicherweise sind alle drei „Medienprofis“. Das spiegelt sich auch in der sehr sachlichen Darstellung wieder, die sonst in einer solchen Form, nach derartigen Ereignissen – meiner Meinung nach – kaum zu erwarten wäre.

Bei der ersten „Augenzeugin“ handelt es sich um Shandana Durrani, die unter anderem als Senior Content Editor für Google gearbeitet hat. Auf mich macht das Ganze keinen glaubhaften Eindruck, aber das ist natürlich subjektiv.

shandana

Nach eigenen Angaben, war sie im Augenblick des Anschlags nur wenige Meter von dem LKW entfernt und hatte Ihr Handy in der Hand. Bei Medienprofis wie Ihr wäre zumindest nach dem ersten Schock etwas an Fotos, oder Filmmaterial zu erwarten. Nun gut, kommen wir zu Zeuge 2.

Das ist Stefan, oder wie er sich bei Facebook nennt, Stefanos Knapp. Ausgebildeter Fotograf und Kameramann. Abgesehen von einem kurzen Statement bei Facebook auf Englisch nach seinem NTV-Auftritt, Nichts. Seine Darstellung wirkt auch in diesem Fall nicht wirklich überzeugend auf mich.

stefan_knapp
Auch wenn das nicht zwingend stimmen muss, gibt er bei Facebook an Single zu sein. Auch beim groben Durchscrollen seiner Postings gibt es keinen Anlass da etwas anderes zu erwarten. Beim Interview hingegen heißt es seine Freundin wäre Notärztin und hätte vor Ort erste Hilfe geleistet.
Auch bei Ihm, der aufgrund seiner Vita besonders Kameraaffin sein sollte, keinerlei Bilder oder Videos.

Als letztes kommt der stellvertretende Chefredakteur der Morgenpost, Jan Hollitzer.
Er hatte relativ kurz nach dem Unglück einen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt gemacht und dabei gefilmt und kommentiert. Er selbst gab an entfernt gewesen zu sein und nur einen Krach gehört zu haben. Erstaunlicherweise gab er sogar an möglicherweise einen einzelnen Schuss gehört zu haben. In seinem Video gibt er also selber zu KEIN Augenzeuge gewesen zu sein.

Sein Video wurde gelöscht, ist aber im Netz weiterhin als Spiegelung zu finden. Da Ihm jemand das Handy aus der Hand schlägt, ist er auch bei Minute 3:33 sehr kurz im Bild zu sehen.

jan_youtube

Warum man bei NTV derart mit Komparsen um sich wirft, ist mir völlig schleierhaft. Rein von meinem Gefühl her, stand dort nicht ein einziger wahrer Augenzeuge vor der Kamera.

jan_hollitzer

Es gibt noch etliche weitere Punkte die im Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt einige Fragen aufwerfen. Niemand muss sich wundern wenn man der öffentlichen Berichterstattung keinen Glauben schenken möchte. Sensationsjournalismus, Propaganda und offensichtliche Lügen reichen sich die Klinke in die Hand.

Carpe diem


56 Responses to Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Berechtigte Fragen

  1. kaluza klein sagt:

    Frank, ergänzend zu deinem letzen Kommentar.

    Die Weltlage, die globale Krise und die Menschheit; Teil 1 und Teil 2 (21 Seiten)
    Ein Interview von Dr. Alexander Stetter mit Rav Dr. Michael Laitman, 23.04.2008 und 27.04.12, Israel

    Auszug aus Teil 2 (wichtig: das Jahr des Interview – 2012):

    Dr. Stetter: Ja, wir sind in Deutschland und es gibt das große Thema, dass der Islam immer stärker wird und in Deutschland – ich denke in ganz Europa – gibt es die Angst vor der Radikalisierung des Islam. Wie sehen Sie das Bild?

    Rav Laitman: Es steht gerade in der Weisheit der Kabbala geschrieben, dass dies sein wird. Im Sohar steht das auf sehr, sehr vielen Seiten. Der Sohar wurde vor 2000 Jahren geschrieben, wo es nicht einmal den Islam gegeben hat. Der Islam hat erst im 7. bzw. im 8. Jahrhundert angefangen. Bis er sich entwickelt hat, sind noch viele weitere Jahre vergangen, aber dort im Buch Sohar steht geschrieben, dass die Söhne Ismaels, die Araber, über die ganze Welt herrschen werden. Dass dies jenes Volk oder jene Religion oder jene Zivilisation sein wird, die die ganze Welt erobern und über die Welt herrschen wird, über alle Völker, und sie werden den Völkern helfen, zu verstehen, dass sie eine gemeinsame integrale Lösung erlangen müssen. Das ist die Aufgabe des Islam und das steht in den Quellen, noch bevor der Islam angefangen hat, zu existieren.

    Dr. Stetter: Was können wir dann tun? Bislang sprechen wir darüber, wie man miteinander leben kann, Moslems und Christen, aber jetzt – was Sie sagen – hört sich so an, dass es so dem natürlichen Weg entspricht.

    Rav Laitman: Wir werden nicht gemeinsam leben können. Wir werden einander auffressen. Niemand wird leben können. Die Welt entwickelt sich so. Wenn wir die Propheten und den Tanach hernehmen, die Schriften, die vor über 3000 Jahren geschrieben wurden, so steht geschrieben, dass die Menschen zu solch einem Hunger gelangen werden, wo sie einander auffressen werden. Wie Barbaren, wie einst. Die Mütter werden ihre Kinder essen, so sehr werden die Plagen in der Welt zunehmen.

    Dr. Stetter: Wir sehen das auch in Deutschland. Wenn Sie sagen, Mütter essen ihre Kinder – wir sehen es wirklich täglich in den Nachrichten, wie Babys, wie Körperteile im Müll gefunden werden. Wir sehen diese Dinge wirklich schon heute.

    Rav Laitman: Denn unser Egoismus ist im Laufe der Geschichte zu so einer Größe angewachsen, wo wir nicht mehr in der Lage sind, über ihn zu herrschen. Wenn der moderne Mensch, in dem der Egoismus so klar zum Vorschein kommt, wenn er nicht die richtige Form der Lenkung, der Nutzung dieses Egoismus erlangt, die richtige Methode zur Nutzung des Egoismus, so wird er zum Barbaren. Und das bezieht sich sowohl auf einen modernen Deutschen als auch auf einen Araber, ganz egal, auf jeden Menschen, nur drückt jeder einzelne den Egoismus, der in ihm zum Vorschein kommt, in einer anderen Form aus. Wir müssen dem Menschen zeigen, was er verliert. Er verliert die Ewigkeit, die Vollkommenheit, den Aufstieg zu einer unbegrenzten ewigen Welt. Im Endeffekt wirkt momentan die Natur auf ihn, ohne ihn zu fragen und sie lenkt den Menschen sogar gegen ihn, denn im Endeffekt verbrennt er sich selbst, er bringt sich selber um. Also wenn der Mensch das selber sehen würde, wenn wir sehen würden, dass wir durch unsere egoistische Beziehung nur einander Schaden zufügen, würden wir den Egoismus nicht nutzen.

    Dr. Stetter: Was können wir also tun, um die Menschen zu informieren, sie zu bilden und sie zu erziehen?

    Rav Laitman: Wir müssen verstehen, dass alles nur vom Maß der Erkenntnis des Bösen unserer Natur abhängig ist und diese Erkenntnis des Bösen können wir nur mithilfe der Erklärung erlangen. Also müssen wir uns lediglich alle miteinander vereinigen, alle kultivierten Länder. Wir müssen bestimmen, dass sämtliche Kommunikationsmedien von diesem Augenblick an und weiter nur über jene Erklärung des jetzigen Zustandes sprechen, d.h. darüber was mit uns geschieht und was der Grund dessen ist – mit sämtlichen Kommunikationsmedien von früh bis spät, damit sie so zum Menschen sprechen. Du wirst sehen, wie sehr sich innerhalb von einigen Wochen die Welt verändern wird, sowohl klimatisch als auch im Bezug auf Hungersnot, im Bezug auf den Verkauf des Erdöls, alles, was mit der Kultur in Verbindung steht, mit der Bildung und der Ethik.

    Indem die Menschen beginnen, anders zu denken, beginnt sich die Welt anders zu verhalten. Auch selbst die Natur, denn wir lenken die Natur und die Welt mithilfe unserer Gedanken und in dem Moment, wo die Gedanken beginnen, sich einander anzunähern, wird die Natur sich dementsprechend gut zu uns verhalten, sich besser zu uns verhalten, denn wir befinden uns heute in einem entgegengesetzten System zur Natur. Wir verhalten uns egoistisch zur Natur und so wirken wir egoistisch auf die Natur und die Höhere Kraft, der ‘Schöpfer’, wirkt altruistisch auf uns und dieser Gegensatz produziert sämtliche Probleme. Wenn wir uns ein bisschen dieser Höheren Kraft, dem ‘Schöpfer’, annähern, so werden wir sofort eine Verbesserung verspüren. „

    Quelle: http://www.kabbalah.info/de/kabbala-bibliothek/

    (Ich selbe gebe keinen Kommentar, das Thema ist zu komplex, u. a auch Zeitfrage.)

  2. kaluza klein sagt:

    Nur eine kleine Ergänzung dazu: Ich selber sehe die kommenden Zeiten nicht so düster, wie Prof. Laitman sie beschreibt.

  3. R363 sagt:

    @Irmonen

    Amish 3.0. Die 4 steht für die Neuschöpfung aus dem 3er. Zahlen haben auch qualitative Aussagen welche damals noch bekannt waren.

    Mit diesen Zahlen wie 3.0 oder 4.0 werden aber auch Generationen bzw. Epochen umschrieben. Auf das Reich 3.0 folgt das Reich 4.0. Die Weber mit den Webstühlen haben ihre Epochen mit den jeweiligen Paradigmenwechseln. Also die Revolutionen bzw. Evolutionen dieser Epochen. Die Epoche des manuellen Webstuhls, dann die der automatischen mit den Lochkarten, dann die Lochkarten der Epoche des 3. Reichs. Und jetzt kommen wir in die Epoche des 4. Reichs der Weber mit der totalen Vernetzung und Smartifizierung der Webstühle. Das Zeichen der Weber ist nicht Hammer, Zirkel etc. wie die der früheren Maurer Epoche, sondern die Lochkarte welche die Identität, Profildefinition bzw. DAS MUSTER aufzeigt. Das Muster was das Gewobene definiert genauso wie das Gewobene was sich im Muster bzw. der Lochkarte abbildet. Der Weber spiegelt die Welt zwischen der Realität und der Projektion dieser auf seiner Lochkarte. Das 2. Symbol des Webers ist also der Spiegel, den er in der Hand hält. Die Cloud oder Wolke sollte man also im Sinne des großen Welt-Musters, der totalen Vernetzung des Web-ER-Netzes (www) sehen, welches sich in Spiegelung auf der Erde manifestiert. Die 3 spiegelt sich zur 6. Die Apokalypse des Johannes beschreibt es gut in der 666. Es heißt nicht 333. Es wurde nicht 3 mal 3 gesagt, sondern 3 mal 6. Das ist die Spiegelung des Webers der Welt.

    Amish 3.0 bedeutet, dass Du in der Epoche des Maschinenbau-Zeitalters / Industrialisierungszeitalters hängen bleibst. In der Generation bzw. Epoche des Metalls, des Automobil ohne das eKonglomerat bzw. die Smartifizierung des Metalls durch Sand bzw. Tonbeimischung (Silizium der Chips, Transistor-Epoche, Dotierung …). Du bist jenseits der Epoche der Amish 2.0 mit ihren Kutschen. Eine Generation weiter. Und doch bleibt die Grundaussage dahinter. Der epochale Aussteiger, der denkt, dass das, was in Folge hinter der nächsten Epoche kommt, ihn von seiner ursprünglichen Bestimmung abbringt. Amishe sind also eine Abspaltungserscheinung im Rahmen des Fortschritts, welcher dessen Zielsetzung kritisch hinterfragt.

    Wenn ich von einer Migration spreche, dann meine ich damit, dass viele bereits die 4.0 Welt integriert haben. Also mit dem 4. Schlüsselinstrument der Weber = Smartphone schon wie selbstverständlich rumrennen. Wer dieses Weberwerkzeug weiter verwendet, wird auch in der neuen Weltordnung der Weber zum Ziel der Schaffung des großen Weltgewebes enden. Also heißt Amish 3.0 Migration das Abwerfen der Weberwerkzeuge der 4. Weltordnung bevor die Weber die totale IDfizierung aller erzwingen werden. Wer sich heute nicht auf den Pfad 3.0 Rückbesinnung, wird im Weltgewebes 4.0 unweigerlich enden. Viele sagen sie würden Widerstand dann leisten, wenn alles schlimm genug geworden wäre. Das ist eine Illusion. Widerstand beginnt damit seine eigene bzw. kulturhistorische Definition früh genug nicht durch fremde Vereinnahmungen erobern und ausschalten zu lassen. Diesen Schritt muss man nicht erst gehen, wenn die Abschaltung schon stattgefunden hat, sondern davor! Der Mensch 4.0 wird absolut seinen I AM und der Echtzeitkontrolle und Steuerung durch den menschengemachten Gott = Cloud = der in bzw. hinter den Wolken unterliegen. Echtzeit bedeutet die Kontrolle des IAM durch die Wolke jede Sekunde des Lebens des IAM von der Geburt bis zum Tod. Wenn man nicht von diesen menschengemachten Gott in der künstlichen Wolke beherrscht und bestimmt sein will, ergibt sich Amish 3.0. Das wird man aber nicht erst dann machen, wenn die künstliche Wolke bereits Besitz über Dich erlangt hat und Du in ihrer Alternativlosigkeit 4.0 leben wirst. Genau das wird aber allen geschehen welche weiter machen in der 4.0 Evolution und damit dem Welt-Weber-Webmuster wie bisher.

  4. Irmonen sagt:

    @R363
    danke für die Antwort
    folgendes gibt zum Nachdenken:
    …“die Lochkarte welche die Identität, Profildefinition bzw. DAS MUSTER aufzeigt….“
    Lochkarten, also Löcher, Das NICHTS als Mustervorgeber…

    Das Geistige jedoch ZEIGT sich; WIRD SICHTBAR und damit gewußt und wahrgenommen im ETWAS; das EINE IM VIELEN und nicht im Nichts, im Nihil-ismus.
    Besser geht das Bild ja gar nicht, Beginn des Zeitalters der totalen Verneinung, des totalen Nihilismus.

    Das Maschinenzeitalter wie es in der Industrialisierung entstand wurde von aufgeweckten Geistern und Dichtern sehr kritisch gesehen und sein Nihilistisches Verderben, muss man eben auch entsprechend in guter Literatur nachlesen u.a. Georg Jünger, Romano Gurardini…

    Und nun 4.0 mit Bit+Bites, der Spaltung und der Zersetzung, das Chaos erzeugend. Und uns verkauft man dieses Chaos als „Eine-Schöne-Neue-Welt“.

    …“Das Muster, was das Gewobene definiert, genauso wie das Gewobene was sich im Muster bzw. der Lochkarte abbildet…“

    Früher hat man, wenn nicht aus dem Kopf, so denn mittels einer Bildvorlage gearbeitet, gewebt, (Teppich) geknüpft, mit der Mechanisierung kamen dann die Loch-Karten….

    wie heißte es doch schon in der AT-Bibel – nach SEINEM Bilde erschuf…..

    Widerstand beginnt damit seine eigene bzw. kulturhistorische Definition früh genug nicht durch fremde Vereinnahmungen erobern und ausschalten zu lassen….

    leider ist nach ganz klaren Erfahrungen, die ich immer wieder mache, und hier wiederholter Maßen darlege, 90% der Menschheit feige, nicht aufrecht sondern krumm, verdrängend, sind in verleugnenden Illusionen gefangen.

    Gerade heute bringt der Tatort, zum x-ten male wieder, alle umprogrammierende Klischees, böse Naziideologische Deutsche, die das Durchmischen der -ups- Kulturen ablehnen(nicht Rasse, das Wort darf man ja nicht mehr sagen), unschuldig verdächtigte Migranten etc….

    es gilt jedoch wie bereits in der Bibel endringlichst gesagt, und wie du auch immer wieder anmahnst, das 4.0 Spiel zu verweigern, kein Smartphone wenn immer möglich und erst recht kein Injectables oder sonstige Bodymarkierung zuzulassen. Es wird eben auch von damit verbundenen Drangsalen gesprochen, einfach wird das nicht.

  5. Janu sagt:

    Wie auch immer es sich mit dem Weihnachtsmarkt-Attentat verhält: Auf jeden Fall kann man mit Sicherheit sagen, daß das „Dashcam-Video“ nichts mit dem Weihnachtsmarkt-Anschlag zu tun hat. Dies aus zwei Gründen (das Dashcam-Video taucht mehrfach auf. Ich beziehe mich auf das Video auf https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=fv8AqdOwtpQ , wo die Szene ab 5:06 wiedergegeben wird):
    1.) Der Lkw (Sattelschlepper) hätte vor und unterhalb des ‚Lichterdaches‘ der ‚Gasse‘ des Weihnachtsmarktes erscheinen müssen. Und aus Sicht der Dashcam hätten die Lichter des Marktes, die ich in diesem Schnappschuß mit einem türkisen Rechteck umrandet habe, vorübergehend nicht sichtbar sein dürfen – Bild hochgeladen auf: http://www.imagenetz.de/fe2e6fc5b/Dashcamx.jpg.html . Denn die dunkle Silhouette des Lkw hätte diese Lichter zumindest vorrübergehend für die Dashcam unsichtbar werden lassen müssen. Diese Lichter sind jedoch im Dashcam-Video ununterbrochen zu sehen.

    2.) Noch entscheidender ist folgendes: Ab dem Zeitpunkt als der Lkw in Höhe des ‚Eingangs‘ zum Weihnachtsmarkt ist (5:15) bis zu dem Zeitpunkt als das Video abbricht (5:26), vergehen allein 11 Sekunden. Das Auto des Dashcam-Fahrers ist schon längst zum Stehen gekommen. Einmal angenommen, für den Dashcam-Fahrer wäre die Ampel schon in der nächsten Sekunde auf Grün gesprungen (wir wären dann bei der 12. Sekunde), dann hätte noch geschätzte 4 Sekunden gebraucht, ehe er, nachdem die vier Autos vor ihm angefahren wären, an seiner Ampel vorbeigekommen wäre (= 16 Sekunden). Dann hätte er nach rechts (also parallel zum Weihnachtsmarkt) abbiegen müssen, da für beide Spuren der Kantstraße nur ein Rechtsabbiegen erlaubt ist (man sieht das am Pfeil auf der Straße – und bei Tagesaufnahmen auch am runden blauen Schild mit dem Rechtspfeil und am Ampelgrün, das nur einen Rechtspfeil zeigt). D. h.: Der Dashcam-Fahrer wäre nach rechts – parallel zum Weihnachtmarkt – eingebogen, als der Lkw dort schon beide Spuren blockierte. Denn der Lkw, der mit 60 km/h gefahren sein soll, hätte das Ende der ca. 80 m, die er durch die ‚Gasse‘ des Weihnachtsmarktes raste, nach knapp 5 Sekunden erreicht und hätte dann vielleicht noch geschätzte 2 Sekunden gebraucht um wieder auf die Straße durchzubrechen und dort beide(!) Spuren zu blockieren (Bild hochgeladen auf: http://www.imagenetz.de/fd29db3c7/Blockiert.jpg.html ). D. h.: Der Dashcam-Fahrer bog überhaupt erst nach rechts ab als der Lkw dort schon ca. 9 Sekunden lang stand. Die Dashcam hätte also nach dem abbiegen zeigen müssen, wie erst die vorausfahrenden Autos und dann auch der Dashcam-Fahrer vor dem querstehenden Lkw anhalten müssen und wie der Lkw von den Autoscheinwerfern der vorderen Autos sehr hell beleuchtet wird.
    Daß uns das Dashcam-Video das nicht zeigen kann, belegt, daß die Aufnahme eben nicht während des Attentats entstand und daß der rasende Lkw, der wie ein Schatten vorbeirast, nur irgendein Lkw war und keinesfalls der „Attentats-Lkw“.

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