Griechenland: Eine teure Verlängerung mit schweren Folgen

Speeding toward Global Catastrophe

Das Rettungspaket ist geschnürt und nun muss nur noch der Bundesrat zustimmen. Wenn so geschehen, fließen die 130 Milliarden einmal an Griechenland vorbei, direkt zurück zu den Banken. Selbst in der Koalition ist man sich jetzt nicht mehr sicher, ob alle Abgeordneten mitziehen werden. Trotz Rettungsaktion ist weiterhin ein Staatsbankrott im Gespräch und in der Welt fordert man sogar eine Doppelwährung. Was ist denn nun dran an der Rettung und was ist der Preis.


Bereits jetzt steht Griechenland vor einer schlimmen Depression. Jedem ist klar, eine Rettung wird das nicht. Die FTD titelt:

Griechen-Retter erkaufen sich Zeit
Auch nach der Einigung auf das neue Rettungspaket für Athen droht Griechenland langfristig von seinen hohen Staatsschulden erdrückt zu werden. Zwar vereinbarten die Finanzminister der Euro-Staaten nach 13-stündigen Beratungen in der Nacht zu Dienstag ein umfangreiches Programm, um die griechischen Schulden bis 2020 von heute über 160 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung auf gut 120 Prozent zu drücken. Experten warnten aber vor zu viel Optimismus.[1]

Werfen wir nun einen Blick auf die Konsequenzen für Griechenland, welche keinesfalls Tragbar sind:

Griechenlands Trauma der Fremdbestimmung
Die Wirtschaft liegt am Boden, das Land ist hoch verschuldet, fremde Mächte greifen in den Haushalt ein: Klingt wie Griechenland im Februar 2012? Tatsächlich beschreibt dieses Szenario die Lage im Land Ende des 19. Jahrhunderts.[2]

Nun noch ein Artikel von Günther Lachmann, den er in der Welt publizierte(Must Read):

Das Europa der Jahrespläne und der politischen Überwachung
In diesen Tagen wird zunehmend klar, wie sich die EU-Kommission und die Regierungen der Euro-Staaten das künftige Europa vorstellen. Es ist ein zentralistisches Gebilde, das künftig direkt in die Haushaltsbudgets der Mitgliedsstaaten hineinregieren kann.[3]

Fitch hat mit seinem Rating eigentlich alles gesagt, die Frage ist nur, warum dauert das alles so lange? Mit C liegt Griechenland nun genau eine Stufe über D, sprich dem Totalausfall. Der dürfte erst dann kommen, wenn der Haircut auf breiter Front durch ist. Zu den horrenden Credit Default Swaps haben wir uns in anderen Artikeln bereits ausgelassen. Es ist klar, dass Griechenland eigentlich „D“efault ist, nur würde die Wahrheit nun die Banken sprengen, welche im hohen Maße mit den CDS die Märkte geflutet haben.

Sollten die Gläubiger nicht freiwillig den Haircut hinnehmen, würde es zur Not per Gesetz geschehen, so die Nachricht aus Athen. Wie in diesem Fall dann der „Ausfall“ bewertet wird, vermag ich nicht zu sagen, da es auf ein Konsortium aus den selben Banken ankommt, welchen diese toxischen Papiere in Umlauf gebracht haben. Zumindest dürfte die Argumentation dann schwierig werden.

Vermutlich wird am Montag das Steuersäckle über den Griechen, eigentlich den Gläubigerbanken ausgeschüttet. Es ist beachtlich wie emotionslos das von den Steuerzahlern, die diese Rechnung am Ende bezahlen werden, hingenommen wird. Da Griechenland wie oben beschrieben und von mir bereits vor 2 Jahren angekündigt in die Depression rutschen dürfte, ist natürlich die Rettung an sich schon eine Farce. Meine Bescheidene Vermutung ist, nach dem Haircut wird zunächst Portugal thematisiert und dann kommt irgendwann das Unausweichliche, der griechische Staatsbankrott.

Auch in Portugal sieht es übel aus, jedoch sind dort im Augenblick die Chinesen auf Einkaufstour. Zu Portugal werden wir noch einen ausführlicheren Artikel veröffentlichen.

Carpe diem

[1] http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-griechen-retter-erkaufen-sich-zeit/60172114.html
[2] http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-griechenlands-trauma-der-fremdbestimmung/60172425.html
[3] http://guentherlachmann.wordpress.com/2012/02/22/das-europa-der-jahresplane-und-der-politischen-uberwachung/


49 Responses to Griechenland: Eine teure Verlängerung mit schweren Folgen

  1. Frank H. sagt:

    „Der Preis für das falsche Spiel wird Inflation sein?
    Die Krise scheint gebannt, doch nichts ist gut. Griechenland bekommt Milliarden, und die Zentralbank flutet die Märkte mit Billionen. Das hat keine Zukunft.
    […..]
    Irgendwann wird auch die größte Finanzspritze nicht mehr reichen, um die Löcher zu stopfen, die sich durch verantwortungslose Politik aufgetan haben. Was dann aber kommt, wird kein gewöhnlicher Krisenkater sein. Sondern tragisch im griechischen Verständnis dieses Wortes.“

    Ich dachte ich hab einen Sehfehler, ausnahmsweise bringt Springer mal was halbwegs gescheites zu Papier.
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13881536/Der-Preis-fuer-das-falsche-Spiel-wird-Inflation-sein.html

  2. Frank H. sagt:

    GR: Die Währungsreform kommt! Wie der Euro kam, so soll die Drachme wieder kommen, per langsamen einschleussen bzw. ausschleussen.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13882597/Oekonomen-fordern-Doppelwaehrung-fuer-Griechenland.html

  3. Habnix sagt:

    Eine Doppelwährung,ist doch der schleichende Weg zurück zur Drachme oder spinne ich da ?

  4. Habnix sagt:

    Ouups,da hattest du doch wohl die selbe Idee du warst erster also las ich ihr den Vortritt.

  5. Habnix sagt:

    Sorry „dir“

  6. Lucy Sky sagt:

    Thema GR: schaut euch mal griechische Preise an, da fallt ihr vom Glauben ab (ich muss mit sowas leben):
    http://elladazoi.blogspot.com/2012/02/die-konsequenzen-der-eu-regentschaft-in.html

  7. Lucy Sky sagt:

    Eine Deutsche auf der Insel Naxos hat einen lesenswerten Artikel geschrieben:
    http://azalas.de/blog/?p=5990

  8. Schwarzblut sagt:

    Yadahaddu Iriwadschi, alles Wischiwaschi, Theaterspielerei, Augenwischerei…am Ende wird man doch dafür stimmen damit wir wieder in der BILD groß lesen dürfen “ Griechenland ist gerettet “ nur damit am nächsten Tag wieder Griechenland vor dem Untergang steht…Wie oft wurde Girechenland bereits nun gerettet?

  9. Frank H. sagt:

    Zugabe! Zugabe! Zugabe! Applaus, Applaus, Applaus.

  10. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Schwarzblut + Frank

    Da steht nur:
    „Politiker kündigen Widerstand gegen Rettungspaket an“

    Da steht nicht was für Widerstand, wahrscheinlich Widerstand dagegen das es nicht Bezahlt wird.
    Oder das Sie es aus eigener Tasche Bezahlen.

  11. plissken sagt:

    Ich vermute die „abermalige“ Rettung Griechenlands ist tatsächlich alternativlos.
    Sollte es ruckartig zu einem ZahlungsAusfall an die Banken( ESM) kommen könnte das die Weltwirtschaft binnen kürzester Zeit ruinieren u ein ziemliches Chaos würde entstehen,ohne dass die Eliten auch nur einen Handschlag machen müssten.Ich würde mal sagen,da ist diese Verlängerung billiger u die Folgen nicht ganz so schwerwiegend als wenn es nichts tun würde.
    Da es in jedem Falle den Euro und die Wirtschaft mit runterziehen würde ist es vermutlich besser das Geld jetzt zu verschwenden als es nicht zu tun u es behalten bis es wertlos ist-denn in beiden Fällen ist das Geld weg.
    Da ist ein langsames Downbooten in dieser Form die bessere Variante-und die Leute im Rest Europas können von der Situation in Griechenland lernen u sich schon mal drauf vorbereiten was sie hier erwartet.

    Sollte man zudem Griechenland nicht am 22.3 kollabieren lassen,wird es sehr bald einer weiteren Ladung Geld bedürfen-vermutlich wird man den Rettungsschirm noch mal umbennen müssen um etwas Dampf aus dem Kessel zu nehmen,in permanenter extrem teurer u eigentliche Sinn Europas-Rettungschirm und sehr wahrscheinlich werden die Banken die Regierung hierzulande auswechseln müssen da CDU u FDP keinen Kredit bei der Bevölkerung mehr haben um Geld zu verfeuern u gg SPD u Grüne ausgetauscht
    werden,denn eine neue Regierung kann sich so einiges erlauben.

    Seid ihr noch zu retten? Nein.

  12. Lucy Sky sagt:

    Opfern wir also die Griechen (denn das griechische Volk blutet bei den ganzen Rettungsaktionen und den dazugehoerigen Sanktionen), um die Banken zu retten. Das ist alternativlos? Fuer die Banken schon.

  13. Frank H. sagt:

    Mehr wollte Kollege Schwarzblut und ich doch gar nicht anmerken. Et kütt wie et kütt.

  14. Frank H. sagt:

    Lucy Sky
    Zeus und Athene mögen ihren Zorn auf die falschen Götter in London, Frankfurt und New York hinabschleudern.

  15. Frank H. sagt:

    Ohne Griechenland fehlt doch Europa die Kultur des antiken Wissens.
    Die Römer sind doch Dummköpfe gegenüber den kultivierten Hellenen gewesen.^^ Alles geklaut.

  16. Frank H. sagt:

    Was kann der Grieche besser als der Römer?
    Der Grieche denkt oben mit, der Römer unten ohne. *gggg*

  17. plissken sagt:

    Nein-hast du falsch verstanden bzw ich falsch formuliert.

    Wenn man das Geld jetzt nicht an die Banken(Strohmann Griechenland) überweist kollabiert zuallererst die Griechische Wirtschaft.
    DH-von 100 auf Null sobald das Geld weg ist.
    Da ist es
    a) tatsächliche besser die Kohle an Griechenland=Banken zu überweisen damit sich die Wirtschaft langsamer u sanfter ruiniert-dann ist das Chaospotential geringer als wenn von heute auf morgen alles zusammenbricht.Es bleibt den Leuten jetzt Zeit sich darauf einzustellen u zB mit Nahrungsmitteln zuzudecken -ist besser als wenn es sie kalt erwischt.
    b)Dasselbe was in Griechenland passiert wird auch in ganz Europa,in den USA u vermutlich in vielen Teilen der Welt passieren(anders werden die Leute die NWO auch nicht akzeptieren,nur wenn sie Angela Alternativlos ist),
    es kommt mit dem Rettungsschirm halt alles etwas langsamer u der Ruin kommt so oder so da er zum Teil des Spiels gehört-Bankrott ist quasi der wichtigste Teil des Spiels,weil die Eliten jetzt das meiste dran verdienen.

    Entscheide selbst-was ist besser?
    Falls du so kurz vor der Insolvenz eine besser Lösung hast -immer her damit.

    Der direkte Kollaps in ein paar Tagen wohl kaum- es geht nur darum dass man es irgendwie mit wenig Schaden über die Bühne bringt.Die Situation ist so wie sie ist und dann sollte man den sanftesten Weg wählen.

    -und dann ist unabhängigkeit und Rückkehr Pflicht für Griechenland(ein Bsp könnte man sich an Argentinien nehmen).

    Sobald man unabhängig ist werden alle Banken ,Investoren usw die sich an Griechenlands Ausverkauf bereichert haben wieder enteignet.
    Sollte der IWF Ansprüche stellen(und das wird er),lässt man die Führung des IWF eliminieren u verhindert jede Neubesetzung der Posten(wenn es darum geht ein Land zu vernichten oder ein Dutzend Banker Psychopathen stellt sich wohl nicht die Frage was zu tun ist.Und ein land ist Problemlos in der Lage das mit dem IWF zu machen was die Usrael mit ganzen Ländern macht.Man kann diese Leute natürlich aus ethischen Gründen auch immer weitermachen lassen bis nichts mehr da ist wofür es sich lohnt weiterzumachen-aber ich denke sobald jemand den Anfang macht die Banker zu bestrafen werden sich alle Fragen;Warum haben wir das nicht schon vor 100 Jahren so gemacht?)

  18. plissken sagt:

    „unabhängigkeit u Rückkehr zum Drachmen“

  19. Dref sagt:

    Kommt da jetzt etwa heraus dass der Finanzminister des deutschen Europas – Dr. Seltsam – gezielt die EU an die Wand fahren will?

    „EU soll Athen zu Fälschung gedrängt haben“
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/staatsdefizit-2009-eu-soll-athen-zu-faelschung-gedraengt-haben-/6243244.html

  20. Frank H. sagt:

    GAME OVER?
    Für Griechenland ist der Euro möglicherweise Geschichte, Krise kann Europäern jetzt jederzeit um die Ohren fliegen.

    „Game Over: Für Griechenland ist der Euro Geschichte, Krise kann Europäern jetzt jederzeit um die Ohren fliegen

    Die nordeuropäischen Länder sind bei den jüngsten Griechenland-Verhandlungen weit übers Ziel hinausgeschossen. Speziell die Verderbtheit und Niedertracht des BRD-Regimes spricht Bände. Die Griechenland-Krise kann den Europäern nun jederzeit um die Ohren fliegen. Für die Griechen ist der Euro Geschichte. Und sollte an den jüngsten Gerüchten etwas dran sein, haben die Griechen nur noch bis Ende März Zeit, ihr Geld von der Bank zu holen

    Bob Chapman, The International Forecaster, 22.02.2012

    Eines der Dinge, die wir im Verlauf von fast 30 Jahren im Broker-Business gelernt haben, ist, dass Selbstregulierung nicht funktioniert. Die Marktakteure treiben schlicht zu viel Schindluder und sind zu gierig. Sie haben in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass sie die Gesetze bis zum ßußersten ausreizen. Das haben wir jüngst wieder bei MF Global gesehen. Heutzutage werden alle Märkte manipuliert. Vor 20 Jahren waren es vielleicht 80% aller Märkte.

    Die US-Börsenaufsicht SEC und die US-Aufsicht für Termin- und Optionshandel CFTC wussten ganz genau, was bei MF Global vonstatten ging, und haben auch in der Vergangenheit viele andere Verbrechen begünstigt und gedeckt. Diese Verbrechen sind viel zu zahlreich, als dass man sie hier aufzählen könnte, aber zu den Hauptproblemen gehört die Komplizenschaft beim Front-Running und bei den Geschäften mit ungedeckten Leerverkäufen.

    Und so etwas wie die ß?effiziente Markthypotheseß? gibt es auch nicht ß? das ist nur Gerede, um Sie hinters Licht zu führen.

    Eine kleine Gruppe, die sich aus Schwergewichten an Wall Street und der US-Notenbank Federal Reserve zusammensetzt, kontrolliert die US-Regierung und die Wirtschaft. Fragen Sie doch einfach die Mitglieder des Council on Foreign Relations, der Trilateralen Kommission oder der Bilderberg-Gruppe. Sie wissen, was läuft, weil sie die Politik ausarbeiten und dafür Sorge tragen, dass sie auch umgesetzt wird.

    Wall Street ist nichts weiter als eine gigantische Aneinanderreihung von Finanzbetrügereien, wo die Schuldigen nur in den allerseltensten Fällen ins Gefängnis wandern und die Vorwürfe mit Strafzahlungen vom Tisch gewischt werden ß? Strafzahlungen, die gewöhnlich von den Unternehmen und nicht von den Privatpersonen gezahlt werden.

    Und während die Untersuchungen der SEC und CFTC im Sand verlaufen oder garnicht erst stattfinden, haben diese Behörden ihre wahre Freude daran, gegen kleine und mittelständische Wertpapierhändler vorzugehen, um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen ß? also wenn sie nicht gerade irgendeinen der Rundbriefautoren zur Strecke bringen, die sich allesamt keine Spitzenanwälte leisten können, sofern sie sich überhaupt Rechtsberatung leisten können.

    Das ganze Spiel ist abgekartet, und zwar bereits seit vielen Jahren. Die US-Regierungsbehörden, Wall Street und das Bankenwesen sind es, die unser Leben kontrollieren. Sie verfügen über eine immense Macht, und das ist auch der Grund, warum sie mit dem, was sie tun, einfach davonkommen.

    Dasselbe kann man auch vom US-Kongress behaupten. 90% der Kongressmitglieder werden mithilfe von Wahlkampfspenden und anderen Zuwendungen wie Insider-Handel geschmiert. Deswegen gibt es in den USA heute auch den Freihandel, die Globalisierung und die Auslagerung. Der Kongress, all jene, die sich um politische ßmter bewerben, und der US-Präsident haben das noch nicht einmal zum Thema gemacht.

    Innerhalb der vergangenen zwölf Jahre hat uns diese Politik zwölf Millionen Arbeitsplätze und 450.000 Unternehmen gekostet. Es ist offenkundig, dass den Kongress das nicht im Geringsten schert. Eigentlich müsste es heißen, dass die transnationalen Konglomerate, also diejenigen, die den Kongress bezahlen, kein Interesse an dieser Thematik haben, weil sie den Freihandel genau so wollen, wie er zurzeit stattfindet.

    Die USA waren 1795 nicht in der Lage, mit Sklavenarbeits-Ländern in Wettbewerb zu treten, und sind es heute immer noch nicht. Es muss also Ausgleichskräfte geben, eine Balance, die der ungehemmten Plünderung Amerikas Einhalt gebietet ß? eine Plünderung, die die wirtschaftliche Unabhängigkeit und am Ende die Souveränität des Landes vernichtet. Die USA sind jetzt nur noch einen Schritt davon entfernt, in einen Zustand postindustrieller Abhängigkeit und den Staatsbankrott abzurutschen.

    Für den US-Kongress ist es bezeichnend, dass die plündernden Konzerne auf Auslandsumsätze keine Steuern entrichten müssen. Das ist absoluter Wahnsinn! Anstatt die Unternehmenssteuern zu senken, so wie es andere Länder auch getan haben, wurden sie in den USA gleich komplett gestrichen, damit die transnationalen Konzerne bessere Wettbewerbsbedingungen vorfinden. Wir nennen das modernen Kolonialismus.

    Nach dem Debakel des britischen Kolonialismus wandten sich die USA Ende des 18. Jahrhunderts einem System der Schutzzölle zu, das bis vor rund 25 Jahren relativ gut funktioniert. Dann kam die Welthandelsorganisation, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) und das Zentralamerikanische Freihandelsabkommen (CAFTA). Die Ergebnisse sehen wir ja heute.

    Die US-amerikanischen Schutzzölle waren eine der Voraussetzungen für den Erfolg des Landes. Die USA sind ohne diese Einfuhrzölle nicht wettbewerbsfähig, so einfach ist das. Man kann wirtschaftliches Wohlergehen nicht dadurch sicherstellen, indem man innerhalb von zwölf Jahren zwölf Millionen Arbeitsplätze ins Ausland verlagert. Wie wir gesehen haben, ist es nicht möglich, sich jahrein jahraus mit immer stärker steigenden Haushaltsdefiziten über Wasser zu halten, ohne daran kaputt zu gehen.

    Heute, 217 Jahre später, machen wir wieder genau dieselben dummen Fehler, was vornehmlich darauf zurückzuführen ist, dass sich die ßffentlichkeit für derlei Dinge überhaupt nicht interessiert, während der US-Kongress genau das tut, was seine Zahlmeister von ihm verlangen.

    Die Schuldensituation der USA verschlechtert sich zusehends und mit diesem Verfall verliert die Weltreservewährung, der US-Dollar, gegenüber anderen Währungen sowie Gold und Silber immer weiter an Wert.

    Der Umstand, dass der US-Dollar als Weltreservewährung fungiert, beschert den Amerikanern zahlreiche Vorteile. Ist dieser Vorteil erst einmal dahin, was bleibt Amerikas Wirtschaft dann noch? Wird uns dasselbe Schicksal ereilen wie die Griechen?

    Auf alle Fälle ist es falsch zu behaupten, dass Schutzzölle eine Depression zur Folge haben würden. Innerhalb der vergangenen 200 Jahre wurden die US-amerikanischen Schutzzölle insgesamt sechs Mal angehoben, und in keinem Fall folgte dem eine Depression. Ohne Schutzzölle wird Amerika seine Rolle als führende Weltmacht verlieren.

    Sollte an den Gerüchten etwas dran sein und tatsächlich ein schriftliches Planungsdokument existieren, das den absichtsvollen Staatsbankrott Griechenlands beschreibt, und sich dieses Dokument bereits seit über einem Monat im Besitz zweier Wall Street Banken befinden, dann muss am Sturz Griechenlands bereits seit einiger Zeit gearbeitet werden.

    Die griechische Staatspleite ist angeblich für den 23.03.2012 geplant. Es heißt, dass die Kreditratingagenturen zu diesem Zeitpunkt offiziell den Staatsbankrott Griechenlands erklären würden. Der 23. März ist ein Freitag. ßbers Wochenende würden dann alle griechischen Bankkonten eingefroren. Wenn das wahr ist, sollte man seine Euros oder welche Währung und Werte auch immer bis dahin besser aus den griechischen Banken abgezogen haben.

    Wir hatten bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass wir nicht genau wissen, was sich in Deutschland zurzeit hinter den Kulissen abspielt. Wir fragten uns damals, ob die politischen Entscheidungsträger in Deutschland tatsächlich vorhaben, Griechenland und wohlmöglich den Euro zu retten, oder ob sie ß? genauso wie die Mehrheit der Deutschen ß? nicht vielmehr daran interessiert sind, den Euro und die Europäische Union über Bord zu werfen.

    Innerhalb der letzten sieben Tage gab es zahlreiche Kommentare, viele von ihnen waren völlig überzogen. Es scheint fast so, als würde der überwiegende Teil der nichtgriechischen Entscheidungsträger die Fortschritte im Hinblick auf die Griechenland-Krise massiv torpedieren.

    Die USA erklärten, nicht noch tiefer in die europäischen Probleme hineingezogen werden zu wollen, während der Internationale Währungsfonds ein paar Almosen anbot. Die Deutschen und ihr Finanzminister äußersten sich die vergangenen zwei Wochen durchweg negativ und versuchten fortwährend, die Verhandlungen hinauszuzögern, was bei den griechischen Unterhändlern für Verwirrung sorgte. Vergangenen Samstag wurde der ßffentlichkeit dann erklärt, dass man sich am Donnerstag auf eine Regelung geeinigt hat.

    Unterdessen plant Merkel, die griechische Regierung durch einen EU-Kommissar zu ersetzen. ß? [Die Deutschen verfügen im Hinblick auf die Entsendung derartiger Entscheidungsträger über einen reichhaltigen historischen Erfahrungsschatz.] Hat die deutsche Regierung vor, Griechenland in einen Ableger Deutschlands zu verwandeln?

    Und auch Draghi mischte sich ein und bekundete seinen Unmut über Schäuble, der die griechischen Sparbemühungen als lächerlich abtat. In Athen, wo es scheint, dass man tatsächlich alles daran setzen würde, um eine Einigung zu erzielen, kam das nicht besonders gut an. Auch wurde die Forderung aufgestellt, dass die griechischen Parteiführer verbindlich unterschreiben müssten, dass die Regelungen auch eingehalten würden, was einfach nur lächerlich ist. Die deutschen Zeitungen mischten sich ebenfalls ein und bauschten die Kommentare komplett auf.

    Und, hört sich das vielleicht so an, als wären die Deutschen darauf aus, eine Vereinbarung zu erzielen? Wohl kaum, obwohl ihnen letztlich natürlich beide Optionen offen stehen.

    Dann forderte Merkel von den griechischen Parteiführern, eine weitere Zusage zu unterzeichnen, da sie Samaras, dem Führer der griechischen Partei Nea Dimokratia, offenkundig nicht zu trauen scheint. Der nächste Affront. Das sind alles erbärmliche Mätzchen.

    Und nicht zu vergessen: Die Bemerkungen von Schäuble, der die griechischen Schulden als Fass ohne Boden bezeichnete, was für eine weitere Anspannung der Beziehungen sorgte. Und dann empfahl Merkel, die griechischen Wahlen solange hinauszuzögern, bis die Rettung abgeschlossen sei. Das ist das erste Mal, dass dieses Thema in die ßffentlichkeit gelangte.

    Die Deutschen wissen natürlich, dass, sobald die Wahlen in Griechenland vorüber sind und Samaras gewählt wurde, die griechische Regierung Veränderungen verlangen oder die Vereinbarung gleich komplett für null und nichtig erklären wird. Merkel weiß, dass, sollte es vor dem 16.03.2012 nicht zur Überweisung der Rettungsgelder kommen, das Land in die Zahlungsunfähigkeit abrutschen wird.

    Die Griechen scheinen langsam zu begreifen, dass Deutschland sie aus der Eurozone drängen will ß? und sei es nur deshalb, weil die deutsche Bevölkerung es so verlangt. Am Ende werden die Deutschen wieder den Finger erheben und erklären, dass das der falsche Weg sei. Haben Sie eigentlich jemals in irgendeinem Land einen Politiker gesehen, der die Wahrheit sagt? Ja, gelegentlich passiert das schon mal, aber in diesem Fall ganz bestimmt nicht.

    Und als wäre das alles noch nicht genug, erklärte der luxemburgische Jean-Claude Junker, dass beim Rettungsprogramm stringentere Überwachungsmechanismen implementiert werden müssten. Die Schulden müssten bedient werden. All die Euros, die die Europäische Union Griechenland zur Verfügung stellt, müssen direkt in die Säckel der Banken abfließen. Mit anderen Worten: Wagt es bloß nicht, das Blutgeld der Banker anzurühren!

    Die EU-Bürokraten und EU-Politiker haben jetzt mitbekommen, dass es für die Eurozone auch ein Leben nach Griechenland gibt ß? nun, wo sie USD 1,6 Billionen von der Federal Reserve erhalten haben, brauchen sie sich nicht mehr länger Sorgen bezüglich der lächerlichen Schuldenbeträge der Griechen zu machen. Mit dem Fed-Kredit könnten sie die nächsten zwei Jahre auskommen. Die Frage ist aber, ob die Europäer die Gelder wieder zurückzahlen können und werden oder der US-Steuerzahler am Ende auf den Kosten sitzen bleibt.

    Es ist mittlerweile offenkundig, dass der Fed-Kredit Europa bis auf Weiteres über Wasser halten wird. Unbestritten ist auch, dass die Fed keine vollumfängliche Staatspleite Griechenlands wünscht, da die US-Banken, die Eigentümer der Fed, dann mit USD 70 Milliarden zur Kasse gebeten würden. Mit dem Fed-Kredit wird natürlich auch die Rettung Spaniens und Italiens finanziert.

    Das Ganze verwandelt sich in eine Schmierenkomödie mit jeder Menge sich wiederholender Handlungsstränge und Doppelrollen. Die bösen Jungs sind in Wirklichkeit die Opfer. Wir haben die Griechen, die sogenannten bösen Jungs, und dann haben wir die Deutschen, die Guten. Am Ende dürfte sich herausstellen, dass sie nicht die sind, für die sie gehalten werden.

    Die Aktionen von Schäuble und Merkel sind nicht nur schändlich und erbärmlich, sondern verschlagen einem buchstäblich die Sprache ß? Aktionen, die, wie wir vergangene Woche sahen, sogar zu Demonstrationen und Aufständen führen. Die Griechen hatten vor rund 70 Jahren gegen die Deutschen gekämpft und nur die Wenigstens haben die Besatzung ihres Landes vergessen. Die Anfeindungen aus Deutschland sind einfach nur widerlich.

    Und das Ganze lässt nur einen Schluss zu: Egal, was die Griechen auch tun, die Eurozone ist für sie nun Geschichte.

    Griechenland hat seine Arznei- und Krankenhauskosten bereits um 30% gesenkt. Die Gehälter wurden um 30% gekürzt, die Renten um 50%. Die Austerität hat zum Zusammenbruch der Wirtschaft geführt: Die Wirtschaft schrumpft. In 2011 lag der Rückgang bei 6,8% und für 2012 wird mit einem weiteren Minus von 7% gerechnet.

    So und nun fragen wir Sie: Wie soll Griechenland seine Schulden in einer solchen Situation wieder zurückzahlen, während sich die Zinsen und Zinseszinsen exponentiell in die Höhe schrauben?

    Selbst wenn Griechenland versuchen würde, die Schulden zu bedienen, fände sich unter den aktuellen Umständen praktisch für nichts ein Käufer. Die Troika agierte von Anfang völlig verantwortungslos.

    Wir sind der Auffassung, dass die USA, Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Finnland dieses Mal zu weit gegangen sein dürften. Die Vereinbarung mit Griechenland könnte vollkommen in sich zusammenbrechen. Das Ganze könnte zu einem einzigen Chaos ausarten ß? völlig ungeachtet der Geldmengen, die die FED noch in die EU zu pumpen gedenkt. Die bisherigen Ereignisse wie auch die künftigen Entwicklungen gehen für Europa mit massiven und irreparablen Schäden einher, unter denen alle zu leiden haben werden.
    http://www.propagandafront.de/1101690/game-over-fur-griechenland-ist-der-euro-geschichte-krise-kann-europaern-jetzt-jederzeit-um-die-ohren-fliegen.html

  21. Lucy Sky sagt:

    Die meisten Menschen, mit denen ich hier spreche, wollen (wie ich auch) sofort zurueck zur Drachme auch, wenn dies ueber ein Staatsbankrott laufen sollte. Die meisten wuerden das Ende mit Schrecken waehlen. Du schreibst, man hat Zeit, sich mit Lebensmitteln einzudecken. Leider ist das vielen Menschen nicht mehr moeglich. Es bleibt dafuer meistens nichts mehr uebrig.Wir(meine Familie) sind in einer vergleichsweise noch recht guten Situation, da wir schon vor langer Zeit angefangen haben, uns selbst zu versorgen. Ausserdem haben wir damals nicht auf die Angebote der Banken gehoert, und da, wo andere mit einem Jeep durch die Gegend fuhren, hatten wir jahrelang einen Yugo (Sastava). Wir haben schon frueh vorgesorgt. Andere, die erst kuerzlich „aufgewacht“ sind, haben keine Chance mehr. Bei einem Staatsbankrott (so glaube ich jedenfalls) wuerden die Griechen stark zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Ausserdem wuerde sich das ausgesprochen gut auf den Tourismus auswirken. Und da liegt der moegliche Fortschritt. Griechenland koennte wieder wettbewerbsfaehig werden. So, wie es jetzt laeuft, wird das Volk in eine Katastrophe gefuehrt.

  22. EuroTanic sagt:

    Mit 130 Milliarden Euro kann man ganz Griechenland vollständig mit 10 Euroscheinen bedecken. Und das 8 mal. Oder man drückt jedem Griechen 10.000 Euro in die Hand. Das wäre wenigstens ne reale Massnahme 😀

  23. Habnix sagt:

    Das hier ist noch mal ein ganz anderer Aspekt und ist da was dran? Plünderung der Griechischen Bodenschätze?

    http://elladazoi.blogspot.com/2012/02/die-griechische-krise-und-griechenlands.html

  24. Habnix sagt:

    Und das ist das Paradoxe daran,weil Cheffe und andere es vor Zwei Jahren so oder so ähnlich es geschrieben haben, was kommen könnte.

    Jetzt sind sie da,die Unabhängigen Medien und keiner hat es gemerkt.Die Unabhängigen Medien die,die richtigen Denkanstöße geben können aber jetzt ist die Frage wie lange sind sie noch da.

  25. Habnix sagt:

    Doch Halt,die Elite hat es schon gemerkt,nur nicht die Masse.

  26. Irmonen sagt:

    ja ja man leit nich das Geld von den Banken, die man dann mit dem geiehenen Geld rettet und zahlt dann Zinsen für das Retten-Dürfen.

    äh die Reihenfolgeß
    irgendwie verstehe ich die Rechnung nicht…

    Man leiht sich das Geld von Banken, die es nicht mehr haben – beinahpleite sind – um és dann den Banken zu leihen, die das Gled irgenwie doch hatten und zahlen Zinsen die es monetär nicht gibt.

    Ich glaube, monetär bewegen wir uns bereits in der 4. Dimension – da ist Vergangenheit-Zukunft-Gegenwart austauschbar (die Quantenphysiker verzeien mir meine literarische Fantasie).
    Blos wir, das Fußvolk, haben den Dimensionssprung verpasst. Hilfe wer nimmt mich mit!

  27. Irmonen sagt:

    was war das, IKN war für mich nicht mehr zugägnlich,ohh es geht wieder…

    da hab ich mich wohl zu weit in die 4. Dimension hineingewagt – und auch die vielen Rechtschreibefehler bei Komm oben, sorry!
    sollte heißen:
    ja man leiht sich das Geld von den Banken, die man dann mit dem geliehenen…

  28. plissken sagt:

    Ich denke was man tun sollte in Griechenland ist,nach Argentinien zu schauen.
    Die haben sich vom IWF gelöst u sich selber da wieder rausgezogen-wäre vielleicht nicht schlecht wenn man das dem Volk vermitteln könnte nur habe ich grösste Zweifel dass die IWF noch mal den Fehler macht u ein Land aus seinem Würgegriff lässt,dafür wird die Zwangsunion,Fremdbestimmung oder ein Goldman Sachs Mitarbeiter sorgen.

    Hätte nie gedacht dass ein Zastava so lange halten kann.

  29. Pappnase sagt:

    Für Griechenland zahlt der deutsche Michel die Zinsen,
    für die EU die Puff-Rechnungen die dann als Bewirtungskosten abgeheftet werden.

    Solln sie´s nur richtig auskosten diese Brut.

    Wird wohl nicht mehr lange dauern und sie werden in ihrer electronischen Schleierbuchführung wieder einen „Rechenfehler“ ala HRE entdecken, mit dem sie wieder Zeit schinden können.

    Gottschalk würde jede Wette gewinnen wenn es in seiner Sendung um diese Kasperpuppenrettung gänge.

    „Merkel weiß, dass, sollte es vor dem 16.03.2012 nicht zur Überweisung der Rettungsgelder kommen, das Land in die Zahlungsunfähigkeit abrutschen wird.“
    steht in Frank Hs Kom.
    Die bringt es auch noch fertig und ruft die Deutschen zum Spenden auf.
    Inzwischen ist für mich nichts mehr unmöglich.

  30. Lucy Sky sagt:

    @Plissken
    Wir haben den Sastava 2003 (Baujahr 1988) fuer 450 Euro gekauft, 2009 haben wir ihn endlich verschrotten lassen. Das Lustige daran war, dass kurz vor den Wahlen so eine Verschrottungsaktion gestartet wurde, wie es damals auch in DE gab (nur dass viele gar nichts bekommen haben ausser den Versprechungen vorher). Wir waren unter den nicht gerade zahlreichen Gluecklichen, die ganze 1000 Euro fuers Verschrotten bekommen haben. War ein gutes Auto. Hatte Charakter. Der lies sich nicht von jedem fahren. Ausserdem konnte man ihn guenstig reparieren, und die an der Werkstatt hatten immer Mitleid mit uns „Armen“.
    Zur Krise: Die haben mit L.Papademos vorgesorgt, dass GR keinen eigenen Weg gehen kann. Ist ja einer von ihnen.

  31. Irmonen sagt:

    …allesamt keine Spitzenanwälte leisten können, sofern sie sich überhaupt Rechtsberatung leisten können….

    in USA gibts große Anwaltsbüros, drt sitzen dann auch die „Satranwätle“. Alle Großen Büros snd von den Gror-Kriminellen in Nadelstreifen „aufgekauft“, das heißt, bekommen immer ein bisschen Arbeit, dann können die einen „Gegner“ der Großen nicht vertrete. Ich spreche da aus eigener Erfahung.

    War mal diesbezüglich mal mit nem Oberstaatsanwalt von Houston/Texas „im Gespräch“…ist ne Weile her….

  32. Irmonen sagt:

    bin heute nicht gut mit Konzentration/Rechtschreibung
    es sollte heißen:

    …dort sitzen dann auch die Staranwälte….alle großen Büros sind von den Groß-Kriminellen….

    sorry,sorry,sorry

  33. […] Griechenland : Eine teure Verlängerung mit schweren Folgen | Ik-News […]

  34. Frank H. sagt:

    EILMELDUNG: Wolfgang Schäuble gibt öffentlich bekannt, daß weitere Rettungsmilliarden nur alleine für Griechenland notwendig werden.
    Heutige Abstimmung für die neuen 130 Mrd. Euronen OHNE Kanzlermehrheit lt. Regierungssprecher rechtsgültig.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13884770/Schaeuble-haelt-weitere-Hilfspakete-fuer-moeglich.html

  35. AE-35 sagt:

    Schulden hin, Ratings her, der Euro entwickelt sich stabil und ist zur Zeit sogar im Steigen begriffen.

    Das System wird nicht primär über das Geld fallen, sondern dann, wenn die Menschen aufhören sollten daran zu „glauben“.

    Und das wird dann geschehen, wenn die Menschen derart stark von den „Mächtigen“ unter Druck gesetzt werden, damit diese ihr System noch halten können, bis sie sich diesem endgültig zu verweigern beginnen.

    Stellt Euch vor, wir alle in Europa würden handeln wie die Griechen.

    Streiken, Demonstrieren, Randalieren und die Arbeit niederlegen.

    Dann wäre der Euro und sein System bereits Geschichte.

    Doch leider ist es so, dass während die Ersten (Griechenland) bereits von den Herren des Systems geschlachtet werden, buckeln die Anderen (z.B. die Deutschen) um so mehr, um unsere Herren in den Sätteln zu halten.

    Solidarität zwischen den Völkern sieht anders aus.

    Dabei ist mir klar, dass das für uns alle eine Phase von Chaos bedeuten würde.

    Doch auch wir könnten aus dem Chaos Ordnung schaffen, denn wie heißt doch so treffend:

    Wie oben, so auch unten!

    Oder mit anderen Worten:

    Wenn die da oben das können, dann können wir das hier unten auch.

    Nur, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre, was in unserem Falle konkret bedeutet, wenn wir alle nicht so adeptisch an unsere ach so geile Konsumwelt gefesselt hätten, dann könnten wir vielleicht noch klar denken.

    Doch spätestens dann, wenn dabei klar wird, dass man um die notwendigen Veränderungen zu erreichen zuerst einmal selbst „Verzicht“ üben müsste, ja spätestens dann, setzt das Denken bei den zufriedenen Sklaven vollkommen aus.

    AE-35

    „Die größten Feinde der Freiheit sind die zufriedenen Sklaven.“
    Marie von Ebner-Eschenbach

  36. AE-35 sagt:

    Der vorletzte Satz muss natürlich so heißen:
    „Nur, wenn das Wörtchen ß?wennß? nicht wäre, was in unserem Falle konkret bedeutet, wenn wir uns alle nicht so adeptisch an unsere ach so geile Konsumwelt gefesselt hätten, dann könnten wir vielleicht noch klar denken.“

  37. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Ich weis ich bin gemein. 😉

    ß?Geschrieben steht,

    im Anfang war das Wort,

    hier stock ich schon,

    wer hilft mir weiter fort,

    ich kann so hoch das Wort unmöglich schätzen,

    ich muß es anders übersetzen.ß?

    Goethe -Faust

  38. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Neue Auflagen: EU will Griechenland aus dem Euro drängen

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38751/

  39. AE-35 sagt:

    „Die Sprache bleibt ein reiner Himmelsrauch
    Empfunden nur von stillen Erdensöhnen…“

    Goethe

    😉

    AE-35

  40. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Zufriedene Sklaven bekommt mann nur wenn mann Ihnen immer mehr gibt, und das geht nur eine Begrenzte Zeit.

    Yada

  41. AE-35 sagt:

    Das ist sehr gut möglich, wenn nicht sogar unvermeidlich, deshalb entstand einst folgender Dialog:
    „Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.““

    😉

    AE-35

  42. Habnix sagt:

    Noch eine Frohe Botschaft,diesmal aus Griechenland.

    Und ich sag es ja wenn Beamte und Soldaten weniger Geld bekommen sollen,dann wird es heikel.

    So kann es auch hier in der BRD kommen.Erst wenn die deutschen Beamten oder Soldaten zu wenig Geld bekommen ist das System gekracht.Erst dann wird die Katastrophale Lage sichtbar.Vorher müssen andere Verhungern oder an zu wenig Pflege eingehen oder den Suizid begehen oder Kriminell werden.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/us-zeitungen-berichten-griechisches-militaer-zum-putsch-bereit.html

  43. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    „Doch wie schnell ein Einsatz des Militärs außer Kontrolle geraten und zu einer Machtübernahme der griechischen Generäle führen könnte, belegt die Aussage eines hohen Generals: ß?Wenn sie mir sagen, ich soll Panzer schicken, um die Banken zu beschützen, dann werde ich sie schicken, aber ich selbst werde drin sitzen und die erste Granate auf die Banken abfeuern!ßßß“

    Ich auch panzer fahren,will auch Bank Putmachen. 😉

    Hatt der General vieleicht schulden bei der Bank. 😀

  44. Irmonen sagt:

    nach meinem dafürhalten muss der Euro und Griechenland noch lange „gerettet“ werden, sprich am monetären Transfer-Tropf hängen.

    Warum?
    Ganz einfach, die Logistik für die totale Kontrolle ist noch nicht ausreichend, die totale Infrasturktur für die Überwachung jedes Einzelnen Menschen, z.B. durch implantierten Chip, die völlige Bargeldabschaffung und was man eben für die Kontrolle sonst noch so alles braucht.

    Das geht ja auch in kleineren Schritten vor sich, damit das Massenvolk nicht zu schnell unruhig wird und damit nicht mehr beherrschbar.Ein plötzlicher Euro-Kollaps, in den kommenden Wochen, wäre für die Elitisten, die Machtfreaks nicht mehr steuerbar.

    Denn es geht auch um absolute Macht und Herrschaft – doch das ist uns ja alles schon bekannt.

  45. Pappnase sagt:

    Mal ne Frage an cheffe.
    Wäre es nicht möglich, das nach dem Austritt der Griechen eine Art chinesischer Marshallplan eintreten könnte ?
    Bei den Portugiesen nisten sie sich ja auch schon ein.

  46. Lucy Sky sagt:

    „Profiteure der Griechenlandkrise – gibt’s die wirklich?“
    http://elladazoi.blogspot.com/2012/02/profiteure-der-griechenlandkrise-gibts.html

  47. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Die Skepsis gegenüber dem neuen Hilfspaket wächst. Kurz vor der Abstimmung im Bundestag sehen Bundesfinanzminister Schäuble und Euro-Gruppenchef Juncker kein Ende des Pleitedramas. Die Troika befürchtet gar einen Zahlungsausfall.

    http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-euro-retter-trauen-hellas-paket-nicht/60173690.html

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