Olympiaboykott : Gefangene der Konzerne

olympia_boykott

Während sich die einen vor einem großen rituellen Anschlag durch Zion auf die olympischen Spiele fürchten, zeigen Konzerne, wie weit es schon mit der persönlichen Freihit gekommen ist. Um die Interessen der Konzerne zu schützen, werden unglaubliche Maßnahmen getroffen. Selbst Bilder bei Facebook sollen demnach zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen. Das ein Komitee und Konzerne bereits über unser Leben bestimmen, daran besteht kein Zweifel. Im Folgenden nur die Abstraktesten Bestimmungen, für mich ein klarer Grund zum vollständigen Boykott dieser mehr als kommerziellen Veranstaltung. Während Olympia bleibt meine Mattscheibe schwarz.


London 2012, ein geplanter Anschlag. Der Anschlag betrifft die Athleten und Besucher, es geht um einen Anschlag der Konzerne auf die Freiheit. Durchgeführt durch das olympische Komitee.

Bereits bei der WM setze man stringent durch, dass keine „unbezahlte“ Werbung versehentlich auf irgendwelchen Bildern oder im Flimmerkasten landete. Dafür war man sogar bereit, mit aller Härte die Besucher zur Not in HAft zu nehmen, immerhin hatten die Aufnäher für die Schleichwerbung gleich mehrere „Quadratzentimeter“, welche auf den T-Shirts aufgebracht waren.

Hierzu einige Zeilen aus dem ORF:

Schleichwerbung für eine Biermarke
Die 36 Frauen unter den Zuschauern der Partie zwischen den Niederlanden und Dänemark waren dem Weltverband aufgefallen, weil auf ihren orange Shirts ein kleiner Aufnäher geprangt hatte: Bavaria. Der Haken an der Sache: Das Bier aus den Niederlanden war kein Sponsor der Veranstaltung.
Wenige Quadratzentimeter Verbotenes

Gerade einmal wenige Quadratzentimeter war der Aufnäher groß. Zu viel, meinte die FIFA – sie sah Gefahr durch Schleichwerbung und erstattete Anzeige gegen die Brauerei. Zwei Frauen wurden darauf von der FIFA festgenommen und mussten sich wegen Verstoßes gegen die Marketingregeln vor dem Untersuchungsrichter verantworten.[1]

In London will man nun das Ganze noch ein wenig toppen und wenn Sie nicht die Spiele im Gefängnis verbringen wollen, sollten Sie lieber in einem schlicht weißen Shirt oder gleich oben Ohne auftauchen. Bei Tatoos welche irgendwelche Werbung implizieren könnten, reicht das einfache Abkleben normalerweise aus.

Ein ganzes Viertel wird im Augenblick geräumt und die Künstler verlieren Ihre Ateliers andere werden einfach auf die Straße gesetzt. Zumindest aber werden die Sichtflächen in Richtung Olympia verschlossen, ohne Zahlen geht das ja nun wirklich nicht. In der Zeit steht folgendes dazu :

Leben im olympischen Sperrgebiet?
Jetzt kosten ihn die Olympischen Spiele sein Zuhause. Die ausgebaute Lagerhalle am Flussufer, in der er lebt, wird zwangsgeräumt. 17 der 18 Mitbewohner müssen gehen ß? der Dirigent, die Hutmacherin, die Musiker und Grafikdesigner. Nur der Hauptmieter bleibt: Während der 17 Spieltage von Ende Juli bis Mitte August kann er ein Vielfaches der jetzigen Miete verlangen. Wenige hundert Meter weiter soll die BBC eine Wohnung für 12.000 Pfund pro Woche gemietet haben, erzählt Touristenführerin Laurie während des Daily Olympic Walk. Denn Olympia ist nah ß? sehr nah.[2]

Nun zu den aktuellen Bestimmungen und Verboten:

ß?Sehr strenge Auslegungß?
So wird es etwa Athleten nicht erlaubt sein, auf Facebook ein Foto zu posten, auf dem Logos von nicht sponsernden Unternehmen zu erkennen sind. Generell gelten für den Aufenthalt im olympischen Dorf, in das die Athleten in gewohnter Weise für die Dauer der Spiele einziehen, besondere Richtlinien. Denn den Sportlern ist es im Zuge dessen ebenso untersagt, ein Video auf einen Blog oder YouTube-Kanal hochzuladen. Auch die Verbreitung einer Audioaufnahme ist nach den Bestimmungen von LOCOG nicht gestattet. Auch Textkurznachrichten, die den sportlichen Verlauf der Spiele kommunizieren, stehen auf der Bannliste.
Fans werden ebenfalls kontrolliert
Hintergrund der rigiden Verbotspolitik: Der britische Gesetzgeber hat im weiten Vorfeld der Londoner Spiele 2006 den ß?London Olympic Games and Paralympic Games Actß? verabschiedet, der den ß?Olympic Symbol Protection Actß? von 1995 ergänzt und beispiellos strikte Schutzrechte für die Sponsoren der Olympischen Spiele erwirkt. Damit wird der Marke ß?Olympiaß? eine absolute Sonderstellung zuteil, die heuer so streng wie noch nie – und zwar im schlimmsten Fall per Klage – exekutiert wird.

Wer glaubt, dass der strikte Umgang mit Vermarktungsrechten vor den Fans halt macht, irrt. Denn auch für die Besucher des Spektakels gelten entsprechende Regeln: Anwesenden Fans, also etwa Besitzern eines Tickets, wird es untersagt sein, die Geschehnisse live zu filmen oder zu fotografieren, um die Inhalte danach ins Netz zu stellen. Grund für das Veröffentlichungsverbot sind neben der Wahrung der Markenexklusivität (Fotos von Fans mit Accessoires von Nichtsponsoren würden dagegen verstoßen, Anm.) vor allem die Verhinderung einer kommerziellen Nutzung von Bildern.[3]

Fazit : Wäre es nicht so abstrakt, könnte man fast darüber lachen. An dieser Stelle wird deutlich, wie viel Einfluss die Konzerne bereits gewonnen haben. Für mich ein klarer Fall für ein Boykott und ich werde auch die Sponsoren-Unternehmen entsprechend boykottieren. Für Facebookafine habe ich eine Veranstaltung Olympiaboykott eingerichtet, alle sind herzlich willkommen dabei zu sein. –> http://www.facebook.com/events/412359738787618

[1] http://orf.at/stories/2117029/2117237/
[2] http://www.zeit.de/reisen/2012-04/olympia-london-3
[3] http://orf.at/stories/2117029/2116953/


38 Responses to Olympiaboykott : Gefangene der Konzerne

  1. Tom58 sagt:

    nicht nur zur Olympia bleibt meine Mattscheibe schwarz,
    sondern davor und danach auch, sonst würde ich schon garnichts mehr mitbekommen.

    Schönes sonniges Wochenende Euch allen.

  2. wobi sagt:

    „An dieser Stelle wird deutlich, wie viel Einfluss die Konzerne bereits gewonnen haben.“

    Ich nenne sowas Faschismus in Reinkultur.

  3. Jens Blecker sagt:

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich extrem auf Navy CIS und Criminal Minds stehe. Aber sonst, bin ich auch sehr abstinent 😀

  4. Apophyllit sagt:

    Danke Jens für diesen sensationellen Artikel. Er sollte auf der Titelseite aller großen Tageszeitungen stehen, wir sollten ihn auf Wände sprühen, Handzettel verteilen und er sollte als Banner 24 h durch die Verblödungskästen der Deutschen flimmern.

    Das wäre doch genial, stellt Euch vor es ist Olympia und keiner jubelt mit. 😉

  5. Geradeheraus sagt:

    Warum soll ich mich nicht von der Medienindustrie unterhalten lassen? Klar ist bei der Unterhaltung oft schlecht gemachte Propaganda dabei und manchmal steigert die auch meinen Blutdruck. Aber ständig nur Weltschmerz und Depression haben? Das hat keinen Sinn. Ein Fußballspiel in der Dorfkneipe gucken – genial, selbst wenn ßzil die Tore schießt.

    Wenn bei Olympia die Konzerne Werbung machen wollen – sollen sie doch. Ich muss die Produkte ja nicht kaufen. Wenn es Leute gibt die in die Stadien gehen und sich den Schikanen aussetzen, dann ist das ihre freie Entscheidung.

  6. wobi sagt:

    Noch besser wäre, Olympia und keiner spielt mit!
    Den effektivsten Protest könnten die Athleten begehen, in dem sie alle Bilder bei Facebook hochladen!

  7. andre sagt:

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, Jens…

  8. andre sagt:

    Danke für den Artikel. Mir hat er ein freundliches Grinsen ins Gesicht gezaubert. Bierwerbung tragende Tussis werden erst einmal „in Ketten“ abgeführt. Ich lach mich schlapp. Das nenn ich Mal ne handfeste Verletzung von Persönlichkeitsrechten und in gewissem Maße der Meinungsfreiheit. Oder steht das jetzt schon in der Stadionordnung, dass ich keine Werbung auf meinem Klamotten drauf haben darf. Was machen denn dann die ganzen „Jack Wolfsskin Uniformträger“? Die haben doch alle nix anderes mehr im Kleiderschrank.

    Danke Jens, Du erhellst wie immer meinen Tag.

    ßbrigens, ich schaue gern Fernsehen. Ich sehe mir gern Landschafts- und Tierdokus über Länder an, die ich mit meinem verkackten Gehalt nie sehen werde. Das gibt mir dann doch annähernd das Gefühl etwas von der Welt gesehen zu haben. Dank HDTV ist das dann obendrein noch ein sehr realistisches Erlebnis. Also ich finde, man sollte den TV nicht gänzlich als Teufelszeugs verunglimpfen. Jeder sollte selektieren, was er sich ansieht. Da geht es los, und von da an kann jeder über die Inhalte im TV mitbestimmen. Solange Lieschen Müller sich jeden Tag Junk-TV reinzieht, wird es auch immer Junk-TV geben.

  9. wobi sagt:

    „Solange Lieschen Müller sich jeden Tag Junk-TV reinzieht, wird es auch immer Junk-TV geben.“

    Ich würde sagen, solange die richtigen Testfamilien zur Quotenerhebung augesucht werden, die angeblich die deutsche Bevölkerung repräsentieren, wird es Junk-TV geben! Es wird das geschaut was es gibt. Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Junk-TV oder Junk-TV-Junkie? Ich denke nicht, dass es etwas mit real existierender Nachfrage zu tun hat, sondern mit gemachter Nachfrage, indem man einfach die menschliche Psychologie ausnutzt. Voyeurismus ist sicher so eine psychologische Komponente bei allem was sich „Reality“ schmipft!

  10. Titus sagt:

    Hi, ich habe schon vor 2 Jahren meinen Verblödungsverstärker verbannt. Wenn ich heutzutage bei Bekannten zufällig TV mitbekomme wird mir unweigerlich physisch schlecht! Da brüllt einem der totale Wahnsinn entgegen !! Das merkt man wahrscheinlich erst, wenn man einige Zeit „abstinent“ gelebt hat.
    Euer Unterbewusstsein nimmt den ganzen Schrott ungefiltert auf! Dagegen könnt Ihr Euch nicht wehren !!
    Denkt mal drüber nach!

  11. Eckart sagt:

    Ein anregender Artikel.Zum Glück ist die persönliche Zeitzuwendung (noch) freiwillig. Extrapoliert man nun aber die historische Entwicklung solcher Events, komme ich mit leisem Schaudern zu der Vision, dass man uns eines Tages zum zwangsweisen Konsum verpflichtet und absolute Huldigung unserer Beglücker abverlangt.

    Ich betreibe Sport als Wohlfühlangelegenheit, ohne jedes olympische Sposering, und ich fühle mich restlos wohl dabei.

    Olympia is nice to have – mehr aber auch nicht.

  12. Schwarzblut sagt:

    Allein das sollte Beweis genug sein, das kein atomarer, chemischer, biologische roder sosntiger “ Terroranschlag “ auf der Olympiade London 2012 stattfinden wird und alles mal wieder Panikmache ist…

    Die ganze Olympiade ist schlicht ein einziger Terroranschlag auf den Geldbeutel!…Hat doch absolut nichts meh rmit dem ursprünglichen Sportsgeist zu tun. Da mein PC seit Moanten nicht mehr über eine TV Karte verfügt und ich mir sonst kein TV Gerät mein eigen nenne, ists mir eigendlich egal, gucken tue/kann ich es eh nicht 😉

  13. Pappnase sagt:

    Tja cheffe, fehlen tun eigentlich nur noch die kommenden Dopingskandale, damit die Leute auch wissen für was für einen Zinnober sie dort ihr Geld ausgeben.
    Weltrekorde ala carte mit „spritzigem“ Beigeschmack.
    Früher waren es Zahnpastatuben, mal sehen was jetzt herhalten muß.

  14. Easy sagt:

    Das nenn ich dann mal ausgepägte Form von Schwachsinn…

    Als Besucher dieser Veranstaltung darf man dann keinerlei Bilder oder Filme vom Geschehen machen,hmmm…das macht mich etwas stutzig, denn dann hat ja keiner BEWEISbilder oder BEWEISfilmchen das er dort war, sondern nur ein lausiges Ticket…
    Das heist wohl, alles was wir zu sehen bekommen läuft über die kontrollierten Sender.
    Gesetz dem Fall es passiert wirklich was, dann bekommt man nur gefilterte Aufnahmen und keine Augenzeugenaufnahmen. Zur Vertuschung wäre es ja ganz pracktisch.
    Ach was rede ich, es ist bestimmt alles ganz harmlos und dient wirklich dem Schutz der schutzbedürftigen armen Sponsoren. 😉

  15. nova sagt:

    Während der Olympischen Spiele, wird ein Trent besonders erkennbar:
    Die Eroberung des öffentlichen Raumes durch Konzerne.
    Btw. ich habe seit Jahren keine TV mehr. Neulich war ich bei Bekannten und während meines Besuchs lief der „Göbbels“. Die immerwährende, penetrante Werbung hat mich echt schockiert!
    Es hat mir wirklich körperlich zugesetzt. Nö, ich bin das nicht mehr gewöhnt.

  16. Felix sagt:

    10 Konzerne kontrollieren und produzieren die meisten konventionellen Produkte. Mehr bio kaufen!
    http://1.bp.blogspot.com/-eNWuIA4fip8/T5pq9gFSFOI/AAAAAAAAJVA/YZE5BJkJ6KQ/s1600/KonzernNetzwerk.png

  17. Babs sagt:

    Sind auch mit die besten Filme Jens. Am besten noch Hetty von Navi CIS LA. 😉 *biggrins

  18. Babs sagt:

    Wie bekloppt Konzerne und Banken sein können zeigt auch das Beispiel von Michaela Schäfer (egal was man von ihrem Beruf hält). Die Dt. Bank hat ihr alle Kontoverbindungen gekündigt, nicht etwa, weil sie in den Miesen ist, sondern weil sie einen schlechten Ruf mit ihrem Beruf hat.

    Wie der „Berliner Kurier“ berichtet, bekam Schäfers Manager Ramon Wagner, der die Geschäftskonten des Models bei der Deutschen Bank verwaltet, vom Leiter seiner Filiale folgende Antwort auf die Frage nach dem Warum: „Der Name Micaela Schäfer ist negativ behaftet. Damit möchte die Deutsche Bank nicht in Verbindung gebracht werden. Wir suchen uns aus, mit wem wir Geschäfte machen.“ Quelle: http://unterhaltung.t-online.de/deutsche-bank-kuendigt-konten-von-micaela-schaefer/id_55962110/index?news

    Bekloppter geht’s nimmer oder?

  19. Frank H. sagt:

    Totale korrekte stringente Verhaltensweise.^^ Schön!

  20. Antifeminist sagt:

    zu geil das Ganze. Da braucht man echt keine Satire als Film sehen, einfach mal sich mit der heutigen Situation einlesen und schon wird beste Satire präsentiert.
    ich habe eh kein Fernsehen und die Olymp. Spiele fand ich schon immer langweilig. NHL, NFL, bisschen Fussball, das ist eh die bessere Unterhaltung.

  21. Frank H. sagt:

    Nun, so lange das nicht wieder wie in Los Angelos als Alienshow endet http://www.youtube.com/watch?v=229R059k8sw

  22. Frank H. sagt:

    Wo TV da Kommerz, wo Milliarden Verbraucher da Sponsoring. Wo Konzerne wildern, da die Fleischtöpfe gefüllt sind.

  23. Frank H. sagt:

    hmmmm, die VT antiterrorszene is auch schon aktiv….
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=E5RULhupn-g#

    ist das in der ukraine schon: ein bisserl vorwärmen….

  24. Frank H. sagt:

    Vielleicht sollte man es machen wie diese Mädels und ein Kerl
    http://www.youtube.com/watch?v=X8rjfcTX1r4&feature=related

  25. Bad PolyTiger sagt:

    Ja, dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

  26. Ocknejechn sagt:

    Hallo Jens,

    nachdem ich schon einige Jahre Deine Seite lese musste ich mich jetzt doch mal anmelden.

    Also zum Boykott: ich bin dabei!
    Diese teilweise überbezahlten Profisportler sind mir ein Greuel. Natürlich weiß ich, dass sie davon leben müssen ud nicht alle Sportarten so gut verdienen wie F1, Fußball oder Tennis.

    Anstatt Sport zu schauen, mache ich lieber selber welchen. Ohne Einnahmen und in meiner wertvollen Freizeit. Das ist gut für den Körper, die Seele und den Geist…!

    Vielen Dank für diesen Artikel und für Deine Arbeit insgesamt!!! 🙂

    Wir brauchen mehr solche Journalisten und Aktivisten, damit sich was dreht.

    Liebe Grüße an dich und die anderen Teilnehmer des Bloggs!

  27. WsdV-Blog sagt:

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass es um mehr, als nur Werbung geht. Es geht um Politik. Hier wird der breiten Masse etwas suggeriert und eingebläut. Am Ende werden sie sich an Einschränkungen gewöhnen und es bereitwilliger hinnehmen.

    Auch die EM in der Ukraine wird nun genutzt um sich in ein souveränes Land, politisch einzumischen.

    Sport als Türöffner für die Politik? Als Druckmittel?

  28. Mr Mindcontrol sagt:

    Also, das mit dem Photografier und Filmverbot ist nun wirklich nicht neu bei solchen Veranstaltungen. Das sind deren Bildrechte. Die anderen Sachen sind kras, wenn ich z.B. mit einen T-Shirt mit Intel-Inside dort auftauche darf ich ganz legal verhaftet werden und in U-Haft gesetzt werden.
    Auch nicht schlecht: FIFA verbot privater Organisation das Filmen und zeigen von Fussball-Spielen unterer Ligen und bekam vor Gericht Recht:

    http://www.n-tv.de/sport/fussball/Hartplatzhelden-vor-Gericht-article1797906.html

    OK, der BundesgErichtshof hat dann den „Hartplaptzhelden“ doch noch recht gegeben, aber dass alle Instanzen darunter das anders sahen ist schon heftig!

  29. Irmonen sagt:

    nicht die Konzerne sind schuld, das alte Lied, der Feind ist außen – NEIN – wir die Zuschauer (naja hoffentlich nicht die Inforieger, ich habe eh keine Volksverdummungskiste)sind die schuldigen. Einfach nicht mitmachen, nicht hinschauen, nicht hingehen, nicht hinhören – der Olympiaspuck wäre sofort zu Ende.

    Stell dir vor es ist Olympia und keiner geht hin.

  30. Alienator sagt:

    Boykottieren wo es nur geht. Olympia, Medien, Konzerne usw. usf.
    Mir wird regelmäßig schlecht wenn ich sehe mit welcher hirnlosen, aber ja achso wichtigen Scheisse zugemüllt werden. Der größte Rotz der mir entgegenspringt ist das hier: http://www.stylebook.de/Katjas-Kladde-33942.html
    Bin ja immer mal auch auf den Springer Seiten unterwegs um mal die neueste Propaganda so mit den Alternativseiten zu vergleichen und wollt dann auchmal wissen was für ne Verdummungsseite das wohl wieder ist.
    Is immer schön als Werbebanner auf der BLßD-Zeitungsseite.
    Hach ja alles heile Welt auf dieser Seite, immer die ach so tollen Stars über deren Leben wir uns informieren müssen damit wir bloß nicht nachdenken müssen.
    Könnt nur noch kotzen.
    Und die Leser von so einer Grütze denken dann auch noch sie wüssten was wirklich abgeht. Echt ein Witz.

  31. Frank H. sagt:

    Herzlich willkommen bei den 1. terroristischen Spielen der Neuzeit in London 2012.
    Britische Jagdflugzeuge proben den Ernstfall eines Anschlags.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article106243047/Kampfjets-proben-fuer-Olympia-den-Ernstfall.html

  32. Yadahaddu Iriwadschi sagt:

    Sollen die dann das Stadion angreifen und zum Absturtz bringen wenn die Amateurterrorristen versagen. 😉

  33. FilePapst sagt:

    Also bei mir ist die Mattscheibe nur an wenn eine gute Doku oder die 20 Uhr-News auf dem Zweiten laufen.
    Gute Filme laufen ja eh nur noch des Nachts (da bleibt nichts Anderes übrig als diese aufzunehmen), ansonsten kann man ja Tags über die Röhre garnicht mehr einschalten ohne Kopfweh zu bekommen. Armes Deutschland :s

  34. FilePapst sagt:

    Die Leute sind schon so lange mit dem Schund überschüttet worden, das sie eigentlich nichts anderes mehr sehen wollen
    und wenn man mal eine schöne Doku am laufen hat kommt dann so ein Spruch „Was für einen langweiligen Kram kuckst denn du da“ an Kopp geknallt. Armes Deutschland :s

  35. FilePapst sagt:

    Also völlig auf TV verzichten möchte ich nun wirklich nicht. Ab und zu laufen wirklich tolle Filme oder Diskusionen in der Glotze wie letztens wo es um ACTA und die zunehmende Zensierung des Internet ging.

  36. FilePapst sagt:

    Bei solchen ßbertragungen ist es zur Regel geworden diese zeitverzögert auszustrahlen wie z.B. der Superbowl in den USA

  37. FilePapst sagt:

    Hier mal ein Artikel zum Boykott der EM. Jetzt lassen die Politiker die Katze aus dem Sack und drohen mit Wirtschaftssanktionen. Es geht wie immer um den Profit

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106259227/Ukraine-droht-Deutschland-mit-wirtschaftlichen-Folgen.html

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