Gastartikel: Jetzt auch in Stuttgart – Die Agenda 21 rollt!

leserbrief

Aus den Nachrichten zur Oberbürgermeisterwahl 2012 in Stuttgart, habe ich mir den folgenden Artikel aus der „tagesschau“ herausgefischt, um an diesem den ganz „normalen“ politischen Wahnsinn unserer Gesellschaft darzustellen.


Zunächst zum Artikel:
„Strategiedebatte nach OB-Wahl in Stuttgart
Geißler kritisiert „antiquierte“ CDU-Positionen

Nach der verlorenen Oberbürgermeister-Wahl in Stuttgart ist in der CDU ein Streit über eine Modernisierung der Partei ausgebrochen. Der frühere Generalsekretär Heiner Geißler forderte eine grundlegende Erneuerung der Partei auf die Linie der Vorsitzenden Angela Merkel. Ihr Kurs, die CDU als eine „moderne Volkspartei zu präsentieren, ist absolut richtig“, sagte Geißler den „Ruhr Nachrichten“. Es gebe noch immer „zu viele konservativ-neoliberale Kräfte, die altmodischen Positionen nachhängen“.

Geißler sagte weiter: „Mit einem antiquierten Familien- und Frauenbild, ständiger Kritik an der Energiewende und der europäischen politischen Einigung und einer marktradikalen Wirtschaftspolitik kann eine Volkspartei nicht erfolgreich sein.“ Der Widerstand gegen Frauenquote und Mindestlohn müsse endlich beendet werden.

„Kita statt Betreuungsgeld“
Auch der Stuttgarter CDU-Fraktionschef Peter Hauk bemängelte, die Partei werde „zu stark mit einem konservativen Profil verbunden“. Um Wähler in Großstädten wieder besser zu erreichen, müsse die Union viel mehr auf den gesellschaftlichen Wandel eingehen. Die CDU müsse „endlich die Wandlung zur Volkspartei des 21. Jahrhunderts vollziehen“, sagte Hauk der Nachrichtenagentur dpa, und auch „den immer zahlreicheren Wechselwählern – vor allem in den Großstädten – ein attraktives Angebot machen“.

Grüne wollen neues Bürgertum vertreten
Die Grünen sehen sich indes als neue Repräsentanten eines „aufgeklärten Bürgertums in den Städten“. Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, die sich derzeit um das Amt der Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl bewirbt, sagte, dieser städtischen Klientel seien Bürgerrechte wichtig – und sie wollten „mitreden und mitbestimmen“. „Uns wählen inzwischen auch enttäuschte CDU-Wähler, die glaubwürdige und werteorientierte Politik wünschen“, so Göring-Eckardt gegenüber der „Rheinischen Post“.

Die Grünen-Chefin Roth sagte, Zitat aus dem Artikelvideo:
„Wir sind eine moderne Großstadt-Partei. Die CDU hat eindeutig daran den Anschluss verloren. Sie hat den Anschluss verloren an eine Realität, einer multikulturellen, multireligiösen Stadtgesellschaft.““

Quellen:
Direkt zum Artikelvideo
Direkt zum tagesschau-Artikel

AE-35 und ihre Gedanken dazu:
Die Verantwortlichen des politischen Volkstheaters machen das wirklich geschickt. Sie stellen sich aktuell als die Getriebenen eines Bevölkerungswandels dar, den sie selbst bereits vor langer Zeit im Auftrage der Eliten in die Wege geleitet hatten. Nur soll das keiner merken. Und es ist ohnehin viel besser, wenn der Bürger im Glauben gelassen wird, dass er selbst diesen Wandel wünscht.

Leider hat der Bürger, wie so oft in der Geschichte, nicht den blassesten Schimmer davon, dass er einmal mehr von seinen Hirten nur deshalb auf die nächste „Weide“ getrieben wurde, um sich dort für die nächsten ihn selbst betreffenden Schlachtungen, noch etwas Fett anzufressen.

Und wie immer, wenn etwas scheinbar Intelligentes, im angeblichen Sinne des Bürgers, verbreitet werden soll, zieht man das Jesuiten-Cleverle Heiner Geißler aus dem Mottenkiste. Der angebliche „Sozialrebell“, der in seiner Freizeit immer zur Entmachtung der Eliten aufruft, stellt sich, wenn’s drauf ankommt, wie immer absolut selbstverständlich an die Seite der Kanzlerin bzw. den jeweils relevanten CDU-Vorderen, indem er ihre Politik als zukunftsweisend bezeichnet.

Nur, welche Politik ist das denn, die er hier als vorbildlich empfiehlt?

Die Einführung der Frauenquote ganz im Schick der Gender- und Feminismus-Agenda. Alles arbeitsfähige Menschenmaterial ab an die Werkbank. Alle Kinder, kaum, dass sie geboren wurden, rein in die staatlich oder privatwirtschaftlich geprägten Indoktrinierungsanstalten. Endgültige Akzeptanz des Multikultiwahns zur Einführung der Menschenmassen-Monokultur. Die dazu dienen soll, den global agierenden Großmenschbesitzern als gefügig knetbare Masse zu dienen.

„Es kann nicht angehen, dass wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt.“
Dr. Manfred Uhlitz, Staatsrechtler und früherer Berliner Staatssekretär

Geißler bejaht damit die Umstrukturierung des Volks zu einer den Eliten stets günstig dienstbaren gleichförmig strukturierten Masse, denn er folgt schließlich willig dem Ansinnen der Kanzlerin. Und die fordert oder fördert die Leiharbeit und die schrittweise Einführung (damit es niemand merkt, so wie einst keiner die schleichend betriebene Multikulturalisierung bemerken sollte!) des Mindestlohnes für alle bei gleichzeitigem Abbau des sozialen Netzes.

„Wer nicht arbeitet, soll auch nichts Essen.“
Franz Müntefering, deutscher SPD-Politiker (andere Partei, gleiche Ziele!)

Doch damit nicht genug, nehme ich zumindest die Umstrukturierung des Gesundheitswesens hin zu einer pharma- und gerätekompatiblen Medizin zur Kenntnis, die den Einzelnen mehr und mehr als eine zu reparierende Maschine betrachtet. Diese biologische Maschine (einst Mensch) wird jeweils nach der vorherrschenden wirtschaftlichen Mode, oder, der von ihrem Alter abhängigen Einstufung, bezüglich ihres Gebrauchswertes mehr oder weniger gut versorgt.

Auch unterstützt Geißler damit den Umbau der Bundeswehr hin zu einer Privatarmee, die künftig dazu dienen wird überall auf der Welt und auch im eigenen Land, die Interessen der globalen Elite gegen die Völker durchzusetzen. Er segnet somit auch die weitgehend erfolgte und noch immer fortgesetzte Privatisierung des Volkseigentums und der damit einhergehenden Verschmelzung der Wirtschaft mit der Regierung (Korporatismus = Faschismus) ab.

Dazu gesellt sich die Akzeptanz des Umbaus Europas zu einer diktatorischen Technokratie im Interesse der Hochfinanz als Konkurrenzmodell zu China. Hinzu kommt die Umsetzung des Klimaschutz-Diktats zu Gunsten der Industrie und der dahinter die Fäden ziehenden Geldhäuser.

„Krieg, Handel und Piraterie, Dreieinig sind sie, nicht zu trennen.“
Johann Wolfgang von Goethe, zitiert aus „Faust II“

Apropos „Geldhäuser“, natürlich bejaht der Jesuitenprediger Geißler damit auch die willfährige Politik der Angela Merkel in Richtung der Hochfinanz auf Kosten des Volkes. Was dieses aber erst noch zu spüren bekommen wird.

Das bei alledem die Transatlantiker, Bilderberger, Elitenkinder, Kulturen- und Religionsszwangsvereiniger aus den Reihen der „Grünen“ ihre Überleitungsdienste zur Transformation des Volks hin zu einer kunterbunt scheinenden, aber letztlich doch einfarbig grau endenden Dienstleistungssklavengesellschaft anbieten, muss den geübten Beobachter dabei nun wirklich nicht mehr wundern. Die „Grünen“ dienen dazu, das Alle-Macht-in-eine-Hand-Projekt der Eliten voranzutreiben, indem sie den Massen eine scheinbare konträre lebendige Demokratie vorspielen, in der es tatsächlich so etwas wie Alternativen gäbe.

„Es kommt nicht so sehr darauf an, dass die Demokratie nach ihrer ursprünglichen Idee funktioniert, sondern dass sie von der Bevölkerung als funktionierend empfunden wird.“
Rudolf Augstein, Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“

Ja wirklich, die Politik ist dem Volke immer ein paar Jahre voraus. Aber, wenn die Konsequenzen sichtbar werden, dann wird sich die zu diesem Zeitpunkt agierende Politikerkaste garantiert wieder als die vom Volk Getriebene präsentieren und unschuldig aber handlungsbereit aus der immer gleichen langweiligen Wäsche schauen.

Und das Volk wird sich wie immer den Ruf nach Reformen, die in Wahrheit gegen es selbst gerichtet sind, brav von der Politik ins eigene Maul legen lassen.

AE-35

PS: Es widert mich zunehmend an als aufgeklärter Mensch unter Abermillionen von Systemmarionetten leben zu müssen.

„Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen dessen unausweichlicher Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang.“
Carl Jacob Burckhardt (1891-1974), Schweizer Diplomat, Essayist und Historiker


51 Responses to Gastartikel: Jetzt auch in Stuttgart – Die Agenda 21 rollt!

  1. Irmonen sagt:

    ….da kam mir der Virus der meinen Computer abstürzen lies gerade recht – Pause, eine laaange Pause , von all den elenden Nachrichten. Man glaubt es kaum, die Welt sieht gleich ganz anders aus, wenn man nicht online ist!!!!

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