Wesley Snipes: Vorzeitig aus der Haft entlassen

snipes

Wesley Snipes wurde frühzeitig aus der Haft entlassen. Er war 2008 wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er sich von Eddie Ray Kahn davon überzeugen lassen hatte, dass es kein gültiges Gesetz gibt, welches ihn zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Kahn ist Gründer der Gruppe „American Rights Litigators“ und wird selber noch bis 2026 in Haft bleiben müssen. Die Gruppe kämpft gegen die IRS und weigert sich, Einkommensteuern abzuführen. Wesley Snipes ist der prominenteste Anhänger dieser Theorie, welcher dafür im Gefängnis landete.


Die meisten werden Snipes als den Actionhelden aus Blade oder The Marksman kennen. Dass es in den vergangenen zwei Jahren so ruhig um ihn geworden ist, lag an seinem Haftaufenthalt in Pennsylvania. Immer wieder war zu lesen, dass er von 1999 bis 2004 keine Steuererklärung abgegeben habe und den Staat so um mehr als 20 Millionen Dollar betrogen hat. Tatsächlich war Snipes inspiriert durch Eddie Ray Kahn, dessen Bewegung die Internal Revenue Service (IRS) bekämpft und angibt, dass es kein gültiges Gesetz gibt, welches einen Bürger zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

Wie so oft jedoch bleibt am Ende eine Weisheit, Recht haben, bedeutet nicht recht bekommen. Bei Snipes war das Gericht unnachgiebig und auch die Berufung verlor er. Er wurde zu drei Jahren verurteilt und musste im November 2010 seine Haft antreten. Es war klar, dass man ihn damit nicht durchkommen lassen würde, seine Prominenz hätte in den USA für eine Welle an Steuerverweigerern gesorgt.

Nach unserer Einschätzung scheint es tatsächlich richtig zu sein, dass die US-Gesetzgebung nicht berechtigt ist, die Bürger zur Zahlung einer Einkommenssteuer zu verpflichten. Eines jedoch ist relativ sicher, die IRS wird in jedem Fall kassieren und wer sich weigert, kann 10 mal Recht haben, das hat bereits etliche andere Existenzen zerstört.

Der mittlerweile 50-jährige Snipes soll noch bis Juli diesen Jahres unter Hausarrest stehen, dieser wird mit einer Fußfessel überwacht. Bleibt ihm nur zu wünschen, dass er noch einige Engagements bekommt, um die Rechnung bei der IRS zu bezahlen, noch einmal weigern dürfte er sich kaum.

Carpe diem

Artikel von IKN zur Verurteilung – Wesley Snipes: Drei Jahre Gefängnis wegen Verschwörungstheorie

Quelle z.B. http://www.20min.ch/people/international/story/Wesley-Snipes-ist-vorzeitig-wieder-auf-freiem-Fuss-15430144


34 Responses to Wesley Snipes: Vorzeitig aus der Haft entlassen

  1. Habnix sagt:

    In dem Beitrag muss man allerdings erwähnen geht es um das Recht nicht aber um die Moral.Das ist keine Kritik an dem Beitrag.Wenn jemand mit seiner Kunst ein leichtes hat viel Geld zu verdienen, dann hat er oder sollte er aber auch Moral besitzen.Denn nix kommt von nix. Schlislich hat es die Gesellschaft in der Er aufgewachsen ist ihm ermöglicht mit seiner Kunst viel Geld zu verdienen.Um der Umverteilung ein Ende zu bereiten sollte man so was nicht mit Kauf seiner Kunst oder Sportveranstaltungen oder sonstiges vermeiden.

  2. Jens Blecker sagt:

    Also ich kann jetzt auf Anhieb nicht sagen wie er sich sozial engagiert, aber wenn er lieber spendet o.Ä. finde ich das nicht schlecht. Was die Moral angeht, gebe ich dir bedingt recht, aber bei dem Artikel geht es ja eher um etwas anderes.

  3. EuroTanic sagt:

    „Gib dem Kaiser, was des Kaiser ist.“ sagt ein schönes Sprichwort. Das Geld, das wir benutzen gehört uns nicht. Erst wenn wir ein freies Geld benutzen werden wir frei sein.
    Allerdings ist der Wiederstand vom Snipes verständlich, ähnlich der von Gandhi? Er ist auch „freiwillig“, aus Überzeugung ins Gefängnis gegangen. Um ein Sysmbol abzugeben. Aber der Unterschied ist, dass im Gegenzug zu Gandhi nicht Millionen Americaner „aufgestanden“ sind, um keine Steuern mehr zu zahlen. Erst wenn daraus eine Bewegung wird (keine Welle), wird der nicht legitime Staat einbrechen. Wie lange das bei Gandhi gedauer hat, und welche Opfer dazu notwendig waren wissen wir aus der Geschichte.

  4. rumblepad sagt:

    @Jens
    Spenden? Wer und wieviel? Und wer nicht, und warum?
    Ne,ne, mit freiwilligkeit kommt man nicht weit.
    Wie war das mit den freiwilligen Codexregeln für Manager und Banken. Alles nur Show fürs Volk. Freiwilligkeit gibts nicht beim Autofahrer und normalen Steuerzahler…
    @Euro..
    Snipes mit Ghandi vergleichen? Ghandi hat sich für Freiheit eingesetzt, Snipes für seinen Geldbeutel.
    Nix zahlen wollen, aber:
    In einem Rechtsstaat leben wollen,
    Beschützt werden wollen,
    das Land muss ja auch verteidigt werden, ist nun mal so, auch wenn die Amis übertreiben, usw.
    Das KOSTET nun mal.
    Gemeinschaftsausgaben sind nun mal da und nötig, deshalb muss auch die Gemeinschaft, sprich alle je nach möglichkeit dafür zahlen.
    Ob der Staat seriös damit umgeht ist eine andere Frage, und vielleicht ist das der Grund von Snipes verweigerung.
    Nix an den Staat zahlen zu wollen weil man der Meinung ist man hätte das recht dazu ist zudem sehr naiv.

  5. tugrisu sagt:

    Auch Deutschland hat kein gültiges Einkommensteurgesetz:

    Im Reichsgesetzblatt 1934 unter Nr. 119 ist das von der Reichsregierung am 16.10.1934 beschlossene und verkündete Einkommensteuergesetz mit der Unterschrift Adolf Hitlers auf Seite 1018 veröffentlicht worden.
    Der Reichsminister der Finanzen durch seinen Vertreter Reinhardt hat unter dem Datum vom 27.02.1939 die Neufassung des Einkommensteuergesetzes bekannt gemacht.

    Das französische Tribunal Général de la Zone Francaise d’Occupation mit Sitz in Rastatt bei Baden-Baden als damals oberstes Gericht für alle Zivilsachen in Baden, hat in seinem Urteil vom 6. Januar 1947 verbindlich festgestellt, dass zu Unrecht behauptet wird:
    »… daß die Hitlerregierung bis zum 14. Juli 1933 verfassungsgemäß war, daß im Gegenteil feststeht, daß die Wahl zum Reichstag vom 05. März 1933 unter Umständen zustande gekommen ist, die eine offenkundige, von der Regierung begangene Gesetzeswidrigkeit und Gewaltanwendung darstellen, daß das sog. Ermächtigungsgesetz vom 23. März 1933 entgegen der Behauptung, daß es der Verfassung entspreche, in Wirklichkeit von einem Parlament erlassen worden ist, daß infolge Ausschlusses von 82 ordnungsgemäß gewählten Abgeordneten eine gesetzwidrige Zusammensetzung hatte und daß es durch die Vereinigung aller Vollmachten in der Hand von Hitler alle wesentlichen Voraussetzungen einer ordnungsmäßigen und normalen Rechtsgrundsätzen entsprechenden Regierung verletzt.«
    sowie,
    »daß die Regierung Hitlers weder vor noch nach dem 21. März sich auf ein Vertrauensvotum eines ordnungsgemäß zusammengesetzten Parlaments gestützt hat, ein Erfordernis, daß von der damals geltenden Verfassung vom 11. August 1919 aufgestellt war, …«
    Wenn demnach die Hitlerregierung weder vor noch nach dem 21. März 1933 parlamentarisch legitimiert war, so gilt diese Tatsache ebenfalls für alle ihre Handlungen wie den Erlass von Gesetzen, Verordnungen etc. pp.
    In der Folge sind demnach spätestens seit dem Urteil von Rastatt alle Gesetze der Hitlerregierung bindend für alle deutschen Gerichte und Verwaltungsinstanzen als nichtig zu betrachten – dies gilt insbesondere für alle dem entgegen heute noch angewendeten nationalsozialistischen Gesetze, Verordnungen, etc. pp.

    Gemäß Art. 139 GG werden die zur »Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus« erlassenen Rechtsvorschriften von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt. Diese Regelung betrifft auch die o.a. für allgemeingültig erklärte Tillessen/Erberger – Entscheidung des Tribunal Général vom 06.01.1947, die von allen bundesdeutschen Gerichten, Behörden und dem Gesetzgeber zu beachten ist, denn:
    Da alle bundesdeutschen Gerichte gemäß Art. 20 Abs. 3 GG nicht nur an die Gesetze, sondern auch an das Recht gebunden sind, haben sie jeweils zu prüfen, ob die anzuwendenden Gesetze mit den unverletzlichen Grundrechten, den grundrechtsgleichen Rechten und den zwingenden Gültigkeitsvorschriften des Bonner Grundgesetzes übereinstimmen.
    Quelle:
    journal officiel du commandement de chef français en allemagne 1947, Ausgabe 61, Seite 605 ff
    Deutsche Nationalbibliothek (Seite 636)

    Einfach mal das Ausfertigungsdatum des EStG anschauen: 16.10.1934
    http://www.gesetze-im-internet.de/estg/BJNR010050934.html

  6. rumblepad sagt:

    Manche gucken ja gern zu Schauspielern, VIPs,auf.
    Deshalb schreib ich das mal jetzt so krass.
    Sänger und Tänzer, Geld verdient weil er in ein paar guten Filmen dabei war, und nicht einsehen wollen dass es besser ist als Fusgänger nicht auf sein Recht(?) zu bestehen wenn das Auto (Staat) nun mal nicht anhalten will.
    Einfach nur dumm.

  7. rumblepad sagt:

    @tugrisu
    Dass Deutschland kein gültiges Einkommenssteuergesetz hat würde ich gerne von mehreren Steuerexperten hören.
    Von Rechtswissenschaftlern. Und nicht von irgendwelchen Internetstöberern welche uralte Vorschriften, und auch nur die passenden, hervorzaubern.

  8. Manitou sagt:

    Er (Snipes) war ja auch mutig als er die Mahnungen der IRS ignorierte und spätestens nachdem dann die vorladung zu Gericht kam, wusste er jetzt gehts um die Wurst. Er hat ja immerhin geschafft das die Gruppe ALR und die Praxis der IRS ins Blickfeld der Öffentlichkeit kam, daß sogar die Krauts in Germany darüber reden. 😀

    Vieleicht sollte er sich im Juli einfach eine residenz in den Cayman’s anschaffen und dem Militärisch Industriellen Komplex seiner Heimat den Rücken kehren.

  9. tugrisu sagt:

    Natürlich wird das kein „Experte“ zugeben, denn dazu müsste man ja das Grundgesetz als höchste Rechtsnorm anerkennen. Das dem nicht so ist, und insbesondere das Grundgesetz dauernd gebeugt wird, auch vom Verfassungsgericht selbst, sieht man ja gerade an den Urteilen zum ESM, an den Urteilen und Gesetzen zur Wahl der Abgeordneten zum Bundestag, um nur einige Beispiele zu nennen. Und es sind auch keine „Experten“ zum lesen und verstehen des Grundgesetzes notwendig, denn da kann man nix hinein- oder umdeuten. Normal ist ein Gesetz,, welches gegen die Verfassung verstößt, null und nichtig. 2 mal hat das BvG das Bundeswahlgesetz moniert. Damit ist der Bundestag nicht gemäß Verfassung besetzt und in einem Rechtsstaat hätte der dann aufgelöst werden müssen und Neuwalen nach einem verfassungsgemäßen Gesetz abgehalten werden müssen. Gewiss, die weiteren Konsequenzen daraus sind ungehäuerlich!
    Und das sich die Regierung zusammen mit ihren überall installierten Opportunisten nix aus Recht und Gesetz macht, sieht man ja daran, daß immer noch kein verfassungsgemäßes Wahlgesetz vorliegt, obwohl ja im Herbst Wahlen sind! Im Prinzip nicht besser als die Nazis und andere Diktaturen!

  10. rumblepad sagt:

    Der Erfolg friedlichen Protestes liegt am wenigsten bei den Protestführern wie Ghandi, sondern daran dass die Zeit reif für Veränderungen war und die Massen dies unterstützten. „Wenn ihr mich erschiesst, stehen morgen Millionen andere Inder hier. Das haben die paar Engländer eingesehen.
    Aber Snipes? Die Vorladung kommt, es wird ernst und der Mann bleibt dumm.

  11. rumblepad sagt:

    Der kommt doch nur frei weil er klein begegeben hat.
    Wenn er korrekt gezahlt hätte, wäre ihm doch genug geblieben. Habgier nennt man sowas.

  12. trulli sagt:

    @rumblepad Du hat nix verstanden was Jens mit dem Beitrag damit sagen will!

  13. Alles wird Gut sagt:

    Schön und Gut nur womit und bei wem hat dieser Herr denn sein Geld verdient……………Im Zionistenwood der Welt größten Gehirnwaschanlage!!

    Deshalb verstehe ich um so weniger, das Du, Jens, Zeit opferst um über so einen zu schreiben (Ja ich weiß es ging Dir um das Steuerrecht etc.) aber da gäbe es bestimmt bessere Beispiele als so einem Mitspieler im Gehirnwaschverein auch noch eine Plattform zu bieten!

  14. Jens Blecker sagt:

    Falsch, es ging mir darum, dass zum Beispiel die „Geltungsbereich des Grundgesetzes“ und BRD-GmbH Anhänger mal die Augen aufmachen.

  15. Gutmensch sagt:

    Also ich denke das ist ein sehr kompliziertes Thema.
    Das System ist korrupt und die Steuern werden vermutlich größtenteils nicht gerade zum Wohle der Menschheit eingesetzt. Weder hier noch in den USA.
    Andererseits sollte man jedoch Abwägen, ob man sich nicht auf andere weise effektiver gegen das System auflehnen kann, denn wenn man am Ende wegen Steuerhinterziehung im Knast sitzt, dann nützt das sicherlich niemandem.
    Auch haben Steuerhinterzieher kein besonders hohes Ansehen in der Gesellschaft und am ende heißt es dann: „Schaut euch diese Verschwörungstheoretiker an. Die wollen doch nur keine Steuern bezahlen. Aber wir ehrlichen Arbeiter…“
    Wenn man das Gesamtbild betrachtet, dann ist Steuerverweigerung im Kleinen Maßstab eher kontraproduktiv und schadet dem eigenen ansehen, sodass man von niemandem mehr ernstgenommen wird.
    Das Zementiert dann nur das Bild von den Verschwörungstypen, die mit einem Hut aus Alufolie in ihrem Weltuntergangsbunker auf einem Stapel Konservendosen sitzen.

  16. Nver2Much sagt:

    Entschuldigt wenn ich mich da mal einmische.

    Jens schreibt einen Bericht über jemand der es überdrüssig war Einkommen Steuer zu bezahlen, was ja auch mit keinem Gesetz vereinbar ist. Da ist es doch egal wer derjenige ist. Wäre es jetzt ein Familienvater gewesen, der wegen 15000 $ in den Knast kam, dann hätte doch jeder aufgeschrien, was für eine Sauerei.

    Und jetzt wo es ein Prominenter ist, der noch viel mehr zu verlieren hat wie ein Familien Vater und der dafür Jahre ins Kittchen gewandert ist, jetzt ist auf einmal der der Buhmann mitsamt dem Jens. Nur weil der ein paar Milliönchen mehr hat als Ihr?

    Ich meine damit Wesley Snipes.

    Solange wir den Neid noch auf unserer Stirn geschrieben haben, solange werden sie unsere äh Eure Guthaben von den Banken abziehen.

    Jens ich finde den Artikel sehr gut vor allem nach dem ich sehe was so eine Neiddebatte so alles bewirkt.

    Jetzt ist Luxemburg dran und bald die Raiff und Volksbanken und dann weiß jeder wie sich jemand fühlt wenn er etwas gegen die Ungerechtigkeit unternimmt, auch wenn er nicht Wesley Snipes heißt.

    Wobei ich glaube das es ein Künstlername ist.

    Macht Euch alle mal Gedanken wo Ihr steht. Und wenn Ihr das wisst, dann könnt Ihr hier weiter lamentieren.

    Denn ich habe das lamentieren satt!

  17. Nver2Much sagt:

    Unterschied zwischen lamentieren und beschweren.

    ich verhalte mich korrekt und hinterziehe keine Steuern, oder hole mir Geld von der Versicherung, das ich eigentlich gar nicht verdient habe und gönne jedem das was er hat, dann kann ich mich beschweren.

    ich wähle alle vier Jahre eine andere Farbe aus dem gleichen Topf und hinterziehe Steuern und hole mir Gelder von der Versicherung die ich eigentlich gar nicht verdient habe, obwohl sie mir „gesetzlich“ zur Verfügung stehen ud beschwere mich dann über jemand, der mehr aus dem Topf holt, dann ist es lamentieren.

    WOllt Ihr Euch beschweren, oder nur lamentieren?

  18. KPAX sagt:

    Solange jemand sein Geld legal verdient hat, geht es mich einen feuchten Kehricht an was er damit macht.
    Was man sollte oder muss kann kein dritter bestimmen.

  19. Habnix sagt:

    Oben hab ich noch geschrieben es geht nicht um die Moral es geht um das Recht.

    Also hat die Regierung ein Recht Steuern zu verlangen ? Nein!

    Und zwar aus sehr vielen Gründen hat jede Regierung auf der Welt ihr Recht auf Steuer verloren falls es sie jemals hatte.

    Im guten Glauben darauf das Regierungen für den Staat die Steuer im Sinn der Algemeinheit verwaltete und gerecht verteilt, hat sie uns, wenn wir in der Geschichte zurückblicken, mehrmals entäuscht und die Steuer zu missbräuchlichen Zwecken benutzt.

    Ja Regierungen sind es, die, die Menschheit in ihrer Existenz gefährden.Wer sonst hat von uns die Macht dazu bekommen als nur die Regierungen.Genau deswegen haben Regierungen kein Recht mehr auf Steuer.Wer würde seinem Henker freiwillig Geld geben damit er einen selbst erhängt?

  20. Gutmensch sagt:

    Du hast vollkommen recht! Kleinlicher Neid führt zu nichts. Das schadet bloß der gemeinsamen Sache.
    Worum es in dem Artikel ging, ist das jemand, der laut Verfassung im Recht ist, deshalb noch lange nicht erwarten kann, dass ihm dieses Recht auch zugestanden wird. Gerade wenn er den Eliten in die Quere kommt, hat er im Rechtssystem keine Chance, da dieses von den Eliten Korrumpiert ist.
    Die Steuerverweigerung mag rechtskonform sein aber hier kann man in diesem System nichts erreichen. Im Knast bleibt dir nicht einmal deine Stimme.
    Deshalb sollte man den Hebel dort ansetzen, wo man etwas bewirken kann, und zwar jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten.
    So einfach ist das!
    Punkt

  21. Nver2Much sagt:

    Es sind keine Eliten.
    Es sind keine Regierungen.
    Es sind keine Banker.

    Auf wen es ankommt das bist Du.

    Auf Dich kommt es an und sonst auf niemandem.

    Wenn Du deren Divide et Impera immer weiter spielst, dann werden sie uns damit in der Geißelhaft haben.

    Erst wenn Du Dich davon befreist, erst dann werden wir zwei eine andere Welt erleben.

  22. koalawaran sagt:

    womit er sein Geld verdient ist nebensächlich solange es legal verdient wurde. er geht aus Überzeugung in den knast weil er eier hat die du und ich und die meisten hier nicht haben. ob seine tat für ihn sinnvoll war oder nicht kann nur er entscheiden.
    ich mag ihn als schauspieler nicht aber ich respektiere seine tat.
    außerdem gings im artikel in erster linie darum, dass man nicht recht bekommt wenn es der Obrigkeit nicht paßt.

  23. koalawaran sagt:

    ich befürchte du hast schon faschistoide Gedanken im kopf. wenn ein schwarzer bei den zionisten Geld verdient, kann er ja kein guter sein, gelle?
    dann machts auch nichts wenn in den knast geht, geschieht ihm recht diesem habgierigen Dummkopf.

    ich hoffe schon auf eine neue gute welt aber typen wie du sollten in dieser welt keine Entscheidungsträger sein.

  24. fuggerinessen sagt:

    Lieber rumblepad,

    da ich gestern gerade die Autobiografie von Gandhi, die ich sehr empfehlen kann, fertiggelesen habe, möchte ich dir gerne antworten.

    Gandhi und Snipes sind insofern vergleichbar, als das sie beide die Legitimation des Staates in Frage stellen (siehe Salzmarsch von Gandhi, bzw. die Satyagraha in Kheda; Satyagraha in Südafrika gegen die Kopfsteuer für Inder).

    Interessant wäre jetzt die Motivation für Snipes Nichtzahlung. Geht es bei ihm um eine egoistische Handlung in dem Sinne „Ich behalte mehr, dann hab ich mehr.“, dann wäre das nicht im Sinne Gandhis, oder versucht er durch Nicht-Zusammenarbeit dem Unrechtsstaat USA gegenüber seine Menschenwürde zurückzuerlangen?

    Fragen über Fragen.

    Gandhis Maxime war übrigens die Wahrheit.

    Herzliche Grüße aus Essen

    FuggerinEssen

  25. steinmetz sagt:

    Ja,Ja,Ja
    Kritik am Staate steht Dir zu
    doch bedenk – der Staat bist Du
    wenns doch nur so einfach wäre
    Grundsätzlich ist das Prinzip einer Abgabe zum Wohle Aller ein zu befürwortender Akt der Menschlichkeit.
    Nur ist dieses System mittlerweile zu einem pervertierten Modell verkommen.Es gibt weder eine Steuergerechtigkeit noch ist die Verhältnissmässigkeit gegeben.
    Das Finanzamt ist mittlerweile zum Staubsauger des Turbokapitalismus geworden und zieht auch noch das letzte Mark aus den Knochen derjenigen die nicht instande sind ihre sauer erschuftete Schwarzkohle auf dunkle oder helle Südseeinseln zu verschiffen.(wat nen Satz)
    Der Staat (was ist eigentlich der Staat?) oder sagen wir mal diejenigen den dieses Steuergeld zur Verfügung steht, verballern,
    verplanen,veruntreuen,verteilen,verpulvern,investieren,dirigieren,steuern und lenken die Kohle im Sinne Aller.So die gängige Meinung.
    Die schwerr erschuftete Kohle wird verteilt auf Ämter,Behörden,soziale Einrichtungen,Kindergärten,Schulen,Schwimmbäder,Bibliotheken,Einrichtungen öffentlichen Rechtes,Krankenhäuser,Militär,Polizei,THW,Feuerwehr und noch mehr.Hinzu kommen denn noch Gehälter und Pensionen von Beamten und Parlamentarier der letzten 30 Jahre (Tendenz steigend).
    Für diejenigen Einrichtungen und Personen die ich vergessen haben sollte, bitte ich vielmals um Entschuldigung.
    Da wir ja alle wissen das z.B. eine Behörde über einen gewissen Etat verfügt,der von dem Vorjahresverbrauch abhängig ist,ist es logisch das die entsprechende Behörde mehr ausgeben muss damit im Folgejahr der Etat nicht kleiner ausfällt.Dies war gängige Praxis über mehrere Jahrzehnte.(Mittlerweile wird kräftig gekürzt).
    Wenn ich mir diesen Wahnsinnsmoloch betrachte den sich Deutschland die letzten Jahrzehnte geleistet hat und noch leistet,kommen bei mir ein paar Fragen auf.
    Wir alle haben von diesem System profitiert sei es im staatlichen Kindergarten,Schule,Universität,Berufsschule,Schlechtwettergeld,Arbeitslosenkohle u.s.w darauf möchte ich nochmal ohne Häme hinweisen.
    Niemand ist 1975 auf die Idee gekommen das der Moloch nicht bezahlbar ist,obwohl schon damals eine Staatsverschuldung von ca 35 Milliarden DM zur Debatte stand.
    In welche Taschen und dunkle Kanäle Milliarden an Steuergeldern verschwunden sind lässt sich wohl nie klären und bleibt wohl nur das Sahnehäubchen auf dem Schuldenberg.
    Insofern hat unser Land über 40 Jahre auf Pump gelebt in einem System der Abgabe und Steuer.
    Der Wohlstand auf Pump ist Flächendeckend gestiegen und der Wiederstand gegen das Finanzamt ist Flächendeckend stagniert.
    (stimmt das?)
    Also! Wann war der Punkt erreicht wo die Steuereinnahmen nicht mehr ausreichten diesen Staat zu finanzieren?
    Der Witz ist,es hat nie ausgereicht.
    Schon seit bestehen der Bundesrepublik mussten Schulden aufgenommen werden um allen gerecht zu werden.Das heisst im Klartext das System funktioniert nicht.Die Steuerabgaben der Bevölkerung werden nie ausreichen egal wie gerecht oder ungerecht
    um den Staat den wir alle gerne hätten zu finanzieren.
    Das eigentliche Verbrechen der „die da Oben“ ist nicht mal das Haltlose anhäufen von Schulden sondern das abenteuerliche Vorgaukeln eines Systems das nie Funktioniert hat.

    Nun Herr Snipes Sie sitzen also im Knast weil Sie keine Steuern zahlen wollen.Aus Gerechtigkeitsgründen?
    Vergessen Sie es,zahlen Sie die paar Kröten,geniessen Sie die Freiheit mit der Restkohle.Ihr amerikanisches Finanzsystem ist nichtmal in der Lage den Knast zu finanzieren in dem Sie einsitzen.Selbst wenn alle Hollywoodgrößen sofort ihre Steuern abführen, ist ihr Urlaub auf Staatskosten nicht zu finanzieren.

    Wir stecken bis zur Halskrause in der Scheisse und riechen sie nicht mal.
    Gruß Steinmetz

  26. R1D2 sagt:

    Hier was zu Ghandi abseits des Mainstreams. Es wird dir wohl nicht gefallen, korrigiert diese Kritik doch das verwässerte Bild von Ghandi, welches stets präsentiert wird. Aber es sind eben Fakten, die hier zusammengetragen werden:

    http://www.youtube.com/watch?list=PLDDC6BA193D10849F&v=VTJy4CuIQQs

  27. Schafkritiker sagt:

    Kann es sein, dass hier ein paar Leute etwas neidisch sind?

    Es ist doch egal wie jemand sein Geld verdient und wie viel es ist, so lange es legal und ohne Ausbeuterei verdient wurde. Worum es in dem Beitrag geht, ist doch um diesen staalichen Straßenraub. Da wird man geknastet, weil man sich nicht bestehlen lassen will. Das ist doch unglaublich krank und kann einen (immer wieder) nur empören. Und da fangen hier welche ne schäbige Neid-Debatte an. Ach solch ein Denken verhindert Freiheit.

  28. rumblepad sagt:

    Eine funktionierende Gemeinschaft braucht eine gemeinschaftliche Kasse in die alle je nach möglichkeit einzahlen um damit gemeinschaftsaufgaben bezahlen zu können. Ist nun mal so und hat auch nix mit Neid zu tun.
    Sich davor zu drücken erscheint mir schäbig gerade dann wenn man ja genug hat. Auch dies hat nix mit Neid zu tun. Dass der Staat kein Recht hat Steuern zu erheben leuchtet mir nicht ein, der Staat sind doch letztendlich wir. Oder sollten es jedenfalls sein. Die Vorteile eines Lebens in einem Rechtsstaat bedingt nun mal auch dass Steuern erhoben werden.
    Wie schon mal gesagt, die Kassenverwaltung gehört reformiert.

  29. tugrisu sagt:

    Genau, Rechtsstaat. Das setzt aber voraus, daß es gültige Gesetze gibt, die ornungsgemäß zustande gekommen sind. Ansonsten ist das kein Rechtsstaat, sondern eine Diktatur oder Tyrannei.

  30. illumis sagt:

    doch dem Steuerzahler den der kommt dafür auf,merkt ihr es nicht es ist das selbe alte spiel , ablengung ,meinungsmache und frustration, das echte leben ist auf der Strasse.
    just my 2 cent

  31. illumis sagt:

    solangsam verstehe ich Pontius Pilatus immer mehr ,als er einmal gesagt haben soll :
    Ich führchte den Pöbel

  32. illumis sagt:

    ich verstehe beide seiten und verlange nur menschlichkeit.

  33. Sasmurtas sagt:

    Steuer“experten“ leben trefflich von dem bestehenden System (Steuerberater, Finanzbeamte, Finanzrichter, Wirtschaftsprüfer). Weshalb sollten diese sich also dagegen wenden?
    Aber zumindest einen gibt es dann doch; den ehemaligen Bundesverfassungsrichter und Steuerrechtler Prof. Paul Kirchhof.

    Im Jahr 2002 hat Prof. Kirchhof es in den folgenden fünf Leitsätzen seines Aufsatzes “Verfassungsauftrag zur Erneuerung des Steuerrechts” zutreffend zum Ausdruck gebracht, dass das gegenwärtige Steuerrecht nicht dem Bonner Grundgesetz als der ranghöchsten Rechtsnorm der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Zitat:

    1. Die Grundrechte schützen den Berechtigten (Grundrechtsträger) gegenüber der Steuerhoheit (Finanzverwaltung/Finanzgerichte) in gleicher Weise wie gegenüber jeder anderen Ausübung von Hoheitsbefugnissen. ( Art. 1.3 GG i.V.m. 20.3 GG )

    2. Der Rechtsgedanke scheint im Steuerrecht verloren gegangen zu sein.

    3. Im Steueralltag redet der Finanzbeamte mit dem Steuerpflichtigen weniger über das Gesetz, sondern mehr über seine dienstlichen Anweisungen, über Richtlinien und Erlasse. Er kennt das Gesetz vielfach nicht.

    4. Es interessiert ihn (red.: den Finanzbeamten) auch nicht, er vollzieht seine dienstlichen Weisungen.

    5. Insoweit müssen wir auch im Steuerrecht diesen Rechtsstaat wieder elementar neu errichten.

    Quelle: http://www.akademienunion.de/_files/akademiejournal/2002-2/AKJ_2002-2-S-15-26_kirchof.pdf

    Nimmt man nun noch den § 353 Abs. 1 StGB hinzu, welcher aus einer Zeit stammt als die Steuern noch in Form von Reichsmarkstücken zur Kasse der Finanzamter getragen wurden (http://lexetius.com/StGB/353), und nicht bargeldlos flossen, sowie die Tatsache, dass der Tatbestand des Amtsmissbrauchs am 15. Juni 1943 von den Nazis aus dem StGB ersatzlos gestrichen wurde (http://lexetius.com/StGB/339), kann nun wirklich jeder – der auch sehen will – sehen, dass das heutige Steuersystem auf dem verbrecherischen Nazisystem beruht.

    Warum haben wohl die Österreicher es am 01. Mai 1945 hinbekommen, dass seit 1938 dort zur „Gleichschaltung“ eingeführte „Reichsrecht“ der Nazis ersatzlos zu streichen, und der „Deutsche Bundestag“, als Gesetzgeber, dieses in 64 Jahren nicht geschafft?

    Vielleicht liegt es ja hieran:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_tätig_waren

    „Tugrisu“ hat absolut recht. Er/Sie hat die Normenkette aufgezeigt. Es ist jedem selbst zuzumuten, dieses anhand des Grundgesetzes zu prüfen.

    „Wer Augen hat zum sehen, der sehe!“ – bzw. lese.

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